Friedrich Andreas Wanschka liest am 19. September 2026 um 15 Uhr im Sommerpalais Greiz aus seinem Buch „Der Parkgänger – Gedanken über die Welt und Lösungen für unsere Zukunft“.
Im Interview spricht der Autor über den Ursprung des Buches, seine zentralen Themen und die Botschaft, die er seinem Publikum mitgeben möchte.
Herr Wanschka, Ihr Buch „Der Parkgänger“ beginnt mit einem sehr persönlichen Ausgangspunkt: dem Innehalten im Greizer Park. Wie ist daraus ein Buch über die großen Fragen unserer Zeit geworden?
Die Entstehung des Buches war tatsächlich eng mit einer persönlichen Erfahrung verbunden. Aus einem Moment des Stillstands wurde ein Moment des Nachdenkens. Der Greizer Park war dabei nicht nur ein Ort der Ruhe, sondern auch ein Raum für Beobachtung und Reflexion. Dort entstand der Gedanke, dass die großen Themen unserer Zeit nicht abstrakt bleiben dürfen. Sie betreffen unseren Alltag, unsere Zukunft und unser Handeln ganz unmittelbar.
Im Zentrum des Buches stehen Themen wie Hunger, Wasserknappheit, Umweltverschmutzung und Klimawandel. Warum war es Ihnen wichtig, gerade diese Fragen aufzunehmen?
Weil sie die Wirklichkeit vieler Menschen bestimmen und weil sie nicht isoliert betrachtet werden können. Wer über die Zukunft spricht, muss über Ernährung, Energie, Mobilität, Gesundheit und Lebensqualität sprechen. Mich interessiert dabei besonders, wie aus Problembeschreibungen konkrete Perspektiven entstehen können. Es geht nicht darum, Ängste zu schüren, sondern Zusammenhänge sichtbar zu machen und Lösungen denkbar zu machen.
Ihr Buch ist nicht nur eine Analyse, sondern auch ein Plädoyer für Hoffnung. Ist das eine bewusste Haltung?
Ja, unbedingt. Ich glaube nicht an reine Zukunftsangst als Haltung. Natürlich müssen wir die Lage realistisch sehen, aber genauso wichtig ist der Blick auf das, was bereits möglich ist. Technologische Innovationen, nachhaltige Konzepte und verantwortungsbewusstes Handeln eröffnen Chancen. Hoffnung ist für mich kein naiver Optimismus, sondern eine aktive Entscheidung.
Viele Leserinnen und Leser beschreiben Ihr Buch als verständlich, inspirierend und motivierend. War Ihnen dieser Ton wichtig?
Sehr wichtig sogar. Ich wollte kein Buch schreiben, das nur informiert, sondern eines, das auch zum Weiterdenken anregt. Die Themen sind komplex, aber sie sollen nicht kompliziert wirken. Wenn ein Buch Menschen erreicht, weil es verständlich bleibt und gleichzeitig Tiefe hat, dann erfüllt es seinen Zweck. Genau diese Balance war mir wichtig.
Welche Rolle spielt der Titel „Der Parkgänger“ für das Verständnis des Buches?
Der Titel steht für Bewegung und Nachdenklichkeit zugleich. Ein Parkgänger beobachtet, bleibt stehen, geht weiter und nimmt seine Umgebung bewusst wahr. Das ist auch eine Haltung gegenüber der Welt: nicht hastig urteilen, sondern aufmerksam hinschauen. Der Parkgänger ist damit nicht nur eine Figur, sondern auch eine Denkweise.
Am 19. September lesen Sie im Sommerpalais im Greizer Park. Was bedeutet Ihnen dieser Ort für die Lesung?
Sehr viel. Es ist etwas Besonderes, an einem Ort zu lesen, der mit der Entstehung des Buches so eng verbunden ist. Das Sommerpalais im Greizer Park verleiht der Lesung einen besonderen Rahmen, weil Text und Ort miteinander in Resonanz treten. Ich freue mich darauf, diese Atmosphäre gemeinsam mit dem Publikum zu erleben.
Was erwartet die Besucherinnen und Besucher bei Ihrer Lesung?
Ich werde Passagen lesen, die den Weg des Buches gut sichtbar machen: vom persönlichen Erleben über die Betrachtung globaler Probleme bis hin zu den konkreten Lösungsansätzen. Mir ist wichtig, dass die Zuhörerinnen und Zuhörer nicht nur Inhalte aufnehmen, sondern auch spüren, welche Gedanken hinter dem Buch stehen. Eine Lesung ist für mich immer auch ein Gespräch mit dem Publikum.
Was wünschen Sie sich, dass die Menschen nach der Lesung mit nach Hause nehmen?
Idealerweise das Gefühl, dass Zukunft gestaltbar ist. Dass es sich lohnt, genau hinzusehen, Fragen zu stellen und Handlungsspielräume zu erkennen. Vielleicht auch den Impuls, eigene Gewissheiten zu prüfen und neue Perspektiven zuzulassen. Wenn das gelingt, hat die Lesung ihren Zweck erfüllt.
Zum Schluss: Was bedeutet es Ihnen persönlich, wenn viele Menschen zur Lesung am 19. September kommen?
Das würde mich sehr freuen. Es wäre ein schönes Zeichen des Interesses an den Themen des Buches und an der gemeinsamen Diskussion darüber. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn zahlreiche Besucherinnen und Besucher den Weg ins Sommerpalais finden und wir miteinander ins Gespräch kommen. Eine volle Lesung ist für einen Autor immer ein besonderes Geschenk.
Mehr Information unter: www.der-parkgaenger.de , www.sommerpalais-greiz.de
Verantwortlich für den Inhalt:
FinanzBusinessMagazin.de, RedaktionMedien Verlag Astrid Klee, Schwaighofstr. 19 A, D-83684 Tegernsee Tel.: +49 (0)8022 50 70 436, www.FinanzBusinessMagazin.de
