Wachstumsstrategie durch Kooperationen, Partnerprogramm und Investitionen in die Plattform vorangetrieben

 

Die creditshelf Aktiengesellschaft, Pionier im Bereich der digitalen Mittelstandsfinanzierung in Deutschland, veröffentlicht heute ihre Zahlen für das erste Halbjahr 2019. creditshelf ist im ersten Halbjahr 2019 stark gewachsen und steigerte die Umsatzerlöse signifikant auf 1.766 TEUR (H1 2018: 766 TEUR). Wesentlicher Treiber für diese Entwicklung war das Volumen arrangierter Kredite. Hier verbuchte creditshelf mit 35.800 TEUR ein deutliches Wachstum im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 (15.370 TEUR). Gleichzeitig stellte das Unternehmen durch die Kooperationen mit der Commerzbank und finleap wichtige Weichen in Richtung zukünftigen Wachstums.

Die im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelten Umsatzerlöse setzen sich aus Kreditnehmergebühren in Höhe von 1.153 TEUR (H1 2018: 518 TEUR) und Investorengebühren in Höhe von 613 TEUR (H1 2018: 247 TEUR) zusammen. Darin spiegelt sich creditshelfs Erfolg wider, digitale Alternativen im Finanzierungsmix deutscher Mittelständler zu etablieren.

„Die Halbjahreszahlen zeigen, dass der Markt für digitale Mittelstandsfinanzierung in Deutschland weiter an Bedeutung gewinnt. Eine diversifizierte Unternehmensfinanzierung schafft gerade in Zeiten großen Investitionsbedarfs aufgrund des sich beschleunigenden technologischen Wandels und konjunktureller Herausforderungen den nötigen Handlungsspielraum. Hier bietet creditshelf schnelle und unkomplizierte Finanzierungsalternativen für mittelständische Unternehmen”, kommentiert Dr. Tim Thabe, CEO von creditshelf.

Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr sein Netzwerk im Rahmen der Wachstumsstrategie gezielt weiter ausgebaut. Einerseits verschafft die Ende April abgeschlossene Kooperationsvereinbarung mit der Commerzbank Zugang zu neuen Kunden, andererseits spricht creditshelf mit seinem neuen Partnerprogramm erstmalig Finanzmakler als Multiplikatoren für seine Produkte an. Darüber hinaus hatte creditshelf den Grundstein für eine Kooperation mit dem Fintech Ökosystem finleap und eine Übernahme von Valendo gelegt. Damit erschließt creditshelf auch den Standort Berlin als Innovations- und Rekrutierungszentrum für neue Produkte und Partnerschaften.

Um die sich aus diesen Entwicklungen ergebenden Wachstumspotenziale erfolgreich zu heben und die positive Unternehmensentwicklung weiter fortzusetzen, hat creditshelf das Team weiter verstärkt. Zum Stichtag 30. Juni 2019 zählte die Belegschaft in Frankfurt 41 Vollzeitäquivalente – 17 mehr als noch zum Vorjahresstichtag. Entsprechend lag der Personalaufwand im ersten Halbjahr 2019 bei 2.129 TEUR (H1 2018: 2.206 TEUR). Der im Verhältnis zur Mitarbeiteranzahl höhere Personalaufwand im Vorjahreszeitraum resultierte im Wesentlichen aus der Bildung der Rückstellung für Retention Boni, die leitenden Mitarbeitern nach dem Stichtag 30. Juni 2018 ausbezahlt wurden. Um die Interessen der Mitarbeiter mit denen der Aktionäre der Gesellschaft in Einklang zu bringen und Mitarbeiter längerfristig an das Unternehmen zu binden, hat creditshelf im Geschäftsjahr 2019 drei Mitarbeiteraktienprogramme aufgesetzt. Diese schlagen sich als Aufwendungen in Höhe von 437 TEUR im Personalaufwand des ersten Halbjahres 2019 nieder.

creditshelf setzte im ersten Halbjahr 2019 erneut auf gezielte Marketingmaßnahmen, um den Bekanntheitsgrad der creditshelf und das Angebot digitaler Finanzierungsalternativen für KMUs weiter zu steigern. Dabei baut creditshelf auf einen Mix aus Online- und Offlinemarketing. Entsprechend erhöhte sich der Aufwand in diesem Bereich im ersten Halbjahr 2019 auf 1.098 TEUR (H1 2018: 513 TEUR). creditshelf wird sich unabhängig davon zusätzlich als Gründungsmitglied des Verbands deutscher Kreditplattformen engagieren, um das Kreditplattformgeschäft im Markt präsenter zu machen und eine professionelle, integre und transparente Gestaltung sowie die Einhaltung einheitlicher Qualitätsstandards zu fördern. Der Verband wurde am 4. Juli 2019 in Berlin ins Leben gerufen und setzt sich für die Verbesserung des Zugangs zu Fremdfinanzierung für Unternehmen und Verbraucher sowie für einen fairen Wettbewerb im Kreditgeschäft ein.

Des Weiteren konzentrierte sich creditshelf im ersten Halbjahr 2019 auf die Weiterentwicklung ihrer Plattform und der datengesteuerten Risikoanalyse. Die Investitionen in diesem Bereich betrugen im Berichtszeitraum 711 TEUR (H1 2018: 1.121 TEUR).

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich vor dem Hintergrund dieser Wachstumsinvestitionen für das erste Halbjahr 2019 auf minus 2.783 TEUR (H1 2018: minus 2.877 TEUR).

Der Vorstand ist davon überzeugt, dass der Markt für digitale Mittelstandsfinanzierung in Deutschland stark an Bedeutung gewinnt und ein hohes Wachstumspotenzial bietet. Aufbauend auf der Erfahrung aus den letzten Geschäftsjahren geht der Vorstand davon aus,dass das arrangierte Kreditvolumen in der zweiten Jahreshälfte 2019 wie in den Vorjahren über dem der ersten sechs Monate liegen wird. Gleichzeitig zeigte sich im ersten Halbjahr, dass der Wettbewerbsdruck, gerade in den Segmenten mit Überschneidungen des Produktangebots zu anderen Marktteilnehmern, zugenommen hat und sich das konjunkturelle Umfeld, gekennzeichnet von geopolitischen Spannungen und Handelshemmnissen, auf die KMU in Deutschland auswirkt. Dies hat zur Konsequenz, dass das Volumen der nach positiver Vorauswahl tatsächlich kontrahierten Kredite im Verhältnis zum gesamten angefragten Volumen (Conversion Rate) bei Beibehaltung der strikten Risikostandards und unter Berücksichtigung der Renditeansprüche der Investoren auf der creditshelf-Plattform dieses Jahr voraussichtlich unter dem unveränderten Mittelfristziel von rund 10% bleiben wird. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen präzisiert der Vorstand die zu Beginn des Geschäftsjahres ausgegebene Prognose. Er geht nunmehr davon aus, dass die Umsatzerlöse des Gesamtjahres rund um das untere Ende der Prognose von 4,5 Mio. bis 5,5 Mio. EUR liegen werden. Unter Berücksichtigung der angepassten Umsatzerlösprognose rechnet das Management mit einem EBIT rund um das untere Ende der prognostizierten minus 3,5 bis minus 4,5 Mio EUR.

 

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