Die Hamburger Paribus-Gruppe startet den Vertrieb für das Paribus Private Equity Portfolio (Paribus Private Equity Portfolio GmbH & Co. geschlossene Investment-KG).

 

Der Publikums-AIF wird in mindestens zwei Private-Equity-Dachfonds investieren. Erster Zielfonds wird der Astorius Capital Select Teilfonds sein. Im Anlagefokus des neuen Publikums-AIF stehen kleine bis mittelgroße Unternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkt Europa, die sich bereits in einer reiferen Entwicklungsphase befinden. Das prognostizierte Ergebnis nach IRR liegt für den AIF im Basisszenario über eine Laufzeit von zehn Jahren bei 8 Prozent.

Die Paribus Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH öffnet mit einem neuen Publikums-AIF Privatanlegern den Zugang zur Anlageklasse Private Equity. Anleger können sich bereits ab einer Mindestanlagesumme von 20.000 Euro zuzüglich eines Aufgabeaufschlags von bis zu 5 Prozent an der Paribus Private Equity Portfolio GmbH & Co. geschlossene Investment-KG (Paribus Private Equity Portfolio) beteiligen. Der AIF ist als ein sogenannter Blindpool konzipiert und wird sich an mindestens zwei Private-Equity-Zielfonds beteiligen, die ihrerseits wiederum in mehrere Portfoliofonds investieren.

Als Partner hat die Paribus-Gruppe die Astorius-Gruppe gewinnen können. „Mit der Astorius-Gruppe haben wir für unseren Publikums-AIF einen erfahrenen Dachfondsmanager mit einer ausgewiesenen Expertise im Private-Equity-Segment an Bord geholt“, sagt Dr. Volker Simmering, Geschäftsführer der Paribus Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Als erster Zielfonds für das Paribus Private Equity Portfolio ist der Astorius Capital Select Teilfonds (Astorius ACS) geplant. Darüber hinaus ist die Investition in einen weiteren Teilfonds der Astorius-Gruppe mit ähnlicher Anlagestruktur vorgesehen.

„Die Investition in einen Private-Equity-Dachfonds lässt den AIF-Anleger schon bei einer relativ geringen Einstiegssumme an einem Portfolio ausgesuchter Unternehmensbeteiligungen partizipieren. Das breit diversifizierte Zielportfolio zeichnet sich unter anderem durch die Vielfalt der Geschäftsmodelle sowie unterschiedliche Einstiegszeitpunkte aus“, erläutert Julien Zornig, Managing Partner bei der Astorius-Gruppe. Die Private-Equity-Experten von Astorius analysieren und prüfen anhand zahlreicher Erfolgsindikatoren und Kennzahlen die Qualität und den Track Record der potenziellen Portfoliofonds und deren Fondsmanager, bevor Kapital aus dem Astorius ACS in die jeweiligen Portfoliofonds fließt. Die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement des Astorius ACS liegen bei Hauck und Aufhäuser Fund Services S.A. Für die Portfolioverwaltung und das Risikomanagement des Paribus Private Equity Portfolios ist die Paribus Kapitalverwaltungsgesellschaft verantwortlich. Die Einwerbung des Eigenkapitals übernimmt in Form eines Geschäftsbesorgungsvertrages die Paribus Invest GmbH.

Private Anlegerportfolios über Anlageklasse Private Equity diversifizieren

In den beiden vergangenen Jahrzehnten hat sich Private Equity zu einer eigenen Anlageklasse entwickelt und insbesondere bei der Kapitalanlage von institutionellen Investoren wie Stiftungen und Family Offices weiter an Bedeutung gewonnen. „Mit seinem individuellen Rendite-Risiko-Profil ist die Assetklasse Private Equity ein ausgezeichneter Baustein zur besseren Diversifizierung des Portfolios. Dies gilt umso mehr im anhaltenden Niedrigzinsumfeld. Privatanleger können für eine ausreichende Risikostreuung auch in Private-Equity-Dachfonds investieren“, erklärt Christian Drake, Geschäftsführer der Paribus Invest GmbH.

Als Beteiligungskapital, das nicht an der Börse gehandelt wird, unterstützt Private-Equity-Kapital Unternehmen dabei, sich weiterzuentwickeln und gesteckte Wachstumsziele zu erreichen. Das Risiko von Private-Equity-Investitionen hängt dabei unter anderem davon ab, in welcher Entwicklungsphase sich das Zielunternehmen befindet. Das Paribus Private Equity Portfolio verzichtet deshalb bewusst auf Investitionen in der risikoreicheren Frühphase von Unternehmen und konzentriert sich stattdessen auf die Phasen Growth, Buyout sowie Restructuring. „Diese Teilbereiche des Private-Equity-Geschäftes weisen ein ausgewogeneres Rendite-Risiko-Profil auf. Zudem ist hier das Angebot an Zielinvestments von hoher Qualität sehr attraktiv“, sagt Simmering.

Der Anlagefokus des Paribus Private Equity Portfolios liegt auf kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die ihren Tätigkeitschwerpunkt in Europa haben. „Wir sehen gerade bei mittelständischen Unternehmen die besseren Opportunitäten“, erläutert Private-Equity-Experte Zornig. „Bedingt durch die große Anzahl an europäischen Mittelstandsunternehmen und dem geringeren Volumen von Private-Equity-Kapital in diesem Segment ist der Wettbewerb um vielversprechende Unternehmensbeteiligungen nicht so stark ausgeprägt. Dies führt zu geringeren Preisen für den Erwerb von Beteiligungen an Small- und Lower Mid-Caps gegenüber Large- und Mega-Caps.“

Laufzeit bis Ende 2031, 8 Prozent IRR prognostiziert

Die Paribus-Gruppe plant, das Kommanditkapital in Höhe von 20 Millionen Euro für das Paribus Private Equity Portfolio bis zum 31. Dezember 2021 einzuwerben. Die Laufzeit des Publikums-AIF ist zunächst auf zehn Jahre bis zum 31. Dezember 2031 angelegt. Diese kann mit Zustimmung der Gesellschafter um bis zu vier Jahre verlängert werden. Das Anlagekapital wird bis spätestens 2024 in maximal vier Raten abgerufen. Die ersten Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit des AIF können nach Abschluss der Investitionsphase einsetzen und in ihrer Höhe variieren. Eine Wiederanlage der frei verfügbaren Liquidität der Investmentgesellschaft in weitere Zielfonds findet während der Laufzeit nicht statt. Im Basisszenario prognostiziert die Paribus Kapitalverwaltungsgesellschaft einen IRR von 8 Prozent.

 

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