LBS West: Riester-Bausparverträge kosten nur einen Bruchteil im Vergleich mit Riester-geförderten Renten-Verträgen

 

Um die richtige Altersvorsorge in Deutschland wird weiter heftig gerungen. Unter Dauerbeschuss steht dabei vor allem immer wieder die Riester-Rente. Sie sei zu ineffektiv und zu teuer, kritisieren Verbraucherverbände. Stattdessen verweisen sie auf staatlich organisierte Altersvorsorge-Standardprodukte in Schweden und Großbritannien als Vorbilder. Während in Deutschland ein Riester-geförderter Renten-Vertrag laut aktuellem Alterssicherungsbericht der Bundesregierung bei einer Laufzeit von 12 Jahren bis zu 1,09 % des verwalteten Vermögens kostet, liegen die Kosten in diesen Ländern nur zwischen 0,2 und 0,5 %. “In dieser Diskussion wird gerne übersehen, dass es bereits ein Riester-Produkt in Deutschland gibt, das genau diese Kostenvorteile hat: Riester-geförderte Bausparverträge”, sagt Jörg Münning, Vorstandsvorsitzender der LBS West.

Jörg Münning bemängelt, dass “zwischen den einzelnen Riester-Produkten leider wenig unterschieden wird.” Riester-Förderung können Bürger sowohl auf Bausparverträge als auch auf Fonds-Sparpläne, Banksparpläne und Versicherungsverträge bekommen. Dabei seien die Kosten gerade bei wohnungswirtschaftlich verwendeten Riester-Bausparverträgen transparent und planbar. Während Verbraucherverbände für einige Produkte kürzlich sogar eine Kostenquote von 1,66 % ermittelten, bekommen Bausparer den Riester-Einstieg deutlich günstiger.

“Unsere Kunden zahlen für vergleichbare Verträge nur einen Bruchteil”, erklärt Münning. Nach den Angaben in den geltenden Produktinformationsblättern werden bei der LBS West lediglich Abschluss- und Vertriebskosten zwischen 0,5 % (Laufzeit 12 Jahre) und 0,18 % (Laufzeit 40 Jahre) berechnet.

Nicht von ungefähr vermittelte die Landesbausparkasse in Nordrhein-Westfalen und Bremen bereits fast 300.000 Riester-Bausparverträge. Damit entfällt rund ein Sechstel aller seit 2008 in Deutschland abgeschlossenen Wohn-Riester-Verträge auf die LBS West. Insgesamt stellte sie den Häuslebauern in ihrem Geschäftsgebiet damit bereits ein zinssicheres und Riester-gefördertes Finanzierungsvolumen in Höhe von über 1,7 Mrd. Euro zur Verfügung. Legt man den Preis einer 2018 von der LBSi in NRW vermittelten Wohnung in Höhe von 181.000 Euro zugrunde, entspricht diese Summe einem Investitionsvolumen von 9.392 Einheiten. Hinzu kamen Kapitalentnahmen während der Sparphase des Vertrages, mit dem die Bausparer zusätzliches Eigenkapital für den Erwerb einer Immobilie aufbrachten.

Wohn-Riester-Sparer decken in der Regel zwischen 20 und 25 % ihres Finanzierungsbedarfs über ihre Bauspar-Konten ab. Rund 10 % entscheiden sich für eine Riester-geförderte Sofortfinanzierung. Für eine vierköpfige Familie können sich die Finanzierungsvorteile durch Wohn-Riester nach LBS-Berechnungen auf bis zu 50.000 Euro summieren. Jörg Münning: “Bausparer müssen auf ihren Riester-Nutzen nicht bis zur Rente warten: Wohn-Riester ist die einzige Altersvorsorge, in der man heute schon wohnen kann. Einen handfesteren Rentenbaustein als die eigene Immobilie gibt es nicht.”

 

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