Quirin Privatbank und quirion steigern Kundenzahl zuletzt um 41 Prozent – Bank betreut 6,4 Mrd. Euro an Kundengeldern, quirion 2,6 Mrd. Euro

Beide Unternehmen wollen gemeinsam weiter wachsen, nächstes Ziel sind 10 Milliarden Assets under Management

Die Quirin Privatbank ( www.quirinprivatbank.de) betreut zusammen mit ihrer digitalen Tochter quirion ( www.quirion.de) erstmals mehr als 100.000 Kundinnen und Kunden – und erreicht damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in der gemeinsamen Unternehmensgeschichte. 13.200 Kunden entfallen auf die unabhängig beratende und 2006 gegründete Quirin Privatbank, 86.800 Kunden auf die 2013 gegründete digitale Tochter quirion.

Bei den verwalteten Kundengeldern verhält es sich genau andersherum: Der Großteil, 6,4 Milliarden Euro, wird in der Quirin Privatbank betreut, 2,6 Milliarden Euro bei quirion. Insgesamt betragen die Assets under Management damit per Mitte Juli 9 Milliarden Euro.

“Dieses Wachstum ist vor allem das Resultat unserer absoluten Fokussierung auf die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden – sowohl bei der Quirin Privatbank als auch bei quirion”, erklärt Karl Matthäus Schmidt, Vorstandsvorsitzender der Quirin Privatbank und Gründer von quirion. “Ich bin unglaublich stolz, was wir gemeinsam erreicht haben: Allein in den vergangenen 18 Monaten ist die Zahl unserer gemeinsamen Kundinnen und Kunden um 41 Prozent gewachsen, im Jahr 2022 um 26 Prozent.”

Doch das ist für Schmidt kein Grund, sich mit dem Erreichten zufriedenzugeben. Vielmehr seien die nächsten Wachstumsziele klar: “Wir haben die 10 Milliarden Euro an verwalteten Kundenvermögen fest im Visier und wollen mit unserem Wachstumsprogramm Q25+ in Zukunft noch mehr Kundinnen und Kunden von uns begeistern”, erklärt Schmidt weiter. Sowohl das Geschäftsmodell der komplett provisionsfreien und dadurch unabhängigen Beratung als auch die Unternehmensstrategie, Menschen in allen Lebens- und Vermögensphasen begleiten zu können, sind dafür die Grundlage. So betreut quirion vor allem jüngere Sparer, die am liebsten alles digital in einer App erledigen, und die Quirin Privatbank vorrangig Menschen, die bereits über umfassendere Vermögensstrukturen verfügen und einen entsprechenden persönlichen Beratungsbedarf mitbringen.

“Einer unserer wesentlichen Erfolgsfaktoren ist es, dass bei uns einzig und allein der Kunde oder die Kundin entscheidet, wo und wie er bzw. sie betreut werden will – und diese Idee ist nach beiden Seiten durchlässig, das macht kaum ein anderes Haus in dieser Konsequenz”, führt Martin Daut, CEO von quirion aus. “Während andere Robos sich vom Markt verabschieden, wachsen wir stetig aus eigener Kraft. Und das werden wir auch in Zukunft tun. Wir haben die Mittel, die richtige Mannschaft und das nötige Mindset, um die nächsten großen Ziele zu erreichen.”

Über die Quirin Privatbank und quirion:

Die Quirin Privatbank unterscheidet sich von anderen Privatbanken durch ihr Geschäftsmodell: 2006 hat die Bank die im Finanzbereich üblichen Provisionen abgeschafft und berät Privatanleger seitdem unabhängig gegen Honorar, wie ein Architekt, Steuerberater oder Rechtsanwalt. Die Quirin Privatbank hat ihren Hauptsitz in Berlin, daneben ist sie an 14 weiteren Standorten bundesweit vertreten. 2013 gründete die Bank die digitale Geldanlage quirion, einen der mittlerweile führenden Robo-Advisor in Deutschland. quirion bietet Anlegerinnen und Anlegern eine professionelle Vermögensverwaltung mit kostengünstigen, effizienten Anlageprodukten an, die von den Renditechancen der internationalen Kapitalmärkte profitieren – ohne Mindestanlage bei Einmalanlagen und ab 25 Euro monatlich bei Sparplänen.

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quirin bank AG , Kurfürstendamm 119, D­10711 Berlin, Tel.: +49 (0)30 89021­402,  www.quirinprivatbank.de

KfW-Kreditmarktausblick

Rückgang des Kreditneugeschäfts mit Unternehmen und Selbständigen verringert sich im ersten Quartal auf 3,9%

Schwache Investitionsausgaben dämpfen Finanzierungsbedarfe der Unternehmen

Mit nachlassenden Finanzierungskosten im zweiten Halbjahr wird Kreditneugeschäft gering wachsen

Zu Jahresbeginn 2024 blieb das von KfW-Research berechnete Kreditneugeschäft deutscher Banken mit Unternehmen und Selbstständigen zwar erneut hinter dem Vorjahresniveau zurück, stabilisierte sich jedoch mit dem überraschenden Wachstum der deutschen Wirtschaft im ersten Quartal und dem Ende des Zinsstraffungszyklus seit dem Herbst deutlich. Nach zweistelligen Schrumpfungsraten in den Vorquartalen verringerte sich der Rückgang bei neuen Krediten auf nur noch 3,9% im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Dieser langsame Erholungskurs dürfte sich weiter fortsetzen: Für das gerade abgelaufene zweite Quartal erwartet KfW Research eine Schrumpfung der Kreditneuvergabe um noch 2%, bevor ab dem dritten Quartal wieder niedrige positive Wachstumsraten möglich sind.

Über die letzten Monate hat sich der negative Einfluss der Anlageinvestitionen und des allgemeinen noch immer hohen Zinsniveaus auf die Kreditnachfrage der Unternehmen abgemildert. Erstmalig seit einem Jahr fragten die Unternehmen laut Bank Lending Survey nun auch wieder mehr Kredite für Lagerhaltung und Betriebsmittel nach. Das Kreditinteresse dürfte mit der wirtschaftlichen Stimmungsaufhellung weiter zunehmen. Zwar werden die Unternehmensinvestitionen nach dem schwachen ersten Quartal nun in der Jahresbetrachtung im Vergleich zum Vorjahr sinken, für das zweite Quartal ist jedoch mit zunehmenden Investitionsausgaben aufgrund steigender Absatzerwartungen mit der sich erholenden Auslandsnachfrage und dem verbesserten Geschäftsklima zu rechnen. Damit dürften die Unternehmensinvestitionen das Kreditneugeschäft vorerst wieder stärker stützen.

Von der Zinswende ist zunächst nur ein geringer Impuls auf die Kreditnachfrage zu erwarten. Die Kreditzinsen für Unternehmen bewegten sich seit Oktober 2023 seitwärts. Die Leitzinssenkung der EZB im Juni hatte der Markt hatte bereits eingepreist. Erst in der zweiten Jahreshälfte dürften die Kreditzinsen mit der langsam sinkenden Inflationsrate tendenziell abschmelzen und perspektivisch das Kreditneugeschäft stützen.

Auf der Kreditangebotsseite kommt der 2022 begonnene Straffungszyklus der Banken langsam zum Ende: Die Banken verschärften eigenen Angaben zufolge zu Jahresbeginn die Kreditkonditionen kaum noch. Auch die Ablehnungsquote von kreditinteressierten Unternehmen blieb nahezu unverändert zum Vorquartal. Die Banken sehen insbesondere in der deutschen Konjunkturschwäche und der Kreditwürdigkeit der Unternehmen hemmende Faktoren für die Kreditvergabe. Ein konjunktureller Aufschwung der deutschen Wirtschaft dürfte die Banken veranlassen, ihre strengen Vorschriften zu überdenken. Wenn sich der Anstieg bei den Unternehmensinsolvenzen in einigen Branchen hingegen fortsetzt, ist mit weiterhin restriktiven Kreditvergabekonditionen der Banken zu rechnen. Erste Anzeichen für eine Stabilisierung bei der Zahl der Unternehmensinsolvenzen bestehen jedoch bereits.

“Die Aussichten für eine nachhaltige Erholung des Kreditneugeschäfts haben sich verbessert, jedoch geht es nur langsam bergauf. Erst wenn sich die wirtschaftliche Aufhellung verstetigt und sich die Zinswende stärker in den Finanzierungskosten widerspiegelt, rechnen wir mit positivem Wachstum des Neugeschäfts. Aller Voraussicht nach wird dies erst im zweiten Halbjahr eintreffen”, fasst Dr. Fritzi Köhler-Geib, Chefvolkswirtin der KfW, die Ergebnisse des aktuellen KfW-Kreditmarktausblicks zusammen. “Allerdings beeinflusst auch Planungssicherheit die Investitionsentscheidungen der Unternehmen und damit ihre Finanzierungsbedarfe. Alles, was Unsicherheit erhöht, wie beispielsweise die Entwicklungen nach den Parlamentswahlen in Frankreich, der Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen im November, oder die Entwicklung von Handelskonflikten dämpft dabei das Investitionsinteresse von Unternehmen.”

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KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 5-­9, D-­60325 Frankfurt am Main, Tel.: 01801/335577, Fax: 069/7431­2944 , www.kfw.de

After the gold rush – Banken auf der Erfolgswelle.

Das gegenwärtig hohe Zinsniveau führt bei fast allen Banken zu Rekorderträgen. Nach Jahren des Niedrigzinses kommt dieser Ertragsregen genau zur richtigen Zeit. Verständlich, dass viele Banken diesen eindrücklichen Moment des Erfolges ausgiebig auskosten und sich für das Erreichte feiern. Als Mitarbeiterin des Jahres 2023 bietet sich aber eher Christine Lagarde an, die über die Zinspolitik der EZB diese Wohltat zu verantworten hat.

Dennoch ist Vorsicht geboten. Die Zinswende wird nicht ewig anhalten. Zu perspektivisch zurückgehenden Zinsüberschüssen kommen anhaltende operative Herausforderungen (komplexe Bankorganisationsmodelle, fehlende Digitalisierung, IT-Investitionsstau, …) sowie der demografische Wandel und ein herausfordernder Wettbewerb im Retail Banking.

Im aktuellen Retail Banking Kompass 2024 analysiert MOONROC die Einflussfaktoren und Trends und zeigt, wie Banking in Zukunft funktionieren kann.

AFTER THE GOLD RUSH – BANKING NACH DER ZINSWENDE

Die Zinswende, eingeleitet durch die EZB in 2022, hat zu einem unverhofften Geld- und Ertragsregen bei (fast) allen Banken in Deutschland geführt. Die Karten im Markt werden neu gemischt. Zinslastige Häuser haben in kürzester Zeit einen märchenhaften Aufschwung erfahren. Galten Kundeneinlagen und profanes Kundengeschäft im Niedrigzinsfeld noch als Belastung, sind sie nun der Garant für Zinsüberschüsse in ungeahnten Höhen. Ein Wirtschaftswunder 2.0, speziell für Banken.

DIGITALBANKEN UND NEOBANKEN ZÜNDEN TURBO – AND THE WINNER IS?

Ein höheres Zinsniveau bietet grundsätzlich mehr Optionen für wachstumsfokussierte Banken, Zinsspreads zu nutzen und aggressive Angebotskonditionen abzubilden. Es ist richtig, dass sich derzeit fast alle Banken ergebnistechnisch gut entwickeln. Richtig ist aber auch, dass sich parallel dazu einige neue Spieler in Lichtgeschwindigkeit weiterentwickeln. Die neuen Banking Superstars haben bewiesen, dass sie auch unterschiedliche zinspolitische Rahmenbedingungen erfolgreich meistern können. Einige der neuen Spieler überholen gar etablierte Banken, ohne dass diese es wirklich mitbekommen. Es scheint fast so, als wäre die jetzige Generation der FinTechs gekommen um zu bleiben.

Die aktuelle Marktsituation eröffnet auch Wettbewerbern mehr Wege, Nadelstiche zu setzen und Marktanteile zu gewinnen. Während einige Banken damit beschäftigt sind, sich für ihre zinspolitischen Erfolge ausgiebig feiern zu lassen, haben viele Direktbanken und einige neue Spieler längst wieder auf Angriff geschaltet.

TRÄGHEIT DER KUNDEN ALS WETTBEWERBSVORTEIL

Als Trägheit wird der Widerstand eines Körpers bezeichnet, den er einem von außen kommendem Impuls entgegensetzt. Physikalisch ist das Trägheitsgesetz im 1. Newtonschen Axiom definiert. Es beschreibt eine Kraft, die einen Körper in seinem Ruhezustand belässt.

Viele Banker kennen und schätzen das Trägheitsgesetzt auch in einem anderen Kontext. Einen trägen Kundenstamm sein Eigen zu wissen ist in vielerlei Hinsicht als Wettbewerbsvorteil einzustufen und wird in Branchentreffs wohlwollend goutiert.

Als träge Kunden gelten diejenigen Kunden, die, egal was passiert, einfach nichts tun. Nichts bringt sie aus der Ruhe. Ob große prozessuale Verfehlungen der Bank, ob signifikante Anhebung der Gebühren, ob das Nicht-Partizipieren-Lassen an den Zinserhöhungen, träge Kunden halten die Füße still und bewegen sich einfach nicht. Folglich sind träge Kunden für viele Banken ein wichtiger Stabilitätsanker. Diese Kunden sind mit wenig zufrieden. Banking liegt nicht in ihrem Hauptinteresse.

In Zeiten der Zinswende mutieren diese langweiligen und trägen Kunden zu Goldeseln. Banken müssen gegenüber diesen Kunden die steigenden Zinserträge nicht weiterreichen und können die neue Marge zu 100% bei sich verbuchen. Geldverdienen im Schlaf. Die Kunden schlafen, die Bank verdient.

Trotz aller Vorteile für Banken ergeben sich zwei Herausforderungen mit trägen Kunden. Erstens kann man sich nicht wirklich sicher sein, ob die Trägheit anhält. Wird der Druck und Impuls von außen zu groß, drohen auch ansonsten stabile Systeme zu kippen. Wie schnell das gehen kann, haben wir in den fast Bankpleiten Anfang 2022 gesehen, als bei verschiedenen etablierten Banken großflächig Einlagen abgezogen wurden und diese Banken innerhalb weniger Wochen in Schieflage geraten sind. Eine allzu große Wette auf die Trägheit der eigenen Kunden muss demnach gut überlegt sein. Zweitens bergen träge Kunden den Nachteil, dass diese hochresistent gegenüber zusätzlichen Produktkäufen sind. Die Bewegungsarmut bezieht sich auf alles. Möchte eine Bank ihre Provisionsumsätze mit Neuabschlüssen ankurbeln, sind diese Kunden meist schwer erreichbar.

DIE NEUE FLAGSHIP-FILIALE IST DAS SMARTPHONE – DAS SMARTPHONE ABER GEHÖRT DEN BIGTECHS

Die Revolution der Bankindustrie schreitet weiter voran. Die großen amerikanischen Technologieanbieter geben hierbei die Taktung vor. Banken nutzen die entwickelten Technologien und Möglichkeiten, um ihren Aktionsradius und ihre Reichweite zu erhöhen.

Die Finanzwelt wird immer weiter in die digitalen Ökosysteme der großen Plattformanbieter integriert. Ein Beispiel ist die neue ‘Tap to Cash’ Funktion von Apple. Hierbei kann eine Zahlung an ein anderes iPhone vorgenommen werden, indem die beiden Geräte lediglich nebeneinandergehalten werden. Der Vorgang ist technisch vergleichbar mit ‘AirDrop’, nur geht es jetzt um Finanzzahlungen, nicht einfache Dateiübertragungen.

Das Smartphone ist der neue Alltag der Kunden. Finanzlösungen, die nicht auf den gängigen Schlüsseltechnologien und Devices bereitgestellt werden können, existieren faktisch nicht. Das ist vergleichbar mit der analogen Welt. Wenn man auf dem physischen Marktplatz einer Stadt keine Filiale hatte, hat man selbstredend auch keinen Umsatz generiert. Nicht anders ist dies auf den modernen elektronischen Marktplätzen unserer Zeit. Hier findet zukünftig ein Großteil des Warenkonsums, der sozialen Interaktion und auch des täglichen Bankings statt.

ÜBERSETZUNGSDIENSTE, UM DIE GENERATION Z ZU VERSTEHEN, BOOMEN

Als Gen Z werden junge Menschen bezeichnet, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden. Selten hat eine junge Generation so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Warum?

Als erste Generation, die vollständig mit dem Smartphone aufgewachsen ist, steckt ihre Welt voller Abenteuer, voller Konsummöglichkeiten, Reisen und Erfüllung. Erfolgsgeschichten reihen sich an Erfolgsgeschichten. Und selbst im eigenen Freundeskreis machen so viele so coole Dinge. Soweit der Trugschluss.

Die Ernüchterung folgt beim Aufschlagen in der realen Welt. Erfolge zu erzielen ist hier weitaus schwieriger als gedacht. Für viele ist das Gewünschte gar unerreichbar. Die wirkliche Welt ist schlicht zu teuer, zu weit weg, außer Reichweite. Der Graben zwischen den Erwartungen und Wünschen der Gen Z und dem Angebot und der Wirklichkeit in der realen Welt ist groß, zu groß.

Die hieraus entstehende latente Unzufriedenheit und Desperateness führen zu Empfänglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen und damit zu neuen Verhaltensreaktionen. In der Freizeit muss es extremer werden. Privat fragt man sich, warum Kompromisse? Und im Beruflichen, weshalb erkennt eigentlich niemand meine Genialität?

FORTSCHRITT BEDEUTET SICH SELBST AUS DEM WEG ZU GEHEN

In Phasen der Weiterentwicklung neigen erfolgreiche Manager dazu, auf ihren Erfahrungsschatz zurückzugreifen. Sie haben bereits viel gesehen und sich womöglich schon ihre Erfolgsformel bereitgelegt. Dies verschafft Sicherheit, verstellt aber zeitgleich den Blick auf Möglichkeiten und Chancen, die sich anderweitig ergeben könnten. Es ist als erfahrener Manager nicht einfach, aus seinem ‘Erfolgstrott’ auszubrechen und wirklich Neues zuzulassen. Hierzu müssten Routinen gebrochen werden und man müsste bewusst neue Wege gehen. Die Unsicherheit der wirklich neuen Wege wird oft nicht in Kauf genommen. Weswegen ein Risiko eingehen?

Und so kommt es, wie es kommen muss. Die brandneue Strategie ähnelt doch sehr stark der alten. Der Apfel fällt auch hier nicht weit vom Stamm. Und so laufen wir bevorzugt die Wege, die wir bereits kennen und erwarten Neues zu entdecken. Dabei müssten wir längst erkennen, dass es einsam wird auf diesen Wegen. Und, wenn man tief in sich hineinhört, wünscht man sich selbst auch mehr Veränderung. Veränderung fängt aber bei einem selbst an. Und hier stehen wir uns noch allzu oft selbst im Weg.

Erfahrungen sind demnach kein Grundgesetz, welche in Stein gemeißelt sind. Sie sollten als Learnings begriffen werden, nicht als zwingender Masterplan für die Zukunft. Wenn Rahmenbedingungen sich grundlegend ändern, gilt: ‘Our past is a lesson, not a blueprint.’

FINTECH – BUZZWORD BINGO FATIGUE, JETZT ABER BUTTER BEI DIE FISCHE

Die Zeitenwende auf Zinsseite hat auch zu einem Umdenken auf Investorenseite geführt. Plötzlich hatte Kapital (Geld) wieder einen Preis. Zum einen konnte man risikofreie Renditen über klassische Anlageformen erzielen. Zum anderen musste man für Fremdkapital nun deutlich tiefer in die Taschen greifen.

Vorbei waren die Zeiten, in denen alle FinTech-Leader von Bühne zu Bühne und von öffentlichem Auftritt zu öffentlichem Auftritt hofiert wurden. Der Superstar-Faktor war rascher verflogen als er gekommen war.

Inzwischen träumen deutlich weniger FinTechs ihre Träume weiter. Viele habe es nicht geschafft. Vielen Kunden war die FinTech Revolution vielleicht auch egal. Viele Versprechungen waren vielleicht auch nur Versprechungen. Für einige der Spieler bedeutete dies Entlassungen, Umstrukturierungen und am Ende auch die Insolvenz.

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Über MOONROC:

Als führende Managementberatung berät und unterstützt MOONROC vor allem das Top-Management deutscher DAX und MDAX Unternehmen in Fragen der Strategie, digitalen/agilen Transformation, Vertrieb, Operations, IT und M&A. Das Angebot reicht von der Konzeption neuer Strategien über die Transformation zu einer agilen Organisation und der Entwicklung und Realisierung neuer, digitaler Geschäftsmodelle bis hin zur hochprofessionellen Steuerung komplexer Programme.

Die Berater/innen bei MOONROC zählen zu den führenden Experten/innen auf ihrem jeweiligen Fachgebiet. Sie unterstützen ihre Kunden in einer Vielzahl von Branchen wie Financial Services, Travel & Transport oder Public & Professional Services.

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Konsolidierter Jahresabschluss 2023: Gewinn von 14,4 Milliarden Euro

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Genossenschaftliche FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken einen konsolidierten Gewinn vor Steuern in Höhe von 14,4 Milliarden Euro. Dies ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Vorjahresergebnis in Höhe von 4,2 Milliarden Euro, das von zinsbedingten Bewertungseffekten geprägt war. Stärkste Treiber des Geschäftserfolgs 2023 waren neben Wertaufholungen in den Wertpapierportfolien vor allem das klassische Bankgeschäft der Genossenschaftsbanken mit ihren Kunden. So wuchsen die Bestände im Kreditgeschäft konsolidiert um 2,4 Prozent; die von Umschichtungen in laufzeitgebundene Produkte geprägten Kundeneinlagen bewegten sich mit 1.033 Milliarden Euro stabil auf dem Niveau des Vorjahres. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich um 8,6 Prozent auf 143,2 Milliarden Euro.

“Dieses starke Ergebnis ist wichtig, denn wir erleben einen umfassenden Wandel in Politik und Wirtschaft. Geopolitische Veränderungen, Demografie, Digitalisierung und Dekarbonisierung sind mit zahlreichen Risiken, aber auch Chancen verbunden. Die genossenschaftliche FinanzGruppe steht bereit für Investitionen in die Zukunft und ist stabil aufgestellt. Das Ergebnis 2023 ist auch ein Ausdruck der erfolgreichen gemeinsamen Strategiearbeit der genossenschaftlichen FinanzGruppe”, kommentiert Marija Kolak, Präsidentin des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR), das Ergebnis. Für investitionsfreundliche Rahmenbedingungen seien aber konsequentere Schritte der Politik gefragt. “Die wirtschaftspolitischen Herausforderungen sind gewaltig. Es braucht eine echte wirtschaftspolitische Zeitenwende, um Deutschland wieder auf die Überholspur zu bringen. Die geplante Erleichterung der Abschreibungsbedingungen reicht bei Weitem nicht aus. Wir brauchen eine spürbare Unternehmensteuerreform, um die Investitionsbremse zu lösen und international nicht den Anschluss zu verlieren”, fordert Kolak. So könnten Arbeitsplätze für die Zukunft geschaffen werden. Das trage dazu bei, die Wirtschaft zu stützen, aber auch die demokratische Mitte zu stärken. Kolak: “Nur eine starke Mitte und ein starkes Europa kann den Fliehkräften an den äußeren politischen Rändern die Stirn bieten.”

Die Koalition habe mit dem jüngst vorgelegten Bundeshaushalt 2025 und der Wachstumsinitiative zwar an den richtigen Schrauben gedreht, aber lange nicht weit genug. “Die Bundesregierung muss deutlich stärker priorisieren, um den Standort Deutschland nachhaltig zu stärken. Wir brauchen eine nüchterne Wirkungsanalyse der Ausgaben, damit die öffentlichen Mittel künftig sparsamer und zielgerichteter eingesetzt werden können. Dadurch werden erhebliche Mittel für Zukunftsausgaben frei”, so Kolak.

Mit Blick auf die Transformation der europäischen Wirtschaft zu mehr Nachhaltigkeit werden enorme Summen benötigt. Daher begrüßt der BVR, dass die Überlegungen zu einer europäischen Kapitalmarktunion Fahrt aufnehmen. “Für die Finanzierung der Transformation brauchen wir beides: Kapitalmärkte und Banken. Banken werden auch weiterhin den Großteil der Kreditfinanzierung leisten”, erklärt Kolak.

Reges Kundengeschäft, gute Kapitalausstattung

Der Zinsüberschuss stieg auf 24,1 Milliarden Euro; dies resultiert aus einem leicht wachsenden Kreditgeschäft mit auch risikoadäquateren Konditionen in der aktuell schwierigen Wirtschaftslage. Umschichtungen der Kunden in höherverzinsliche Passivprodukte führten 2023 zu vierfachen Zinsaufwendungen, die vor allem auf Kundenpassiva zu leisten waren. Durch reges Vermittlungsgeschäft sowie Zahlungsverkehr konnte der Provisionsüberschuss auf 8,8 Milliarden Euro zulegen.

In der um 0,3 Milliarden Euro auf 1,8 Milliarden Euro gestiegenen Risikovorsorge spiegeln sich die gedämpften Konjunkturaussichten, der Zinsanstieg und die Zunahme der Unternehmens- und Verbraucherinsolvenzen wider. Nach minus 6,8 Milliarden Euro im Vorjahr drehte das Ergebnis aus Finanzanlagen auf plus 1,3 Milliarden Euro. Im Wesentlichen basiert dieser Effekt auf den Wertaufholungseffekten in den Wertpapierportfolien der Genossenschaftsbanken. Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich um 1,3 Milliarden Euro auf 20,4 Milliarden Euro. Der Anstieg um 6,8 Prozent resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Personalkosten durch die bereits erfolgten inflationsbezogenen Maßnahmen. Im Jahr 2023 reduzierte sich die Aufwand-Ertrags-Relation beeinflusst durch die Bewertungseffekte von 77 Prozent im Vorjahr auf rund 56 Prozent. Bezogen auf das klassische Bankgeschäft, das diese Effekte ausklammert, zeigt sich ebenfalls eine positive Entwicklung von 69 Prozent auf 65 Prozent. Die konsolidierte Bilanzsumme stieg 2023 auf rund 1,6 Billionen Euro.

Ihre Eigenkapitalbasis hat die genossenschaftliche FinanzGruppe 2023 deutlich gestärkt. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich durch die Thesaurierung des Ergebnisses um 8,6 Prozent auf 143,2 Milliarden Euro. Die konsolidierte Kernkapitalquote sowie die Gesamtkapitalquote erhöhten sich jeweils um 0,6 Prozentpunkte auf 15,6 Prozent beziehungsweise 16,2 Prozent. Die Kapitalausstattung der genossenschaftlichen FinanzGruppe ist sehr solide und für Risiken und kommende Finanzierungsbedarfe gut gerüstet. Dies bestätigen auch die großen Ratingagenturen: Sowohl Fitch mit AA- als auch Standard & Poor’s mit A+ beurteilen die genossenschaftliche FinanzGruppe im Branchenvergleich sehr gut; beide mit einem stabilen Ausblick.

Hintergrundinformation zur Genossenschaftlichen FinanzGruppe Volksbanken Raiffeisenbanken:

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken, die Sparda-Banken, die PSD Banken, die genossenschaftlichen Kirchenbanken sowie die Spezialinstitute vereinen das Kapital der genossenschaftlichen FinanzGruppe – einschließlich der Zentralbank DZ BANK AG – fast vollständig auf sich. Sie betreuen über 30 Millionen Kunden, von denen 17,8 Millionen als Mitglieder Geschäftsanteile an den Kreditgenossenschaften halten. Die Eigentümerstruktur der genossenschaftlichen Bankengruppe ist damit sehr breit und vollständig in privater Hand.

Die Zentralbank und Verbundunternehmen, zu denen neben der Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, der DZ HYP AG, der Union Asset Management Holding AG und der R+V Versicherung AG unter anderem auch die Münchener Hypothekenbank eG, VR Smart Finanz, die TeamBank AG und die DZ PRIVATBANK S.A. gehören, stellen den Volksbanken und Raiffeisenbanken Allfinanzprodukte und -leistungen zur Verfügung, die von den Genossenschaftsbanken im Rahmen ihrer jeweiligen Positionierung im Markt bedarfsgerecht angeboten werden können. Der BVR ist das strategische Kompetenzzentrum der genossenschaftlichen Bankengruppe und vertritt als Spitzenverband der Kreditwirtschaft bundesweit und international die Interessen der genossenschaftlichen Bankengruppe.

Der BVR betreibt ferner ein duales System der Institutssicherung. Die 100-prozentige Tochtergesellschaft BVR Institutssicherung GmbH ist amtlich als Einlagensicherungssystem anerkannt und stellt – neben der Institutssicherung – den gesetzlichen Auftrag sicher, im Fall einer Bankinsolvenz die Entschädigung der Einleger nach Maßgabe des Einlagensicherungsgesetzes vorzunehmen. Die Sicherungseinrichtung des BVR gewährleistet als zusätzliches, freiwilliges System ebenfalls die Einlagensicherung über den Weg der Institutssicherung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (BVR), Schellingstraße 4, ­10785 Berlin, Tel.: 030/20210,Fax: 030/2021­1900, www.bvr.de

Verbandsvorstandsvorsitzender Florian Rentsch verlängert seinen Vertrag bis 2030

Den schwierigen Rahmenbedingungen zum Trotz hat die Gruppe der Sparda-Banken das Jahr 2023 mit einem zufriedenstellenden operativen Ergebnis abgeschlossen. Nach dem Inflationsschock in den Jahren 2021 und 2022 hat sich die Ertragslage der Sparda-Gruppe am angespannten Markt stabilisiert. “Das gestiegene Zinsniveau ist für das Geschäftsmodell der Sparda-Gruppe grundsätzlich vorteilhaft. Wir konnten den Jahresüberschuss vor dem Hintergrund einer schwachen Konjunktur in 2023 deutlich steigern. Dieser kann sich mit 76,7 Mio. EUR (2022: 43,7 Mio. EUR) sehen lassen”, so Uwe STERZ, Vorstand des Verbandes der Sparda-Banken. Der Zinsüberschuss schoss mit 1.096,9 Mio. EUR (2022: 940,9 Mio. EUR) auf ein Rekordniveau. Ein Indikator für die positive Geschäftsentwicklung ist auch das Ausschüttungsvolumen für Dividenden, dass sich von 20,5 Mio. EUR auf 43,4 Mio. EUR erhöht hat. “Die Sparda-Banken haben die positive Zinsentwicklung an ihre Kunden und Mitglieder weitergegeben. Es bleibt abzuwarten, wie sich die weitere Straffung der Geldpolitik durch die EZB und die wirtschaftlichen und geopolitischen Spannungen langfristig auf den Markt auswirken”, so Florian RENTSCH, Vorstandsvorsitzender des Verbandes.

Provisionserträge aus dem Zahlungsverkehr steigen – Überschuss leicht rückläufig

Der Provisionsüberschuss lag bei 302,6 Mio. EUR mit einem Rückgang von 4 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert (2022: 314,5 Mio. EUR). “Das liegt vor allem an den höheren Aufwendungen für Vermittlerprovisionen externer Kreditplattformen”, so STERZ. Derweil sind die Provisionserträge aus dem Zahlungsverkehr etwas gestiegen. Das Fondsgeschäft, das überwiegend über die Union Investment vermittelt wird, blieb ähnlich dem Vorjahresniveau bei 1,8 Mrd. EUR (2022: 1,9 Mrd. EUR). Beim Bausparen haben die Sparda-Banken 1,5 Mrd. EUR vermittelt (2022: 1,7 Mrd. EUR). Das Vermittlungsgeschäft bei Versicherungen lag im Volumen bei 46,6 Mio. EUR (2022: 95,2 Mio. EUR). “Wir haben mit dem Rückgang der Erträge im Vermittlungsgeschäft aufgrund der veränderten Zinssituation gerechnet und beobachten die Entwicklungen aufmerksam. Insbesondere Forderungen nach einem Provisionsverbot, die immer wieder auf die europäische Agenda zurückfinden, schaffen weitere Unsicherheiten am Markt, denen wir zusammen mit dem genossenschaftlichen Verbund aktiv entgegentreten”, erklärt RENTSCH.

Aktive Maßnahmen für die Kunden- und Mitgliedergewinnung – weiterhin hoher Mitgliederanteil

Hinsichtlich der rückläufigen Entwicklung der Kunden- und Mitgliederzahlen steuern die Sparda-Banken aktiv gegen und haben ihr Produktangebot an das veränderte Zinsumfeld angepasst. Neue Kontomodelle, zum Teil auch mit kostenlosen Girokonten, sowie attraktive Tages- und Festgeldangebote kommen bei den Kunden gut an. “Der Mitgliederrückgang ist deutlich geringer als im Vorjahr und der Anteil der Kunden, die gleichzeitig Mitgliedsanteile einer der elf Sparda-Banken gezeichnet haben, liegt im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei beachtlichen 84 Prozent. Neben dem angepassten Produktangebot bleiben die Sparda-Banken auch dem Filialgeschäft und der persönlichen Beratung vor Ort treu, die Zahl unserer Filialen ist nahezu gleichgeblieben”, so STERZ.

Erfolgreicher Tarifabschluss auf den Weg gebracht – IT-Transformation geht voran

Der Tarifabschluss der Sparda-Banken sowie die IT-Transformation haben Ressourcen gebunden, die sich im Verwaltungsaufwand widerspiegeln. Dieser ist in 2023 um 137 Mio. EUR (15 Prozent) gestiegen. Fast die Hälfte der Aufwendungen entfällt mit 58 Mio. EUR auf das Personal, weitere 79 Mio. EUR auf den Sachaufwand. Der höhere Verwaltungsaufwand wirkt sich erwartungsgemäß auf die Cost-Income Ratio aus, die sich von 74,6 Prozent im Vorjahr auf 76,7 Prozent verändert hat. “Es war richtig, einen eigenen Arbeitgeberverband unter Leitung des neuen Vorstandsvorsitzenden der Sparda-Bank Baden-Württemberg, Martin Buch, zu gründen, der mit Verdi die Tarifverhandlungen federführend geführt hat. Das betrifft zehn unser elf Sparda Banken. Mit einer Laufzeit bis zum 31. März 2026 lässt dieser Abschluss auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der positiven Entwicklung der Gruppe angemessen teilhaben. Insbesondere jüngere Fachkräfte profitieren von einer höheren Ausbildungsvergütung. Damit senden wir ein klares Signal an den Arbeitsmarkt: Sparda ist ein hochattraktiver Arbeitgeber. Darüber hinaus wird die bis Ende 2025 abgeschlossene Konsolidierung der IT-Systeme bei dem gemeinsamen Dienstleister Atruvia die Sparda-Gruppe nochmal im Kern stärken. Wir sind mit dem Transformationsprozess sehr zufrieden. Die Sparda-Banken Augsburg und Ostbayern sind bereits erfolgreich zur Atruvia migriert, weitere fünf Häuser sind in Vorbereitung. Schlussendlich wird auch der Sparda Verband Anfang 2025 zur Atruvia wechseln”, sagt Vorstandsvorsitzender Florian RENTSCH.

Leichter Rückgang von Kundeneinlagen im veränderten Zinsumfeld – Bilanzsumme bleibt stabil

Im Einlagengeschäft zeigt sich eine moderate Verringerung mit 1,0 Mrd. EUR um 1,4 Prozent auf 73,2 Mrd. EUR (2022: 74,2 Mrd. EUR). “Die Entwicklung der Kundeneinlagen liegt insbesondere an den konditionenabhängigen Abgängen, auch schichten die Kunden ihre Spareinlagen zu Angeboten mit festen Laufzeiten um. Den Rückgang haben die Sparda-Banken in der ersten Jahreshälfte 2024 bereits größtenteils wieder aufgeholt”, so STERZ. Nachdem die zusammengefasste Bilanzsumme der Sparda-Banken im vergangenen Geschäftsjahr 2022 moderat gestiegen war, kommen die elf Sparda-Banken in 2023 zusammen auf 83,3 Mrd. EUR (2022: 84,9 Mrd. EUR). Das harte Kernkapital konnte um 182 Mio. EUR auf 5,7 Mrd. EUR im Vergleich zum Vorjahr (2022: 5,5 Mrd. EUR) gesteigert werden und liegt bei einer Quote von 17,6 Prozent (2022: 17,0 Prozent). Das Betriebsergebnis ist mit 328,8 Mio. EUR nach wie vor hoch (2022: 330,9 Mio. EUR), das Bewertungsergebnis schlägt mit -22,0 Mio. EUR (2022: 232 Mio. EUR) kaum zu Buche.

Kreditneugeschäft schwächer – Baufinanzierung weiterhin unter Druck

Vor dem Hintergrund belastender Faktoren wie einem stagnierenden Wohnungsbau und hoher Immobilienpreise ist das Kreditneugeschäft der Gruppe auf 5,6 Mrd. EUR um 22 Prozent zurückgegangen. “Das Baufinanzierungsgeschäft ist nach wie vor das Kerngeschäft der Sparda-Banken. “Wir werden nicht müde, eine Trendwende im Wohnungsbau und pragmatische Förderansätze für den Eigentumserwerb zu fordern. Die Erschwinglichkeit von Wohnimmobilien in Deutschland ist insbesondere bei sanierungsbedürftigen Objekten deutlich zurückgegangen, viele potenzielle Käuferinnen und Käufer schrecken angesichts der hohen Gesamtkosten vor einem Erwerb zurück. Dabei ist der Wunsch nach Eigentum trotz angespanntem Wohnungsmarkt und der wenigen Neubauprojekte weiter enorm hoch. Eine Abschaffung der Grunderwerbssteuer ist schon lange überfällig, ebenso eine effiziente Förderung von Sanierungen von Bestandsimmobilien und ein Umdenken der politischen Entscheidungsträger, dass hier zielgerichteter gehandelt werden muss”, sagt Vorstandsvorsitzender Florian RENTSCH.

Sanierungspotenziale am Immobilienmarkt voll ausschöpfen

Zu den Sanierungspotenzialen am Immobilienmarkt und den Kernergebnissen der diesjährigen Sparda-Wohnstudie berichtet Hanno KEMPERMANN, Geschäftsführer von IW Consult. “Die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung sind ambitioniert, der Sanierung von privaten Wohnimmobilien kann hier eine entscheidende Rolle zukommen. Es ist kein Geheimnis, dass die Einsparungen von CO2 bei staatlich geförderter Sanierung im Altbestand gigantisch sein können – die Ergebnisse der Wohnstudie bestätigen das. Eine Sanierung von 0,5 Prozent aller Wohnungen im Bestand könnte 1,1 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr im aktuellen Strommix einsparen, bei grünem Strom sogar das Dreifache”, so KEMPERMANN. “Um die Kundinnen und Kunden erfolgreich durch den Förderdschungel bis hin zu dem Erwerb einer sanierungsbedürftigen Bestandsimmobilie zu bringen, haben die Sparda-Banken in 2023 den “qualifizierten Nachhaltigkeitsberater” auf die Beine gestellt. Die Beraterinnen und Berater sind besonders darauf geschult, den Kunden den besten Überblick über energetische Sanierungsmaßnahmen und Finanzierungsmöglichkeiten zu verschaffen. Auch müssen die Anreize direkt am Verkaufszeitpunkt einer Immobilie ansetzen, denn da ist die Chance am größten, ein energetisch ineffizientes Gebäude auf einen vernünftigen Standard zu bringen. Die Sparda-Gruppe arbeitet intensiv daran, ihren Kundinnen und Kunden den Traum vom Eigenheim auch in Zukunft zu ermöglichen”, sagt Vorstandsvorsitzender Florian RENTSCH.

Florian RENTSCH verlängert Vertrag bis zum 30. Juni 2030

“Wir freuen uns sehr, dass Florian Rentsch unser Angebot zu einer Verlängerung seines Vertrages bis zum 30. Juni 2030 angenommen hat. Der Verband ist das Bindeglied der Sparda-Banken, das hat er gerade auch in den herausfordernden zurückliegenden Jahren gezeigt. Florian Rentsch hat hier als Vorstandsvorsitzender vieles auf die Beine gestellt, was wir mit ihm gemeinsam fortsetzen wollen” so Verbandsratsvorsitzender Stefan SCHINDLER.

“Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Verbandsrates und des Personalausschusses, auch über das langfristige Vertragsangebot, was ich sehr gerne angenommen habe. Der Verband der Sparda-Banken, den ich gemeinsam mit Uwe Sterz führen darf, ist sehr gut für die nächsten Jahre aufgestellt. Wir sind eine starke mittelständische genossenschaftliche Bankengruppe, mit der man rechnen muss”, so RENTSCH abschließend.

Über den Verband der Sparda-Banken:

Der Verband der Sparda-Banken e.V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist Prüfungsverband im Sinne des Genossenschaftsgesetzes. Als “Stabsstelle” ist er außerdem das Sprachrohr der Gruppe nach außen. Neben der Prüfung der Verbandsmitglieder obliegen dem Verband ebenso die Beratung und Betreuung der rechtlich und wirtschaftlich eigenständigen Sparda-Banken in genossenschaftlichen, rechtlichen, steuerlichen, betriebswirtschaftlichen, organisatorischen und personellen Angelegenheiten. Darüber hinaus übernimmt er die Aufgaben der Interessenvertretung und fördert die politische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Themen.

Über die Sparda-Gruppe:

Die Gruppe der Sparda-Banken besteht aus elf wirtschaftlich und rechtlich selbständigen Sparda-Banken in Deutschland. Mit rund 3,8 Millionen Kunden und 3,2 Millionen Mitgliedern gehören die Institute zu den bedeutendsten Retailbanken in Deutschland. Die Sparda-Banken sind genossenschaftliches Mitglied im Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) und Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe.

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband der Sparda-Banken e.V., Tower 185 – 17. Etage, Friedrich-Ebert-Anlage 35-37, 60327 Frankfurt am Main, Tel: +49 (0) 69 / 79 20 94 – 160, www.sparda-verband.de

Der Vorstandssprecher der Privatbank DONNER & REUSCHEL, Marcus Vitt, verlässt zu Ende September 2024 das Unternehmen.

Er hat darum gebeten, dass sein Vorstandsvertrag nicht mehr verlängert wird. “In den letzten 22 Jahren ist unter meiner Ägide aus der Privatbank Conrad Hinrich Donner die DONNER & REUSCHEL-Gruppe geworden. Das war eine aufregende Zeit, und ich durfte viel gestalten”, sagt Vitt. “Nun möchte ich eine neue Herausforderung in der Bankbranche annehmen.” Seit 2002 hat sich die Bilanzsumme der Bank mehr als versechsfacht. Der Zinsüberschuss hat sich verzehnfacht, während sich die Mitarbeiterzahl in etwa verdreifacht hat. “Wir danken Marcus Vitt für seine bemerkenswert erfolgreiche Arbeit”, sagt der Aufsichtsratsvorsitzende der Privatbank DONNER & REUSCHEL, Martin Berger. “Er hat – als Architekt von DONNER & REUSCHEL – die Bank zu dem gemacht, was sie heute ist.”

Vitt hat die Übernahme der Privatbank Reuschel und des Verwahrstellengeschäfts von Berenberg verantwortet. In der Niedrigzinsphase konnte er das Provisionsgeschäft deutlich ausbauen. “DONNER & REUSCHEL ist als Privatbank mit einem klaren Profil im Markt positioniert und damit gut für die Zukunft aufgestellt”, resümiert Berger. “Dies alles wäre ohne ein tolles Team nicht möglich gewesen. Dafür bedanke ich mich bei allen Mitarbeitenden”, sagt Vitt.

Derzeit ist DONNER & REUSCHEL in Gesprächen mit potenziellen Nachfolgern für die Position des Vorstandssprechers.

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DONNER & REUSCHEL AG , Privatbank seit 1798 , Ballindamm 27, D-20095 Hamburg Tel: (040) 30 217.5337, Fax: (040) 30 217.5600, www.donner-reuschel.de

Mehr als jedes dritte Bankgeschäft erledigen sie über eine App  –  70 Prozent der 18- bis 39-Jährigen bevorzugen digitale Beratungsangebote

Um Geld zu überweisen und ihre Kontoauszüge einzusehen, nutzen die Deutschen häufiger eine Banking-App. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil der über die App erledigten Bankdienstleistungen um vier Prozentpunkte auf 36 Prozent gestiegen. Damit liegen die Apps dicht hinter den Online-Portalen der Banken, die derzeit für 38 Prozent der Bankgeschäfte genutzt werden. Die Bedeutung der Internetseiten hat über die Jahre abgenommen: 2023 wurden noch 42 Prozent der Geldgeschäfte über das Portal getätigt, im Jahr davor sogar 45 Prozent. Generell sind digitale Wege jedoch am beliebtesten, nur noch durchschnittlich 20 Prozent der Bankgeschäfte erledigen die Deutschen vor Ort in der Filiale. Trotzdem soll den Bankkund*innen auch ohne Vor-Ort-Besuch ein fester Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Das sind Ergebnisse der repräsentativen “Postbank Digitalstudie 2024”.

Online-Apps bevorzugen vor allem 18- bis 39-Jährige: Während die sogenannten Digital Natives für 45 Prozent ihrer Bankgeschäfte eine mobile Anwendung nutzen, erledigen die ab 40-Jährigen nur 33 Prozent auf diese Weise. Die “Digital Immigrants” besuchen hingegen häufiger das Online-Portal ihrer Bank: Die Älteren tätigen 42 Prozent ihrer Überweisungen und Co. derzeit über ihren Internet-Browser, die Jüngeren nutzen diesen nur für 27 Prozent ihrer Geldgeschäfte. Digital Natives zeigen sich auch eher gegenüber einer Kommunikation per Telefon oder sonstigen Kanälen aufgeschlossen als diejenigen im Alter von 40 Jahren und darüber. Für immerhin elf Prozent ihrer Bankanliegen rufen die Jüngeren per Telefon, Handy oder Videokonferenz ihre Bank an – fast dreimal so häufig wie die ab 40-Jährigen (vier Prozent).

58 Prozent legen auch online Wert auf feste Berater*innen in ihrer Bank

Die Vorzüge des Online-Bankings liegen nach Ansicht der Befragten auf der Hand: Rund um die Uhr Zugriff auf alle wichtigen Finanzdaten wie Kontoauszüge, Depot-/Wertpapierstände und -abrechnungen (89 Prozent), Unabhängigkeit von den Öffnungs- und Sprechzeiten der Bank (88 Prozent) sowie Komfort und Zeitersparnis (87 Prozent). 80 Prozent achten auch auf die Gebühren, die beim Online-Banking oft geringer ausfallen als in der Filiale. Neben den Annehmlichkeiten des digitalen Bankings sind die Deutschen beim Thema Sicherheit mehrheitlich (55 Prozent) skeptisch. Sie haben Bedenken gegenüber Hackern, Datenklau oder Betrug durch Identitätsdiebstahl. Dennoch spielen Bankfilialen für 72 Prozent eine immer geringere Rolle, weil sie nahezu alles über digitale Kanäle erledigen können. Die Bedeutung von Bankberater*innen wird hingegen höher eingeschätzt: 58 Prozent der Befragten legen weiterhin Wert auf eine persönliche Beratung durch feste Ansprechpartner*innen – egal über welchen Kanal sie den Kontakt zum Kreditinstitut suchen.

“Trotz der zunehmenden Nutzung digitaler Services bleibt die persönliche Beratung ein wesentlicher Faktor für die Zufriedenheit der Kund*innen. Diese Beratung wird aber immer öfter auch digital, etwa durch Videokonferenzen, stattfinden. Auch das zeigt unsere Studie”, sagt Thomas Brosch, Leiter Digitalvertrieb der Postbank. “Es ist unser Ziel, eine gute Balance zwischen innovativen digitalen Angeboten und persönlichem Service und Beratung zu schaffen Dabei nehmen wir die Bedenken unserer Kund*innen hinsichtlich der Sicherheit sehr ernst und investieren kontinuierlich in entsprechende Maßnahmen, um ihnen ein sicheres und vertrauenswürdiges Online-Banking-Erlebnis zu bieten.”

Mehr als jede*r Dritte eröffnet ein Konto lieber in der Bankfiliale als online

Schon heute würden 70 Prozent der 18- bis 39-Jährigen lieber digitale Beratungsangebote wie Videokonferenzen führen, anstatt persönlich in einer Bankfiliale vorbeizuschauen – das sind elf Prozentpunkte mehr als die ab 40-Jährigen. Entsprechend hoch ist der Anteil der Jüngeren (78 Prozent), für die Bankfilialen immer weniger relevant sind, weil sie die meisten Geschäfte online erledigen. Trotzdem gibt es noch Dienstleistungen, für die einige Bankkund*innen den Besuch der Filiale vorziehen. Darunter fallen vor allem persönliche Anliegen: Für eine Kontoeröffnung oder einen -wechsel vertrauen 35 Prozent der Deutschen eher den menschlichen Berater*innen in der Filiale als einem digitalen Kanal. Auch wenn es um Finanz- und Anlageberatung geht, kommen ebenso viele gern persönlich vorbei. Einen Kredit beantragen 30 Prozent der Kund*innen lieber vor Ort, 28 Prozent schließen Versicherungen bevorzugt in der Filiale ab. Andere Leistungen sind bequemer online oder mobil erhältlich: Nur 13 Prozent holen ihren Kontoauszug noch persönlich in der Filiale ab und 14 Prozent füllen Überweisungsträger vor Ort aus.

Hintergrundinformationen zur Postbank Digitalstudie 2024

Für die “Postbank Digitalstudie 2024 – Die digitalen Deutschen” wurden im April dieses Jahres 3.171 Einwohner*innen befragt. Die Postbank untersucht mit der Studie im zehnten Jahr in Folge, welche Entwicklungen sich in verschiedenen Lebensbereichen in Bezug auf Digitalisierung allgemein und insbesondere zu Finanzthemen abzeichnen. Um eine bevölkerungsrepräsentative Struktur abzubilden, erfolgte eine Gewichtung der Stichprobe nach Bundesland (Proportionalisierung), Alter und Geschlecht. Als Referenzdatei wurde der Zensus 2021 des Statistischen Bundesamtes zugrunde gelegt. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet. Abweichungen in den Summen lassen sich durch Rundungsdifferenzen erklären.

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Postbank – eine Niederlassung der DB Privat- und Firmenkundenbank AG, Friedrich-Ebert-Allee 114-126, 53113 Bonn,Tel: +49 (0)228 920 -0, Fax: +49 (0)228 920 -35151, www.postbank.de

Erste syndizierte Blockchain-basierte digitale Anleihe in Deutschland

Große Investorenresonanz auf innovatives Kapitalmarktprodukt

Weitere Transaktion dieser Art bereits in Planung

Die KfW begibt ihre erste Blockchain-basierte digitale Anleihe in Form eines Kryptowertpapiers nach dem Gesetz über elektronische Wertpapiere (eWpG) mit Valuta 4. Juli 2024. Damit gehört die KfW zu den ersten Emittenten eines Kryptowertpapiers aus dem deutschen Bankensektor.

Die Anleihe (Moody`s: Aaa, S&P: AAA, Scope: AAA) hat ein Volumen von EUR 100 Mio., eine Laufzeit bis 10. Dezember 2025 und einen Kupon von 3,125 %.

Tim Armbruster, Treasurer der KfW kommentiert: “Die Emission unseres ersten Kryptowertpapiers ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf unserer digitalen Lernreise. Unser Ziel war es von Anfang an, möglichst viele Marktteilnehmer an der Transaktion zu beteiligen, um gemeinsam Neues zu lernen und die Innovation, die uns der Gesetzgeber durch das eWpG ermöglicht hat, zusammen mit unseren Bankenpartnern, unserem Ankerinvestor Union Investment und weiteren interessierten Investoren zu verproben. Die gute Partizipation von Investoren zeigt deren großes Interesse an der Digitalisierung von Kapitalmarkttransaktionen. Dieses Potenzial wollen wir nun nutzen, um Skalierungsmöglichkeiten für unsere Refinanzierungsaktivitäten zu eruieren.”

Die KfW hat bei ihrer ersten Kryptowertpapieranleihe besonderen Wert auf das Investorenengagement gelegt. Daher wurde die Transaktion von einem Bookrunner-Konsortium bestehend aus DZ BANK AG, Deutsche Bank AG, LBBW und Bankhaus Metzler begleitet, das die vier Säulen des deutschen Bankensystems ganzheitlich abbildet. Während des vorangegangenen rund achtwöchigen Zeitraums fand zudem ein durch das Bookrunner-Konsortium organisierter intensiver Wissensaustausch zu Besonderheiten der Transaktion mit potenziellen europäischen Investoren statt, wodurch u.a. folgende Investoren gewonnen werden konnten: Berliner Volksbank, DekaBank, LBBW, Solventis AG, Sparkasse Pforzheim Calw, WI Bank. Darüber hinaus hat Union Investment als wichtiger Ankerinvestor die Transaktion von Beginn an partnerschaftlich begleitet.

Damit ist die KfW die erste Emittentin eines syndizierten Kryptowertpapiers gemäß eWpG. Die DZ BANK AG wird zentral für die Investoren in Form einer Sammeleintragung im Register als Inhaberin der Anleihe eingetragen. Das Frankfurter Fintech Cashlink Technologies GmbH fungiert als Kryptowertpapierregisterführer. Hauck Aufhäuser Digital Custody stellt die notwendigen Kryptoverwahrdienstleistungen für die KfW zur Verfügung. Bei der rechtlichen Beratung vertraute die KfW auf die Expertise von Linklaters LLP; das Bookrunner-Konsortium wurde von Hengeler Mueller unterstützt.

Weitere Blockchain-basierte digitale Transaktion in Planung

Während bei der aktuellen Transaktion das Investorenengagement und die Erprobung neuer Projektpartnerrollen, z.B. die des Kryptowertpapier-registerführers, im Vordergrund standen, plant die KfW bereits die nächsten Schritte, um auch die DLT-basierte Abwicklung der Zahlungsströme (in Zentralbankgeld) zu testen.

Gaetano Panno, Head of Transaction Management bei der KfW kommentiert: “Wir bereiten uns aktuell schon auf die Emission einer weiteren Blockchain-basierten digitalen Anleihe vor, bei der wir den Fokus auf die Digitalisierung der Zahlungsströme legen werden.” Konkret geht es darum, die Abwicklung von Wertpapieren in Zentralbankgeld zu testen. Hierfür greift die KfW auf die Triggerlösung der Deutschen Bundesbank zurück. Die Europäische Zentralbank hat für diese Zwecke eine Explorationsphase mit interessierten Marktteilnehmern gestartet, an der sich die KfW als Emittentin beteiligen wird. “Nach Abschluss der Transaktion haben wir dann den gesamten Front-to-End-Prozess von der Begebung eines Kryptowertpapiers bis zur Rückzahlung getestet. Diese Erfahrung gilt es dann mit anderen Marktteilnehmern zu teilen und praktische Implikationen für die Weiterentwicklung dieses innovativen Marktsegments abzuleiten”, führt Panno aus.

Mark Lewellen, Co-Head of EMEA Capital Markets at Deutsche Bank sagt: “Die Deutsche Bank ist stolz darauf, diese bahnbrechende Transaktion für unseren langjährigen Kunden KfW als Lead Arranger zu begleiten. Wir glauben, dass diese Transaktion ein wichtiger Schritt für die Digitalisierung des Anleiheemissionsprozesses ist und dazu beitragen wird, Standards für künftige Anleiheemissionen zu setzen – nicht nur in unserem Heimatmarkt.”

“Diese Transaktion ist ein weiterer Meilenstein in Richtung eines digitalen Anleihemarktes. Die konkreten Maßnahmen, wie digitale Anleihen massentauglich zu gestalten sind, werden immer klarer”, kommentiert Friedrich Luithlen, Leiter des Bereichs Debt Capital Markets & Syndication bei der DZ BANK AG.

“So geht Innovation “Made in Germany”: Als führendes Kapitalmarkthaus in Deutschland und langjähriger Partner der KfW haben wir gerne unsere Kräfte gebündelt, um diese Premiere einer syndizierten Blockchain-basierten Anleihe in Deutschland erfolgreich umzusetzen. Die Resonanz dieser Transaktion spricht gleichermaßen für die herausragende Qualität der KfW und die Zukunftsfähigkeit des deutschen Finanzplatzes”, sagt Daniel Wrobel, Bereichsleiter Financial Institutions & Corporates bei der LBBW.

Hendrik König, Head of Digital Assets Office beim Bankhaus Metzler, ergänzt: “Wir freuen uns sehr, als Joint Bookrunner bei diesem wegweisenden Projekt mitzuwirken. Wir sind der Überzeugung, dass diese erfolgreiche Transaktion ein bedeutendes Signal darstellt für das Digital Assets Ökosystem in Deutschland und für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Finanzplatzes Frankfurt/Deutschland im Hinblick auf den Kapitalmarkt von morgen.”

“Mit der Begebung ihrer ersten Blockchain-basierten Anleihe hat die KfW als Innovationstreiberin einen Meilenstein für den Finanzplatz Deutschland gesetzt, der die Tokenisierungsentwicklungen an den Kapitalmärkten weiter beschleunigen wird. Union Investment durfte die KfW bei der Entwicklung und Umsetzung dieses tokenisierten Wertpapiers auf einer gemeinsamen, partnerschaftlichen Lernreise über die letzten Monate eng begleiten und ist Ankerinvestor bei dieser Transaktion. Dies ist ein bedeutender Schritt im Rahmen unserer Strategie rund um die Token Ökonomie und digitale Assets. Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial, effizientere Kapitalmarktprozesse zu schaffen, Transaktionen für unsere Kundinnen und Kunden schneller und kostengünstiger zu machen sowie zukünftig neue Produktangebote zu ermöglichen”, sagt Christoph Hock, Head of Tokenisation and Digital Assets bei Union Investment.

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KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, Palmengartenstraße 5-­9, D-­60325 Frankfurt am Main, Tel.: 01801/335577, Fax: 069/7431­2944 , www.kfw.de

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 9. Juli 2024 eine bahnbrechende Entscheidung in Bezug auf die Anpassung von Zinsen in Prämiensparverträgen verkündet.

Die Entscheidung macht auf seit Jahren schwelende Rechtsfragen endlich einen Deckel drauf. Klar war bisher, dass Banken aufgrund mangelhafter Klauseln Zinsen an ihre Kunden nachzahlen mussten. Der BGH hat jetzt einen Referenzzinssatz festgelegt. Die Rechte der Verbraucher werden aus Sicht der Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer durch die BGH-Entscheidung zu Prämiensparverträgen erheblich gestärkt. Betroffene Verbraucher sollten jetzt die Möglichkeit nutzen, Zinsnachzahlungen bei ihren Banken und Sparkassen einzufordern. Dr. Stoll & Sauer empfiehlt die kostenlose Erstberatung durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht im Online-Check.

Kreditinstitute rechnen für Prämiensparer zu niedrige Zinsen ab

Prämiensparverträge waren in den 1990er- und 2000er-Jahren eine beliebte Möglichkeit, Vermögen anzusparen. In der Vergangenheit hatten Banken jedoch die Zinssätze für die Prämienzahlungen oft einseitig zu ihren Gunsten angepasst. Bereits 2004 stufte der BGH diese Praxis als rechtswidrig ein, ließ jedoch die genaue Methode zur Zinsberechnung offen. Verbraucherschützer waren deshalb mit Musterklagen gegen zwei Sparkassen vorgegangen, die Prämiensparverträge mit Kunden abgeschlossen hatten. Jetzt können nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) zahlreiche Kunden von Sparkassen und Volksbanken auf erhebliche Nachzahlungen hoffen. Der Streitpunkt im aktuellen Verfahren war die Berechnung der Zinsen dieser Verträge. Der BGH entschied, dass die Zinsen anhand der Durchschnittsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere berechnet werden dürfen. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer fasst die wichtigsten Streitpunkte des Verfahrens kurz zusammen:

Im Mittelpunkt der Entscheidung stand die Frage der korrekten Zinsanpassungsklauseln in langfristigen Prämiensparverträgen, die von vielen Kreditinstituten in der Vergangenheit zu niedrig angesetzt wurden. Der XI. Zivilsenat des BGH entschied, dass die Zinsanpassungen auf Basis der Umlaufrenditen börsennotierter Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit von über 8 bis 15 Jahren erfolgen müssen (Az.: XI ZR 44/23 und XI ZR 40/23).

Das Problem war, dass in vielen Prämiensparverträgen unklare Klauseln enthalten waren, die den Banken zu viel Spielraum ließen, die Zinssätze einseitig und zu ihrem Vorteil anzupassen. Der BGH betonte, dass solche Klauseln unzulässig sind und die Zinsanpassungen nachvollziehbar und fair gestaltet sein müssen.

Verbraucherschutzorganisationen argumentierten, dass die Zinsen in vielen Fällen zu niedrig angepasst wurden, was zu erheblichen Verlusten für die Sparer führte. Das Urteil des BGH unterstützt diese Ansicht und fordert Nachzahlungen für die zu niedrig berechneten Zinsen.

Ein zentraler Streitpunkt war, welcher Referenzzinssatz für die Anpassung der variablen Zinssätze verwendet werden sollte. Der BGH entschied, dass die Umlaufrenditen börsennotierter Bundesanleihen mit langer Fristigkeit als Basis für die Zinsanpassungen dienen müssen, um eine faire und stabile Verzinsung zu gewährleisten.

Die Frage der Verjährung war ebenfalls umstritten. Viele Sparer haben erst spät erkannt, dass sie möglicherweise zu wenig Zinsen erhalten haben. Der BGH stellte klar, dass die dreijährige Verjährungsfrist erst ab dem Zeitpunkt beginnt, an dem der Sparer von der Unwirksamkeit der Zinsanpassungsklausel Kenntnis erlangt.

Fazit der Kanzlei Dr. Stoll & Sauer: Das Urteil ist ein großer Erfolg für die Verbraucher und wird voraussichtlich weitreichende Auswirkungen auf zukünftige Prämiensparverträge haben. Betroffene Sparer sollten nun ihre bestehenden Verträge überprüfen lassen und gegebenenfalls Nachzahlungen einfordern. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer empfiehlt eine kostenlose Erstberatung im Online-Check.

Fragen und Antworten zum Prämiensparen und BGH-Verfahren

Was ist ein Prämiensparvertrag? Ein Prämiensparvertrag ist ein langfristiger Sparvertrag, den viele Sparkassen und Volksbanken ihren Kunden angeboten haben. Neben einer Basisverzinsung bietet dieser Vertrag Prämien, die mit der Laufzeit des Sparvertrags ansteigen. Diese Prämien können nach mehreren Jahren bis zu 50 Prozent der jährlichen Spareinlage erreichen. Im Jahr 2021 gab es etwa 1,1 Millionen Prämiensparverträge in Deutschland, aktuellere Zahlen liegen der Finanzaufsicht Bafin nicht vor. Seither dürfte die Zahl deutlich gesunken sein, weil Institute – soweit rechtlich möglich – teilweise ganze Vertragsjahrgänge kündigten.

Worum ging es im BGH-Urteil vom 9. Juli 2024? Im BGH-Urteil vom 9. Juli 2024 ging es um die korrekte Anpassung der Zinsen in Prämiensparverträgen. Der Bundesgerichtshof entschied, dass die Zinsen sich an den Durchschnittsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere orientieren sollen, um eine faire und transparente Berechnungsgrundlage zu schaffen.

Warum mussten Sparkassen und Volksbanken die Zinsen anpassen? Die Sparkassen und Volksbanken hatten die Zinssätze in Prämiensparverträgen häufig einseitig und zu ihren Gunsten angepasst. Diese Praxis wurde bereits vor 20 Jahren als rechtswidrig eingestuft. Das aktuelle Urteil des BGH klärt nun, dass die Zinsen nach den Durchschnittsrenditen börsennotierter Bundeswertpapiere berechnet werden müssen, um die Zinsanpassungen gerecht und nachvollziehbar zu gestalten.

Welche Auswirkungen hat das BGH-Urteil für die Sparer? Durch das BGH-Urteil können viele Sparer nun auf erhebliche Nachzahlungen hoffen, da die Zinsen in der Vergangenheit oft zu niedrig angesetzt wurden. Die betroffenen Kunden sollten ihre Prämiensparverträge überprüfen lassen und gegebenenfalls Nachzahlungen einfordern. Verbraucherschutzorganisationen bieten hierfür spezielle Rechenservices an.

Wie können betroffene Sparer ihre Ansprüche geltend machen? Betroffene Sparer sollten ihre Verträge von einem spezialisierten Anwalt prüfen lassen. Sie können ihre Bank oder Sparkasse schriftlich auffordern, die Zinsen seit Vertragsbeginn gemäß den BGH-Vorgaben nachzuberechnen. Sollte die Bank dies ablehnen, können die Sparer rechtliche Schritte einleiten, um ihre Ansprüche durchzusetzen.

Was müssen Sparer im Hinblick auf Verjährungsfristen beachten? Die dreijährige Verjährungsfrist beginnt ab dem Zeitpunkt, an dem der Sparer von der Unwirksamkeit der Zinsanpassungsklausel Kenntnis erlangt. Betroffene sollten schnell handeln, um ihre Ansprüche nicht zu verlieren. Es kann sinnvoll sein, mit der Bank einen Verjährungsverzicht zu vereinbaren, bis eine rechtskräftige Entscheidung vorliegt. Die auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierte Verbraucherkanzlei Dr. Stoll & Sauer empfiehlt eine kostenlose Erstberatung im Online-Check.

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Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Einsteinallee 1/1, 77933 Lahr,Tel: 07821 / 92 37 68 – 0, www.dr-stoll-kollegen.de

Die Deutsche Bank AG (XETRA: DBKGn.DB / NYSE: DB) erwirbt einen Großteil des Flugzeugkreditportfolios der Norddeutschen Landesbank („NORD/LB“).

Von dem Gesamtportfolio mit einem Volumen von 2,75 Milliarden Euro übernimmt die Deutsche Bank Kredite in Höhe von 1,67 Milliarden Euro. Die Bank hat das Portfolio in einem Bieterverfahren erworben. Die Kredite, hinter denen eine breite Anzahl an Leasinggebern und Fluggesellschaften als Kunden stehen, sind durch Passagierflugzeuge besichert. Insgesamt umfasst das Kreditportfolio der NORD/LB derzeit Finanzierungen für rund 300 Flugzeuge und Triebwerke.

Das Portfolio wird vom Bereich Global Credit Financing & Solutions der Deutschen Bank übernommen, der über ein vielfältiges Kreditportfolio verfügt, darunter Finanzierungen für erneuerbare Energien und die Energiewende, Infrastruktur- und Verkehrsfinanzierungen sowie forderungsbesicherte Finanzierungen.

„Mit dieser Transaktion spielen wir unsere Stärken sowie Erfahrung in der Luftfahrtbranche aus und erwerben zugleich ein Portfolio an hochwertigen Krediten mit einem attraktiven Renditeprofil“, sagte Ross Duncan, Co-Leiter des Teams für Global Transportation Finance bei der Deutschen Bank.

Die Ausschreibung ist auf großes Interesse gestoßen – ein Beleg für die hohe Qualität des Portfolios. Die beiden beteiligten Banken haben vereinbart, die Höhe des Kaufpreises nicht zu veröffentlichen.

Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die Kartellbehörden. Die Transaktion soll in der zweiten Jahreshälfte 2024 abgeschlossen werden.

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Deutsche Bank AG, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 910-00, Fax: +49 69 910-34 225, www.db.com

Am 19.Juni 2024 wurde die Umsetzung von Basel III in der EU (sog. „Bankenpaket“) im EU-Amtsblatt verkündet. Damit ist der Weg frei für das geplante Inkrafttreten für alle europäischen Banken und Sparkassen zum 1. Januar 2025.

Durch die neuen Regelungen werden u.a. die Kapitalanforderungen der europäischen Institute geschärft, darüber hinaus drohen aber vor allem durch die Vielzahl neuer prozessualer Anforderungen hohe Kosten.

„Eine große Herausforderung ist die knappe Umsetzungsfrist“, so Karolin Schriever, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV) und diesjähriger Federführer der Deutschen Kreditwirtschaft (DK). Schon zum 1. Januar 2025 müssen die neuen Kapitalanforderungen der CRR III umgesetzt sein und bereits zum 12. Mai 2025 darauf basierende Meldungen abgegeben werden. Das Gesamtpaket enthält rund 140 Mandate für die Europäische Aufsichtsbehörde (EBA) zur Spezifizierung der Regelungen durch soge-nannte „Level-II- oder III“-Regulierungen. „Dieses Vorgehen führt zu einer viel zu hohen Komplexität in der Regulierung, die alle europäischen Institute zunehmend stark belastet“, kritisiert Schriever.

„Es ist nun an der Zeit, die Spielräume, die der nationale Gesetzgeber hat, auch tatsächlich zu nutzen“, so Schriever. „Die anstehende nationale Umsetzung des Bankenpakets (CRD VI-Umsetzungsgesetz) bietet eine gute Gelegenheit, um Regulierung smart zu gestalten.“ Hier stehen u.a. Themen wie Nachhaltigkeitsrisiken im Risikomanagement und Governance-Anforderungen (Fit&Proper) im Fokus.

Mit der Ankündigung von Kommissarin McGuinness zur Verschiebung der Marktrisikoregelungen aus dem Bankenpaket um ein Jahr (Fundamental Review of the Trading Book – FRTB) erkennt der EU-Gesetzgeber an, dass es andere Länder wie die USA oder das Vereinigte Königreich gibt, die hier noch nicht so weit sind. Damit versucht die EU Wettbewerbsverzerrungen zu verhindern. Allerdings sollte die Verschiebung eine „early-adoption-Klausel“ beinhalten, die es Banken erlaubt, die FRTB-Regeln bereits zum 1.1.2025 anzuwenden.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB), Burgstraße 28, D­-10178 Berlin, Tel.: 030/1663­0, Fax: 030/1663­1399, www.bankenverband.de

Deutsche Kreditbank AG (DKB) begibt Öffentlichen Pfandbrief zur Refinanzierung von Kommunen und Projekten in den Bereichen öffentliche Versorgung, Gesundheit und Bildung in Deutschland

Die DKB eröffnet in schwierigem Umfeld den Markt für EUR Covered Bonds/Pfandbriefe

Hohe Nachfrage seitens der Investoren trotz unruhiger Wochen auf den Finanzmärkten im Zuge von Neuwahlen in Frankreich

DKB bundesweit eine der größten Finanzierinnen von Kommunen

Nach der erfolgreichen Emission des dritten Social Housing Bonds im März dieses Jahres, begibt die DKB ihren zweiten Pfandbrief im Jahr 2024 im Benchmarkformat.

Mit dem Öffentlichen Pfandbrief refinanziert die DKB ihr Kreditgeschäft mit Kommunen, kommunalen Versorgern und Gesundheits- sowie Bildungseinrichtungen. Die Nachfrage seitens der Investoren war sehr hoch und der Bond konnte nach einer mehr als 2-fachen Überzeichnung mit einem Spread von Mid-Swap +27 Basispunkte begeben werden, wodurch der Pfandbrief mit einem Kupon von 3,0 % bei einer Rendite von 3,03 % ausgestattet werden konnte.

Trotz eines herausfordernden Marktumfelds entschloss sich die DKB in Abstimmung mit ihrem Konsortium (bestehend aus BayernLB, Commerzbank, Erste Group, Natixis, NatWest Markets und Societe Generale) den Markt noch vor der Sommerpause zu betreten und platzierte am Dienstag einen Öffentlichen Pfandbrief mit einem Volumen von 500 Mio. EUR und einer Laufzeit von 6 Jahren.

Rico Noack, Head of Funding & Investor Relations der DKB: „Wir freuen uns über die erfolgreiche Platzierung unseres Öffentlichen Pfandbriefs im Benchmarkformat. Die Transaktion war ein voller Erfolg, auch wenn wir zuletzt eine stark verminderte Aktivität auf dem Primärmarkt im Pfandbrief und Covered Bond-Segment wahrgenommen haben. Die mehr als 2-fache Überzeichnung des Orderbuchs zeigt das Vertrauen und das Interesse von Investorenseite in die DKB mit ihrem risikoarmen Geschäftsmodell und ihrer nachhaltigen Ausrichtung als Emittentin.“

Starke Nachfrage zeigt Vertrauen in bewährtes Geschäftsmodell

Mit der jüngsten Emission hat die DKB in einem schwierigen Marktumfeld den Markt für gedeckte Schuldverschreibungen wieder eröffnet: seit den Europawahlen am 9. Juni und der darauffolgenden Verkündung von Neuwahlen in Frankreich hat der EUR-Kapitalmarkt zwei unruhige Wochen hinter sich, die von hoher Volatilität und Zurückhaltung auf Seiten von Investoren geprägt war. Manche Marktbeobachter sahen bereits wieder erste Anzeichen für eine drohende Euro- bzw. Staatsschuldenkrise am Horizont heraufziehen.

Über die DKB:

Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) mit Hauptsitz in Berlin ist Teil der BayernLB-Gruppe und betreut Geschäfts- und Privatkund*innen. Mit einer Bilanzsumme von 118 Mrd. Euro (Stichtag: 30.06.2023) zählt sie zu den Top-20-Banken Deutschlands. Über 5,5 Millionen Menschen sind Kund*innen der DKB. Sie wickeln ihre Bankgeschäfte bequem und sicher online ab. Die DKB-Branchenexpert*innen betreuen die Geschäftskund*innen persönlich an 26 DKB-Standorten deutschlandweit. Als Partnerin von Unternehmen und Kommunen hat sich die Bank frühzeitig auf zukunftsträchtige Branchen in Deutschland spezialisiert: Wohnen, Gesundheit, Pflege, Bildung, Landwirtschaft, Infrastruktur und Erneuerbare Energien. Die DKB legt großen Wert auf nachhaltiges Handeln: Als #geldverbesserer setzt sie deshalb auf ein nachhaltiges Kreditgeschäft.

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Kreditbank Aktiengesellschaft, Taubenstraße 7-9, 10117 Berlin, Tel: 030 12030-3605, www.dkb.de

Komplett digitale Kreditkarte bietet viele Vorteile bei Kartenverwaltung und -nutzung

Zusammenarbeit zwischen Commerzbank, neosfer und Berliner Start-up Pliant

Die Commerzbank AG erweitert ihr Kreditkartenangebot für die geschäftliche Nutzung. Unternehmerkunden können voraussichtlich vom dritten Quartal 2024 an mit der vollständig digitalen Lösung ihr Kartenportfolio selbst verwalten und nahtlos in die eigenen Abrechnungsprozesse integrieren. Damit können Unternehmen neue Karten deutlich einfacher an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgeben. Durch das neue Angebot haben unsere Kunden außerdem die Möglichkeit, die Kartennutzung einzuschränken, beispielsweise für bestimmte Zeiträume oder Einsatzzwecke. Das Angebot konnte durch die enge Zusammenarbeit zwischen Commerzbank, dem Frühphaseninvestor der Commerzbank neosfer und dem Berliner Start-up für Kreditkartenlösungen Pliant umgesetzt werden.

„Der Ausbau unseres Produktportfolios im Kartenbereich unterstreicht unseren Anspruch, erster Ansprechpartner für Unternehmerkunden in Deutschland zu sein. Mit unserer neuen digitalen Kreditkartenlösung ermöglichen wir es unseren Kunden, ihre Abrechnungsprozesse effizienter zu gestalten und damit Kosten sowie Zeit zu sparen“, erklärte Tobias Knoll, Leiter Value-Stream-Konten und Zahlungsmittel im Segment Privat- und Unternehmerkunden der Commerzbank.

Malte Rau, CEO von Pliant, sagte: „Unsere Hypothese bei Pliant war immer, dass langfristiger Erfolg nur in Kooperation mit Banken möglich ist. Deswegen freut es uns, die Commerzbank als starke Partnerin von Unternehmerkundinnen und -kunden in Deutschland mit einer innovativen Kreditkartenlösung unterstützen zu dürfen.“

Initiiert hat die Kooperation der Commerzbank-eigene Frühphaseninvestor neosfer, der bereits seit dem Jahr 2021 an Pliant beteiligt ist. „Wir haben mittlerweile in 36 Start-ups investiert und gestalten so die digitale und nachhaltige Transformation von Financial Services. Die Kooperation zwischen Pliant und der Commerzbank unterstreicht einmal mehr unseren Ansatz, am Ende einen Mehrwert für die Kunden der Commerzbank zu generieren“, so Matthias Lais, Geschäftsführer von neosfer.

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Für die meisten Befragten ist es am wichtigsten, dass der eigene Wille erfüllt wird, dicht gefolgt von dem Wunsch, das Vermögen über Generationen zu erhalten.

45 % der über 55-Jährigen ohne ein Testament

Nur 60 % mit Konto-/Depotvollmacht für den Notfall

Private Vorsorge besser früher als später treffen

Bei der Vermögensübertragung ist es für die meisten Befragten am wichtigsten, dass der eigene Wille erfüllt wird, dicht gefolgt von dem Wunsch, das Vermögen über Generationen zu erhalten. Ein Viertel möchte Steuern sparen. Und 21 % wollen Streit unter den Erbinnen und Erben vermeiden. Allerdings haben 45 % der über 55-Jährigen kein Testament gemacht. Sie sind mit der gesetzlichen Erbfolge zufrieden oder halten ein Testament für verfrüht. Und nur 60 % haben einer Vertrauensperson eine Konto- oder Depotvollmacht für den Notfall erteilt.

Das sind Ergebnisse der Studie „Vermögen über Generationen sichern“, mit der die Commerzbank Erkenntnisse darüber gewinnen wollte, wie die Menschen in Deutschland zum Thema Vermögensübertragung stehen. Dafür beauftragte sie das Markt- und Meinungsforschungsinstitut Ipsos mit der Befragung von 500 Personen ab 55 Jahren und mit einem persönlichen Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro. 17 weitere Personen gaben bei der Studie in vertiefenden Interviews Auskunft darüber, worauf es ihnen bei der Nachlassplanung ankommt.

„In den Gesprächen mit unseren Mandantinnen und Mandanten stellen wir immer wieder fest, hier gibt es Nachholbedarf“, sagt Christian Hassel, Bereichsvorstand Wealth Management und Private Banking der Commerzbank. „Mit einer geregelten Nachlassplanung geht man sicher, dass das erarbeitete Vermögen nach den eigenen Wünschen weitergegeben wird, die Angehörigen in emotional schwierigen Zeiten geordnete Verhältnisse vorfinden und der Familienfrieden gewahrt bleibt“, so Hassel.

Ehe-/Lebenspartner primär in Testament bedacht

Ein Testament ist eine Möglichkeit, den Nachlass nach individuellen Vorstellungen weiterzugeben. Etwas mehr als die Hälfte der Befragten hat sich dafür entschieden. In der Regel werden darin Ehe- oder Lebenspartner am häufigsten bedacht, gefolgt von Kindern und Enkelkindern. Das handschriftliche Testament ist die favorisierte Form, weil es jederzeit unkompliziert und ohne Anwaltskosten geändert werden kann.

Fast die Hälfte der Befragten findet Schenkungen und das damit verbundene Ausschöpfen von Freibeträgen sinnvoll. 29 % schätzen daran, ihren Erbinnen und Erben schon zu Lebzeiten etwas Gutes tun zu können. Andere möchten damit Streit unter den Erbberechtigten vermeiden oder auf diese Weise den Vermögenserhalt steuern.

Konto- und Depotvollmacht für Vertrauenspersonen

Mit 4 von 5 Befragten besitzt die Mehrheit Konto- und Wertpapiervermögen, das größtenteils über die eigene Erwerbsarbeit angespart wurde. Doch nicht jeder hat eine Konto- und Depotvollmacht erteilt. Dabei ist sie nicht nur im Todesfall wichtig, sondern auch, wenn man plötzlich durch einen Unfall oder eine Krankheit handlungsunfähig wird und wichtige Bankgeschäfte nicht mehr selbst tätigen kann. Hassel dazu: „Eine Vollmacht ist nicht nur für Vermögende sinnvoll. Wir empfehlen all unseren Kundinnen und Kunden, für den Fall des Falles einer Vertrauensperson den Zugang zum Konto zu ermöglichen. Welche Varianten es bei einer Vollmacht gibt und wie man sie richtig ausstellt, erfahren Sie bei uns im Beratungsgespräch.“

Stiftung als Erbe einsetzen

Auch wenn jemand sein Vermögen oder Teile davon in eine Stiftung geben möchte, steht die Commerzbank beratend zur Seite. 14 % der Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer haben dies bereits getan oder haben es noch vor. Die Mehrheit von ihnen verspricht sich davon, etwas Sinnstiftendes zu tun. Es folgen steuerliche Erwägungen und die Begründung, keine Nachkommen zu haben. „Eine selbständige Stiftung zu gründen ist ab einer Summe von etwa 1 Million Euro zu empfehlen“, erklärt Frank Heinsohn, Leiter des Nachlass- und Stiftungsmanagements der Commerzbank. Für Beträge darunter sei eine unselbständige Stiftung meistens die bessere Wahl. „Wir unterstützen sowohl bei der Stiftungsgründung und -verwaltung als auch bei der Suche für eine Zustiftung in eine bereits bestehende Stiftung.“

Vorsorgen statt verdrängen

Ob Stiftung, Schenkung, Testament oder gesetzliche Erbfolge – die Studie macht deutlich: Nachlassplanung ist eine wichtige Vorsorge mit vielen rechtlichen und emotionalen Aspekten. „Und umso größer und komplexer das Vermögen ist, desto notwendiger ist eine strukturierte Nachfolgeregelung, will man mit einem guten Gefühl in die Zukunft blicken“, betont Christian Hassel. „Hier stehen wir den Mandantinnen und Mandanten mit unserem Wealth Planning und dem Nachlass- und Stiftungsmanagement zur Seite. Grundsätzlich sollte sich jeder von uns besser früher als später mit dem Thema beschäftigen, bevor ein unerwartetes Ereignis die Fähigkeit zur Selbstbestimmung nimmt.“

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Starkes Wachstum auch für 2024 erwartet

Das Bankhaus Bauer baut weiter konsequent sein Beratungsteam im Bereich Private Banking aus, um das angestrebte zukünftige Wachstum durch eine geeignete Managementexpertise abbilden zu können. So beginnt am 1. Juli 2024 am Standort Essen Andreas Mattisseck (Jahrgang 1968) seine Tätigkeit als neuer Leiter Institutionelle Kunden für Private Banking und Healthcare.

Herr Mattisseck zeichnet sich durch eine mehr als 35-jährige Anlage- und Kapitalmarkterfahrung aus. Dabei war er zuletzt für mehr als 13 Jahre in unterschiedlichen Leitungsfunktionen bei der Pensionskasse für die Deutsche Wirtschaft (PKDW) in Duisburg tätig, wo er zum Schluss Senior Expert für das Asset Management mit dem Schwerpunkt strategische Aufgaben war. Zudem lag sein Tätigkeitsschwerpunkt bei den Themen Alternative Investments und im Bereich ESG. Darüber hinaus hatte er von 2020 bis Mai 2024 ein Aufsichtsratsmandat bei der Trinkaus Secondary Zweitausendsechs GmbH & Co KGaA i.L. übernommen. Bei der PKDW hatte der Betriebswirt und CEFA-Investmentanalyst zudem mehrere Jahre die fachliche Führung des Bereichs Immobilien inne und war zuvor unter anderem als Leiter Kapitalanlagen aktiv. In den Jahren 2000 bis 2008 war sein Arbeitgeber die zur Berkshire Hathaway Holding gehörende Gen Re Capital, und davor war er bei der Viktoria Versicherungen und der West KA sowie der Sparkasse Essen beschäftigt, wo er auch seine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert hatte.

„Mit Andreas Mattisseck haben wir den perfekten Kandidaten für die Leitung unseres in den letzten Jahren stark wachsenden Geschäfts mit institutionellen Kunden für uns gewonnen. Dank seiner mehr als 35-jährigen Kapitalmarkt- und Kundenerfahrung unterstützt er uns auch bei der Expansion unserer Aktivitäten im Bereich Healthcare. Die Tatsache, dass es uns gelingt, immer mehr renommierte Finanz- und Anlagefachleute für das Bankhaus Bauer zu begeistern zeigt, dass wir rund um das Thema Private Banking eine hervorragende Reputation genießen“, kommentierte André Weber, Vorstandsmitglied der Bankhaus Bauer AG, die Personalie.

Milliardenschwelle bei den Assets under Management für 2024 fest im Blick – Zunehmende Nachfrage von institutionellen Kunden

Die Bankhaus Bauer AG verzeichnet auch im Geschäftsjahr 2024 ein starkes Wachstum seiner Private-Banking-Aktivitäten an den Standorten Essen und Stuttgart. Wie bereits Ende 2023 avisiert, hat das Finanzinstitut bei den Assets under Management inklusive der liquiden Kundenanlagen die Schwelle von einer Milliarde Euro für 2024 fest im Blick. Grundlage für diese Aufwärtsentwicklung ist die große Expertise bei der Begleitung von vermögenden Privatanlegern, institutionellen Investoren, Unternehmern sowie Family Offices in allen Anlageklassen mit zunehmend größeren Anlagevolumina. Der Erfolg des Hauses basiert auf individuellen, auf den Kunden oder die Kundin maßgeschneiderten Anlagestrategien und einer guten Performance der Vermögensverwaltung, die zuletzt wieder für 2023 vom unabhängigen Analyse-Institut firstfive prämiert wurde.

Dabei kann das Bankhaus auch das externe Beratungs-Know-how namhafter Kooperationspartner wie HQ Capital, b.value, COI Partners oder Acton bei alternativen Anlageformen anbieten. Dieses Angebot umfasst Möglichkeiten für Direktbeteiligungen, Private-Equity-, Start-up- aber auch Venture-Capital-Investments. Das besondere Konzept der Kundenbetreuung wird abgerundet durch die Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Thomas Druyen, einem der renommiertesten Vermögensforschenden in Europa. Er unterstützt die Beratungsteams des Hauses als First Advisor mit seiner anerkannten Expertise in der Vermögenspsychologie und Vermögenskulturforschung exklusiv.

Zusätzliche Wachstumschancen im Healthcare-Bereich mit dem opta data banking

In den letzten Jahren hat das Bankhaus seine Expertise im Bereich Healthcare bereits sehr deutlich ausgebaut und sich renommierte Branchen- und Anlagefachleute ins Haus geholt. Hierauf aufbauend hat das Finanzinstitut Anfang Juni 2024 in Kooperation mit der auf das Gesundheitswesen spezialisierten opta data Gruppe die Wertschöpfung durch das neu etablierte opta data banking deutlich erweitert. opta data banking zeichnet sich vor allem durch eine einfache und schnelle Verfügbarkeit sowie eine unkomplizierte, kundenfreundliche Nutzung aus.

Die familiengeführte opta data genießt mit ihren rund 3.000 Mitarbeitenden das Vertrauen von über 60.000 Kundinnen und Kunden in ganz Deutschland, die bereits ihre kompletten Umsätze über das Unternehmen abwickeln. Im Zentrum des opta data banking steht ein breit aufgestelltes Geschäftskonto, das Kundinnen und Kunden schnell und unkompliziert die Abwicklung aller Bankgeschäfte, und damit unter anderem ein Girokonto, eine Kreditkarte oder die Option für Kontokorrentkredite über das hauseigene Online-Banking, aber auch Investitions- und Betriebsmittelkredite für Healthcare-Kundinnen und -Kunden umfasst. Damit entsteht das erste ganzheitliche Finanzangebot ausschließlich für Fachberufe und Unternehmen im Gesundheitswesen, zum Beispiel für Pflege- oder Heilmittel-Anbieter.

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Bankhaus Bauer, Lautenschlagerstr. 2, 70173 Stuttgart, Tel: 0711 182990, www.bankhausbauer.de

Als einziger Börsenbetreiber in Europa hat sich die Gruppe Börse Stuttgart erfolgreich für die zweite Welle der EU-weiten Tests der Europäischen Zentralbank (EZB) beworben, in denen die Abwicklung von Blockchain-basierten Finanztransaktionen gegen Zentralbankgeld erprobt wird.

Mit den Partnern Commerzbank, Deutsche Bank, DZ Bank, LBBW, Bankhaus Metzler und V-Bank testet die Gruppe Börse Stuttgart erstmals die Abwicklung von börslichen Transaktionen mit tokenisierten Wertpapieren gegen Euro. Die Banken sind als Handels- und Abwicklungsteilnehmer an die neue, Blockchain-basierte Abwicklungslösung der Gruppe Börse Stuttgart angebunden. Die Deutsche Bundesbank stellt für den Test ihre Trigger-Lösung bereit, die Blockchain-Transaktionen mit dem traditionellen Euro-Zahlungsverkehrssystem verbindet.

Die Gruppe Börse Stuttgart wickelt Sekundärmarkttransaktionen von tokenisierten Wertpapieren direkt zwischen den Handelsteilnehmern auf der Blockchain ab – innerhalb von Minuten, ohne Zentralverwahrer und gegen Zahlungen in Zentralbankgeld. Dieser neuartige, durchgängige Delivery-versus-Payment-Prozess ist besonders effizient, ermöglicht Peer-to-Peer-Abwicklung und verringert die Zahl der Intermediäre und Kontrahentenrisiken.

“Wir sind Vorreiter bei digitalen Assets, und wir sind von den Vorteilen von Blockchain und Tokenisierung für die europäischen Wertpapiermärkte überzeugt. Deshalb wollen wir die künftige digitale europäische Marktinfrastruktur für tokenisierte Wertpapiere mitgestalten. In der EU machen wir mit den EZB-Tests den ersten wichtigen Schritt. In der Schweiz sind wir sogar noch weiter: Die BX Digital, unsere Börse für den Handel und die Abwicklung von tokenisierten Wertpapieren, soll im zweiten Halbjahr 2024 starten. Sie ist voll reguliert und wird unsere selbst entwickelte, Blockchain-basierte Abwicklungslösung nutzen”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Gruppe Börse Stuttgart.

Bis November wird die Gruppe Börse Stuttgart ihren Anwendungsfall in einer Testumgebung mit den beteiligten Banken umsetzen. Ziel sind praktische Erkenntnisse zu Skalierbarkeit, Effizienz und Geschwindigkeit des Abwicklungsprozesses unter Einbeziehung von Zentralbankgeld. Bei der Gruppe Börse Stuttgart sind auch der Broker EUWAX AG sowie der Kryptoverwahrer Boerse Stuttgart Digital Custody in die EZB-Tests involviert.

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Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Kapitalmarktexpert:innen erwarten nach starkem Jahresstart größere Zurückhaltung der Investoren im zweiten Halbjahr 2024

Für die vergangenen sechs Monate ist eine deutliche Stimmungsaufhellung beim Absatz von Pfandbriefen und von unbesicherten Bankanleihen zu verzeichnen. Dies ist das Ergebnis der zum vierten Mal vom Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp) durchgeführten Umfrage unter Kapitalmarktexpert:innen der Mitgliedsinstitute. Trotz positiver Entwicklung der Scores für Pfandbriefe und unbesicherte Bankanleihen liegen sie für beide Asset-Klassen weiter leicht im Minus-Bereich.

Im Vergleich zur Umfrage von Dezember 2023 sind die Stimmungswerte im Frühsommer deutlich besser ausgefallen. So vergaben die Kapitalmarktexpert:innen für die Investorennachfrage der vergangenen sechs Monate und am aktuellen Rand jeweils 45 Punkte. Für die erwartete Nachfrage in den kommenden sechs Monate wird dagegen nur noch ein Score von -3 Punkten ermittelt. Die bisher starke Nachfrage nach Pfandbriefen schlägt sich auch im Score von aktuell 43 Punkten beim Überzeichnungsniveau von Pfandbriefen nieder, für die kommenden sechs Monate liegt der Score bei 11 Punkten.

Die Ergebnisse der Umfrage, die zweimal im Jahr durchgeführt wird, werden unter dem Titel “vdp-Emissionsklima” veröffentlicht. Aktuell zeigt der Stimmungsindikator – bei einer Bandbreite von -100 bis +100 Punkte – mit einem Wert von -12 Punkten ein nur noch geringfügig eingetrübtes Stimmungsbild, wobei die Scores für Pfandbriefe (-11) und unbesicherte Bankanleihen (-14) sich nur wenig unterscheiden. Gegenüber der Umfrage vom Dezember 2023 verbesserte sich der Gesamt-Score um 10 Punkte, der Teil-Score für Pfandbriefe um 12 Punkte und der Teil-Score für unbesicherte Bankanleihen um 7 Punkte.

Auswertung                            Juni 2024   Dez. 2023    Juni 2023

Score für Pfandbriefe:                      -11         -23          -14

Score für unbesicherte Bankanleihen:        -14         -21          -29

Gesamt-Score:                               -12         -22          -21

Treiber der leicht im negativen Bereich liegenden Scores ist vor allem die allgemeine Zinsentwicklung (-53 Punkte nach -24 Punkten im Dezember 2023). Hier dürften die erwartet niedrigeren Renditen möglicherweise künftig wieder für eine gewisse Zurückhaltung bei den Investoren sorgen. Mit -32 Punkten weiterhin deutlich im negativen Bereich liegt der Einfluss des zu refinanzierenden Aktivgeschäfts. Die befragten Kapitalmarktexpert:innen erwarten in den kommenden sechs Monaten aufgrund der niedrigen Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen weiterhin ein gedämpftes zu refinanzierendes Aktivgeschäft. Im Vergleich zur Umfrage im Dezember 2023 ist allerdings eine Verbesserung um 21 Punkte zu verzeichnen. Weniger negativ als noch im Dezember 2023 (-24 Punkte) wird auch der generelle Ratingtrend für den Bankensektor von den Kapitalmarktexpert:innen eingeschätzt. Der entsprechende Score verbesserte sich um 15 Punkte auf jetzt -9.

Abkühlung am Markt für unbesicherte Bankanleihen erwartet

Die vdp-Mitgliedsinstitute vermeldeten für die vergangenen sechs Monate und aktuell eine starke bzw. sehr starke Investorennachfrage nach unbesicherten Bankanleihen. Für die vergangenen sechs Monate wurde ein Score von 29 Punkten und aktuell von 48 Punkten ermittelt. Aufgrund der mittlerweile stark reduzierten Spreads von unbesicherten Bankanleihen fallen die Erwartungen an die Investorennachfrage in den nächsten sechs Monate mit -32 Punkten wieder deutlich skeptischer aus.

“Die gestiegenen Zinsen und attraktiven Spreads gegenüber Bundesanleihen und Swaps sorgten in den ersten fünf Monaten des neuen Jahres für eine sehr starke Nachfrage nach Pfandbriefen. Erfreulicherweise wurden die für die langfristig orientierte Immobilienfinanzierung wichtigen länger laufenden Pfandbriefe wieder gut nachgefragt”, fasst Sascha Kullig, Mitglied der Geschäftsleitung des vdp, die Entwicklung in den vergangenen Monaten zusammen.

Pfandbriefmarkt gut in das neue Jahr gestartet

In den ersten fünf Monaten des Jahres 2024 wurden von den vdp-Mitgliedsinstituten Pfandbriefe im Gesamtvolumen von knapp 30,1 Mrd. Euro begeben. Der Wert liegt knapp 10 % oberhalb dessen, was im vergleichbaren Vorjahreszeitraum platziert wurde. Von den neu emittierten Pfandbriefen entfielen 23,0 Mrd. Euro auf Hypothekenpfandbriefe und 6,6 Mrd. Euro auf Öffentliche Pfandbriefe. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Plus von 3 % bei den Hypothekenpfandbriefen bzw. 26 % bei den Öffentlichen Pfandbriefen. Zusätzlich wurden Schiffspfandbriefe im Volumen von 500 Mio. Euro platziert (im Vorjahreszeitraum Null).

Auffällig war, dass Investoren in erheblichem Umfang wieder länger laufende Pfandbriefe in ihre Portfolien nahmen. Dies reflektiert aus Sicht des vdp das grundlegende Vertrauen von Investoren in die herausragende Qualität des deutschen Pfandbriefs.

“Bei den meisten Treibern für die Nachfrage sind deutliche Verbesserungen zu verzeichnen. Dass nach den starken ersten fünf Monaten 2024 wieder etwas mehr Zurückhaltung seitens der Investoren erwartet wird, überrascht nicht”, so Kullig.

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Das Deutsche Institut für Service-Qualität, der Nachrichtensender ntv und die FMH-Finanzberatung verleihen den “Finanz-Award 2024”.

56 Unternehmen aus dem Finanzsektor sichern sich die begehrte Auszeichnung, die in diesem Jahr zum zwölften Mal verliehen wird.

Die Award-Kategorien decken die Bandbreite der Finanzbranche ab. Zu den prämierten Unternehmen zählen sowohl überregionale als auch regionale Banken wie BBBank, Commerzbank und PSD Bank West, aber auch Direktbanken wie DKB Deutsche Kreditbank sowie Spezialisten wie Interhyp. Auch vergleichsweise junge Finanzunternehmen, etwa Scalable Capital, Traders Place oder Trade Republic, reihen sich unter die Besten ein.

Markus Hamer, Geschäftsführer des Deutschen Instituts für Service-Qualität, ergänzt: “Bei den Preisträgern gibt es einen entscheidenden gemeinsamen Nenner: Sie bieten nicht nur leistungsstarke Produkte, sondern zugleich auch einen überdurchschnittlichen Service.” Max Herbst, Inhaber der FMH-Finanzberatung, ergänzt: “Die Absicht des Finanz-Awards ist, die Endverbraucherinnen und -verbraucher nicht nur über ein Produkt, sondern über fast die gesamte Palette der Geldanlage und Kredite zu informieren. Das Besondere dabei ist, dass neben einer längeren Beobachtungsphase nicht nur die besten Zinsen, sondern auch der Service getestet und bewertet wird.”

Catja Stammen, Redaktionsleiterin ntv-Wirtschaftsmagazine: “Der von uns mitinitiierte Finanz-Award sorgt für Transparenz und stellt eine wichtige Orientierungshilfe dar – ein Anliegen, das ntv seit jeher mit seiner verbrauchernahen und unabhängigen Berichterstattung verfolgt.”

Der Nachrichtensender ntv, die FMH-Finanzberatung und das Deutsche Institut für Service-Qualität sind die Initiatoren des Finanz-Awards. Die Konditionen- und Serviceanalyse der Finanzunternehmen und deren Produkten oblag der FMH-Finanzberatung bzw. dem DISQ. FMH ermittelte über einen sechsmonatigen Zeitraum (Oktober 2023 bis April 2024) die Leistungen von 314 Anbietern aus dem Finanzsektor in zwölf großen Produktbereichen, wie Geldanlage, Ratenkredit oder Baufinanzierung. Die Besten wurden vom DISQ einem umfangreichen Servicetest unterzogen, der Online-Service-Analysen sowie fallweise auch verdeckte Telefon-Beratungen und E-Mail-Anfragen (Mystery-Tests) umfasste. Der Auswertung lagen 11.956 Konditionen-Datensätze sowie 805 Servicekontakte zugrunde.

PREISTRÄGER “FINANZ-AWARD 2024”

Produktbereiche/Preisträger (alphabetisch)

Gehaltskonten

BBBank, Comdirect, DKB Deutsche Kreditbank, Targobank

Geschäftskonten

Commerzbank, Deutsche Skatbank, DKB Deutsche Kreditbank, FYRST, N26, Postbank, Targobank

Geldanlage (Tagesgeld, Festgeld, EU-Festgeld)

abcbank, Akbank, Bigbank AS, Comdirect, Consorsbank, DKB Deutsche Kreditbank, Isbank, J&T Direktbank, Kommunalkredit Invest, pbb direkt, Weltsparen, wiLLBe by Liechtensteinische Landesbank

Baufinanzierung (Baugeld, Forward-Darlehen, Sanierungs-Darlehen)

Bank für Kirche und Diakonie, BBBank, Commerzbank, Degussa Bank, Dr. Klein, DTW-Immobilienfinanzierung, ING, Interhyp, PSD Bank Nord, PSD Bank West

Bausparkassen

Alte Leipziger Bauspar, LBS NordOst, LBS Saar, LBS Süd, Schwäbisch Hall, Wüstenrot Bausparkasse

Depotbanken (Geschäftsbanken, Online-Broker)

1822direkt, Comdirect, Maxblue, Traders Place, XTB

Aktien-Sparpläne (Geschäftsbanken, Online-Broker)

Consorsbank, Maxblue, Scalable Capital, Trade Republic, Traders Place

Gold-Sparpläne

Degussa Goldhandel, GoldRepublic, Meine Schatzkammer, Ophirium, Pro Aurum

ETF-Sparpläne (Geschäftsbanken, Online-Broker)

Comdirect, DKB Deutsche Kreditbank, finanzen.net zero, ING, Scalable Capital

Ratenkredit

Bank of Scotland, BBBank, Deutsche Bank, Deutsche Skatbank, Ikano Bank, PSD Bank West

Kreditkarten

Bank Norwegian, Consors Finanz, Hanseatic Bank, TF Bank

Robo-Advisor

Evergreen, Growney, Quirion, Visualvest

 Quelle: DISQ / ntv / FMH

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Covered-Bond-Expertin übernimmt Zuständigkeit für Sustainable Finance

Zum 1. Juli 2024 wechselt Sabrina Miehs von der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen zum Verband deutscher Pfandbriefbanken (vdp). Sie nimmt als Senior Managerin eine Querschnittsfunktion ein, die zum einen die Zuständigkeit für das Themenfeld Sustainable Finance beinhaltet, das von Sascha Kullig in der Geschäftsleitung verantwortet wird. Zum anderen stärkt sie in Zusammenarbeit mit dem Brüsseler Büro die dortigen vdp-Aktivitäten auf europäischer Ebene.

“Wir freuen uns sehr, Frau Miehs für den vdp gewonnen zu haben”, erklärte Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des vdp. “Mit ihrer langjährigen Erfahrung und großen Expertise verstärkt sie unser Team – insbesondere, aber nicht nur, im breiten Themenspektrum Sustainable Finance. Zudem wird sie zentrale Themen der Pfandbriefbanken gegenüber den Europäischen Institutionen in Brüssel und Paris vertreten, wo nach der Europa-Wahl wichtige Projekte wie die Schaffung der Kapitalmarktunion, die Überarbeitung der Covered Bond-Richtlinie oder die Weiterentwicklung der ESG-Regulierung auf der Agenda stehen werden”, so Tolckmitt.

Miehs (49) war bei der Helaba zuletzt als Senior Advisor im Sustainable Finance Advisory Team tätig und für das FI & SSA Research verantwortlich. Ab 2013 baute sie bei der Landesbank das Covered Bond Research auf. Vor ihrer Zeit bei der Helaba arbeitete sie zehn Jahre lang für Standard & Poor’s, zunächst als Ratinganalystin für europäische Verbriefungen und anschließend als Covered-Bond-Rating-Analystin und Leiterin des deutschen und stellvertretende Leiterin des europäischen Covered-Bond-Teams. In dieser Zeit wirkte sie u. a. an der Entwicklung von Rating-Methodologien mit.

“Nachdem ich den Pfandbrief viele Jahre lang von Institutsseite begleitet habe, freue ich mich darauf, ab jetzt direkt beim vdp die weitere Entwicklung dieses wichtigen Refinanzierungsprodukts mitgestalten zu können”, sagte Miehs. “Besonders gespannt bin ich auf meine Arbeit in Berlin und Brüssel und auf die Aufgabe, die Anliegen der Pfandbriefbanken gegenüber EU-Kommission, EU-Parlament und EBA zu vertreten.”

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Openbank, die zu 100 % digitale Bank der Santander-Gruppe, hat in den vergangenen 12 Monaten europaweit 4 Milliarden Euro an neuen Einlagen verzeichnet und damit hinsichtlich des Einlagenvolumen ihre Position als eine der führenden digitalen Banken in Europa weiter gefestigt.

Allein in den ersten fünf Monaten dieses Jahres erreichte die Bank einen Zuwachs von mehr als 900 Millionen Euro und damit den besten Jahresstart ihrer Geschichte.

In den verschiedenen europäischen Märkten, in denen die Bank vertreten ist (Spanien, Portugal, Deutschland und die Niederlande), gehört sie seit Anfang 2023 zu den wettbewerbsfähigsten Anbietern von Sparprodukten.

Immer mehr Kunden nutzen Openbank für ihre täglichen Geschäfte. In den letzten Monaten ist die Zahl der Kunden, die ihre Gehälter und Rechnungen über die Bank abwickeln, im zweistelligen Bereich gewachsen. Sowohl durch ihre Sparprodukte als auch die Zunahme der Bankgeschäfte hat die Bank inzwischen eine Bilanzsumme von mehr als 18 Milliarden Euro erreicht.

In Deutschland bietet Openbank derzeit vier Flexgeldprodukte an, mit Zinsätzen von jeweils 3,5 % p.a. für Laufzeiten von drei und sechs Monaten, 3,4 % p.a. für 12 Monate sowie 3,1 % p.a. für 24 Monate. Selbst bei vorzeitiger Auflösung des Flexgeldkontos erhalten Kunden noch 1,50 % Zinsen pro Jahr für die bis dahin angefallene Laufzeit.

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Open Bank, S.A., Paseo de la Castellana 24, 28046 – Madrid, Tel: +49 (0) 69 945 189 175, www.openbank.de