Investoren erwarten kaum noch Impulse durch sinkende Zinsen im Euroraum

Die große Mehrheit der Immobilieninvestoren in Deutschland hält das Potenzial für Wachstumsimpulse durch sinkende Zinsen für ausgereizt. Nur noch 17 Prozent sehen entsprechende Chancen für das Jahr 2026, im Vorjahr waren es noch 29 Prozent. Die größten Opportunitäten sehen die Befragten mit 71 Prozent bei preisangepassten Ankaufsgelegenheiten. Zugleich gehen mittlerweile 41 Prozent davon aus, dass die Preisbildung in den Assetklassen vollzogen ist, etwas mehr als im Vorjahr (35 Prozent).

Konstantin Kortmann, CEO JLL Germany & Head of Capital Markets: „Die Erwartungen des Marktes sind von Realismus geprägt. So erwarten 85 Prozent der Investoren, dass das Gesamttransaktionsvolumen in einem Korridor zwischen 30 Milliarden und 40 Milliarden Euro landen wird, was nach 33,9 Milliarden Euro im abgelaufenen Jahr eher einer Seitwärtsbewegung statt einem klaren Wachstum entsprechen würde. Mit 42 Prozent rechnet nich­­­t einmal die Hälfte der Teilnehmer mit einem höheren Volumen.“

An der jährlichen Investorenumfrage zum Ende des vergangenen Jahres haben knapp 150 Marktakteure teilgenommen, die insgesamt einen Immobilienbestand von 1,3 Billionen Euro verwalten.

Preisbildung ist in allen Assetklassen nahezu abgeschlossen, was zu mehr Dynamik führen dürfte

Nach Einschätzung der Umfrageteilnehmer wird die Verfügbarkeit von Eigenkapital den Markt in diesem Jahr beeinflussen. Jeder zweite Teilnehmer ist dieser Ansicht. Ebenso dürfte sich vieles danach richten, ob Verkäufer und Käufer beim Preis auf einen gemeinsamen Nenner kommen können. „32 Prozent sehen den Bid Ask Spread als entscheidendes Kriterium für die Dynamik im Markt. Wir beobachten, dass sich das Gap weiter schließt und die Preisfindung in allen Assetklassen nahezu abgeschlossen ist. Dem stimmen auch 41 Prozent der Befragten zu. Das könnte im Laufe des Jahres zu einer stärkeren Dynamik und damit zu einem Wachstum des Transaktionsvolumens führen“, sagt Kortmann.

Ebenso 32 Prozent sehen das herausfordernde Marktumfeld für Entwickler als Hürde im Markt. „Die Bautätigkeit ist auf einem historischen Tief und sorgt bereits jetzt dafür, dass es ein Unterangebot an guten Objekten gibt. Die Limitierung des Gesamttransaktionsvolumens ist deutlich stärker auf eine schwache Angebotssituation als auf eine zu geringe Nachfrage zurückzuführen“, beobachtet Kortmann.

Deutlich geringer im Vergleich zu vorherigen Jahren ist der Fokus auf ESG (vier Prozent) und Digitalisierung (sechs Prozent). „Das bedeutet aber mitnichten, dass diese Aspekte weniger Bedeutung für die Branche haben“, erklärt Kortmann, „sondern vielmehr, dass sie mittlerweile zu einer Selbstverständlichkeit in den Prozessen und der Strategie der Immobilienunternehmen geworden sind.“

Wer den Wert seiner Immobilien steigern will, muss aktiv mit ihr arbeiten

Preisangepasste Ankaufsgelegenheiten und eine abgeschlossene Preisbildung bieten nach Ansicht der meisten Umfrageteilnehmer in diesem Jahr Chancen bei Transaktionen. „Wenn es jedoch um Wertsteigerungen geht, dann funktioniert dies nur über eine Verbesserung des Cashflows“, betont Kortmann. „Hier erwarten die Investoren vor allem im Wohnsektor steigende Mieten, während die Preisschraube im Bürosegment für die meisten weniger Potenzial bietet. Ausnahme sind hochwertigen Flächen in zentralen Toplagen, bei denen bereits ein Engpass besteht und perspektivisch nur wenig freie Fläche auf den Markt kommt.“

Zugleich könnte eine Reallokation von Kapital auf den deutschen Markt für Dynamik sorgen. „Wir beobachten bereits seit einiger Zeit, dass internationale Investoren den deutschen Immobilienmarkt viel positiver sehen, als es die einheimischen Akteure tun“, sagt Kortmann. Entscheidend sei, dass mit der steigenden Nachfrage auch die Angebotsseite mitwachse, damit neben Interesse und Nachfrage am Ende nicht auch noch ein großes Maß an „frustriertem“ Kapital hinzukomme.

Denn hier zeigt die Umfrage eine Kluft, die der Markt überbrücken muss: 65 Prozent der Befragten wollen 2026 mehr Ankäufe als im Vorjahr umsetzen, doch zugleich wollen nur 39 Prozent mehr als im Vorjahr verkaufen. „In der Konsequenz dürfte das bedeuten, dass der Konkurrenzkampf um gute Produkte in guten Lagen auch 2026 nochmals zunehmen wird“, erwartet Kortmann.

Bei Wohnimmobilien sehen die Investoren die größten Potenziale für Renditen

Das größte Potenzial für ein gutes Risiko-Rendite-Verhältnis erwarten die Umfrageteilnehmer im laufenden Jahr bei hochwertigen Wohnimmobilien in A-Lagen. Doch bereits mit geringem Abstand folgen Wohnobjekte in B- und C-Lagen, sodass das Thema Wohnen eindeutig die größten Hoffnungen der Investoren auf sich zieht. Nur Logistikimmobilien können sich zwischen die beiden Wohnkategorien schieben. Die Riege der vier wichtigsten Assetklassen, die jeweils mehr als 25 Prozent Zuspruch bekommen, komplettieren Büroimmobilien in Toplagen.

Das Verfolgerfeld wird von Data Centern angeführt, die sich in diesem Jahr auf den fünften Rang vorgearbeitet haben, ehe mit Geschäftshäusern und Fachmärkten die seit Jahren begehrtesten Einzelhandelsnutzungsarten folgen. Doch auch spezielle Nischenprodukte wie Micro Living, Mixed Use und Health Care sind vertreten und rangieren alle vor Büros in B-Lagen.

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Investoren werden zunehmend sektorunabhängiger

 

Laut einer aktuellen Studie von Savills werden Investoren zunehmend sektorunabhängiger und konzentrieren sich stärker auf die Qualität der Objekte, um solide Renditen aus ihren Investitionen zu erzielen. Die jüngste Umfrage von INREV zur Anlegerstimmung für das 4. Quartal 2025 zeigt, dass Investoren die südeuropäischen Märkte am meisten bevorzugen, wobei sich die Stimmung gegenüber Deutschland in den letzten Monaten deutlich verbessert hat. Darüber hinaus wird weniger über die Präsenz im Büro und die Obsoleszenz von Büroflächen diskutiert als noch vor 12 bis 24 Monaten, und Investoren sind wieder ankaufsfreudiger.

Dies steht in engem Zusammenhang mit den neuesten Prognosen zum BIP-Wachstum in Europa. Oxford Economics geht davon aus, dass das BIP-Wachstum in der Eurozone 2026 1,0 % und 2027 1,6 % erreichen wird. In ganz Europa wird erwartet, dass die Volkswirtschaften Mittel- und Osteuropas sowie Südeuropas im Jahr 2026 das stärkste BIP-Wachstum verzeichnen werden, angetrieben durch eine stärkere Binnennachfrage und Investitionen. Die wirtschaftlichen Aussichten für Westeuropa dürften sich im nächsten Jahr deutlich verbessern. Für Deutschland wird beispielsweise für das Jahr 2027 ein BIP-Wachstum von über 2 % erwartet.

Im 4. Quartal 2025 blieben die durchschnittlichen Anfangsrenditen für erstklassige Büroimmobilien in Europa mit 4,9 % stabil. München (-10 Basispunkte), Hamburg (-10 Basispunkte) und Prag (-10 Basispunkte) verzeichneten einen Rückgang, während die Rendite in Bukarest um 20 Basispunkte zulegte.

Mike Barnes, Director European Commercial Research bei Savills, sagt: „Mieter werden treuer und entscheiden sich für Mietvertragsverlängerungen, da es an gut gelegenen Büroflächen in Toplage mangelt und die Kosten für die Ausstattung in den letzten fünf Jahren um durchschnittlich 67 % gestiegen sind. Vermieter können daher bei Mietvertragsverlängerungen Mietsteigerungen erzielen, was zu einem realen Mietwachstum führt und mehr Käufer für erstklassige Immobilien anzieht. Angesichts der geringen Bautätigkeit erwarten wir für 2026 einen Anstieg der durchschnittlichen Spitzenmieten um 3,7 %.“

James Burke, Director Global Cross Border Investment bei Savills, fügt hinzu: „Die Stimmung der Investoren ändert sich. Wir beobachten beispielsweise bereits ein deutlich gestiegenes Interesse an Deutschland, das durch die Erwartungen einer Erholung der Wirtschaft im Jahr 2026 gestützt wird. Attraktivere Fremdkapitalkosten ziehen einen größeren Kreis von Investoren an, und wir gehen davon aus, dass wir in diesem Jahr eine weitere Erholung des Investitionsvolumens in Europa sehen werden.“

„Das steigende Interesse internationaler Investoren am deutschen Markt trifft auf eine wachsende Verkaufsbereitschaft heimischer Bestandshalter. Diese Konstellation führte zuletzt zwar zu einer Stabilisierung, jedoch nicht zu einer spürbaren Belebung der Transaktionszahlen. Für mehr Dynamik müssen sich die Preiserwartungen der Parteien weiter annähern. Dass viele Eigentümer bei einem etwaigen Verkauf ihre nicht marktgerechten Buchwerte erreichen müssen, während Investoren auf Preisabschläge hoffen, trägt weiterhin maßgeblich zur geringen Liquidität am Büroinvestmentmarkt bei“, sagt Karsten Nemecek, Deputy CEO Germany und verantwortlich für den Bereich Capital Markets bei Savills.

 

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Der Flächenumsatz auf den europäischen Büromärkten präsentierte sich 2025 stabil und damit auf einem vergleichbaren Niveau der Jahre 2023 und 2024. Diese Seitwärtsbewegung bestätigt, dass der Fünfjahresdurchschnitt der neue Maßstab nach der Pandemie ist.

Sowohl die Anmietungs- als auch die Investmentdynamik ist europaweit von einer Fokussierung auf hochwertige Assets und zentrale Lagen geprägt. Neben dieser klaren Polarisierung kennzeichnet vor allem die spürbare Erholung auf dem Investmentmarkt das Marktgeschehen. Mit der Stabilisierung der Zinsen steigt jüngst auch wieder das Interesse an großvolumigen Deals, was ein klares Zeichen für das wieder erstarkende Investorenvertrauen in die europäischen Büromärkte ist. Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate.

Stabiler Flächenumsatz im Jahr 2025

Nach einem belebten und vielversprechenden ersten Halbjahr hat das Anmietungsgeschehen in Europa im zweiten Halbjahr 2025 an Tempo eingebüßt. Im dritten Quartal wurde ein Minus von 6 % registriert, gefolgt von minus 4 % im vierten Quartal. Insgesamt belief sich der gesamte Flächenumsatz 2025 in den 18 führenden europäischen Büromärkten[1] auf gut 8 Mio. m². „Dieses Ergebnis entspricht in etwa den vorangegangenen zwei Jahren und liegt nahe am Fünfjahresdurchschnitt, der sich nun als neuer Maßstab nach der Pandemie herauskristallisiert. In den CBD ist die Dynamik unverändert hoch, während dezentrale Standorte mit eingeschränkter Anbindung und schwacher Infrastruktur-Ausstattung zunehmend vor Herausforderungen stehen”, so Etienne Prongué, Leiter der International Investment Group (IIG) von BNP Paribas Real Estate.

Bemerkenswert ist das gute Abschneiden einiger Märkte, allen voran Frankfurt, wo der Flächenumsatz im Jahresvergleich um 54 % auf 611.000 m² anstieg – der höchste Wert seit 2019 und 31 % über dem Fünfjahresdurchschnitt. „Diese herausragende Leistung wurde durch außergewöhnliche Transaktionen angetrieben, wobei die bereits im ersten Quartal 2025 erfolgreich durch BNP Paribas Real Estate vermittelten Vertragsabschlüsse der Commerzbank (73.000 m²), sowie der ING-DiBa (32.400 m²) den Startschuss für ein starkes Jahr gegeben haben“, erläutert Marcus Zorn. Direkt im zweiten Quartal erfolgte der nächstgrößere Deal durch KPMG (33.400 m²).

Auch London verzeichnete einen deutlichen Anstieg des Flächenumsatzes (+11 % gegenüber 2024), gestützt von hoher Marktdynamik in den Teilmärkten King’s Cross (+35 %) und Southbank (+16 %). Luxemburg und Dublin, die aufgrund ihrer geringeren Marktgröße typischerweise volatiler sind, schnitten 2025 ebenfalls gut ab und verzeichneten ein Plus von 34 % beziehungsweise 14 %.

Wachsendes Angebot mit starken Unterschieden zwischen den Standorten

Die Gesamtleerstandsquote in Europa lag Ende 2025 bei 9,5 %, was einem Anstieg um 50 Basispunkte im Vorjahresvergleich entspricht. Obwohl die Leerstandsquote generell aufgrund einer wachsenden Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage gestiegen ist, variieren die Trends stark nach Standort. In den zentralen Lagen ist die Verfügbarkeit weiterhin begrenzt und dürfte sogar noch weiter sinken, was insbesondere für das Neubausegment gilt, während die Leerstandsquoten in den Randbezirken und bei veralteten Bestandsobjekten stark steigen.

Die durchschnittliche Leerstandsquote in den CBD lag Ende 2025 bei 5,6 %, verglichen mit 11,1 % in den dezentralen Lagen. Seit 2020 läuft die Leerstandsentwicklung in den zentralen Top-Lagen und den weniger gut angebunden Randlagen auseinander. Die Märkte sind zunehmend zweigeteilt. Die ausgeprägtesten Unterschiede gibt es in Barcelona, Paris und Brüssel. So liegt die Leerstandsquote etwa in Barcelona im CBD bei 1,6 %, verglichen mit über 12 % in den Sekundärlagen. „Hybride Arbeitsformen sowie der wieder stärkere Fokus auf Kommunikation und das Treffen von Kolleginnen und Kollegen im Büro treiben unverändert die Nachfrage der Nutzer nach Flächen in etablierten zentralen Lagen. Erreichbarkeit bleibt dabei genauso wichtig wie die Qualität des Objekts”, erklärt Etienne Prongué.

Spitzenmieten steigen weiter

Die Spitzenmieten sind in den meisten europäischen Städten weiter gestiegen, gestützt durch den anhaltenden Mangel an Premiumflächen in den absoluten Top-Lagen. Die südeuropäischen Märkte stachen besonders hervor, mit starkem Mietwachstum in Mailand (+11 %), Barcelona (+10 %), Madrid (+6 %) und Rom (+4 %). „Auch auf den deutschen Büromärkten hat der deutliche Nachfrageüberhang im Premiumsegment die Spitzenmieten in den deutschen Top-5-Standorten spürbar steigen lassen. Besonders umfangreich fiel das Plus mit 8 % in München aus. Mit aktuell 58,00 €/m² ist München nun Deutschlands teuerster Büromarkt. Um jeweils 6 % ging es in Düsseldorf auf 46,00 €/m² und in Hamburg auf 38,00 €/m² nach oben, wobei auch in der Hansestadt erste Abschlüsse jenseits der 40 €/m² registriert“, ergänzt Marcus Zorn, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Im Durchschnitt stiegen die Spitzenmieten im Jahr 2025 in rund vierzig europäischen Märkten um 4,4 %.

Investments nehmen wieder Fahrt auf

Im Jahr 2025 bestätigte der europäische Investmentmarkt für gewerbliche Immobilien seinen Aufwärtstrend mit fast 177 Mrd. €, was einem Anstieg um 9 % gegenüber 2024 entspricht. In diesem Wachstum spiegelt sich zum einen die generelle Rückkehr der Anleger wider, aber auch ihre im Vorkrisenvergleich zielgerichteteren und selektiveren Anlagestrategien. „Der Büro-Investmentmarkt hat von dieser Entwicklung profitiert und ist nun wieder die stärkste Anlageklasse mit einem Plus von um 13 % und einem erreichten Investmentvolumen von 47 Mrd. € im Jahr 2025. Dieser Schwung wurde insbesondere von großvolumigen Transaktionen in Europas wichtigsten Hauptstädten gestützt”, präzisiert Etienne Prongué.

Höhepunkte im vierten Quartal waren der Verkauf des markanten „Can of Ham”-Büroturms (30.000 m²) in London sowie der Verkauf eines 40.000 m² großen Gebäudes an der Avenue Kléber in Paris für mehr als 700 Mio. €. Eine langsam Fahrt aufnehmende Markterholung wurde 2025 in ganz Europa beobachtet. Im Vereinigten Königreich hat sich das Büro-Investmentvolumen auf einem Niveau von 11 Mrd. € leicht beschleunigt (+2 %). UK ist damit mit Abstand der größte Markt, gefolgt von Frankreich und Deutschland, die ein starkes Wachstum bei den Büro-Investments von plus 30 % auf 6,9 Mrd. € beziehungsweise von plus 19 % auf 6,2 Mrd. €. verzeichneten. Für Italien wird ein Plus von 12 % auf 2,5 Mrd. € vermeldet und für die Niederlande von 34 % auf 2,3 Mrd €. Auf niedrigem Niveau hat sich das Investmentvolumen in Spanien auf 2 Mrd. € im Vorjahresvergleich verdoppelt.

Spitzenrenditen stabilisieren sich – Renditekompressionen erwartet

Das Niveau der Spitzenrenditen hat sich im zweiten Halbjahr 2025 länderübergreifend stabilisiert. Positiv ins Gewicht fiel dabei die im Zielkorridor der Europäischen Zentralbank befindliche Inflationsrate und die auf Sicht stabile Entwicklung des Leitzinses. Auch die expansivere Geldpolitik der Bank of England stützt die Dynamik auf dem Büro-Investmentmarkt.

Die vergangenen Quartale haben die fortlaufende Polarisierung auch auf den Büro-Investmentmärkten bestätigt. Während sich das Preisniveau in den nachgefragtesten Lagen und im Segment der Top-Assets in Europas größten Städten verfestigt hat, sind Preisanpassungen insbesondere bei alten Bestandsgebäuden in schlecht angebunden Lagen unverändert an der Tagesordnung.

„Wie an London und Paris zu sehen ist, kehrt das Investoreninteresse – gestützt durch verbesserte Finanzierungskonditionen – in die europäischen Haupt- und Top-Städte zurück. Bereits im ersten Halbjahr 2026 dürfte die Transaktionsdynamik in UK, Frankreich und Deutschland anziehen. Die Nachfrage nach Core Assets sollte dabei den Druck auf die Spitzenrenditen hochhalten”, so Etienne Prongué.

[1] Amsterdam, Barcelona, Berlin, Brüssel, Dublin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, Luxemburg, Lyon, Madrid, Mailand, München, Rom, Warschau, Zentral-London, Zentral-Paris

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Eine immowelt Analyse der Angebotspreise von Eigentumswohnungen in 120 ausgewählten deutschen Mittelstädten (20.000 – 100.000 Einwohner) zeigt:

Wohnungspreise ziehen an: 108 von 120 Mittelstädte mit Anstiegen im Vorjahresvergleich – Preisniveau aber vielerorts weiterhin moderat

Bezahlbare Alternativen: In Landshut (4.120 Euro) und Brandenburg an der Havel (2.455 Euro) kostet der Quadratmeter nur halb so viel wie in nahegelegenen Metropolen München und Berlin

Stärkste Preisanstiege in NRW: Bad Oeynhausen, Herford und Minden mit Plus von jeweils 14,7 Prozent

Preis-Ranking: Konstanz (5.648 Euro) ist teuerste Mittelstadt, Plauen (945 Euro) am günstigsten

Die deutschen Mittelstädte rücken als bezahlbare Alternative zu den Großstädten zunehmend ins Blickfeld von Wohnungskäufern. Eine aktuelle immowelt Analyse der Angebotspreise von Bestandswohnungen in ausgewählten Mittelstädten zeigt, dass der Traum von den eigenen vier Wänden hier nach wie vor realisierbar ist. Zwar sind die Wohnungspreise in 108 von 120 untersuchten Städten mit 20.000 bis 100.000 Einwohnern im Vergleich zum Vorjahr gestiegen – in der Spitze sogar um fast 15 Prozent. Trotzdem profitieren Wohnungssuchende in vielen Mittelstädten nach wie vor von vergleichsweise moderaten Preisen. Für die Analyse wurden die Angebotspreise von Eigentumswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) in 120 ausgewählten Mittelstädten zum jeweils 01.03.2026 und 2025 miteinander verglichen.

“Die deutschen Mittelstädte stellen eine bezahlbare Alternative für Suchende dar, denen die Metropolen zu teuer sind, die aber nicht auf die Vorzüge des urbanen Lebens verzichten wollen”, sagt immowelt Geschäftsführer und COO Dr. Robert Wagner. “Wer über die Grenzen der Großstädte hinausblickt, findet oftmals Angebote, die auch für Normalverdiener weiterhin erschwinglich sind.”

Mittelstädte bis zu 50 Prozent günstiger als Metropolen

Obwohl die Preise in den meisten Mittelstädten gestiegen sind, bieten diese vor allem im Vergleich zu den hochpreisigen Metropolen weiterhin realistische Kaufmöglichkeiten. Während in München Bestandswohnungen im Schnitt über 8.000 Euro pro Quadratmeter kosten, liegen die Angebotspreise in den Mittelstädten der Metropolregion zumeist deutlich niedriger. In Landshut etwa – weniger als eine Stunde Zugfahrt von München entfernt – haben sich Bestandswohnungen entgegen dem allgemeinen Trend sogar um 4,2 Prozent vergünstigt und kosten mit 4.120 Euro pro Quadratmeter im Schnitt nur rund halb so viel wie in der Isarmetropole.

Ähnlich verhält es sich im Einzugsgebiet von Hamburg: Bei einem Preisniveau von rund 6.000 Euro pro Quadratmeter in der Hansestadt stellen schleswig-holsteinische Mittelstädte wie Norderstedt (4.121 Euro; +2,1%) und Elmshorn (2.979 Euro; +1,6%) bezahlbare Alternativen dar.

Auch im Falle Berlins, wo der Quadratmeterpreis auf die 5.000-Euro-Marke zusteuert, lohnt sich der Blick auf das erweiterte Umland. Eine Zugstunde von der Hauptstadt entfernt finden Käufer in Brandenburg an der Havel (2.455 Euro; +3,0%) Wohnungen, die im Schnitt nur rund halb so viel kosten wie in Berlin.

Preisanstieg von bis zu 15 Prozent binnen eines Jahres

Beim Blick auf die Preisentwicklung in den Mittelstädten sticht vor allem Nordrhein-Westfalen hervor – 7 der 10 Städte mit den stärksten Anstiegen befinden sich hier. Am deutlichsten legten die Wohnungspreise im Nordosten des Bundeslandes zu: Bad Oeynhausen (2.379 Euro), Herford (2.394 Euro) und Minden (2.023 Euro) verzeichneten mit jeweils 14,7 Prozent das stärkste Plus aller untersuchten Städte, bleiben aber dennoch weiterhin erschwinglich. Die hohen prozentualen Anstiege erklären sich somit auch durch das vergleichsweise geringe Ausgangsniveau.

In mehreren Mittelstädten Niedersachsens sind die Angebotspreise ebenfalls spürbar gestiegen, am deutlichsten in den Küstenstädten Emden (2.092 Euro) und Wilhelmshaven (2.151 Euro) mit einem Plus von jeweils 14,3 Prozent.

Plauen am günstigsten, Spitzenpreise in Konstanz

Die günstigsten Wohnungen finden Suchende in ostdeutschen Mittelstädten. Im sächsischen Plauen kostet der Quadratmeter lediglich 945 Euro (+5,1%). Auch in Zwickau (1.137 Euro; +1,6%), Gera (1.242 Euro; +5,1%) oder Görlitz (1.308 Euro; +7,0%) ist der Wohnungskauf gut machbar.

Die teuerste Mittelstadt ist Konstanz am Bodensee, wo Käufer im Schnitt mit 5.648 Euro pro Quadratmeter (-1,0%) für eine Bestandswohnung rechnen müssen. Auch im bayerischen Rosenheim (5.213 Euro; +6,3%) wird die 5.000-Euro-Marke geknackt, während Tübingen (4.963 Euro; +1,5%) nur knapp darunter liegt.

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote in 120 ausgewählten deutschen Mittelstädten. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.03.2026 sowie deren Entwicklung im Vergleich zum 01.03.2025 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise.

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Immowelt AG, Nordostpark 3­5, D-­90411 Nürnberg Tel.: 0911/520 25­462, Fax: 0911/520 25­15, www.immowelt.de

Zu den vorgelegten Eckpunkten für ein Gebäudemodernisierungsgesetz können Sie Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe, gerne wie folgt zitieren:

 

“Mit der Vorlage der Eckpunkte für ein Gebäudemodernisierungsgesetz hat die Bundesregierung eine lange Phase der Unsicherheit beendet. Dass nun Klarheit über die geplanten Leitlinien besteht, ist ein wichtiger Schritt, um den Attentismus zu beenden. Auf dieser Grundlage kann die notwendige Diskussion endlich sachlich und mit Augenmaß geführt werden.

Der vorgesehene Zeitplan mit einem Inkrafttreten zum 1. Juli 2026 ist zwar ambitioniert, ergibt sich jedoch folgerichtig aus den Vorgaben der kommunalen Wärmeplanung: Bis zum 30. Juni 2026 müssen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern entsprechende Wärmepläne vorlegen.

Entscheidend ist jetzt, zusätzliche Verschärfungen bei den Effizienzanforderungen zu vermeiden. Die energetische Qualität der Gebäudehülle leistet bereits heute einen erheblichen Beitrag zur Emissionsminderung. Umso wichtiger ist der angekündigte Ansatz, die europäische Gebäuderichtlinie 1:1 und möglichst unbürokratisch umzusetzen und dabei die vorhandenen Spielräume auszuschöpfen.

Die Marktentwicklung zeigt, dass die Anforderungen längst Realität sind. Bereits heute werden nahezu alle neu genehmigten Wohngebäude als Nullemissionsgebäude errichtet. Das europäische Zielniveau ist damit im Wohnungsbau weitgehend erreicht – eine gute Grundlage für eine sachliche Debatte über die konkrete Umsetzung.

Richtig ist auch der geplante Kurs, die Bundesförderung für effiziente Gebäude dauerhaft zu verstetigen. Verlässliche Förderbedingungen schaffen Planungssicherheit und sind eine wesentliche Voraussetzung für Investitionen in Neubau und Bestand. Hier brauchen wir schnell Klarheit, damit Hausbesitzer und Bauwillige in die Sanierung oder den Neubau investieren können.

Beim angekündigten Wärmepaket für die Fernwärme wird es darauf ankommen, praktikable und mittelstandsgerechte Lösungen zu finden. Der Ausbau der Förderung für effiziente Wärmenetze sollte entsprechend ausgestaltet werden, damit die Wärmewende vor Ort erfolgreich umgesetzt werden kann.”

 

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Zentralverband Deutsches Baugewerbe, Kronenstr. 55-58, 10117 Berlin, Tel: 030-20314-409, www.zdb.de

Alle Betriebe des Bauhauptgewerbes, inklusive der Betriebe mit weniger als 20 Beschäftigten, haben im Jahr 2025 ca. 172 Mrd. Euro umgesetzt, ein nominales Plus von 5,3 Prozent, unter Herausrechnung der Preisentwicklung ein reales Wachstum um ca. 2,5 Prozent. Die Auftragseingänge stiegen 2025 real um ca. sieben Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dazu Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

“Das Bauhauptgewerbe hat ein insgesamt solides Jahr hinter sich. Während die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland nur schleppend verläuft, wuchs das Bauhauptgewerbe real um rund 2,5 Prozent. Das ist ein klares Signal, dass sich die Baubranche trotz vieler Hindernisse als einer der Stabilitätsanker der deutschen Wirtschaft weiter behaupten kann. Und das muss sie auch, denn die drängenden Aufgaben von Wohnungsbau über Infrastruktur und Energiewende müssen gebaut werden. Unsere Betriebe stehen dafür bereit.

Wachstumsimpulse gab es aus einzelnen Bereichen des Tiefbaus. Treiber waren Großprojekte zum Umbau der Energieinfrastruktur, zur Sanierung der Schienenwege, zum Ausbau des ÖPNV und zum Breitbandausbau.

Der Straßenbau dagegen lief enttäuschend. Wegen der späten Verabschiedung des Bundeshaushaltes und der Umgliederung von Haushaltsmitteln ins Sondervermögen blieben die Order bis ins vierte Quartal deutlich unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt stieg der Umsatz im Tiefbau um 11 Prozent, real ca. 9 Prozent.

Hochbau weiter schwach

Der Wohnungsbau bleibt das Sorgenkind der Branche. Der über drei Jahre andauernde Rückgang der Baugenehmigungen hat sich erwartungsgemäß in der Umsatzentwicklung niedergeschlagen (nominal ca. +1,0 Prozent, real ca. minus 2 Prozent). Zudem blieb die Umsatzentwicklung im Wirtschaftshochbau verhalten. Einerseits hat die schwache Konjunktur im Maschinenbau, der Automobilindustrie und der chemischen Industrie die Investitionsneigung in Wirtschaftsgebäude gebremst. Deutliche Impulse kamen demgegenüber aus dem Aufbau von Rechenzentren. Insgesamt kam der Hochbau nur auf ein nominales Umsatzwachstum von knapp zwei Prozent, real ein Rückgang um ca. 1,0 Prozent.

Umsatzprognose 2026: Plus 2,5 Prozent

Für 2026 rechnen wir mit einem realen Umsatzwachstum im Bauhauptgewerbe von 2,5 Prozent. Treiber der Entwicklung bleibt der Tiefbau, der nun zusätzliche Impulse aus dem Sondervermögen erhält. Im Wohnungsbau ist der Tiefpunkt der Nachfrage durchschritten. Baugenehmigungen und Order haben hier auf niedrigem Niveau wieder Fuß gefasst. Das reicht aber noch nicht, um auf die benötigten gut 300.000 Wohnungen zu kommen. Die Sonderabschreibung sollte auf den EH-55-Standard abgesenkt werden, so wie es bei der degressiven AfA bereits gilt und bei der KfW-Förderung verankert werden muss.

Beschäftigte

Schon im vergangenen Jahr konnte der Beschäftigtenstand erfreulicherweise gehalten werden. Nach ca. 916.300 Beschäftigten 2024 waren im Bauhauptgewerbe 2025 ca. 923.000 Beschäftigte an Bord. Die Zahl der Auszubildenden steigt erfreulich weiter an.

Die steigende Nachfrage im Tiefbau hat dieses Wachstum möglich gemacht. Die Bauwirtschaft steht bereit, den Kapazitätsaufbau fortzusetzen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen.”

Alle Zahlen beruhen auf Daten des Statistischen Bundesamtes und eigenen Berechnungen. Die Zahlen gelten für sämtliche Betriebe des Bauhauptgewerbes.

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Eine Analyse der Energieeffizienzklassen der im Jahr 2025 auf immowelt.de zum Kauf angebotenen Wohnimmobilien zeigt:

Energiebilanz von Kaufimmobilien: 36 Prozent weisen die schlechtesten Klassen F bis H auf und müssen saniert werden
Handlungsbedarf vor allem bei Einfamilienhäusern: Anteil der dringend sanierungsbedürftigen Objekte (F bis H) bei 52 Prozent
Osten schlägt Westen: Städte in Ostdeutschland sind Spitze bei Energiebilanz, ländliche Regionen im Westen fallen zurück

Deutschlands Bestandsimmobilien haben massiven Sanierungsbedarf: Ein gutes Drittel (36 Prozent) der zum Kauf angebotenen Immobilien verfügt über die Energieeffizienzklassen F bis H. Das zeigt eine immowelt Analyse der 2025 inserierten Häuser und Wohnungen. Besonders schlecht ist es um Einfamilienhäuser bestellt, wo 52 Prozent eine Energiebilanz von F oder schlechter aufweisen – bei Eigentumswohnungen sind es nur 13 Prozent.

“Viele Kaufinteressenten stehen vor der Herausforderung, dass die verfügbaren Immobilien einen erheblichen Modernisierungsbedarf aufweisen”, sagt Dr. Robert Wagner, Geschäftsführer von immowelt. “Das muss im Rahmen der Gesamtinvestition beachtet werden, eröffnet aber auch Spielraum für Preisverhandlungen, wenn die Kosten für die Sanierungsauflagen nachvollziehbar seriös dargelegt werden können.”

Trotz steigender Energiepreise: kaum Veränderungen seit 2021

Trotz Einführung der CO2-Steuer zum 1. Januar 2021 und der Energiekrise 2022 hat sich die Verteilung in den letzten 5 Jahren wenig zum Positiven verändert. Der Anteil der energieeffizienten Klassen A+ bis C an allen zum Kauf angebotenen Immobilien ist von 33 auf 30 Prozent gesunken. Neubauten, deren Fertigstellung jeweils innerhalb der letzten 2 Jahre erfolgte, wurden für diese Analyse ausgeschlossen. Immobilien mit D bis E stellen zwar mit 33 Prozent noch ein Drittel dar, der Anteil nimmt aber tendenziell ab. Stattdessen sind die Sanierungsobjekte der Klassen F, G und H seit 2021 von 28 auf 36 Prozent angewachsen. Ein Grund könnte sein, dass sich Eigentümer vor allem von Immobilien mit besonders hohen Verbrauchswerten trennen möchten, da diese im Unterhalt zu teuer werden oder an Wert verlieren.

DDR-Erbe und Sanierungswelle: Guter Gebäudebestand in Ost-Städten

Bei der Analyse der Stadt- und Landkreise zeigen sich deutliche regionale Unterschiede. Die beste Gebäudesubstanz weisen tendenziell Städte in Ostdeutschland auf. In Rostock ist nur ein Prozent der inserierten Immobilien der Kategorie F, G oder H zuzuordnen. Auch in Schwerin (5,9 Prozent in F bis H), Dresden (9,1 Prozent), Potsdam (9,2 Prozent) und Leipzig (9,8 Prozent) liegt der Anteil an Wohnimmobilien mit sehr schlechter Energiebilanz im einstelligen Prozentbereich. Dies erklärt sich zum einen aus dem historischen Erbe der DDR, die in Städten im großen Stil auf große Mehrparteienhäuser mit Fernwärme und zentralen Heizwerken setzte. Der Anteil an Haushalten mit Fernwärmeanschluss ist in ostdeutschen Bundesländern daher sehr viel höher als im Bundesschnitt. Insbesondere in dicht besiedelten Städten gilt Fernwärme unabhängig vom Energieträger als effizienter als eine Vielzahl von Einzelheizungen. Da in einen Bedarfsausweis die Art der Heizungsanlage einfließt und ein Verbrauchsausweis die tatsächlichen Heizkosten einrechnet, wird Fernwärme zumeist besser eingestuft. Zusätzlich kam es nach der Wiedervereinigung vor allem in den Städten Ostdeutschlands zu einer massiven Sanierungswelle, sodass der Gebäudebestand dort insgesamt moderner ist als in westdeutschen Städten und vielen ländlichen Regionen.

Höchster Sanierungsbedarf in ländlichen und strukturschwachen Regionen

Der tendenziell höchste Sanierungsstau im Deutschlandvergleich offenbart sich in eher strukturschwachen, ländlichen Regionen. Im Landkreis St. Wendel im Saarland besitzen knapp drei Viertel (73 Prozent) der inserierten Wohnimmobilien die schlechtesten Klassen F, G und H. Im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz sind es 72 Prozent, im Landkreis Siegen-Wittgenstein (Nordrhein-Westfalen) 70 Prozent; ebenso im Werra-Meißner-Kreis in Hessen und der Südwestpfalz (Rheinland-Pfalz).

Tendenziell stammt ein Großteil des Gebäudebestands in diesen und vergleichbaren Regionen aus der Nachkriegszeit und ist daher sanierungsbedürftig. Zudem ist in ländlich geprägten Regionen das freistehende Einfamilienhaus die dominierende Wohnform. Diese weisen prinzipiell eine schlechtere Energiebilanz auf als beispielsweise Reihen- oder Mehrfamilienhäuser, die in dichter besiedelten Gebieten häufiger sind. Trotzdem sind ländliche Gebiete nicht zwangsläufig diejenigen mit schlechterer Energiebilanz: Landkreise im Süden Deutschlands zeichnen sich ebenfalls durch hohen Sanierungsgrad aus. Das Alpenvorland, das Allgäu, die Bodensee-Region oder der Schwarzwald sowie das Breisgau sind wirtschaftlich florierende Regionen, sodass Immobilieneigentümer dort tendenziell die finanziellen Mittel haben, um in energetische Modernisierungen zu investieren.

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis waren Kaufangebote, die im Jahr 2025 auf immowelt.de in Deutschland inseriert wurden und eine Angabe zur Energieeffizienzklasse enthielten. Dabei wurden ausschließlich Wohnimmobilien im Bestand berücksichtigt. Objekte mit Baujahr innerhalb der letzten zwei Jahre wurden ausgeschlossen.

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Immowelt AG, Nordostpark 3­5, D-­90411 Nürnberg Tel.: 0911/520 25­462, Fax: 0911/520 25­15, www.immowelt.de

Neue Studie zeigt: Selbstgenutzte Immobilien sind renditestark, steuerfrei und die bevorzugte Vorsorgeform der Bevölkerung. Reformen müssen Wohneigentum berücksichtigen.

Wohneigentum ist eine stabile, renditestarke und steuerlich vorteilhafte Säule der Altersvorsorge. Das zeigt eine neue Studie der empirica im Auftrag des Verbands der Privaten Bausparkassen. Im direkten Vergleich mit kapitalmarktbasierten Vorsorgeformen wie Aktien oder Fonds kann sich selbstgenutztes Eigentum nicht nur behaupten, sondern ist in vielen Fällen sogar überlegen, besonders im Hinblick auf Effektivrendite, Sicherheit und Nutzwert im Alter.

Immobilienrendite steuerfrei und effektiver als Aktien?

Während Aktien im Durchschnitt leicht höhere Bruttorenditen erzielen, halbieren Steuern und notwendige Umschichtungen kurz vor Renteneintritt die effektive Aktienrendite auf unter 4 Prozent. Bei Immobilien dagegen liegen die Wertsteigerungs- und Mietrenditen nach Abzug von Transaktions- und Instandhaltungskosten stabil bei rund 5 Prozent und bleiben zudem steuerfrei, wenn die Immobilie selbstgenutzt wird.

“Aktionäre müssen im Alter in sichere Anlagen umschichten und Verkaufserlöse besteuern. Dadurch halbiert sich die eigentliche Rendite, erklärt Studienautor Dr. Reiner Braun. “Selbstnutzer bekommen die Rendite in Form der ersparten Miete dagegen steuerfrei. Grunderwerbsteuer und Instandhaltung mindern die Rendite vergleichsweise wenig. Im Ergebnis haben die Wohneigentümer mit ihrer effektiven Rendite oft die Nase vorne.”

Selbstnutzer sparen systematisch, Mieter oft nur theoretisch

Die Studie zeigt auch: Wohneigentümer weisen im Lebensverlauf eine höhere Sparneigung auf. Selbstnutzer sparen mehr, weil Tilgungen “zwangsweise” erbracht werden. Mieter könnten die Differenz zu den anfangs höheren Wohnkosten vergleichbarer Selbstnutzer sparen. Diese Zusatzersparnis erbringt die Masse der Mieterhaushalte jedoch nicht. Mieter sind bei den Wohnkosten zudem nur kurze Zeit im Vorteil, das gilt erst recht bei schnell steigenden Mieten.

Ergebnis: Selbstnutzer besitzen am Vorabend des Ruhestandes empirisch meist ein höheres Vermögen als vergleichbare Mieterhaushalte.

Kombination aus Eigenheim und Kapitalmarkt besonders wirksam

Studienautor Dr. Braun erklärt: “Die Kombination von Eigenheim und Aktien ist die beste Form der Altersvorsorge: Je früher der Erwerb von Wohneigentum gelingt, desto eher bleibt in der zweiten Hälfte des Erwerbslebens Zeit, zusätzlich in Aktien zu sparen.”

Klare politische Konsequenz gefordert

Vor dem Hintergrund, dass Wohneigentum für die Mehrheit der Haushalte die präferierte Form der Altersvorsorge ist, sollte das politische Ziel bei der Reform der Riester-Rente und der Einführung der Frühstart-Rente klar sein.

“Das Bauministerium hat schon wichtige Impulse gesetzt für den Bau von bezahlbarem Wohnraum und für die soziale Wohnraumförderung. Was fehlt sind weitere Schritte in Richtung der vereinbarten Starthilfe Wohneigentum”, erklärt Christian König, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Privaten Bausparkassen. “Will die Bundesregierung die Wohneigentumsbildung rasch fördern, kann sie bestehende Instrumente ausbauen und modernisieren, etwa Wohnungsbauprämie und Arbeitnehmer-Sparzulage an die Inflationsentwicklung anpassen.”

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Verband der Privaten Bausparkassen e.V., Klingelhöfer Str. 4, D­-10785 Berlin, Tel.: 030 / 590091­500, Fax: 030 / 590091­501, www.bausparkassen.de

Signalzinssatz ab 1% für befristete Förderung des “Effizienzhaus 55”-Standards

Deutliche Zinssenkung auch in weiteren Förderstufen des Klimafreundlichen Neubaus

Zuschüsse für Kommunen steigen

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die KfW verbessern die Konditionen für die Neubauförderung im Programm “Klimafreundlicher Neubau” deutlich. Der Kreditzins für die im Rahmen dieses Programms befristet wiederaufgenommene Förderung des “Effizienzhaus 55”-Standards sinkt auf einen Signalzinssatz von ab 1% eff. p.a. (bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung): Private und gewerbliche Investoren können die aus Mitteln des Bundes verbilligten KfW-Darlehen ab Montag, 2. März 2026, zu den neuen, verbesserten Konditionen über ihre Hausbank bei der KfW beantragen.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Effizienzhaus 55-Förderung ist, dass die Bauprojekte bereits geplant sind und eine Baugenehmigung vorliegt. Seit dem Start Mitte Dezember vergangenen Jahres wurde bereits der Neubau von rund 17.000 neuen Wohneinheiten gefördert.

Eine Zinssenkung zum 2. März 2026 gibt es auch bei der Förderung des “Effizienzhauses 40” im Rahmen des Programms “Klimafreundlicher Neubau” (0,6% eff. p.a. bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung). Die Darlehenszinsen werden aus Mitteln des Bundes verbilligt.

Melanie Kehr, für Inländische Förderung zuständige Vorständin der KfW, sagt: “In Deutschland besteht ein dringender Bedarf an zusätzlichen Wohnungen. Gemeinsam mit dem Bauministerium setzen wir einen weiteren, wichtigen Impuls für eine Beschleunigung im Wohnungsbau: Wir senken die Zinsen für klimafreundliches Bauen deutlich und sorgen so dafür, dass sich Wohnungsneubau finanziell besser rechnet. Die im Dezember befristet wiederaufgenommene Förderung des Effizienzhauses 55 gibt es zu einem Signalzins ab 1%. Höhere energetische Standards im Neubau werden mit noch niedrigeren Zinsen unterstützt. Von der Förderung profitieren Investoren, Mieter und die Gesellschaft – durch günstigere Kreditkosten, dauerhaft geringere Wohnnebenkosten, mehr bezahlbaren Wohnraum und positive Effekte für das Klima.”

Auch für kommunale Gebietskörperschaften gibt es ab Montag, 2. März 2026, bessere Förderkonditionen für klimafreundliche Neubauvorhaben: Die Höhe der Zuschüsse wird angehoben.

Neben Wohngebäuden ist auch der klimafreundliche Neubau von Nichtwohngebäuden förderfähig.

Die Förderung ist abhängig von der Verfügbarkeit von Bundesmitteln, die die KfW zur Zinsverbilligung der Förderkredite bzw. für Zuschüsse einsetzt. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Die detaillierten Produktbedingungen und tagesaktuellen Zinskonditionen sind abrufbar unter www.kfw.de/297sowiewww.kfw.de/498

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KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 5-­9, D-­60325 Frankfurt am Main, Tel.: 01801/335577, Fax: 069/7431­2944 , www.kfw.de

Mit Berlin und München befinden sich zudem zwei deutsche Städte unter den globalen Tech Cities

San Francisco und New York belegen die ersten beiden Plätze im alle zwei Jahre erscheinenden Tech Cities Index von Savills, wobei San Francisco durch den rasanten Fortschritt im Bereich Künstliche Intelligenz beflügelt wurde, während London seit 2023 vom vierten auf den dritten Platz vorgerückt ist. Mit Berlin und München befinden sich zudem zwei deutsche Städte unter den globalen Tech Cities.

Im Rahmen des „Impacts-Thought-Leadership-Programms“ analysierte Savills in 100 Städten weltweit das geschäftliche und technologische Umfeld, die Dynamik und Attraktivität, den Talentpool sowie die Stärke und Tiefe verschiedener technologischer Teilsektoren, um zu identifizieren, welche Städte technologische Innovationen vorantreiben und Talente aus dem Technologiebereich anziehen. Der seit 2015 erhobene Tech Cities Index zeigt, dass die bestplatzierten Standorte zugleich Schwerpunkte für Risikokapital, vielfältige Technologiespezialisierungen und weltweit führende Universitäten sind.

Savills gibt an, dass nordamerikanische Städte die Hälfte der zehn führenden Tech Cities sowie 40 Prozent der 30 bestplatzierten Städte stellen, was die anhaltende Dominanz der USA im globalen Technologiesektor untermauert. San Francisco führt den Index aufgrund seiner Rolle als Zentrum der KI-Entwicklung und des wiedergewonnenen Vertrauens in das Technologie-Ökosystem der Stadt an. Laut dem Immobilienberatungsunternehmen liegt die Nachfrage nach Büroflächen über dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. Zudem sind die Spitzenmieten für erstklassige Büroflächen in den letzten zwei Jahren um 10,5 % gestiegen, wobei 70 % der größten Bürovermietungsabschlüsse auf die Technologiebranche entfallen. Den zweiten Rang belegt New York, dessen Struktur breiter über mehrere Technologiebereiche diversifiziert ist und das zugleich von einem großen Talentpool und komplementären Branchen sowie seiner Rolle als Kultur- und Lifestylezentrum profitiert.

In Europa führt London die Rangliste an und steht weltweit auf dem dritten Platz. Laut Savills ist es die Tech City mit der höchsten Anzahl an Spitzenuniversitäten, die Innovationen fördern und hochqualifizierte Absolventinnen und Absolventen hervorbringen. Besonders stark ist London in den Bereichen Fintech, CleanTech, DeepTech und Künstliche Intelligenz. Hinter London folgen im Index die europäischen Städte Paris (15.), Berlin (19.), Stockholm (22.), Amsterdam (24.) und München (25.).

München und Berlin sind auch in einem angespannten ökonomischen Umfeld wichtige Standorte für die globale Tech-Szene: So kündigte Google im November 2025 ein 5,5 Milliarden Euro umfassendes Investitionsprogramm in Rechenzentren sowie den Ausbau seiner Standorte in München, Frankfurt und Berlin an. Amazon bleibt dem Standort München treu und eröffnete dort im Dezember sein neues Headquarter. Zudem hat ein renommiertes KI-Unternehmen im Februar 2026 eine signifikante Fläche im Tucherpark in München angemietet. In diesem Quartier entsteht auch Deutschlands erste KI-Fabrik mit der „Industrial AI Cloud“. Berlin hat eine Vielzahl an Tech-Hubs, insbesondere für die Start-Up-Szene. Der Merantix-Campus zählt hier zu den prominenten Beispielen.

„Die Investitionen unterstreichen die anhaltende Relevanz deutscher Städte im internationalen Technologie-Ökosystem. Insbesondere Berlin und München profitieren von ihrer starken Innovationskraft, dem breiten Talentpool und ihrer internationalen Strahlkraft. Für technologiegetriebene Unternehmen stehen heute hochwertige, flexible und ESG-konforme Büroflächen in gut vernetzten, urbanen Lagen im Fokus – ein Profil, das führende deutsche Metropolen zunehmend überzeugend erfüllen“, sagt Jan-Niklas Rotberg, Head of Office Agency Savills Germany.

Amsterdam, das sich um fünf Rangplätze verbessert hat, verzeichnete seit 2023 eine Verdoppelung der Investitionen in DeepTech und FinTech. Barcelona (39.) und Madrid (45.) kletterten jeweils um mehr als zehn Plätze nach oben, getrieben durch eine sich festigende spanische Wirtschaft und eine zunehmende Anzahl an qualifizierten Fachkräften.

Im Nahen Osten ist Dubai um 20 Plätze auf Rang 43 aufgestiegen, gestützt durch gezielte KI-Strategien, ein starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum sowie die Attraktivität des Lebensstils.

Im asiatisch-pazifischen Raum hat Singapur den Sprung in die Top 10 geschafft und ist um drei Plätze auf Rang 9 vorgerückt, was auf seine politische und regulatorische Stabilität, seine erstklassige Infrastruktur und sein starkes Geschäftsumfeld zurückzuführen ist. Seoul liegt nun auf Platz 10 und hat vier Plätze gutgemacht. Das steigende Wohlstandsniveau der Stadt, die Nettozuwanderung und die verstärkte staatliche Unterstützung für KI, Halbleiter, Quantencomputing und Biotechnologie haben das Wachstum vorangetrieben. Sowohl Singapur als auch Seoul zeichnen sich laut Savills durch niedrige Leerstandsquoten und ein begrenztes Büroflächenangebot aus, was zu einem Anstieg der Mieten geführt hat. Ansonsten rangieren in Asien sechs chinesische Städte unter den Top 30, angeführt von Peking (Platz 6) und Shanghai (Platz 5). Chinas Tech Cities profitieren von einem großen Binnenmarkt und immer stärker ausgereiften lokalen Ökosystemen.

Paul Tostevin, Head of Savills World Research, kommentiert: „Die Technologiebranche durchläuft angesichts der Entwicklungen im Bereich Künstliche Intelligenz einen tiefgreifenden Wandel. Trotz der potenziell enormen Fortschritte bleibt das Humankapital jedoch der wichtigste Wettbewerbsfaktor der Tech-Branche, sodass die Attraktivität einer Stadt für Unternehmen, die die besten Talente rekrutieren möchten, von großer Bedeutung ist. Die Städte, die in unserem Index weit oben stehen, bieten ein pulsierendes Stadtleben sowie kulturelle und Lifestyle-Angebote, wobei viele – im globalen Vergleich – kleinere Städte überdurchschnittlich gut abschneiden. Letztendlich dominieren jedoch die weltweit größten Städte mit ihrem vielfältigen Angebot, ihrer breiten Geschäftsbasis und ihrem großen Talentpool die ersten zehn Plätze. Für Investoren, Eigentümer und Projektentwickler bedeutet eine leistungsstarke Tech City eine steigende Nachfrage sowohl für Büroflächen für Technologieunternehmen als auch für Wohnraum, der den Bedürfnissen hochqualifizierter, mobiler Arbeitskräfte entspricht.”

Neben technologischer Leistungsfähigkeit entscheidet zunehmend die Qualität des urbanen Alltags über die Attraktivität globaler Tech-Standorte. Eine lebendige Café-Kultur spielt dabei eine Schlüsselrolle: Orte, an denen Menschen arbeiten, sich vernetzen und bei Kaffee oder Matcha Ideen entwickeln. Spätestens mit der Zunahme von Remote- und Hybrid-Arbeit sind Cafés zu hybriden Räumen zwischen Zuhause und Büro geworden – Treffpunkte, die spontane Begegnungen ermöglichen, die kein Videoanruf ersetzt. Wie stark diese urbane Kultur ausgeprägt ist und welchen Beitrag sie zur Anziehungskraft eines Standorts leistet, macht der Savills Matcha Index sichtbar. Er bewertet anhand von Verfügbarkeit, Qualität und Erschwinglichkeit von Matcha-Getränken, wie gut Städte Arbeit, Lifestyle und Aufenthaltsqualität verbinden.

Angeführt wird das Ranking von Tokyo, gefolgt von London und Seoul – allesamt Städte, die auch im Tech Cities Index weit oben rangieren. Der Matcha Index unterstreicht damit, dass Technologiezentren heute nicht nur durch Innovationskraft, sondern zunehmend auch durch Lebensstil und urbane Qualität überzeugen müssen.

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Savills Immobilien Beratungs-­GmbH, Taunusanlage 19, D-­60325 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0) 69 273 000 ­ 12, www.savills.de

Engel & Völkers Research analysiert 59 deutsche Städte

Der deutsche Markt für Wohn- und Geschäftshäuser gewinnt an Fahrt. 2025 wurden rund 38.000 Transaktionen abgeschlossen – ein Plus von etwa 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das zeigt der Deutschland-Marktbericht für Wohn- und Geschäftshäuser 2026 von Engel & Völkers Research, der die Entwicklung in 59 Städten analysiert. Bestandsimmobilien bieten mit durchschnittlich 1.996 Euro pro Quadratmeter attraktive Einstiegspreise, die Mietrenditen liegen in den deutschen A-Städten bei durchschnittlich 4,1 Prozent.

“Immobilieninvestments sind dank stabiler Rahmendaten wieder planbar und kalkulierbar”, sagt Till-Fabian Zalewski, CEO D-A-CH von Engel & Völkers. “Diese Chance nutzen derzeit viele Privatanleger. Die steigenden Transaktionszahlen unterstreichen das Potenzial des deutschen Wohn- und Geschäftshausmarktes trotz des weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds.”

Bestand unter 2.000 Euro pro Quadratmeter

Bestandsimmobilien bieten derzeit attraktive Einstiegschancen in den Markt. Im vierten Quartal 2025 betrug der durchschnittliche Angebotspreis 1.996 Euro pro Quadratmeter. Das ist ein Anstieg von 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal, liegt jedoch deutlich unter dem bisherigen Höchstwert von 2.113 Euro pro Quadratmeter, der im zweiten Quartal 2022 erreicht worden war.

Trotz notwendiger Sanierungen – zwei Drittel der inserierten Mehrfamilienhäuser weisen die Energieeffizienzklasse E oder schlechter auf – bleiben die Investitionsausgaben bei Bestandsimmobilien oft unter dem Niveau von Neubauobjekten. Diese kamen zum Jahresende 2025 auf einen durchschnittlichen Angebotspreis von 4.019 Euro pro Quadratmeter.

Renditen in A-Städten bei gut 4 Prozent

Die Mietrendite am Markt für Wohn- und Geschäftshäuser rangiert 2025 bundesweit mit 5,4 Prozent auf Vorjahresniveau. Im Durchschnitt der A-Städte belief sich die Rendite im vierten Quartal 2025 auf 4,1 Prozent mit Tendenz zu einem leichten Plus. Sie lag erneut deutlich über den 2,7 Prozent der zehnjährigen Bundesanleihen.

Steigende Mieten stützen die Renditen bundesweit: Für Bestandswohnungen betragen die Angebotsmieten im Schnitt 10,42 Euro pro Quadratmeter (+4,1 % zum Vorjahr), für Neubauwohnungen 15,43 Euro pro Quadratmeter (+3,5 %). Das Bevölkerungswachstum in Deutschland und die daraus resultierende gute Vermietbarkeit von Immobilien sichern Investierenden zuverlässige Erträge.

Aussichten am Investmentmarkt

Engel & Völkers Research prognostiziert für den weiteren Verlauf von 2026 eine marktfreundliche Inflationsrate nahe 2 Prozent sowie realistische Bauzinsen um 4 Prozent. “Der Markt für Wohninvestments sendet mit guten Fundamentaldaten, soliden Renditen und einer wachsenden Nachfrage positive Signale”, resümiert Till-Fabian Zalewski. “Besonders der Bestand an Wohn- und Geschäftshäusern bietet Investierenden die Möglichkeit, aussichtsreiche Value-Add-Strategien umzusetzen. Das Transaktionsvolumen wird sich im Laufe von 2026 erneut moderat erhöhen.”

Auf längere Sicht zieht voraussichtlich auch das derzeit schwache Neubausegment wieder an. “Die Zahl der Baugenehmigungen für Wohn- und Geschäftshäuser ist 2025 um rund 12 Prozent gestiegen”, so Zalewski. “Das wird sich ab den Jahren 2027/2028 zumindest in begrenztem Umfang am Markt bemerkbar machen. Auch Impulse der Bundesregierung wie etwa die EH-55-Förderung sind positive Nachrichten für den Neubaumarkt.”

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ENGEL & VÖLKERS Holding GmbH, Vancouverstraße 2a, 20457 Hamburg,Tel: 040 334681600, https://www.engelvoelkers.com/de

Eine immowelt Auswertung der exklusivsten Wohnimmobilien sowie der durchschnittlichen Quadratmeterpreise in deutschen Wintersportorten zeigt:

Exklusivstes Anwesen: Villa am eigenen Berg in Oberaudorf mit 40.000 Quadratmeter Grundstück

Luxus-Preise: Die exklusivsten Objekte in den Alpen bewegen sich zwischen 2,5 und 5,3 Millionen Euro

Wintersportorte im Preis-Check: Oberstdorf und Schliersee mit höchsten Durchschnittspreisen; Sparpotenzial im Bayerischen Wald und im Harz

Alpenpanorama, maximale Privatsphäre und eine Ausstattung der Extraklasse: In den deutschen Wintersportregionen finden sich derzeit einige der exklusivsten Immobilienangebote des Landes. Wer sich den Traum vom Refugium in den Bergen erfüllen möchte, muss tief in die Tasche greifen, besonders in den bayerischen Alpen-Hotspots. Eine aktuelle immowelt Auswertung zeigt, welche Luxus-Objekte derzeit den Markt dominieren und wo Käufer in Deutschland noch vergleichsweise günstig fündig werden.

Die Top 3: Bis zu 5,3 Millionen Euro für exklusivste Alpendomizile

5,299 Mio. Euro – Anwesen am eigenen Berg mit Kaiserblick

Das derzeit luxuriöseste Berg-Domizil liegt im oberbayerischen Luftkurort Oberaudorf. Für knapp 5,3 Millionen Euro steht hier eine Villa im Landhausstil zum Verkauf, die mit Superlativen nicht geizt: 28 Zimmer auf 876 Quadratmetern Wohnfläche, gelegen auf einem 40.000 Quadratmeter großen Areal in idyllischer Alleinlage – inklusive eigenem Berg und unverbaubarem Blick auf das Kaisergebirge.

4,75 Mio. Euro – Großzügiges Alpenanwesen mit eigenem Wald

Auf dem zweiten Platz folgt ein herrschaftliches Anwesen in Reit im Winkl. Für 4,75 Millionen Euro erhalten Käufer nicht nur 384 Quadratmeter exklusiven Wohnraum, sondern auch ein 18.000 Quadratmeter großes Grundstück, das einen eigenen Wald umfasst. Ein Rückzugsort, der maximale Diskretion verspricht.

3,8 Mio. Euro – Exklusives Chalet mit Bergblick

In Lenggries verbindet ein hochwertiges Chalet für 3,8 Millionen Euro alpinen Charme mit modernem Lifestyle. Auf 189 Quadratmetern Wohnfläche und weitläufigen Terrassen stehen Wellness und Genuss im Vordergrund – Außensauna sowie eine voll ausgestattete Outdoor-Küche inklusive.

Auch in den weiteren Top-Platzierungen spiegelt sich die Vielfalt des Luxussegments wider:

3,75 Mio. Euro (Grainau): Eine denkmalgeschützte Landhausvilla am Fuße der Zugspitze auf einem 15.000 Quadratmeter großen Grundstück.

2,9 Mio. Euro (Oberaudorf): Ein weitläufiges Domizil in Waldrandlage mit 692 Quadratmetern Wohnfläche, 3 Etagen und Einliegerwohnung.

2,69 Mio. Euro (Berchtesgaden): Eine Villa mit spektakulärem 360-Grad-Panorama und zweistöckiger Glasfront.

2,5 Mio. Euro (Garmisch-Partenkirchen): Ein einzigartiges Refugium mit rund 275 Quadratmetern Wohnfläche in absoluter Traumlage am Waldrand oberhalb des beliebten Rießersees mit beeindruckenden Blicken auf die Alpen und Garmisch-Partenkirchen.

Preis-Check: So viel kosten Immobilien in deutschen Wintersportorten

Abseits der Millionen-Domizile zeigen sich bei den Durchschnittspreisen deutliche Unterschiede zwischen den deutschen Wintersportorten. Die mit Abstand hochpreisigste Region sind die bayerischen Alpen: Von 47 untersuchten Wintersportorten belegen Gemeinden im Süden Bayerns die ersten 27 Plätze. Die teuersten Pflaster bei den Durchschnittspreisen für Wohnimmobilien sind:

Oberstdorf: 6.410 Euro/m²

Schliersee: 6.224 Euro/m²

Garmisch-Partenkirchen: 6.138 Euro/m²

Wer die Nähe zum Skilift sucht, aber ein begrenzteres Budget hat, wird in den deutschen Mittelgebirgen fündig. Hier liegen die Quadratmeterpreise teils unter 1.500 Euro. Am günstigsten kauft man in Steinach im Thüringer Wald (1.085 Euro), gefolgt von Bayerisch Eisenstein im Bayerischen Wald (1.239 Euro) und Braunlage im Harz (1.375 Euro).

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für das Ranking der exklusivsten Wohnimmobilien waren Angebote, die derzeit in deutschen Wintersportorten auf immowelt.de zum Kauf inseriert werden (Stichtag: 06.02.2026). Berücksichtigt wurden ausschließlich freistehende Villen, Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen mit vollständigem Exposé. Neubauprojekte ohne Bebauung, Fertighäuser, Mehrfamilienhäuser oder Zwangsversteigerungen wurden nicht berücksichtigt. Die Preise sind jeweils Angebots-, keine Abschlusspreise.

Datenbasis für die Berechnung der durchschnittlichen Kaufpreise in den Wintersportorten waren auf immowelt.de inserierte Angebote. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) und Einfamilienhäusern (600 Quadratmeter Grundstücksfläche, 5 Zimmer, Baujahr zwischen 1945 und 1970) zum 01.01.2026 wieder. Die angegebenen Preise repräsentieren den gewichteten Durchschnitt von Wohnungs- und Hauspreisen, basierend auf ihrer relativen Verteilung. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise.

Verantwortlich für den Inhalt:

Immowelt AG, Nordostpark 3­5, D-­90411 Nürnberg Tel.: 0911/520 25­462, Fax: 0911/520 25­15, www.immowelt.de

Der Retail-Investmentmarkt kann zum Jahresende auf ein solides Gesamtjahr 2025 zurückblicken: Mit einem Transaktionsvolumen von rund 6,5 Mrd. EUR liegt das aktuelle Ergebnis auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr (+3 % ggü. 2024).

Einen entscheidenden Beitrag zu dieser Bilanz hat das Schlussquartal geliefert, das mit fast 2,4 Mrd. EUR das beste Quartalsergebnis seit Q3 2022 markiert (rund 3,6 Mrd. EUR). Hauptursächlich hierfür waren erneut umsatztreibende Sondereffekte: Mit dem Oberpolliger und dem Corbinian in München sowie dem Karstadt am Berliner Kurfürstendamm wechselten zwischen Oktober und Ende Dezember gleich drei großvolumige Signa-Objekte im dreistelligen Millionensegment den Eigentümer. Außerhalb dieser Großdeals sind vor allem Investments zwischen 25 und 50 Mio. EUR zu nennen, die durch ihre attraktiven Risiko-Rendite-Profile bei kleineren Shoppingcentern und Fachmarktzentren aber auch im Highstreet-Bereich im Jahr 2025 besonders im Nachfragefokus standen (rund 1,2 Mrd. EUR und +83 % ggü. 2024). Dies ergibt die Analyse von BNP Paribas Real Estate

Wie vielschichtig sich das Marktgeschehen momentan präsentiert, wird auch dadurch unterstrichen, dass alle Objektarten von Verkäufen im dreistelligen Millionenbereich profitieren. Trotz alledem bestätigt der Fachmarktsektor u. a. durch die Übernahme der Porta-Gruppe von XXXLutz sowie größere Food- und FMZ-Portfolios klar seine Spitzenposition (gut 48 %). Bei den Kaufhäusern (fast 20 %) fallen vor allem die ehemaligen Signa-Objekte ins Gewicht, bei den Shoppingcentern gehören neben den Designer Outlets Neumünster und Wustermark auch die Berliner Gropius Passagen zu den Treibern, und im Highstreet-Segment (rund 13 %) sind in erster Linie zwei größere Deals von Luxus-Geschäftshäusern in Düsseldorf anzuführen

A-Städte: Kaufhausdeals tragen 52 % zum Volumen bei

“Auch auf das Investmentvolumen der Top-Märkte hat sich das dynamische Transaktionsgeschehen im vierten Quartal ganz entscheidend ausgewirkt: So wurden gut 1,1 Mrd. EUR bzw. rund 60 % des Gesamtumsatzes der A-Standorte (knapp 2 Mrd. EUR) zum Jahresende über die Ziellinie gebracht”, erläutert Christoph Scharf, Geschäftsführer der BNP Paribas Real Estate GmbH und Head of Retail Services.

An dieser Bilanz haben mit München (896 Mio. EUR), Berlin (512 Mio. EUR), Düsseldorf (304 Mio. EUR) und Hamburg (195 Mio. EUR) jedoch lediglich vier der sieben großen Investmentmärkte mit umfangreicheren Volumina partizipiert. Die Standorte Frankfurt, Stuttgart und Köln konnten dagegen nur sehr kleinteilige Investments vermelden und blieben mit ihren Ergebnissen deutlich unterhalb der 50-Mio.-EUR-Marke.

Insgesamt ist also festzuhalten, dass außerhalb der großvolumigen Signa-Objekte weiterhin nur vereinzelte dreistellige Millionendeals in den Top-Märkten zu beobachten sind und die nach wie vor hohen Preise in Highstreet-Lagen nur schwer gehalten werden können. Dementsprechend haben die Spitzenrenditen im 12-Monats-Vergleich in einigen Städten leicht zugelegt. Im Städte-Ranking liegt München (3,45 %) weiterhin vor Frankfurt (3,75 %), es folgen Berlin (3,85 %) und Hamburg (3,85 %) sowie Köln (3,90 %), Düsseldorf (3,95 %) und Stuttgart (3,95 %). In den übrigen Objektarten sind für Fachmarktzentren aktuell 4,65 % anzusetzen, einzelne Supermärkte/Discounter liegen bei 4,90 %, und bei Baumärkten und Shoppingcentern können für Top-Assets bis zu 5,80 % erzielt werden.

Perspektiven

Zum Jahresende 2025 konnte der Retail-Investmentmarkt noch einmal auf sich aufmerksam machen und im Assetklassenvergleich den besten Schlussspurt hinlegen. Auf der einen Seite spielen mit der Porta-Übernahme und den Verkäufen der ehemaligen Signa-Objekte zwar gleich zwei ausschlaggebende Sondereffekte in die Gesamtbilanz mit hinein. Auf der anderen Seite unterstreicht die vergleichsweise hohe Anzahl der registrierten Retail Investments jedoch auch, dass das Investmentgeschehen breit aufgestellt ist und sich nicht nur auf die großen Umsatztreiber beschränkt.

Für 2026 ist davon auszugehen, dass bei den Objektarten der Nachfragefokus insbesondere auf Fachmarkt- und Food-Investments sowie Portfolios in diesem Segment ausgerichtet bleibt. Neben den bereits seit vielen Jahren beliebten Assets im Lebensmitteleinzelhandel, haben sich im Fachmarktsegment in der zweiten Reihe aber nach und nach auch sehr erfolgreich Non-Food-Objekte bzw. -Portfolios positioniert. Darüber hinaus hat sich vor allem in der zweiten Jahreshälfte gezeigt, dass die Preisvorstellungen im Shoppingcenter-Segment auf Käufer- und Verkäuferseite inzwischen wieder näher beieinanderliegen und attraktive Einstiegschancen für Anleger eröffnen.

“Auch Highstreet Investments in hochfrequentierten Konsum- oder etablierten Luxuslagen guter Makrostandorte bleiben nachgefragte, aber auch preissensible Assets. Vor diesem Hintergrund bleibt zunächst abzuwarten, in welche Richtung sich die Spitzenrenditen 2026 entwickeln. Am wahrscheinlichsten sind zum Jahresbeginn allerdings Seitwärtsbewegungen”, so Christoph Scharf.

Verantwortlich für den Inhalt:

BNP Paribas Real Estate Holding GmbH, Fritz-Vomfelde-Straße 26, 40547 Düsseldorf. Tel: +49 (0)211-301 82-0, Fax: +49 (0)211-301 82-10 00, www.realestate.bnpparibas.de

Trier hat den energieeffizientesten Gebäudebestand Deutschlands

Die Städte Rostock und Dresden belegen den zweiten und dritten Platz im jährlich stattfindenden Wettbewerb. Die energetisch schlechtesten Gebäudebestände des Top-50-Rankings finden sich in Mönchengladbach (48), Bremen (49) und Krefeld (50).

Energetische Gebäudesanierung: Osten liegt insgesamt vor Westen

Auch im fünften Jahr der Studie zeigt sich, dass die Sanierungstätigkeiten in vielen alten Bundesländern – insbesondere in Nordrhein-Westfalen – stark vernachlässigt werden. Der Osten Deutschlands liegt insgesamt beim energetischen Zustand weiter vorn, da in den Nachwendejahren stark in den Gebäudebestand investiert wurde. Die Vorjahresgewinner waren Chemnitz (2024), Leipzig (2023), Potsdam (2022) und Offenbach am Main (2021).

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG): “Deutsche Kommunen, die die energetische Zukunft ihres Gebäudebestands in den Fokus rücken, profitieren in vielfacher Hinsicht: Sie machen die Städte klimaresilient, reduzieren die Energiekosten für ihre Bürgerinnen und Bürger und sichern den Wohlstand, der überwiegend in deren Immobilieneigentum steckt. Die Stadt Trier hat dies erkannt und sich ein strategisches Konzept für Klima und Energie verordnet, das erste Früchte trägt. Das Gesamtbild der energetischen Sanierungstätigkeiten in Deutschland fällt jedoch ernüchternd aus: Die Sanierungsquote liegt derzeit bei mageren 0,69Prozent. Notwendig wären rund 2Prozent. Deutschland braucht dringend einen Sanierungs-Turbo!”

Wolfram Leibe, Oberbürgermeister der Stadt Trier: “Ich freue mich, dass die Stadt Trier bei diesem Ranking so gut abgeschnitten hat. Diese Auswertung der Marktlage ist ein schönes Indiz dafür, dass in Trier offenbar viele Menschen verstanden haben, wie wirtschaftlich sinnvoll Energieeffizienz beim Sanieren und Bauen ist. Außerdem steigert sie die Wohnqualität und ist natürlich sinnvoll und wichtig im Hinblick auf das Thema Klimaschutz.”

Grundlage ist eine Studie von ImmoScout24 mit rund 300.000 Datensätzen aus dem Jahr 2025 im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG).

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG), Friedrichstrasse 95 (PB138), 10117 Berlin, Tel: 030 / 310 110 90, www.buveg.de

Die Quote für energetische Sanierungen im deutschen Gebäudebestand ist im Jahr 2025 auf 0,67 % weiter abgesunken.

Nach 0,69 % im Vorjahr 2024, 0,70 % im Jahr 2023 und 0,88 % im Jahr 2022 markiert dies einen neuen Tiefpunkt für die rund 19,5 Millionen Wohngebäude. Eine jährliche Quote von rund 2 % wäre notwendig, um die vereinbarten Klimaziele im Gebäudesektor zu erreichen. Die Quote für die etwas mehr als zwei Millionen Nichtwohngebäude ist ebenfalls rückläufig und liegt bei 0,92 % (2024: 0,95 %).

Jan Peter Hinrichs, Geschäftsführer des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e. V.: “Die Sanierungstätigkeit ist in Deutschland auf einem besorgniserregenden Niveau. Mit einem ambitionierten Gebäudeenergiegesetz besteht jedoch die Chance, energetische Sanierungen attraktiver zu machen und damit die Energiekosten für die Bevölkerung langfristig zu senken. Private und institutionelle Immobilieneigentümer zögern jedoch weiterhin bei Investitionen in ihre Gebäude. In den Nichtwohngebäuden ist die Entwicklung 2025 noch schwächer: Gerade in öffentlichen Gebäuden wie Krankenhäusern, Schulen oder Verwaltungen besteht ein großer Sanierungsstau. Hier könnte das Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität für einen Befreiungsschlag sorgen. Deutschland braucht nicht nur einen Bau-Turbo, sondern dringend auch einen Sanierungs-Booster!”

Frank Lange, Geschäftsführer des Verband Fenster + Fassade e.V.: “Der Fenstermarkt zeigt derzeit deutlich, wie stark die energetische Sanierung insgesamt unter Druck steht. Selbst der vergleichsweise aufwandsarme Bereich des Fenstertauschs bleibt weiterhin auf niedrigem Niveau. Neue Fenster sind häufig der erste Sanierungsschritt – bleibt dieser aus, stockt die gesamte Gebäudemodernisierung. Umso wichtiger sind verlässliche Rahmenbedingungen und Planungssicherheit, sowohl in der Förderung als auch im Gebäudemodernisierungsgesetz.”

Sanierungsquote 2025:

Sanierungsquote Dach: 0,74 %

Sanierungsquote Fassade: 0,46 %

Sanierungsquote Fenster: 1,19 %

Sanierungsquote Wohngebäude gesamt: 0,67%

Sanierungsquote Nichtwohngebäude gesamt: 0,92%

Anzahl energetisch sanierter Wohneinheiten (WE) 2025: Im Jahr 2025 wurden 260.000 Wohneinheiten saniert, im Vorjahr 2024 265.000 (2023: 275.000). Gemäß der Leitstudie Aufbruch Klimaneutralität der Deutschen Energie-Agentur (dena) hätten jedoch im Jahr 2025 460.000 Wohneinheiten saniert werden müssen; bis 2030 müsste diese Zahl auf bis zu 730.000 steigen.

Hintergrund: Die Gebäude in Deutschland verbrauchen nach wie vor zu viel Energie; sie verursachen derzeit rund 30 % aller CO2-Emissionen. Die energetisch schlechtesten Gebäude der Effizienzklassen G und H sind für 50 % des gesamten Energieverbrauchs des Gebäudesektors verantwortlich. Zwei Drittel aller Wohngebäude befinden sich in den Effizienzklassen D bis H und verbrauchen mehr als 100 kWh/m² im Jahr. Dieses Gesamtbild führt zu immer höheren Energiekosten für die Verbraucher und zu einem Wertverlust bei Immobilieneigentümern von energetisch schlechten Gebäuden. Der Wertabschlag am Markt liegt mittlerweile bei bis zu 40% gegenüber sanierten Immobilien.

Die Sanierungsquote wird im Auftrag des Bundesverbands energieeffiziente Gebäudehülle e. V. (BuVEG) von B+L Marktdaten Bonn ermittelt. Sie ist die zentrale Kennzahl für Maßnahmen im Bereich der energetischen Gebäudesanierung und damit ein wesentlicher Indikator für die Wärmewende in Deutschland.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband energieeffiziente Gebäudehülle e.V. (BuVEG), Friedrichstrasse 95 (PB138), 10117 Berlin, Tel: 030 / 310 110 90, www.buveg.de

Eine immowelt Analyse zur Entwicklung der Angebotspreise von Eigentumswohnungen in den deutschen Großstädten zeigt:

Wohnungspreise binnen 12 Monaten in 71 von 80 Großstädten gestiegen

Leichte Zuwächse in München (+2,7 Prozent), Hamburg (+4,5 Prozent), Köln (+3,8 Prozent) und Frankfurt (+2,9 Prozent); Rückgang in Berlin (-1,0 Prozent)

Stärkste Anstiege in Göttingen (+11,9 Prozent) und Bergisch Gladbach (+11,2 Prozent)

Sinkende Preise lediglich in 9 Großstädten; maximale Rückgänge deutlich geringer als im Vorjahr

Die Angebotspreise von Eigentumswohnungen in deutschen Großstädten haben sich in den vergangenen 12 Monaten fast flächendeckend erhöht. In 71 von 80 Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern verteuerten sich Bestandswohnungen gegenüber dem Vorjahr. Im Durchschnitt zogen die Wohnungspreise in den Großstädten um 4,0 Prozent an, in der Spitze sogar um knapp 12 Prozent. Das zeigt eine aktuelle Analyse von immowelt, in der die durchschnittlichen Angebotspreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum jeweils 01.02.2026 und 2025 miteinander verglichen wurden.

Trotz der jüngsten Anstiege profitieren Kaufinteressenten in vielen Großstädten nach wie vor von niedrigeren Preisen als am bisherigen Höchststand im Sommer 2022. Zudem haben sich die finanziellen Spielräume vieler Haushalte zuletzt angesichts gestiegener Reallöhne verbessert. Gleichzeitig spricht wenig dafür, dass sich durch Abwarten bessere Bedingungen ergeben: Der Neubau bleibt deutlich hinter dem Bedarf zurück, was für fortgesetzte Preisanstiege sorgen dürfte, und auch bei den Bauzinsen ist kurzfristig keine Entlastung zu erwarten.

“Eigentumswohnungen haben sich in den vergangen 12 Monaten in fast allen Großstädten verteuert”, sagt Dr. Robert Wagner, Geschäftsführer von immowelt. “Allerdings können Kaufinteressenten in Preisverhandlungen nach wie vor spürbare Nachlässe erzielen. Vor allem abseits der teuren Metropolen eröffnen sich dadurch weiterhin gute Möglichkeiten für den Immobilienkauf.”

Moderate Anstiege in Metropolen

In den hochpreisigen Metropolen liegen die Preise von Bestandswohnungen aktuell zumeist leicht über dem Vorjahresniveau. München, die mit Abstand teuerste deutsche Großstadt, verzeichnete binnen 12 Monaten einen Anstieg von 2,7 Prozent auf 8.165 Euro pro Quadratmeter. Etwas stärker legten die Wohnungspreise in Hamburg (+4,5 Prozent auf 6.017 Euro), Frankfurt (+2,9 Prozent auf 5.568 Euro) und Köln (+3,8 Prozent auf 4.869 Euro) zu. Größere Preissprünge bleiben in den bevölkerungsreichsten Städten angesichts des ohnehin sehr hohen Preisniveaus aber weiterhin aus.

Eine Sonderrolle unter den Metropolen nimmt Berlin ein, wo eine spürbare Erholung des Immobilienmarkts nach wie vor auf sich warten lässt. Im Vergleich zum Vorjahr gaben die Angebotspreise in der Hauptstadt sogar um 1,0 Prozent nach und liegen derzeit bei 4.819 Euro pro Quadratmeter.

Stärkste Verteuerung in Göttingen

Dynamischer als in den Metropolen verlief die Entwicklung in mehreren kleineren Großstädten. Am stärksten verteuerten sich Bestandswohnungen in Göttingen mit einem Plus von 11,9 Prozent auf 3.261 Euro pro Quadratmeter. Dahinter folgen Bergisch Gladbach (11,2 Prozent), Mannheim (+9,9 Prozent), Ulm (+8,9 Prozent) und Rostock (+8,3 Prozent). Insgesamt verzeichneten 29 Großstädte Zuwächse von mehr als 5 Prozent. Die Preisentwicklung bei Eigentumswohnungen dürfte auch mit der angespannten Situation auf den großstädtischen Mietmärkten zusammenhängen. So sorgen die deutlichen Mietanstiege in vielen Städten für ein verstärktes Interesse an einer eigenen Wohnung, was die Kaufpreise anziehen lässt.

Preisrückgänge schwächen sich ab

Sinkende Preise blieben in den vergangenen 12 Monaten dagegen die Ausnahme. Lediglich in 9 der 80 Großstädte wurden Bestandswohnungen günstiger. Die maximalen Abschläge fielen dabei deutlich geringer aus als in den 12 Monaten zuvor. Während zwischen Februar 2024 und 2025 noch Preisrückgänge von bis zu 7,2 Prozent zu beobachten waren, lagen die Verluste in den letzten 12 Monaten bei maximal 2,6 Prozent. Das unterstreicht die zunehmende Stabilisierung des Marktes.

Berechnungsgrundlage:

Datenbasis für die Berechnung der Kaufpreise waren auf immowelt.de inserierte Angebote in den 80 deutschen Großstädten. Die mittels hedonischer Verfahren errechneten Werte geben die Quadratmeterpreise von Bestandswohnungen (75 Quadratmeter, 3 Zimmer, 1. Stock, Baujahr 1990er-Jahre) zum 01.02.2026 sowie deren Entwicklung im Vergleich zum 01.02.2025 wieder. Es handelt sich um Angebots-, keine Abschlusspreise.

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Immowelt AG, Nordostpark 3­5, D-­90411 Nürnberg Tel.: 0911/520 25­462, Fax: 0911/520 25­15, www.immowelt.de

Qualitätsoffensive: Über 600 Unternehmen haben sich um das Gütesiegel für Professionalität und Innovation beworben

Unabhängiges Urteil: Hochkarätige Fachjury gibt die Finalisten in 7 der 9 Kategorien bekannt. “Haus der Herzen” wird per Publikumsvoting bestimmt, Vorschläge für die “Persönlichkeit des Jahres” werden von Jury und immowelt eingereicht

Gipfeltreffen der Branche: Preisverleihung findet am 25. März 2026 im Palladium in Köln mit Moderatorin Rebecca Mir statt

Mehr Informationen unter deutscher-immobilienpreis.de

Die Immobilienwirtschaft, mit 3,5 Millionen Beschäftigten[1] ein zentraler Pfeiler der deutschen Wirtschaft, benötigt mehr denn je Innovation und Benchmarks. In einem Marktumfeld, das von Transformation und neuen Anforderungen geprägt ist, wird Qualität zum entscheidenden Differenzierungsmerkmal. Der Deutsche Immobilienpreis liefert diese Orientierung: Aus über 600 Einreichungen hat eine unabhängige Fachjury nun die Unternehmen und Projekte nominiert, die den Standard für die Zukunft setzen. Die hohe Zahl der Bewerbungen unterstreicht den Status des Awards als wichtiges Qualitätssiegel. In 7 der 9 Kategorien stehen nun jeweils 3 Finalisten fest. Die Kategorie “Haus der Herzen” wird per Online-Publikumsvoting bestimmt, für die Auszeichnung “Persönlichkeit des Jahres” ist keine Bewerbung möglich. Alle Preisträger werden auf einer feierlichen Abendgala am 25. März 2026 im Palladium in Köln gekürt. Durch die Veranstaltung führt die bekannte TV-Moderatorin Rebecca Mir.

“In Zeiten des Umbruchs trennt sich die Spreu vom Weizen. Die diesjährigen Nominierten zeigen eindrucksvoll, dass Professionalität und Innovationskraft die stärksten Antworten auf einen volatilen Markt sind”, sagt Theo Mseka, CEO von immowelt. “Der Deutsche Immobilienpreis ist die Bühne für jene Macher, die Verantwortung übernehmen und zeigen, wie modernes Wohnen und Arbeiten in Deutschland morgen aussieht. Wir gratulieren den Nominierten. Sie sind die Botschafter für Qualität in unserer Industrie.”

Die Nominierten für den Deutschen Immobilienpreis 2026

Makler des Jahres:

von Poll Immobilien GmbH

Mayer & Dau Immobilien GmbH

Hinrichsen Immobilien GmbH

Verwalter des Jahres:

Gundlach Haus- und Grundstücksverwaltung GmbH & Co. KG

prosperly GmbH

Q.I.M. Quartier Immobilienmanagement GmbH

Green Project:

RIEHLE KOETH GmbH & Co. KG

Fiduciary Capital GmbH

Urbansky Architekten Part GmbB

Newcomer des Jahres:

Vectoryx – eine Marke der ImmoCare Solutions GmbH

inGemeinschaft GmbH

HAUBNER GROUP Immobilien GmbH

Best Brand:

Rudkowski & Hag Immobilien GmbH

aptum GmbH

BEST PLACE Immobilien GmbH & Co. KG

Branchen-Pionier:

Ogulo GmbH

DocEstate GmbH

KSK-Immobilien GmbH

Local Hero:

Peggy Stüber Immobilien

von Quast Immobilien

Hentschel & Co. Immobilien

Haus der Herzen: Publikumsvoting bis 28.02. unter gewinnspiel.deutscher-immobilienpreis.de

Persönlichkeit des Jahres: Keine Bewerbung möglich. Vorschläge werden von der Jury und von immowelt als Hauptsponsor eingereicht.

Für die Nominierten geht der Wettbewerb nun in die entscheidende Phase. Vom 09.02. bis zum 27.02.2026 haben sie die Chance, die Jury in einem vertiefenden Pitch von ihrer Exzellenz zu überzeugen. Ob durch innovative Video-Präsentationen oder tiefgreifende Datenanalysen – nur wer maximale Transparenz und Qualität beweist, wird am 25. März im Kölner Palladium die begehrte Trophäe entgegennehmen. In einer zweiten Sitzung am 24.03.2026 entscheidet die Jury auf Basis der zusätzlich eingereichten Unterlagen über die Preisträger.

Unabhängige Instanz: Neutrale Jury bestimmt Nominierte und Preisträger

Die Integrität und Relevanz des Preises wird durch die elfköpfige Jury aus führenden Köpfen von Branchenverbänden, Fachmedien und aus der Praxis garantiert. Ihre Unabhängigkeit und Fachkenntnis machen den DIP zum Goldstandard der Immobilienbranche.

Inga Beyler: Managing Partner, Baustein Executive Search GmbH

Martin Kaßler: Geschäftsführer des Verbands der Immobilienverwalter Deutschland e. V.

Carolin Hegenbarth: Bundesgeschäftsführerin des IVD

Larissa Lapschies: Geschäftsführerin der Immobilienjunioren GmbH

Miriam Beul: Geschäftsführende Inhaberin der Netzwerkagentur für urbane Kommunikation Texte + Talks

Robert Kaiser: Geschäftsführer & Gesellschafter von ProFido Consulting

Stefan Mantl: Inhaber & CEO von onOffice

Sun Jensch: Gesellschafterin bei DAPB – Deutsche Agentur für Politikberatung GmbH

Georg Ortner: Experte und Verkaufstrainer in der Immobilienwirtschaft

Lars Wiederhold: Chef vom Dienst, Immobilien Zeitung

Christine Lemaitre: Geschäftsführender Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

Der letzte Deutsche Immobilienpreis wurde am 14. November 2024 in Berlin verliehen. Impressionen und Fotos von der Verleihung und Abendgala im WECC Westhafen Event & Convention Center finden Sie unter deutscher-immobilienpreis.de/impressionen.

Über den Deutschen Immobilienpreis:

Der Deutsche Immobilienpreis powered by immowelt zeichnet herausragende Leistungen und Projekte der Immobilienwirtschaft aus. Er ist die erste Auszeichnung am deutschen Markt, die es sich zum Ziel gemacht hat, die gesamte Bandbreite der Immobilienbranche widerzuspiegeln. Der Deutsche Immobilienpreis wurde 2020 von immowelt ins Leben gerufen.

[1] ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss e.V.: Bedeutung der Immobilienbranche

Weitere Informationen unter www.deutscher-immobilienpreis.de.

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Immowelt AG, Nordostpark 3­5, D-­90411 Nürnberg Tel.: 0911/520 25­462, Fax: 0911/520 25­15, www.immowelt.de

Preise für Neubauten fallen am stärksten

Der Europace Hauspreisindex (EPX) verzeichnet für den Januar 2026 leicht nachgebende Immobilienpreise in allen Segmenten. Mit einem Minus von 0,46 Prozent sinken im ersten Monat des Jahres 2026 vor allem die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser.

Die Preise für Eigentumswohnungen verhalten sich im Januar 2026 bei einer Entwicklung von -0,1 Prozent stabil. Der Index fällt minimal auf 217,35 Punkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Preise um 0,91 Prozent.

Im Januar fallen die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erstmals seit fünf Monaten: Die Baupreise geben um 0,46 Prozent nach und der Index sinkt auf 242,16 Punkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Baupreise um 2,12 Prozent.

Im Segment der bestehenden Ein- und Zweifamilienhäuser gehen die Preise leicht zurück: Mit einem Minus von 0,33 Prozent sinkt der Index auf 200,82 Punkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise um 1,35 Prozent.

Der Gesamtindex zeigt sich mit -0,27 Prozent stabil und landet zu Jahresbeginn bei 220,11 Punkten. Im Vorjahresvergleich wuchsen die Preise um 1,48 Prozent.

„In den jüngsten Daten des Europace Hauspreisindex sehen wir nach einem moderaten Jahresende zunächst eine leichte Abschwächung der Kaufpreise. Besonders dynamisch entwickelt sich weiterhin der Mietmarkt. Die Angebotsmieten sind zum Jahresbeginn um rund 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen. Diese Entwicklung erhöht den wirtschaftlichen Druck auf viele Haushalte spürbar und verschiebt die Abwägung zunehmend in Richtung Eigentum. Für den weiteren Jahresverlauf gehen wir jedoch nicht davon aus, dass die Immobilienpreisen weiter sinken. Der Spielraum zwischen Angebotspreisen und tatsächlichen Kaufpreisen dürfte sich weiter verringern, da Immobilienpreise zunehmend unempfindlicher gegenüber Zinsbewegungen werden. Für Kaufinteressierte bedeutet das: Das Marktumfeld ist anspruchsvoll, aber berechenbarer geworden. Wer langfristig plant und über Finanzierungssicherheit verfügt, sollte nicht darauf setzen, dass aktuelle Preisnachlässe von Dauer sind und den Immobilienkauf jetzt aktiv angehen“, erklärt Europace Co-CEO und Vorstand Stefan Münter.

Angebotskaufpreise steigen unbeirrt, Mieten steigen deutlich, Spread nicht von Dauer

Nach dem moderaten Dezember beginnen die Angebotspreise zum Jahresstart 2026 wieder zu steigen. Das zeigt die aktuelle Marktanalyse der VALUE AG für den Monat Januar. Während die Transaktionszahlen im Januar leichte Rückgänge verzeichneten, steigen die Angebotskaufpreise unbeirrt weiter. Wohnungen verteuerten sich um 0,2 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent) und Hauspreise um 0,34 Prozent (Vorjahr: 3,8 Prozent). Die Angebotsmieten starten mit einer Steigerung von 0,73 Prozent im Vergleich zum Vormonat förmlich mit Vollgas in das neue Jahr.

„Der aktuelle Preis-Check zeigt: Während die Kaufpreise nur leicht steigen, schießen die Mieten mit +0,73 Prozent im Monat förmlich durch die Decke“, kommentiert Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG, die aktuellen Marktdaten. „Wer jetzt noch zögert, muss wissen: Der aktuelle Spread – also die Lücke zwischen Wunschpreis und Abschluss – wird nicht ewig offen bleiben. Wir sehen bereits, dass die Preise unempfindlicher gegenüber den Zinsen werden. Die Leute wollen und müssen wohnen, und die explodierenden Mieten treiben sie förmlich ins Eigentum. Daher erwarten wir für 2026 weiterhin steigende Preise“, ergänzt er.

Die Entwicklung der EPX-Preisindizes im Detail:

Gesamtindex: leicht fallend

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Januar 2026 220,11        -0,27 %       1,48 %

Dezember 2025    220,71        -0,11 %       1,90 %

November 2025    220,95        0,24 %        2,40 %

Eigentumswohnungen: stabil

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Januar 2026 217,35        -0,01 %       0,91 %

Dezember 2025    217,37        -0,60 %       1,50 %

November 2025    218,68        -0,24 %       2,50 %

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser: fallend

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Januar 2026 242,16        -0,46 %       2,12 %

Dezember 2025    243,27        0,42 %        2,68 %

November 2025    242,25                      0,79 %   2,51 %

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser: leicht fallend

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Januar 2026 201,48        -0,33 %       1,35 %

Dezember 2025    201,93        -0,22 %       1,40 %

November 2025    201,73        0,10 %        2,16 %

Über den Europace Hauspreisindex EPX

Der Europace Hauspreisindex EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Über Europace werden mit rund 85 Mrd. Euro jährlich über 20 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben. Der Gesamtindex besteht aus den Daten der Einzelindizes für Bestands- und Neubauhäuser sowie für Eigentumswohnungen. Erläuterungen zur hedonischen Berechnungsmethodik finden Sie unter https://report.europace.de/epx-hedonic/.

Über Europace

Europace, Deutschlands größte Transaktionsplattform für Immobilienfinanzierungen und Bausparprodukte, vernetzt über 700 Partnerunternehmen aus den Bereichen Banken, Versicherungen und Finanzvertriebe. Mehrere tausend Nutzer:innen wickeln monatlich über 30.000 Transaktionen mit einem Volumen von über 7 Mrd. Euro über den Marktplatz ab. In enger Zusammenarbeit mit Vertrieben und Produktanbietern entwickelt Europace nutzerorientierte Finanzierungslösungen, optimal auf die Bedürfnisse der Verbraucher:innen abgestimmt – für ein Finanzieren mit Leichtigkeit.

Die Europace AG ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Hypoport SE, die an der Deutschen Börse im Prime Standard gelistet ist. Seit 2015 ist Hypoport durchgängig im Auswahlindex SDAX oder MDAX vertreten. Seit 2018 organisiert sich die Europace AG vollständig holakratisch.

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Europace AG, Klosterstraße 71, D­-10179 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 / 4208619, Fax: +49 (0) 30 / 4208619, www.europace.de

vdp-Index verzeichnet in allen vier Quartalen Preisanstiege

Die Immobilienpreise in Deutschland steigen seit zwei Jahren: Nach einem Zuwachs von 1,8 % im Jahr 2024 belief sich die Preiszunahme 2025 auf 4,0 %. Dies zeigt der Immobilienpreisindex des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), der zum Jahresende 2025 einen Wert von 185,6 Punkten erreichte. In allen vier Quartalen des Jahres 2025 standen Preisanstiege zu Buche, zuletzt um 1,0 % vom dritten zum vierten Quartal.

Die dem vdp-Index zugrunde liegenden Zahlen werden seit 2010 quartalsweise von vdpResearch erhoben. Sie decken die Preisentwicklung auf dem gesamten deutschen Markt für Wohn-, Büro- und Einzelhandelsimmobilien flächendeckend ab und basieren – im Gegensatz zu anderen Preisindizes – auf echten Transaktionsdaten aus Immobilienfinanzierungen von mehr als 700 Kreditinstituten.

Erneut war der Index-Anstieg stärker auf die Entwicklung der Wohnimmobilienpreise als auf die der Gewerbeimmobilienpreise zurückzuführen. Im Vergleich zum Abschlussquartal 2024 verteuerten sich Wohnobjekte um 4,2 %, während die Gewerbeimmobilienpreise, die aus Büro- und Einzelhandelsimmobilienpreisen bestehen, im selben Zeitraum um 3,5 % anzogen. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 legten die Preise für Wohn- und Gewerbeimmobilien auf ähnlichem Niveau zu (1,0 % bzw. 0,9 %).

“Nach der abrupten Zinswende hat der Immobilienmarkt in Deutschland seine Erholungsphase im Jahr 2025 fortgesetzt. Die Preise steigen stetig, jedoch deutlich weniger dynamisch als in der Niedrigzinsphase”, erläuterte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Aufgrund des anhaltenden Wohnraummangels sei davon auszugehen, dass Wohnimmobilien auch im laufenden Jahr Preiszuwächse verbuchen würden. Die Entwicklung der Gewerbeimmobilienpreise sei dagegen schwieriger vorherzusagen. “Wirtschaftliche Entwicklung und Geopolitik bleiben relevante Unsicherheitsfaktoren”, so Tolckmitt.

Wohnimmobilien: Mehrfamilienhäuser verteuern sich um 5,3 %

Als Treiber des Anstiegs der Wohnimmobilienpreise in Deutschland um 4,2 % erwies sich wie in den vorherigen Quartalen die Preisentwicklung von Mehrfamilienhäusern: Im Vorjahresvergleich verteuerten sie sich um 5,3 %. Die Preisentwicklung des selbst genutzten Wohneigentums, zu dem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen zählen, fiel mit +3,0 % spürbar geringer aus.

Die anhaltende Knappheit an Wohnraum drückte sich im vierten Quartal 2025 auch in weiter anziehenden Neuvertragsmieten in Mehrfamilienhäusern aus: Im Vergleich zum Schlussquartal 2024 erhöhten sie sich um 3,5 %. Da das Mietwachstum jedoch nicht mit dem Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern Schritt halten konnte, nahmen die Renditen, gemessen am vdp-Index für Liegenschaftszinsen, auf Jahressicht um 1,7 % ab.

“Eine der politischen Prioritäten im Jahr 2026 muss die Schaffung von Wohnraum zu bezahlbaren Preisen sein”, forderte Tolckmitt. Viele gute Ideen dafür lägen aus den Arbeiten des ‘Bündnisses bezahlbarer Wohnraum’ in der letzten Legislaturperiode auf dem Tisch. Auch habe die neue Bundesregierung mit dem ‘Bau-Turbo’ einen zielführenden Impuls gesetzt, der jedoch noch von den Kommunen mit Leben gefüllt und um noch weitere Maßnahmen ergänzt werden müsse. Er warb in diesem Zusammenhang erneut für die Einführung staatlicher Bürgschaften für die Finanzierung des Wohnungsneubaus, um so die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum anzukurbeln und den andauernden Zustand zu überwinden, dass hauptsächlich im Bestand finanziert wird. Die Kosten von Darlehen könnten so deutlich reduziert werden und damit den Neubau wieder ökonomisch attraktiv machen. “Angesichts historisch extrem niedriger Ausfallraten in der Wohnimmobilienfinanzierung und des markanten Nachfrageüberhangs im Markt wäre das Risiko für den Staat, aus einer solchen Maßnahme in Anspruch genommen zu werden, gering, die Wirkung für das Wohnraumangebot bei passender Ausgestaltung aber erheblich”, unterstrich Tolckmitt.

Wohnen Top 7: Bankenmetropole mit größtem Preiswachstum

Das Preiswachstum bei Wohnimmobilien in den Top 7-Städten fiel im vierten Quartal 2025 noch etwas höher aus als im gesamten Bundesgebiet: In Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart verteuerten sich Wohnobjekte um durchschnittlich 4,7 % im Vergleich zum Schlussquartal 2024. Während Baden-Württembergs Hauptstadt mit 2,2 % die geringste Zunahme aufwies, war Frankfurt am Main im Berichtsquartal die Metropole mit der höchsten Wachstumsrate (5,7 %).

Das Plus bei den Neuvertragsmieten in den Top 7-Städten entsprach mit durchschnittlich 3,5 % exakt der Entwicklung im gesamten Bundesgebiet. Die Spanne in den sieben Metroplen reichte dabei von +2,0 % (Stuttgart) bis zu +5,0 % (Frankfurt am Main). Gemessen am vdp-Liegenschaftszinsenindex, nahmen die Renditen in den Ballungsräumen im vierten Quartal 2025 – verglichen mit dem Vorjahresquartal – um durchschnittlich 1,4 % ab.

Gewerbeimmobilien: Höhere Wachstumsraten bei Büroimmobilien

Die Preise der von Banken finanzierten Gewerbeimmobilien stiegen um 3,5 % im Jahres- und um 0,9 % im Quartalsvergleich und wurden vor allem von der Entwicklung der Büropreise getragen. Büroimmobilien verteuerten sich um 3,9 % gegenüber dem Schlussquartal 2024 und um 1,1 % gegenüber dem direkten Vorquartal. Mit 2,3 % und 0,6 % verzeichneten die Preise für Einzelhandelsimmobilien geringere Zuwächse.

Auch bei den Neuvertragsmieten wiesen die finanzierten Büroobjekte mit 3,3 % höhere Wachstumsraten auf als Einzelhandelsimmobilien (+1,8 %) – jeweils verglichen mit dem vierten Quartal 2024. Die Renditeentwicklungen, gemessen am vdp-Liegenschaftszinssatzindex, verliefen dagegen recht ähnlich: Während Büros einen Renditerückgang in Höhe von 0,6 % verzeichneten, belief sich das Minus bei Handelsobjekten auf 0,5 %.

Ausblick: “Wirtschaftliche Impulse und Regulierung mit Augenmaß gefragt”

“Der Wohnimmobilienmarkt in Deutschland benötigt einen Stimulus. Neben einem gezielten Abbau von Baunormen und einer schnellen Umsetzung des ‘Bau-Turbos” wären auch entschlossene wirtschaftspolitische Impulse und eine Bankenregulierung mit Augenmaß wichtige Maßnahmen”, hob Tolckmitt hervor. Zudem sprach er sich dafür aus, die Hemmnisse für die Wohneigentumsbildung abzubauen, da dies den Mietwohnungsmarkt spürbar entlasten könnte. Konkret schlug er die Verringerung der in Deutschland besonders hohen Kaufnebenkosten vor.

Über den vdp-Immobilienpreisindex

Der Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) veröffentlicht vierteljährlich auf Basis stattgefundener Transaktionen Miet- und Preisindizes zur Entwicklung der Wohn- und Gewerbeimmobilienmärkte. Der durch das Analysehaus vdpResearch erstellte Index ist Bestandteil der Immobilienpreisbeobachtung der Deutschen Bundesbank. Grundlage bilden die von über 700 Kreditinstituten der deutschen Finanzwirtschaft eingelieferten Transaktionsdaten (tatsächlich realisierte Kaufpreise und Mieten) zu ihrem Immobilienfinanzierungsgeschäft.

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V., Georgenstraße 21, 10117 Berlin, Tel: +49 30 20915-330, www.pfandbrief.de

Spitzenplatz im Langzeitvergleich: Kontinuierlich exzellente Bewertungen sichern Bestnote auch im 5-Jahres-Vergleich

Engel & Völkers ist im Rahmen der Benchmarkstudie “Fairness von Immobilienmaklern 2026” erneut mit der Bestnote ausgezeichnet worden. In der jährlichen Analyse des Wirtschaftsmagazins Focus Money sind Kundenbewertungen in den Kategorien Service, Kommunikation, Leistungsqualität, Beratung und Preis-Leistungs-Verhältnis ausschlaggebend. Kontinuierlich hervorragende Beurteilungen sichern Engel & Völkers auch im 5-Jahres-Ranking die Gesamtnote “Sehr gut”, was nur einem Viertel der bewerteten Maklerunternehmen gelang.

“Die wiederholte Auszeichnung als fairster Immobilienmakler unterstreicht unsere konsequente Kundenorientierung in der Beratung”, sagt Till-Fabian Zalewski, CEO D-A-CH von Engel & Völkers. “Wir sind stolz auf das Prädikat und fühlen uns diesem hohen Anspruch verpflichtet. Auch künftig setzen wir alles daran, erstklassige Beratung und technologischen Fortschritt so zu vereinen, dass für unsere Kundinnen und Kunden ein einzigartiger Mehrwert entsteht.”

Die repräsentative Studie “Fairness von Immobilienmaklern” wird seit 2015 jährlich vom Kölner Analyse- und Beratungsunternehmen ServiceValue im Auftrag von Focus Money durchgeführt. Grundlage der Auswertung im Jahr 2026 waren 3.320 Kundenurteile zu insgesamt 37 großen, in Deutschland tätigen Maklerunternehmen. Die detaillierten Ergebnisse sind in der Ausgabe 06/26 von Focus Money veröffentlicht.

Über Engel & Völkers:

Engel & Völkers ist ein weltweit führendes Dienstleistungsunternehmen in der Vermittlung von hochwertigen Wohn- und Gewerbeimmobilien im Premium-Segment. Zudem ist Engel & Völkers in der Vermarktung von Yachten und Jets tätig. Seit 1977 legt das Unternehmen höchste Priorität auf die Wünsche und Bedürfnisse privater als auch institutioneller Kund:innen und entwickelt das Serviceangebot rund um die Immobilie stetig weiter. Verkauf und Vermietung, aber auch die Beratung diverser Investment- und Anlagemöglichkeiten im Immobiliensegment, gehören heute zu den Kernkompetenzen der über 16.700 Personen, die unter der Marke Engel & Völkers tätig sind. Engel & Völkers ist aktuell mit eigenen und lizenzierten Standorten in mehr als 35 Ländern auf fünf Kontinenten präsent. Das Unternehmen setzt neue Standards in der Realisierung von digitalen Lösungen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz für die Vermittlung als auch für alle Serviceleistungen rund um das Immobiliengeschäft.

Verantwortlich für den Inhalt:

ENGEL & VÖLKERS Holding GmbH, Vancouverstraße 2a, 20457 Hamburg,Tel: 040 334681600, https://www.engelvoelkers.com/de