Mittelstand im Krisenmodus: Zukunftssorgen wachsen

Das Vertrauen der mittelständischen Führungskräfte in die Widerstandskraft ihrer Unternehmen schwindet spürbar. Deutlich mehr Firmen als noch vor zwei Jahren ergreifen bereits Gegenmaßnahmen, etwa bei der Mitarbeiterbindung, Digitalisierung und Cybersicherheit. Auch der Wunsch nach Hilfe von außen ist gewachsen. Das zeigt die repräsentative Studie „Fokus Mittelstand: R+V Resilienz-Report 2026“.

Die vielfältigen Krisenherde und Unsicherheiten drücken auf die Stimmung im deutschen Mittelstand. Mittlerweile blicken 29 Prozent der Führungskräfte mit Bangen in die Zukunft der eigenen Firma – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu 2024 (17 Prozent). Bei den Beschäftigten hat sich die Stimmung im Vergleich zur ersten Befragung kaum verändert. 22 Prozent machen sich Sorgen wegen der Resilienz ihres Arbeitgebers, 2024 waren es 20 Prozent.

Spannend ist der Blick auf die gesamtwirtschaftliche Einschätzung. Der Studie zufolge halten 69 Prozent der Führungskräfte und 72 Prozent der Beschäftigten die deutsche Wirtschaft insgesamt für stark krisengefährdet. Auch wenn diese Sorge im Vergleich zu 2024 spürbar zurückgegangen ist, bewegt sie sich auf hohem Niveau. „Diese Besorgnis sollte ernstgenommen werden, da sie sich auf die Investitions- und Wachstumspläne im Mittelstand auswirken kann“, sagt Jens Hasselbächer, Vorstand des Ressorts Kunden & Vertrieb der R+V Versicherung.

Der Mittelstand schaltet verstärkt in den Krisenmodus

Es gibt auch gute Nachrichten: 2024 hatte nur ein gutes Fünftel der Führungskräfte (22 Prozent) gesagt, dass ihr Unternehmen bereits vorbeugende Maßnahmen ergriffen hat. Dieses Bild hat sich deutlich geändert – mittlerweile sagt das jede dritte Führungskraft. „Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt ein Umsetzungsdefizit: Viele Firmen erkennen die eigene Gefährdung im Krisenfall, haben jedoch noch nicht in ausreichendem Maße gegengesteuert“, sagt Jens Hasselbächer.

Diese Differenz zwischen der wahrgenommenen Gefährdung des eigenen Unternehmens und entsprechenden Handlungen lässt sich bei allen abgefragten Themenfeldern feststellen: Sie liegt im Durchschnitt bei zwölf Prozentpunkten. Die Beschäftigten sehen bei ihren Arbeitgebern sogar ein noch größeres Umsetzungsdefizit – mit einem Unterschied von 15 Prozentpunkten.

Mitarbeiterbindung ist das Handlungsfeld Nr. 1

87 Prozent der Führungskräfte halten die Motivation und Bindung von Mitarbeitenden für einen der wichtigsten Schlüssel zu mehr Resilienz. Kein anderes Thema hat einen höheren Stellenwert: Es rangiert sogar vor unternehmerischen Kernaufgaben wie der Produktentwicklung oder der Anpassung an einen verstärkten Preiswettbewerb (85 Prozent bzw. 82 Prozent). Der Studie zufolge sind dennoch nur 60 Prozent der Firmenlenker bei der Mitarbeiterbindung bereits stark oder sehr stark aktiv geworden. Bei kleineren Firmen mit 10 bis 29 Beschäftigten sind es sogar nur 47 Prozent.

Dabei haben die allermeisten Führungskräfte mögliche Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung durchaus im Blick. 78 Prozent halten höhere Arbeitgeberzuschüsse zur Absicherung im Alter für einen Weg, um die Resilienz des eigenen Unternehmens zu stärken. Beim Ausbau der betrieblichen Gesundheitsvorsorge und einem flexiblen Lebensarbeitszeitkonto sind es jeweils 74 Prozent, gefolgt von einer Stärkung der betrieblichen Invaliditätsvorsorge (61 Prozent). Wie wirksam dies zur Mitarbeiterbindung beitragen kann, zeigt die Befragung der Beschäftigten. Diese schätzen die Bedeutung solcher Maßnahmen durchweg noch deutlich höher ein als die Führungskräfte. Bei der Altersabsicherung durch Direktversicherungen oder Betriebsrenten etwa wünschen sich 89 Prozent eine höhere Arbeitgeberbeteiligung.

Digitalisierung und IT-Sicherheit ebenfalls weit oben auf der Agenda

Als sehr bedrohlich empfinden viele Führungskräfte die zunehmende Wirtschafts- und Cyberkriminalität. Darin sieht eine große Mehrheit ein wichtiges Handlungsfeld für die künftige Resilienz ihres Unternehmens (82 Prozent). Die künstliche Intelligenz spielt auf den Chefetagen dagegen eine kleinere Rolle (65 Prozent), ebenso wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz (59 Prozent).

Die Beschäftigten setzen ähnliche Schwerpunkte, sehen jedoch fast durchweg einen noch größeren Handlungsbedarf seitens ihres Arbeitgebers – mit einer interessanten Ausnahme: Sie halten die Bedeutung der KI für eine krisenfeste Zukunft für geringer als die Führungskräfte. „Das Thema KI ist für viele mittelständische Firmen zentral, um wettbewerbsfähig und effizient zu bleiben. Die Ergebnisse legen den Schluss nahe, dass hier noch ein deutlicher Handlungs- und Aufklärungsbedarf besteht“, so Jens Hasselbächer.

Digitale Themen als größte Haftungsrisiken

Wo sehen die Führungskräfte für sich und ihre Firmen die größten Haftungsrisiken? Den Spitzenplatz belegen mögliche Verletzungen von IT-Sicherheitsvorschriften und Standards bei der Cybersicherheit (74 Prozent). Fast jede dritte der befragten Führungskräfte hält dieses Haftungsrisiko sogar für „sehr wichtig“ (31 Prozent). Große Haftungsrisiken sehen sie auch beim Datenschutz (72 Prozent), bei Homeoffice-Regelungen und anderen arbeitsrechtlichen Fragen (68 Prozent) sowie bei KI-Themen (64 Prozent).

71 Prozent der Führungskräfte sind überzeugt, dass sich ihr Unternehmen stark um die IT-Sicherheit kümmert. Doch nur ein knappes Drittel hat eine Versicherung gegen die möglichen finanziellen Folgen einer Cyberattacke abgeschlossen (32 Prozent). Zudem hält die Mehrheit offenbar grundlegende Standards nicht ein: beispielsweise beim Umgang mit Administratorrechten, dem Ausmustern veralteter Hardware und der Analyse möglicher Einfallstore. „Dabei sehen wir in unserem Beratungsalltag, dass die Bedrohung durch Cyberkriminelle täglich zunimmt – auch weil die Digitalisierung voranschreitet und sich die künstliche Intelligenz weiterentwickelt“, sagt Ingo Steinwedel, Cyberexperte der R+V Versicherung.

Größere Offenheit für Hilfe von außen

Mittlerweile glauben 71 Prozent der befragten Firmenlenker, dass ihr Unternehmen Unterstützung von außen braucht. Das sind deutlich mehr als noch vor zwei Jahren (58 Prozent). Den größten Bedarf an externer Hilfe sehen sie bei der sicheren Nutzung der digitalen Möglichkeiten: Auf den Themenfeldern künstliche Intelligenz, IT-Sicherheit, Cyberkriminalität und digitale Transformation möchten jeweils über 60 Prozent auf Unterstützung von außen zurückgreifen.

Über die R+V Resilienz-Studie

Wie gut ist der deutsche Mittelstand für die Zukunft gerüstet? Die Studie „Fokus Mittelstand: R+V Resilienz-Report 2026“ liefert zum zweiten Mal nach 2024 fundierte Antworten. Befragt wurden dafür zur Jahreswende 2025/26 parallel mehr als 220 Führungskräfte in Firmen mit mehr als 10 Mitarbeitenden und über 1.000 Beschäftigte. Dieses bifokale Studiendesign liefert ein aussagekräftiges Gesamtbild über die Themen und Herausforderungen im deutschen Mittelstand: beispielsweise zum Vertrauen in die Widerstandsfähigkeit des eigenen Unternehmens und zu den wichtigsten Handlungsfeldern und Maßnahmen, um die eigene Resilienz auszubauen.

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Die Gesellschaften der ALH Gruppe haben im Geschäftsjahr 2025 ihre Beitragseinnahmen zum Teil deutlich gesteigert. Die wichtigsten Kennzahlen im Überblick:

Alte Leipziger Lebensversicherung: Deutliche Steigerung im Neugeschäft

Die Alte Leipziger Lebensversicherung erfährt einen klaren Aufschwung im Neugeschäft. Für 2025 wird ein Neugeschäftsvolumen von über 1 Mrd. Euro erwartet – ein Wert, der zuletzt 2022 erreicht wurde. Ausschlaggebend hierfür ist insbesondere der deutliche zinsbedingte Anstieg der Einmalbeiträge.

Noch einmal spürbar besser als bereits im Vorjahr entwickeln sich die laufenden Beiträge. Sie steigen voraussichtlich um rund 7 % und erreichen damit den zweithöchsten Stand der Unternehmensgeschichte.

Die Brutto-Beitragseinnahmen überschreiten erstmals die Marke von 3 Mrd. Euro. Der Rohüberschuss wird bei über 430 Mio. Euro erwartet und liegt damit über dem Vorjahr (404,4 Mio. Euro vor Steuern).

Hallesche Krankenversicherung: Neugeschäft weiterhin auf hohem Niveau

Das Neugeschäft beträgt 2025 7,0 Mio. Euro Monatssollbeitrag (inkl. gesetzlichem Zuschlag). Auch wenn der Rekordwert des Vorjahres nicht erneut erreicht werden konnte, bewegt sich das Neugeschäft weiterhin auf sehr hohem Niveau. Die betriebliche Krankenversicherung hat ihr Allzeithoch behauptet. Die gebuchten Bruttobeiträge erhöhen sich voraussichtlich um 9 % auf rund 1,8 Mrd. Euro. Im Bruttoüberschuss von rund 185 Mio. Euro spiegeln sich insbesondere die im Markt zu beobachtenden stark gestiegenen Leistungsausgaben wider.

Alte Leipziger Versicherung: Solides Wachstum 

In der Schaden- und Unfallversicherung liegt das Neugeschäft mit rund 100 Mio. Euro leicht unter dem Vorjahresergebnis. Die Beitragseinnahmen steigen hingegen um etwa 5 % auf 577 Mio. Euro. Das stärkste Beitragswachstum wurde dabei im Bereich der gewerblichen Haftpflicht und Sachversicherungen verzeichnet. Gleichzeitig belasten drei Feuergroßschäden mit einem Schadenvolumen von insgesamt 45 Mio. Euro das Ergebnis. Trotz der genannten Ereignisse entwickelt sich die Nettoschaden-Kostenquote positiv und erreicht 99 %.

Gesamtumsatz der ALH Gruppe nähert sich 6-Mrd.-Marke 

Insgesamt legt der Umsatz der ALH Gruppe deutlich zu. Nachdem er im Vorjahr stabil bei 5,4 Mrd. Euro lag, wird für 2025 ein Wert von nahezu 6 Mrd. Euro erwartet.  In dieses Ergebnis fließen auch die Alte Leipziger Bauspar und die Alte Leipziger Trust Investment Gesellschaft ein.

Die Alte Leipziger Bauspar hat 2025 den Wachstumskurs in der Baufinanzierung fortgesetzt. Das außerkollektive Neugeschäft wurde auf über EUR 206 Mio. gesteigert. Ebenso positiv entwickelte sich das Geschäft mit klassischen Bauspardarlehen, das

Neugeschäfts-Volumen hat sich im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das Bauspar-Neugeschäft reduzierte sich nach dem Boom in den vergangenen Jahren – in einem herausfordernden Marktumfeld – um 13 %.

Das verwaltete Fondsvolumen der Alte Leipziger Trust liegt bei 3,1 Mrd. Euro und damit über dem Vorjahreswert. Neben den Zuwächsen in den Spezialfonds trägt insbesondere das Wachstum der Publikumsfonds zu dieser Entwicklung bei. 2026 feiert die Alte Leipziger Trust ihr 40-jähriges Bestehen.

„Das vergangene Geschäftsjahr war erneut ein gutes Jahr für die ALH Gruppe. Unseren Kurs, weiter in die IT und Digitalisierung zu investieren und an einer verlässlichen Datenbasis sowie den notwendigen Zukunfts-Skills zu arbeiten, setzen wir auch 2026 konsequent fort“, sagt der Vorstandsvorsitzende Christoph Bohn. „Zugleich bleibt es wichtig, Zusammenarbeit und Prozesse effektiver zu gestalten, unsere Servicequalität als Differenzierungsmerkmal zu stärken und neue Lösungen für die gezielte Marktbearbeitung zu entwickeln. Gespannt erwarten wir zudem die Ergebnisse der von der Bundesregierung eingesetzten Renten- und Pflegekommissionen. Es ist und bleibt entscheidend, vor allem die betriebliche Vorsorge weiter zu stärken. Dabei betonen wir den Wert der lebenslangen Rente und kapitalgedeckter Finanzierungsmodelle.“

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Alte Leipziger, Alte Leipziger ­ Platz 1, D­-61440 Oberursel, Tel.: 06171 / 66­00, Fax: 06171 / 24434, www.hallesche.de , www.alte­-leipziger.de

Zum 1. Februar wurden mit Jutta Holzmann und Stefan Krause zwei neue Mitglieder in den Vorstand der uniVersa Versicherungsunternehmen berufen.

Damit gehört erstmals in der Unternehmensgeschichte eine Frau dem Vorstandsgremium an, das personell von drei auf vier Mitglieder erweitert wurde.

Mit Wirkung ab 1. Februar 2026 hat der Aufsichtsrat der uniVersa Versicherungsunternehmen zwei weitere wichtige Personalentscheidungen getroffen: Aus den eigenen Reihen wurde der bisherige Abteilungsdirektor und Prokurist Stefan Krause (50) zum Vorstandsmitglied für die Bereiche Informationstechnologie, Mathematik und Revision berufen. Jutta Holzmann (46) übernimmt als Vorstandsmitglied die Vertriebsbereiche Stamm- und Partnerorganisation sowie die Ressorts Vertrieb-Service-Marketing und Zentrale Services. Sie bringt 20 Jahre vertriebliche Fach- und Führungsverantwortung im Banken- und Versicherungsbereich mit und war zuletzt für die R+V Versicherung tätig.

Bei der uniVersa tritt sie die Nachfolge von Vertriebsvorstand Werner Gremmelmaier an, der in den wohlverdienten Ruhestand ging. „Er hat den Vertrieb über viele Jahre hinweg mit großartigem Engagement und strategischem Weitblick geprägt, kontinuierlich weiterentwickelt und erzielte als Krönung im vergangenen Jahr mit einem Zuwachs von rund 45 Prozent ein neues Rekordergebnis im Neugeschäft“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Professor Hubert Karl Weiler und bedankte sich bei Werner Gremmelmaier für dessen außerordentliche Vertriebsleistung.

Mit den beiden Personalentscheidungen hat die uniVersa den Generationenwechsel im Vorstand vollzogen. Bereits Ende November letzten Jahres wurde der bisherige Vorstandsvorsitzende Michael Baulig in den Ruhestand verabschiedet. Zum 1. Dezember 2025 wurde mit Dr. Marco Wimmer (46) ein neues Vorstandsmitglied berufen und Frank Sievert (58) zum neuen Vorstandssprecher ernannt. „Wir haben uns personell neu aufgestellt und verstärkt, um die Herausforderungen der Zukunft gemeinsam zu meistern und die positive Entwicklung unserer Unternehmen kontinuierlich und konsequent fortzuführen“, erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende und wünschte dem neuen Vorstandsteam viel Erfolg.

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Die InterRisk Vienna Insurance Group, integraler Anbieter hochwertiger Produktlösungen in Komposit und Leben, hat ihr Angebot in der Biometrie grundlegend überarbeitet.

Die bereits bisher auf 5-Sterne-Niveau gerateten Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherungen bekommen mit den Neuerungen eine noch höhere Qualität – zum Vorteil von Kunden und Vermittlern. Mit ihren optimierten Tarifen setzt die InterRisk neue Maßstäbe im Markt.

DIE OPTIMIERUNGEN AUF EINEN BLICK

Risikoleben

  • Motorradfahrerzuschlag entfällt
  • Bürotätigkeit und Führungsverantwortung keine Kriterien mehr
  • Vereinfachung: nur noch 5 Berufsgruppen
  • Erst ab VS > 500.000 €: ärztliche Untersuchung und finanzielle Zusatzerklärung notwendig
  • Verlängerungsoption jetzt auch im Tarif XL
  • Ereignisabhängige Nachversicherungsgarantien: Fristverlängerung von 3 auf 5 Jahre

Liste erweitert: Erreichen 18. Lebensjahr, Unternehmensgründung, Finanzierung Solaranlage

  • Bei Berufswechsel: Günstigerprüfung. Wechsel in ersten 10 Jahren u. bis 36. Lebensjahr: ohne RP, danach bis 51. Lebensjahr: mit RP
  • Immotarif neu: bis VS 600.000 €. Innerhalb von 12 Monaten nach Darlehensvertrag abzuschließen, gilt für eine Laufzeit von max. 50 Jahren

Berufsunfähigkeit

  • Nachversicherungsgarantien: bis zu 50% der versicherten BU-Rente, insgesamt bis zu 36.000 € Jahresgesamtrente
  • Karrieregarantie: Erhöhungsmöglichkeit nach Gehalts-/Einkommenssprung innerhalb von 12 Monaten ohne Gesundheitsprüfung bis zu 6.000 € Monatsrente
  • Verlängerungsoptionen: jetzt ohne RP
  • Infektionsklausel auch bei teilweisem Tätigkeitsverbot
  • Bei Beitragszahlung keine Stundungszinsen mehr

Wie Vorstandsvorsitzender Dr. Florian Sallmann betont, ist die Absicherung gegen Tod und Berufsunfähigkeit elementar wichtig: „Für uns steht die Sicherheit unserer Kunden im Mittelpunkt. Der plötzliche Tod des Hauptverdieners kann die Familie neben der persönlichen Tragik in existenzielle Not bringen. Und der Verlust des Einkommens bei eintretender Berufsunfähigkeit wird durch die Erwerbsminderungsrente nicht im Entferntesten ausgeglichen. Deswegen bieten wir unseren Vertriebspartnern Lösungen an, die nach dem heutigen Erkenntnisstand den umfangreichsten und besten Schutz darstellen. Der Kunde ist rundherum abgesichert und profitiert zusätzlich, wenn eine Berufsunfähigkeit eintreten sollte, von unseren Hilfs- und Assistance-Leistungen.“

Über die Vienna Insurance Group und die InterRisk

Die InterRisk ist Teil der Vienna Insurance Group (VIG). Die VIG mit Sitz in Wien ist die führende Versicherungsgruppe in der Gesamtregion Zentral- und Osteuropa (CEE). Mehr als 50 Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen in 30 Ländern bilden eine Gruppe mit lange Tradition, starken Marken und hoher Kundennähe. Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Bedürfnisse von rund 33 Millionen Kunden. Die VIG-Gruppe weist ein „A+“-Rating mit positivem Ausblick der internationalen Rating-Agentur Standard & Poor’s aus.

Die Angebotspalette der InterRisk umfasst Lebens-, Unfall-, Sach- und Haftpflichtversicherungen für Privatkunden. Rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen ein Beitragsvolumen von mehr als 250 Mio. Euro. Als Maklerversicherer arbeitet die InterRisk mit über 10.000 Vertriebspartnern erfolgreich zusammen.

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InterRisk Versicherungs-AG, Vienna Insurance Group, InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group, Carl-Bosch-Str. 5,65203 Wiesbaden, Tel: 0611 2787-0, Fax: 0611 2787-222, www.interrisk.de

Die PKV hat im vergangenen Jahr wieder einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung der medizinischen und pflegerischen Versorgung geleistet. Die Versicherungsleistungen stiegen um 7,1 Prozent auf insgesamt 42,1 Milliarden Euro.

Wie die Gesetzlichen Krankenkassen verzeichnet die PKV seit einigen Jahren einen starken Kostenschub. In der Krankenversicherung wuchsen die Ausgaben um 6,9 Prozent auf 39,0 Milliarden Euro. In der Pflegeversicherung fiel der Ausgabenanstieg mit 10,5 Prozent auf insgesamt 3,0 Milliarden Euro noch höher aus.

Stabiles Wachstum im Voll- und Zusatzgeschäft

Der positive Trend im Neukundengeschäft setzt sich weiter fort. Die Zahl der PKV-Vollversicherten stieg 2025 leicht auf 8,79 Millionen (plus 0,5 Prozent). In der Zusatzversicherung wuchs die Zahl der Verträge um 2,2 Prozent auf 31,98 Millionen. Immer mehr Versicherte setzen auf zusätzliche private Vorsorge, um den GKV-Versicherungsschutz aufzustocken.

Dazu erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbands, Thomas Brahm: “Die kontinuierlich wachsenden Versichertenzahlen zeigen: In turbulenten Zeiten wie diesen setzen die Menschen auf die Stabilität und Zukunftssicherheit der PKV. Das ist ein starkes Signal an die Politik, den Willen der Versicherten zu respektieren und ihnen mehr Wahlfreiheit zu geben. Der Zugang zur PKV darf nicht erschwert, sondern muss erleichtert werden.

Der Wechsel hunderttausender Versicherter zwischen den beiden Systemen ist eine wichtige Antriebskraft für den Qualitätswettbewerb. Dieser Wettbewerb fordert GKV und PKV gleichermaßen, stetig besser zu werden, um die Versicherten zu überzeugen. Das stärkt insgesamt die Qualität und Leistungsfähigkeit des Gesundheitswesens.”

Demografie-Vorsorge der PKV wächst nachhaltig

Die Alterungsrückstellungen stiegen 2025 auf 355,4 Milliarden Euro (plus 3,8 Prozent). “Dieses zweckgebundene Kapital ist unsere Demografie-Vorsorge. Die Unternehmen legen das Geld der Versicherten sorgfältig und mit langfristigen Anlagehorizont am Kapitalmarkt an. Mit diesen Rücklagen können wir die Krankheitskosten und Pflegeleistungen für unsere Versicherten selbst tragen – ohne Zuschüsse auf Kosten künftiger Beitrags- und Steuerzahler. Anders ausgedrückt: Jeder zusätzliche Privatversicherte verringert das Problem des demografischen Wandels”, unterstreicht Brahm. “Die Finanzierung erfolgt generationengerecht, ohne die junge Generation zu belasten. So gewährleistet die PKV einen starken, langfristig robusten Finanzierungsbeitrag für das Gesundheits- und Pflegesystem.”

Auswirkungen der starken Kostensteigerungen

Die Beitragseinnahmen in der Kranken- und Pflegeversicherung erhöhten sich 2025 um 7,3 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Davon entfielen 48,21 Milliarden Euro (plus 8,2 Prozent) auf die Krankenversicherung. Bei den Beitragseinnahmen der Privaten Pflegepflichtversicherung gab es im Vergleich zum Vorjahr mit 6,3 Milliarden Euro ein kleines Plus von 0,9 Prozent.

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Bayenthalgürtel 26, D­-50946 Köln Tel.: 0221 / 9987 0, Fax: 0221 / 9987 3950, www.pkv.de

Die Versicherungswirtschaft hat sich 2025 trotz eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds stabil gezeigt. Über alle Sparten hinweg stiegen die Beitragseinnahmen um 6,6 Prozent auf 254 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr 2026 rechnet der GDV mit einem Beitragswachstum von 4,7 Prozent.

„2025 war für die Versicherer ein gutes Jahr mit spürbarem Beitragswachstum – und das in einem insgesamt schwachen wirtschaftlichen Umfeld. Gleichzeitig liegen drei wichtige Baustellen vor uns: mehr kapitalgedeckte Altersvorsorge, ein tragfähiger Elementarschutz und eine europäische Regulierung, die den Standort stärkt, statt ihn auszubremsen”, sagt GDV-Präsident Norbert Rollinger.

Versicherungswirtschaft insgesamt: Wachstum mit nachlassendem Tempo

Getragen wurde das Beitragswachstum 2025 von inflationsbedingten Prämienanpassungen, einem starken Einmalbeitragsgeschäft in der Lebensversicherung sowie steigenden Beitragseinnahmen in der Privaten Krankenversicherung.

„Das solide Wachstum 2025 darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Spielräume kleiner werden“, sagt Rollinger. „Wenn weniger gebaut, investiert und konsumiert wird, trifft das langfristig auch die Versicherungswirtschaft.“

Für 2026 fällt der Ausblick verhaltener aus. Hintergrund ist die strukturelle Schwäche der deutschen Wirtschaft, die Wachstum und Beschäftigung zunehmend bremst, auch wenn höhere Staatsausgaben kurzfristig stabilisierend wirken.

Im Einzelnen prognostiziert der GDV für 2026 ein Plus von 5,2 Prozent in der Schaden- und Unfallversicherung, ein Plus von 10,5 Prozent in der Privaten Krankenversicherung (PKV) und ein Plus von 1,1 Prozent in der Lebensversicherung. Letztere bleibt dabei stark abhängig vom Einmalbeitragsgeschäft, während laufende Beiträge leicht rückläufig sind.

Schaden- und Unfallversicherung hat spürbar zugelegt

Nach mehreren schwierigen Jahren hat die Schaden- und Unfallversicherung 2025 spürbar zugelegt. Die Beitragseinnahmen stiegen um 7,7 Prozent auf 99,7 Milliarden Euro. Haupttreiber war die Kfz-Versicherung mit einem Beitragsplus von 13,4 Prozent, bedingt durch inflationsbedingte Nachholeffekte und steigende Reparaturkosten. Das Ausbleiben größerer Naturkatastrophen im Jahr 2025 wirkte sich positiv auf die Schadenbilanzen vieler Versicherer aus. Die Kfz-Sparte erzielte erstmals seit mehreren Jahren wieder ein positives versicherungstechnisches Ergebnis.

„Nach verlustreichen Jahren sehen wir wieder schwarze Zahlen, auch weil extreme Naturereignisse 2025 ausgeblieben sind. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Klimarisiken langfristig weiter zunehmen“, sagt Rollinger.

Für 2026 erwartet der GDV im Schaden- und Unfallbereich ein weiteres Beitragswachstum von 5,2 Prozent. Ersatzteile und Werkstattkosten bleiben jedoch herausfordernd und preistreibend. Seit 2015 sind die Ersatzteilpreise um mehr als 80 Prozent gestiegen – bei einem Verbraucherpreisanstieg von rund 30 Prozent. Auch die stärkere Verbreitung von Elementardeckungen wirkt wachstumsfördernd. Das darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich Klimaschäden durch extreme Wetterereignisse zunehmend in der Schadenbilanz niederschlagen werden.

Private Krankenversicherung: Beitrags- und Leistungszuwachs

Die PKV verzeichnete 2025 ein Beitragswachstum von 7,3 Prozent auf 54,4 Milliarden Euro. Gleichzeitig stiegen die Leistungsausgaben um 7,1 Prozent auf 42,1 Milliarden Euro – insbesondere infolge des medizinischen Fortschritts und der allgemein steigenden Kosten im Gesundheitswesen.

Lebensversicherung: Einmalbeiträge treiben das Wachstum

Die Lebensversicherung legte 2025 um 5,1 Prozent auf 99,4 Milliarden Euro zu. Hauptgrund war ein kräftiges Plus bei den Einmalbeiträgen (+16,9 Prozent). Sinkende Inflation, steigende Reallöhne, stabile Langfristzinsen und der erhöhte Höchstrechnungszins machten Sparprodukte wieder attraktiver.

Das Geschäft mit laufenden Beiträgen blieb dagegen nahezu stabil (+0,1 Prozent). Für 2026 prognostiziert der GDV ein moderates Plus von 1,1 Prozent, getragen von weiteren Zuwächsen bei Einmalbeiträgen (+4,8 Prozent), während laufende Beiträge voraussichtlich um 0,8 Prozent zurückgehen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Mehr als drei Viertel (76,3 Prozent) der Beschäftigten in Deutschland würden es begrüßen, wenn ihr Arbeitgeber eine betriebliche Pflegeversicherung (bPV) zur Absicherung von Eigenanteilen im Pflegefall anbieten würde.

Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des PKV-Verbands. Für 64,2 Prozent wäre eine solche Absicherung sogar wertvoller als andere Zusatzleistungen wie ein Dienst-Handy oder Tickets für den öffentlichen Nahverkehr.

“Betriebliche Absicherungen werden angesichts der demografischen Entwicklung immer relevanter”, sagt der Vorstandsvorsitzende des PKV-Verbands, Thomas Brahm. “Insbesondere mit Blick auf die steigenden Eigenanteile in der stationären Pflege. Die kapitalgedeckte betriebliche Pflegeversicherung kann das finanzielle Risiko dieser Pflegelücke nicht nur effizient zu günstigen Prämien, sondern auch nachhaltig und generationengerecht absichern. Deswegen sollte die Politik dieses sinnvolle Vorsorgeinstrument stärker steuerlich fördern.”

Betriebliche Krankenversicherung weiter im Aufwind

Die bPV gehört zur betrieblichen Krankenversicherung (bKV), die auch 2025 dynamisch gewachsen ist. Mittlerweile bieten 60.000 Unternehmen in Deutschland ihren Beschäftigten eine vollständig arbeitgeberfinanzierte bKV an – ein Zuwachs von 15,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr (+8.200 Unternehmen).

Auch die Zahl der versicherten Personen steigt weiter deutlich: 2,82 Millionen Beschäftigte profitieren von einer betrieblichen Krankenversicherung – darunter rund 450.000 Personen von einer bPV. Das entspricht einem Plus von 14,8 Prozent bzw. 364.300 zusätzlichen Versicherten.

Attraktives Arbeitgeberinstrument – besonders für junge Fachkräfte

Die betriebliche Krankenversicherung bleibt zudem ein starkes Instrument im Wettbewerb um Fachkräfte. Umfragen zeigen, dass rund 68 Prozent der Beschäftigten diese Zusatzleistung vom Arbeitgeber begrüßen würden. 55 Prozent der Beschäftigten würden eine bKV sogar wichtiger finden als andere Zusatzleistungen wie Jobtickets oder Mobiltelefone.

“In Zeiten eines sich weiter verschärfenden Fachkräftemangels ist die bKV ein strategischer Vorteil für Unternehmen”, betont Brahm. “Sie stärkt die Mitarbeiterbindung, erhöht die Attraktivität als Arbeitgeber und schafft gleichzeitig einen echten gesundheitlichen Mehrwert.”

Wie funktioniert die bKV?

Die bKV versteht sich als Ergänzung zur Gesetzlichen Krankenversicherung und deckt Gesundheitsleistungen ab, die die Krankenkassen nicht oder nur zum Teil bezahlen, zum Beispiel hochwertigen Zahnersatz oder Wahlleistungen im Krankenhaus. Auch Auslandsreisekranken-, Krankentagegeld- oder eben Pflegezusatzversicherungen werden als bKV angeboten.

Die bKV bietet auch für Arbeitnehmer viele Vorteile. Weil gleich ganze Belegschaften versichert werden, können die Versicherer zum Beispiel auf eine Gesundheitsprüfung verzichten. Zudem wird der Versicherungsschutz oft auch für die Angehörigen der Beschäftigen mit angeboten.

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Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Bayenthalgürtel 26, D­-50946 Köln Tel.: 0221 / 9987 0, Fax: 0221 / 9987 3950, www.pkv.de

Bestes Ergebnis in der Firmengeschichte

10 Mio. EUR Konzernergebnis für 2025

Erstmalige Dividendenzahlung

Erfolgreiche finanzielle Restrukturierung nach Delisting vollzogen

Nachhaltig profitables Geschäftsmodell mit rund 500.000 Kunden

Weiteres Wachstum mit Ausrichtung auf Krankenzusatzprodukte

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (“Deutsche Familienversicherung”), der digitale Direktversicherer aus Frankfurt am Main, beendet das Jahr 2025 mit einem Konzernergebnis vor Steuern von 10 Mio. EUR bei gebuchten Bruttobeiträgen von 204 Mio. EUR. In der Erstversicherung wurde ein Umsatzwachstum von 4,4 % generiert. Dieses Wachstum beruht wesentlich auf den Stärken in der digitalen Neukundengewinnung, auf stärkerem Cross-Selling und auf Beitragsanpassungen. Das operative Ergebnis stieg deutlich auf 9 Mio. EUR an. Die im Zuge des Ende 2024 vollzogenen Übernahme- und Delistingverfahrens durchgeführten finanziellen Restrukturierungsmaßnahmen entfalteten bereits im Geschäftsjahr 2025 ihre Wirkung und trugen mit zum Erfolg bei. Auch wurde der Unternehmenswert durch das Investment in profitable Produkte und in digitale Geschäftsprozesse weiter erhöht.

Dr. Stefan M. Knoll, Gründer und Vorsitzender des Vorstandes: “Wir wachsen solide und ich bin stolz auf meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Unternehmen auch in schwierigen Zeiten weiterentwickelt haben. In 20 Jahren eine Versicherungsgesellschaft von der privat finanzierten Gründung zur Dividendenfähigkeit zu entwickeln ist eine Leistung, für die uns viele bewundern. Wir sind im Gegensatz zu zahlreichen Start-ups der Branche solide und nachhaltig gewachsen und für die Zukunft gut aufgestellt. Anders als früher ist das Unternehmen heute weitgehend unabhängig von mir, da wir digital aufgestellt sind und die Verantwortung auf viele Schultern verteilt ist.”

Für die Aktionäre der Deutschen Familienversicherung, gegründet im Jahr 2007 und eine der ganz wenigen privaten Versicherungsneugründungen der letzten Jahrzehnte, soll sich das unternehmerische Engagement auszahlen. Deshalb kann im 20. Jahr des Bestehens erstmalig eine Dividende ausgeschüttet werden.

Mit einem Konzernergebnis vor Steuern von über 10 Mio. EUR wurde die ursprüngliche Erwartung für 2025 von 5-8 Mio. EUR deutlich übertroffen. Für das Jahr 2026 wird eine Fortsetzung des profitablen Wachstums erwartet. Gleichzeitig werden wir das Kundenerlebnis durch einfache, digitalisierte und KI-basierte Prozesse weiter optimieren.

Über die DFV Deutsche Familienversicherung AG

Die DFV Deutsche Familienversicherung AG (ISIN DE000A2NBVD5) ist der innovative Direktversicherer mit Sitz in Frankfurt am Main. Ziel des in Deutschland und Österreich aktiven digitalen Direktversicherers ist es, Versicherungsprodukte anzubieten, die Menschen wirklich brauchen und sofort verstehen (“Einfach. Vernünftig.”). Die DFV bietet ihren Kunden vielfach ausgezeichnete Krankenzusatzversicherungen (Zahn-, Kranken-, Pflegezusatzversicherung) sowie Unfall- und Sachversicherungen an. Auf Basis des hochmodernen und skalierbaren, in-house entwickelten IT-Systems setzt das Unternehmen mit durchweg digitalen Produktdesigns neue Maßstäbe in der Versicherungsbranche.

Verantwortlich für den Inhalt:

DFV Deutsche Familienversicherung AG, Reuterweg 47, 60323 Frankfurt am Main, Tel: 069 95 86 969, Fax: 069 95 86 958, www.deutsche-familienversicherung.de

Mehr Schutz und Assistanceleistungen, einfacher Abschluss und neues Angebot CyberClear Plus

Weniger Risikofragen, vollständig digitaler Abschluss und attraktive Preise machen den Weg zur umfassenden Cyber-Absicherung so einfach wie nie / Neue Option CyberClear Plus by Hiscox kombiniert für kleine Unternehmen spezialisierte Cyber-Police mit Norton Small Business Premium / Rundum-Schutz mit präventiven Services, noch umfangreicherer Assistance und ohne Selbstbeteiligung im Schadenfall

Der Spezialversicherer Hiscox hat sein Cyber-Produkt grundlegend überarbeitet, um der zunehmenden Dynamik der Cyberbedrohungen noch besser gerecht zu werden. Die Lage insbesondere bei kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland ist bedenklich: 67 Prozent von ihnen waren laut Hiscox Cyber Readiness Report 2025 binnen zwölf Monaten von mindestens einem Cyber-Angriff betroffen. Gleichzeitig verfügen 60 Prozent über keine oder keine ausreichende Cyber-Versicherung. Die neue Lösung soll KMU zukünftig noch besser gegen moderne Angriffsszenarien schützen und sie beim Aufbau ihrer Cyber-Resilienz unterstützen, indem ihnen ein deutlich vereinfachter Zugang zu Cyber-Versicherungsschutz und digitalen Sicherheitsservices ermöglicht wird.

Weniger Antragsfragen, attraktive Preise, einfachere und umfassendere Deckung

Dies sind die wichtigsten Neuerungen: Der Antragsprozess wurde deutlich vereinfacht und umfasst nun weniger Risikofragen. Weniger Antragsfragen senken nachweislich die Hürden im Abschlussprozess, da sie Abbrüche reduzieren, Überforderung bei fachlichen Fragen vermeiden, Vertrauen durch Schnelligkeit und Anwenderfreundlichkeit stärken sowie Fehlerquellen minimieren – insbesondere auf mobilen Endgeräten. Gleichzeitig profitieren kleine und mittlere Unternehmen zukünftig von einer speziell auf sie zugeschnittenen, attraktiven Preisgestaltung.

Auch die Absicherung bei Betriebsunterbrechungen wurde für Unternehmen mit bis zu 2,5 Millionen Euro Umsatz deutlich vereinfacht: Statt einer differenzierten Betrachtung greift nun eine einheitliche BU-Deckung bis zur vereinbarten Versicherungssumme gleichermaßen für Cloud  und On Premises Umgebungen. Versicherungsnehmer profitieren weiterhin von der bewährten Tagessatzpauschale für eine schnelle und reibungslose Entschädigung – ergänzt durch die “Hiscox Garantie”, die gegen Nachweis eine höhere Entschädigung ermöglicht, sofern die tatsächlichen Schäden die Pauschale übersteigen.

Neue Assistanceleistungen, verbesserte Bedingungen und Marktneuheit Forderungsausfall-Absicherung

Ergänzend stehen zusätzliche Assistanceleistungen wie ein Cyber-Sicherheits-Scan zur Identifikation und Analyse von Schwachstellen zur Verfügung. Über ein neues Kundenportal erhalten Versicherte zudem unkomplizierten Zugang zu sämtlichen Assistance-Angeboten. Darüber hinaus wurden die Bedingungen an mehreren Stellen verbessert, unter anderem durch erweiterten Schutz bei Verletzungen von Urheber- und Markenrechten.

In einem dynamischen und sich stetig wandelnden Cyber Umfeld setzt Hiscox bewusst auf klar definierte, technologieneutrale Trigger und Deckungsauslöser statt auf die Benennung einzelner Angriffsarten oder -vektoren. Die bewährte Allgefahrendeckung stellt sicher, dass alle Risiken mitversichert sind, sofern sie nicht ausdrücklich ausgeschlossen werden – ohne abschließende Aufzählung in den Bedingungen. Dadurch bleibt der Versicherungsschutz auch bei neuartigen, bislang unbekannten Bedrohungslagen wirksam und zukunftsfähig.

Bereits bei einem begründeten Verdachtsfall erhalten versicherte Unternehmen umfassende Unterstützung durch ein spezialisiertes Netzwerk aus IT Sicherheitsexperten, Krisenkommunikations Profis und Datenschutzjuristen – von der technischen Erstbewertung über die kommunikative Begleitung bis zur rechtlichen Einordnung. Ergänzend stehen präventive Cyber Trainings, ein strukturierter Cyber Krisenplan sowie die Hiscox Business Academy mit Webinaren, Vorlagen und praxisnahen Checklisten zur Verfügung.

Die Allround-Deckung kombiniert eine Cyber-Eigenschadendeckung sowie eine Cyber-Haftpflicht und je nach Bedarf eine Absicherung gegen Betriebsunterbrechungen durch Cyber-Schäden mit schneller und unkomplizierter Entschädigung von Ertragsausfällen über eine Tagespauschale. CyberClear deckt unter anderem folgende Kostenpunkte ab: IT-Forensik, die Wiederherstellung von Daten und IT-Systemen, Krisenmanagement und Krisen-PR, gesetzliche Informationspflichten gegenüber Betroffenen und Behörden sowie Aufwendungen für Unterstützung durch Datenschutzanwälte und Strafrechtsschutz.

Der Versicherungsschutz umfasst sowohl einen Datenverlust personenbezogener, persönlicher als auch geschäftlicher Daten. Mit dem Relaunch der Versicherungslösung deckt Hiscox jetzt auch Forderungsausfälle ab, wenn Kunden oder Geschäftspartner wegen manipulierter Zahlungsdaten an Betrüger zahlen – dies ist eine Marktneuheit.

CyberClear Plus by Hiscox: Premium-Schutz auf Basis der bewährten CyberClear-Deckung

Speziell auf kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 2,5 Millionen Euro Jahresumsatz zugeschnitten ist die neue Produktoption CyberClear Plus by Hiscox: Es verbindet die langjährige Cyber-Expertise von Hiscox mit den Sicherheitsservices von Norton Small Business Premium und einer besonders attraktiven Preispositionierung – und verzichtet im Schadenfall vollständig auf eine Selbstbeteiligung. Außerdem profitieren Versicherungsnehmer auch von der dreifachen Maximierung der Jahreshöchstentschädigung, was einen zusätzlichen finanziellen Puffer bietet.

Neben umfassendem Versicherungs- und Assistance-Schutz erhalten Kundinnen und Kunden zusätzlich technische Sicherheitslösungen von Norton wie Geräteschutz, VPN und Cloud-Backups. Außerdem fallen für Versicherungsnehmer, die sich für die Plus-Option entscheiden, noch weitere Antragsfragen weg.

„Kleine und mittlere Unternehmen sind in den letzten Jahren einer zunehmenden Bedrohungslage durch Cyber-Angriffe ausgesetzt. Für viele ist es eine große Herausforderung, das dadurch notwendige IT-Sicherheitsniveau aus eigener Kraft zu erreichen sowie zu halten“, erklärt Klemens Lemke, Underwriting Manager Cyber bei Hiscox Deutschland. „Mit CyberClear Plus gehen wir noch einen Schritt weiter: Wir kombinieren unsere spezialisierte Cyber-Versicherung mit den Schutzservices von Norton und heben das Sicherheitsniveau unserer Kundinnen und Kunden damit gezielt an.“

Mit dem Technologiepartner Norton erhalten Versicherte eine All-in-One-Lösung, die den Versicherungsschutz mit einem umfassenden Bündel an Cyber-Sicherheitsservices kombiniert, darunter:

  • Gerätesicherheit mit Virenschutz für bis zu 20 Geräte
  • 24/7-IT-Support durch Norton-Expertinnen und -Experten (bis zu fünf Anfragen pro Jahr)
  • Automatischer Software-Updater zum Schließen von Sicherheitslücken
  • Cloud-Backup, um automatisch von wichtigen Dateien eine Sicherungskopie in der Cloud zu speichern
  • Secure VPN mit starker Verschlüsselung für sicheres Arbeiten – auch im Homeoffice oder unterwegs

„Mit der fortschreitenden Digitalisierung sind kleine und mittlere Unternehmen immer abhängiger von ihrer IT, verfügen aber weder über große IT-Abteilungen noch über spezialisierte Sicherheitsressourcen“, so Klemens Lemke weiter. „Mit CyberClear Plus by Hiscox bieten wir ihnen einen praxistauglichen Mix aus Versicherungsschutz, Experten-Assistance und technischen Sicherheitslösungen. So können sie sich voll auf ihr Kerngeschäft konzentrieren – und wissen, dass sie bei einem Angriff nicht allein sind.“

Verantwortlich für den Inhalt:

HISCOX, Deutschland, Arnulfstraße 31, D-­80363 München, Tel: 089/5458010, Fax: 089/54580111, www.hiscox.de

Versicherte profitieren von frühzeitiger Orientierung, klarer Kommunikation und persönlicher Begleitung während des gesamten Leistungsprozesses

CosmosDirekt, der Direktversicherer der Generali Deutschland, erhält zum sechsten Mal in Folge die Auszeichnung für „Fairness in der BU-Leistungsprüfung“. Das ist das Ergebnis eines aktuellen Prüfprozesses des unabhängigen Beratungs- und Analysehauses Assekurata. Danach wird die Cosmos Lebensversicherungs-AG für ihre transparente, kundenorientierte und kompetente Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgezeichnet.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine sinnvolle Vorsorgeabsicherung, denn statistisch gesehen ist jede vierte Person einmal im Leben von Berufsunfähigkeit betroffen. Daher ist auch die Qualität der Leistungsregulierung wichtig. CosmosDirekt stellt sich regelmäßig mit seinen Produkten und Services der Überprüfung durch neutrale Institute.

Katrin Gruber, Vorstandsvorsitzende von CosmosDirekt: „Bereits zum sechsten Mal haben wir von Assekurata transparent die internen Abläufe bei der Berufsunfähigkeitsversicherung bewerten lassen. Wir freuen uns sehr über das erneut hervorragende Ergebnis. Denn die Leistungsstärke eines Berufsunfähigkeitsversicherers zeigt sich vor allem dann, wenn ein Schadenfall eintritt. Dass wir bei der daran anschließenden Leistungsbearbeitung als besonders fair, kompetent und kundenorientiert bewertet werden, bestätigt uns in unserem Anspruch, für unsere Kundinnen und Kunden die bestmöglichen sowie innovative Services und eine klare Orientierung im Falle der Berufsunfähigkeit zu bieten.“

ERGEBNIS DER PRÜFUNG DURCH DIE EXPERTEN

Entscheidend für die Auszeichnung sind laut der Experten von Assekurata verschiedene Merkmale der BU-Leistungsbearbeitung von CosmosDirekt: Bereits zu Beginn des Leistungsfalls erhält der Versicherte eine gezielte Unterstützung durch eine frühzeitige persönliche Kontaktaufnahme. Darüber hinaus geben verständliche Informationen darüber, welche Unterlagen benötigt werden, dem Antragsteller Klarheit über den weiteren Ablauf, sorgen für Transparenz und erleichtern den Prozess. Digitale Angebote unterstützen ihn zusätzlich. So können über einen Upload-Service per QR-Code Unterlagen schnell und unkompliziert eingereicht werden. Und eine verbesserte, benutzerfreundlichere Navigation auf der Webseite sowie innovative digitale Kontaktmöglichkeiten helfen ebenfalls. Während der gesamten Zeit erhält der Versicherte fortlaufend Informationen zum Stand und Fortschritt seiner Leistungsbearbeitung. Als besonderes Merkmal der Leistungsregulierung von CosmosDirekt heben die Experten die persönliche Betreuung und individuelle Unterstützung hervor: Während der gesamten Bearbeitungszeit steht dem Versicherten ein fester Ansprechpartner zur Verfügung, der den Vorgang kontinuierlich begleitet, individuelle Fragen umgehend klärt und Unsicherheiten abbaut. All diese Kriterien bilden laut den Experten von Assekurata die Basis für eine faire und nachvollziehbare BU-Leistungsprüfung.

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CosmosDirekt, Lebensversicherungs-AG, Halbergstraße 52-54, D­66121 Saarbrücken, Tel: +49(0)681/966­6666, Fax: +49(0)681/966­6633, www.cosmosdirekt.de

Naturgefahren wie Starkregen, Hitzewellen und Überschwemmungen zählen laut dem kürzlich veröffentlichten Global Risks Report 2026 des World Economic Forum zu den größten Risiken des kommenden Jahrzehnts.

Um Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagenbau dabei zu unterstützen, sich auf derartige extreme Klimaereignisse vorzubereiten, hat die Zurich Gruppe Deutschland eine neue Kooperation vereinbart. Die operative Einheit Zurich Resilience Solutions arbeitet ab sofort mit dem Versicherungsmakler für den Maschinen- und Anlagenbau VSMA GmbH, ein Tochterunternehmen des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau VDMA e. V., zusammen. Kernstück dieser Kooperation ist die VSMA-Klimaszenarioanalyse, die exklusiv für Kundinnen und Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau angeboten wird.

Prävention durch präzise Klimaszenarioanalyse

Die VSMA-Klimaszenarioanalyse ist ein präzises, präventiv ausgerichtetes Risikomanagement-Tool, das Unternehmen ermöglicht, klimabedingte Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Anpassungsmaßnahmen abzuleiten. Risikoingenieurinnen und -ingenieure von Zurich Resilience Solutions berücksichtigen sowohl aktuelle Ausprägungen als auch zukünftige Entwicklungen – basierend auf unterschiedlichen Klimaszenarien und Zeithorizonten.

Die Auswertung erfüllt sämtliche regulatorischen Anforderungen und ist jederzeit konform mit nationalen und europäischen Vorgaben wie der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), der EU‑Taxonomie und dem KRITIS-Dachgesetz.

Ganzheitliche Betrachtung für individuellen Schutz

Die individuelle Risikoanalyse durch Zurich Resilience Solutions bietet eine ganzheitliche Betrachtung und entspricht höchsten Standards – basierend auf Erfahrungen aus weltweit über 60.000 Risikoanalysen pro Jahr. Die VSMA GmbH begleitet den Prozess mit ihrer Branchenexpertise und stellt sicher, dass die spezifischen Anforderungen des Maschinen- und Anlagenbaus Berücksichtigung finden.

Die Klimaszenarioanalyse bietet im Detail folgende Leistungen:

Portfolioanalysen und ein spezialisiertes Climate Spotlight Portal ermöglichen es, klimatische Schwachstellen über mehrere Standorte oder Zulieferer hinweg präzise zu identifizieren.

Detaillierte Einzelstandortanalysen bieten einen tiefen Einblick in spezifische Gefährdungen vor Ort.

Klimaresilienz‑Expertinnen und ‑Experten entwickeln konkrete Anpassungsvorschläge, die gemeinsam mit den Unternehmen erarbeitet und direkt in die Unternehmensstrategie integriert werden können.

Auf Basis wissenschaftlicher Klimamodelle werden verschiedene Zukunftsszenarien berücksichtigt, um Naturgefahren zuverlässig einzuschätzen.

Die Ergebnisse werden über digitale Tools und anschauliche Visualisierungen bereitgestellt, sodass Entscheidungsträger jederzeit fundiert handeln können.

Hohe Flexibilität entsteht durch Bewertungen nach Sachwerten, Versicherungswerten, Umsatz oder weiteren unternehmensrelevanten Kennzahlen.

„Extremwetterereignisse und deren Folgen bergen Risiken, die durch gezielte Prävention deutlich reduziert werden können. Durch die Kooperation mit der VSMA ermöglichen wir Unternehmen aus dem Maschinen- und Anlagebau diese Risiken zu erkennen und konkrete Wege zur Stärkung ihrer individuellen Klimaresilienz einzuschlagen. So können Betriebe ihre Standorte und Lieferketten vorausschauend und ganzheitlich absichern“, betont Petra Riga-Müller, Vorständin für den Bereich Commercial Insurance Germany bei der Zurich Gruppe Deutschland.

„Die wachsenden Klimarisiken erfordern eine Neuausrichtung des Risikomanagements. Um die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus bestmöglich zu schützen ist eine Kombination aus Risikoanalysen, individuellen Versicherungslösungen und präventiven Maßnahmen dringend zu empfehlen. Die Klimaszenarioanalyse ist dabei der erste Schritt, um Gefahren frühzeitig zu erkennen und Anpassungsmaßnahmen zu planen, die die Sicherheit von Produktions- und Geschäftsprozessen langfristig erhöhen“, erklärt Nina Nodorf, Leiterin des Ressorts Sachversicherungen bei der VSMA GmbH.

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Zurich Gruppe Deutschland, Poppelsdorfer Allee 25-­33, D-­53115 Bonn, Tel: 0228 268 2725, Fax: 0228 268 2809, www.zurich.de

Peter Stockhorst, Vorstandsvorsitzender des InsurLab Germany sowie Vorstand der Zurich Deutschland und CEO der DA Direkt, über Künstliche Intelligenz, Entscheidungsfähigkeit, Start-ups und die Zukunft der Versicherungsbranche.

Herr Stockhorst, die Versicherungsbranche steht unter erheblichem Veränderungsdruck. Woran hakt es Ihrer Ansicht nach aktuell wirklich – an fehlenden Ideen oder an etwas anderem?

An Themen mangelt es der Branche ganz sicher nicht. Wenn man sich anschaut, wie viele Initiativen, Programme und Projekte in den Häusern laufen, dann ist eher das Gegenteil der Fall. Viele Versicherer stehen heute vor der Situation, dass sehr viel gleichzeitig passiert: Digitalisierung, neue regulatorische Anforderungen, steigender Kostendruck, veränderte Kundenerwartungen. In dieser Gemengelage fällt es manchen schwer, die richtigen Prioritäten zu setzen. Das führt dazu, dass Initiativen zwar gestartet werden, aber nicht konsequent umgesetzt oder skaliert werden. Doch echter Wandel erfordert mehr Mut und auch mehr Fokus. Und damit nicht zuletzt das Commitment von oben.

Künstliche Intelligenz gilt als eines der wichtigsten Zukunftsthemen der Branche. Gleichzeitig bleibt vieles im Pilotstatus. Warum?

Weil KI lange Zeit vor allem als Technologiefrage behandelt und damit ihr organisatorischer und kultureller Hebel häufig unterschätzt wurde. Viele Versicherer haben gezeigt, dass sie Use Cases entwickeln können. Daran scheitert es nicht. Die Frage ist vielmehr, was danach passiert. Denn Technologie allein reicht nicht. KI entfaltet ihren Wert nicht in einzelnen Projekten, sondern dann, wenn sie als Teil eines umfassenden Veränderungsprozesses verstanden wird. Genau an dieser Stelle wird es anspruchsvoll. Denn das bedeutet, klare Entscheidungen zu treffen: Wo setzen wir in unserer Organisation KI gezielt ein? Welche Anwendungsfälle haben Vorrang? Und was las-sen wir bewusst sein? Ohne diese Klarheit bleibt KI zwangsläufig im Projektmodus.

Und es erfordert, konsequent nah dranzubleiben. Man testet, beobachtet, sammelt Erfahrungen. Und man geht dabei ganz bewusst Schritt für Schritt vor, auch wenn nicht von Beginn an alle Fragen geklärt sind. Wer darauf wartet, dass alle Fragen geklärt sind, wird nie skalieren.

Was fehlt den Organisationen konkret, um KI konsequent zu skalieren?

Zwei Dinge sind aus meiner Sicht zentral. Erstens ein klarer Fokus. KI muss oben auf die Agenda. Es geht nicht um isolierte IT-Projekte, wir sprechen über Change. Die Frage ist: Wie nutze ich Technologie für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit meines Unternehmens? Zweitens braucht es den Mut, Entscheidungen auch unter Unsicherheit zu treffen. Wir erleben mit KI eine völlig neue Dynamik. Man lernt mit jeder Anwendung dazu. Das setzt voraus, dass Organisationen akzeptieren, dass nicht alles von Anfang an perfekt ist. Entscheidend ist, dass man Priori-täten definiert, dann auch Rückendeckung gibt und konsequent voran geht.

In meinem Verantwortungsbereich sehen wir sehr konkret, dass KI beispielsweise im Kundenservice bereits spürbar entlastet und gleichzeitig die Qualität erhöht. Solche Erfahrungen gibt es in der Branche durchaus. Mit dem richtigen Ansatz kann KI sehr schnell Mehrwert schaffen.

Woran liegt es, dass diese Bereitschaft in der Branche noch nicht überall vorhanden ist?

Das Versicherungsgeschäft ist sehr langfristig ausgerichtet. Das hat viele Vorteile, führt aber auch dazu, dass der Druck, schnell zu handeln, oft geringer wahrgenommen wird als in anderen Branchen. Ich beobachte zudem, dass immer noch einige das Potenzial von KI nicht richtig erfassen und es als reinen Hype einordnen. Die allgemeine Erfahrung zeigt ja auch, dass die Wirkung neuer Technologien auf lange Sicht unterschätzt wird.

Kooperationen mit Start-ups werden häufig als Lösungsansatz gesehen, um schneller voran-zukommen. Wie bewerten Sie das?

Ja, Start- und Scale-ups können den etablierten Unternehmen mit neuen Impulsen helfen, ihre digitale Transformation zu beschleunigen. Solche Kooperationen können daher sehr wertvoll sein, wenn sie richtig aufgesetzt sind. Sie sind aber kein Selbstzweck. Ich sehe in der Praxis immer wieder Kooperationen, die spannend sind, aber keine echte Wirkung entfalten, weil unklar ist, welches Ziel eigentlich verfolgt wird. Erfolgreiche Zusammenarbeit entsteht dort, wo beide Seiten wissen, wie Erfolg definiert und dann auch gemessen wird.

Wie wichtig ist unternehmerisches Denken innerhalb großer Konzerne?

Absolut notwendig. Große Organisationen müssen sich immer wieder die Frage stellen, wie sie Entscheidungswege verkürzen und die Nähe zum Markt erhalten. Das heißt nicht, dass man alles wie ein Start-up organisieren muss. Aber es bedeutet, unternehmerisches Denken auf allen Ebenen zu fördern und Spielräume für Entscheidungen an der Basis zu schaffen. Gerade in Bereichen mit einer hohen Dynamik ist es entscheidend, dass Menschen Verantwortung übernehmen können und dürfen. Das gilt gerade für KI wie für neue Kooperationsmodelle.

Blicken wir etwas weiter nach vorn: Welche Rolle spielen Zukunftsthemen jenseits von KI für die Versicherungsbranche?

Es ist immer wichtig, einige Schritte weiter zu denken. Daher sollte man die wichtigsten Trends auf dem Radar haben. Und sie für das eigene Geschäft entsprechend einordnen können. Es geht darum zu erkennen, welche Entwicklungen wirklich Einfluss auf Kunden, Geschäftsmodelle und Organisationen haben. Insgesamt müssen wir von einer weiter zunehmenden Dynamik des Umfeldes für die Versicherungsbranche ausgehen. Daher ist es ganz zentral, die eigene Veränderungsfähigkeit und auch -geschwindigkeit zu erhöhen.

Wenn Sie der Branche einen zentralen Handlungsauftrag mitgeben müssten – welcher wäre das?

Zusammengefasst: Technologie allein reicht nicht – wir brauchen mehr Mut, mehr Fokus. Am Ende entscheidet nicht allein die beste Idee über den Erfolg, sondern die Fähigkeit, konsequent und über Zeit hinweg wirksam zu handeln. Dafür braucht es Klarheit, Entscheidungsfähigkeit und den Willen, Verantwortung zu übernehmen. Hier kann auch das InsurLab Germany als Brancheninitiative einen Beitrag leisten, indem Erfahrungen und Perspektiven in der Community geteilt und Kollaborationen gefördert werden. Das gilt gerade jetzt.

Über InsurLab Germany

Das InsurLab Germany ist die von der Branche getragene Innovations- und Transformationsinitiative der deutschen Versicherungswirtschaft. Als Kompetenzstandort InsurTech in Köln innerhalb der de:hub Initiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sowie des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung vernetzt es Versicherer, Start- und Scale-ups, Technologieanbieter, Wissenschaft und Dienstleister.

Im Mittelpunkt steht die Einordnung relevanter Entwicklungen und deren Nutzbarmachung für die zentralen Herausforderungen der Branche. Das InsurLab unterstützt seine Mitglieder dabei, Orientierung in komplexen Themen zu gewinnen, Perspektiven zusammenzuführen und Ansätze entlang konkreter Pain Points weiterzuentwickeln. Durch die enge Zusammenarbeit innerhalb der Community entstehen Einblicke und Verbindungen, die Unternehmen helfen, Entwicklungen besser zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu treffen. Dem Verein gehören inzwischen über 90 Mitglieder an, darunter führende Versicherungsunternehmen, Hochschulen, Dienstleister sowie Start- und Scale-ups.

Verantwortlich für den Inhalt:

InsurLab Germany e.V., Schanzenstraße 6­20, ­51063 Köln, Tel: +49 (0)221 986529­10, www.insurlab­germany.com

Zwischen 2019 und 2023 verursachten Skiunfälle nach Rechnungen des GDV rund 281 Millionen Euro Schadenaufwand bei den privaten Unfallversicherern.

„Skiunfälle machen nur 2,6 Prozent aller gemeldeten Unfallschäden aus, verursachen aber überdurchschnittlich hohe Kosten – im Durchschnitt 7.907 Euro pro Fall, rund 400 Euro mehr als vor fünf Jahren“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. „Gerade im Ausland können schnell zusätzliche Belastungen dazukommen, etwa durch hohe Behandlungskosten oder Bergungseinsätze per Hubschrauber.“

Jeder fünfte Skiunfall war eine Kollision

Die aktuelle ASU-Unfallanalyse zeigt: In der Saison 2024/25 ereigneten sich 1,90 Kollisionen je 1.000 Skifahrende, so viele wie seit Beginn der systematischen Erfassung 1979/80 nicht mehr. Gegenüber der Vorsaison sind die Unfallzahlen gestiegen. Hochgerechnet mussten 51.000 bis 53.000 Skifahrer:innen ärztlich behandelt werden. Bei Frauen ist das Knie mit fast 40 Prozent die meistverletzte Körperregion, während bei Männern die Schulter mit 23 Prozent von allen Körperregionen am häufigsten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Auch die Zahl der stationären Behandlungen legte zu: 2,03 von 1.000 Skifahrenden mussten ins Krankenhaus. Das entspricht einer klaren Erhöhung gegenüber 1,73 von 1.000 Behandlungen im Vorjahr. Insgesamt entspricht das rund 8.400 bis 8.600 stationären Fällen. Die ASU Unfallanalyse der ARAG Allgemeine Versicherungs-AG erhebt jedes Jahr die Unfall- und Verletzungsdaten im alpinen Skisport.

Ausland: Hohe Kosten, begrenzte Kassenleistungen

Skiunfälle im Ausland können besonders teuer werden. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt häufig nur Leistungen in Höhe der deutschen Sätze. In der Schweiz oder außerhalb der EU bleiben viele Mehrkosten an den Versicherten hängen. Rettungseinsätze, insbesondere per Hubschrauber, können schnell fünfstellige Beträge erreichen und werden nur bei medizinischer Notwendigkeit erstattet.

Eine Auslandsreisekrankenversicherung bietet Schutz vor hohen Behandlungskosten und übernimmt im besten Fall auch den Rücktransport nach Deutschland. Die private Unfallversicherung kann je nach Vertrag auch Bergungs- und Rückholkosten tragen sowie mit Kapital- oder Rentenleistungen finanzielle Folgen eines schweren Unfalls abfedern. Wichtig ist, dass alle Familienmitglieder ausreichend abgesichert sind.

Sicher auf der Piste: So lassen sich Skiunfälle und hohe Kosten vermeiden

Wer sein Tempo den Pistenverhältnissen anpasst, ausreichend Abstand hält und Schutzausrüstung trägt, senkt das Risiko deutlich. Ein Helm schützt vor schweren Kopfverletzungen, Rückenprotektoren vor Wirbelsäulenschäden. Eine gute körperliche Vorbereitung und Aufwärmen vor der ersten Abfahrt beugen Muskel- und Bänderverletzungen vor. Ein Blick in die Police vor Reisebeginn hilft, mögliche Versicherungslücken zu erkennen.

Skiunfälle sind für Versicherer ein relativ seltenes, aber kostenintensives Risiko. Für Verbraucher lohnt sich eine kombinierte Absicherung aus privater Unfall-, Auslandsreise- und Haftpflichtversicherung – vor allem bei Winterurlauben im Ausland. Die Politik kann durch Aufklärung und einfache Zugänge zum Versicherungsschutz dazu beitragen, dass mehr Menschen entsprechend vorsorgen. Die wachsenden Unfallzahlen unterstreichen die Bedeutung von Prävention und verantwortungsvollem Verhalten auf der Piste.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Wer fürs Alter vorsorgen will, kann sich seit Jahresbeginn über erhöhte staatliche Fördergrenzen freuen. Verbesserungen gab es bei der Rürup-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge.

Beiträge zur ersten Schicht der Altersvorsorge können jetzt bis zu 30.826 Euro pro Jahr (Vorjahr: 29.344 Euro) als Sonderausgaben steuerlich geltend gemacht werden. „Darunter fallen zum Beispiel neben der gesetzlichen Rentenversicherung auch Sparbeiträge für eine private Rürup-Rente, die als Besonderheit auch fondsgebunden möglich ist“, erklärt die uniVersa Versicherung. Für zusammen veranlagte Ehegatten gilt der doppelte Förderwert. Bei der betrieblichen Altersvorsorge können in diesem Jahr bis zu 4.056 Euro vom Bruttoeinkommen steuer- und sozialabgabenfrei fürs Alter gespart werden (Vorjahr: 3.864 Euro). Der Arbeitgeber bezuschusst dies in der Regel noch mit mindestens 15 Prozent. „Steuerfrei können zusätzlich noch einmal 4.056 Euro vom Bruttoeinkommen in eine betriebliche Altersvorsorge umgewandelt werden“, so die uniVersa. Damit werden insgesamt 8.112 Euro steuerlich gefördert. Das sind 384 Euro mehr als im Vorjahr. Erhöht hat sich auch der Freibetrag, bis zu dem versicherungspflichtige Rentner keine gesetzlichen Krankenversicherungsbeiträge auf ihre Betriebsrente bezahlen müssen. Er stieg auf 197,75 Euro pro Monat (Vorjahr: 187,25). Damit bleiben Kapitalabfindungen bis zu 23.730 Euro (Vorjahr: 22.470 Euro) von Krankenversicherungsbeiträgen verschont.

Verantwortlich für den Inhalt:

uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Die BarmeniaGothaer stellt ihr Industriekundengeschäft strategisch weiter auf und schafft damit die Grundlage für nachhaltiges, profitables Wachstum in einem anspruchsvollen Marktumfeld.

Ziel ist es, die starke Marktposition weiter auszubauen, die Nähe zu Kund*innen und Vermittler*innen zu intensivieren und das Industrieportfolio konsequent zukunftsfähig auszurichten.

Im Fokus stehen dabei exzellentes Underwriting, klar gesteuerte Sparten, moderne Prozesse sowie leistungsfähige Produkte, die sich eng an den Bedürfnissen industrieller Kunden orientieren. Die BarmeniaGothaer setzt dabei auf Kontinuität ebenso wie auf gezielte Impulse von außen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.

Ein zentraler Baustein dieser Weiterentwicklung ist die personelle Neuaufstellung im Industriebereich. Zum 01.07.2026 übernimmt Jens Groß die Leitung des Underwritings im Geschäftsfeld Industrie. Er bringt umfassende Marktkenntnis und langjährige Erfahrung im industriellen Versicherungsgeschäft mit und wird das Underwriting der Sparten Sach, Transport, Multiline, Kfz und Haftpflicht inklusive Vermögensschadenhaftpflicht und D&O verantworten.

Seine ausgeprägte Marktnähe zu Kund*innen, Vermittler*innen und Wettbewerbern unterstützt den Anspruch der BarmeniaGothaer, tragfähige Lösungen zu entwickeln und profitables Wachstum konsequent voranzutreiben. „Ich freue mich sehr auf die Rückkehr und die Zusammenarbeit mit dem starken Team“, sagt Jens Groß. „Unser Ziel ist klar: exzellentes Underwriting, tragfähige Lösungen für unsere Kund*innen und Vermittler*innen sowie profitables Wachstum – unterstützt durch effiziente Prozesse und moderne Tools.“

Die getroffenen Weichenstellungen unterstreichen den Anspruch der BarmeniaGothaer, das Industriekundengeschäft konsequent weiterzuentwickeln: marktnah, kundenzentriert und mit klarem Fokus auf Profitabilität. Damit setzt das Unternehmen ein starkes Zeichen für Stabilität, Innovationskraft und langfristige Partnerschaft im industriellen Versicherungsmarkt.

Verantwortlich für den Inhalt:

BarmeniaGothaer AG, Arnoldiplatz 1, 50969 Köln, Tel: 0221 308-00, www.barmeniagothaer.de

Sondervermögen kommt nicht in der Branche an – Atradius: Erhöhtes Insolvenzgeschehen zu verzeichnen – Fachkräftemangel, Bürokratie und Preissteigerungen belasten

Das milliardenschwere Sondervermögen der Bundesregierung ist bislang nicht in der Bauwirtschaft angekommen. Zwischen Januar und Oktober 2025 lag die Zahl der Insolvenzen im Baugewerbe mit 3.174 um 9,3 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. „Im Bau macht sich durch die Bank hinweg Ernüchterung breit“, sagt Frank Liebold, Country Manager Deutschland beim internationalen Kreditversicherer Atradius. In diesem Jahr könnte sich die Situation jedoch leicht entspannen und verbessern.

Nach einer relativ ruhigen Phase in den Jahren 2020 und 2021 geriet die Baubranche in den vergangenen Jahren erheblich unter Druck. „Auch wenn es so scheint, als sei der Höhepunkt der Krise erreicht, sehen für die letzten fünf Jahren nahezu eine Verdoppelung der Nichtzahlungsmeldungen“, sagt Frank Liebold und ergänzt: „Die Zahlungsmoral ist aktuell angespannt und wir verzeichnen ein erhöhtes Insolvenzgeschehen.“ Problematisch sind aus seiner Sicht nach wie vor die komplexen Genehmigungsprozesse und bürokratischen Hürden, die nach wie vor für Verzögerungen sorgen, die gestiegenen Preise für Baumaterialien sowie der anhaltende Fachkräftemangel.

Am herausforderndsten scheint die Lage nach wie vor im Wohnungsbau zu sein. Das Ziel von 400.000 Wohnungen pro Jahr wurde bislang Jahr für Jahr verfehlt. So dürften im vergangenen Jahr nur rund 220.000 Wohnungen fertiggestellt worden sein. „Bedarf und Realität laufen in diesem Bereich weit auseinander“, so Frank Liebold weiter. Denn: Nach aktuellen Schätzungen werden in Deutschland bis zum Jahr 2027/28 rund 800.000 weitere Wohnungen benötigt. Immerhin: Nach Angaben des Hauptverbands der deutschen Bauindustrie wurden von Januar bis November 2025 insgesamt 215.500 Wohnungen (Neu- und Umbau in Wohn- und Nichtwohngebäuden) genehmigt – ein Plus von 11,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das ist nach Ansicht mancher Top-Manager der Branche allerdings nur ein geringer Trost. So sagte etwa Peter Hübner, Vorstand von Strabag: „2025 ist ein verschenktes Jahr, definitiv!”

Nicht minder herausfordernd ist die Situation bei Gewerbeimmobilien. Seit der Corona-Pandemie habe sich der Bedarf nach Büroflächen reduziert. „Den Home-Office-Geist bekommt man nicht mehr in die Flasche zurück“, sagt Frank Liebold.

Hoffnung ruht auf Erholung in diesem Jahr

Es ist davon auszugehen, dass die durch das Sondervermögen geschaffenen finanziellen Spielräume erst nach und nach wirksam werden. Bislang spiegelten sich die Impulse weder in den Auftragsbüchern des Baugewerbes noch in aktuellen Branchenumfragen wider. Hinzu kommt, dass bestehende Auftragsüberhänge erst abgearbeitet werden müssen, bevor neue Maßnahmen greifen. Für das Jahr 2026 rechnen die Experten von Oxford Economics mit einem moderaten Anstieg der Bauleistung um 1,4 %, wobei die Wachstumskurve mittelfristig steiler verlaufen dürfte.

Wohnungsbau stabilisiert, Tiefbau profitiert

Nach einem deutlichen Minus von 4,3 Prozent im Jahr 2025 wird im Wohnungsbau für dieses Jahr laut Oxford Economics ein leichtes Plus von 1,1 Prozent erwartet. Positiv zu werten ist wie erwähnt der Anstieg der Baugenehmigungen im Jahr 2025 von 11,3 Prozent. Zusammen mit den Auswirkungen der geldpolitischen Lockerungen deutet dies darauf hin, dass die Talsohle bei den Investitionen erreicht ist. „Damit scheint der Weg für eine Stabilisierung in diesem Jahr geebnet und ein robusteres Wachstum künftig möglich“, erklärt Frank Liebold.

Laut Oxford Economics werden sowohl der Tiefbau als auch der Nichtwohnungsbau durch das Konjunkturpaket gestützt. Der Arbeitskräftemangel bleibt jedoch ein erhebliches Hindernis für die Fähigkeit des Sektors, seine Auftragsbestände abzuarbeiten, und das Problem dürfte sich noch verschärfen, wenn die zusätzlichen, durch das Konjunkturpaket finanzierten Aufträge in die Pipeline kommen. Die Nichtwohnungsbauaktivitäten werden 2026 voraussichtlich um 2,4 Prozent zunehmen, während der Tiefbau um 1,2 Prozent wachsen wird. Letzterer dürfte durch den hohen Sanierungsbedarf der deutschen Infrastruktur langfristig am stärksten zulegen. So müssen nach Schätzungen etwa 4.000 Brücken kurz- und mittelfristig saniert werden. Frank Liebold: „Für eine Industrienation wie Deutschland ist eine intakte Infrastruktur überlebenswichtig. Hier muss dringend investiert werden.“ Vor diesem Hintergrund sei davon auszugehen, dass sich dieser Sektor des Baugewerbes gut entwickeln werde.

Fachkräftemangel und Bürokratie als Bremsklötze

Trotz dieser vergleichsweisen positiven Aussichten gilt es aus Sicht von Atradius weiterhin, dass bestehende Hürden beseitigt werden. Eine Herausforderung ist sicherlich der anhaltende Fachkräftemangel. „Das Sondervermögen schafft zwar das nötige finanzielle Fundament, doch der eklatante Fachkräftemangel wirkt wie ein Flaschenhals. Ohne zusätzliche Kapazitäten wird es schwierig, die dringend benötigten Infrastrukturprojekte und Wohnungsbauvorhaben in der Geschwindigkeit umzusetzen, die der Markt jetzt fordert“, sagt Frank Liebold. Nicht minder problematisch sei die überbordende Bürokratie. So muss man bei einem Tiefbauprojekt vor dem ersten Spatenstich mit 15 bis 25 Genehmigungen und Fachnachweisen rechnen. Für ein Straßenbauprojekt kann die Zahl der erforderlichen Genehmigungsschritte und Gutachten oft bei über 30 liegen. „Wir sehen zwar das Licht am Ende des Tunnels, aber der Weg dorthin bleibt steinig“, kommentiert Frank Liebold.

Über Atradius

Atradius ist ein globaler Anbieter von Kreditversicherungen, Bürgschaften, Inkassodienstleistungen und Wirtschaftsinformationen mit einer strategischen Präsenz in mehr als 50 Ländern. Die von Atradius angebotenen Produkte schützen Unternehmen weltweit vor den Ausfallrisiken beim Verkauf von Waren und Dienstleistungen auf Kredit. Atradius ist Mitglied der Grupo Catalana Occidente (GCO.MC), einer der größten Versicherer in Spanien und einer der größten Kreditversicherer der Welt.

Verantwortlich für den Inhalt:

Atradius Kreditversicherung, Niederlassung der Atradius Crédito y Caución S.A. de Seguros y Reaseguros, Opladener Straße 14, 50679 Köln,Tel: +49 221 2044-4000, www.atradius.de

Die WWK Versicherungsgruppe wurde mit dem Deutschen Exzellenz-Preis 2026 ausgezeichnet, eine branchenübergreifende Anerkennung, die vom Deutschen Institut für Service-Qualität und dem DUP UNTERNEHMER-Magazin initiiert wurde.

Gewürdigt wurde die besondere Kapitalanlagenstrategie des Versicherers in der Niedrigzinsphase. Diese hat das Versicherungskollektiv der WWK nach der Zinswende im Jahr 2022 nachhaltig vor Verlusten geschützt.

Jürgen Schrameier, Vorstandsvorsitzender der WWK sagt: „Wir haben uns in der Niedrigzinsphase bewusst entschieden, das Kapital der Kundinnen und Kunden nicht in schwach verzinste langlaufende Anleihen anzulegen. Stattdessen haben wir in renditestärkere Anlageformen wie Aktien, alternative Kapitalanlagenprodukte und Immobilien investiert. Möglich war dies durch unsere starke Eigenkapitalbasis. In Summe konnten wir so substanzielle stille Reserven für unsere Kunden aufbauen, anstelle stiller Lasten, wie sie der Großteil der Wettbewerber in den Büchern hält.“

Die Verleihung des Deutschen Exzellenz-Preises für herausragende Leistungen in der Wirtschaft fand am 26. Januar 2026 in Hamburg statt. Bei der Gala trafen erfolgreiche Managerinnen und Manager von etablierten Unternehmen wie auch von Start-ups sowie Digitalexperten und Kreative aus den verschiedensten Branchen zusammen.

Die Preise werden von einer Jury mit renommierten Vertreterinnen und Vertretern aus Wirtschaft, Medien und Wissenschaft vergeben. Award-Schirmherrin und Jurymitglied ist Brigitte Zypries, ehemalige Bundesministerin für Wirtschaft und Justiz.

Die WWK Lebensversicherung a. G. zählt mit Beitragseinnahmen von über einer Milliarde Euro zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland. Geführt wird das Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Als solcher ist die WWK ausschließlich ihrer Kunden, also den Mitgliedern, verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen. Solidität und Finanzstärke zeichnen die WWK aus. Auf das Geschäftsvolumen bezogen ist die Gesellschaft seit langer Zeit einer der substanz- und eigenkapitalstärksten Lebensversicherer in Deutschland.

Verantwortlich für den Inhalt:

WWK Lebensversicherung a. G., Marsstraße 37,  80292 München, Tel: (089) 5114-3531 Fax: (089) 5114-2698, www.wwk.de

Etwa 1,1 Billionen US-Dollar (USD) und damit fast die Hälfte der internationalen Handelsforderungen ist mit einem sehr hohen oder schwerwiegenden Inkasso-Risiko behaftet

Inkasso-Musterschüler: Deutschland wird Klischees gerecht und sichert sich Spitzenposition (2022: Platz 2) vor den Niederlanden und Portugal

Schlusslichter: In Saudi-Arabien, Mexiko und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist es für Exporteure besonders schwierig, offene Forderungen einzutreiben

Potenzial meets Risiko: Selektivität und Augenmaß in Handelszentren der nächsten Generation

In einer immer stärker fragmentierten Welt, wird es für Exporteure immer schwieriger, unbezahlte Rechnungen einzutreiben. Die globale Komplexität des Inkassos liegt mit durchschnittlich 47,2 von 100 Punkten weiterhin auf einem “hohen” Niveau und damit nur geringfügig unter dem Wert der dritten Ausgabe des Rankings im Jahr 2022 (49/100). Zu diesem Schluss kommt die vierte Ausgabe des Inkasso-Rankings[1] des weltweit führenden Kreditversicherers Allianz Trade. In dieser Studie wird in einem Ranking die “Inkasso-Komplexität” in 52 Volkswirtschaften bewertet, die insgesamt 90 % des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) und Handels ausmachen.

Inkasso-Musterschüler: In Deutschland kommen Unternehmen am besten an ihr Geld

“Deutschland ist aktuell der Inkasso-Musterschüler, gefolgt von den Niederlanden und Portugal”, sagt Milo Bogaerts, CEO von Allianz Trade in Deutschland, Österreich und der Schweiz. “In der letzten Ausgabe des Rankings lag Deutschland noch hinter Schweden auf Rang zwei, hat sich nun aber den Spitzenplatz gesichert. Deutsche Unternehmen gelten als besonders zuverlässig – das wird nun auch im Ranking attestiert. Dabei spielt auch das gute Zahlungsverhalten der hiesigen Unternehmen eine Rolle, aber auch zeitnahe und effiziente Entscheidungen der Gerichte. Das effizienteste Mittel zum Eintreiben von Forderungen sind allerdings professionelle vorgerichtliche Verhandlungen. Auch bestehende Eigentumsvorbehaltsrechte können die Position der Gläubiger in Insolvenzverfahren erheblich verbessern.”

Exportnation Deutschland: Im Ausland kann es haarig werden beim Eintreiben von Schulden

Am anderen Ende der Skala ist es in Saudi-Arabien, Mexiko und den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) für Exporteure besonders schwierig, offene Forderungen einzutreiben. Bei den wichtigsten deutschen Handelspartnern ist die Inkasso-Komplexität in China (Platz 48; schwerwiegend: 66 Punkte), der Slowakei (Platz 45; sehr hoch: 59 P.) und Indien (Platz 44; sehr hoch: 57 P.) am höchsten.

“Das Eintreiben internationaler Schulden wird häufig unterschätzt”, sagt Bogaerts. “Dabei spielt das gerade in einer exportorientierten Wirtschaft wie Deutschland eine große, aber sehr unliebsame Rolle. Bei säumigen Zahlern ist es im Ausland oft nicht mit ein paar Mahnläufen getan. Das Verfahren kann vielerorts sehr aufwändig sein. In einigen Ländern kann es Monate oder Jahre dauern, bis die Unternehmen ihr Geld bekommen – wenn überhaupt. Vor allem im Mittleren Osten, Asien und Afrika kann es kompliziert werden.”

Im Risiko: 1,1 Billionen US-Dollar an offenen Handelsforderungen in sehr komplexen Ländern

Und genau dort sind nach Schätzungen von Allianz Trade viele Forderungen: Etwa 1,1 Billionen US-Dollar (USD) und damit fast die Hälfte der internationalen Handelsforderungen ist mit einem sehr hohen oder schwerwiegenden Inkasso-Risiko behaftet.

“Wir schätzen, dass fast die Hälfte (48 %) der internationalen Handelsforderungen in Ländern mit einer ‘sehr hohen’ (22 %) oder ‘schwerwiegenden’ (26 %) Komplexität liegen”, sagt Fabrice Desnos, Vorstandsmitglied von Allianz Trade, zuständig für Credit Intelligence, Rückversicherung und Bürgschaften. “Im Vergleich zu 2022 ist dies ein geringfügiger Anstieg (+1 Prozentpunkt), jedoch aufgrund des wachsenden globalen Handels ein deutlicher Anstieg des absoluten Wertes auf 1,1 Billionen US-Dollar. Insolvenzverfahren machen nach wie vor den Großteil der Komplexität beim Inkasso in allen Regionen aus. Insbesondere die lokalen Zahlungsgewohnheiten sind der Hauptgrund für die Komplexität des Inkassos im Nahen Osten.”

Globale Komplexität nimmt leicht ab, aber Inkassoverfahren bleiben große Herausforderung

Insgesamt ist das Inkasso für Unternehmen, insbesondere für Exporteure, sehr komplex angesichts der weltweit weiterhin hohen Zahl von Unternehmensinsolvenzen und der zunehmenden globalen Fragmentierung aufgrund sich verändernder Handelsmuster, volatiler protektionistischer Tendenzen, geopolitischer Spannungen und wachsender digitaler Risiken.

Das Ranking des Indexes hat vier Stufen der Komplexität: “gering” (Wert unter 40), “hoch” (zwischen 40 und 50), “sehr hoch” (50 bis 60) und “schwerwiegend” (über 60). Der weltweite Durchschnitt liegt geringfügig unter dem Wert der Ausgabe im Jahr 2022 (49/100). Gleichzeitig zeigt sich im Vergleich vor allem eine geringere Risikostreuung: Ein geringerer Anteil der Länder fällt nun unter die Kategorien “schwerwiegend” (15 % gegenüber 16 % im Jahr 2022) und “sehr hoch” (21 % gegenüber 29 %). Dafür haben inzwischen mehr Länder ein “hohes” Risiko (29 % gegenüber 24 %) sowie ein “geringes” (35 % gegenüber 31 %).

Schlusslichter: Schwierigste Schuldeneintreibung in Saudi-Arabien, Mexiko und den VAE

Gerichtliche Komplexitäten treten in Westeuropa weniger häufig auf als im Nahen Osten, in Afrika und Lateinamerika. Diese strukturellen Faktoren erklären, warum das internationale Inkasso weltweit nach wie vor ein schwieriger Prozess ist, besonders bei den Schlusslichtern im Ranking Saudi-Arabien, Mexiko und den VAE.

“Internationale Schuldeneintreibung ist in Saudi-Arabien fast dreimal so komplex wie in Deutschland. Letzteres ist jedoch hinsichtlich des internationalen Inkassos nicht ganz unkompliziert”, sagt Pascal Personne, Leiter der Schadens- und Inkassoabteilung bei der Allianz Trade Gruppe. “In diesem Zusammenhang hat sich die Kluft zwischen fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern im Laufe der Zeit, insbesondere in Asien, allmählich verringert, aber sie bleibt bestehen. Die meisten Industrieländer haben ein ‘geringes’ Maß an Inkasso-Komplexität. Im Durchschnitt sind der Nahe Osten und Afrika die beiden komplexesten Regionen.”

Selektivität notwendig für Geschäfte in “Next Generation Trade Hubs”

Inmitten der strukturellen Veränderungen des globalen Handelssystems entstehen neue Handelszentren, die zu Verbindungsgliedern in neuen Handelsrouten werden, sowie neue Produktionszentren. Trotz ihrer Attraktivität bleibt die Eintreibung von Forderungen in diese Märkten jedoch eine Herausforderung für Exporteure, was die bestehenden Länderrisiken noch verstärkt.

“In einer Welt, die von Geopolitik, Protektionismus und den Auswirkungen des Klimawandels gespalten ist, beschreitet der globale Handel neue Wege”, sagt Maxime Lemerle, Leiter der Insolvenzanalyse bei Allianz Trade. “Aufstrebende ‘Handelszentren der nächsten Generation’, darunter die Vereinigten Arabischen Emirate, Vietnam und Malaysia, weisen mit einer durchschnittlichen Punktzahl von 62 eine ‘schwerwiegende’ Komplexität beim Inkasso auf. Obwohl diese Märkte im aktuellen Kontext zunehmend an Bedeutung gewinnen, erfordert dies Selektivität und ein engmaschiges Kreditmanagement, wenn man erwägt, dort mehr Geschäfte zu tätigen.”

[1] Der Allianz Trade Inkasso-Index ein Maß für den Komplexitätsgrad internationaler Inkassoverfahren in jedem einzelnen Land auf einer Skala von 0 (am wenigsten komplex) bis 100 (am komplexesten). Der Score basiert auf der Einschätzung von Inkassoexperten von Allianz Trade weltweit (340) und über 40 objektiven Indikatoren.

Allianz Trade ist weltweiter Marktführer im Kreditversicherungsgeschäft und anerkannter Spezialist für Bürgschaften und Garantien, Inkasso sowie Schutz gegen Betrug oder politische Risiken. Allianz Trade verfügt über mehr als 100 Jahre Erfahrung und bietet seinen Kunden umfassende Finanzdienstleistungen an, um sie im Liquiditäts- und Forderungsmanagement zu unterstützen.

Über das unternehmenseigene Monitoring-System verfolgt und analysiert die Allianz Trade Gruppe täglich die Insolvenzentwicklung von mehr als 83 Millionen kleiner, mittlerer und multinationaler Unternehmen. Insgesamt umfassen die Expertenanalysen Märkte, auf die 92% des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) entfallen.

Mit dieser Expertise macht die Allianz Trade Gruppe den Welthandel sicherer und gibt den weltweit über 70.000 Kunden das notwendige Vertrauen in ihre Geschäfte und deren Bezahlung. Als Tochtergesellschaft der Allianz und mit einem AA-Rating von Standard & Poor’s ist die Holding von Allianz Trade mit Sitz in Paris im Schadensfall der finanzstarke Partner an der Seite seiner Kunden.

Das Unternehmen ist in über 40 Ländern vertreten und beschäftigt mehr als 5.800 Mitarbeiter weltweit. 2024 erwirtschaftete die Allianz Trade Gruppe einen konsolidierten Umsatz von EUR 3,8 Milliarden und versicherte weltweit Geschäftstransaktionen im Wert von EUR 1.400 Milliarden.

Verantwortlich für den Inhalt:

Euler Hermes Deutschland Niederlassung der Euler Hermes SA, Gasstraße 29, 22761 Hamburg, Deutschland, Tel: +49 (0) 40/88 34-0, www.allianz-trade.de

InterRisk – ein „hervorragender“ Kompositversicherer

Das renommierte Rating-Institut „Ascore Das Scoring“ hat in einer umfangreichen Studie die deutschen Kompositversicherer in der Kategorie „Privat & Gewerbe“ unter die Lupe genommen. Einen der Spitzenplätze im Scoring erziele die InterRisk Vienna Insurance Group. Sie wurde mit 6 Kompassen gleich „Hervorragend“ ausgezeichnet.

Ascore prüfte insgesamt 74 Kompositversicherer, wobei der Schwerpunkt auf dem Privatkundengeschäft lag. Als Quellen dienten die Geschäfts- und die SFCR-Berichte der einzelnen Unternehmen. Die Bewertung erfolgte gemäß Erfüllung der Kriterien „Erfahrung“, „Sicherheit“, „Erfolg“ und „Bestand“, die aus zehn Kennzahlen gewonnen wurden: Verdiente Bruttobeiträge, Eigenkapitalquote, Solvabilitätsquote, Versicherungstechnische Ergebnisquote, Bruttokostenquote, Schadenquote, Combined Ratio, Kapitalanlagenergebnisquote, Veränderung der gebuchten Bruttobeiträge im Bestand sowie Veränderung der Vertragsanzahl.

Die InterRisk ist in der Kompositversicherung breit aufgestellt. Es wird eine Vielzahl von Produkten in den Bereichen Haftpflicht, Unfall, Hausrat und Wohngebäude über den Vertriebskanal Makler angeboten. Für ihre Vertriebspartner und ihre Kunden kann die InterRisk überall Zeichen setzen. Alle namhaften Rating-Agenturen haben die Produkte des Vollsortimenters immer wieder mit Bestnoten ausgezeichnet. Besonders in der Unfallversicherung hat die InterRisk im Markt eine Spitzenstellung errungen. Das Unternehmen ist von den Maklern im Rahmen repräsentativer Umfragen zum beliebtesten Unfallversicherer Deutschlands gewählt worden (procontra 9/2025, AssCompact Trends IV/2025).

Dr. Florian Sallmann, Vorstandsvorsitzender der InterRisk Versicherungen, freut sich über die neuerliche Auszeichnung durch Ascore: „Im Produktbereich haben wir seit Jahren eine große Zahl von Spitzenbewertungen erhalten. Damit werden unsere Leistungen anerkannt, die Auszeichnungen fördern unser Geschäft. Jetzt sind wir als Unternehmen prämiiert worden, wobei die entscheidenden Unternehmenszahlen über einen Zeitraum von drei Jahren, also mit längerfristiger Aussagekraft, ausgewertet wurden. Die errungene Spitzenposition ist ein Beweis umsichtiger und zugleich erfolgreicher Unternehmensführung und der Leistungen unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.“

Über die Vienna Insurance Group und die InterRisk

Die InterRisk ist Teil der Vienna Insurance Group (VIG). Die VIG mit Sitz in Wien ist die führende Versicherungsgruppe in der Gesamtregion Zentral- und Osteuropa (CEE). Mehr als 50 Versicherungsgesellschaften und Pensionskassen in 30 Ländern bilden eine Gruppe mit lange Tradition, starken Marken und hoher Kundennähe. Rund 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich um die Bedürfnisse von rund 33 Millionen Kunden. Die VIG-Gruppe weist ein „A+“-Rating mit positivem Ausblick der internationalen Rating-Agentur Standard & Poor’s aus.

Die Angebotspalette der InterRisk umfasst Lebens-, Unfall-, Sach- und Haftpflichtversicherungen für Privatkunden. Rund 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betreuen ein Beitragsvolumen von mehr als 250 Mio. Euro. Als Maklerversicherer arbeitet die InterRisk mit über 10.000 Vertriebspartnern erfolgreich zusammen.

Verantwortlich für den Inhalt:

InterRisk Versicherungs-AG, Vienna Insurance Group, InterRisk Lebensversicherungs-AG Vienna Insurance Group, Carl-Bosch-Str. 5,65203 Wiesbaden, Tel: 0611 2787-0, Fax: 0611 2787-222, www.interrisk.de

Wie finanzieren die Rentner ihren Lebensstandard? Wofür reicht die gesetzliche Rente und wofür geben die Menschen ihr Geld im Ruhestand aus?

Diese Fragen beantwortet erstmals der „Vorsorgekompass 2026“ des Center für Intergenerative Finanzwissenschaft an der WHU in Vallendar. Er analysiert, wie Haushalte ihren Lebensstandard im Ruhestand tatsächlich finanzieren. Dabei wird deutlich, wie sich Ausgabenprofile im Alter verändern und in welchen Lebensphasen und für welche Konsummuster zusätzliche Vorsorge besonders relevant ist – vor allem wenn nicht nur die Existenz, sondern der Lebensstandard im Alter gesichert werden soll.

Die Studie, die im Auftrag von Union Investment erstellt wurde, zeigt: Die gesetzlichen Versorgungssysteme bilden zwar weiterhin das Rückgrat der Alterssicherung, können aber aktuell im Durchschnitt nur rund 60 Prozent der monatlichen Ausgaben eines Rentnerhaushalts decken. „Für viele bedeutet das, dass sie auf private Vorsorge, betriebliche Altersversorgung oder Vermögensentnahmen angewiesen sind, um den gewohnten Lebensstandard zu halten“, betont Studienleiter Prof. Dr. Christian Hagist. So weisen aktive und reisefreudige Senioren Ausgaben auf, die ihr Einkommen deutlich überschreiten, während eher häuslich orientierte Ruheständler ihre Ausgaben nahezu durch laufende Einnahmen decken können.

Viele Rentner in Deutschland haben monatlich finanzielle Lücken, die ihren Lebensstandard bedrohen, so ein Ergebnis des Vorsorgekompass 2026. Im Durchschnitt geben Ruheständler monatlich 3.148 Euro aus. Davon entfallen fast 50 Prozent auf Wohnkosten, weitere wichtige Ausgabenbereiche sind Lebensmittel, Mobilität und Alltagskosten.

Dem gegenüber stehen laufende Einnahmen von 2.988 Euro pro Monat aus gesetzlichen und anderen Einkommensquellen. „Die Lücke von rund 160 Euro wird aktuell durch Vermögensentnahmen ausgeglichen – eine Strategie, die angesichts sinkender Rentenleistungen und steigender Kosten künftig nicht mehr für alle tragfähig sein wird“, betont Hagist. Die Studie zeigt auch, dass die gesetzlichen Versorgungssysteme im Schnitt nur etwa 60 Prozent der Ausgaben abdecken. Besonders deutlich wird dies bei Haushalten ohne ergänzende Vorsorge, die mit einer monatlichen Finanzierungslücke von mehr als 1.000 Euro rechnen müssen. Die gesetzliche Rente reicht dabei oftmals gerade so zur Deckung der Wohnkosten.

Die Differenz zwischen Einkommen und Ausgaben variiert jedoch mit zunehmendem Alter und je nach Lebensstil deutlich. Die 60- bis 69-Jährigen geben im Schnitt 2.900 Euro monatlich aus, während ihre laufenden Einnahmen nur etwa 2.600 Euro betragen. Die Differenz von rund 300 Euro wird überwiegend aus angespartem Vermögen gedeckt. Bei den 70- bis 79-Jährigen steigen die Ausgaben auf durchschnittlich 3.300 Euro, die Einnahmen liegen bei etwa 3.200 Euro. Etwas mehr als die Hälfte dieser Haushalte verfügt über Wohneigentum, was neben der gesetzlichen Rente ein wesentlicher Teil des Einkommens ist. In der Gruppe ab 80 Jahren betragen die Ausgaben rund 3.200 Euro, die laufenden Einnahmen 3.100 Euro.

Neben dem verbreiteteren Wohneigentum resultieren die höheren Einkommen in den beiden älteren Gruppen aus der besseren gesetzlichen Versorgung. Während die 60- bis 69-Jährigen eine durchschnittliche Rente von rund 1.600 Euro im Monat erhalten, die 61 Prozent der Einnahmen ausmacht, sind es bei den über 70-Jährigen jeweils knapp 2.400 Euro. Dies entspricht 74 bzw. 77 Prozent des monatlichen Einkommens.

Innerhalb der drei Altersgruppen sind die Ausgabenprofile stark vom Lebensstil geprägt. „Reisefreudige oder kulturell aktive Senioren zwischen 70 und 79 Jahren geben im Monat 1.000 bis 1.500 Euro mehr aus als häuslich orientierte Menschen“, berichtet Hagist. Der Vorsorgekompass 2026 belege somit, dass zusätzliche Vorsorge kein optionaler Komfortfaktor ist, sondern ein zentraler Bestandteil finanzieller Lebensstandardsicherung. „Es reicht nicht, allein auf die gesetzliche Rente zu setzen. Sie ist nur eine Teilkasko-Lösung und kann auch nur das sein. Wer im Alter sorgenfrei leben möchte, muss privat vorsorgen“, ergänzt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment. „Die Alterssicherung funktioniert heute nur als Zusammenspiel mehrerer Säulen. Wer nicht frühzeitig vorsorgt, lebt morgen mit weniger – oder nicht mehr so, wie er sich das möglicherweise mal vorgestellt hat.“

„Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der steigenden Belastungen für die umlagefinanzierten Systeme darf die Politik nicht den Fehler machen, Leistungsausweitungen zu versprechen, die langfristig nicht finanzierbar sind“, warnt Hagist. Stattdessen bräuchte es eine realistische, transparente Kommunikation über die Grenzen des Systems und eine stärkere Förderung kosteneffizienter und renditestarker privater und betrieblicher Vorsorge. „Die Förderung renditestarker und kosteneffizienter Angebote gewinnt zunehmend an Bedeutung“, ergänzt Reinke. Deswegen sei die aktuelle Reform der bedeutendste Fortschritt für die private Altersvorsorge seit 2002. „Wie der Vorsorgekompass 2026 zeigt, braucht Deutschland eine starke, zukunftsfähige Altersvorsorge.“

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