Die Consorsbank erweitert ihr Wertpapierangebot um ein umfassendes Spektrum an Anlageprodukten mit Krypto-Basiswerten.

Kunden können ab sofort aus mehr als 40 Exchange Traded Notes (ETNs) auf einzelne Krypto-Basiswerte oder diversifizierte Körbe aus Krypto-Basiswerten sowie aus mehr als 5000 verbrieften Derivaten mit Krypto-Basiswert wählen. Damit lässt sich bequem über börsengelistete Wertpapiere an der Wertentwicklung von Bitcoin und weiteren Kryptowährungen partizipieren.

Über Einzeltransaktionen hinaus können 33 ETNs auch im Rahmen eines Sparplans regelmäßig bespart werden. Sparpläne sind bereits ab 10 Euro je Ausführung möglich und können monatlich, zweimonatlich, quartalsweise oder halbjährlich eingerichtet werden.

Für verbriefte Derivate mit Krypto-Basiswert ausgewählter Emittenten aus dem StarPartner-Programm bietet die Consorsbank zudem besonders attraktive Konditionen. Ihre Produkte können ab einer Ordergröße von 1.000 Euro gebührenfrei* gehandelt werden. Für Käufe und Verkäufe unterhalb dieser Schwelle fallen lediglich 3,95 Euro Ordergebühren* an. Verbriefte Derivate der StarPartner sind an der Deutschen Börse Frankfurt sowie außerbörslich handelbar.

„Mit unserer Produktauswahl bieten wir den Kundinnen und Kunden der Consorsbank ein attraktives Spektrum an Investments mit Krypto-Basiswert – mit verlässlichen Emittenten, etablierten Handelsplätzen und, wenn gewünscht, dem Komfort des überwachten Börsenhandels. Als Premium Digitalbank positionieren wir uns bewusst an der Schnittstelle von Marktchancen und Zuverlässigkeit: Wir ermöglichen unseren Kundinnen und Kunden den Zugang zu Anlagen mit Krypto-Basiswert eingebettet in Qualität und Standards klassischer Wertpapieranlagen“, sagt Tino Benker-Schwuchow, Head of Consorsbank.

*Zuzüglich marktüblicher Spreads, Starpartner übernehmen die Ordergebühr im Rahmen der Zuwendungen

Hinweis: Wertpapiere mit Krypto-Basiswert sind Finanzinstrumente, deren Wertentwicklung von Kryptowährungen abhängt. Diese unterliegen erheblichen Risiken, wie Kursschwankungen, technologische und regulatorische Risiken, Liquiditäts  und Fremdwährungsrisiken, sowie wertpapierbezogenen Risiken (z.B. Emittentenrisiko). Totalverlust ist möglich.

Verantwortlich für den Inhalt:

Consorsbank, Bahnhofstraße 55, D­-90402 Nürnberg, Tel: +49 (0) 911/3 69 ­ 1709, Fax: +49 (0) 911/3 69 ­ 5131, www.consorsbank.de

Boerse Stuttgart Digital, Europas führender Krypto-Infrastrukturanbieter für Banken und Finanzinstitute, hat in einer repräsentativen länderübergreifenden Studie Anlageverhalten, Einstellungen und Entscheidungsfaktoren im Bereich Kryptowährungen und digitale Assets untersucht.

An der Befragung nahmen 6.000 Personen aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich teil. Die Ergebnisse zeigen ein überdurchschnittliches Finanzwissen und wachsendes Interesse an Kryptowährungen: 35% der Deutschen planen, in den nächsten fünf Jahren zu investieren. Zudem würde jeder dritte Deutsche für bessere Kryptoangebote seine Bank wechseln – eine klare Chance für Finanzinstitute, digitale Assets stärker in ihr Portfolio zu integrieren und Kunden langfristig zu binden.

Deutschland führt in Finanzbildung

In Deutschland fühlen sich 68% der Befragten finanziell gut gebildet – damit liegt das Land knapp vor Spanien (67%), Italien (63%) und Frankreich (57%). Gleichzeitig empfinden 60% der Deutschen Kryptowährungen weiterhin als zu komplex. Dennoch zeigt sich Potenzial: Fast die Hälfte würde bei besserer Aufklärung stärker in Kryptowährungen investieren.

“Der Zugang zu Finanzwissen und Kryptowährungen war noch nie so einfach. Doch die Ergebnisse zeigen, dass die Finanzkompetenz in Deutschland weiter gestärkt werden muss, insbesondere im digitalen Bereich. Bildungsangebote und vollständig regulierte Angebote sind zentrale Voraussetzungen, um Kryptowährungen sicherer und breiter zugänglich zu machen. So können Anleger selbstbewusster in diese Anlageklasse investieren”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group.

Hausbank bleibt vertrauenswürdigster Einstieg in Handel mit Kryptowährungen

Beim Handel mit Kryptowährungen vertrauen deutsche Anleger ihrer Hausbank mehr als doppelt so häufig wie spezialisierten Plattformen. 38% nennen die eigene Bank als vertrauenswürdigste Anlaufstation, während sich nur 19% für spezialisierte Anbieter entscheiden. Fast jeder fünfte deutsche Anleger erwartet, dass die eigene Bank in den nächsten drei Jahren Zugang zu Krypto-Investments bietet. Die Nachfrage ist in Deutschland mit 22% am höchsten, gefolgt von Spanien (19%), Italien (18%) und Frankreich (16%).

“Mit unseren regulierten Handels- und Verwahrlösungen unterstützen wir als Europas führender Infrastrukturpartner Finanzinstitute dabei, Kryptowährungen sicher und zuverlässig in ihr Angebot zu integrieren. So können Banken ihre Kundenbindung stärken und gleichzeitig von der wachsenden Nachfrage profitieren”, kommentiert Dr. Matthias Voelkel.

Kryptowährungsangebote könnten Bankwechsel antreiben

29% der Befragten in Deutschland, Italien, Frankreich und Spanien haben bereits aktiv nach einer Bank oder Plattform gesucht, die den Handel mit Kryptowährungen ermöglicht. Damit werden entsprechende Dienstleistungen zu einem wichtigen Differenzierungsfaktor für Banken in Europa. Fast jeder dritte Deutsche würde die Bank wechseln, wenn ein anderes Institut bessere Angebote für digitale Assets bietet. Dieses Muster zeigt sich auch in den weiteren Märkten, mit Spanien an der Spitze (40%), gefolgt von Italien (35%) und Frankreich (33%).

Adaption von Kryptowährungen schreitet europaweit voran

Ein Viertel der Befragten in Deutschland hat bereits in Kryptowährungen investiert. Unter den untersuchten Ländern liegt nur Spanien mit 38% davor, während Italien bei 24% und Frankreich bei 23% liegen. Auch künftig bleibt das Interesse hoch: 35% der Deutschen planen, in den nächsten fünf Jahren zu investieren.

“Europäische Anleger legen Wert auf Vertrauen und den Zugang zu aufstrebenden Anlageklassen, wenn sie ihre Banking-Partner wählen”, erklärt Dr. Matthias Voelkel. “Unsere Studie zeigt, dass die Integration von Kryptowährungen zunehmend darüber entscheidet, wie Banken Kunden langfristig binden. Als führender Krypto-Infrastrukturpartner ermöglicht Boerse Stuttgart Digital Finanzinstituten in ganz Europa, ihren Kunden einen einfachen und verlässlichen Zugang zu digitalen Assets zu bieten.”

Über die Studie

Die in dieser Pressemitteilung zitierte Studie wurde von dem Online-Marktforschungsinstitut Marketagent durchgeführt. Die Studie basiert auf 6.000 Online-Interviews mit Personen im Alter von 18 bis 70 Jahren. Die Stichprobe ist repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 29. August 2025 bis zum 21. Januar 2026.

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de , www.bsdigital.com

Stablecoins entwickeln sich zu einem zentralen Element des künftigen Finanzsystems

Überwiegende Bindung an den US-Dollar verstärkt globalen Einfluss der USA

Europa steht auf Regulierungs- und Produktseite unter strategischem Handlungsdruck

FERI Cognitive Finance Institute analysiert Chancen und Risiken von Stablecoins

Vor wenigen Jahren noch ein Nischenphänomen am Kryptomarkt, nun ein zunehmend wichtiger Baustein der globalen Finanzarchitektur: Stablecoins gewinnen rasant an Bedeutung für die Kapitalmärkte und die internationalen Zahlungsströme. „Durch die überwiegende Bindung von Stablecoins an den US-Dollar entstehen aber auch signifikante und oft noch unterschätzte geopolitische Nebenwirkungen“, erklärt Dr. Heinz-Werner Rapp, Gründer und Leiter des FERI Cognitive Finance Institute. In der aktuellen Studie „Stablecoins – Wie tokenisiertes Geld die globale Finanzarchitektur verändert“ untersucht der Bad Homburger Thinktank, welche Rolle Stablecoins für die weltweite digitale Finanzinfrastruktur spielen und welche zukünftigen Konsequenzen sich für Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte abzeichnen.

Stablecoins ermöglichen effiziente digitale Transaktionen

„Stablecoins sind blockchain-basierte Werteinheiten, die eine feste Bindung an Referenzwerte wie den US-Dollar anstreben. Dafür werden entsprechende Reserven vorgehalten – meist in kurzfristigen US-Staatsanleihen oder auch Gold“, erläutert Rapp. Im Unterschied zu bekannten Kryptowerten wie Bitcoin oder Ether zielten Stablecoins auf Wertstabilität und effiziente Konvertibilität ab: „Ihr Grundprinzip ist die Bereitstellung von digitalem und programmierbarem Geld – jedoch nicht durch echte Geldschöpfung, sondern durch Tokenisierung bestehender Finanzwerte.“

Mit einem Marktvolumen von über 300 Milliarden US-Dollar und monatlichen Transaktionsvolumina im Billionenbereich seien Stablecoins längst im Zentrum der institutionellen Finanzarchitektur angekommen. „Sie haben damit eine Größenordnung erreicht, die klassische Grenzen zwischen Krypto-Ökonomie und traditionellem Finanzsystem zunehmend verschwimmen lässt“, sagt Rapp. Stablecoins ermöglichten schnelle, kostengünstige grenzüberschreitende Transaktionen und böten auch in Entwicklungs- und Schwellenländern mit instabilen Währungen Zugang zu digitaler Dollar-Liquidität. Als wichtiger Treiber wirke dabei vor allem der rasante Aufstieg der Tokenisierung – also der digitalen Verbriefung realer Geld- oder Vermögenswerte (siehe Grafik im Downloadbereich).

USA betrachten Stablecoins als strategisches Machtinstrument

Das gegenwärtige Stablecoin-Ökosystem berge jedoch auch enorme geopolitische Risiken: „Rund 97 Prozent aller Stablecoins sind derzeit in US-Dollar denominiert – sie verstärken so dessen Dominanz auch im digitalen Raum“, warnt Rapp. Dies könne die globale Vorherrschaft der US-Währung weiter festigen und damit auch den Einfluss der USA auf internationale Finanzströme ausweiten. „Von US-amerikanischer Seite ist das politisch durchaus gewollt – und seit 2025 mit dem ‚GENIUS Act‘ sogar gesetzlich abgesichert“, so Rapp.

Für Europa entstehe daraus eine massive strategische Herausforderung: „Ohne wettbewerbsfähige digitale Zahlungsinfrastruktur droht eine Vertiefung der Abhängigkeit von US-kontrollierten Finanzarchitekturen.“ Diese brisante geopolitische Dimension werde in Europa jedoch noch nicht mit der notwendigen Ernsthaftigkeit und Deutlichkeit diskutiert.

Die Europäische Union hat mit dem MiCAR-Regelwerk (Markets in Crypto-Assets Regulation) zwar einen eigenen umfassenden Regulierungsrahmen für Stablecoins geschaffen. Ob Euro-denominierte Stablecoins in den nächsten Jahren eine echte Alternative zu den US-dominierten digitalen Währungen werden könnten, hängt laut Rapp aber von zwei Faktoren ab: der Geschwindigkeit der MiCAR-Implementierung und der Bereitschaft europäischer Banken und Finanzintermediäre, tokenisierte Euro-Zahlungsmittel tatsächlich einzusetzen und zu verbreiten. „Die USA haben Europa beim Zukunftsthema Stablecoins deutlich abgehängt – die Antwort darauf muss jetzt strategisch und koordiniert erfolgen.“

Trotz struktureller Defizite sollten sich Unternehmer und professionelle Investoren schon jetzt auf eine rapide wachsende Bedeutung von Stablecoins einstellen – sowohl für die weitere Digitalisierung des globalen Finanzsystems als auch für die Entstehung einer künftigen „Token Economy“: „Stablecoins schaffen ein neues, dynamisch wachsendes Spannungsfeld an der Schnittstelle von Zahlungsverkehr, Geldmarkt, Regulierung und Marktinfrastruktur“, erklärt Rapp den zentralen Aspekt der Untersuchung.

Mit der Studie „Stablecoins – Wie tokenisiertes Geld die globale Finanzarchitektur verändert“ analysiert die Denkfabrik der Bad Homburger FERI-Gruppe die aktuellen Entwicklungen bei Stablecoins. Sie beleuchtet, welche Chancen digitales Geld grundsätzlich bietet, aber auch vor welchen Herausforderungen Europa steht.

Verantwortlich für den Inhalt:

FERI AG, Haus am Park  Rathausplatz 8-10, 61348 Bad Homburg, Tel: +49 (0) 6172 916-0, Fax: +49 (0) 6172 916-9000, www.feri.de

Die Kursschwäche der Kryptowährungen täuscht darüber hinweg, dass die Nachfrage nach Krypto- und DeFi-basierten Anlagelösungen stark steigt.

„Derzeit sehen wir eine zunehmende Institutionalisierung digitaler Assets“, sagt Daniel Knoblach, Verwaltungsrat der Super Global Services SA. „Dabei ist es vor allem die Kombination von On-Chain-Investments mit Off-Chain-Investierbarkeit, die für viele Institutionelle die Anlageklasse attraktiv macht.“

Ziel ist es, Investoren einen standardisierten Zugang zu Blockchain-basierten Strategien zu ermöglichen, ohne die operativen, technischen und zum Teil auch regulatorischen Hürden direkter Token-Investments. „Im Fokus steht immer wieder die Konzeption eines ISIN- und bankfähigen Wertpapiers, das die Anforderungen institutioneller Investoren hinsichtlich Regulierung, Transparenz und Infrastruktur erfüllt“, sagt Knoblach. In einem solchen Produkt können Investmentstrategien direkt auf einer Blockchain umgesetzt werden und haben doch einen klassischen Wertpapiermantel. Während die Allokation in DeFi-Protokollen On-Chain erfolgt, wird das Investment selbst Off-Chain über etablierte Kapitalmarktinfrastruktur zugänglich gemacht. „Investoren erhalten dadurch Exposure zu digitalen Assets und DeFi-Erträgen, ohne eigene Wallets verwalten oder mit Token-Transfers interagieren zu müssen“, so Knoblach.

Ein Vorteil ist dabei auch die einbaubare Diversifikation: „DeFi-, Yield- und Private-Debt-Strategien können innerhalb eines Compartments abgebildet werden“, sagt Knoblach. Die Ring-Fenced-Architektur gewährleistet die klare Trennung der Vermögenswerte sowie eine definierte Risikobegrenzung auf Ebene einzelner Compartments. „Ein weiterer Vorteil der kombinierten On-Chain-/Off-Chain-Struktur liegt in der Übertragbarkeit etablierter Marktstandards auf ein neues Anlageuniversum“, sagt Knoblach. „Reporting, Abwicklung und Verwahrung orientieren sich an institutionellen Prozessen, während die Wertschöpfung aus dezentralen Finanzprotokollen generiert wird.“ Dies ermöglicht eine Integration in bestehende Portfolios und Systeme bei institutionellen Investoren.

Wichtig dabei sind etwa im Bereich DeFi flexible und dynamische Allokationsmöglichkeiten. „Der DeFi-Sektor verändert sich schnell, immer neue Innovationen kommen hinzu“, sagt Knoblach. „Die rasche und kontinuierliche Anpassung an Marktveränderungen sowie die Integration neuer Protokolle und Strategien ist deshalb entscheidend.“ Durch die teilweise Entkopplung von klassischen Kapitalmärkten bieten DeFi-basierte Strategien hervorragende Diversifikationseffekte innerhalb eines Gesamtportfolios. Durch die Integration solcher Strategien in ein reguliertes Wertpapier können diese Effekte für institutionelle und semi-institutionelle Investoren einfach zugänglich gemacht werden.

Ein weiterer Schwerpunkt sollte immer auf der Nutzung etablierter institutioneller Infrastruktur liegen. Dazu gehören unter anderem regulierte Custody-Lösungen sowie die Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern entlang der Wertschöpfungskette. „Ziel ist es, operationelle Risiken zu minimieren, gleichzeitig die Anforderungen an Sicherheit und Compliance zu erfüllen und ein optimales Risikomanagement zu schaffen“, sagt Knoblach. „So entsteht ein transparentes Investmentvehikel mit klar definierten Prozessen, Reporting-Standards und Governance-Strukturen.“

Über Super Global

An den Standorten Deutschland und Luxemburg bietet Super Global etablierte Investmentvehikel mit innovativen Lösungen sowie nachhaltigen Produktkonzepten an. Als AIFM für Alternative Investmentfonds verbindet Super Global DE maßgeschneiderte Fonds sowie Dienstleistungen für die Bereiche Portfoliomanagement, Risikomanagement und Administration. Die Luxemburger Gesellschaft ermöglicht weltweit anerkannte und etablierte Securitisation-Lösungen, individuell gestaltbar und auf die jeweiligen Kundenanforderungen ausgerichtet. Super Global übernimmt das Set-up, die regulatorische Strukturierung sowie die fortlaufende Administration.

Verantwortlich für den Inhalt:

Super Global GmbH, Luise-Ullrich-Straße 20, 80636 München,Tel: +49 89 51 770 450, www.super-global.de

Seturion, die paneuropäische Settlement-Plattform für tokenisierte Assets der Boerse Stuttgart Group, schließt eine strategische Partnerschaft mit Nasdaq, um die Modernisierung der europäischen Post-Trade-Infrastruktur voranzutreiben.

Die Boerse Stuttgart Group hat Seturion als eine allen Marktteilnehmern offenstehende paneuropäische Settlement-Plattform für tokenisierte Assets gegründet und wird ihre eigenen Handelsplätze an die Plattform anbinden. Seturion unterstützt alle Klassen von tokenisierten Assets, öffentliche und private Blockchains sowie die Abwicklung gegen Zentralbankgeld und On-Chain-Geld.

Im Rahmen der Partnerschaft werden sich die europäischen Handelsplätze von Nasdaq an Seturion anbinden, um den Handel mit tokenisierten Wertpapieren zu ermöglichen, die über die Plattform abgewickelt werden. Mit einem initialen Fokus auf strukturierten Produkten werden Seturion und Nasdaq das Netzwerk von Finanzinstituten erweitern, die sich an Seturion anbinden. Ziel ist es, ein Ökosystem von Emittenten, Brokern und anderen Partnern in ganz Europa aufzubauen.

Die Zusammenarbeit ist ein Schritt zur Transformation der fragmentierten Abwicklungslandschaft in Europa und zur Verbesserung der Effizienz der europäischen Kapitalmärkte durch Blockchain-Technologie. Emittenten und Anleger profitieren von einer schnelleren und kosteneffizienteren Abwicklung von tokenisierten Assets, unter Beibehaltung bewährter Marktstrukturen und bestehender Kunden-Workflows. Langfristig streben die Partner an, das Ökosystem für den Handel und die Abwicklung tokenisierter Wertpapiere in ganz Europa dynamisch voranzutreiben.

Partnerschaft geht europäische Fragmentierung im Post-Trade-Bereich an

Die europäischen Kapitalmärkte sind im Post-Trade-Bereich stark fragmentiert, mit zahlreichen nationalen Infrastrukturanbietern. Dies führt zu hohen Kosten, langen Abwicklungszyklen und operativer Komplexität. Die Partnerschaft von Seturion und Nasdaq adressiert diese Herausforderungen: Durch den Einsatz von Blockchain-Technologie wird eine Settlement-Plattform geschaffen, die vollständig auf europäische Regulierung wie MiFID II und DLT Pilot Regime abgestimmt ist.

Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group, sagt: “Mit Seturion bauen wir die paneuropäische Settlement-Plattform für tokenisierte Assets. Seturion ist bewusst als offene Industrielösung konzipiert und trägt entscheidend dazu bei, die derzeitige nationale Zersplitterung der europäischen Post-Trade-Infrastruktur zu überwinden und die Basis für einen einheitlichen europäischen Kapitalmarkt zu schaffen. Wir freuen uns, mit Nasdaq einen global führenden Börsenbetreiber als ersten Partner von Seturion zu begrüßen, um Seturion gemeinsam europaweit zu skalieren.”

Dr. Lidia Kurt, CEO von Seturion, sagt: “Finanzmärkte sollten sich nicht länger auf Post-Trade-Infrastruktur verlassen, die nicht für eine digitale Welt konzipiert wurde. Mit Seturion wird die Abwicklung von Transaktionen grundlegend verbessert, indem Reibungsverluste beseitigt, Komplexität reduziert und ein neues Maß an Effizienz ermöglicht wird. Unsere Partnerschaft mit Nasdaq markiert einen entscheidenden Schritt, um diese Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Gemeinsam mit unseren Partnern – und vielen weiteren, die sich uns in Zukunft anschließen werden – etablieren wir die Post-Trade-Infrastruktur des digitalen Zeitalters.”

Roland Chai, President European Market Services and Head of Digital Assets bei Nasdaq, sagt: “Die europäischen Kapitalmärkte stehen vor Fragmentierung und Effizienzherausforderungen, die das Wettbewerbspotenzial der Region einschränken. Die Tokenisierung bietet eine transformative Chance, Ineffizienzen in Abwicklungs- und Wertpapierverarbeitungsprozessen anzugehen und gleichzeitig das Vertrauen, die Stabilität und die strenge Regulierung zu bewahren, die gut funktionierende Märkte untermauern. Diese Partnerschaft baut auf unserer umfassenderen Vision für die Zukunft der Marktinfrastruktur auf, die kontinuierliche Aktivität in den Bereichen Handel, Clearing, Abwicklung, Risikomanagement und Collateral umfasst. Als Betreiber kritischer Marktinfrastruktur und führender Anbieter von Finanztechnologie ist Nasdaq einzigartig positioniert, um diese Transformation anzuführen.”

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Nach dem anfänglichen Hype ist es um die Tokenisierung von Vermögenswerten wieder deutlich ruhiger geworden. Skeptiker unken sogar, der Ansatz werde eine Randerscheinung bleiben.

„Das Gegenteil ist der Fall: Anwendungsfälle, die in den vergangenen zwei Jahren noch Pilot-Charakter hatten, werden 2026 in den Regelbetrieb gehen“, sagt Stephan Blohm, Verwaltungsrat beim Luxemburger Finanzdienstleister securities.lu.

Von Rohstoffen über Immobilien bis zu Kunstwerken: Die digitale Abbildung von Ansprüchen auf unterschiedlichste Vermögenswerte soll Sicherheit schaffen, Transaktionen effizienter und illiquide Werte überhaupt erst handelbar machen. Trotz dieser Versprechungen hat sich Tokenisierung bisher nicht in der Breite durchgesetzt. Doch 2026 markiert einen Wendepunkt. „Im Verbriefungsgeschäft entwickelt sich Tokenisierung gerade zu einer zentralen Methode“, so Blohm.

Luxemburg hat mit seiner Blockchain-Gesetzgebung früh begonnen, wegweisenden Technologien wie der Tokenisierung den Boden zu ebnen – mit unmittelbaren positiven Auswirkungen auf das Verbriefungsgesetz. Ausgehend davon ist mittlerweile eine funktionierende Infrastruktur entstanden. „Während anderswo noch Proof of Concepts diskutiert werden, geht Luxemburg voran: Hier herrscht regulatorisch längst Klarheit und dadurch ist reale Nachfrage entstanden“, sagt Blohm.

Auch in der Europäischen Union wurde mittlerweile eine unionsweite rechtliche Basis für Tokenisierung gelegt. „Dieses Jahr wird die Regulierung zum ersten Mal in der Breite Früchte tragen“, so Blohm. Gerade Emittenten in Luxemburg nutzen die Rechtssicherheit gezielt für tokenisierte Verbriefungen und profitieren dabei von der klaren Rollenverteilung zwischen Zahlstellen, Verwahrern und weiteren Dienstleistern. Wurden tokenisierte Produkte (digitale Wertpapiere) bisher eingeschränkt aufgesetzt, werden sie jetzt regulär emittiert, verwaltet und gehandelt.

Tokenisierung entwickelt sich zu einem neuen Standardinstrument, denn technologische und rechtliche Grundlagen sind geklärt. Institutionelle Investoren entscheiden jetzt nach ökonomischen Kriterien, ob sie den digitalen Ansatz wählen. Die Versprechungen von Tokenisierung materialisieren sich – gerade auch bei grenzüberschreitenden Transaktionen, etwa schnelleres Settlement und weniger operativer Aufwand. „Für luxemburgische Verbriefungsstrukturen sind vor allem automatisierte Zahlungsflüsse, mehr Transparenz und effizienteres Reporting für Investoren handfeste Vorteile“, sagt Blohm.

Über securities.lu

securities.lu mit Hauptsitz in Luxemburg ist als Verbriefungs-Hub ein zentraler Administrator und Backoffice-Spezialist im Finanzdienstleistungssektor, der im Auftrag von Verwaltungs- und Berechnungsstellen (Service-Gesellschaften) handelt. Auf Grundlage kundenspezifischer Anforderungen und rechtlicher Bestimmungen übernimmt securities.lu Dienstleistungen, Geschäftsprozesse und Teilbereiche im Lebenszyklus einer Verbriefung bis zur vollständigen Verwaltung von maßgeschneiderten Compartments und vergleichbaren Finanzprodukten für (semi-) institutionelle Investoren. Ein hoher Digitalisierungsgrad ermöglicht die übergreifende Verwaltung einer Vielzahl hochspezialisierter Service-Gesellschaften unter einer Dachmarke, die individuell auf Anfragen und Ansprüche eingehen und diese optimal abbilden können.

Verantwortlich für den Inhalt:

Securities.lu GmbH, Clara-Zetkin-Straße 20, 07545 Gera, www.securities.lu

Voll regulierter One-Stop-Shop für Krypto-Infrastruktur – Gemeinsames Management-Team von Boerse Stuttgart Digital und tradias vorgesehen – Boerse Stuttgart Digital und tradias wollen unter dem Dach der Boerse Stuttgart Group europäische Führungsposition im Digital- und Kryptogeschäft ausbauen

Die führenden europäischen Krypto-Infrastrukturanbieter Boerse Stuttgart Digital und tradias wollen sich zusammenschließen. Boerse Stuttgart Digital betreibt das größte Kryptogeschäft aller europäischen Börsengruppen, tradias ist ein führendes europäisches Krypto-Handelshaus. Durch den geplanten Zusammenschluss entsteht ein voll regulierter europäischer Krypto-Champion, der die gesamte Wertschöpfungskette von Brokerage, Handel, Verwahrung, Staking und tokenisierten Assets abdeckt. Die neu formierte Einheit der Boerse Stuttgart Group wird rund 300 Mitarbeiter umfassen und soll künftig durch ein gemeinsames Management-Team von Boerse Stuttgart Digital und tradias mit Hauptsitzen in Frankfurt und Stuttgart geführt werden.

Mit ihrem schnellen Wachstum und ihren komplementären Angeboten ergänzen sich Boerse Stuttgart Digital und tradias exzellent. So verfügt Boerse Stuttgart Digital über einen regulierten Krypto-Broker, eine regulierte Krypto-Börse und einen MiCAR-lizensierten Kryptoverwahrer. Zu den institutionellen Kunden zählen die Großbank Intesa Sanpaolo in Italien sowie die DZ Bank mit der genossenschaftlichen Finanzgruppe und die DekaBank mit ihrem Krypto-Angebot für die Sparkassen – die beiden größten Retail-Bankengruppen in Deutschland. tradias ist ebenfalls europaweit aktiv, hat herausragende Expertise in Handel und Market-Making und bringt ein Kundenportfolio mit führenden Online-Brokern wie flatexDEGIRO, international tätigen Neobrokern wie Trade Republic, Service Providern wie der dwpbank und staatlichen Institutionen ein. Künftig wollen Boerse Stuttgart Digital und tradias ihre Stärken in einem One-Stop-Shop für europäische Finanzinstitute bündeln, die ihren Kunden einen sicheren und voll regulierten Zugang zu Kryptowährungen bieten oder selbst im Kryptomarkt aktiv sein möchten.

“Mit dem geplanten Zusammenschluss von Boerse Stuttgart Digital und tradias treibt die Boerse Stuttgart Group die Entwicklung und Konsolidierung des europäischen Kryptomarkts voran. Als zuverlässiger und vertrauenswürdiger Krypto-Infrastrukturpartner werden wir künftig eine Vielzahl großer Finanzinstitute in Europa betreuen. Damit wollen wir die Weichen für weiteres Wachstum stellen und unsere europäische Führungsposition im Digital- und Kryptogeschäft ausbauen”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group.

Christopher Beck, Founder der tradias: “Wir haben in den vergangenen Jahren eine starke Wachstumsdynamik aufgebaut. Mit dem Zusammenschluss mit Boerse Stuttgart Digital gehen wir nun den nächsten konsequenten Schritt in unserer Unternehmensentwicklung.”

Michael Reinhard, CEO der tradias: “Gemeinsam vereinen wir die komplette Wertschöpfungskette für digitale Assets und schaffen einen neuen europäischen Champion mit deutlich größerer Reichweite, strategischer Tiefe und Gestaltungskraft für die weitere Marktkonsolidierung.”

Der Zusammenschluss soll, vorbehaltlich eines erfolgreichen Abschlusses der Verhandlungen sowie der Zustimmung der Aufsichtsbehörden, in der zweiten Jahreshälfte 2026 vollzogen sein.

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Digital Wallets haben sich in Deutschland etabliert: 83 Prozent der Verbraucher nutzen bereits mindestens eine digitale Geldbörse, beispielsweise für Online-Zahlungen, im stationären Handel oder für Geldtransfers.

Der Markt wird bislang vor allem von Big-Tech-Unternehmen geprägt. Eine aktuelle Cofinpro-Studie zeigt jedoch, dass Banken beim Thema Wallets über einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verfügen, den sie bislang nur unzureichend nutzen: das Vertrauen ihrer Kunden.

“Wallets entscheiden über die Kundenschnittstelle der Zukunft”, sagt Joachim Butterweck, Director bei Cofinpro. “Wer zögert, gibt Daten- und Ertragspotenziale aus der Hand.” Seiner Ansicht nach haben die Banken eine starke Ausgangsposition, auch wenn die aktuellen Nutzungszahlen etwas anderes vermuten lassen: “Finanzinstitute genießen bei 80 Prozent der Umfrageteilnehmer hohes Vertrauen bei sensiblen Daten. Damit sind sie Technologiekonzernen weit voraus, die nur einen Wert von 35 Prozent erreichen.”

Die Studienergebnisse verdeutlichen die Marktdynamik: 71 Prozent der Befragten verwenden PayPal als Wallet-Lösung. Apple Pay, Google Pay und vergleichbare Lösungen erreichen insgesamt rund 40 Prozent. Die Nutzung ist besonders ausgeprägt bei jüngeren Zielgruppen: Fast die Hälfte der unter 35-Jährigen nutzt Apple Pay oder Google Pay bereits regelmäßig im Alltag. Damit setzt diese Altersgruppe Maßstäbe für künftige Erwartungen an digitale Finanzservices.

Die Kunden erwarten von einer Wallet mehr als reine Bezahlfunktionen. So wünschen sich 42 Prozent der Befragten digitale Ausweise in ihrer Wallet, 39 Prozent Bonus- und Loyalty-Programme und 37 Prozent die Integration der Gesundheitskarte oder des Impfpasses. Wallets entwickeln sich somit aus Sicht vieler Nutzer zu einer digitalen Alltagsplattform, die unterschiedliche Lebensbereiche miteinander verbindet.

“Wer die Wallet kontrolliert, begleitet seine Kunden vom Bezahlen über Mobilität bis hin zu Behördengängen”, so Butterweck. “Für Banken ist das keine technische Detailfrage, sondern eine strategische Weichenstellung für ihre langfristige Relevanz.”

Wechselbereitschaft ist besonders bei Jüngeren ausgeprägt

Die Studie verdeutlicht zugleich das hohe Potenzial bankeigener Wallet-Lösungen. So würden 62 Prozent der Befragten eine Wallet ihrer Hausbank nutzen, sofern diese über erweiterte Funktionen verfügt. In der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen liegt dieser Anteil sogar bei über 75 Prozent. Bemerkenswert ist: 61 Prozent der heutigen Apple-Pay- und Google-Pay-Nutzer wären grundsätzlich bereit, zusätzlich oder alternativ eine Wallet ihrer Bank zu verwenden.

Auch eine grundsätzliche Bereitschaft zum Wechsel der Bank ist erkennbar, wenn diese eine überzeugende Wallet-Lösung anbieten würde. Bei den jüngeren Befragten ist dieser Wert mit 42 Prozent (18-25 Jahre) bzw. 56 Prozent (26-34 Jahre) besonders deutlich ausgeprägt. “Wallets sind damit nicht nur ein Instrument zur Kundenbindung, sondern auch ein potenzieller Hebel für die Neukundengewinnung”, betont Butterweck. “Ob Banken dieses Potenzial realisieren, hängt davon ab, wie konsequent sie Wallets aus Kundensicht denken.”

Sicherheits- und Datenschutzaspekte spielen dabei eine zentrale Rolle. So ist 70 Prozent der Befragten eine schnelle Sperrmöglichkeit bei Geräteverlust besonders wichtig und 66 Prozent legen Wert auf eine Datenspeicherung innerhalb Europas. “Genau hier können regulierte Finanzinstitute ihre Stärken ausspielen”, sagt Butterweck. “Vertrauen, Transparenz und klare Verantwortlichkeiten lassen sich nicht kurzfristig kopieren – sie sind das Fundament nachhaltiger Wettbewerbsfähigkeit.”

Über die Studie

Die Cofinpro-Studie “Digital Wallets – die Zukunft der Geldbörsen” basiert auf einer bevölkerungsrepräsentativen Online-Befragung von 1.010 Personen ab 18 Jahren in Deutschland. Die Erhebung wurde im Dezember 2025 durchgeführt.

Verantwortlich für den Inhalt:

Cofinpro AG, Untermainkai 27-28, 60329 Frankfurt am Main, Tel +49 (0) 69 – 299 20 87 60, Fax +49 (0) 69 – 299 20 87 61, www.cofinpro.de

BISON, die Krypto-Handelsplattform der Gruppe Börse Stuttgart, überschreitet die Marke von einer Million aktiven Nutzern und unterstreicht damit seine Position als führende Plattform für Krypto-Trading “made in Germany”.

Die Kombination aus gebührenfreiem Handel und regulierter Verwahrung macht die Plattform zur ersten Adresse für alle, die einfach und zuverlässig in Kryptowährungen investieren und ihre Coins sicher in Deutschland verwahren möchten.

Über eine Million aktive Nutzer vertrauen in puncto Krypto-Handel und Verwahrung auf BISON. Mit diesem Meilenstein festigt die Handelsplattform als Teil der Gruppe Börse Stuttgart, die mit über 160 Jahren Expertise im Finanzmarkt das größte Digital Business aller europäischen Börsengruppen aufgebaut hat, ihre Rolle als führender Anbieter für regulierten und sicheren Zugang zum Kryptomarkt in Deutschland.

BISON setzt nicht nur auf Wachstum, sondern auch auf höchste Sicherheitsstandards: Die treuhänderische Verwahrung erfolgt durch die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, eine regulierte Tochter der Gruppe Börse Stuttgart, die als erster deutscher Kryptoverwahrer die MiCAR-Lizenz von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten hat und ebenso in Deutschland sitzt. Außerdem verfügt die Plattform über eine ISO-Zertifizierung, eine umfangreiche Versicherung verwahrter Coins in Kooperation mit der Munich Re Group sowie ein mehrstufiges Sicherheitssystem.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte BISON die Zahl der aktiven Nutzer um rund 13 Prozent steigern. Die Nachfrage nach Krypto-Trading “made in Germany” blieb hoch. Besonders an Tagen mit Allzeithochs bei Bitcoin verzeichnete BISON bis zu sechsmal mehr Neukunden-Registrierungen als an normalen Tagen.

“Als wir 2019 BISON gründeten, war Krypto vielen Menschen in Deutschland noch völlig unbekannt. Bitcoin stand damals bei rund 2.900 Euro. Heute ist Krypto aus der Finanzwelt nicht mehr wegzudenken. Mehr als eine Million Menschen nutzen inzwischen BISON – ein Meilenstein auf unserem Weg, die Adaption von Kryptowährungen voranzutreiben”, sagt Dr. Ulli Spankowski, Co-Founder & CEO von BISON. “Das Wachstum unserer Nutzerzahlen verdeutlicht, dass das Interesse an regulierten Angeboten aus Deutschland weiter steigt. Wir wollten von Anfang an den Zugang zu Kryptowährungen einfach, sicher und zuverlässig gestalten. Genau diesen Weg gehen wir konsequent weiter. Die vergangenen sieben Jahre sind eine Erfolgsgeschichte für das gesamte Team.”

BISON bietet aktuell Zugang zu über 50 Kryptowährungen sowie mehr als 2.500 Wertpapieren und setzt auf hohe Sicherheitsstandards und klare regulatorische Rahmenbedingungen. Die Krypto-Handelsplattform ist für Nutzer aus 72 Nationen verfügbar und wurde mehrfach für ihre Nutzerfreundlichkeit und Transparenz ausgezeichnet.

Verantwortlich für den Inhalt:

BISON – Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, www.bisonapp.com

Marktkommentar von Violeta Todorova, Senior Research Analyst bei Leverage Shares und Income Shares

Die Kryptowährung Bitcoin steht Anfang 2026 an einem kritischen Wendepunkt. Nach einer Phase der Konsolidierung unterhalb der Allzeithochs testet der Vermögenswert erneut die Überzeugung der Anleger, die makroökonomische Widerstandsfähigkeit und die regulatorische Klarheit. Die Anzeichen mehren sich, dass sich die Fundamente für einen erneuten Aufwärtszyklus bilden – doch der Weg nach oben wird wahrscheinlich nicht linear verlaufen. Denn: Mehrere zusammenlaufende Kräfte entscheiden, ob Bitcoin im Jahr 2026 lediglich moderat ansteigt oder entschlossen in einen neuen Aufwärtstrend ausbricht.

Eine der wichtigsten Entwicklungen für den Ausblick 2026 ist das, was bereits geschehen ist: Der Markt hat seine Exzesse verdaut. Der „Flash Crash“ im Oktober, der über eine Billion Dollar an Kryptomarktwert vernichtete, zeigte auf, wie anfällig überhebelte (overleveraged) Positionen geworden waren. Historisch gesehen hat Bitcoin Schwierigkeiten, unmittelbar nach heftigen Deleveraging-Ereignissen an Dynamik zu gewinnen. Diese Reset-Phase scheint nun weitgehend abgeschlossen zu sein.

Da die Zwangsliquidierungen Vergangenheit sind und der Leverage reduziert wurde, steht Bitcoin auf einem weitaus gesünderen Fundament. Dies schafft eine stabilere Basis, von der aus sich längerfristiges Kapital – insbesondere institutionelle Zuflüsse – wieder engagieren kann.

Regulatorische Klarheit als Bitcoin-Katalysator

Regulatorische Klarheit, insbesondere in den Vereinigten Staaten, ist für die mittelfristige Entwicklung von Bitcoin mindestens ebenso bedeutsam. Der geplante „Clarity Act“ stellt einen potenziellen Wendepunkt dar. Durch die klare Definition der regulatorischen Zuständigkeit, bei der Bitcoin eher als digitale Ware (Commodity) denn als Wertpapier behandelt wird, könnte der Gesetzentwurf die rechtliche Unsicherheit für Anleger, Börsen und Emittenten erheblich verringern.

Obwohl die Gesetzgebung nicht unumstritten ist, bevorzugen Märkte tendenziell Gewissheit gegenüber Unklarheit. Selbst Teilfortschritte könnten bisher abwartendes Kapital freisetzen, die ETF-Adoption beschleunigen und die institutionelle Beteiligung weiter fördern. Dennoch bleiben Verzögerungen oder politische Reibungen ein Risiko. Bis der Rahmen endgültig feststeht, bleibt die Regulierung eher ein bedingter als ein garantierter Rückenwind.

Bitcoins wachsende Verbindung zu Risiko-Assets

Bitcoin wird nicht mehr isoliert gehandelt. In den letzten Jahren hat seine Korrelation mit Aktien, insbesondere Technologiewerten, deutlich zugenommen. Für 2026 ist dies von Bedeutung. Ein widerstandsfähiges Aktienumfeld – statt eines boomenden – könnte bereits ausreichen. Bitcoin hat sich historisch gesehen in Zeiten moderaten Wachstums, lockerer Finanzierungsbedingungen und stabiler Inflation gut entwickelt – genau das makroökonomische Umfeld, das wir in diesem Jahr sehen könnten.

Ermutigend ist zudem, dass die Volatilität am Anleihenmarkt auf den niedrigsten Stand seit 2021 gefallen ist. Ruhigere Staatsanleihenmärkte lockern die Kreditbedingungen und unterstützen tendenziell die Risikobereitschaft bei Finanzanlagen, einschließlich Bitcoin.

Ein weiteres prägendes Merkmal des Ausblicks 2026 ist die tiefere Integration in das traditionelle Finanzwesen. Regulierte ETFs, Futures, Optionen und institutionelle Kreditmärkte haben Bitcoin von einem Randphänomen in eine Finanzinfrastruktur verwandelt. Dies spiegelt die Institutionalisierung von Aktien wider, jedoch in einem weitaus kürzeren Zeitrahmen. Gleichzeitig wachsen die Bitcoin-Bestände in Unternehmensbilanzen (Corporate Treasuries) weiter an. Börsennotierte Unternehmen, die Bitcoin halten, sind keine Anomalie mehr; sie werden zu einer anerkannten Kapitalallokationsstrategie. Diese strukturelle Nachfrage könnte die Schwere künftiger Kursrückschläge verringern und die langfristige Knappheit von Bitcoin verstärken.

Wale könnten Aufwärtspotenzial vorübergehend bremsen

Trotz sich verbessernder Fundamentaldaten bleibt ein Hindernis fest bestehen: das Angebot. Das Niveau von 100.000 US-Dollar ist nicht nur psychologisch wichtig; es ist eine echte Liquiditätszone. Große Halter, sogenannte Wale, die Bitcoin zu weitaus niedrigeren Preisen akkumuliert haben, scheinen bereit zu sein, Bestände nahe diesem Niveau zu veräußern, was einen anhaltenden Verkaufsdruck (Overhead Resistance) erzeugt.

Dies entkräftet das Bullen-Szenario nicht, könnte das Aufwärtspotenzial jedoch vorübergehend begrenzen. Es ist vor diesem Hintergrund nicht unwahrscheinlich, dass Bitcoin einen beträchtlichen Teil des Jahres 2026 damit verbringen könnte, dieses Angebot zu absorbieren, bevor ein nachhaltiger Ausbruch möglich wird.

Wachablösung von Gold zu Bitcoin

Eine interessante Dynamik hat sich bei alternativen Vermögenswerten herausgebildet. Gold hat in den vergangenen Jahren deutlich besser abgeschnitten und profitierte von geopolitischen Risiken, der Nachfrage der Zentralbanken und monetärer Unsicherheit. Historisch gesehen neigte Bitcoin dazu, in der Frühphase von Zyklen hinter Gold zurückzubleiben, um es dann zu übertreffen, sobald das Vertrauen zurückkehrt und sich die Liquidität verbessert. Wenn dieses Muster anhält, könnte 2026 die Wachablösung markieren, bei der Bitcoin die Führung unter den knappen, nicht-staatlichen Vermögenswerten zurückerobert. Die Widerstandsfähigkeit von Bitcoin bei jüngsten Korrekturen, die flacher ausfielen als in früheren Zyklen, stützt diese These.

Bitcoin bricht wichtigen Widerstand – Bullen gewinnen Kontrolle zurück

Nach Erreichen eines Rekordhochs von 126.110 US-Dollar im Oktober 2025 verlor die Rallye an Schwung und kehrte sich scharf um, wobei die Preise um mehr als 35 Prozent fielen. Der Ausverkauf scheint im November nahe 80.843 US-Dollar einen Boden gefunden zu haben. Seitdem hat Bitcoin im Tageschart eine Serie höherer Tiefs gebildet, was signalisiert, dass sich der zugrunde liegende Kaufdruck allmählich wieder aufbaut.

Die Kursbewegung dieser Woche markierte einen technischen Meilenstein: Bitcoin brach über das wichtige Widerstandsniveau bei 94.638 US-Dollar aus. Diese Bewegung bestätigt eine kleine aufsteigende Dreiecksformation – ein Muster, das typischerweise mit höheren Kurszielen assoziiert wird. Aus technischer Sicht öffnet dieser Ausbruch in den kommenden Monaten die Tür in Richtung 108.000 US-Dollar. Darüber hinaus erscheint ein erneuter Test des vorherigen Allzeithochs zunehmend plausibel.

Aber: Erwartungen an eine nachhaltige Bewegung auf neue Rekordmarken sollten verhalten bleiben, solange Bitcoin das Allzeithoch nicht überzeugend zurückerobert und hält. Gelingt den Bullen dies, lässt die technische Struktur Raum für eine ausgedehnte Rallye, wobei 150.000 US-Dollar als mittelfristiges Ziel realistisch scheinen.

Ausblick: Gut positioniert, um Höchststände herauszufordern und zu übertreffen

Der Ausblick für Bitcoin im Jahr 2026 ist vorsichtig optimistisch. Der Markt ist gesünder, der Leverage niedriger, die institutionelle Infrastruktur ist stärker und die makroökonomischen Bedingungen werden allmählich unterstützender. Dennoch könnten regulatorische Verzögerungen, makroökonomische Schocks oder anhaltender Verkaufsdruck den Fortschritt bremsen. Volatilität bleibt ein prägendes Merkmal. Doch wenn sich die regulatorische Klarheit verbessert und sich die Liquidität weiter normalisiert, scheint Bitcoin gut positioniert zu sein, um seine bisherigen Höchststände im Jahr 2026 herauszufordern und potenziell zu übertreffen. Professionelle Anleger, die ein gehebeltes Engagement in Bitcoin suchen, können die ETPs Leverage 3x Long Bitcoin or -3x Short Bitcoin in Betracht ziehen.

Über Leverage Shares:

Leverage Shares ist der Pionier und größte Emittent von börsengehandelten Produkten (ETPs) aus dem Einzelaktien-Segment in Europa. Das mit den International Financial Awards (Bester ETP-Anbieter 2021) ausgezeichnete Unternehmen wurde 2017 gegründet und bietet mehr als 180 ETPs an, die sowohl gehebelte als auch ungehebelte Investments in Einzelaktien, ETFs und Rohstoffen beinhalten. IncomeShares ETPs sind darauf ausgelegt, durch den Verkauf von Optionen auf beliebte Vermögenswerte hohe monatliche Erträge zu erzielen. Sie bieten Anlegern eine einfache und transparente Möglichkeit, an ertragsorientierten Strategien teilzuhaben – ohne die Komplexität der selbstständigen Verwaltung von Optionen.
Der Basisprospekt für Leverage Shares wurde von der irischen Zentralbank als zuständiger Behörde gemäß der EU-Verordnung 2017/1129 und der Financial Conduct Authority (FCA), als zuständiger Behörde gemäß der britischen Fassung der Verordnung, genehmigt. Die EU-Verordnung 2017/1129  ist gemäß des EU-Austrittsgesetz (European Union Withdrawal Act 2018) ebenfalls Teil des britischen Rechts.

Verantwortlich für den Inhalt:

Leverage Shares PLC, 2 Grand Canal Square, Grand Canal Harbour, Dublin, Ireland D02 A342, IE, Tel:+1 (203) 883-9646, www.leverageshares.com

Vertrauenslücke öffnet Tür für Digitale Zentralbankwährungen

Studie: Trotz Rekord-Bekanntheit bleiben Kryptowährungen in Deutschland ein Nischenthema. Staatliche Währungen und Gold dominieren weiterhin als Zahlungsmittel und Wertaufbewahrung. Digitale Zentralbankwährungen stoßen auf eine Marktlücke.

Die neue BearingPoint-Studie zur Akzeptanz von Kryptowährungen in Deutschland zeigt: Der große Durchbruch von Bitcoin & Co. bleibt auch 2025 aus. Zwar ist die Bekanntheit von Kryptowährungen mit 92 Prozent nahezu flächendeckend – doch im Alltag, als Zahlungsmittel, zur Wertaufbewahrung oder als Recheneinheit spielen sie weiterhin nur eine Nebenrolle. Die Deutschen setzen nach wie vor auf staatliche Währungen und Gold.

Kryptowährungen: Bekanntheit hoch, Nutzung bleibt Nische

Fast alle Menschen in Deutschland kennen Kryptowährungen – ein Wert, der sich seit Jahren auf hohem Niveau hält. Waren zu Beginn der BearingPoint-Befragung im Jahr 2016 nur rund jedem zwanzigsten Befragten Kryptowährungen ein Begriff, schoss deren Bekanntheit 2017 rasant in die Höhe und pendelte sich in den letzten Jahren bei über 90 Prozent ein. Diese Entwicklung in der Bekanntheit blieb allerdings bei der Nutzung gänzlich aus. Während im Jahr 2016 rund fünf Prozent der Befragten angaben, Kryptowährungen tatsächlich zu nutzen, sind es 2025 immer noch lediglich acht. Die Mehrheit (51 %) hat zwar schon von Kryptowährungen gehört, weiß aber nicht, wie sie funktionieren.

Digitales Gold, aber kein Massenzahlungsmittel

Kryptowährungen werden zunehmend als “digitales Gold” wahrgenommen und immerhin 20 Prozent der Befragten in Deutschland sehen Kryptowährungen als geeignetes Wertaufbewahrungsmittel an. Dennoch werden Gold (84 %) und staatliche Währungen (77 %) als Wertaufbewahrungsmittel deutlich bevorzugt.

Auch bei den anderen klassischen Funktionen von Geld – Zahlungsmittel und Recheneinheit – schneiden Kryptowährungen wesentlich schlechter ab als staatliche Währungen oder Gold. Nur neun Prozent der Befragten bewerten Kryptowährungen als gutes oder sehr gutes Zahlungsmittel. Staatliche Währungen liegen mit 85 Prozent unangefochten an der Spitze. Gold kommt auf 11 Prozent und liegt damit ebenfalls noch vor Kryptowährungen. Auch als Recheneinheit, also als Maßstab für Preise und Werte, bleibt Krypto ein Randthema: 14 Prozent der Befragten vergleichen Preise in Kryptowährungen, während Gold auf 33 Prozent und staatliche Währungen auf 77 Prozent kommen.

Vertrauen in Kryptowährungen als Anlageform noch immer niedrig

Auch wenn es um das Thema Geldanlage und damit um den Aspekt der Wertsteigerung geht, schneiden Kryptowährungen nach wie vor im Vergleich zu anderen Anlageformen schlecht ab. Im Jahr 2025 gaben 18 Prozent an, bereits in Kryptowährungen investiert zu haben. Grundsätzlich sehen 27 Prozent der Befragten Kryptowährungen als geeignete Anlage an, Aktien (68%), Gold (72%) und Staatliche Währungen (73%) schneiden allesamt wesentlich besser ab. Seit dem Jahr 2017 haben sich diese Zahlen nicht wesentlich verändert. Gefragt nach dem Inflationsschutz, geben ebenso nur 14 Prozent der Befragten an, dass sie Kryptowährungen als geeigneten Schutz gegen die Geldentwertung ansehen – das sind auch nochmals signifikant weniger Personen als noch im Vorjahr (18%). Die Skepsis gegenüber Kryptowährungen ist damit weiterhin groß – insbesondere angesichts der hohen Wertschwankungen und der Unsicherheit bei Regulierung und Verwahrung. Über die Hälfte der Befragten (51 %) nennt zu hohe Wertschwankungen als Hauptgrund gegen ein Investment, gefolgt von regulatorischer Unsicherheit (41 %) und Unsicherheit bei der Verwahrung (41 %). Alle Werte sind im Verglich zur Umfrage im Jahr 2024 sogar nochmals gestiegen.

Digitale Zentralbankwährungen stoßen auf Marktlücke

35 Prozent der Befragten würden eine digitale Zentralbankwährung (z. B. den digitalen Euro) als Zahlungsmittel nutzen – mehr als Kryptowährungen (15 %), Stablecoins (14 %) oder tokenisierte Bankeinlagen (15 %). Stablecoins und tokenisierte Bankeinlagen bleiben damit deutlich hinter den Erwartungen zurück. Sie erreichen keine potenzielle Beliebtheit, die über Kryptowährungen hinausgeht. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass digitale Zentralbankwährungen eine Marktlücke im Bereich digitaler Währungen schließen könnten. Denn im Vergleich zu den bereits am Markt vorkommenden Kryptowährungen, Stablecoins und tokenisierten Bankeinlagen geben mehr als doppelt so viele Menschen an, digitale Zentralbankwährungen nutzen zu wollen.

“Unsere aktuelle Studie zeigt, dass Kryptowährungen in Deutschland zwar eine hohe Bekanntheit genießen, die tatsächliche Nutzung aber weiterhin gering bleibt. Die Menschen vertrauen beim Bezahlen und beim Werterhalt nach wie vor auf staatliche Währungen und Gold. Bemerkenswert ist, dass digitale Zentralbankwährungen auf eine echte Marktlücke stoßen und von den Befragten als vielversprechende Alternative wahrgenommen werden. Private digitale Währungen wie Stablecoins oder Tokenized Deposits können diese Lücke bislang nicht schließen. Die Ergebnisse zeigen: Kryptowährungen sind in Deutschland angekommen und sie haben sich als eine Art digitales Gold etabliert, aber der Sprung zum Massenzahlungsmittel bleibt aus. Digitale Zentralbankwährungen haben hingegen eine signifikante Chance, diese Funktion auszufüllen”, resümiert Dr. Robert Bosch, Partner und Globaler Leiter Banking & Capital Markets bei BearingPoint.

Über die Studie

Die Daten basieren auf einer Online-Umfrage von BearingPoint über das Marktforschungsinstitut YouGov. Für die Befragung wurden im Zeitraum 25. bis 28. November2025 insgesamt 2.006 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren. Die Umfrage wurde in vergleichbarem Set-up auch in den Jahren 2016 bis 2024 durchgeführt und erlaubt die Ableitung von Entwicklungen.

Verantwortlich für den Inhalt:

BearingPoint GmbH, Speicherstraße 1, 60327 Frankfurt, Tel: +49 69 130 22 0, Fax: +49 69 130 22 10 13, www.bearingpoint.com

Europäische Zulassung für Kryptoverwahrung ergänzt deutsche Lizenz für das qualifizierte Kryptoverwahrgeschäft

HAL baut Position als regulierter Digital Asset-Anbieter in der EU aus

Hauck Aufhäuser Lampe (HAL) baut seine Position im Bereich Digital Assets aus: Die Tochtergesellschaft Hauck Aufhäuser Digital Custody (HADC) hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) die Zulassung nach der Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCAR) erhalten. Damit darf die HADC unter dem neuen EU-Regulierungsrahmen Kryptowerte-Dienstleistungen für institutionelle Kunden weiterhin anbieten. Der Zulassung war eine umfassende Prüfungsphase vorausgegangen.

Die Lizenz, die mit Wirkung per Ende November 2025 erteilt wurde, umfasst die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten sowie die Erbringung von Transferdienstleistungen für Kryptowerte, also die Durchführung von Transaktionen im Auftrag von Kunden. Durch das europäische Passporting-Verfahren kann die HADC diese Services künftig in anderen EU-Mitgliedstaaten anbieten.

Für die Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank ist die MiCAR-Zulassung ein weiterer wichtiger Meilenstein. Die HADC war eines der ersten Unternehmen mit einer deutschen Zulassung für das Kryptoverwahrgeschäft und hat sich als spezialisierter Anbieter für Finanzinstitute etabliert. Der Fokus auf institutionelle Kunden wird auch mit der MiCAR-Lizenz beibehalten und künftig unter dem Dach der niederländischen ABN AMRO weitergeführt sowie ausgebaut.

Naeff, Head of Innovation bei ABN AMRO: “Diese europaweite MiCAR-Lizenz für die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, die Hauck Aufhäuser Digital Custody als neuestes Mitglied der ABN AMRO-Familie erworben hat, bietet eine starke Ausgangsbasis für die Entwicklung und das Angebot innovativer Produkte und Dienstleistungen im Bereich digitaler Vermögenswerte für unsere Kunden. Sie unterstützt direkt unsere Strategie, die darauf abzielt, allen unseren Kunden einen Premium-Service zu bieten, und steht im Mittelpunkt unserer Wachstumsambitionen in ganz Europa.”

Heinz-Dieter Kindlein, Geschäftsführer der Hauck Aufhäuser Digital Custody: “MiCAR ist eine neue und für den europäischen Markt entscheidende Regulatorik für digitale Werte. Umso wertvoller war der konstruktive Austausch mit der BaFin auf dem Weg bis zur Erteilung unserer Zulassung.”

Dr. Miguel Vaz, Geschäftsführer der Hauck Aufhäuser Digital Custody: “Mit der Lizenzerteilung sichern wir nun die künftig notwendigen regulatorischen Voraussetzungen, um unser Geschäftsmodell systematisch weiter auszubauen. Diesen Weg werden wir mit unseren Geschäftspartnern konsequent fortsetzen.”

Die MiCAR-Verordnung (EU) 2023/1114 ist seit dem 30. Dezember 2024 in Kraft und schafft erstmals einen einheitlichen Rechtsrahmen für Kryptowerte-Dienstleistungen in der Europäischen Union.

Verantwortlich für den Inhalt:

Hauck Aufhäuser Lampe, Kaiserstraße 24, 60311 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 2161-0, www.hal-privatbank.com

Eine aktuelle BISON-Studie zeigt: Die junge Generation investiert mit KI-Support in Krypto statt in Gold, während strukturelle Barrieren den Zugang zur Finanzwelt weiterhin erschweren. Eine Entwicklung, die sich auch ins neue Jahr ziehen wird? Ein Rück- und Ausblick.

Die deutsche Finanzlandschaft erlebt einen Paradigmenwechsel: Während Kryptowährungen trotz ihrer Volatilität als fester Bestandteil diversifizierter Portfolios akzeptiert werden und die Investmentwelt nicht zuletzt durch ChatGPT und Co. zunehmend demokratisiert wird, bleibt ein beachtlicher Teil der Bevölkerung weiterhin vom Finanzmarkt ausgeschlossen. Eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag von BISON hat fünf zentrale Entwicklungen beleuchtet, die dieses Finanzjahr geprägt haben, und zeigt: Deutschland ist in zwei Finanzwelten gespalten, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

  1. Die Vertrauenskluft – wenn Bildung über Vermögensaufbau entscheidet

Die Studienergebnisse zeigen eine deutliche Spaltung beim Vertrauen in die Finanzwirtschaft. Die Trennlinien verlaufen entlang von Bildungsabschlüssen und Einkommen: Während jeder Zweite mit Abitur der deutschen Finanzwirtschaft vertraut, sind es bei den Befragten ohne Abitur nur 33 Prozent. Noch drastischer wird die Kluft beim Einkommen: Unter den Gutverdienenden vertrauen 55 Prozent dem Finanzmarkt, bei Menschen mit unterdurchschnittlichem Einkommen sind es gerade einmal 21 Prozent.

Das Gefühl, gut informiert zu sein, folgt demselben Muster: 88 Prozent der Gutverdienenden fühlen sich gut informiert, bei Menschen mit niedrigem Einkommen sind es nur 51 Prozent. Die Konsequenz: Menschen mit weniger Bildung und/oder geringerem Einkommen investieren deutlich seltener – selbst in sichere Anlageformen. Eine soziale Kluft mit handfesten Folgen für Vermögensaufbau und Altersvorsorge.

  1. KI als Gamechanger – wie ChatGPT die Finanzbildung demokratisiert

Ausgerechnet Künstliche Intelligenz könnte die Vertrauenskluft perspektivisch schließen: Die unter 40-Jährigen nutzen bereits massiv KI-Tools für ihre Finanzbildung: 50 Prozent der 19- bis 29-Jährigen sehen KI als wichtigen Faktor bei Finanzentscheidungen – bei den über 60-Jährigen sind es nur 12 Prozent. ChatGPT und Co. reißen also zunehmend Barrieren ein und ermöglichen einen niedrigschwelligen Zugang zu Finanzwissen.

Außerdem: Die junge Generation geht beim Investieren völlig neue Wege: digitaler, diversifizierter und KI-gestützt. 75 Prozent der 19- bis 29-Jährigen legen großen Wert auf diversifizierte Portfolios und investieren strategisch. Mit 27 Prozent erreicht das Krypto-Investment bei den 30- bis 39-Jährigen – den Millennials – seinen Peak. Diese Generation kombiniert Kaufkraft mit digitaler Affinität.

  1. Krypto ist das neue Gold – die Portfolios der jungen Generation

Bei Anlegerinnen und Anlegern unter 39 Jahren hat Krypto Gold als Diversifikationsinstrument bereits überholt: Bei den 18- bis 29-Jährigen sind 24 Prozent in Krypto investiert, aber nur 22 Prozent in Edelmetalle. Bei den 30- bis 39-Jährigen ist das Verhältnis noch deutlicher: 27 Prozent Krypto- versus 24 Prozent Gold-Investments. Ab 40 Jahren kehrt sich dieses Verhältnis wieder um.

  1. HODL für die Rente – vom Spekulationsobjekt zur Altersvorsorge

Der vielleicht überraschendste Befund der Studie: Krypto wird zunehmend als Altersvorsorge-Baustein betrachtet. 48 Prozent aller in Kryptowährungen investierten Befragten sehen in diesen eine langfristige Anlage zur Altersvorsorge – nur 37 Prozent nutzen Krypto vorrangig für kurzfristiges Trading. 54 Prozent erhoffen sich eine langfristige Wertsteigerung, 38 Prozent geben explizit an, dass ihre Krypto-Investition der Altersvorsorge dient.

Das Bild von Kryptowährungen hat sich also fundamental gewandelt: vom Spekulationsobjekt zur strategischen Portfoliobeimischung. Besonders bemerkenswert: Die Krypto-Investierenden zeigen parallel ein ausgesprochen konservatives Vorsorge-Verhalten und priorisieren bei der Altersvorsorge insgesamt Sicherheit vor maximalen Gewinnchancen.

  1. Von der Nische in den Alltag – Blockchain-Technologien werden massentauglich

Knapp die Hälfte der Deutschen geht davon aus, dass Kryptowährungen und Blockchain-Technologien in fünf bis zehn Jahren Teil unseres Alltags sein werden. Besonders deutlich ist diese Erwartung bei jüngeren Generationen: 67 Prozent der 19- bis 29-Jährigen und 63 Prozent der 30- bis 39-Jährigen rechnen damit – bei den 60- bis 70-Jährigen sind es nur 23 Prozent.

Mögliche Anwendungsszenarien: Pay-per-Use-Modelle über Blockchain (etwa nutzungsabhängige Abrechnungen via Smart Contracts), Kryptowährungen als Zahlungsmittel in Restaurants und Online-Shops sowie die Tokenisierung von Vermögenswerten wie Kunstwerken oder Immobilien, wodurch auch kleinste Anteile handelbar werden.

Ausblick 2026: Wenn Technologie Teilhabe ermöglicht

Die Studienergebnisse zeichnen ein ambivalentes, aber hoffnungsvolles Bild für 2026: Während strukturelle Barrieren weiterhin bestehen, entstehen gleichzeitig neue, niedrigschwellige Zugänge zur Finanzwelt. KI-gestützte Tools demokratisieren die Finanzbildung und Kryptowährungen etablieren sich endgültig als strategische Portfoliokomponente – nicht mehr als Spekulationsobjekt, sondern als Baustein für langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger.

BISON CEO Ulli Spankowski: “Kryptowährungen werden auch 2026 volatil bleiben – das ist Teil ihrer Natur als noch junge Assetklasse. Was aber aus der Studie hervorgeht und mich optimistisch stimmt, ist die zunehmende Demokratisierung des Finanzmarktes. KI-Tools machen Finanzwissen verfügbar, digitale Assets ermöglichen einen Vermögensaufbau auch mit kleineren Beträgen und regulierte Plattform-Betreiber wie BISON und andere begleiten diesen Wandel verantwortungsvoll – damit finanzielle Teilhabe für alle Realität werden kann.” Er fügt abschließend hinzu: “Die Herausforderung wird sein, auch jene Bevölkerungsgruppen mitzunehmen, die bisher vom Finanzmarkt ausgeschlossen waren. Denn letztlich geht es um mehr als Rendite – es geht um finanzielle Teilhabe und Zukunftssicherung für alle.”

Über die Studie

Die Studie zu dieser Meldung wurde vom Marktforschungsinstitut Marketagent im Auftrag von BISON durchgeführt. Das Online-Marktforschungsinstitut betreibt eines der größten Online-Panels im deutschsprachigen Raum. Die Studie basiert auf 2.000 Online-Befragungen mit Personen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren. Das Sample ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Der Umfragezeitraum erstreckte sich vom 29. August 2025 bis zum 11. September 2025.

Über BISON

BISON ist die mehrfach ausgezeichnete Krypto-Trading-Plattform der Boerse Stuttgart Group für Privatanleger und bietet einen seriösen, vollständig regulierten und benutzerfreundlichen Zugang zu +50 Kryptowährungen sowie +2.500 Wertpapieren. BISON steht für Sicherheit und Qualität “made in Germany”. Mit seinem Hauptsitz in Stuttgart und einem internationalen Team von über 200 Mitarbeitenden zählt die Handelsplattform aktuell +990.000 aktive Nutzer und ist für Personen aus 72 Nationen verfügbar.

Verantwortlich für den Inhalt:

BISON – Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, www.bisonapp.com

Eine aktuelle repräsentative Umfrage zeigt: 48 Prozent der in Kryptowährungen investierten Deutschen nutzen Bitcoin & Co. trotz hoher Volatilität für die langfristige Vermögensbildung. Insbesondere Millennials treiben den Wandel voran.

Die Deutschen sorgen sich um ihre Rente und suchen offenbar nach renditestarken Alternativen zu klassischen Vorsorgeprodukten. Eine aktuelle, repräsentative Studie im Auftrag von BISON, der Krypto-Plattform der Gruppe Börse Stuttgart, zeigt: Kryptowährungen entwickeln sich vom spekulativen “Zockerinstrument” zur langfristigen Anlageform. Auch wenn der Markt – wie aktuell – immer wieder Rückschläge erlebt, konnte Bitcoin über die Jahre hinweg einen deutlichen Wertzuwachs verzeichnen. Vor diesem Hintergrund gewinnen digitale Währungen bei der Altersvorsorge der Deutschen zunehmend an Bedeutung.

Von der Spekulation zur strategischen Vermögensplanung

Obwohl Kryptowährungen der Ruf kurzfristiger Spekulationsobjekte mit hoher Volatilität vorauseilt, zeichnet die Studie ein überraschend anderes Bild: Beinahe jeder zweite in Bitcoin & Co. investierte Befragte (48 %) gab an, dass er Krypto als langfristige Anlage, vor allem zur Altersvorsorge, nutze. Zum Vergleich: Nur 37 Prozent der Befragten setzen auf kurzfristiges Trading.

Besonders bemerkenswert: Die Mehrheit der Krypto-Investoren verfolgt parallel ein ausgesprochen konservatives Vorsorge-Verhalten: Etwa zwei von drei Personen (62 %) priorisieren Sicherheit vor reinen Gewinnchancen (34 %) bei der Altersvorsorge.

Millennials führen den Wandel an

Während bei jungen Investoren zwischen 18 und 29 Jahren die kurzfristige Anlage (39 %) leicht vor der langfristigen Nutzung (38 %) liegt, kippt dieses Verhältnis ab der Altersgruppe der 30- bis 39-Jährigen klar zugunsten der Altersvorsorge. Frei nach dem Motto “HODL für die Rente” wird langfristig in Kryptowährungen investiert (der in der Krypto-Community etablierte Begriff HODL steht für “Hold On for Dear Life”):

Bei den 30- bis 39-Jährigen setzt fast jeder Zweite (47 %) auf langfristige Anlage, während nur noch ein Drittel (34 %) kurzfristig tradet. In der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen investieren 50 Prozent langfristig, bei den 50- bis 59-Jährigen sind es 69 Prozent und auch bei den 60- bis 70-Jährigen dominiert mit 66 Prozent klar die langfristige Anlagestrategie.

Die am stärksten in Krypto investierte Altersgruppe sind die Millennials in ihren Dreißigern: 27 Prozent dieser Altersgruppe haben neben klassischen Anlageformen wie Spar- und Festgeldanlagen (56 %), Investmentfonds und ETFs (33 %), Aktien und Derivaten (34 %) sowie Edelmetallen (24 %) auch Kryptowährungen im Portfolio. Für 56 Prozent der 30- bis 39-Jährigen hat Sicherheit höchste Priorität bei der Altersvorsorge, gleichzeitig erhofft man sich aber auch gute Gewinnchancen (41 %) – ein vermeintlicher Widerspruch, den Kryptowährungen offenbar erfüllen können.

Langfristige Wertsteigerung statt schnellen Reichtums

Die Zahlen belegen einen fundamentalen Wandel im Nutzerverständnis:

54 Prozent der Krypto-Investoren erhoffen sich eine langfristige Wertsteigerung.

38 Prozent geben explizit an, dass ihre Krypto-Investition der Altersvorsorge dient.

Nur 34 Prozent setzen auf kurzfristige Gewinne.

“Kryptowährungen, insbesondere Bitcoin, sind die stärkste Asset-Klasse der letzten 15 Jahre. Der positive Trend hält – trotz temporärer Rücksetzer – nach wie vor an”, erklärt Dr. Ulli Spankowski, CEO von BISON. “Wir beobachten eine deutliche Reifung des Marktes: Regularien werden vorangetrieben, Staaten investieren, und immer mehr Anlegerinnen und Anleger erkennen das langfristige Potenzial – auch wenn die Asset-Klasse weiterhin volatil ist und Rücksetzer dazugehören.”

Spankowski betont den Paradigmenwechsel: “Krypto entwickelt sich von der kurzfristigen Spekulation – dem Traum, über Nacht Millionär zu werden – zur langfristigen Vermögensanlage. Was wir immer häufiger sehen, ist eine konservativere, strategischere Herangehensweise. Aus heutiger Sicht darf die Asset-Klasse in einem gut diversifizierten Portfolio nicht fehlen. Genau das unterstützen wir bei BISON: Diversifikation ist einer der zentralen Grundsätze solider Geldanlage. Sie reduziert das Risiko und glättet die Volatilität im Sinne einer ausgewogenen Risiko-Rendite-Balance.”

Über die Studie

Die Studie zu dieser Meldung wurde von Marketagent im Auftrag von BISON durchgeführt. Das Online-Marktforschungsinstitut betreibt eines der größten Online-Panels im deutschsprachigen Raum. Die Studie basiert auf 2.000 Online-Befragungen mit Personen im Alter zwischen 18 und 70 Jahren. Das Sample ist repräsentativ für die deutsche Bevölkerung. Der Umfragezeitraum erstreckte sich vom 29. August 2025 bis zum 11. September 2025.

Über BISON

BISON ist die mehrfach ausgezeichnete Krypto-Trading-Plattform der Boerse Stuttgart Group für Privatanleger und bietet einen seriösen, vollständig regulierten und benutzerfreundlichen Zugang zu 40 Kryptowährungen sowie +2.500 Wertpapieren. BISON steht für Sicherheit und Qualität “made in Germany”. Mit seinem Hauptsitz in Stuttgart und einem internationalen Team von über 200 Mitarbeitenden zählt die Handelsplattform aktuell +990.000 aktive Nutzer und ist für Personen aus 72 Nationen verfügbar.

Verantwortlich für den Inhalt:

BISON – Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, www.bisonapp.com

Seit einigen Jahren interessieren sich immer mehr Anleger:innen für Bitcoin und andere Kryptowährungen. Bereits rund 14 Prozent der Deutschen besitzen digitale Coins, weitere 30 bis 40 Prozent bekunden grundsätzliches Interesse am Einstieg in Investments in Kryptowährungen.

Die Anzahl der Anleger:innen wächst, denn es geht auch unkompliziert: Mit der BISON App der Gruppe Börse Stuttgart. Einfach, sicher, aus Deutschland.

Was sind Kryptowährungen?

Kryptowährungen sind digitale Assets, die auf kryptografisch gesicherten, dezentralen Netzwerken basieren und direkt zwischen Nutzer:innen ohne Banken über die Blockchain ausgetauscht werden können. Als Anlageform können sie Chancen auf Wertsteigerung und Diversifikation bieten. Über spezialisierte Handelsplattformen, wie die Krypto-Trading-App BISON, die Teil der Gruppe Börse Stuttgart ist, können Anleger:innen nicht nur bekannte Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum, sondern auch 38 weitere Coins handeln und verwahren. Seit Ende 2024 ist in der EU die MiCAR-Verordnung verpflichtend für Anbieter:innen und Verwahrer:innen von Kryptowerten. Sie sorgt für Transparenz, einheitliche Standards im Markt und besseren Anlegerschutz.

Portfolio-Diversifikation mit Kryptowährungen

Kryptowährungen haben sich in den vergangenen Jahren zu eigenständigen Anlageinstrumenten entwickelt und etablieren sich im Finanzsystem. Daher gehören für immer mehr Anleger:innen Kryptowährungen zu einem gut diversifizierten Portfolio. Zwar können die Kurse von Kryptowährungen oft deutlich stärker schwanken als bei klassischen Anlagen wie Aktien oder Anleihen, doch hängt ihre Entwicklung nicht immer in gleichem Maß von traditionellen Märkten ab. Das kann sie für jene Anleger:innen interessant machen, die ihre Vermögenswerte breiter streuen möchten. Dabei ist ein realistisches Bild von Chancen und Risiken und gute Vorbereitung wichtig.

Sichere Verwahrung beim Investieren

Wer in Kryptowährungen investieren möchte, sollte bei der Wahl des Anbieters vorranging auf Sicherheit und Seriosität achten. Ein Anbieter mit Sitz in Deutschland, der alle MiCAR-Vorgaben einhält und unter klaren gesetzlichen Vorgaben arbeitet, schafft Transparenz und Vertrauen.

Ebenso wichtig sind vollständige Lizenzen, ISO-zertifizierte Standards sowie ein mehrstufiges Sicherheitskonzept. Die Verwahrung der Kryptowährungen erfolgt bei BISON über die Boerse Stuttgart Digital Custody GmbH, eine Tochtergesellschaft der Gruppe Börse Stuttgart, die höchste Sicherheitsstandards gewährleistet und die erste MiCAR-Lizenz in Deutschland erhalten hat.

Transparenz und Vertrauen

Wer sich über eine bestimmte Kryptowährung informieren möchte, achtet in der Regel auf wichtige Basisdaten wie den aktuellen Kurs, die prozentuale Veränderung des Kurses über verschiedene Zeiträume, die Marktkapitalisierung und das Handelsvolumen des Coins, um Marktinteresse und Liquidität einzuschätzen. Außerdem werden für die Bewertung der Knappheit die Umlaufmenge und das maximale Angebot angegeben. Ergänzend sollten bei der Recherche eine Projektbeschreibung mit Zielen und Anwendungsfällen, historische Kursverläufe sowie offizielle Quellen eines Coins herangezogen werden.

BISON zeigt immer den aktuellen Kauf- und Verkaufspreis an, zu dem man Kryptowährungen handeln kann. Der Handel von Kryptowährungen ist gebührenfrei. Es fällt lediglich der anteilige Spread an, also der Unterschied zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis. Die intuitive Oberfläche für Nutzer:innen sowie die App am Smartphone erleichtern den Zugang, bei Fragen und Problemen unterstützt ein verlässlicher Kundendienst. Neuanleger:innen, die überlegen, ihr Portfolio mit Kryptowährungen zu diversifizieren, können mit einer regulierten Plattform wie BISON einfach und sicher in den Handel einsteigen. Weitere Informationen unter: www.bisonapp.com

Verantwortlich für den Inhalt:

BISON – Boerse Stuttgart Digital Broker GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, www.bisonapp.com

Für immer mehr institutionelle Investoren gehört ein Kryptobaustein fest ins Portfolio.

Um das Exposure gegenüber Bitcoin und Co. schnell und unkompliziert für Family Offices oder Pensionskassen aufzubauen, setzt Super Global auf etablierte Kryptobörsen wie Coinbase, Kraken und neuerdings auf Bybit. „Institutionelle wünschen sich bei Krypto-Investments eine schnelle und einfache Umsetzung. Die erhalten sie durch Digital-Asset-AMCs gemäß Luxemburger Verbriefungsgesetz. Die Allokation wird aufgebaut über institutionelle Plattformen der großen Player“, sagt Daniel Knoblach, Verwaltungsrat der Super Global Services SA.

Einen Teil des Vermögens in digitale Werte wie Kryptowährungen anzulegen, gehört für einen wachsenden Anteil institutioneller Investoren heute fest zur Anlagestrategie. „Wir bekommen immer häufiger Anfragen beispielsweise von Family Offices, die Krypto-Exposure aufbauen wollen“, sagt Knoblach. „Dabei geht es schon lange nicht mehr um Zockerei, sondern um gezielte Diversifikation durch eine weitere Anlageklasse.“

Doch Institutionelle haben beim Investment in Kryptowährungen spezielle Anforderungen. Der direkte Kauf von Coins über eine Kryptobörse würde Komplexität ins Portfolio und in die Vermögensverwaltung bringen. Daher werden strukturierte Produkte wie Digital-Asset-AMCs genutzt, speziell für digitale Vermögenswerte aufgelegte Zertifikate. Damit lassen sich Krypto-Investments schnell, regulatorisch optimiert und kosteneffizient aufsetzen und ein eigenes Wallet an einer Kryptobörse wird nicht benötigt. „Um die Komplexität im Hintergrund kümmern wir uns“, sagt Knoblach. Dabei nutzt Super Global etablierte Kryptobörsen wie Coinbase oder Kraken und neuerdings auch Bybit, zur Verwahrung der Digital-Asset-AMCs arbeitet das Unternehmen darüber hinaus mit Plattformen wie Fireblocks oder Fordefi zusammen, die auf institutionelle Anleger und DeFi-Anforderung wie beispielsweise Execution Policies spezialisiert sind. „Digital-Asset-AMCs mit der Verwahrung der Coins über eine etablierte Plattform im Hintergrund macht das Krypto-Engagement für Institutionelle so einfach wie Investments in andere Anlageklassen ihres Portfolios“, so Knoblach.

Verantwortlich für den Inhalt:

Super Global GmbH, Luise-Ullrich-Straße 20, 80636 München,Tel: +49 89 51 770 450, www.super-global.de

BISON, die Krypto-Trading-Plattform für Privatkunden der Gruppe Börse Stuttgart, hat in einer deutschlandweiten, repräsentativen Studie den Stellenwert von Kryptowährungen in der Gesellschaft untersucht.

Das Ergebnis gibt der Anlageklasse Rückenwind, denn: Auch wenn die digitalen Assets besonders sensibel auf geopolitische Spannungen und wirtschaftspolitische Entscheidungen wie etwa Trumps Zollpolitik reagieren, erleben sie derzeit goldene Zeiten. Insbesondere Bitcoin hat sich von einem reinen Spekulationsprodukt zur krisenfesten Alternative neben Gold und klassischen Anlageklassen entwickelt. Traditionelle Assets wie der US-Dollar oder US-Staatsanleihen mussten hingegen jüngst Vertrauensverluste hinnehmen. “Kryptowährungen haben sich als ernstzunehmende Alternative zum traditionellen Finanzsystem etabliert. Vor allem Bitcoin spielt zunehmend in derselben Liga wie Gold”, erläutert Dr. Ulli Spankowski, Gründer und CEO von BISON.

Diversifikation schließt Krypto mit ein

Diese Dynamik wird auch in den Studienergebnissen deutlich: Bei jungen Anlegern ist Krypto inzwischen beliebter als Gold – Tendenz steigend. In der Altersgruppe der 18-29-Jährigen investiert bereits fast jeder Vierte (24,1 %) in Kryptowährungen und jeder Fünfte (21,8 %) in Edelmetalle wie Gold – ein Unterschied von 2,3 Prozentpunkten. Bei den 30-39-Jährigen fällt die Krypto-Präferenz noch deutlicher aus: 27,2 % der in Anlageprodukte investierten Befragten setzen auf Kryptowährungen, 23,7 % auf Edelmetalle. Während sich das Investitionsverhalten bei den 40-49-Jährigen die Waage hält (Krypto: 16,6 %, Edelmetalle: 16,4 %), verschieben sich die Präferenzen ab der Altersgruppe der 50-59-Jährigen: Von ihnen sind 7,4 % in Krypto investiert, 16,1 % in Edelmetalle. Bei den über 60-Jährigen zeigt sich ein traditionelles Bild mit 12,7 % in Edelmetallen gegenüber 2,6 % in Kryptowährungen. “Bitcoin ist längst kein Nischenprodukt mehr. Bei Anlegern in ihren 20ern und 30gern ist das “digitale Gold” bereits Fixstarter in einem diversifizierten Portfolio. Aber auch bei den älteren Zielgruppen sieht man wachsendes Interesse in Bitcoin & Co.”, interpretiert Spankowski die Ergebnisse.

Eine grundsätzlich positive Einstellung gegenüber Kryptowährungen ist ebenfalls generationenabhängig: Rund zwei Drittel (66,1 %) der 18-29-Jährigen beschreiben ihre Haltung als sehr oder eher positiv, gefolgt von 65,2 % in der Gruppe der 30-39-Jährigen. Selbst in der Altersgruppe von 40-49 Jahren liegt der Anteil mit positiver Haltung noch bei 44,4 %. Erst bei den 50-59-Jährigen sinkt dieser Wert deutlich auf 24,6 % und bei den 60-70-Jährigen auf 12,6 %.

Digitaler Wandel revolutioniert die Finanzbildung

Die Studie offenbart auch einen grundlegenden Wandel im Investitionsverhalten: Die junge Generation zeigt sich interessiert am Thema Investitionen und legt besonders großen Wert auf Diversifikation über verschiedenste Anlageformen hinweg – von Spar- und Tagesgeldkonten über Investmentfonds und ETFs bis hin zu Aktien, Immobilien und eben auch Kryptowährungen. Ein besonders spannender Befund ist, dass 50 % der unter 35-Jährigen, die bereits investiert sind, angeben, sich bei Investmentfragen von KI unterstützen zu lassen. Der digitale Wandel ist somit auch in der Finanzbildung angekommen.

Dr. Ulli Spankowski begrüßt diese Entwicklung und sieht in ihr eine längst überfällige Demokratisierung der Investmentbranche: “Der digitale Wandel hat Barrieren abgebaut und ermöglicht es jedem, sich das notwendige Wissen anzueignen, um Geld zu investieren und Vermögen aufzubauen. Zu dieser Demokratisierung tragen auch Angebote wie BISON bei. Wir bieten allen Anlegern – egal ob Anfänger oder erfahren – einen sicheren, einfachen und modernen Zugang zu Kryptowährungen und tragen so dazu bei, dass Vermögensaufbau kein Privileg, sondern eine Option für alle ist.”

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Boerse Stuttgart Digital, Europas führender Krypto-Infrastrukturanbieter, ist der Partner der DekaBank beim Aufbau eines Kryptoangebots für Retailkunden der Sparkassen.

Im Rahmen der Partnerschaft gewährleistet Boerse Stuttgart Digital mit ihrer institutionellen Brokerage-Lösung, dass die DekaBank zuverlässig mit Liquidität in Form von Kryptowerten versorgt wird. Die DekaBank nutzt ihre bereits für das institutionelle Geschäft etablierte Krypto-Infrastruktur und baut diese für das Retailsegment aus. Das Deka-Angebot umfasst die komplette Wertschöpfungskette vom Handel über die Verwahrung bis hin zum Frontend und soll im nächsten Jahr starten.

Boerse Stuttgart Digital trägt einen wichtigen Teil dazu bei, dass die DekaBank ein hochliquides Angebot an Kryptowerten zur Verfügung stellen kann. “Wir freuen uns, als Partner der DekaBank ein Kryptoangebot für die Sparkassen im Retailsegment zu ermöglichen. Boerse Stuttgart Digital ist Europas führender Anbieter von Kryptoinfrastruktur und steht für Werte, die auch für die DekaBank besonders wichtig sind: Vertrauen, Integrität, Professionalität. Führende Finanzinstitutionen, die ihren Kunden einfachen und sicheren Zugang zu Kryptowährungen bieten wollen, vertrauen uns – in Deutschland und ganz Europa”, sagt Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group.

“Mit unserer hauseigenen Infrastruktur sichern wir den größtmöglichen Teil der Wertschöpfungskette innerhalb der Sparkassen-Finanzgruppe und machen die Integration des Angebots für Sparkassen so einfach wie möglich. Wir arbeiten mit Boerse Stuttgart Digital bereits erfolgreich beim Kryptoangebot für institutionelle Kunden zusammen, und wollen ihre Services nun auch beim Aufbau eines Angebots für das Retailsegment nutzen”, sagt Marion Spielmann, COO Bankgeschäftsfelder & Verwahrstelle der DekaBank.

Bereits seit 2024 ist Boerse Stuttgart Digital Infrastrukturpartner der DekaBank im Handel mit Kryptowährungen für deren institutionelle Kunden. Jetzt wird die Partnerschaft auf das im Auftrag der Sparkassen entwickelte, beratungsfreie Angebot der DekaBank für Selbstentscheiderinnen und Selbstentscheider ausgeweitet.

Verantwortlich für den Inhalt:

Boerse Stuttgart GmbH, Börsenstraße 4, 70174 Stuttgart, Tel: +49 711 222985-711, Fax: +49 711 222985-55, www.boerse-stuttgart.de

Die Debatte um Bitcoins & Co. spaltet nach wie vor das Lager der Sparer und Anleger: Während die Kurse der bekanntesten Kryptowährungen Rekordwerte erreichen, bleiben viele unsicher – zu volatil, zu undurchsichtig, zu neu.

Dennoch setzen immer mehr Banken, Staaten und Großanleger auf digitale Assets als festen Portfoliobestandteil. Worauf kommt es beim Einstieg wirklich an und wie lassen sich Risiken intelligent abfedern?

Das digitale Zeitalter verändert den Vermögensaufbau grundlegend, traditionelle Anlagemodelle stehen angesichts geopolitischer Unsicherheiten und hoher Inflation zunehmend auf dem Prüfstand. Mittendrin: Krypto-Investments, deren Image noch immer zwischen Hype, Skepsis und Zukunftsvision schwankt. Während sich klassische Anleger auf Aktien, Immobilien oder Gold fokussieren, wächst parallel die Gruppe der Krypto-Enthusiasten, die in Bitcoin, Ethereum & Co. einen legitimen, modernen Schutz gegen Inflation und Währungsmanipulation sehen. Doch trotz erster Erfolge und wachsendem Interesse ist die Unsicherheit unübersehbar, insbesondere bei Einsteigern, die Angst vor starken Kursschwankungen und unseriösen Anbietern haben. „Wer sich nicht mit digitalen Assets auseinandersetzt, verpasst möglicherweise die entscheidende Anlageklasse der kommenden Jahre und setzt sich unnötigen Risiken klassischer Märkte aus“, erklärt Investmentpunk Gerald Hörhan.

„Krypto-Investments gehören heutzutage in jedes diversifizierte Portfolio – vorausgesetzt, man macht es richtig und informiert sich gründlich“, fügt er hinzu. „Die digitale Vermögensstrategie bietet enorme Chancen, birgt aber wie jede Geldanlage spezifische Risiken, die man kennen muss.“ In der mittlerweile fast zwanzigjährigen Karriere im Investmentbereich hat Gerald Hörhan beobachtet, wie sich innovative Technologien von Randerscheinungen zu etablierten Marktgrößen entwickeln. Besonders deutlich zeigt sich dabei: Es sind nicht die Kryptowährungen selbst, sondern mangelndes Know-how und unüberlegte Investitionsentscheidungen, die Privatanleger am häufigsten zu Fall bringen. Gerald Hörhan hat sich daher mit der Investmentpunk Academy darauf spezialisiert, Menschen mit praxisnahem Expertenwissen auszustatten, um den Einstieg in digitale Assets zu erleichtern und typische Fehler zu vermeiden. Worauf es dabei ankommt, verrät der Investmentpunk hier.

Krypto-Assets: Vom Nischenprodukt zum festen Bestandteil institutioneller Portfolios

„Wir beobachten derzeit, dass Banken, Staaten und börsennotierte Konzerne nicht mehr an der Seitenlinie stehen, sondern zunehmend aktiv investieren“, berichtet Gerald Hörhan. Kryptowährungen sind demnach aus dem Schatten der Start-up-Szene herausgetreten und werden immer häufiger als Investment-Asset in professionellen Portfolios eingesetzt. Speziell der Bitcoin hat mit seinen jüngsten Allzeithochs endgültig den Beweis erbracht, dass er nicht nur eine kurzlebige Modeerscheinung ist, sondern einen ernstzunehmenden Gegenpol zu klassischen Währungen und inflationsanfälligen Staatsanleihen bieten kann.

Was bedeutet das für Privatanleger? Nie war es leichter, an globalen Finanzinnovation teilzuhaben und Vermögen nicht mehr nur auf Bankkonten und Aktienmärkte zu vertrauen. Durch die Blockchain-Technologie sind Übertragungen transparent, dezentral und unabhängig von nationalstaatlichen Restriktionen. „Allerdings verleiten euphorische Medienberichte leicht zu Schnellschüssen. Deshalb rate ich, sich nicht blind auf Hypes zu verlassen, sondern Portfolios mit Bedacht und Bildungsbereitschaft zu gestalten“, betont Gerald Hörhan. „Die moderne Vermögensstrategie beginnt schließlich immer beim Wissen, nicht beim blinden Investieren.“

Zensurfreies Geld und globale Unabhängigkeit – was Kryptowährungen einzigartig macht

Neben der Performance eröffnen digitale Währungen einmalige Vorteile: „Keine Bank, kein Staat kann Ihr Krypto-Konto einfrieren oder Ihr Vermögen beschlagnahmen“, unterstreicht Gerald Hörhan. Diese neue Form digitaler Selbstbestimmung wird insbesondere in Krisenzeiten zu einem entscheidenden Pluspunkt. Anders als traditionelle Assets, die im Extremfall gesetzlichen Zugriffen oder staatlichen Sperrungen unterliegen, ermöglicht Krypto zensurfreies, grenzüberschreitendes Investieren.

Gleichzeitig revolutioniert die Blockchain-Technologie den Zahlungsverkehr: Mit Kryptowährungen lassen sich rund um den Globus Zahlungen tätigen, Investments tätigen und Werte speichern. „Durch die globale Unabhängigkeit sind Anleger nicht länger auf politische Stabilität oder nationalstaatliche Regulierungen angewiesen“, erklärt der Investmentpunk. Damit wird erstmals wirkliches Eigentum im digitalen Raum möglich – ein Meilenstein für alle, die Vermögensschutz und Freiheit in einer zunehmend vernetzten Welt anstreben.

Inflationsschutz und begrenztes Angebot: Warum Bitcoin und Ethereum langfristig überzeugen

Ein zentrales Argument pro Krypto-Investment ist der Schutz vor Inflation. Während Zentralbanken ihre Währungen ausweiten und dabei die Kaufkraft schleichend entwertet wird, sind Bitcoins und viele andere Kryptowährungen strikt limitiert. „Keine Zentralbank der Welt kann die maximale Anzahl von Bitcoins erhöhen – das macht Bitcoin so attraktiv als Inflationsschutz“, so Gerald Hörhan. Während Papiergeld durch die Druckerpresse jedes Jahr an Wert verliert, profitieren Halter digitaler Assets von Knappheit und zunehmender Akzeptanz.

Insbesondere etablierte Coins wie Bitcoin und Ethereum genießen dabei einen Vertrauensvorschuss und gelten mittlerweile als die digitalen Alternativen zu Gold und Blue Chips. Ethereum bietet neben dem Kurswert auch Staking-Möglichkeiten mit attraktiven Erträgen, vergleichbar mit Dividenden oder Zinsen bei Bankanlagen. „Aber: Finger weg von sogenannten Shitcoins! Wer langfristig erfolgreich sein möchte, setzt auf Bewährtes statt auf kurzfristige Trends“, mahnt Gerald Hörhan.

Volatilität, Regulierungen und das Counterparty-Risiko: Mit Wissen Risiken minimieren

Kritiker führen häufig ins Feld, dass Kryptowährungen extremen Kursschwankungen unterworfen sind. Doch tatsächlich relativiert sich dieses Argument, schaut man auf die Entwicklung der letzten Jahre: „Die Volatilität großer Coins wie Bitcoin nimmt ab, je mehr sie in den Mainstream rücken“, erklärt Gerald Hörhan. Aktien großer Tech-Konzerne oder selbst Gold durchlaufen immer wieder ähnliche Schwankungen – entscheidend ist, wie Anleger diese Schwankungen managen.

Strategien wie beschleunigte Ansparpläne helfen, Kurstiefs gezielt zu nutzen, indem bei fallenden Kursen größere Beträge investiert werden. So entsteht ein Cost-Average-Effekt, der Risiken bei langem Anlagehorizont spürbar abmildert. Das zweite große Risiko, das sogenannte Counterparty-Risiko – also der Verlust der Assets durch insolvente Kryptobörsen – lässt sich durch eigene Wallets („Not your keys, not your coins“) oder Investitionen in Krypto-ETFs (z. B. von BlackRock) gezielt minimieren. „Am gefährlichsten sind dabei menschliche Fehler, nicht die Coins selbst“, sagt Gerald Hörhan. Wer sich Know-how aneignet, investiert sicherer.

Die richtige Strategie zum Einstieg: Diversifikation, Plansicherheit, Bildung

Was aber ist nun der beste Weg, um Krypto in das eigene Portfolio einzubinden? Gerald Hörhan empfiehlt, sich strikt an bewährte Investmentgrundsätze zu halten: „Diversifiziere über Länder und Börsen, nutze Ansparpläne und bilde dich ständig weiter.“ Eine intelligente Portfoliostrategie umfasst dabei zwischen 5 und 10 Prozent in Kryptowährungen, je nach Risikoneigung.

Dabei setzt Gerald Hörhan auf eine klare Trennung zwischen ernstzunehmenden Projekten und riskanten Spekulationen. „Der größte Fehler privater Anleger sind Illusionen vom schnellen Reichtum ohne Fundament“, warnt der Finanzexperte. Grundsätzlich sollte die Krypto-Allokation nicht auf Kosten klassischer Vermögensstandbeine wie Aktien, Immobilien oder Rohstoffe erfolgen, sondern diese sinnvoll ergänzen. Wer das Potenzial digitaler Assets versteht und Risiken beherrscht, erschließt sich eine neue Dimension der Unabhängigkeit im digitalen Zeitalter – fernab von Banken und Bürokratie.

Verantwortlich für den Inhalt:

Investmentpunk Academy GmbH, Singerstraße 2/13, A- 1010 Wien, Austria, www.investmentpunk.com

Bis Freitag vergangene Woche sah es so aus, als ob der Bitcoin sich neben Gold als alternativer „sicherer Hafen“ gegen Inflation und schwindendes Vertrauen in US-Dollar und US-Anleihen etablieren könnte.

Doch ein Tweet von Donald Trump mit der Drohung, gegen China 100 Prozent Strafzölle zu verhängen, jagte den Bitcoin-Kurs nach unten. Der Goldpreis hingegen steigt weiter. „Damit zeigt sich wie schon in der Vergangenheit, dass Politik der größte Einflussfaktor für den Bitcoin-Preis ist“, erklärt Hartmut Giesen, Geschäftsführer der Sutor Bank, wo er für Business Development Fintech, digitale Partner und Krypto / Blockchain zuständig ist. „Dabei war Bitcoin entwickelt worden, um als dezentrale Währung unabhängig von politischer Beeinflussung zu sein“, führt Giesen aus. Der Tweet sei sicherlich keine bewusste Manipulierung des Bitcoin-Preises gewesen. „Aber es gibt Gerüchte, dass das Zurückrudern von Trump am vergangenen Wochenende auch damit zu tun hatte, dass die Trump-Familie zu den großen Verlierern des Krytpo-Flashcrashes gehörten“, sagt Giesen.

Die jüngere Vergangenheit hat aus Sicht von Hartmut Giesen bereits mehrfach gezeigt, dass der Kurs des Bitcoin mehr von Politik getrieben wird als von allen anderen Preisfaktoren, wie zum Beispiel Zinsen oder anderen makroökonomischen Faktoren. Dies hat sich schon im Sommer gezeigt, als in den USA neue Gesetze zur Krypto-Regulierung in Kraft traten. Korrelationen zu anderen Asset-Klassen besonders zu Tech-Aktien und zuletzt Gold lassen sich immer nur temporär beobachten. Impulse meist aus dem politischen Bereich heben die Korrelationen immer wieder auf. Dabei ist nach Meinung von Hartmut Giesen zumindest seit der Trump-Administration zu vermuten, dass Politik bewusst mit Sicht auf Kryptopreise gestaltet wird, weil die Trump-Familie von hohen Preisen profitiert.

Traum von unabhängiger Währung gescheitert?

Die Ursprünge des Bitcoin gehen auf den Wunsch nach einer vollkommen unabhängigen Währung, die Werte digitalisiert und dabei ohne zentrale Kontrolle funktioniert, zurück. „Wenn Bitcoin der Traum einer von der Politik völlig unabhängigen Währung war, frei von staatlicher Einflussnahme und losgelöst von den Mechanismen klassischer Finanzpolitik, dann ist er zumindest teilweise gescheitert“, sagt Hartmut Giesen.

Zwar sei die Blockchain-Technologie selbst politisch unabhängig, da sie fälschungssicher, dezentral organisiert und zuverlässig ist. Der Marktpreis des Bitcoin folgt nach Analyse von Hartmut Giesen jedoch kurzfristig eigenen Logiken, während langfristig das Vertrauen der Anleger entscheidend sei – und dieses Vertrauen werde politisch geprägt. „Der entscheidende Treiber für das wertbildende Vertrauen liegt außerhalb des Codes: in der politischen Legitimation“, erklärt Giesen. „Positive Regulierung schafft Akzeptanz und zieht institutionelle und private Anleger an, negative Regulierung schreckt sie ab, und lässt Nachfrage damit steigen oder die Preise sinken.“ Allein die Androhung strenger Regeln oder die Aussicht auf eine behutsame Integration in das Finanzsystem ließen den Bitcoin fallen oder steigen. Dabei seien die Preisreaktionen in der Regel nicht Ziel, sondern Nebenwirkung politischer Entscheidungen.

Aktuell gibt es aus Sicht von Hartmut Giesen einige politische und regulatorische Projekte insbesondere in den USA, die mittel- bis langfristig Auswirkungen auf die Entwicklung des Bitcoin haben können. So arbeitet die SEC mit ihrem „Project Crypto“ an einer umfassenden Analyse der Kryptowährungen und deren Einfluss auf Finanzstabilität und Anlegervertrauen. Der im Juli von US-Präsident Trump unterzeichnete „Genius Stablecoin Act“ regelt zwar primär die Herausgabe von Stablecoins in den USA, könnte aber auch insgesamt das Vertrauen in den Kryptomarkt weiter stärken.

Die USA spielten bei der Beeinflussbarkeit des Kryptomarktes und damit auch des Bitcoin-Kurses eine herausragende Rolle. Kleine Staaten wiederum hätten kaum Einflusspotenzial. Vor allem die großen Wirtschaftsnationen verfügten nach Giesens Meinung über einen indirekten, aber starken Hebel, um den Bitcoin und andere Kryptowährungen zu beeinflussen. „Ob kleine Staaten den Bitcoin fördern oder verbieten, spielt für seinen Preis keine Rolle. Sein Kurs wird in New York, London und Hongkong gemacht, nicht in Valletta oder Tallinn“, sagt Giesen.

„Der Bitcoin ist ein technologisch unabhängiges, aber politisch nicht entkoppeltes Asset“, fasst Hartmut Giesen zusammen. „Sein Kurs hängt am Vertrauen der Anleger – und dieses Vertrauen wird mehr von den Finanzministerien und Aufsichtsbehörden der Welt geprägt als von den Minern im Netz.“ Dies unterscheide das digitale Gold Bitcoin auch grundsätzlich von physischem Gold.

Über die Sutor Bank

Die Hamburger Sutor Bank bietet mit der Mission „Banking the Future since 1921“ Partnern eine digitale Banking-Plattform, auf der diese innovative Finanz-Geschäftsmodelle und -produkte entwickeln können. Zu den Partnern gehören Fintechs und Kryptotechs sowie traditionelle Finanzvertriebe. Das traditionelle Sutor Private Banking betreut seit 1921 Kunden mit einer vielfach ausgezeichneten Vermögensverwaltung und einer umfassenden Vermögensberatung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Sutor Bank GmbH, Hermannstr. 46, 20095 Hamburg, Tel. +49 (0)40 / 8090 6855 17, www.sutorbank.de