Neues Konzept stellt sich aktiv der Herausforderung der für Trendfolger stark veränderten Marktbewegungen (V-Kursbewegungen) in den letzten zwei Jahren

 

Die Frankfurter Fondsboutique Patriarch Multi-Manager GmbH, eine 100%ige Tochter der FinLab AG (ISIN: DE0001218063; Ticker: A7A.GR), geht mit ihren beliebten Trendfolgeansätzen in die nächste Entwicklungsstufe.

Fast 10 Jahre nach Einführung der innerhalb der Patriarch-Kundschaft weit verbreiteten „Trend 200-Ansätze“, optimieren die Frankfurter Fondskonstrukteure mit einer neu integrierten Antizyklik-Komponente ihre Risikomanagementansätze auf die stark veränderten Aktienmarktverläufe insbesondere in den letzten zwei Jahren.

„Wir nutzen Trendfolge für unsere Kunden zur Risikoreduktion mit klarem Blick auf die langen Markttrends“, erläutert Patriarch Geschäftsführer Dirk Fischer. „Mit solchen langen Trends können Trendfolger gut arbeiten und dann die richtigen Frühindikatoren daraus ableiten, um so die Kundschaft richtig zu positionieren. Das funktionierte Jahrzehnte lang zur vollen Zufriedenheit aller Kunden. In den letzten Jahren gab es aber eine Häufung von rasanten Abwärtsbewegungen an den Aktienmärkten, die dann übergangslos von ebenso dynamischen, steilen und kurzfristigen Aufwärtsbewegungen abgelöst wurden – sogenannte V-Kursbewegungen. Exemplarisch gilt das natürlich für den diesjährigen Kursverlauf über die Corona-Krise, aber beispielsweise auch das Szenario rund um den Handelskrieg zwischen den USA und China vom 1.10.2018 – 31.3.2019, die beide dasselbe Phänomen zeigen. Solche Verläufe sind für Trendfolger schwer zu greifen, da sie nicht von langfristiger Natur sind, und bergen das Risiko eines zu späten Ausstiegs aus dem fallenden Markt, ebenso wie das eines potenziell zu späten Einstiegs in den wieder steigenden Markt“, so Fischer.

Da niemand absehen kann, ob die zuletzt beschriebenen Marktentwicklungen eher eine Anomalie darstellen oder dem zukünftigen „New Normal“ entsprechen, hat die Patriarch nun reagiert und ihr System verbessert. Pro Trend 200-Strategie werden je nach deren Risikoausprägung unterschiedliche obere und untere Antizyklikschwellen fest installiert. „Der individuelle Wert dieser Schwellen für jede unterschiedliche Risikoneigung wurde in aufwendigen Tests auf Basis der vorhandenen knapp 10-jährigen Trend 200-Performancehistorie mit tatkräftiger Unterstützung des mandatierten Beraterteams der ETF-Trend 200 Strategie rund um Fondsmanager Markus Kaiser ermittelt und auf Herz und Nieren geprüft“, so Fischer.

Bei Erreichen der ersten oberen Antizyklikschwelle in einem heiß gelaufenen Hausse-Aktienmarkt werden nun zukünftig umgehend 25% Aktienquote abgebaut. Und bei Erreichen der zweiten oberen Schwelle nochmals 25%. Damit werden, im Unterschied zum alten reinen Trendfolge-Ansatz, einmal entstandene Gewinne rechtzeitig gesichert und nicht wieder in einem fallenden Markt aufgerieben. Bei Erreichen der ersten unteren Antizyklikschwelle in einem „überverkauften“ Markt wird dagegen aus einer 100%igen Cash-Position kommend auf dem reduzierten Kursniveau antizyklisch eine erste 25%ige Aktienquote gegen den Trend aufgebaut. Reduziert sich das Marktniveau sogar bis zur zweiten unteren Antizyklikschwelle, werden nochmals 25% Aktienquote hinzugekauft. So partizipiert das „neue Trend 200-System“ an einer folgenden Markterholung deutlich früher und nachhaltiger als im bisherigen System.

„Mit der Kombination aus Trendfolge und Antizyklik hat die Patriarch zum Wohle der Kunden das Beste aus zwei Welten vereint und gleichzeitig eine leistungsfähige und verständliche Lösung für die Herausforderungen bei der Kapitalanlage in der heutigen Zeit geschaffen“, so Markus Kaiser, der Berater aller Patriarch Trend 200-ETF-Strategien. „In normalen Börsenphasen, die gut 90% aller Szenarien darstellen, greift unverändert die seit knapp 10 Jahren bewährte Trendfolge Systematik. In den restlichen 10% der Szenarien, in denen die Aktien nach oben oder nach unten übertreiben, greift zukünftig die neue Antizyklikkomponente als Sonderallokation in das Trend 200-System beruhigend ein. So wurde das erfolgreiche Konzept beibehalten und um das bisher noch fehlende „missing link“ ergänzt“, so Kaisers Fazit.

 

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