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Deutsche Unternehmen sind unzufrieden mit Big Data


Deutsche Unternehmen sind unzufrieden mit Big Data
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02.06.2015 | Fast drei Viertel der deutschen IT-Entscheider sehen in der Analyse riesiger Datenmengen die wichtigste Anforderung für die Datenanalyse in Unternehmen

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Allerdings ist nicht einmal die Hälfte mit ihren derzeitigen Möglichkeiten der Verarbeitung großer Datenmengen vollauf zufrieden. Das ist ein Ergebnis der Studie „In-Memory-Analytics“ von Sopra Steria Consulting, die nach den wichtigsten Aspekten der Datenverarbeitung und -analyse in deutschen Unternehmen gefragt hat.

Nach der Analyse großer Datenmengen ist die Anforderung der Echtzeit-Verarbeitung am zweitwichtigsten, der etwas mehr als 40 Prozent der IT-Verantwortlichen zustimmen. Erst an dritter Stelle folgt mit 37 Prozent die Fähigkeit, polystrukturierte Daten zu analysieren. Auch bei diesen beiden Disziplinen zeigt sich eine gefühlte Unausgeglichenheit zwischen Relevanz und Zufriedenheit: Nur rund ein Viertel der Befragten ist mit den Möglichkeiten zur Echtzeit-Verarbeitung und der Analyse polystrukturierter Daten in ihrem Unternehmen rundum zufrieden.

In einigen Branchen zeigen sich die unterschiedlichen Anforderungen an die Datenverarbeitung noch deutlicher. So sehen vor allem die Befragten in Telekommunikationsunternehmen und Automobilunternehmen die Fähigkeit der Analyse großer Datenmengen als wichtigste Anforderung. Automobilhersteller stehen beispielsweise vor der Herausforderung, große Mengen an Abverkaufsdaten zu konsolidieren und zu verwalten.

Am ausgewogensten sind die Verarbeitungsanforderungen zwischen Datenvolumen, Echtzeitanalyse und Datenvielfalt im verarbeitenden Gewerbe, wo die Befragten alle drei Bereiche annähernd gleich gewichten. Allerdings ist hier die Lücke zwischen Relevanz und Zufriedenheit auch besonders hoch: 57 Prozent bewerten die Analyse großer Datenmengen als sehr wichtig, doch sehr zufrieden sind nur 17 Prozent.

„In einer immer stärker digitalisierten Geschäftswelt mit neuen, digitalen, datengetriebenen Wertschöpfungsprozessen sind Unternehmen aufgefordert, sich erfolgreich für die Zukunft aufzustellen. Aus Sicht von Sopra Steria Consulting ist es dabei unumgänglich, Analytische Plattformen zu etablieren, welche auf Basis großer wachsender Datenvolumen die Marktentwicklung präzise vorhersagen und die Grundlage für valide Entscheidungen liefern. Vielfach sind bestehende Business-Intelligence-Architekturen noch nicht auf die gestiegenen Herausforderungen dieser neuen Datenwelt ausgerichtet. Um aber die erfolgreiche Verarbeitung und fachliche Analyse kritischer Datenströme zu gewährleisten, ist die Erweiterung bestehender Business-Intelligence-Architekturen um In-Memory-Analytics Lösungen absolut sinnvoll“, so Lars Schlömer, Head of Business Intelligence bei Sopra Steria Consulting.

Über die Studie:
Im Auftrag von Sopra Steria Consulting wurden im Februar und März 2015 100 IT-Entscheider aus Unternehmen ab 500 Mitarbeitern zum Thema Analytische Plattformen befragt. Sie kommen aus den Branchen Banken, Versicherungen, sonstige Finanzdienstleister, Energieversorger, Automotive, sonstiges Verarbeitendes Gewerbe, Telekommunikation und Medien sowie Öffentliche Verwaltung. Die Befragung wurde über ein Online-Panel durchgeführt.


Verantwortlich für den Inhalt:
Sopra Steria Consulting, Neue Weyerstraße 6, D-50676 Köln
Tel.: +49 221 92404-0, Fax: +49 221 92404-6199