Zinsentwicklung: Die Bauzinsen für 10-jährige Darlehen markieren mit rund 3,6 Prozent ein Zwischentief, zeigen aber bereits wieder erste Aufwärtstendenzen

Marktprognose: Geopolitische Spannungen im Mittleren Osten schüren Inflationssorgen; Experten prognostizieren mittel-bis langfristig steigende Bauzinsen

Geschwindigkeit ist Trumpf: Experten raten dazu, jetzt aktiv zu werden und nicht auf weiter sinkende Zinsen zu spekulieren

Der aktuelle Konflikt im Nahen Osten sorgt für Bewegung am Zinsmarkt. Momentan befinden sich 10-jährige Baufinanzierungen mit einem Zinssatz von im Schnitt rund 3,6 Prozent auf einem attraktiven Niveau. Laut Einschätzung der Interhyp Gruppe deutet allerdings vieles darauf hin, dass die Zinsen mittelfristig steigen könnten. Interessenten sollten daher prüfen, ob sie das aktuelle Zinsniveau zeitnah für sich nutzen können.

Expertenpanel: Inflationsangst überwiegt “Sicheren Hafen”

Der Krieg im Mittleren Osten hat für starke Bewegung an den Kapitalmärkten gesorgt. Ein Mitglied des Interhyp-Bankenpanels zur aktuellen Dynamik: “Nach einer kurzen Phase mit der Suche nach “sicheren Häfen” und dem damit verbundenen Rückgang der Kapitalmarktzinsen, überwiegt jetzt gerade die Inflationsangst. Die Kapitalmarktzinsen steigen bereits wieder.”

Die weitere Entwicklung hängt maßgeblich von der Dauer des Konflikts ab: “Sollte der Konflikt zu einer längeren Phase von hohen oder noch höheren Energiepreisen führen, dürften auch die Kapitalmarktzinsen noch etwas weiter steigen”, so die Einschätzung aus dem Expertenkreis.

Die Mehrheit des Panels (rund 67 Prozent) geht vor diesem Hintergrund mittel- bis langfristig von steigenden Bauzinsen aus.

Jetzt aktiv werden: Das Risiko des Abwartens ist zu hoch

Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe, rät Kaufinteressierten, angesichts dieser Volatilität nicht zu lange zu warten:

“Wir befinden uns momentan in einem Zins-Zwischentief, doch die durch den Konflikt im Iran ausgelösten Inflationssorgen und die drohenden Energiepreissteigerungen treiben die Renditen der Staatsanleihen. Dadurch werden auch die Bauzinsen steigen. Mein Rat: Wer eine Immobilie gefunden hat, sollte die Finanzierung jetzt fixieren und nicht auf weitere Rückgänge spekulieren.”

Drei Empfehlungen für Kaufinteressierte im aktuellen Marktumfeld

Zwischentief sichern: Nutzen Sie die aktuelle Zinsdelle aus. Angesichts der geopolitischen Spannungen und damit verbundenen Unsicherheiten bedeutet jeder Tag Abwarten bares Geld.

Inflationsschutz durch Zinssicherheit: In Zeiten geopolitischer Instabilität ist Planungssicherheit das höchste Gut. Sichern Sie sich lange Zinsbindungen, um gegen weitere Sprünge bei den Kapitalmarktzinsen gewappnet zu sein.

Geschwindigkeit ist Trumpf: Lassen Sie Ihre Finanzierungsmöglichkeiten zeitnah prüfen. Mit einer vorbereiteten Finanzierungsbestätigung können Sie sofort zuschlagen, wenn das passende Objekt gefunden ist.

Über Interhyp:

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2025 ein Finanzierungsvolumen von 26,4 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kundinnen und Kunden und Partner präsent.

Verantwortlich für den Inhalt:

Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Die jüngsten politischen und wirtschaftlichen Ereignisse gestalten die Lage an den Kapitalmärkten wieder volatiler. In den vergangenen Tagen sind die Öl- und Gaspreise spürbar angestiegen. Wie wirkt sich dies bisher auf die Zinspolitik und die Entwicklung der Bauzinsen aus?

Vor dem Hintergrund des Konflikts im Nahen Osten steigt nach Ansicht von Geldmarktexperten die Wahrscheinlichkeit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Zinsen erhöht. Die Märkte preisen inzwischen bis zu zwei Zinsschritte bis Jahresende ein, der erste könnte bereits bis Juni erfolgen. Führende EZB-Vertreterinnen und -Vertreter betonen derweil, dass die Notenbank datenabhängig und vorsichtig entscheiden werde. Der erste Praxistest steht kurz bevor, da der nächste EZB-Entscheid bereits am 19. März stattfindet.

Parallel dazu bleibt die US-Notenbank (Fed) in Wartestellung: Die Arbeitsmarktdaten für Februar überraschten negativ mit einer rückläufigen Beschäftigung und einer leicht steigenden Arbeitslosenquote. Geldmarktexperten gehen mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit von einer Zinspause beim Fed-Entscheid am 17./18. März aus. Gleichzeitig machen Protokolle und Statements der Fed transparent, dass intern unterschiedliche Ansichten bestehen und einzelne Mitglieder eine restriktivere Option nicht ausschließen.

Die Inflationslage zeigt sich moderat. Für Deutschland liegen vorläufige Zahlen für Februar vor: Die Verbraucherpreise stiegen um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr, die Kerninflation entwickelt sich mit etwa 2,5 % höher. Im Euroraum betrug die Inflationsrate im Februar ebenfalls 1,9 %. Diese Tendenzen stehen jedoch dem akuten Energiepreisschock gegenüber, der kurzfristig zu höheren Teuerungsraten führen könnte. Ökonomen warnen vor einem stagflationären Risiko, falls die hohen Energiepreise länger anhalten.

Entwicklung der Bestzinsen für Baufinanzierungen

„Das aktuelle Umfeld ist von zwei gegenläufigen Kräften geprägt: Einerseits spricht die moderate Gesamtinflation in Deutschland und im Euroraum tendenziell für stabile bis leicht sinkende Kapitalmarktrenditen“ ordnet Antonio Skoro, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH, die Lage ein. „Andererseits erhöht der kräftige Anstieg der Energiepreise das Risiko kurzfristiger Marktrisikoprämien und damit temporärer Zinsanstiege. Noch waren keine Auswirkungen auf die Baufinanzierungszinsen erkennbar, die Bestzinsen für zehnjährige Zinsbindungen liegen weiterhin um 3,4 % und für fünfzehnjährige Zinsbindungen bei rund 3,7 %. Der 10-Jahres-Swapsatz hat aber reagiert und ein Teil der Banken die Zinsen leicht angehoben.“

Empfehlung für potenzielle Finanzierungskunden

Bau- und Kaufinteressenten mit konkretem Finanzierungsbedarf sollten bestehende Angebote zeitnah prüfen und − je nach persönlicher Risikoneigung − eine angemessene Zinsbindung wählen. Potenziellen Finanzierungskunden ohne Zeitdruck, die auf künftige Zinssenkungen hoffen, helfen eine enge Marktbeobachtung sowie fertig zusammengestellte Dokumente, um vorbereitet auf Impulse am Zinsmarkt zu reagieren. Immobiliardarlehensvermittler können bei diesen Schritten tatkräftig unterstützen.

Antonio Skoro hält folgendes Szenario in den kommenden Wochen für vergleichsweise wahrscheinlich: „Die geopolitische Lage und deren Auswirkungen werden bei den Hypothekenzinsen für ein erhöhtes Volatilitätsrisiko sorgen. Die konkreten Folgen können zwar volkswirtschaftlich eingeordnet werden. Dennoch bleibt die Mischung der Ereignisse, also der Konflikt im Nahen Osten, die wirtschaftliche Entwicklung und die Zinsentwicklung im Euroraum, sehr herausfordernd bei der Einordnung.“

Tendenz

  • Kurzfristig: Temporäre leichte Anstiege möglich, sonst seitwärts
  • Langfristig: Stabil bis leicht steigend

Über die Qualitypool GmbH:

Die Qualitypool GmbH ist mit mehr als 13.000 aktiven Maklern einer der führenden Maklerpools Deutschlands. Qualitypool bietet Finanzdienstleistern und Finanzvertrieben professionelle Unterstützung bei der Vermittlung von Baufinanzierungen, Konsumentenkrediten, Bausparlösungen und Versicherungen. Der Vertriebsunterstützer ermöglicht Maklern im Rahmen eines speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Leistungspakets die neutrale Finanzierungsplattform EUROPACE sowie die Versicherungsplattform SMART INSUR. Qualitypool ist eine 100%ige Tochter der an der Frankfurter Börse im MDAX gelisteten Hypoport SE, einem Netzwerk von Technologieunternehmen für die Kredit- & Immobilien- sowie Versicherungswirtschaft.

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Qualitypool GmbH, Hansestraße 14, 23558 Lübeck,Tel: 030 / 42086 – 1919,  www.qualitypool.de

Signalzinssatz ab 1% für befristete Förderung des “Effizienzhaus 55”-Standards

Deutliche Zinssenkung auch in weiteren Förderstufen des Klimafreundlichen Neubaus

Zuschüsse für Kommunen steigen

Das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und die KfW verbessern die Konditionen für die Neubauförderung im Programm “Klimafreundlicher Neubau” deutlich. Der Kreditzins für die im Rahmen dieses Programms befristet wiederaufgenommene Förderung des “Effizienzhaus 55”-Standards sinkt auf einen Signalzinssatz von ab 1% eff. p.a. (bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung): Private und gewerbliche Investoren können die aus Mitteln des Bundes verbilligten KfW-Darlehen ab Montag, 2. März 2026, zu den neuen, verbesserten Konditionen über ihre Hausbank bei der KfW beantragen.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme der Effizienzhaus 55-Förderung ist, dass die Bauprojekte bereits geplant sind und eine Baugenehmigung vorliegt. Seit dem Start Mitte Dezember vergangenen Jahres wurde bereits der Neubau von rund 17.000 neuen Wohneinheiten gefördert.

Eine Zinssenkung zum 2. März 2026 gibt es auch bei der Förderung des “Effizienzhauses 40” im Rahmen des Programms “Klimafreundlicher Neubau” (0,6% eff. p.a. bei zehn Jahren Laufzeit und zehn Jahren Zinsbindung). Die Darlehenszinsen werden aus Mitteln des Bundes verbilligt.

Melanie Kehr, für Inländische Förderung zuständige Vorständin der KfW, sagt: “In Deutschland besteht ein dringender Bedarf an zusätzlichen Wohnungen. Gemeinsam mit dem Bauministerium setzen wir einen weiteren, wichtigen Impuls für eine Beschleunigung im Wohnungsbau: Wir senken die Zinsen für klimafreundliches Bauen deutlich und sorgen so dafür, dass sich Wohnungsneubau finanziell besser rechnet. Die im Dezember befristet wiederaufgenommene Förderung des Effizienzhauses 55 gibt es zu einem Signalzins ab 1%. Höhere energetische Standards im Neubau werden mit noch niedrigeren Zinsen unterstützt. Von der Förderung profitieren Investoren, Mieter und die Gesellschaft – durch günstigere Kreditkosten, dauerhaft geringere Wohnnebenkosten, mehr bezahlbaren Wohnraum und positive Effekte für das Klima.”

Auch für kommunale Gebietskörperschaften gibt es ab Montag, 2. März 2026, bessere Förderkonditionen für klimafreundliche Neubauvorhaben: Die Höhe der Zuschüsse wird angehoben.

Neben Wohngebäuden ist auch der klimafreundliche Neubau von Nichtwohngebäuden förderfähig.

Die Förderung ist abhängig von der Verfügbarkeit von Bundesmitteln, die die KfW zur Zinsverbilligung der Förderkredite bzw. für Zuschüsse einsetzt. Ein Rechtsanspruch auf die Förderung besteht nicht.

Die detaillierten Produktbedingungen und tagesaktuellen Zinskonditionen sind abrufbar unter www.kfw.de/297sowiewww.kfw.de/498

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KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 5-­9, D-­60325 Frankfurt am Main, Tel.: 01801/335577, Fax: 069/7431­2944 , www.kfw.de

Start-ups mit Fokus auf Klimatechnologien und Verteidigung erhalten anteilig mehr Geld als in anderen Ländern

Junge Unternehmen mit Fokus auf Künstliche Intelligenz sind auch hierzulande erfolgreich beim Fundraising

Investoren sehen für 2026 größte Wachstumschancen für Start-ups aus dem Bereich Internet of Things und Robotics

Der deutsche Markt für Wagniskapital (Venture Capital, VC) weist teils deutliche Unterschiede zum weltweiten VC-Geschehen auf. So erhielten deutsche Start-ups aus dem Bereich Climate-Tech – die also an Technologien und Dienstleistungen zur Dekarbonisierung und Minimierung von Klimarisiken arbeiten – im vergangenen Jahr zwar deutlich weniger Investorengelder als in den Vorjahren. Trotz des Rückgangs auf 1,3 Milliarden Euro blieb der Anteil an dem in Deutschland verteilten Wagniskapital mit 18 Prozent aber hoch. International gingen nur acht Prozent aller VC-Gelder in diesen Bereich.

Ebenfalls deutlich höher als weltweit war der Kapitalanteil, den VC-Investoren in Deutschland in junge innovative Unternehmen aus dem Bereich Dual Use und Defense einspeisten. Dabei geht es um Start-ups, die auf Produkte mit ziviler und militärischer Anwendung setzen. In Deutschland flossen im vergangenen Jahr 1,16 Milliarden Euro in diesen Bereich, 42 Prozent mehr als im Vorjahr. Das Verhältnis zu den gesamten Investitionen auf dem deutschen VC-Markt, die insgesamt 7,2 Milliarden Euro betrugen, lag somit bei 16 Prozent – deutlich über dem weltweiten Niveau von vier Prozent.

Das ergab eine Analyse von KfW Research, basierend auf der Datenbank des Anbieters Dealroom.co. VC-Investoren gaben in Deutschland zudem mehr Geld als international üblich an Start-ups, die im Bereich Cybersicherheit tätig sind. Acht Prozent der Investitionen hierzulande gingen in dieses Segment, weltweit dagegen fünf Prozent. Der Bereich Cybersicherheit wuchs in Deutschland im vergangenen Jahr um 632 Prozent auf 578 Millionen Euro.

Besonders dynamisch war auch in Deutschland im Jahr 2025 der Bereich Künstliche Intelligenz (KI). Die Investitionen in deutsche KI-Start-ups stiegen um 45 Prozent auf nahezu drei Milliarden Euro. Weltweit war das Wachstum der VC-Investitionen in KI mit 74 Prozent sogar noch höher. Der Marktanteil der VC-Investitionen in KI lag weltweit bei 47 Prozent, in Deutschland bei ebenfalls hohen 41 Prozent. “Die weit verbreitete Annahme, dass Deutschland im Bereich Künstliche Intelligenz wenig zu bieten hat, stimmt nicht. Es gibt inzwischen viele vielversprechende Start-ups in Deutschland, die in diesem Bereich aktiv sind”, sagt Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Für das laufende Jahr erwarten die VC-Investoren eine Verschiebung der Prioritäten. Eine Sonderbefragung unter in Deutschland tätigen Venture-Capital-Investoren ergab, dass diese in diesem Jahr die höchsten Wachstumschancen für hiesige Start-ups ansehen, die sich auf die Felder Internet of Things und Robotics fokussieren. Dabei handelt es sich um junge innovative Unternehmen, die beispielsweise vernetzte Geräte und Automatisierungstechnologien entwickeln. Diese Unternehmen zeigten im vergangenen Jahr mit 809 Millionen Euro – nach Rückgängen in den beiden Jahren zuvor – erstmals wieder einen Anstieg im Deal-Volumen (plus 24 Prozent). “Hier kommt zum Ausdruck, dass die Industriekultur in Deutschland nach wie vor ein guter Nährboden für Innovationen in der Produktionstechnik ist”, sagte Dr. Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW.

Als Unternehmen mit den zweithöchsten Wachstumschancen bewerten die VC-Investoren solche aus dem Bereich Defense und Dual Use, gefolgt von den Bereichen Cybersicherheit und KI. Ein Jahr zuvor hatten die Investoren diese beiden Themen noch auf Rang eins und zwei einsortiert – wo sie am Ende des Jahres gemessen am Wachstum im Finanzierungsvolumen auch tatsächlich landeten.

Zu den jüngsten Technologiefeldern, die derzeit durch VC finanziert werden, gehören Quantentechnologien und Kernfusion. Die VC-Beteiligungen an deutschen Start-ups in diesen Bereichen sind in den letzten Jahren sukzessive gestiegen, bleiben jedoch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. 2025 erhöhten sich die Investitionen in Start-ups mit dem Fokus Quantentechnologie um 37 Prozent auf knapp 96 Millionen Euro, in Kernfusions-Start-ups sogar um 212 Prozent auf 258 Millionen Euro. Quantentechnologien gehören aktuell zu den Bereichen mit hohen Wachstumserwartungen seitens VC-Investoren und stehen hier an fünfter Stelle.

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In den 40 Jahren seit ihrer Gründung hat sich die FMH-Finanzberatung zu einem der führenden Anbieter unabhängiger Markt- und Datenanalysen im Finanzsektor entwickelt. Seit 18 Jahren zeichnet sie auch die besten Baufinanzierungs-Anbieter in Deutschland aus.

Die Vergabe des diesjährigen FMH-Awards fand am 05.02.2026 statt und stand im Zeichen des tiefgreifenden Wandels der Branche – auch und gerade durch die rasanten Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Geladen waren Experten aus der Vermittlung, aber auch Vertreter von Banken, Bausparkassen und Förderinstituten. Sie alle hatten die Möglichkeit, sich in moderierten Diskussionen und im persönlichen Gespräch zu den zentralen Herausforderungen und der Zukunftsfähigkeit der Branche austauschen.

Neben dem Blick in die Zukunft hatten die versammelten Branchenvertreter auch Zeit, um zurückzuschauen und jene Anbieter auszuzeichnen, die sich im vergangenen Jahr durch herausragend gute Leistungen hervorgetan haben.

„Dialog statt Schlagwort-Digitalisierung“

Den inhaltlichen Auftakt der Veranstaltung bilden moderierte Gespräche mit hochkarätigen Branchenvertretern, geführt von der FMH-Award-Moderatorin Beate Hoffbauer: Sie begleitet den Award von der ersten Stunde an.

Wichtig war den Beteiligten vor allem der Praxisbezug der Panels: Erst beleuchtete Wolfgang Kennel von PlanetHome die Anforderungen an Vermittler in einem immer digitalerem Umfeld. Sabine Münster, Vorständin der Signal Iduna Bausparkasse, sprach über die veränderten Ansprüche an klassische Bausparmodelle: Angesichts hoher Immobilienpreise verlagert sich der Fokus in diesem Segment immer mehr auf die Sanierungs- und Modernisierungsfinanzierung. Entsprechend groß ist aus ihrer Sicht auch der Bedarf an (neuen) Förderprogrammen.

Fördermittel standen auch im Mittelpunkt des Redebeitrags von Matthias Siepmann. Der Prokurist der NRW.BANK betonte zwar, dass sie allein die großen Probleme des deutschen Wohnungsmarktes nicht werden lösen können. Zinsgünstige, langfristig planbare Finanzierungen für Neubauten, Bestandserwerbe und energetische Sanierungen schaffen aber gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten Stabilität. Ihre volle Wirkung entfalten sie indes nur, wenn sie transparent und wettbewerbsneutral in die Beratung eingebunden werden.

Branchenkenner auf Augenhöhe

Die Perspektive der großen Geschäftsbanken vertrat Christian N. Heikamp, Leiter des Produktmanagement Hypotheken bei der Deutschen Bank. Michael Weidmann von der Sparda-Bank Hessen brachte die Sichtweise der regionalen Anbieter ein. Sie können sich auch in Zeiten der Digitalisierung, vor allem durch Kundennähe, Marktkenntnis und Flexibilität von der bundesweiten Konkurrenz abheben.

Diskutiert wurde überdies, ob und in welchem Rahmen Anpassungen bei Eigenkapitalanforderungen helfen könnten, den Immobilienmarkt wieder zu beleben – und wie die Politik dem Markt wieder neues Leben einhauchen könnte.

Auszeichnungen für herausragende Leistungen

Im Rahmen der feierlichen Preisverleihung im Steigenberger Frankfurter Hof wurden Baufinanzierer und Vermittler in drei verschiedenen Kategorien ausgezeichnet. Die FMH untersuchte unter anderem die Effektivzinsen bei 60 bis 80 Prozent Beleihungsauslauf und verglich die Konditionen bei Zinsbindungen von 10, 15 und 20 Jahren.

  • „Sehr gut“ schnitten bei den verschiedenen Zinsbindungszeiten die Vermittler my baufinanzierung, Interhyp, Haus & Wohnen sowie DTW-Immobilienfinanzierung ab. Bei den bundesweiten Anbietern konnten die Sparda-Bank Nürnberg, die Commerzbank sowie die ING diese Bewertung einheimsen.
  • Das Prädikat „Ausgezeichnet“ erhielten bei den Vermittlern Dr. Klein, Haus & Wohnen, Interhyp sowie DTW-Immobilienfinanzierung. Bei den bundesweiten Anbietern waren es die Sparda-Bank West, die BBBank, die Allianz Leben, 1822direkt sowie erneut die Commerzbank.
  • Einen Pokal für den Spitzenplatz erhielt bei den regionalen Banken nur die PSD Bank Nord überreicht. In der Kategorie Vermittler erzielte die Interhyp die Bestnote und bei den bundesweiten Anbietern schaffte dies nur die BBBank. Und beide erhielten einen Pokal als Zeichen ihrer TOP-Leistung.

Einen Sonderpreis erhielt Artur Krüger, Vorstand der ALF AG für „40 Jahre Zusammenarbeit“. Er steht den Finanzexperten der FMH seit dem Tag der Gründung zur Seite und hat, zusammen mit seinen Kollegen der ALF AG die Baufinanzierungsprogramme und Internetvergleiche für die FMH-Finanzberatung entwickelt.

Kreativer Blick auf Vergangenheit und Zukunft

Der FMH Award 2026 hat einmal mehr bewiesen: Baufinanzierung ist mehr als ein Zinsprodukt. Sie ist ein  Zusammenspiel aus Verantwortung, Vertrauen, Datenqualität und menschlicher  Beratung – gestern, heute und morgen. Das wurde auch beim Kultur-Teil der Veranstaltung deutlich:  Hier setzten die beiden Slam-Poeten Uli Höhmann und Markus Loy besondere Akzente. Mit ihren pointierten Beiträgen zu „40 Jahre FMH“ und „Baufinanzierungszukunft“ schafften sie den Brückenschlag zwischen Marktgeschichte, Gegenwart und Zukunft auf unterhaltsame und zugleich nachdenkliche Weise.

Verantwortlich für den Inhalt:

FMH Finanzberatung, Zeil 13, 60313 Frankfurt, Deutschland, Tel: 069 – 951898-0, www.fmh.de

Marktausblick 2026: Weiterhin attraktive Chancen für Kaufinteressenten

Die Interhyp Gruppe, eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland, blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. In einem wachsenden Marktumfeld konnte die Interhyp Gruppe rund 138.000 Menschen (Vorjahr: 123.000) bei ihrer Immobilienfinanzierung begleiten. Das abgeschlossene Finanzierungsvolumen stieg um 18 Prozent auf 26,4 Milliarden Euro (2024: 22,4 Mrd. Euro). Auch die Ertragslage verbesserte sich: Der Rohertrag stieg auf 214 Millionen Euro (+16 %), während der operative Vorsteuergewinn mit 23 Millionen Euro mehr als verdoppelt werden konnte (2024: 10 Mio. Euro).

“Das Jahr 2025 hat gezeigt, dass der Baufinanzierungsmarkt seine Krise weiter hinter sich gelassen hat. Der Markt ist mit einem Wachstum von rund 20 Prozent stark zurückgekommen”, sagt Jörg Utecht, CEO der Interhyp Gruppe. “Wir haben diesen Schwung genutzt und unsere Position gestärkt”.

Markttreiber 2025: Höhere Reallöhne, moderate Zinsen, niedrigere Preise und steigende Mieten

Grund für die Markterholung im Jahr 2025 war vor allem die verbesserte Leistbarkeit. Steigende Reallöhne und Immobilienpreise, die in vielen Regionen weiterhin unter den Höchstständen von 2022 lagen, schufen ein gesundes Marktumfeld.

Nach einer dynamischen ersten Jahreshälfte bewegte sich der Baufinanzierungsmarkt in der zweiten Jahreshälfte 2025 vor allem seitwärts – wenngleich weiterhin auf einem Niveau über dem Vorjahr. Diese Entwicklung resultierte aus einem Zusammenspiel steigender Finanzierungskosten und einer zunehmenden konjunkturellen Verunsicherung. Während die Zinsen für zehnjährige Darlehen im Jahresverlauf von im Schnitt rund 3,2 Prozent für 10-jährige Darlehen auf 3,9 Prozent im Dezember kletterten, drückte auch die allgemeine wirtschaftliche Lage auf die Stimmung der Privathaushalte.

“Die Menschen wägen ihre langfristigen Investitionen heute sehr genau ab”, erläutert Jörg Utecht. “Bisher ist es der schwarz-roten Bundesregierung nicht gelungen, die Stimmung nachhaltig zu drehen oder den erhofften wirtschaftlichen Aufschwung einzuleiten.”

Die grundlegenden Treiber am Immobilienmarkt sind dennoch nach wie vor intakt. “Trotz der konjunkturellen Skepsis ist der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen groß”, so Utecht. “Zudem wird der Mietmarkt für viele Menschen immer unattraktiver: Der Kauf einer Immobilie ist daher immer häufiger eine Option.”

Politische Forderungen: Impulse für den Neubau und Eigenkapitalersatz

Kritisch sieht der Interhyp-Vorstand die Entwicklung im Neubau. Trotz Maßnahmen wie dem “Bau-Turbo” bleibe das Angebot hinter dem Bedarf zurück. “Wir brauchen dringend die Umsetzung weiterer Maßnahmen aus dem Koalitionsvertrag, wie die rechtliche Absicherung des Gebäudetyps E oder eine stärkere Förderung für serielles Bauen”, fordert Utecht. Zudem plädiert Interhyp für eigenkapitalersetzende Maßnahmen nach dem Vorbild Schleswig-Holsteins, um besonders jungen Menschen den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern.

Technologie als Produktivitätsmotor: KI und “Instant-Baufi”

Im Bereich Digitalisierung hat die Interhyp Gruppe 2025 wichtige Meilensteine erreicht. “Mit dem Rollout der Vertriebsplattform ‘home’ für unsere B2B-Partner sowie der Einführung eines KI-Assistenten im Vertrieb haben wir das Fundament für nachhaltige Produktivitätssteigerung gelegt”, erklärt Jörg Utecht.

“Wir nutzen digitale Innovationen, um den komplexen Baufinanzierungs-Prozess radikal zu vereinfachen und zu beschleunigen – für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Beraterinnen und Berater, unsere B2B-Vermittler und unseren Selbstständigen-Vertrieb”, so Utecht weiter. “Das schafft Raum für das, was in volatilen Zeiten entscheidend ist: eine persönliche und hochqualifizierte Beratung.”

Ein weiteres Highlight ist die in Kooperation mit der ING entwickelte “Instant-Baufi”, mit der ab Frühjahr 2026 Baufinanzierungen in etwa 30 Minuten geprüft und zugesagt werden können. Zum Marktstart ist “Instant-Baufi” exklusiv über die Interhyp verfügbar.

Ausblick 2026: Proaktive Marktstrategie statt Abwartehaltung

Für das laufende Jahr 2026 rechnet Interhyp mit stabilen Rahmenbedingungen. Die Bauzinsen dürften sich in den kommenden Wochen aller Voraussicht nach auf dem aktuellen Niveau von 3,8 Prozent für 10-jährige Darlehen seitwärts bewegen, während die Immobilienpreise in der Tendenz weiter leicht steigen. “Der Markt bietet 2026 Chancen für jene, die sich aktiv auf ihn einlassen”, ist Jörg Utecht überzeugt. Der CEO der Interhyp Gruppe rät Kaufinteressenten zu einer dreiteiligen Strategie:

Finanzielle Spielräume präzise kennen: “Wer seine Finanzierungsobergrenze im Detail kennt und vorbereitet ist, kann bei kurzfristigen Zins-Dellen schnell reagieren und sich attraktive Konditionen sichern.”

Chancen im Bestand nutzen: “Der Blick auf das Angebot lohnt sich: Besonders bei Bestandsimmobilien mit Baujahr vor 1990 sehen wir seit einigen Monaten leicht sinkende Preise.”

Selbstbewusst verhandeln: “Käufer sollten die aktuelle Marktlage für Preisverhandlungen nutzen. Gestiegene Zinsen und anstehende Modernisierungskosten sind legitime Argumente, um den Kaufpreis im eigenen Sinne zu beeinflussen.”

“Wir haben 2026 einen Markt, in dem sich Käufer und Verkäufer wieder auf Augenhöhe begegnen”, resümiert Utecht. “Da sich die Rahmenbedingungen auf absehbare Zeit nicht fundamental verändern dürften, ist jetzt ein sehr guter Zeitpunkt, um Fakten zu schaffen.”

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Die Interhyp Gruppe, Deutschlands führender Vermittler für private Baufinanzierungen, richtet die Führungsstruktur neu aus.

CEO Jörg Utecht bündelt die Verantwortung für alle vertrieblichen Aktivitäten bis auf Weiteres direkt in seinem Ressort. Mirjam Mohr, bislang Vorständin für das Privatkunden- und Vermittlergeschäft, hat sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen, um sich nach einer privaten Auszeit neuen beruflichen Aufgaben zu widmen.

Mirjam Mohr war seit 2010 als Vorständin maßgeblich am Erfolg der Interhyp beteiligt:

“Mirjam Mohr hat die Interhyp über mehr als ein Jahrzehnt entscheidend mitgeprägt. Mit großem Einsatz und Leidenschaft hat sie den Vertrieb zu dem gemacht, was er heute ist: der Benchmark in der Baufinanzierung”, würdigt Jörg Utecht ihre Verdienste. “Wir danken ihr herzlich für die erfolgreiche Zusammenarbeit und wünschen ihr für ihren weiteren Weg persönlich und beruflich alles Gute.”

Mirjam Mohr ergänzt: “Die Jahre bei der Interhyp waren für mich eine außergewöhnliche Reise, geprägt von großem Teamgeist und gemeinsamen Erfolgen. Ich bin stolz auf das, was wir zusammen erreicht haben. Für mich ist nun jedoch der richtige Zeitpunkt gekommen, ein neues Kapitel aufzuschlagen.”

Auch der Aufsichtsratsvorsitzende der Interhyp Gruppe, Sali Salieski dankt: “Im Namen des gesamten Aufsichtsrats spreche ich unseren ausdrücklichen Dank für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die hochengagierte Tätigkeit im Vorstand aus.”

Das Unternehmen unterstreicht weiter seinen Anspruch, auch in einem sich wandelnden Marktumfeld die technologische und vertriebliche Führungsrolle zu übernehmen. Die Interhyp Gruppe treibt ihre Strategie konsequent weiter voran und setzt dabei auf zentrale Zukunftsthemen wie die Weiterentwicklung der Plattform HOME sowie den Einsatz von Data und Künstlicher Intelligenz.

“Unsere Ambition bleibt unverändert: Gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen wollen wir weiter stärker wachsen und den Markt mit technischen Innovationen aktiv gestalten,” so Jörg Utecht. “Ich freue mich darauf, in der nächsten Zeit noch näher an unser Kerngeschäft heranzurücken. Wir richten unsere volle Energie auf das, was zählt: den Erfolg unserer Kundinnen und Kunden als auch unserer Vertriebspartner.”

Über Interhyp

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2024 ein Finanzierungsvolumen von 22,4 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kundinnen und Kunden und Partner präsent.

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Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Zinsentwicklung: Bauzinsen bewegen sich zum Jahresstart nahe der 4-Prozent-Marke

Erschwinglichkeitsindex: Kauf von Eigentumswohnungen in Deutschland im erschwinglichen Bereich – mit großen Unterschieden

Zum Start in das neue Immobilienjahr zeigt sich der Markt dynamisch: Die Zinsen für zehnjährige Darlehen bewegen sich aktuell um die Marke von 4 Prozent. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf die Daten: Laut dem aktuellen Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex ist Wohneigentum in Deutschland flächendeckend wieder bezahlbarer geworden.

Zinsdynamik zum Jahresauftakt: Die 4 Prozent kommen näher

Nach einer Phase der Stabilisierung im vergangenen Jahr sehen sich Kaufinteressierte seit Ende 2025 mit steigenden Konditionen konfrontiert. “Wir haben zuletzt eine spürbare Aufwärtsbewegung bei den Bauzinsen gesehen, die aktuell im Schnitt bei rund 3,8 Prozent für 10-jährige Darlehen liegen”, erklärt Jörg Utecht, Vorstandsvorsitzender der Interhyp Gruppe. “Das bedeutet für unsere Kundinnen und Kunden höhere Monatsraten. Gleichzeitig ist die Leistbarkeit von Immobilien in den vergangenen Jahren gestiegen. Die Immobilienpreise steigen zwar, liegen aber noch immer unter ihren Spitzenwerten und die Reallöhne sind gestiegen. Trotz des jüngsten Zinsanstiegs sind wir von einem Niveau deutlich über vier Prozent, wie wir es vor geraumer Zeit erlebt haben, nach wie vor entfernt.”

Der Erschwinglichkeitsindex: 128 Punkte signalisieren Spielraum

Die gestiegene Erschwinglichkeit zeigt auch die jüngste Ausgabe des Interhyp-IW-Erschwinglichkeitsindex. Dieses Mal wurde die Erschwinglichkeit von Eigentumswohnungen untersucht. Mit aktuell 128 Punkten liegt der Index über der Schwelle von 100 Punkten – und damit deutlich im erschwinglichen Bereich. Die untersuchten Modellhaushalte benötigten im bundesweiten Durchschnitt 29 Prozent ihres verfügbaren Haushaltsnettoeinkommens für die Finanzierung der Eigentumswohnung. Zum Vergleich: Im Oktober 2023 lag der Index-Wert noch bei 118 Punkten.

(Hintergrund: Ein Wert von 100 bedeutet, dass 35 % des Einkommens in die Rate fließen. Das ist die Schwelle, ab der ein Immobilienkauf als erschwinglich klassifiziert wird. Index-Werte über 100 sind entsprechend erschwinglicher; liegt der Index-Wert unter 100, übersteigt die Belastung diese Schwelle. Alles zum Index finden Sie hier: https://www.interhyp.de/erschwinglichkeitsindex-bezahlbarkeit-immobilien/)

“Die Entwicklung der Erschwinglichkeit ist erfreulich. Gerade für Ersterwerber bieten Wohnungen aufgrund der vergleichsweise niedrigeren Preise und des geringeren Eigenkapitalbedarfs eine gute Möglichkeit, den Schritt ins Wohneigentum zu schaffen”, so Jörg Utecht.

Regionale Diskrepanz: Metropolen bleiben die Herausforderung

Während die Erschwinglichkeit bundesweit im grünen Bereich ist, bleibt die Lage in den Metropolen angespannt. In München, Berlin, Hamburg, Frankfurt und Köln liegt der Index weiterhin unter der 100-Punkte-Marke. “Der Kauf einer Eigentumswohnung in den Metropolen ist nach wie vor herausfordernd. Gerade dort müssen Planungs- und Genehmigungsverfahren entbürokratisiert und Bauvorschriften vereinfacht werden. Nur so kann schneller und kostengünstiger gebaut werden”, erklärt Utecht.

Blick in die Zukunft: Das sagen die Bankpartner

Für die nächsten sechs Monate halten 60 Prozent der Befragten gleichbleibende Zinsen für möglich.

Dazu eine Stimme aus dem Panel: “Die Leitzinsen der EZB bleiben in naher Zukunft voraussichtlich unverändert, da sich die Inflation in der Eurozone beim Zielwert von 2 % einpendelt. Die langfristigen Kreditzinsen sind hingegen Schwankungen unterworfen, die insbesondere durch die steigende Staatsverschuldung, den Inflationsausblick sowie das erwartete Wirtschaftswachstum beeinflusst werden. Aktuell rechnen wir innerhalb der nächsten Monate mit einer Seitwärtsentwicklung der langfristigen Zinsen, da die genannten Entwicklungen bereits weitgehend eingepreist sein dürften.”

40 Prozent der Befragten sehen hingegen steigende Zinsen rund um 4 Prozent für 10-jährige Darlehen.

Aus dem Panel heißt es: “Die ersten Tage des jungen Jahres haben gezeigt, dass die geopolitischen Unsicherheiten weiterhin sehr anwesend sind und die Finanzmärkte auch 2026 beschäftigen werden. Diese Unsicherheit wird eher wieder zu einer Flucht in sichere Häfen führen, womit die langfristigen Kapitalmarktzinsen bis auf weiteres stabil bleiben sollten. Im Laufe des Jahres bleibt aber der Anstieg der deutschen Staatsverschuldung der wichtigste Faktor hinter einem weiteren leichten Anstieg der Kapitalmarktzinsen.”

Fazit für Käufer: Rationalität schlägt Zinsangst

Interhyp rät Kaufinteressierten, sich im Januar nicht von der Nähe zur 4-Prozent-Marke abschrecken zu lassen, sondern die individuelle Erschwinglichkeit zu prüfen. Wer gut vorbereitet ist, kann die Chancen des aktuellen Marktes nutzen.

Hier können Käufer selbst prüfen, ob sie unter der 35-Prozent-Marke liegen: https://www.interhyp.de/budgetrechner/

Über Interhyp:

Die Interhyp Gruppe ist eine der führenden Adressen für private Baufinanzierungen in Deutschland. Mit den Marken Interhyp, die sich direkt an die Endkundinnen und -kunden richtet, und Prohyp, die sich an Einzelvermittlerinnen und -Vermittler und institutionelle Partner wendet, hat das Unternehmen 2024 ein Finanzierungsvolumen von 22,4 Milliarden Euro erfolgreich bei seinen über 500 Finanzierungspartnern platziert. Dabei verbindet die Interhyp Gruppe die vielfach ausgezeichnete Kompetenz ihrer Finanzierungsspezialistinnen und -spezialisten mit der Leistungsfähigkeit der eigenentwickelten Baufinanzierungsplattform HOME sowie kundenorientierten Digitalangeboten. Die Interhyp Gruppe beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist an über 140 Standorten persönlich vor Ort für ihre Kundinnen und Kunden und Partner präsent.

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Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Studie der Allianz Baufinanzierung

Drei Viertel der über 60-Jährigen sieht Modernisierungsbedarf – 40 Prozent können Projekte nicht aus eigenen Mitteln stemmen – Bei Geldmangel würden viele auf Investitionen verzichten

Lohnt es sich noch in die eigene Immobilie zu investieren? Diese Frage stellen sich viele ältere Immobilieneigentümer. Zwar wollen zwei Drittel der über 60-Jährigen in der eigenen Immobilie alt werden, doch inwieweit sie das Haus oder die Wohnung ihren eigenen Bedürfnissen im Alter anpassen, ist für die meisten eine Frage des bereits vorhandenen Vermögens. Die wenigsten können sich wirklich vorstellen, im Alter noch einen Kredit aufzunehmen.

Im Schnitt leben die über 60-jährigen Eigentümerinnen und Eigentümer in Wohnungen und Häusern, die etwa 133 Quadratmeter groß und 43 Jahre alt sind. 51 Prozent der Befragten beschreiben den Zustand Ihrer Immobilie als renovierungs- oder modernisierungsbedürftig. Neun Prozent sehen sogar erheblichen Renovierungs- und Modernisierungsbedarf. 13 Prozent halten eine energetische Sanierung ihrer Immobilie für erforderlich. Nur knapp ein Viertel der Befragten sagt, dass ihre Immobilien nicht modernisiert oder saniert werden müssen. Das hat eine Studie der Allianz Baufinanzierung unter mehr als 1100 Immobilienbesitzern bundesweit ergeben. Alle Befragten waren älter als 60 Jahre.

Es gibt jedoch einen Unterschied zwischen Modernisierungsbedarf und Umsetzung. Immerhin 58 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sie Umbau oder Modernisierung sehr wahrscheinlich aus eigenen Mitteln stemmen können. Knapp 40 Prozent jedoch könnten eine Renovierung oder einen Umbau nur zum Teil oder gar nicht aus vorhandenen Mitteln bestreiten. Dort, wo das Geld knapper ist, würden drei Viertel der Befragten auf Maßnahmen verzichten, wenn das eigene Kapital nicht ausreicht. Sie würden nur so viel in die eigene Immobilie investieren, wie das frei verfügbare Kapital zulässt oder im Zweifel komplett auf entsprechende Maßnahmen verzichten.16 Prozent würden einen Kredit aufnehmen.

“Es ist ein erheblicher Schritt, im Alter eine Finanzierung zu planen. Doch wenn sich Barrieren abbauen lassen und dies den Menschen ermöglicht länger im eigenen Zuhause zu bleiben, dann lohnt es sich, diese Option zu prüfen. Viele sind sich gar nicht bewusst, dass es neben einem Teilverkauf noch andere Optionen wie das BestAger Immobiliendarlehen der Allianz gibt”, sagt Rainer Hagenbucher, Leiter der Allianz Baufinanzierung.

Doch um welche Maßnahmen geht es konkret? Nach potenziellen Sanierungsprojekten fürs Wohnen im Alter gefragt, zeigt sich eine große Spannweite – von wenig kostspielig bis sehr kostenintensiv. Bei dieser Frage waren Mehrfachantworten möglich. Zu den günstigeren Maßnahmen gehören das Anbringen von Haltegriffen und Notruftasten – die Notwendigkeit dafür sehen 45 Prozent der Befragten. 44 Prozent sehen Bedarf für einen Treppenlift. 35 Prozent der Befragten müssten das Badezimmer umbauen. 33 Prozent würden gerne einen barrierefreien Zugang schaffen und 16 Prozent in den Innenräumen die Türen verbreitern. Sechs Prozent der Befragten sehen die Notwendigkeit, ihre Immobilie so um- oder anzubauen, dass eine Pflegekraft einziehen könnte.

Obwohl eine Vielzahl an Maßnahmen im Raum steht, hat sich nur knapp die Hälfte der über 60-Jährigen bereits mit den möglichen Kosten für einen Umbau oder eine Sanierung auseinandergesetzt. Immerhin 29 Prozent haben eine grobe Vorstellung von der Höhe der Kosten für ihre Renovierungsvorhaben. 15 Prozent können sogar konkret benennen, wie hoch ihr Investitionsbedarf ist. Von den Menschen, die bereits eine Vorstellung der Kosten für Sanierungen oder Modernisierungen haben, geht etwa ein Fünftel davon aus, dass sie mehr als 50.000 Euro in ihre Immobilie investieren müssten. 42 Prozent schätzen das Investitionsvolumen auf 20.000 bis 50.000 Euro. 24 Prozent bewegen sich unter 20.000 Euro und 13 Prozent sehen eher einen geringen Bedarf oder möchten keine Angabe machen.

Allianz BestAger Finanzierung richtet sich an ältere Immobilienbesitzer

Mit dem BestAger Immobiliendarlehen bietet die Allianz Baufinanzierung seit dem Jahr 2020 eine Alternative, die sich speziell an Menschen über 60 Jahren richtet. Wer das eigene Zuhause abbezahlt hat und nun altersgerecht umbauen oder energetisch sanieren möchte, kann sich mit dieser Finanzierung Kapital beschaffen. Von Vorteil ist auch, dass die Darlehensnehmer lediglich den Zinssatz bedienen müssen. Die Tilgung können sie gegebenenfalls den Erben überlassen.

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Immobilienfinanzierungsgeschäft der vdp-Mitgliedsinstitute beläuft sich von Januar bis September 2025 auf 107,3 Mrd. Euro

Die im Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) zusammengeschlossenen Institute reichten in den ersten drei Quartalen 2025 Immobiliendarlehen im Volumen von 107,3 Mrd. Euro aus – 18,2 % mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2024: 90,8 Mrd. Euro). Dabei entfiel allein auf das dritte Quartal dieses Jahres ein Neugeschäftsvolumen von 37,2 Mrd. Euro – dies entspricht einem Anstieg um 20,4 % gegenüber dem dritten Quartal 2024 und stellt den höchsten Quartalswert seit Herbst 2022 dar.

Zum Anstieg des Finanzierungsgeschäfts in den ersten drei Quartalen dieses Jahres trugen insbesondere Wohnimmobiliendarlehen bei: Finanzierungen für den Bau und den Erwerb von Wohnobjekten summierten sich auf 67,7 Mrd. Euro und lagen damit um 19,0 % höher als im Vorjahreszeitraum (Q1-Q3 2024: 56,9 Mrd. Euro). Für das dritte Quartal allein standen Zusagen für Wohnimmobiliendarlehen über 21,7 Mrd. Euro zu Buche. Damit wurde das Zusagevolumen aus dem direkten Vorquartal erneut erreicht (Q2 2025: 21,6 Mrd. Euro).

Auch Gewerbeimmobiliendarlehen verzeichneten im Berichtszeitraum einen spürbaren Anstieg: Sie erreichten ein Volumen von 39,6 Mrd. Euro, was einem Plus von 16,8 % gegenüber den ersten drei Quartalen im Jahr 2024 entspricht (Q1-Q3 2024: 33,9 Mrd. Euro). Mit einem Neugeschäftsvolumen bei Darlehen für Gewerbeimmobilien von 15,5 Mrd. Euro war das dritte Quartal das bislang finanzierungsstärkste in diesem Jahr. Gegenüber dem Vorjahresquartal legten die Finanzierungen um 32,5 % zu (Q3 2024: 11,7 Mrd. Euro).

“Es werden 2025 deutlich mehr Darlehen vergeben als im Vorjahr. Das Immobilienfinanzierungsgeschäft unserer Mitgliedsinstitute belebt sich spürbar – trotz weiter bestehender Herausforderungen im Immobilienmarkt”, erläuterte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. Das erhöhte Volumen bei Wohnimmobiliendarlehen signalisiere keine Entspannung am Wohnimmobilienmarkt. Denn der weit überwiegende Teil des Finanzierungsgeschäfts der Banken betreffe Bestandsobjekte, keinen Neubau. Die Zunahme des Gewerbeimmobilienfinanzierungsgeschäftes sei hingegen ein gutes Zeichen dafür, dass die Talsohle in diesem Segment durchschritten sein dürfte. “Angesichts des niedrigen Niveaus sollte diese Entwicklung aber auch nicht überinterpretiert werden”.

Wohnimmobilienfinanzierung: Mehrfamilienhäuser mit größtem Zuwachs

Mit einem Volumen von 33,4 Mrd. Euro machten Darlehen für Ein- und Zweifamilienhäuser knapp die Hälfte des Neugeschäfts bei Wohnobjekten (67,7 Mrd. Euro) aus. Der Anstieg in den ersten neun Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum betrug für Ein- und Zweifamilienhäuser 16,8 %. Die Segmente Eigentumswohnungen sowie Mehrfamilienhäuser verzeichneten im Berichtszeitraum Finanzierungsvolumina in Höhe von 14,0 bzw. 16,7 Mrd. Euro sowie Wachstumsraten von 14,8 % bzw. 29,5 %. Die Vergabe von Darlehen für sonstige wohnwirtschaftliche Objekte erreichte einen Wert von 3,6 Mrd. Euro (+12,5 %).

Gewerbeimmobilienfinanzierung: Wachstumsraten durchweg über 10 %

Zum Gesamtvolumen an Gewerbeimmobiliendarlehen in Höhe von 39,6 Mrd. Euro trug erneut insbesondere die Vergabe von Darlehen für Büroimmobilien bei, die sich in den ersten drei Quartalen dieses Jahres auf 19,7 Mrd. Euro beliefen und gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 12,6 % zulegten. Auch Darlehen für Handelsgebäude und Hotels verzeichneten von Januar bis September dieses Jahres jeweils zweistellige Wachstumsraten im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Jahres 2024. Während sich die Darlehensvergabe für Industriegebäude mit 1,4 Mrd. Euro mehr als verdoppelte, stieg sie bei sonstigen gewerblich genutzten Objekten um 19,6 % auf 5,5 Mrd. Euro an.

Bestand an Immobilienfinanzierungen erhöht sich leicht

Zum 30. September 2025 summierten sich die ausgereichten Immobiliendarlehen bei den vdp-Mitgliedsinstituten auf 1.031,9 Mrd. Euro. Gegenüber dem direkten Vorquartal legte der Immobilienfinanzierungsbestand damit leicht zu (Q2 2025: 1.029,5 Mrd. Euro). Unverändert entfiel der weit überwiegende Anteil des Finanzierungsvolumens auf Objekte in Deutschland (Anteil: 87 %).

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Verband deutscher Pfandbriefbanken e.V., Georgenstraße 21, 10117 Berlin, Tel: +49 30 20915-330, www.pfandbrief.de

Leichter Preisaufschwung in allen Segmenten

Der Europace Hauspreisindex (EPX) verzeichnet im Oktober einen leichten Aufschwung der Immobilienpreise in fast allen Segmenten. Besonders hervorzuheben ist das Segment der neu gebauten Ein- und Zweifamilienhäuser mit einem Plus von über 0,6 Prozent.

Die Preise für neue Ein- und Zweifamilienhäuser erhöhten sich im Oktober mit 0,64 Prozent deutlich und verzeichnen somit den stärksten Preiszuwachs aller Segmente. Damit erreicht der Hauspreisindex 240,35 Indexpunkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Baupreise um 2,07 Prozent.

Die Preise für Eigentumswohnungen bleiben stabil – mit einem Minus von 0,15 Prozent im Oktober. Der Index erreicht 219,21 Indexpunkte. Im Vorjahresvergleich stiegen die Preise um 3,29 Prozent.

Das Segment der bestehenden Ein- und Zweifamilienhäuser verzeichnet im Vergleich zum Vormonat September nur geringe Zuwächse und zeigt eine Erhöhung von 0,18 Prozent. Der Hauspreisindex klettert auf 201,73 Punkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate erhöhten sich die Preise um 2,18 Prozent.

Der Gesamtindex zeigt sich im Oktober leicht steigend bei einem Plus von 0,23 Prozent und der Index erlangt 220,43 Indexpunkte. Innerhalb der letzten zwölf Monate wuchsen die Preise um 2,50 Prozent.

Europace Co-CEO Stefan Münter bewertet die Zahlen wie folgt: “Der aktuelle Europace Hauspreisindex belegt, dass die politischen Versäumnisse in Sachen Neubau Verbrauchende zusehends teuer zu stehen kommen – wir sehen in diesem Segment einen konstanten Aufwärtstrend mit einem Plus von 0,64 % allein im Monat Oktober.”

Zum Thema Eigentumswohnungen ergänzt Münter: “Die Preise für Eigentumswohnungen zeigen sich im Oktober stabil, bleiben aber im Vorjahresvergleich das Segment mit dem größten Preisanstieg insgesamt: Käufer:innen bezahlen heute 3,29 % mehr als noch im Oktober 2024. Auch 2026 ist mit weiteren Preissteigerungen zu rechnen, weshalb Kaufinteressierte nicht länger zögern sollten.”

Die Angebotspreise auf dem deutschen Wohnimmobilienmarkt ziehen auch im Oktober weiter an, und zwar kräftig. Das zeigt die aktuelle Marktanalyse der VALUE AG für den Monat Oktober.

Eigentumswohnungen im Bestand verteuerten sich gegenüber September um 0,6 %, Einfamilienhäuser legten mit 0,7 % deutlich zu und auch die Mieten stiegen mit 0,6 % wieder stark an.

„Wie prognostiziert, zeigt die Preisentwicklung auch im Oktober nach oben“, ordnet Sebastian Hein, Director bei der VALUE AG, die aktuellen Daten ein. „Vereinzelte Seitwärtsbewegungen sind nicht auszuschließen, der langfristige Trend bleibt jedoch klar aufwärtsgerichtet“, so Hein weiter. „Angesichts des knappen Angebots und der anhaltend hohen Nachfrage ist kurzfristig keine spürbare Entlastung zu erwarten – insbesondere im Mietsegment wird der Anstieg deutlich ausfallen“, ergänzt er.

Die Entwicklung der EPX-Preisindizes im Detail:

Gesamtindex: leicht steigend

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Oktober 2025        220,43        0,23 %        2,50 %

September 2025   219,91        0,48 %        2,65 %

August 2025 218,87        -0,09 %       2,41 %

Eigentumswohnungen: stabil

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Oktober 2025        219,21              -0,15 % 3,29 %

September 2025   219,55        0,13 %        3,19 %

August 2025 219,27        0,03 %        3,18 %

Neue Ein- und Zweifamilienhäuser: steigend

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Oktober 2025        240,35        0,64 %        2,07 %

September 2025   238,83        0,63 %        2,25 %

August 2025 237,34                          -0,49 %       1,74%

Bestehende Ein- und Zweifamilienhäuser: stabil

Monat Indexwert    Veränderung zum Vormonat     Veränderung zum Vorjahresmonat

Oktober 2025        201,73        0,18 %        2,18 %

September 2025   201,36        0,69 %        2,54 %

August 2025 199,99        0,26%         2,36 %

Über den Europace Hauspreisindex EPX

Der Europace Hauspreisindex EPX basiert auf tatsächlichen Immobilienfinanzierungs-Transaktionsdaten des Europace Finanzierungsmarktplatzes. Über Europace werden mit rund 85 Mrd. Euro jährlich über 20 Prozent aller Immobilienfinanzierungen für Privatkunden in Deutschland abgewickelt. Der EPX wurde im Jahr 2005 gemeinsam mit dem Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung BBR entwickelt und wird seitdem monatlich erhoben. Der Gesamtindex besteht aus den Daten der Einzelindizes für Bestands- und Neubauhäuser sowie für Eigentumswohnungen.

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Europace AG, Klosterstraße 71, D­-10179 Berlin, Tel.: +49 (0) 30 / 4208619, Fax: +49 (0) 30 / 4208619, www.europace.de

Die Mehrheit der Experten des Interhyp-Bankenpanels geht von steigenden Zinsen in 2026 aus

Stabiles Zinsumfeld bietet Chancen für Kapitalanleger

Die Zinsen für Immobilienfinanzierungen haben sich im Oktober weiterhin auf stabilem Niveau bewegt. Gerade im aktuellen Zinsumfeld lohnt sich der Blick auf Immobilien als Kapitalanlage. Die Nachfrage nach Mietwohnungen bleibt hoch, während das Angebot in vielen Städten knapp ist. Wer jetzt investiert, profitiert von kalkulierbaren Finanzierungskosten und attraktiven Mietrenditen.

Kurzfristig weder deutlich sinkende noch steigende Zinsen in Sicht

“Die Inflation liegt nahe am Zielwert, daher hat die Europäische Zentralbank EZB bei ihrer letzten Sitzung den Einlagenzins unverändert bei 2,0 Prozent belassen”, sagt Interhyp-Vertriebsvorständin Mirjam Mohr. “Die Bauzinsen dürften bis Jahresende voraussichtlich stabil bleiben. Sie orientieren sich an den Renditen langlaufender Bundesanleihen. Diese schwanken seit Monaten im Bereich von 2,4 bis 2,7 Prozent. Wer aktuell über einen Immobilienkauf nachdenkt, kann weiterhin mit Zinsen rechnen, die sich im Schnitt um die Marke von 3,6 Prozent für 10-jährige Darlehen bewegen – und damit auf einem moderaten Niveau.”

Im kommenden Jahr kann das aber anders aussehen: 60 Prozent der Experten des Interhyp-Bankenpanels gehen von steigenden Bauzinsen Richtung 4 Prozent aus. 20 Prozent rechnen langfristig mit gleichbleibenden Zinsen. Fallende Zinsen werden von 20 Prozent der Befragten prognostiziert.

Aus dem Panel heißt es: “Die EZB hat das Ende der Zinssenkungen erreicht. Die Renditen von Bundesanleihen und damit die Baufinanzierungs-Zinsen sollten sich angesichts unveränderter EZB-Leitzinsen in den nächsten Monaten weitgehend seitwärts bewegen. Längerfristig drohen höhere Bund-Renditen und damit auch höhere Baufinanzierungs-Zinsen wegen der Schuldenpolitik der Staaten. Wenn klar wird, dass das Inflationsproblem nicht vollständig gelöst ist, dürfte auch dies zu höheren Bund-Renditen und Baufinanzierungs-Zinsen beitragen.”

Kapitalanlage: Stabilität nutzen, Chancen erkennen

Besonders in Zeiten volatiler Kapitalmärkte und geopolitischer Unsicherheiten suchen viele Anleger nach Sachwerten mit stabiler Wertentwicklung. Die Kombination aus Mietrendite und möglicher Wertsteigerung macht Immobilien zu einem attraktiven Baustein in der Vermögensplanung.

Warum jetzt investieren? Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen hoch, insbesondere in Ballungsräumen. Das schafft gute Voraussetzungen für stabile Mieteinnahmen. Außerdem bewegen sich die Bauzinsen seit Monaten seitwärts – ein guter Zeitpunkt, um sich langfristig vergleichsweise günstige Konditionen zu sichern. Viele Kaufinteressierte erkennen diese Chancen: “Mittlerweile ist wieder jede vierte Finanzierung bei Interhyp eine Kapitalanlage”, sagt Mirjam Mohr.

Die Interhyp-Vorständin rät: “Wer über eine Kapitalanlage nachdenkt, sollte jetzt aktiv werden. Eine professionelle Beratung hilft dabei, das passende Objekt zu identifizieren und eine entsprechend maßgeschneiderte Finanzierung dazu aufzustellen. Bei einer Kapitalanlage spielen auch steuerliche Aspekte eine wichtige Rolle.

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Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

vdp-Studie beleuchtet Struktur der Wohneigentumsfinanzierung im Zeitverlauf

Der Erwerb von Wohneigentum ist heute wieder spürbar erschwinglicher als nach unmittelbar nach Beginn und im Verlauf der Zinswende im Jahr 2022. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (vdp), die heute unter dem Titel “vdp-Spotlight: Strukturen der Wohneigentumsfinanzierung 2025” erschienen ist. Ausschlaggebend für die verbesserte Erschwinglichkeit ist vor allem die Kombination aus positiver Einkommensentwicklung und stabilen Finanzierungsbedingungen.

Die aktuelle Studie reiht sich ein in eine Serie regelmäßiger Erhebungen des vdp zur Struktur der Finanzierung von selbst genutzten Eigenheimen und Eigentumswohnungen. Analysiert werden Fremdmitteleinsatz, Kreditbelastung, Laufzeiten und Konditionen für die Wohneigentumsfinanzierung in Deutschland. Die Daten stammen von den in diesem Geschäftsfeld aktiven vdp-Mitgliedsinstituten.

“Die Realeinkommen steigen, die Phase der Zinserhöhungen ist vorerst abgeschlossen. Damit ist der Erwerb von Wohneigentum heute leistbarer als vor zwei bis drei Jahren.” Jens Tolckmitt

“Der Wohnimmobilienmarkt erholt sich weiterhin von der abrupten Zinswende im Jahr 2022. Seit Mitte 2024 geht es bei Preisen und Finanzierungsvolumina wieder aufwärts – in kleinen Schritten, aber fortwährend”, erklärte vdp-Hauptgeschäftsführer Jens Tolckmitt. “Die Realeinkommen steigen, die Phase der Zinserhöhungen ist vorerst abgeschlossen. Damit ist der Erwerb von Wohneigentum heute leistbarer als vor zwei bis drei Jahren.” Hinzu komme, dass die Neuvertragsmieten aufgrund der angespannten Wohnungsmarktsituation kontinuierlich angestiegen seien. “Aufgrund des weiterhin enger werdenden Mietwohnungsmarkts wird der Wohneigentumserwerb wieder attraktiver, was sich in einer steigenden Nachfrage nach Darlehen zeigt.”

Zinsbindungen weiterhin langfristig

Der im Durchschnitt zu entrichtende Zinssatz für eine Wohnimmobilienfinanzierung ging zwischen 2023 und 2025 von 3,96 % auf 3,50 % zurück. Die vdp-Studie verdeutlicht zudem, dass die durchschnittliche Kreditbelastungsquote in den vergangenen zwei Jahren annähernd konstant blieb (26,7 % ggü. 26,2 %) und sich die Darlehenslaufzeit im Durchschnitt von 26,6 auf 28,1 Jahre moderat erhöhte. Die durchschnittliche Zinsbindungsfrist lag zuletzt bei zwölf Jahren. Nach wie vor werden überwiegend langfristige Zinsbindungen gewählt.

In den Jahren 2022/2023 mussten sich viele potenzielle Eigenheimerwerber aus dem Markt zurückziehen, da die deutlich steigenden Zinsen die Finanzierungskosten erheblich erhöhten und gleichzeitig die hohe Inflation den Ausgabenspielraum der Haushalte verringerte. Dies spiegelt sich in der Einkommensstruktur der Wohneigentumserwerber wider: Das durchschnittliche Einkommen der Haushalte, die eine Immobilie zur Selbstnutzung erwarben und finanzierten, nahm zwischen 2021 und 2023 erheblich zu, während es zuletzt leicht zurückging. Dies deutet darauf hin, dass 2025 zumindest teilweise wieder solche Einkommensgruppen als Wohneigentumserwerber aktiv waren, die sich zwei Jahre zuvor aus dem Markt zurückgezogen hatten. Zu dieser Entwicklung trugen die Stabilisierung des Zinsniveaus, die Eindämmung der Inflation und die teilweise deutlich gestiegenen Einkommen bei.

Hohe Transaktionskosten schmälern die Eigenmittel der Privathaushalte

Das Verhältnis aus aufgenommenen Fremdmitteln und Kaufpreis nahm von 2021 bis 2023 von rund 80 % auf 76 % ab und bis 2025 wieder auf zuletzt ca. 83 % zu. Das Niveau wird nicht zuletzt durch die hohen Kaufnebenkosten bestimmt. Da diese Kosten aus Eigenmitteln finanziert werden müssen, reduziert beispielsweise eine höhere Grunderwerbsteuer den maximalen Eigenmittelanteil, den Erwerberhaushalte in eine Finanzierung einbringen können. Folglich erhöht sich die Fremdmittelquote.

“Um die finanzielle Belastung der Privathaushalte zu reduzieren und damit den Zugang zu Wohneigentum zu erleichtern, wäre es sinnvoll, die Grunderwerbsteuer insbesondere für Selbstnutzer zu senken. Dies würde den Fremdkapitalbedarf beim Immobilienerwerb deutlich reduzieren, was insbesondere jungen Familien zugutekäme”, betonte Thomas Hofer, Bereichsleiter Immobilienmarkt und Immobilienfinanzierung Inland beim vdp und Autor der Studie. Er merkte zudem an, dass die Banken großen Wert auf einen angemessenen Eigenkapitaleinsatz und eine hinreichende finanzielle Leistungsfähigkeit der Darlehensnehmer legten und entsprechend der Vorgaben der Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) prüften, ob ein möglicher Kredit für den Darlehensnehmerhaushalt leistbar sei.

Kreditvergabestandards werden nicht aufgeweicht

Die aktuelle Situation am Markt für Wohnimmobilienfinanzierungen bewertete Tolckmitt in dieser Hinsicht positiv: “Das Bank Lending Survey der Bundesbank zeigt, dass die Banken ihre Kreditvergabestandards nicht aufweichen. Die Kreditbelastungsquote präsentiert sich dementsprechend stabil.” Dass sich die Darlehenslaufzeit moderat ausgeweitet habe und der Fremdmittelanteil gestiegen sei, liege daran, dass wieder mehr Schwellenhaushalte in den Markt eintreten würden.

Darüber hinaus sicherten sich die Haushalte die – im langfristigen Vergleich – immer noch günstigen Darlehenskonditionen für eher lange Zeiträume. “Dies sind alles Belege dafür, dass Darlehensgeber und -nehmer nach wie vor sicherheitsorientiert agieren”, so Tolckmitt.

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Ausblick auf die kommenden Monate lässt Stimmungsaufhellung erwarten

Am deutschen Immobilienfinanzierungsmarkt hat sich die Stimmung unter den Marktakteuren im dritten Quartal 2025 verschlechtert. Der Deutsche Immobilienfinanzierungsindex (Difi)* hat im Vergleich zum Vorquartal 18,1 Punkte verloren und ist erstmals in diesem Jahr in den Minusbereich gerutscht. Mit einem Stand von minus 7,6 Punkten notiert der Difi allerdings nach wie vor deutlich oberhalb des Tiefststands von Ende 2022 (minus 69,7 Punkte).

Der Difi wird von JLL und dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) erhoben sowie veröffentlicht und bildet die Einschätzungen von Finanzierungsexperten ab. Quartalsweise werden die Lage am Kreditmarkt in den vergangenen sechs Monaten und die erwartete Entwicklung in den kommenden sechs Monaten bewertet. Der Difi berechnet sich als ungewichtetes Mittel aus den Salden der beiden Teilindikatoren Finanzierungssituation und Finanzierungserwartung aller Nutzungsarten.

Der Trendumschwung betrifft sowohl die Bewertung der aktuellen Lage als auch den Ausblick auf die kommenden sechs Monate. Allerdings fällt der Punkterückgang beim Situationsindikator mit 25,9 Punkten deutlich stärker aus als beim Erwartungsindikator mit 10,4 Punkten. Beide Teilindikatoren liegen im negativen Bereich: der Situationsindikator bei minus 13,8 Punkten und der Erwartungsindikator bei minus 1,4 Punkten. Der Abstand von 12,4 Punkten zwischen den beiden Teilindikatoren deutet darauf hin, dass die befragten Experten in den kommenden sechs Monaten eine leichte Verbesserung der aktuellen Finanzierungsbedingungen erwarten. Über den Grund des Stimmungswechsels lassen sich nach Ansicht von Andreas Lagemann, Senior Researcher am HWWI, nur Mutmaßungen anstellen: „Die Befragung im September fiel in eine Zeit, in der die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen sich auf einem konstanten Niveau einpendelten beziehungsweise anstiegen. Darin kam das Risiko einer zunehmenden Staatsverschuldung in Deutschland zum Ausdruck und könnte eine erneute Unsicherheit über die weitere Renditeentwicklung bei Immobilien entfacht haben.“

Einschätzung für Wohnen bleibt positiv, Lichtblick für Büroimmobilien

In allen fünf Nutzungsarten ist der Saldo aus Lage- und Erwartungseinschätzung zurückgegangen. Nur für Wohnen steht unterm Strich noch ein positiver Wert von 10,9 Punkten. Bei Hotels steht der Saldo bei 0,0 Punkten, vor den Assetklassen Büro, Einzelhandel und Logistik steht jeweils ein Minuszeichen. Schlusslicht ist das Bürosegment mit minus 30,4 Punkten. Hier ist allerdings die Diskrepanz zwischen Lage- und Erwartungseinschätzung mit 23,1 Punkten zugunsten des Erwartungsindikators besonders ausgeprägt. „Das spricht dafür, dass die Experten von deutlich besseren Finanzierungsbedingungen für Büros in den kommenden Monaten ausgehen“, unterstreicht Helge Scheunemann, Head of Research JLL Germany.

Er sieht eine positive Entwicklung für die angeschlagene Assetklasse: „Auch wenn Investoren Büroimmobilien nach wie vor mit Skepsis begegnen, geht der Trend in die richtige Richtung. So liegt das Transaktionsvolumen nach den ersten drei Quartalen spürbar über dem Vorjahreswert. Besonders kleinere Bürodeals funktionieren gut. Bei großvolumigen Transaktionen tun sich die Marktakteure jedoch nach wie vor schwer.“

Sonderfrage zu Rüstung und Verteidigung: Banken sehen großes Potenzial

Im Rahmen der Difi-Befragung wurden die Experten auch um ihre Einschätzung zum Thema Rüstung und Verteidigung gebeten. Demnach haben lediglich 17 Prozent der Umfrageteilnehmer bisher Erfahrung mit der Finanzierung von entsprechend genutzten Immobilien gesammelt. Etwas mehr als ein Drittel gab an, dass ein Engagement in diesem Sektor für sie nicht infrage kommt. Genauso hoch ist der Anteil jener, die sich damit in Zukunft beschäftigen wollen. Der Rest zeigt sich noch unschlüssig.

Generell wird dem Sektor allerdings ein hohes Potenzial zugesprochen: So erwarten 82 Prozent der Teilnehmer (Mehrfachantworten möglich), dass die höheren Verteidigungsausgaben in den kommenden Jahren auch zu einem Anstieg der Immobilienfinanzierungen insbesondere in der Assetklasse Lager/Logistik führen werden. Knapp zwei Drittel rechnen mit steigenden Finanzierungsanfragen für Wohnimmobilien beziehungsweise für als Kasernen genutzte Wohngebäude und die Hälfte der Experten hält eine Zunahme von Finanzierungen für Produktionsgebäude für möglich. Einzig für die Assetklasse Büro werden aktuell keine Auswirkungen der steigenden Verteidigungsausgaben auf die Finanzierungsnachfrage erwartet.

Scheunemann erklärt das damit, dass zurzeit die großen produktionsgetriebenen Unternehmen mit ihren traditionellen Rüstungsgütern im Fokus stünden. „Gleichzeitig entstehen derzeit zahlreiche Start-ups und Technologieunternehmen, die mit zunehmendem Reifegrad voraussichtlich auch Büros, Labor- und Forschungsflächen nachfragen werden.“

Neugeschäftsvolumen der Banken nimmt zu

Zur quantitativen Analyse der gewerblichen Immobilienfinanzierung in Deutschland analysiert JLL halbjährlich das Neugeschäft der Banken sowie die Entwicklung ihrer Kreditbestände. Betrachtet werden die Aktivitäten von zwölf deutschen Banken. Dabei werden ausschließlich neu ausgegebene Finanzierungen für deutsche Immobilien berücksichtigt. Erfasst werden sowohl gewerblich als auch wohnwirtschaftlich genutzte Objekte, die zur Kapitalanlage dienen.

Insgesamt vergaben diese Institute im ersten Halbjahr 2025 neue Kredite im Umfang von 14,8 Milliarden Euro, zwölf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (13,2 Milliarden Euro). Acht der zwölf Banken haben das Neugeschäft ausgebaut, am deutlichsten die Helaba mit 0,8 Milliarden Euro (plus 80 Prozent) und die DZ Hyp mit 0,6 Milliarden Euro (plus 21 Prozent). Von den vier Banken mit reduziertem Vergabevolumen verzeichnet die Deutsche Hypo den stärksten Rückgang (minus 63 Prozent). Das absolute größte Neugeschäft verbucht im genannten Zeitraum die Berlin Hyp mit 4,3 Milliarden Euro, gefolgt von der DZ Hyp mit 3,5 Milliarden Euro.

Die Hälfte der teilnehmenden Kreditinstitute geht davon aus, dass die Neugeschäftsvergabe im Gesamtjahr 2025 auf einem ähnlichen Niveau liegen wird wie im Vorjahr. Vier Banken rechnen mit einem Anstieg, nur ein Institut geht von einem Rückgang aus.

Berlin Hyp ist der Branchenprimus

Die Kreditbestände der analysierten Banken summierten sich zum Ende der ersten Jahreshälfte 2025 auf 286,4 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein leichter Rückgang um zwei Prozent. Vier Institute haben ihre Kreditbestände ausgebaut, bei sechs Geldhäusern verringerte sich das Exposure. Marktführer ist die Berlin Hyp mit 56,7 Milliarden Euro, gefolgt von der DZ Hyp mit 42,6 Milliarden Euro. Mit einem Zuwachs von 0,5 Milliarden Euro verzeichnet die Deutsche Hypo den stärksten Anstieg. Den deutlichsten Rückgang verzeichnete die Helaba mit einem Minus von 2,5 Milliarden Euro.

Die aktuellen Zahlen zum Neugeschäft zeigen, dass sich der deutsche Immobilienfinanzierungsmarkt erholt. Neben traditionellen Banken drängen vermehrt spezialisierte und internationale Finanzierer in den Markt. Dazu zählen ebenfalls regionale Sparkassen, Volksbanken und Versicherungsgesellschaften, die vermehrt auch bei großvolumigen Transaktionen für eine verbesserte Liquiditätssituation sorgen. Gleichzeitig etablieren sich Debt Funds weiter als wichtige Kapitalquelle. „Wir erwarten, dass die Belebung bei Immobilienfinanzierungen anhält. Das gilt insbesondere für das Büro- und Einzelhandelssegment. Insbesondere die traditionellen Immobilienfinanzierer werden sich in ihren Neugeschäftsplänen für 2026 höhere Ziele setzen als für 2025“, prognostiziert Dominik Rüger, Team Leader Debt Advisory JLL Germany.

Die positive Nachricht für Darlehensnehmer sei, dass die steigende Konkurrenz zwischen Kreditgebern zu attraktiveren Konditionen führt. „Der Risikoappetit steigt und dürfte insbesondere in höheren Beleihungsausläufen zum Ausdruck kommen“, meint Rüger.

*Anmerkung: An der Umfrage des Deutschen Immobilienfinanzierungsindex vom 2. September bis 9. September 2025 beteiligten sich 25 Expertinnen und Experten. Abgefragt wurden die Einschätzungen zur Marktsituation (vergangene sechs Monate) und zur Markterwartung (kommende sechs Monate). Dargestellt sind die prozentualen Anteile der Antwortkategorien sowie die Veränderungen in Prozentpunkten gegenüber dem Vorquartal (Δ Vorquartal). Die Salden ergeben sich aus der Differenz der positiven und negativen Antwortkategorien (wie z.B. „verbessert“ und „verschlechtert“). Der Difi berechnet sich als ungewichtetes Mittel aus den Salden der Finanzierungssituation sowie der Finanzierungserwartung aller Nutzungsarten.

Über JLL

Seit mehr als 200 Jahren unterstützt JLL (NYSE: JLL), ein weltweit führendes Gewerbeimmobilien- und Investmentmanagementunternehmen, seine Kunden beim Kauf, Bau, der Nutzung, Verwaltung und Investition in eine Vielzahl von Gewerbe-, Industrie-, Hotel-, Wohn- und Einzelhandelsimmobilien. Als Fortune-500®-Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 23,4 Milliarden US-Dollar und Niederlassungen in mehr als 80 Ländern weltweit bieten unsere rund 112.000 Mitarbeiter die Leistungsfähigkeit einer globalen Plattform in Kombination mit lokaler Expertise. Angetrieben von unserem Ziel, die Zukunft von Immobilien für eine bessere Welt zu gestalten, helfen wir unseren Kunden, Mitarbeitern und der Gesellschaft – getreu unserem Leitspruch „SEE A BRIGHTER WAY“. JLL ist der Markenname und ein eingetragenes Markenzeichen von Jones Lang LaSalle Incorporated.

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Nach sieben Zinssenkungen in Folge hat die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer letzten Sitzung den Hauptrefinanzierungszins unverändert bei 2,15 % belassen. Die EZB befindet sich damit vorerst in einem „Wait-and see“-Modus.

EZB-Präsidentin Christine Lagarde betonte im Rahmen der jüngsten geldpolitischen Sitzung, dass die Notenbank in einer „guten Position“ sei. „Der weitere Zinskurs nach der Sommerpause scheint aber keineswegs geklärt zu sein“, ordnet Antonio Skoro, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH, die Ergebnisse ein. „Während einige Ratsmitglieder für eine vorsichtige Fortsetzung der Zinssenkungen plädieren, warnen andere inzwischen vor den Risiken eines zu niedrigen Zinsniveaus – insbesondere angesichts des starken Euro und globaler Handelskonflikte.“

Die Inflation in der Eurozone blieb im Juli vorläufig mit plus 2,0 % zum Vorjahreszeitraum stabil, die Kerninflation lag bei 2,3 %. In Deutschland zeigten sich die Verbraucherpreise im Juli überraschend robust auf ebenfalls 2,0 %, trotz deutlich gesunkener Energiepreise. Die Preise für Dienstleistungen und Nahrungsmittel stiegen dagegen überdurchschnittlich. Diese Entwicklungen könnten die abwartende Haltung der EZB noch einmal unterstützen.

Parallel zur Europäischen Zentralbank hat die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) stillgehalten und den Leitzins unverändert bei 4,25 bis 4,50 % belassen. Skoro ergänzt: „Trotz anhaltendem Druck seitens des US-Präsidenten, der Zinssenkungen fordert, wollen die Fed-Entscheider die Effekte der Handelspolitik auf Inflation und Arbeitsmarkt erst genauer abwarten. Analysten rechnen zumindest teilweise mit einer möglichen Zinssenkung im September.“

Aktuelle Entwicklung der Baufinanzierungszinsen

Die Bestzinsen für Baufinanzierungen in Deutschland haben ihren stabilen Trend zunächst fortgesetzt. Die 10-jährigen Zinsbindungen liegen weiterhin leicht über der 3-Prozent-Marke, Anfang August bei genau 3,26 %. Die 15-jährigen Zinsbindungen entwickelten sich zuletzt rund um 3,4 %. Im Juli gab es leichte Bewegungen am Swap-Markt, die sich in einem marginalen Anstieg der Baufinanzierungszinsen widergespiegelt haben.

„Die Kombination aus stabiler Inflation, der Zinspause der EZB und tendenziell weniger Aktivität in den Märkten könnten dafürsprechen, dass die Bauzinsen über die Sommerpause hinweg ungefähr auf dem aktuellen Niveau bleiben“, erklärt der Geschäftsführer der Qualitypool GmbH. „Gleichzeitig bleibt die weitere Entwicklung in den USA, gerade auch in wirtschaftspolitischer Hinsicht, ein Fokusthema und könnte Impulse für die Anleihen- und Zinsmärkte setzen.“

Für Finanzierungskunden bietet sich weiterhin die Möglichkeit, von stabilen Konditionen zu profitieren, bevor mögliche neue Unsicherheiten an den Märkten auftreten.

Tendenz

Kurzfristig: Leicht schwankend seitwärts

Langfristig: Leicht rückläufig

Über die Qualitypool GmbH:

Die Qualitypool GmbH ist mit mehr als 13.000 aktiven Maklern einer der führenden Maklerpools Deutschlands. Qualitypool bietet Finanzdienstleistern und Finanzvertrieben professionelle Unterstützung bei der Vermittlung von Baufinanzierungen, Konsumentenkrediten, Bausparlösungen und Versicherungen. Der Vertriebsunterstützer ermöglicht Maklern im Rahmen eines speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Leistungspakets die neutrale Finanzierungsplattform EUROPACE sowie die Versicherungsplattform SMART INSUR. Qualitypool ist eine 100%ige Tochter der an der Frankfurter Börse im MDAX gelisteten Hypoport SE, einem Netzwerk von Technologieunternehmen für die Kredit- & Immobilien- sowie Versicherungswirtschaft.

Verantwortlich für den Inhalt:

Qualitypool GmbH, Hansestraße 14, 23558 Lübeck,Tel: 030 / 42086 – 1919,  www.qualitypool.de

Banken sitzen zum Teil nach wie vor noch auf faulen Krediten

Laut einer aktuellen Umfrage des globalen Immobiliendienstleisters CBRE planen Kreditgeber im professionellen Immobilienmarkt in Europa im Jahr 2025 eine Ausweitung ihrer Kreditvergabe. Fast 80 Prozent der befragten Institute wollen ihre Aktivitäten verstärken – das gilt ebenso für Deutschland. So wird in Europa für 2025 ein notwendiges Finanzierungsvolumen von etwa 70 Milliarden Euro erwartet. Als Haupttreiber der Nachfrage gelten dabei Refinanzierungen – in Deutschland mit 69 Prozent noch stärker als in Europa insgesamt (56 Prozent). Zudem berichteten 40 Prozent der Befragten von einer verbesserten Stimmung in mehreren Marktsektoren im Vergleich zum Vorjahr. Am im März und April 2025 durchgeführten „2025 Lender Intentions Survey“ von CBRE nahmen 143 Unternehmen teil, davon 67, die in Deutschland aktiv sind. Der gesamte Report ist auf der Website von CBRE unter diesem Link verfügbar.

Besonders dynamisch zeigt sich das Wachstum bei nicht-bankgebundenen Kreditgebern wie Kreditfonds, Versicherern und Investmentbanken. Diese Gruppen rechnen mit einer stärkeren Ausweitung der Kreditvergabe als traditionelle Banken – jedenfalls in Europa. Denn in Deutschland wollen vor allem die klassischen Banken ihre Kreditvergabe ausweiten. Als größte Herausforderung für den europäischen sowie im deutschen Kreditmarkt im kommenden Jahr sehen fast 70 Prozent der Befragten die geopolitische Unsicherheit – ein signifikanter Anstieg gegenüber 37 Prozent im Jahr 2024.

Chris Gow, Head of Debt & Structured Finance Europe, in London, kommentiert:

„Die diesjährige Umfrage, die kurz vor dem ‚Liberation Day‘ stattfand, lieferte aufschlussreiche Ergebnisse. Trotz der angespannten geopolitischen Lage, die von über 60 Prozent der Befragten als größte Herausforderung genannt wurde, plant die Mehrheit, die Kreditvergabe und das Underwriting weiter auszubauen. Diese zu erwartende stärkere Aktivität sorgt für eine höhere Liquidität am Markt: Kreditgeber erhöhen die Beleihungsquoten und senken die Margen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Zeitgleich suchen die Banken zum Teil noch nach Lösungen für die problematischen Kredite in ihren Büchern: „Während der letzten Boomphase wurde zu historisch einmalig niedrigen Zinsen sehr viel in deutsche Assets unter Ausnutzung von viel Fremdkapital investiert, deren Refinanzierung jetzt ansteht. Angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage, der höheren Risiken und eines völlig anderen Zinsumfelds können viele dieser Vermögenswerte und Kredite nicht mehr in vergleichbarer Weise refinanziert werden. Wir gehen davon aus, dass die Banken weiterhin notleidende Kredite auf den Markt bringen werden, auch wenn sie derzeit noch eine Strategie der ‚Verlängerung und Umschuldung‘ verfolgen, aber möglicherweise auch weiterhin weniger als NPL-Portfolios, sondern in Einzellösungsstrategien“, sagt Prof. Dr. Ralf Klann, Head of Debt & Structured Finance bei CBRE in Deutschland.

Im Hinblick auf die bevorzugten Assetklassen stehen Mehrfamilienhäuser mit 48 Prozent der Nennungen an erster Stelle der Kreditgeber (Deutschland: 46 Prozent). Im Vorjahr teilte sich dieser Sektor die Spitzenposition noch mit dem Industriesektor, der nun auf Rang Zwei rutscht und sich diesen mit Studentischem Wohnen teilt, was an Beliebtheit mit 40 Prozent verbucht wird. Den dritten Platz nehmen Hotels ein mit 39 Prozent gefolgt von Einzelhandel mit 36 Prozent.

Klann führt ferner aus: „Während der Fokus also auch weiterhin auf den klassischen Sektoren Wohnen und Logistik liegt, verzeichnen Einzelhandelsimmobilien ein Comeback. Das Interesse an Rechenzentren und Infrastrukturanlagen wächst deutlich und sogar im Bürosegment gibt es wieder erste Aktivitäten.“

Bei vorrangigen Darlehen für erstklassige Immobilien sind die meisten Kreditgeber bereit, Finanzierungen mit einem Beleihungsauslauf (Loan-to-Value) von 50 bis 60 Prozent (Deutschland: 55 bis 60 Prozent) zu vergeben. Die Unterschiede zwischen den Sektoren sind gering, mit Ausnahme von Mehrfamilienhäusern, bei denen sich die Beleihungsquoten zwischen 52,5 Prozent und 65 Prozent (Deutschland: 60 bis 65 Prozent) bewegen. Rechenzentren zeigen eine größere Bandbreite von 50 bis 65 Prozent, wobei der Median näher bei 50 Prozent (Deutschland: 55 Prozent) liegt. Im Vergleich zu 2024 blieben die mittleren Beleihungsausläufe stabil und bewegten sich lediglich um ein bis zwei Prozentpunkte. Banken und Nichtbanken meldeten insgesamt vergleichbare Beleihungswerte, mit einigen Ausnahmen: Im Logistikbereich lag der Median bei Banken bei 55 Prozent, bei Nichtbanken bei 60 Prozent. Im Bereich Rechenzentren verhielt es sich umgekehrt: hier meldeten Banken eine durchschnittliche Quote von 60 Prozent, Nichtbanken hingegen 55 Prozent.

Nachhaltigkeit hat sich dabei fest in den Underwriting-Strategien der Kreditgeber etabliert. Fast 50 Prozent der Befragten in Europa geben an, keine Kredite zu vergeben, wenn eine Immobilie bestimmte Nachhaltigkeitskriterien nicht erfüllt. In Deutschland waren es sogar fast 60 Prozent. Zusätzlich bieten 73 Prozent der Kreditgeber günstigere Konditionen oder Margenreduzierungen für Projekte und Objekte, die Nachhaltigkeitsstandards erfüllen – und in Deutschland immerhin 61 Prozent.

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CBRE GmbH, OMNITURM Große Gallusstraße 18, 60312 Frankfurt am Main, Tel: + 49 (0)69 17 00 77 – 0, www.cbre.de

Der Dr. Klein Trendindikator Baufinanzierung (DTB) zeigt die aktuellen Entwicklungen bei Baufinanzierungen in Deutschland auf.

Beleihungsauslauf steigt über 87 Prozent, anfängliche Tilgung fällt auf Tiefstand

Die Deutschen bringen anteilig immer weniger Eigenkapital in ihre Baufinanzierung ein: Im Juni steigt der Beleihungsauslauf, der den fremdfinanzierten Anteil am Beleihungswert einer Immobilie beziffert, auf 87,18 Prozent – der bislang höchste Wert in diesem Jahr. Im Mai hatten Immobilienkaufende einen knapp 0,9 Prozent höheren Eigenkapitalanteil vorzuweisen. Im Juni 2024 lag der Wert mit 86,51 Prozent dazwischen.

Von Januar bis Mai bewegte sich der Tilgungssatz knapp über 1,7 Prozent – im Juni fällt er mit 1,69 Prozent erstmalig seit Juli 2011 (1,64 Prozent) unter diese Schwelle. Mit Festsetzen der Tilgungshöhe bestimmen Darlehensnehmende, welche Summe sie monatlich an die Bank zurückzahlen. Eine niedrige Tilgung macht die Zahlung jeden Monat leistbarer. Gleichzeitig führt dies aber dazu, dass sich die Laufzeit des Kredits verlängert und die insgesamt zu zahlende Zinslast erhöht. Wichtig ist, dass die finanzielle Belastung einer Baufinanzierung in den individuellen Budgetplan passt.

Darlehenssumme und Standardrate verzeichnen Zuwächse

Die Höhe des Darlehens, das Kreditnehmende in ihre Baufinanzierung investieren, klettert im Juni auf 314.000 Euro. Die Summe stellt einen Anstieg um 1.000 Euro im Vergleich zum Vormonat dar. Im Juni 2024 hatten sich Immobilienkaufende mit 306.000 Euro 8.000 Euro weniger bei ihrer Bank geliehen, um in die eigenen vier Wände zu gelangen.

Um die Kosten einer Baufinanzierung über einen längeren Zeitraum hinweg vergleichbar zu machen, hat Dr. Klein eine Musterrechnung anhand feststehender Parameter entwickelt: Darlehenssumme 300.000 Euro, zwei Prozent Tilgung, 80 Prozent Beleihungsauslauf und eine zehnjährige Zinsbindung. Die hieraus resultierende Standardrate erhöht sich im Juni auf 1.458 Euro, ein Plus von 13 Euro gegenüber Mai und 10 Euro weniger als im Vorjahresmonat. Der finanzielle Aufwand für einen Immobilienkauf unterscheidet sich in diesen Monaten demnach kaum.

KfW-Darlehen etwas stärker nachgefragt, Zinsbindung geht leicht zurück

Der Anteil an KfW-Darlehen am gesamtem Baufinanzierungsvolumen übersteigt im Juni zum ersten Mal in diesem Jahr die acht Prozent, wenn mit 8,04 Prozent auch nur knapp. Im Vormonat hatten etwas weniger Immobilienkaufende eine Förderung der KfW in ihre Finanzierung eingebunden – hier betrug die Quote dieser Darlehen 7,89 Prozent. Häufiger genutzt wurden die staatlichen Gelder zur Unterstützung des Eigenheimerwerbs im Juni 2024 (8,56 Prozent).

Im Juni sichern sich Darlehensnehmende den zum Vertragsabschluss geltenden Zinssatz für zehneinhalb Jahre. Damit nimmt die Dauer der Zinsbindung gegenüber Mai um einen Monat ab. Diese nach unten verlaufende Trendlinie ist seit Längerem zu beobachten: Im Juni 2024 setzten Finanzierende noch stärker auf Planbarkeit und Absicherung gegen ein Zinsänderungsrisiko, indem sie die Konditionen für rund elf Jahre festschreiben ließen.

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Dr. Klein Privatkunden Aktiengesellschaft, Hansestraße 14, 23558 Lübeck, Tel: 0451/14 08-0, Fax: 0451/14 08-33 99, www.drklein.de

Mit Beginn der Zinswende im März 2022 ging die Kreditvergabe für private Immobilienfinanzierungen auf Talfahrt – mit einer Ausnahme: Die Nutzung von Bauspardarlehen ist sprunghaft gestiegen. Das Bausparen hilft seither nicht nur individuell, sondern auch systemisch.

Bauspardarlehen sind seit der Zinswende im März 2022 wieder stark gefragt. Während am Markt für zehnjährige Hypotheken in den vergangenen drei Jahren zeitweise mehr als 4 Prozent Zinsen fällig waren, kosten Bauspardarlehen oftmals nur die Hälfte. Mit ihrer Hilfe können Bausparer viele individuelle Bau-, Kauf- und Modernisierungsvorhaben doch noch umsetzen, die sonst auf der Kippe stünden.

Die Landesbausparkassen (LBS), die etwa ein Drittel des Bausparmarkts abdecken, vergaben im Jahr 2024 gut 2,7 Milliarden Euro an Bauspardarlehen – und damit fast achtmal so viel wie noch drei Jahre zuvor.

Dieser Anstieg führte dazu, dass das Kreditgeschäft der Landesbausparkassen im nach wie vor von der Krise auf dem Wohnungsmarkt geprägten Jahr 2024 auf nahezu demselben Niveau lag wie im Boomjahr 2021. Der Rückgang der ebenfalls vom Zinsanstieg betroffenen Vor- und Zwischenfinanzierungskredite wurde durch die zinsgünstigen Bauspardarlehen fast vollständig kompensiert.

Die Renaissance der Bauspardarlehen stabilisierte aber auch den Markt für Wohnungsbaufinanzierungen insgesamt. Zwar ist dieser Markt zu groß, als dass die Bausparkassen allein ihn gänzlich hätten auffangen können – der Rückgang der Baukreditvergabe fiel laut Daten der Bundesbank mit einem Minus von 30 Prozent im Vergleich der Jahre 2024 und 2021 immer noch kräftig aus. 2023 betrug das Minus gegenüber 2021 sogar 43 Prozent. Mit ihrem Marktanteil von knapp 19 Prozent an allen Baugeldauszahlungen haben die Bausparkassen den Einbruch aber zumindest abgefedert. Dazu beigetragen hat ein weiterer Effekt: Bausparguthaben und Bauspardarlehen bilden in vielen privaten Immobilienfinanzierungen unersetzliche Bausteine. Wären sie nicht vorhanden gewesen, hätten in den Jahren 2022 bis 2024 noch weniger Baukredite vergeben werden können – und es wären noch mehr Wohnträume geplatzt.

“Für viele Bausparer hat es sich individuell ausgezahlt, trotz Niedrigzinsphase auf den Bausparvertrag gesetzt zu haben”, unterstreicht LBS-Verbandsdirektor Axel Guthmann. “Aber auch der Wohnimmobilienmarkt wurde vor einer noch tieferen Krise bewahrt. Das Bausparen fungiert damit als Stabilitätsanker des Systems.”

Die Rolle des Bausparens als Instrument der Zinssicherung und oft auch als Zünglein an der Waage bei der Vergabe von Wohnimmobilienkrediten sollte deshalb bei der Diskussion über die angeblich zu geringe Anlage privater Sparvermögen am Kapitalmarkt im Hinterkopf sein, empfiehlt Guthmann. Denn auch wenn der Kapitalmarkt in den vergangenen Jahren zweifellos hohe Renditen geboten habe: In einer Welt voller Unsicherheit lasse sich nie ausschließen, dass es nicht gerade dann zum Kurssturz an den Börsen kommt, wenn die in ETFs und anderen Aktienprodukten angelegten Ersparnisse für den Erwerb der eigenen vier Wände benötigt werden. Guthmann: “Alle Eier in einen Korb zu legen, war noch nie eine gute Idee. Die berühmte Börsenweisheit gilt eben nicht nur für einzelne Wertpapiere, sondern auf übergeordneter Ebene auch für die Wahl der Sparformen selbst.”

Auf den Punkt gebracht hat das zuletzt Bundesbauministerin Verena Hubertz, als sie in einem Interview mit dem Magazin WirtschaftsWoche von den Erfahrungen im Kreis ihrer ehemaligen Kommilitonen berichtete: “(Sie) … versuchen mit Ach und Krach Finanzierungen für Wohnungen zusammenzubekommen. Und sind sie endlich so weit, rutscht ihr Depot wegen der nächsten Krise ab und alles beginnt von vorn.”

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Bundesgeschäftsstelle Landesbausparkassen im Deutschen Sparkassen- und Giroverband e.V., Friedrichstraße 83, 10117 Berlin, Tel: 030 20225-5381, Fax: 030 20225-5385, www.lbs.de

Interhyp hat 2025 erneut mehr als 1.000 Käuferinnen und Käufer sowie Immobilieninteressierte zu ihrer Wahrnehmung des Immobilienmarktes befragt

Mehr als die Hälfte der Befragten hält eine Immobilie in ihrer Region für mittel bis sehr leicht leistbar

68 Prozent der Befragten schätzen, dass die Immobilienpreise in den vergangenen 12 Monaten gestiegen sind

Studie zeigt: Finanzierungsberatung zahlt sich aus

Der Immobilienmarkt hat sich in den vergangenen Jahren mehrfach stark verändert. In der Niedrigzinsphase gab es günstige Kredite, gleichzeitig überstieg die Nachfrage nach Immobilien deutlich das Angebot. In der Folge schossen die Preise in die Höhe. In den darauffolgenden Krisenjahren 2022 und 2023 folgte eine gegenteilige Entwicklung: Die Zinsen sind stark gestiegen und haben für sehr viel Unsicherheit im Markt gesorgt. Dadurch war plötzlich Angebot da, aber keine Nachfrage mehr – die Immobilienpreise sanken. Seit 2024 hat sich der Markt nun wieder gedreht, die Nachfrage ist wieder deutlich höher. Die Belebung des Marktes und ihre Folgen nehmen auch die von Interhyp im Rahmen der repräsentativen Leistbarkeitsstudie Befragten wahr.

Immobilien in Deutschland werden nach wie vor von der Mehrheit der Befragten als leistbar empfunden: “Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) unserer Leistbarkeitsstudie halten Immobilien in ihrer Region für mittel bis sehr leicht leistbar”, sagt Jörg Utecht, Vorstandvorsitzender der Interhyp Gruppe.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Einschätzung der Leistbarkeit leicht gesunken (-4 Prozentpunkte). Ein Grund für diese Veränderung bei der Wahrnehmung der Leistbarkeit ist die Entwicklung der Immobilienpreise. “Unsere Studie zeigt, dass sich die Einschätzung der Leistbarkeit weiterhin stark an den Immobilienpreisen orientiert – und die sind seit Beginn des vergangenen Jahres wieder gestiegen”, erläutert Utecht. Auf die Frage “Woran machen Sie die Einschätzung fest, wie gut oder schlecht Sie sich eine Immobilie leisten können?” antworten 52 Prozent (2024: 54 Prozent) der Befragten “anhand der Höhe der Immobilienpreise (in meiner Region)”.

“Die Preise in Deutschland sind laut unseres Interhyp-Immobilienindex seit Januar 2024 um rund 5 Prozent gestiegen”, so Utecht. “Hier spiegelt sich die größere Nachfrage nach Immobilien wider.” Das gestiegene Preisniveau nehmen auch die Befragten der Leistbarkeitsstudie wahr. So schätzen 68 Prozent, dass die Immobilienpreise in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sind – das sind 11 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Und auch das Angebot an Immobilien wird als kleiner empfunden: Weniger Befragte (- 5 Prozentpunkte) geben an, dass es aus ihrer Sicht wieder mehr Angebote auf dem Markt gebe.

“Ich rate Kaufinteressierten, das aktuelle Fenster zu nutzen”

“Die hohe Nachfrage führt zu einem knapperen Angebot an Immobilien und weiter steigenden Immobilienpreisen. Wir sehen bereits heute, dass der Verhandlungsspielraum für Kaufinteressierte zunehmend kleiner wird”, sagt Interhyp-CEO Jörg Utecht. Das nehmen auch die im Rahmen der Leistbarkeitsstudie Befragten wahr. So stimmt weniger als die Hälfte (47 Prozent) der Befragten der Aussage zu, man habe als Käufer größere Verhandlungsspielräume als noch vor einem Jahr – ein Minus von 6 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr.

“Ich rate Kaufinteressierten, das aktuelle Fenster zu nutzen”, so Utecht. “Denn noch liegen die Immobilienpreise in vielen Städten unter ihren Spitzenwerten und das aktuelle Zinsniveau rund um 3,5 Prozent für 10-jährige Darlehen ist moderat. Zum Vergleich: 2023 lagen die Zinsen für 10-jährige Darlehen teilweise noch bei mehr als 4,2 Prozent.”

Zins ist nicht alles

Wenn es um die Suche der Wunschimmobilie geht, sind mehr Befragte zu Kompromissen bei der Lage (+4 Prozentpunkte) bereit. Ist eine Immobilie gefunden, ist für knapp zwei Drittel der Befragten der aktuelle Bauzins der zentrale oder zumindest ein wichtiger Faktor für oder gegen den Immobilienkauf.

“Natürlich ist der Zins ein wichtiger Baustein einer Immobilienfinanzierung – aber eben nur ein Baustein”, sagt Jörg Utecht. “Auch die gewählte Zinsbindung, die Tilgungshöhe oder die Einbindung möglicher Fördermittel spielen eine wichtige Rolle. Genauso wie die individuelle Lebensplanung. Am Ende ist jede Finanzierung individuell. Daher kann ich nur dazu raten, sich frühzeitig im Prozess beraten zu lassen, um die eigenen Möglichkeiten im Detail durchzugehen. Und das tun leider zu wenige, wie unsere Studie zeigt”.

Beratung zahlt sich aus

Nur 28 Prozent der Planer, also derjenigen, die aktuell auf der Suche nach einer Immobilie sind oder in den nächsten ein bis zwei Jahren kaufen wollen, geben an, bereits bei ersten Überlegungen, ob ein Immobilienkauf überhaupt infrage kommt, auf eine Beratung setzen zu wollen. Nur jeder dritte Befragte gibt an, sich die tragbaren monatlichen Finanzierungskosten einmal im Detail durchgerechnet zu haben. Gleichzeitig zeigt die diesjährige Studie auch: Die meisten Immobilienkäufer, die eine Beratung in Anspruch genommen haben, empfanden diese als sehr hilfreich. So geben 75 Prozent der Käufer an, die Finanzierungsberatung sei entscheidend für den Immobilienkauf gewesen.

Auch von der Politik erhoffen sich die Befragten Impulse. So sagt jeder dritte Planer, er hoffe, dass sich durch die künftige Bundesregierung die Rahmenbedingungen für den Immobilienkauf verbessern. Ebenfalls ein Drittel der Planer wünscht sich vor allem bessere Förderbedingungen.

“Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung gibt es einige gute Ansätze”, erklärt Utecht. “Bauen soll einfacher und günstiger werden, zudem sollen die KfW-Förderungen überarbeitet und der Erwerb von Wohneigentum besonders für Familien leichter werden. Das sind richtige und wichtige Punkte. Nun müssen diese Punkte aber auch konsequent angegangen werden”.

Über die Leistbarkeitsstudie

Zum vierten Mal in Folge hat die Interhyp AG in einer Studie untersucht, wie die Menschen in Deutschland die Leistbarkeit von Immobilien aktuell einschätzen. In einem quantitativen Online-Fragebogen wurden mehr als 1.000 Personen befragt. Die Befragung fand Ende März 2025 statt. Die Studie ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung zwischen 25 und 65 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren eine Immobilie gekauft haben, aktuell auf der Suche sind und in den nächsten ein bis zwei Jahren kaufen wollen oder das in den vergangenen ein bis zwei Jahren versucht haben.

Verantwortlich für den Inhalt:

Interhyp AG, Immobilienfinanzierer, Marcel­-Breuer­-Str. 18, D-­80807 München, Tel: 0049 89 20 30 70, Fax: 0049 89 20 30 75 1000, www.interhyp.de

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat eine weitere Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte beschlossen. Der Hauptrefinanzierungssatz liegt nach der achten Zinssenkung in Folge bei 2,15 %.

Die EZB begründete die Senkung unter anderem mit der momentan schwachen BIP-Prognose von 0,9 % für die Eurozone in diesem Jahr. Die vorläufige Inflationsrate für den Mai lag währenddessen nur noch bei 1,9 % zum Vorjahreszeitraum und damit unter der Zielvorgabe der Notenbank.

„Einige Branchenmitglieder, etwa der Bundesverband deutscher Banken, raten der EZB nun aktiv zu einer Zinspause über die Sommermonate“, erläutert Antonio Skoro, Geschäftsführer der Qualitypool GmbH. „Dahinter steckt die Befürchtung, dass ein noch niedrigerer Leitzins die Inflation in einer unübersichtlichen Marktphase wieder antreiben könnte. Die EZB legt sich aber nicht fest und wird sich auch künftig auf die jeweils aktuelle Datenlage stützen.“

Die Unsicherheiten im internationalen Handel, insbesondere mit Blick auf die Zollpolitik der USA, aber auch die ökonomische Schwäche zentraler Mitgliedsstaaten wie Deutschland bleiben laut EZB Risikofaktoren. Steigende öffentliche Investitionen in Verteidigung und Intrastruktur könnten hingegen das Wachstum in absehbarer Zeit antreiben.

In den USA befindet sich die Wirtschaft laut Beige Book der Federal Reserve in einer zunehmend kritischen Lage. Antonio Skoro kommentiert dazu: „Die Konjunktur in den meisten Fed-Bezirken stagniert oder geht zurück. Verbraucher und Unternehmen zeigen sich zunehmend pessimistisch und halten sich bei Investitionen zurück, auch der Arbeitsmarkt entwickelt sich spürbar schwächer. Eine Zinssenkung der Fed, um die US-Wirtschaft anzukurbeln, scheint zu diesem Zeitpunkt nicht mehr ausgeschlossen.“

Aktuelle Entwicklung der Baufinanzierungszinsen

Die Bestzinsen für Baufinanzierungen zeigten in den letzten Wochen kaum Impulse: Sie verliefen von Anfang Mai bis Anfang Juni in einer sehr leichten Pendelbewegung knapp über 3,2 % (10-jährige Zinsbindungen) bzw. 3,4 % (15-jährige Zinsbindungen).

„Der EZB-Entscheid scheint im aktuellen Niveau der Anleihen und Zinsen bereits eingepreist gewesen zu sein“, bewertet der Qualitypool-Geschäftsführer die Lage. „Die Renditen der 10-jährigen Bundesanleihen zogen direkt nach dem Entscheid leicht an, gaben aber heute früh schon wieder nach. Kurzfristig erwarten wir, dass sich die leichten Pendelbewegungen der Bauzinsen fortsetzen – in etwa auf dem jetzigen Niveau oder eventuell noch ein, zwei Zehntel höher. Der kommende Fed-Entscheid in den USA ist aber in jedem Fall einen Blick wert.“ Potenzielle Finanzierungskunden sollten daher die Marktlage genau beobachten und wenn möglich von den bestehenden Zinsen profitieren, bevor neue Unsicherheiten entstehen.

Tendenz

Kurzfristig: Schwankend seitwärts

Langfristig: Leicht rückläufig

Über die Qualitypool GmbH:

Die Qualitypool GmbH ist mit mehr als 13.000 aktiven Maklern einer der führenden Maklerpools Deutschlands. Qualitypool bietet Finanzdienstleistern und Finanzvertrieben professionelle Unterstützung bei der Vermittlung von Baufinanzierungen, Konsumentenkrediten, Bausparlösungen und Versicherungen. Der Vertriebsunterstützer ermöglicht Maklern im Rahmen eines speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Leistungspakets die neutrale Finanzierungsplattform EUROPACE sowie die Versicherungsplattform SMART INSUR. Qualitypool ist eine 100%ige Tochter der an der Frankfurter Börse im MDAX gelisteten Hypoport SE, einem Netzwerk von Technologieunternehmen für die Kredit- & Immobilien- sowie Versicherungswirtschaft.

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