Geschäftsbericht Schutzbrief 2021

 

Das geringere Verkehrsaufkommen im zweiten Pandemie-Jahr und das gestiegene Volumen an Fahrradschutzbriefen im Großkundenbereich haben für ein weiteres erfolgreiches Jahr bei ROLAND Schutzbrief gesorgt – wie aus dem aktuellen Geschäftsbericht hervorgeht. Demnach konnten die Beiträge im Gesamtgeschäft 2021 um 8,6 Prozent auf 31,7 Millionen Euro gesteigert werden. Somit knackt ROLAND Schutzbrief erstmalig die 30-Millionen-Euro-Marke in der über 40-jährigen Unternehmensgeschichte. „Mit einem Anstieg von 8,6 Prozent haben sich unsere Beitragseinnahmen über unseren Planwert erhöht. Auf diesen Wachstumskurs wollen wir weiter aufbauen“, freut sich Vorstand Andreas Tiedtke.

Pandemie minderte wie im Vorjahr Schadenbelastungen im Bereich Auto-Schutzbrief

Der Nettoschadenaufwand des Gesamtgeschäfts liegt mit 14,5 Millionen Euro leicht über dem ohnehin – Corona-Pandemie bedingt – sehr niedrigen Niveau vom Vorjahr (12,7 Millionen Euro in 2020). Die bilanzielle Nettoschadenquote erhöhte sich auf 52,7 Prozent (Vorjahr: 48,4 Prozent). „Die Corona-Pandemie hatte auch 2021 noch immer großen Einfluss auf den Straßenverkehr. Im Bereich der Auto-Schutzbriefe haben die Mobilitäts- und Reisebeschränkungen deshalb für geringe Schadenbelastungen gesorgt“, erklärt Andreas Tiedtke. Die Nettoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb gingen leicht zurück: von 8,4 Millionen im Vorjahr auf 8,2 Millionen 2021. Die Kostenquote sank demnach auf 29,8 Prozent der verdienten Nettobeiträge (2020: 31,9 Prozent).

Konstant hohes Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit

Durch den positiven Geschäftsverlauf schließt ROLAND Schutzbrief das Jahr 2021 mit einem versicherungstechnischen Gewinn von 4,9 Millionen Euro ab (Vorjahr: 5,2 Millionen Euro). Ebenso bleibt das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit deutlich positiv mit 4,6 Millionen Euro. Nach Steuern schließt die Gesellschaft das Jahr 2021 mit einem Jahresüberschuss von 3,1 Millionen Euro ab. Dieser liegt nur leicht unter dem Vorjahresniveau von 3,2 Millionen Euro.

Ausblick

Und wie plant ROLAND Schutzbrief die Zukunft? „Das übernommene Versicherungsgeschäft bleibt nach wie vor ein ertragreiches Geschäftsmodell, das wir weiterverfolgen. Daneben zielen wir auf eine weitere Wachstumsstrategie ab: Großkunden als Multiplikatoren in verschiedenen Absatzkanälen des selbstabgeschlossenen Versicherungsgeschäfts“, erklärt Vorstand Dr. Sebastian Lütje. „Bedarfsgerechte und zeitgemäße Service-Versicherungen, wie zum Beispiel der ROLAND Fahrrad-Schutzbrief, bekommen eine zunehmend große Bedeutung – vor allem über den Onlinehandel oder Online-Vergleichsportale.“

 

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