infinma hat die Marktstandards in der Erwerbsunfähigkeitsversicherung für das Jahr 2024 aktualisiert. Die Zahl der angebotenen Tarife ist weiter rückläufig, etliche Marktstandards haben sich dagegen verbessert.

Wie auch in den vergangenen Jahren, hat die infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH ihr erfolgreiches und branchenweit anerkanntes Konzept der Markstandards in der BU auch wieder auf den Bereich der Erwerbsunfähigkeitsversicherungen (EU) übertragen. Im Rahmen der Untersuchung „Marktstandards in der EU – Stand 04/2024“ wurden 40 Tarife von 13 Gesellschaften analysiert und in insgesamt 17 Qualitätskriterien gegen den Marktstandard verglichen. Berücksichtigt wurden Produkte, die in Deutschland bzw. in Österreich angeboten werden.

Die Analyse basiert wie gewohnt auf der Erhebung aller zu einem Qualitätskriterium am Markt tatsächlich vorhandenen konkreten Ausprägungen in den Bedingungswerken. Diejenige Ausprägung, die von den Anbietern in ihren Produkten am häufigsten verwendet wird, definiert den jeweiligen Marktstandard im Sinne eines Branchendurchschnittswertes.

Im Weiteren werden die Qualitätskriterien weder gewichtet noch aggregiert. Eine für den Kunden unterdurchschnittliche Regelung kann somit nicht durch eine besonders vorteilhafte Formulierung bei einem anderen Kriterium ausgeglichen werden. Der Verzicht auf jegliche Verdichtung der Analyse-Ergebnisse erhält zudem die wünschenswerte Detailtiefe. Damit handelt es sich bei den Marktstandards von infinma im Vergleich zu anderen Bewertungsverfahren gerade nicht um ein Rating.

An diejenigen Versicherer und Tarife, die in allen getesteten Kriterien diesen Marktstandard aus Kundensicht mindestens erfüllen oder sogar übertreffen, verleiht infinma entsprechende Siegel. Insgesamt 13 Tarife von 4 Gesellschaften haben die Voraussetzungen für die Erlangung dieser Auszeichnung erfüllt. Die Zahl der ausgezeichneten Tarife hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenso weiter verringert, wie die Zahl der Anbieter selbst.

„Wie im letzten Jahr schon vorhergesagt, ist inzwischen die BU-Umtauschoption zum Marktstandard geworden. Das ist insofern verständlich, als die EU häufig als Einstieg in eine Arbeitskraftabsicherung angeboten wird.“, erläuterte der geschäftsführende infinma-Gesellschafter Dr. Jörg Schulz. Auch der Verzicht auf die Meldepflicht bei Verbesserung des Gesundheitszustandes ist in diesem Jahr zum Standard geworden. Eine Regelung, auf die infinma auch in der BU und der GF schon seit Jahren gedrängt hat. „Insgesamt hat sich das Niveau der Bedingungen weiter verbessert, dennoch kann sich die EU weiterhin nicht als Alternative zur BU durchsetzen. In vielen Berufen, vor allem ohne größere körperliche Belastungen, bleiben die Prämienunterschiede zur BU einfach zu gering.“ Auch die Regelungen bei Erwerbsunfähigkeit aufgrund von Pflegebedürftigkeit hat sich verändert. Hier reichen jetzt schon 2 von 6 Pflegepunkten aus.

Sein Geschäftsführer-Kollege Marc Glissmann ergänzt: „Selbst für überwiegend körperlich Tätige kann sich die EU nicht wirklich als Alternative zur BU durchsetzen. Schon alleine die verbale Nähe zur gesetzlichen Erwerbsminderungsrente dürfte den einen oder anderen möglichen Kunden abschrecken.“

Mit Blick auf die weiteren Entwicklungen im Markt der Arbeitskraftabsicherung stellen die infinma-Analysten zudem fest, dass sich aktuell die Versicherer eher auf die Grundfähigkeitsversicherung als Portfolioergänzung zur BU zu fokussieren scheinen.

Insgesamt sehen die Analysten von infinma eine gewisse vertriebliche Zurückhaltung im Bereich der EU. Möglicherweise glauben die Anbieter selber nicht oder nicht mehr an einen durchschlagenden Erfolg dieser Absicherungsmöglichkeit.

Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchungen sind ab Freitag auf der Internetseite von infinma abrufbar: https://infinma.com/2022/04/28/marktstandards-in-der-eu/

Zur Unterstützung des Konzepts der Marktstandards ist auch für den Bereich der EU bei infinma eine sehr leicht zu bedienende Vergleichs-Software erhältlich. Diese sog. EU-Lupe erlaubt den Vergleich von bis zu vier Produkten im Hinblick auf die für die Marktstandards maßgeblichen Kriterien. Nähere Informationen finden Sie auch unter: www.infinma.de/lupe.php

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infinma Institut für Finanz-Markt-Analyse GmbH, Max-Planck-Str.37A, 50858 Köln,Tel.+49 (0) 2234 933 69 14, www.infinma.de

Ab dem 1. Mai bietet die Gothaer Krankenversicherung mit MediHealth Prime eine neue Krankenvollversicherung für Fachkräfte aus dem Ausland an.

Der neue Tarif zeichnet sich durch einen erstklassigen, exakt auf die Zielgruppe zugeschnittenen Versicherungsschutz zu einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis aus.

„Angesichts des Fachkräftemangels ist die deutsche Wirtschaft mehr denn je auf internationale Expertinnen und Experten angewiesen. Umso wichtiger ist es, ihnen den Start in Deutschland so angenehm wie möglich zu machen. Mit MediHealth Prime haben wir als einer der ersten Krankenversicherer ein Produkt entwickelt, das sich ganz an ihren Bedürfnissen orientiert“, sagt Dr. Sylvia Eichelberg, Vorstandsvorsitzende der Gothaer Krankenversicherung

MediHealth Prime richtet sich an internationale Fachkräfte und ihre Familien aus dem außereuropäischen Ausland mit befristeten Aufenthaltstitel. Der neue Tarif sichert ihnen für einen Zeitraum von bis zu 60 Monaten den Status eines Privatpatienten. Ob ambulante Behandlungen oder Medikamente, ob in der Zahnarztpraxis oder im Krankenhaus – die Versicherten genießen einen umfassenden Rundum-Sorglos-Schutz. Mit hohen Leistungen für Zahn- und Naturheilverfahren, einer Kostenübernahme über die Höchstsätze der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte (GOÄ/GOZ) hinaus, vollumfänglichen Leistungsschutz ohne Wartezeiten und ohne Selbstbeteiligung bietet die Gothaer ein am Markt einzigartiges Leistungsspektrum. Ebenfalls wichtig für die Zielgruppe: In ihrem Heimatland genießen sie für einen Zeitraum von drei Monaten den vollen Versicherungsschutz.

Durch die Begrenzung der Versicherungsdauer und den Verzicht auf Altersrückstellungen, ist MediHealth Prime für ausländische Arbeitnehmende mit einem Verdienst über der Jahresarbeitsentgeldgrenze die günstigere und leistungsstärkere Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung. Wer schließlich länger als fünf Jahre in Deutschland bleibt, hat ein Optionsrecht und kann ohne erneute Gesundheitsprüfung in verkaufsoffene Vollversicherungstarife der Gothaer Krankenversicherung wechseln.

„Sich in einem neuen Land und damit auch in einem neuen Gesundheitssystem zurechtzufinden, ist für viele Menschen eine große Herausforderung. Gleichzeitig spielt die eigene Gesundheit und die der Familie eine Schlüsselrolle, wenn es um den Start in einen neuen Lebensabschnitt geht. Umso wichtiger war es, ein Produkt zu entwickeln, das den Neuankömmlingen in Deutschland diese Sorge durch ein breites Leistungsangebot und umfassende Services nimmt“, fasst Eichelberg zusammen.

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Gothaer Konzern, Gothaer Allee 1, 50969 Köln, Tel: 0221/ 308-34543, Fax: 0221 308-34530, www.gothaer.de

Mit dem Erstrating startet Franke und Bornberg den Wettbewerb um die besten Haftpflichtversicherungen für Tierhalter (THV).

Aus dem Stand erreichen nur 3,7 % der Hunde-THV die Bestnote FFF+. Beim THV-Schutz für Pferdebesitzer gelingt dies immerhin 10,2 % der Tarife. Da bleibt viel Luft nach oben.

Mehr als 35 Millionen Haustiere leben in Deutschland. Ihre Tierliebe lassen sich die Halter einiges kosten. Nach Angaben des Verbandes der deutschen Heimtierbranche geben sie für ihre Tiere jährlich rund 6,5 Milliarden Euro aus. Darin nicht enthalten sind Ausgaben für größere Tiere wie Pferde sowie Tierarzt und medizinische Versorgung. Allzu leicht vergessen wird, dass Tiere nicht nur Freude bereiten. Und wenn Dritte durch sie zu Schaden kommen, müssen Tierhalter für die finanziellen Folgen einstehen.

Wann Tierhalter haften

Die gesetzliche Grundlage liefert § 833 Absatz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches BGB. Hier heißt es: „Wird durch ein Tier ein Mensch getötet oder der Körper oder die Gesundheit eines Menschen verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist derjenige, welcher das Tier hält, verpflichtet, dem Verletzten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.“ Ausnahmen von der Regel macht der Gesetzgeber nur, wenn das Haustier dem Beruf, der Erwerbstätigkeit oder dem Unterhalt des Tierhalters dient.

Schäden durch Kleintiere wie Katzen oder Vögel deckt die private Haftpflichtversicherung (PHV) ab.  Hundehalter und Pferdbesitzer schützt die PHV jedoch nicht. Sie können mit einer separaten Tierhalter-HV vorsorgen. In sechs Bundesländern besteht sogar Versicherungspflicht für Hundehalter.

Was eine gute Tierhalter-HV ausmacht

„Die Zeit war reif für ein faktenbasiertes Rating zur Tierhalter-HV“, sagt Michael Franke, geschäftsführender Gesellschafter der Franke und Bornberg GmbH. „Vielen Menschen sind Tiere als Begleiter ans Herz gewachsen oder werden sogar als Familienmitglied betrachtet. Der Umgang mit dem Tier erfolgt dann manchmal allzu sorglos. Im Gegensatz dazu sollte eine Entscheidung für eine THV nicht emotional, sondern anhand harter Fakten getroffen werden.“ Das gelte umso mehr, als die Qualitätsunterschiede beträchtlich seien. „Mittlerweile gehen viele Versicherer mit mehreren Tariflinien an den Start. Auf diese Weise erreichen sie sicherheitsbewusste Tierhalter ebenso wie preissensible Kunden. Erst das Kleingedruckte zeigt, wieviel Sicherheit tatsächlich in einer Tierhalter-HV steckt“, sagt Franke.

Für das Rating zur Tierhalterhaftpflichtversicherung hat Franke und Bornberg die wesentlichen Qualitätskriterien entwickelt. Zentrale Aspekte sind Deckungssumme, Ausfalldeckung sowie die Mitversicherung von Schäden an gemieteten und geliehenen Sachen. Bewährte PHV-Leistungen wie Versehensklausel oder Best-Leistungs-Garantie fließen ebenfalls ein. Alle relevanten Tarif-Aspekte werden nach einer Skala von Null bis 100 Punkte bewertet. Die Einstufung in eine der sieben Bewertungsklassen von FFF+/hervorragend bis F-/ungenügend erfolgt anhand der Summe der erreichten Punkte. Mindeststandards garantieren, dass gut bewertete Produkte in allen Bewertungskategorien überdurchschnittlich abschneiden und besonders wichtige Anforderungen erfüllen. Das Rating unterscheidet Tarife für Hunde- und Pferdehalter:innen.

Die besten Haftpflichttarife für Hundehalter

Für das Rating Hundehalter-THV wurden 164 Tarife von 83 Anbietern untersucht. Nur 6 Tarife (3,7 %) erreichen auf Anhieb die Bestnote FFF+ (hervorragend). Sie erfüllen Mindeststandards wie 20 Mio. Deckungssumme für Personen- und Sachschäden, Versicherungsschutz für Schäden an gemieteten und geliehenen beweglichen Sachen sowie Schadensersatzrechtsschutz im Rahmen der Forderungsausfalldeckung. Jeder fünfte Tarif erzielt ein „sehr gut“ (FFF).  Die Hälfte aller Angebote bewegen sich im Mittelfeld (FF+ und FF). Fast jeder vierte Tarif ist nur ausreichend oder schlechter. In der untersten Bewertungsklasse F- landen in etwa ebenso viele Tarife wie in der Top-Klasse FFF+. Der Prämienspreiz ist ebenfalls groß. Für einen Labrador zahlen Halter je nach Tarif zwischen rund 60 bis 150 EUR im Jahr. Bei anderen Rassen und insbesondere bei sogenannten Listenhunden kann die Prämie deutlich höher liegen. Für mehrere Hunde sind je nach Gesellschaft Nachlässe möglich.

Tierhalterhaftpflichtversicherung: Hundehalterhaftpflicht Gesamtergebnis

Diese Versicherer erhalten für einen oder mehrere Tarife die Bestnote FFF+ (in alphabetischer Reihenfolge):

ADCURI (Barmenia)

Alte Leipziger

Barmenia

GVO

uniVersa

Württembergische

Die besten Haftpflichttarife für Pferdehalter

Der Markt ist groß: Rund 1,25 Millionen Pferde werden in Deutschland gehalten. Auf 600.000 Haushalte mit Pferden kommen weitere 920.000 Menschen, die sich für eine Reitbeteiligung entschieden haben. Als Pferdeland Nummer eins, gemessen an der Zahl der Reiterinnen und Reiter, gilt Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Niedersachsen.

Für die Ratingpremiere zur Pferdehalter-HV hat Franke und Bornberg 128 Tarife von 71 Gesellschaften analysiert. Die Spitzenbewertung FFF+ erhält jeder zehnte Tarif (10,2 %). Die Spitzengruppe bietet neben den genannten Mindeststandards mindestens zwölf Monate Versicherungsschutz für Fohlen und Jungtiere. In der Verfolgergruppe sichern sich 23,4 % der Tarife die zweithöchste Note FFF. Im Mittelfeld bewegen sich rund 44 % der untersuchten Produkte. Fast ein Viertel aller Tarife (22,7 %) kommen über ein „ausreichend“ nicht hinaus.

Tierhalterhaftpflichtversicherung: Pferdehalterhaftpflicht Gesamtergebnis

Bei der Pferdehalter-HV zeigen sich größere Prämienunterschiede. Hier reicht die Spanne von gut 90 bis 320 EUR im Jahr. Werden mehrere Tiere versichert, sind ebenfalls Nachlässe möglich.

Diese Versicherer erhalten für einen oder mehrere Pferdehalter-Haftpflichttarife die Bestnote FFF+ (in alphabetischer Reihenfolge):

ADCURI (Barmenia)

Alte Leipziger

ARAG

Barmenia

Gothaer

GVO

Helvetia

NV-Versicherungen

Prokundo (Volkswohlbund)

Württembergische

Tierhalterhaftpflicht: Fazit und Ausblick

Die starke Spreizung zeigt: Ein unabhängiges Qualitätsrating ist für die informierte Kaufentscheidung unverzichtbar. „Bislang war die Tierhalter-HV im Windschatten der PHV unterwegs. Unser Rating liefert jetzt den Startschuss für echten Wettstreit um die besten Haftpflichtversicherungen für Hund und Pferd“, erläutert Christian Monke, Leiter Ratings Gesundheit und Private Risiken. Die Ratingkriterien zeigten Versicherern, an welchen Stellschrauben sie ihre Tarife kundenfreundlicher gestalten könnten. „Bei vielen Tierhalter-HV gibt es Luft nach oben. Ich bin mir sicher: Da geht noch was“, so Monke. Dann könnten in Zukunft auch nachhaltige Features wie Reparatur statt Ersatz und Mehrleistung für ersetze Gegenstände mit besserer Umweltbilanz ihren Weg in die Bedingungswerke finden.

Die Franke und Bornberg GmbH veröffentlicht alle Ratingergebnisse in ihrem Internetauftritt. Aktualisierungen erfolgen in der Regel zeitnah. Schaubilder und Statistiken zur Verteilung auf die Bewertungsklassen liefern stets eine Zeitpunktbetrachtung. Auf der Webseite finden Interessierte die Bewertungsrichtlinien zur Tierhalter-HV.

Verantwortlich für den Inhalt:

Franke und Bornberg GmbH, Prinzenstraße 16, 30159 Hannover, Telefon +49 (0) 511 357717 00, Telefax +49 (0) 511 357717 13, www.franke-bornberg.de

Philipp Belli leitet seit dem 1. April 2024 die neu geschaffene Abteilung Digitale Kommunikation und Online Marketing im Bereich Marketing bei der WWK Versicherungsgruppe.

Ziel ist es den dynamischen Entwicklungen im Bereich der digitalen Kommunikationswege und des Marketings Rechnung zu tragen und ihr eine angemessene Bedeutung im Unternehmen zu verleihen.

Hierzu wird Belli die zeitgemäße Darstellung der WWK im Internet und Social Media für Kunden und Vertriebspartner, sowie die optimale Wirkung des Unternehmens im Hinblick auf das Employer Branding und Online Marketing weiter vorantreiben. Zudem zählen innovative

Themen, wie die Entwicklung des Unternehmens im Metaverse, der mögliche Einsatz von künstlicher Intelligenz für Marketingzwecke und die Beobachtung der Entwicklung der Versicherungsbranche im Rahmen des InsurTech Hub Munich zu seinem Aufgabengebiet.

Der 45 Jahre alte Diplom-Kaufmann berichtet als leitender Angestellter direkt an den Bereichsleiter Marketing Thomas Heß.

Philipp Belli verfügt über eine umfangreiche Berufserfahrung in der Versicherungsbranche. Er ist Diplom-Kaufmann und ausgebildeter Versicherungskaufmann. Sein Studium der Betriebswirtschaftslehre absolvierte er an den Universitäten Bayreuth und Passau. Zudem schloss er im Jahr 2011 das Executive Master of Insurance Studium an der Ludwig-Maximilians-Universität München erfolgreich ab. Nach dem Start ins Berufsleben als Generalagent der Mecklenburgischen Versicherungsgruppe und als Business-Consultant bei der msg systems ag, wechselte er 2008 zur WWK Versicherungsgruppe. Dort war er als Produktmanager und Referent für die Vertriebssteuerung des WWK Partnervertriebs tätig, bevor er 2014 den Aufbau und die Leitung der Gruppe Internet – Neue Medien übernahm.

Die WWK Lebensversicherung a. G. zählt mit Beitragseinnahmen von über einer Milliarde Euro zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland. Geführt wird das Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Als solcher ist die WWK ausschließlich ihren Kunden, also den Mitgliedern, verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen. Solidität und Finanzstärke zeichnen die WWK aus. Auf das Geschäftsvolumen bezogen ist die Gesellschaft seit langer Zeit einer der substanz- und eigenkapitalstärksten Lebensversicherer in Deutschland.

Verantwortlich für den Inhalt:

WWK Lebensversicherung a. G., Marsstraße 37,  80292 München, Tel: (089) 5114-3531 Fax: (089) 5114-2698, www.wwk.de

Wie können Pflegebedürftige vor den immer stärker steigenden Kosten geschützt werden?

Eine Studie der Rating-Agentur Assekurata zeigt: Für das Demografie-Problem der Pflege gibt es stabile Lösungen durch kapitalgedeckte Vorsorge. Die Preis-Leistungs-Analyse von Pflegezusatzversicherungen ergibt: Eigenanteile an den Pflegekosten lassen sich zu moderaten Beiträgen absichern.

Über 2.800 Euro pro Monat müssen Pflegebedürftige im Schnitt für die stationäre Versorgung aus eigener Tasche zahlen – Tendenz steigend. Doch bereits heute stehen gute und bezahlbare Lösungen für die private Vorsorge zur Verfügung, um diese Pflege-Lücke zu schließen. Das belegt eine aktuelle Marktanalyse der Rating-Agentur Assekurata, die im Auftrag des PKV-Verbands das Angebot von Pflegezusatzversicherungen untersucht hat.

Volle Absicherung der Pflegekosten schon ab 30 Euro/Monat

Die reinen Pflegekosten bei stationärer Unterbringung betragen derzeit 1.431 Euro pro Monat (Bundesdurchschnitt laut PKV-Pflegedatenbank). Die Absicherung durch ein monatliches Pflegegeld von 1.400 Euro gibt es z.B. bei Versicherungsbeginn mit Alter 25 schon ab 30 Euro im Monat, für 35-Jährige ab 45 Euro und für 45-Jährige ab 67 Euro. Die Studie zeigt: Je früher eine Pflegezusatzversicherung abgeschlossen wird, desto günstiger ist sie auch in der Gesamtlaufzeit.

Ende Mai werden die Ergebnisse der von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach eingesetzten Expertenkommission zur Pflegefinanzierung erwartet. Dazu erklärt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther: “Noch reicht die Zeit, um vorzusorgen, bevor unserer alternden Gesellschaft die Pflegekosten über den Kopf wachsen. Aber die Politik muss endlich anfangen, die zusätzliche kapitalgedeckte Eigenvorsorge zu stärken. Nur so können wir die Steuer- und Beitragszahler vor Überlastung schützen.”

Zur Studie:

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Bayenthalgürtel 26, D­-50946 Köln Tel.: 0221 / 9987 0, Fax: 0221 / 9987 3950, www.pkv.de

Die deutsche Wirtschaft ist krisengefährdet und ihre Widerstandsfähigkeit muss gestärkt werden – darin sind sich Unternehmen und Beschäftigte einig.

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Befragung des Marktforschungsinstituts Mentefactum, beauftragt von der R+V Versicherung. Bislang hat nur jedes fünfte Unternehmen konkrete Gegenmaßnahmen ergriffen.

Inflation, Krieg, Energiekrise, Rezession, Klimakrise – die Wirtschaft ist derzeit bedroht wie selten, die Zahl der Insolvenzen in Deutschland steigt. Doch wie robust ist speziell der Mittelstand? Und welche Handlungsfelder beeinflussen seine Wettbewerbsfähigkeit? Dazu hat die R+V Versicherung in Kooperation mit dem Marktforschungsinstitut Mentefactum 200 mittelständische Entscheiderinnen und Entscheider sowie 1.000 Beschäftigte befragt.

Das Ergebnis: Bislang fördern gerade einmal 22 Prozent der Unternehmen aktiv ihre Widerstandskraft – zum Beispiel, indem sie mit gezielten Maßnahmen Kunden und Personal langfristig halten, IT-Systeme sicher machen oder Rücklagen bilden und sich gegen Ausfälle versichern. Das bedeutet auch: Vier von fünf Firmen sind noch nicht auf Krisen vorbereitet. Entweder blieben sie bislang komplett untätig (33 Prozent) oder wägen aktuell noch geeignete Maßnahmen ab (45 Prozent). Und das, obwohl ein Großteil der Befragten die deutsche Wirtschaft als sehr krisengefährdet einschätzt. Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) sieht sich selbst sogar durch die wirtschaftliche Lage akut bedroht.

Resilienz-Index bei 64 Punkten – Unternehmen halten sich trotzdem für handlungsfähig

“Der deutsche Mittelstand zeigt sich nur mittelmäßig resilient”, erklärt Klaus-Peter Schöppner, Geschäftsführer von Mentefactum, der die Studie begleitet hat. Aus den Antworten von Unternehmern und Beschäftigten in mittelständischen Unternehmen hat sein Institut den Resilienz-Index gebildet. Dieser wird anhand von zehn Faktoren wie etwa dem Digitalisierungsgrad des Betriebes, den finanziellen Rücklagen oder den Angeboten zur Mitarbeiterbindung errechnet. Außerdem wird berücksichtigt, wie die Befragten ihre Krisenanfälligkeit und ihr Engagement zur Förderung der eigenen Widerstandskraft einschätzen. Das Ergebnis: Der Index für Unternehmen liegt bei 64 von 100 Punkten – aus Sicht der Beschäftigten sind es 61 Punkte. Dennoch sind 82 Prozent der Entscheiderinnen und Entscheider überzeugt, Krisen gut meistern zu können. “Diese Selbsteinschätzung zeigt eine Diskrepanz zur tatsächlichen Situation – und erklärt möglicherweise, warum Unternehmen zu selten handeln, um sich zukunftssicher aufzustellen”, sagt Schöppner.

Mit dem Resilienz-Index liefert die R+V jetzt erstmalig ein umfassendes Lagebild im Hinblick auf Krisenfähigkeit, Risiken und Potenziale. “Es ist entscheidend, Resilienz aktiv und kontinuierlich zu fördern, um Risiken im geschäftlichen Betrieb zu minimieren und Stabilität zu schaffen”, betont Jens Hasselbächer, Vorstand des Ressorts Kunden & Vertrieb der R+V Versicherung. “Das Bewusstsein der Unternehmen für die Krisenbedrohung ist da. Das ist ein guter erster Schritt auf dem Weg zu mehr Widerstandsfähigkeit.”

Maßnahmen: Unternehmen agieren pragmatisch, aber unzureichend

Die Befragung zeigt auch: Wenn Unternehmen Maßnahmen ergreifen, konzentrieren sie sich vor allem auf stabile Kundenbeziehungen (84 Prozent), ein innovatives Produkt- und Service-Angebot (76 Prozent) sowie die Instandhaltung der Technik (74 Prozent).

Bei anderen Handlungsfeldern ist das Engagement geringer ausgeprägt – 48 Prozent der Unternehmen geben an, sich nur wenig um den Einsatz von Erneuerbaren Energien zur Sicherung der eigenen Energieversorgung zu kümmern. Mehr als jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) vernachlässigt nach eigener Aussage Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit. “Obwohl mehr als zwei Drittel der Entscheider alle der abgefragten Resilienzfaktoren als wichtig einstufen, scheinen sie in einigen Bereichen nicht handlungsfähig zu sein”, sagt R+V-Vorstand Hasselbächer.

Jedes zweite Unternehmen hält externe Hilfen für wichtig

Doch was können Unternehmen konkret tun, um besser für Krisen gerüstet zu sein? Die Befragung zeigt: Jedes zweite Unternehmen (50 Prozent) hält externe Hilfen für nützlich – jedes zehnte (9 Prozent) sogar für unbedingt notwendig. Zu den Bereichen, in denen die meisten Unternehmen gerne externe Unterstützung hätten, zählen IT-Sicherheit (49 Prozent), Technikinstandhaltung (47 Prozent), Erneuerbare Energien (43 Prozent) und Liquidität (42 Prozent). “Das deckt sich mit unseren täglichen Erfahrungen in Kundengesprächen: Die Verunsicherung von Unternehmen ist groß, gerade in Feldern, die nicht zu ihren Kernkompetenzen gehören. Die Versicherungsbranche hat den klaren gesellschaftlichen Auftrag, der Wirtschaft Sicherheit zu geben, damit sie wachsen und Innovationen vorantreiben kann”, betont Hasselbächer.

Über den R+V-Resilienz-Index

Wie resilient ist der deutsche Mittelstand? Einen umfassenden Einblick in das Resilienzpotenzial von Unternehmen bietet der R+V-Resilienz-Index in Kooperation mit dem Meinungsforschungsinstitut Mentefactum. Die Basis bilden die parallelen Befragungen von 200 Entscheiderinnen und Entscheidern in Unternehmen mit mehr als zehn Mitarbeitenden sowie von 1.000 Beschäftigten. Beide Gruppen ordnen das Resilienz-Engagement ihres Unternehmens anhand von zehn vorgegebenen Kriterien ein; dazu zählen das Personalmanagement, die Digitalisierung oder Investitionen in Erneuerbare Energien. Die gewichtete Zusammenfassung der Werte für die einzelnen Aktivitäten bildet den R+V-Resilienz-Index – aus Sicht der Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie der Beschäftigten.

Verantwortlich für den Inhalt:

R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

Digitale Makler-Fachtagung findet am 23. April statt / Teilnehmende können sich ihr Programm aus über 30 Programmpunkten zusammenstellen / Hiscox Group CEO Aki Hussain live beim Hiscox Day / Teilnahmezertifikate für mehr als 200 IDD-Minuten Weiterbildungszeit möglich

Der Spezialversicherer Hiscox geht mit seinem Erfolgsmodell des digitalen Makler-Events in die vierte Runde: Am 23. April, von 9 bis 17 Uhr, haben Versicherungsmakler und  vermittler wieder die Gelegenheit, sich über aktuelle Schadentrends, Insights und Entwicklungen der Versicherungsbranche sowie Vertriebschancen zu informieren. Wie in den Vorjahren können die Teilnehmenden ihr individuelles Programm aus Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden zusammenstellen. Da alle Vorträge die Anforderungen der Weiterbildungspflicht erfüllen und somit IDD-konform sind, können während des Events über 200 Minuten Weiterbildungszeit gesammelt werden. Im Anschluss an die Veranstaltung erhalten Makler und Vermittler einen Nachweis in Form eines Teilnahmezertifikats.

„In den letzten Jahren hat sich das digitale und individualisierbare Eventformat sehr bewährt, weshalb wir auch in diesem Jahr wieder auf das Erfolgsmodell setzen“, erklärt Wolf von Buchwaldt, Director Sales Broker bei Hiscox Deutschland. „Die Teilnehmenden können ihre eigenen Schwerpunkte setzen und individuell entscheiden, über welche Geschäftspotenziale, Zielgruppen und Produkten sie mehr erfahren möchten. Wir freuen uns, dass zahlreiche interne und externe Experten Einblicke in aktuelle Schadentrends, Praxisbeispiele und den Versicherungsmarkt geben werden. Mit diesem prall gefüllten Programm können wir den Teilnehmenden eine vielfältige Mischung aus Informationen zu neuen Entwicklungen im Versicherungsgeschäfts bieten, die ihr Privat- und Geschäftskunden-Geschäft konkret voranbringen können.“

Programm des Hiscox Days 2024: Breites Themenspektrum, spannende Vortragshighlights und viele namhafte externe Referenten

Die Teilnehmenden haben auch in diesem Jahr die Möglichkeit, ihr Programm aus über 30 Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden individuell zusammenzustellen. Mehr als 50 Branchenexperten teilen ihr Wissen auf fünf Live-Stream-Stages. Unter anderem erwarten die Teilnehmenden am Hiscox Day 2024 diese Highlights: Die Veranstaltung eröffnen Markus Niederreiner, Deutschlandchef von Hiscox, Wolf von Buchwaldt, Director Sales Broker bei Hiscox Deutschland, und Larissa Ertl, Functional Lead Marketing bei Hiscox. In diesem Jahr ist zudem der Hiscox Group CEO Aki Hussain vor Ort und teilt sein Wissen über die neusten Versicherungstrends.

Mit dem Vortrag „Die Zukunft ist heute: KI – Chancen, Risiken & neue Horizonte in der IT- und Marketing-Branche“ beleuchten Marc Thamm, Product Head Technology & General Liability bei Hiscox, und Patricia Baron, Claims Underwriter Commercial Lines bei Hiscox, die bedeutendste technologische Entwicklung des letzten Jahres und zeigen auf, welche Vertriebschancen sich dadurch für Versicherungen ergeben. Darüber hinaus geben Herbert Fromme, Herausgeber des Versicherungsmonitors, und Tobias Wenhart, Director Marketing, Product & Digital Channels bei Hiscox, exklusive Einblicke in die repräsentative Studie „Risikomonitor Selbstständige“ und informieren dabei über Vertriebschancen bei der Zielgruppe der Selbstständigen und über ihre Risikowahrnehmung.

Unter den zahlreichen externen Referenten sind ferner unter anderem der langjährige Deutschland-Chef von Lloyds Jan Blumenthal, die Kriminologin und Compliance-Expertin Sarah Afshari, der COO der Cyber-Security-Spezialberatung HiSolutions Frank Rustemeyer sowie Volker Boch, Landrat des Kreises Rhein-Hunsrück, der über eine erlittene Cyber-Attacke berichten wird. Doch auch die Unterhaltung kommt daneben nicht zu kurz – auch dieses Jahr findet wieder das beliebte Hiscox Quiz statt.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Hiscox Day 2024: https://event.hiscox.de/

Verantwortlich für den Inhalt:

HISCOX, Deutschland, Arnulfstraße 31, D-­80363 München, Tel: 089/5458010, Fax: 089/54580111, www.hiscox.de

Dr. Arne Barinka (RheinLand Versicherungen) wechselt vom erweiterten in den geschäftsführenden Vorstand und übernimmt den stellenvertretenden Vorsitz

Der Vorstand Deutschlands wegweisender Brancheninitiative für Innovation, Kollaboration und Transformation der Versicherungswirtschaft präsentiert sich in neuer personeller Konstellation. Bei der Mitgliederversammlung am 18. April 2024 stimmten die anwesenden sowie zugeschalteten Mitglieder für Veränderungen im geschäftsführenden sowie im erweiterten Vorstand.

Dr. Arne Barinka übernimmt stellvertretenden Vorsitz

Dr. Arne Barinka (RheinLand Versicherungen), bisher Mitglied im erweiterten Vorstand des InsurLab Germany, wird neuer stellvertretender Vorstandsvorsitzender und folgt auf Bernd Scharrer (ehemals VHV Versicherungen), der aufgrund beruflicher Veränderungen aus dem Gremium ausscheidet. Barinka, der bereits seit 2020 Teil des erweiterten Vorstands des InsurLab Germany ist, komplettiert damit den aus dem Vorstandsvorsitzenden Dr. Patrick Dahmen (Universität St. Gallen) und dem Schatzmeister Udo Wilcsek (ALH Gruppe) bestehenden geschäftsführenden Vorstand. „Ich freue mich sehr, dass mit Arne Barinka ein langjähriger Experte und Unterstützer unserer Brancheninitiative den stellvertretenden Vorsitz übernimmt. Er bringt genau die richtige Mischung aus Vision und Erfahrung mit, um unseren ‚Mitmach-Verein‘ voranzutreiben“, so Dahmen. „Gleichzeitig danke ich – auch im Namen des gesamten InsurLab Germany Teams – Bernd Scharrer für seine sehr engagierte Arbeit und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft“.

Veränderungen auch im erweiterten Vorstand

Durch den Wechsel Barinkas in den geschäftsführenden Vorstand sowie das Ausscheiden von Rainer Brune (ehemals Roland Rechtsschutz) zum Jahresende 2023 waren zwei Plätze im erweiterten Vorstand des InsurLab Germany neu zu besetzen. Ab sofort verstärken Dr. Claudia Max (Zurich Gruppe Deutschland) und Katharina Stecher (GVV Versicherungen) das Gremium. Zusätzlich wurden die bisherigen Mitglieder Prof. Dr. Torsten Oletzky (Professor der TH Köln) und Carlo Ulbrich (Nect) wiedergewählt. „Die Wahl von Dr. Claudia Max und Katharina Stecher in den erweiterten Vorstand ist ein bedeutender Schritt für das InsurLab Germany. Ihre Fachkenntnisse und Perspektiven, geprägt durch ihre jeweilige Tätigkeit in verschiedenen Bereichen unterschiedlich aufgestellter Versicherungsunternehmen, werden einen wertvollen Beitrag zur Weiterentwicklung leisten“, betont Anna Kessler, Geschäftsführerin der Kölner Brancheninitiative. „Gleichzeitig ist die Bestätigung der bisherigen Vorstandsmitglieder ein Vertrauensbeweis unserer Mitglieder in die kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit des Gremiums“. Sowohl Kessler als auch Dahmen betonten in diesem Zusammenhang, dass sie sich auf die Zusammenarbeit sowohl mit den wiedergewählten als auch den neu gewählten Vorstandsmitgliedern freuen, die sie zudem herzlich im Gremium willkommen hießen.

Weitere Highlights der Mitgliederversammlung

Neben den Vorstandswahlen, satzungsüblichen Themen und einem inhaltlichen Impuls von Tele-kom MMS wurden auch fünf neue Start-ups im Mitgliederkreis begrüßt. Außerdem präsentierte das InsurLab Germany einen weiteren Ausblick auf das Jahr 2024, in dem allem die Themen Generative AI und Nachhaltigkeit / ESG eine prominente Rolle in den Formaten der Brancheninitiative spielen werden. Zudem nimmt auch die insureNXT am 28. und 29. Mai 2024 einen zentralen Stellenwert in der Planung ein.

Über InsurLab Germany

Die Brancheninitiative InsurLab Germany wurde im Jahr 2017 von der Stadt Köln, IHK Köln, Universität zu Köln, TH Köln, etablierten Versicherungsunternehmen und Start-Ups gegründet. Ziel des InsurLab Germany ist es, Innovation und Digitalisierung in der Versicherungswirtschaft voranzubringen, um mit neuen Impulsen und Arbeitswegen die Zukunft der Branche aktiv zu gestalten. In der vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgebauten Digital Hub Initiative bildet InsurLab Germany den Kompetenzstandort InsurTech in Köln. Mittlerweile gehören 91 Mitglieder dem Verein an. Darunter befinden sich viele namhafte Versicherer, Hochschulen, führende Dienstleister sowie Start- und Scale-ups.

Verantwortlich für den Inhalt:

InsurLab Germany e.V., Schanzenstraße 6­20, ­51063 Köln, Tel: +49 (0)221 986529­10, www.insurlab­germany.com

Aufmerksamkeit flaut nach Cyberattacken schnell ab

Cyberbedrohungen von kleinen und mittelständischen Unternehmen stehen im Mittelpunkt der Cyberstudie, die die HDI Versicherung im dritten Jahr in Folge aufgelegt hat. Rund 1.500 IT- und Versicherungs-Entscheider kleiner und mittelständischer Unternehmen sowie Selbstständige befragte das Unternehmen Ende letzten Jahres zu ihren Erfahrungen rund um die Bedrohung durch Cybercrime.

Mit den Studien von 2022 und 2023 kann der Versicherer somit auf mehr als 2.700 Befragungsergebnisse zurückgreifen. „Auch in diesem Jahr können wir wieder wichtige Schlüsse aus den Ergebnissen ziehen,“ sagt Christian Kussmann, Vorstand Firmen und Freie Berufe der HDI Versicherung. Zum Beispiel betreffe dies einen verstärkten Fokus von Cyberkriminellen auf Kleinunternehmen, eine wieder gestiegene Risikowahrnehmung, aber auch eine schnell nachlassende Awareness für Cybergefahren bei Betroffenen nach einer Attacke.

Mittelstand im Fokus – kleine Unternehmen ziehen nach

Immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen machen Erfahrungen mit Cyberangriffen. Nach rund 40 % in den vergangenen Jahren gaben bei der aktuellen Befragung 53 % der Teilnehmer an, bereits Cyberangriffe erfahren zu haben. Dabei scheinen sich Cyberkriminelle, die Firmen ins Visier nehmen, im letzten Jahr auch wieder auf den Mittelstand, also Firmen mit 50 bis 250 Mitarbeitern, konzentriert zu haben. Das legen die Ergebnisse der HDI Cyberstudie 2024 nahe. War im Rahmen der letztjährigen Studie bereits ein Trend hin zu verstärkten Angriffen auf Kleinunternehmen (10 bis 49 Mitarbeiter) ablesbar, so stehen laut Umfrage der neuen Cyberstudie inzwischen auch Mittelständler wieder im Fokus von Cyberkriminellen.

Im Hinblick auf Kleinbetriebe ist die aktuelle Entwicklung jedoch besonders ausgeprägt: 56 % dieser Unternehmen haben laut Studie bereits Erfahrung mit Cyberangriffen. Der Wert ist damit inzwischen auf dasselbe Niveau wie bei Mittelständlern gestiegen. Vor zwei Jahren lag diese Quote laut HDI Studie noch bei 37 %. Und auch Kleinstbetriebe (bis zu 9 Mitarbeiter) werden laut neuester Studie vermehrt angegriffen, auch wenn bei diesen mit aktuell 39 % noch nicht das Niveau größerer Unternehmen erreicht wurde. „Die neue Cyberstudie zeigt deutlich: auch Kleinunternehmen, Kleinstunternehmen und Freiberufler werden für die Angreifer immer interessanter,“ stellt dazu HDI Vorstand Kussmann fest.

Risikowahrnehmung wieder auf „Normalniveau“

Das Risiko für eine Cyber-Attacke auf ein kleines oder mittleres Unternehmen in Deutschland schätzen 49 % der Studien-Teilnehmer als hoch oder eher hoch ein. Eine Betroffenheit des eigenen Unternehmens halten jedoch nur 38 % der Befragten als wahrscheinlich. Im Vergleich zum Vorjahr liegen beide Werte jeweils um rund 10 Prozentpunkte höher und damit auf demselben Niveau wie bei der Befragung zur Cyberstudie 2022.

Im Vergleich zu den Werten von vor zwei Jahren ist jedoch eine Tendenz zur stärkeren Wahrnehmung der eigenen Schadengefahr abzulesen. So bewerteten 34 % der Befragten die Schadenwahrscheinlichkeit für das eigene Unternehmen höher als zwei Jahre zuvor mit 27 %. In der Umfrage für die Studie 2023 dagegen lag der Wert mit 23 % der Umfrageteilnehmer signifikant niedriger. „Wir gehen daher davon aus, dass die Cyberbedrohung für die Unternehmen durch andere aktuelle Risiken wie Inflation und Lieferengpässe bei vielen vorübergehend in den Hintergrund gerückt war,“ erklärt HDI Vorstand Kussmann.

Schaden-Erfahrungen nur wenig nachhaltig

Aus Schaden wird man klug. Dies gilt grundsätzlich auch nach einem Angriff aus dem Cyberspace. Allerdings scheint diese Einsicht nur eine begrenzte Haltbarkeit zu haben. Auch das legen die Ergebnisse der HDI Cyberstudie nahe. So zeichnet sich anhand der zusammengefassten Umfrageergebnisse der Studien 2023 und 2024 zur Awareness des Cyberrisikos eine bemerkenswerte Entwicklung ab: Die Einschätzung der Befragten hinsichtlich des Angriffs- und des Schadensrisikos nehmen relativ schnell nach einem Angriff auf das Unternehmen wieder deutlich ab: So schätzen 57 Prozent der Befragten, deren Unternehmen innerhalb von 12 Monaten vor der Umfrage attackiert worden ist, das Angriffsrisiko für ihr eigenes Unternehmen als „hoch“ oder „sehr hoch“ ein. Mit drei Jahren Abstand zu einem Cyberangriff hat sich dieser Wert halbiert: nur noch 27 Prozent dieser Befragten teilen dann diese Ansicht.

Ähnlich auch die Ergebnisse zum Schadensrisiko: Von den in den letzten 12 Monaten attackierten Unternehmen schätzen insgesamt 46 Prozent der Befragten das Risiko, dass ihr Unternehmen bei einem nächsten Cyberangriff Schaden nehmen könnte, als „hoch“ oder „eher hoch“ ein. Je länger der Angriff zurückliegt, desto geringer jedoch wird diese Sorge: Nach ein bis zwei Jahren, sind nur noch 39 % dieser Ansicht. Und nach drei bis fünf Jahren teilen nur noch 25 % der Interviewten diese Einschätzung. Am niedrigsten ist der Wert bei Unternehmen, die in den 5 Jahren vor der Umfrage nicht attackiert wurden. Er liegt gerade einmal bei 22 %.

Erfahrung mit Cyberangriffen wird schnell verdrängt

Noch deutlicher ist die Tendenz, wenn Teilnehmer nach dem generellen Angriffsrisiko für KMU gefragt werden: Innerhalb von 12 Monaten nach einem Angriff schätzen 65 % der Befragten das Risiko eines Angriffs für ein KMU als „hoch“ oder „eher hoch“ ein. Liegt der Angriff jedoch länger als 12 Monate zurück, teilen nur noch zwischen 36 und 42 % der Befragten diese Ansicht. Offenbar werden die Risiken eines erneuten Angriffes schon nach kurzer Zeit von anderen Themen überlagert und verdrängt. Christian Kussmann zieht deshalb das Fazit: “Die Negativ-Erfahrung eines Cyberangriffs tritt relativ schnell in den Hintergrund. Von „Cyber-Vergessen“ sprechen, ist damit aus meiner Sicht nicht übertrieben.”

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Mit Tip-Top Tabaluga bietet die uniVersa seit 20 Jahren ein ganzheitliches Vorsorgekonzept für Kinder.

In diesem Jahr wurde es nachhaltig erweitert und von Focus Money Versicherungsprofi zum Produkt des Monats gekürt.

Durch die Kombination von kindgerechten Tarifen aus der Krankenzusatz- und Unfallversicherung sowie der Zukunftsvorsorge bietet die uniVersa mit Tip-Top Tabaluga bereits seit 2004 einen erstklassigen Rundumschutz für Kinder. Das ganzheitliche Vorsorgekonzept kann in Einzelbausteinen nach den Wünschen der Eltern bedarfsgerecht zusammengestellt werden. Highlight ist eine Option für eine spätere Berufsunfähigkeitsversicherung ohne erneute Gesundheitsprüfung. Das Konzept wurde zum Jahresbeginn um eine nachhaltige Altersvorsorge erweitert. Das überzeugte die Redaktion von Focus Money Versicherungsprofi, die das Vorsorgekonzept in der Ausgabe 6/2024 zum Produkt des Monats auszeichnete. Über die fondsgebundene Rentenversicherung topgreeninvest bleiben die Sparbeiträge bei der uniVersa dauerhaft in nachhaltigen Kapitalanlagen investiert. Während der Ansparphase können die nachhaltigen Anlagefavoriten über verschiedene Fonds und kostengünstige Indexfonds (ETF) selbst zusammengestellt werden. Während der Rentenphase bleibt das Sicherungsvermögen ebenfalls nachhaltig angelegt. Die neue Fondspolice bietet viele Gestaltungsmöglichkeiten: Die Sparrate ist variabel anpassbar. Zudem sind flexible Zuzahlungen und Kapitalentnahmen sowie kostenfreie Fondswechsel jederzeit möglich. Damit bleibt die von den Eltern eingeleitete Vorsorge flexibel und kann vom Kind später bedarfsgerecht ausgebaut werden.

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Die R+V und Siemens arbeiten gemeinsam an Versicherungen auf Datenbasis für die Industrie.

Hierzu haben die beiden Partner eine Kooperation geschlossen. Die Potenziale von Industriedaten werden zunächst anhand der Maschinenbruchversicherung erprobt. Ein erstes Pilotprojekt ist bereits in der Umsetzung.

„Wir sehen, dass moderne Technologien wie Maschinendaten, IoT, Künstliche Intelligenz, ChatGPT und viele mehr die Versicherungswelt rasant verändern“, sagt Mathias Spitz, Leiter der Kunden- und Filialdirektion Makler Industrie bei der R+V Versicherung. „Wir erproben den Einsatz und Nutzen dieser Technologien an konkreten Produkten und Prozessen. Die Partnerschaft mit Siemens wird uns dabei helfen.“ Timo Mühlhausen, Head of Data Driven X a Siemens AG corporate startup ergänzt: „Die R+V hat viel Erfahrung im Industrie-Umfeld und ist daher für uns der ideale Partner, um neue Services für unsere Kundinnen und Kunden zu entwickeln, die dazu beitragen, Schäden zu verhindern, bevor sie entstehen.“

Versicherungsbeitrag richtet sich nach Nutzungsdauer

Ein erstes Produkt im Rahmen der Kooperation ist bereit für die Pilotierung: die IoT-Maschinenbruchversicherung. IoT steht für Internet of Things, also die vernetzte Industrie. Die in der Fertigung entstehenden Daten sollen sich unter anderem positiv auf den Versicherungsbeitrag auswirken: Betreiberinnen und Betreiber zahlen einen variablen Anteil des Beitrags nur für den Zeitraum, in dem die Produktion auch läuft. Möglich macht dies die Anbindung an die Siemens Data Driven X (DDX) Plattform. Hierfür muss die Maschine lediglich mit der Siemens Industrial Edge Box ausgestattet sein, ein System, welches sich einfach in das Steuerungskonzept von Fertigungsanlagen integrieren lässt. Ein weiteres Plus: Die auf der Box installierte Edge App kann Daten wie Betriebsstunden, Unterbrechungen im Produktionszyklus oder Temperaturschwankungen auslesen und hilft damit, frühzeitig Risiken zu erkennen.

Schon heute kann über die Siemens DDX-Plattform mit wenigen Klicks ein Angebot für die IoT-Maschinenbruchversicherung der R+V eingeholt werden. Die Schadenberichte lassen sich digital direkt an die R+V übermitteln. Hierdurch soll die Schadenregulierung stark beschleunigt werden. Die Funktionalitäten des Pilotprodukts werden in den nächsten Monaten sukzessive weiter ausgebaut.

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R+V Versicherung AG, Raiffeisenplatz 1, D-65189 Wiesbaden, Tel: 0611/533­0, Fax: 0611/533­4500, www.ruv.de

hepster stellt seine neue Elektronik-Leasing-Versicherung vor. Die Versicherungslösung bietet umfassenden Schutz für Unternehmen, die Elektronikgeräte leasen

Die Elektronik-Leasing-Versicherung von hepster sichert Elektronikgeräte während der gesamten Leasinglaufzeit ab, unabhängig davon, ob diese eine Dauer von 12, 24, 36 oder 48 Monaten haben. Die Tarifoptionen sind in Basis, Premium und Superior aufgeteilt und unterscheiden sich im Leistungsumfang. Inkludiert ist außerdem eine GAP-Deckung sowie eine Vielzahl von Schutzleistungen, z.B. Absicherungen gegen Sturz-, Bruch- und Sandschäden, Diebstahl, Raub und Plünderung sowie Schäden durch Bedienungsfehler und mechanisch einwirkende Gewalt. Ab dem Premium Tarif sind zudem Akkuverschleiß und Witterungseinflüsse abgesichert.

Die neue Ratenabsicherung übernimmt im Falle von Arbeitsunfähigkeit, Tod, Kündigung oder Elternzeit die offenen Leasingraten. Die Absicherung ist je nach Wunsch in zwei Ausführungen verfügbar: einerseits klassisch mit einer Wartezeit von drei Monaten und einer Karenzzeit von einem Monat, oder komplett ohne Warte- und Karenzzeit.

“Unser neues Angebot im Elektronik-Leasing ist ein einzigartiges Produktpaket und bietet Unternehmen eine umfassende Absicherung für ihre geleaste Elektronikgeräte”, sagt Alexander Hornung, CPO und Co-Founder von hepster. “Mit verschiedenen Tarifoptionen und zusätzlichen Bausteinen gestalten unsere Kunden ihr ganz persönliches Versicherungspaket und profitieren von optimalem Schutz.”

Der Vorteil der neuen Elektronik-Leasing-Versicherung ist, dass die Geräte selbst versichert sind und entstehende Kosten durch Schäden an der Technik selbst abgesichert sind. So können im Fall einer Komplettbeschädigung Ersatzgeräte über Hersteller oder Fachbetriebe schnell beschaffen werden, ohne hohe Anschaffungskosten.

Über hepster

Das Rostocker InsurTech wurde 2016 gegründet und bietet ein API-gesteuertes Ökosystem, das es Unternehmen aller Branchen ermöglicht, bedarfsorientierte und individuelle Versicherungen in ihre Angebote zu integrieren. Unter dem Ansatz der sogenannten Embedded Insurance, schafft hepster für seine Kunden und Partner die beste Erfahrung im Bereich der Versicherungen. Das Portfolio des InsurTechs umfasst Mobilitäts-, Elektronik-, Ausrüstungs-, Reise-, Tier- und Unfallversicherungen. Seit 2017 konnte hepster bereits über 3.000 Partner und mehr als 260.000 Kunden mit über 500 maßgeschneiderten Versicherungsprodukten von sich überzeugen. Für seinen hervorragenden Kundenservice und die Versicherungsleistungen erhielt hepster bisher mehr als 15 Auszeichnungen, u.a. von TÜV Saarland und namhaften Magazinen. hepster agiert mittlerweile in Deutschland und Österreich, und seit Frühjahr 2022 auch in Frankreich.

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MOINsure GmbH, Blücherstraße 41a, 18055 Rostock, Tel: +49 (0) 381 203 888 05, www.hepster.com

Woody Bradford wird CEO der Generali Investments Holding, und Generali Group CEO Philippe Donnet wird zum Vorsitzenden des Verwaltungsrats ernannt

Der Verwaltungsrat der Generali hat in einer Sitzung unter dem Vorsitz von Andrea Sironi – wie von Group CEO Philippe Donnet vorgeschlagen – eine neue Organisationsstruktur beschlossen, die die Hauptaktivitäten des Konzerns widerspiegelt.

Ab dem 1. Juni 2024 wird die Generali Group als diversifizierte Finanzgruppe auftreten, mit Fokus auf zwei Hauptgeschäftsfeldern: Versicherungen und Vermögensverwaltung.

Diese Transformation soll das Wachstum weiter beschleunigen und die wichtigsten Prioritäten für das Versicherungs- und das Vermögensverwaltungsgeschäft effektiver angehen, ganz im Einklang mit den Ambitionen des Strategieplans der Gruppe „Lifetime Partner 24: Driving Growth“. Damit wird eine solide Grundlage für nachhaltigen Erfolg und Innovation geschaffen, die es der Gruppe erlaubt, künftige Chancen noch effektiver zu nutzen und die sie auf den nächsten Strategiezyklus vorbereitet.

Der Geschäftsbereich Insurance unter der Leitung von Giulio Terzariol, CEO Insurance, wird die Performance des Versicherungsgeschäfts in allen georgraphischen Regionen vorantreiben und durch ein gestrafftes und vereinfachtes Organisationsmodell die Koordination, die strategische Ausrichtung und die Nähe zu den Märkten verbessern. Die Business Units DACH und International werden innerhalb des neuen Bereichs neu aufgestellt, der die folgenden fünf Geschäftseinheiten und drei Regionen umfassen wird, die direkt an den CEO Insurance berichten:

  • Ländergesellschaften: Italien, Frankreich & Global Business Activities, Deutschland, Österreich, Schweiz.
  • Regionen: Mittelmeerraum & Lateinamerika, Mittel- und Osteuropa sowie Asien.

Jaime Anchústegui, derzeit CEO International, wird zum stellvertretenden CEO Insurance ernannt und berichtet an Giulio Terzariol. Seine Aufgabe ist es, den CEO Insurance in den lokalen Führungsgremien zu vertreten, strategische Partnerschaften und Joint Ventures zu steuern und weltweite Versicherungsprojekte im gesamten Geschäftsbereich voranzutreiben. Giovanni Liverani, derzeit CEO der Business Unit DACH, wird neue Aufgaben übernehmen.

Die Generali Investments Holding (GIH), die die derzeitige Business Unit Asset and Wealth Management ablöst, wird – mit Ausnahme bestimmter Aktivitäten in China – alle globalen Vermögensverwaltungsaktivitäten innerhalb der Gruppe beaufsichtigen. Die GIH wird sich darauf konzentrieren, erstklassige Leistungen und Services für bestehende Kunden zu erbringen und gleichzeitig das weltweite Drittkundengeschäft weiter auszubauen. Dazu sollen bestehende und neue Investitionskapazitäten dienen, wobei die Conning Holdings Limited und ihre Tochtergesellschaften sowie die langfristige Partnerschaft mit Cathay Life im Rahmen der am 3. April 2024 abgeschlossenen Transaktion genutzt werden sollen. Woody Bradford wird zum Chief Executive Officer von GIH ernannt und behält auch seine derzeitige Position als CEO und Vorstandsvorsitzender von Conning Holdings Limited. Group CEO Philippe Donnet wird zum Verwaltungsratsvorsitzenden der GIH ernannt. Carlo Trabattoni, derzeit CEO Asset and Wealth Management und CEO der Generali Investments Holding, wird neue Aufgaben im Bereich der Vermögensverwaltung übernehmen.

Über die GIH hinaus wird sich die Banca Generali unter der Leitung von CEO Gian Maria Mossa weiterhin auf umfassende Finanzberatungsdienste und Vermögensverwaltungslösungen konzentrieren.

David Cis, Group Chief Operating Officer, der an General Manager Marco Sesana berichtet, wird dem Group Management Committee beitreten. Dies steht im Einklang mit dem strategischen Ziel, durch Digitalisierung und künstliche Intelligenz, Kernprozessautomatisierung und gemeinsame Technologieplattformen ein erstklassiges Serviceniveau und betriebliche Effizienz zu erreichen.

Innerhalb dieser neuen Organisationsstruktur ist das Group Head Office weiterhin für die Festlegung der übergreifenden Strategie und der Unternehmensziele verantwortlich und steuert, kontrolliert und unterstützt effektiv alle Geschäftsbereiche mit einem passgenauen Ansatz.

Generali Group CEO Philippe Donnet: „Die Generali Gruppe hat sich erfolgreich zu einem integrierten Versicherungs- und Vermögensverwaltungs-Unternehmen auf globaler Ebene entwickelt, das über eine solide Kapitalposition verfügt und einen starken Fokus auf Innovation und Nachhaltigkeit legt. Im Bereich Vermögensverwaltung ermöglicht uns die jüngste Übernahme von Conning und die daraus resultierende langfristige Partnerschaft mit Cathay Life, unser Anlageangebot zu erweitern, unseren internationalen Kundenstamm auszubauen, uns auf das wachsende Drittkundengeschäft zu konzentrieren und in Vertriebskapazitäten zu investieren, um als einer der zehn größten Vermögensverwalter Europas wichtige Märkte zu erschließen. Der Geschäftsbereich Versicherungen wird die Präsenz der Gruppe in unseren Schlüsselmärkten weiter ausbauen, indem wir die technische Exzellenz unseres Geschäfts nutzen, neue Technologien einführen und unser Angebot an die Bedürfnisse unserer Kunden in einem sich ständig verändernden Umfeld anpassen. Dank eines einfacheren und schlankeren Ansatzes wird die neue Organisationsstruktur der Gruppe, die sich auf Versicherung und Vermögensverwaltung konzentriert, die Transformation der Gruppe beschleunigen und die Entwicklung des Plans für den nächsten strategischen Zyklus unterstützen.“

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Generali Versicherung AG, Adenauerring 7, 81737 München, Tel: (089) 5121-0, Fax: (089) 5121-1000, www.generali.de

Rein rechnerisch kollidiert alle zwei Minuten ein kaskoversicherter Pkw mit einem Wildtier.

Allerdings ist die Gefahr eines Wildunfalls übers Jahr ungleich verteilt: Besonders hoch ist das Risiko in den nächsten Wochen.

Autofahrer sollten in den kommenden Wochen besonders auf Wildtiere achten. Nach Zahlen des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) ist die Gefahr eines Wildunfalls im April und Mai höher als in jeder anderen Jahreszeit. „Mit der Zeitumstellung ist der Berufsverkehr wieder mehr in die Zeit der Dämmerung gerückt, wenn viele Wildtiere auf Nahrungssuche sind. Das bedeutet erhöhte Kollisionsgefahr“, warnt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach. Vorausschauendes Fahren helfe, sich und andere bei Wildwechsel nicht zu gefährden.

In Waldabschnitten und an Feldrändern sollten Autofahrer besonders in den Morgenstunden und während der Dämmerung vorsichtig fahren und immer bremsbereit sein. „Je höher die Geschwindigkeit, desto größer ist die Wucht, mit der Wild in den Pkw einschlägt“, so Käfer-Rohrbach. Trotzdem seien riskante Ausweichmanöver nicht ratsam: „Die Kollision mit einem anderen Auto oder einem Baum ist in der Regel gefährlicher als der Zusammenprall mit einem Wildtier“, sagt Käfer-Rohrbach.  Ist ein Aufprall nicht mehr vermeidbar, sollte eine Vollbremsung mit festgehaltenem Lenkrad erfolgen.

Wenn Fahrer Wildtiere auf der Straße sehen, sollten sie das Licht abblenden, bremsen und hupen – so können die Tiere in der Regel verscheucht werden. „Fernlicht oder die Lichthupe sollten hingegen nicht genutzt werden, da geblendete Tiere nicht weglaufen, sondern stehen bleiben“, so Käfer-Rohrbach.

265.000 Wildunfälle pro Jahr 

Im Jahr 2022 zählten die deutschen Kfz-Versicherer rund 265.000 Wildunfälle mit kaskoversicherten Pkw. Dabei entstanden Schäden in Höhe von über 950 Millionen Euro –fast 3.600 Euro pro Unfall.

Nach einem Wildunfall richtig verhalten

Unfallstelle sichern: Warnblinklicht einschalten, Warndreieck aufstellen.

Die Polizei benachrichtigen.

Ein verletztes oder getötetes Tier möglichst nicht anfassen. Das Bergen des Tieres ist Aufgabe des Försters oder Jagdpächters.

Fotos vom Unfallort, vom Tier und vom Fahrzeug machen. Das ist hilfreich für eine schnelle Schadenbearbeitung.

Eine Wildunfallbescheinigung von Polizei, Förster oder Jagdpächter ausstellen lassen.

Den Versicherer anrufen, bevor die Wildspuren beseitigt sind oder das Fahrzeug repariert, verschrottet oder verkauft wird.

So sind Wildunfälle versichert

Schäden am eigenen Auto, die durch Haarwild wie Rehe und Wildschweine verursacht werden, begleicht die Voll- bzw. Teilkaskoversicherung. Einige Versicherer haben ihren Schutz zusätzlich auf Unfälle mit bestimmten weiteren oder auch Tieren aller Art ausgeweitet. Auf den persönlichen Schadenfreiheitsrabatt hat ein Wildschaden keinen Einfluss.

Wer für sein Auto nur eine Kfz-Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat und keine Kasko-Versicherung, muss die Schäden an seinem eigenen Auto nach einem Wildunfall selbst zahlen. Im Jahr 2022 verzichteten rund 11 Prozent der Autofahrer auf den Schutz einer Kaskoversicherung.

Verantwortlich für den Inhalt:

Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV), Wilhelmstraße 43/43G, D­-10117 Berlin, Tel: 030­ 2020 5000, www.gdv.de

Kundenmonitor e-Assekuranz: Der Vertriebswege-Monitor: Untersuchung zur Nutzung digitaler Vertriebskanäle, digitaler Kommunikationswege und digitaler Services im bundesdeutschen Versicherungsmarkt

Während der Corona-Jahre haben sich die Versicherungskunden verstärkt mit digitalen Techniken vertraut gemacht – aufgrund der weitgehenden Kontaktbeschränkungen hat jedoch gleichzeitig der persönliche Kontakt wieder an Beliebtheit zugelegt. Mittlerweile ist dieser Effekt jedoch wieder zurückgegangen und die digitalen Service- und Kommunikationswege befinden sich wieder auf dem Vormarsch – nicht nur in punkto Akzeptanz, die schon seit längerem sehr hoch ist – sondern auch in der konkreten Nutzung.

Der von Versicherungskunden am häufigsten genutzte Online-Service ist das Einsehen und die Prüfung von Vertragsdaten und -dokumenten. 37 Prozent haben in den letzten 12 Monaten diesen Service genutzt, vorwiegend über das Kundenportal (21%) oder über Apps (11%) bzw. die Internetseite der Versicherung (11%) – Mehrfachnennungen waren möglich. An zweiter Stelle folgt der Download von Unterlagen und Bescheinigungen (31%), an dritter Stelle die Übermittlung von Informationen zu einem Vertrag (28%). Im Vergleich zum Vorjahr 2022 hat die Nutzung digitaler Services durchschnittlich um 4 Prozentpunkte (bzw. 15 Prozent) zugenommen – verglichen mit 2019 sogar um 12 Prozentpunkte (77 Prozent).

Dies sind die Ergebnisse der Sirius Campus Marktuntersuchung „Kundenmonitor e-Assekuranz 2023 – Der Vertriebswege-Monitor“ mit jährlich 10.000 repräsentativen Online-Interviews unter privaten Versicherungsnehmern.

Kundenportal im Zentrum der digitalen Servicenutzung

In rund jedem zweiten Fall digitaler Servicenutzung kommt das Kundenportal zum Einsatz: 21 Prozent der Kunden haben es in den letzten 12 Monaten zum Einsehen und zur Prüfung von Vertragsdaten genutzt, 16 Prozent zum Download von Unterlagen sowie 14 Prozent zur Übermittlung von Vertragsinformationen. Über Apps werden digitale Services deutlich seltener genutzt. Diese kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn das Fotografieren von Schäden oder das Einscannen von Unterlagen gefordert wird (11%). Über die Internetseite der Versicherung gehen Kunden vor allem zu Beginn der Kundenbeziehung, wenn sie noch keinen Zugang zu Kundenportal oder App besitzen. Beim Abschluss neuer Verträge ist daher noch immer die Website der meist genutzte Zugangsweg.

Generelle Akzeptanz schon seit langem hoch

Dass die Nutzung digitaler Service nicht noch höher ist, liegt vor allem daran, dass viele Anlässe zur Nutzung nur vergleichsweise selten eintreten. Die generelle Akzeptanz von Online-Services ist seit langem sehr hoch und liegt nach wie vor deutlich über der tatsächlichen Nutzung: Drei Viertel der Kunden sagt es zu, die Online-Regulierungsverfolgung zu nutzen, kaum weniger würden auch Rechnungen einscannen und Schadenfotos digital weiterleiten.

„Zum Glück für die Versicherungskunden sind Versicherungsschäden eher seltene Ereignisse. Daher wird ein Großteil der generellen Akzeptanz nicht in tatsächliche Nutzungszahlen umgesetzt“, erläutert Christoph Müller, Geschäftsführer und Gründer der Sirius Campus GmbH.

Ältere setzen verstärkt auf digitale Kontaktaufnahme

Auch wenn ältere Kunden in Bezug auf digitale Kontaktaufnahme noch deutlich hinter den Jüngeren und Mittelalten liegen, hat es in dieser Gruppe nach Corona deutliche Akzeptanzzuwächse für die Kontaktaufnahme über Website, Kundenportal und App gegeben – Zuwächse, die 2023 erneut bestätigt wurden. Darüber hinaus zeigt sich, dass auch Männer deutlich höhere Akzeptanz- und Nutzungswerte für digitale Kontakt- und Beratungsformen aufweisen als Frauen. „Die hohe und weiterhin zunehmende Akzeptanz für Online-Services ist für Versicherer eine gute Nachricht“ resümiert Christoph Müller. „Ein adäquates und nutzerfreundliches digitales Angebot kann das Service-Erlebnis der Kunden erhöhen und zugleich die Kosten der Versicherer senken.“

Weitere Informationen zur Marktuntersuchung „Kundenmonitor e-Assekuranz – Der Vertriebswege-Monitor“ erhältst du bei Christoph Müller (christoph.mueller@siriuscampus.de | 0152 38 24 66 44) sowie hier. Neben den bereits genannten Inhalten enthält die Untersuchung ausführliche Übersichten zu Vertriebswegeakzeptanz- und -nutzung – generell sowie bei Neuabschlüssen sowie zur Nutzung digitaler Kommunikationskanäle zur Kontaktaufnahme sowie zur Beratung. Zu nahezu allen Inhalten stehen langjährige Längsschnitte zur Verfügung.

Über die Sirius Campus GmbH

Sirius Campus ist ein Forschungs- und Beratungsinstitut mit Sitz in Köln, das sich auf die Optimierung von Beratungs- und Verkaufsprozessen spezialisiert hat. Auf Grundlage von Behavioral Economics und mit einer entscheidungspsychologischen Marktsegmentierung – den Select Typen – entwickelt Sirius Campus Ansprache-, Beratungs- und Angebotskonzepte, die Absatzpotenzial und Preisbereitschaft an unterschiedlichen Touchpoints maximal abschöpfen. Dabei steht das Pricing von Angeboten als wirksamster Hebel für den Unternehmensertrag im Zentrum unserer Beratungsleistung. Sirius Campus bietet Marketing- und Vertriebsmanagern den entscheidenden Wissensvorsprung, um Marktpotenziale frühzeitig zu erkennen und mit wirksamen Anpacks erfolgreich zu gewinnen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Sirius Campus GmbH, Im Klapperhof 33c, 50670 Köln, Tel: 0221 42 330 200, www.siriuscampus.de

Privatmarktprodukte von Baloise erzielen seit vielen Jahren ausgezeichnete Ratings am Markt.

Mit Blick auf die veränderten Kundenbedürfnisse überzeugt die neue Hausrat- und Glasversicherung mit einem umfassenden Produktupdate und digitalem Service.

Der Standardtarif Ambiente punktet mit zahlreichen neuen Leistungen, die in diesem Segment Maßstäbe setzen. So sind beispielsweise der Schutz von Wallboxen für Elektrofahrzeuge, der Schutz gegen Einbruchdiebstahl durch Manipulation von Smart-Home-Komponenten sowie die Absicherung gegen den Diebstahl von Wohnungsschlüsseln aus Schlüsseltresoren am Versicherungsort mitversichert.

Mit dem Premiumtarif Ambiente Top sind ab Antragstellung bessere Leistungen gegenüber dem bisherigen Vertrag über eine Konditionsdifferenzdeckung mitversichert. Ebenso sind Balkonkraftwerke und Mehrkosten für energieeffizientere Elektrogeräte ohne Mehrbeitrag mitversichert. Eine berufliche Zweit- oder Studentenwohnung ist nun bis zu einer Versicherungssumme von 15.000 Euro mitversichert. Für noch mehr Sicherheit vor privaten Hackerangriffen sorgt eine Erhöhung der Versicherungssumme in der kostenlosen Cyber-Klausel auf 5.000 EUR.

Der Diebstahlschutz für E-Bikes und Fahrräder wurde in Ambiente Top deutlich verbessert und ist nun bis 3.000 EUR inklusive. Dieser kann flexibel bis auf 20.000 EUR erweitert werden. Für einen optimalen Rundumschutz kann zusätzlich der neue Baustein Fahrradkasko abgeschlossen werden.

Als zusätzlichen Service bietet Baloise an, die Hausrat- und Glasversicherung auch als digitale Police abzuschließen. Kundinnen und Kunden erhalten den Versicherungsschein einfach und bequem digital per E-Mail. Dabei profitieren sie auch von einem Digitalrabatt.

„Wir gehen mit der Zeit und überzeugen alle, die auf ausgezeichnete Produkte mit fairen Prämien und digitalen Service Wert legen. Ein weiterer Meilenstein wurde erreicht, indem jetzt auch die Hausrat- und Glasversicherung in das führende technologische Vertragsverwaltungssystem “Guidewire” implementiert wurde. Die Digitalisierung des Gesamtprozesses von der Tarifierung bis hin zur Schadenbearbeitung steht dabei im Fokus“, betont Bernd Einmold, CSO Vertrieb Baloise Sach.

Unabhängige Vermittler können ihr Neugeschäft über zahlreiche marktrelevante Vergleichsrechner online an Baloise übermitteln. Auf Basis der BiPRO-Norm 421 für Tarifierung, Angebot, Antrag (TAA) und BiPRO-Norm 430 für den Empfang von Kundenpost im Maklerverwaltungsprogramm wird der Webservice konsequent optimiert.

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Baloise Sachversicherung AG Deutschland, Basler Straße 4, 61352 Bad Homburg v.d.H., Tel: +49 6172 125 4600, www.baloise.de

Der neue Kfz-Tarif der uniVersa bietet ein modulares Bausteinsystem und 15 verschiedene Selbstbeteiligungsvarianten. Damit lässt sich der Versicherungsschutz individuell und passgenau zusammenstellen.

Die uniVersa hat einen neuen Kfz-Tarif auf den Markt gebracht und fünf neue Selbstbeteiligungsstufen in der Kaskoversicherung eingeführt. Damit haben Kunden jetzt bis zu 15 Möglichkeiten, ihren Selbstbehalt individuell festzulegen und können darüber eine Beitragsersparnis erzielen. Wird das Fahrzeug in einer Partnerwerkstatt repariert und war keine Werkstattbindung vereinbart, reduziert sich der Selbstbehalt um die Hälfte. Kleinschäden werden per Smart Repair bis 200 Euro pro Jahr ohne Selbstbeteiligung übernommen. Zudem können sie bis 1.000 Euro selbst reguliert werden und sind erst darüber hinaus anzeigepflichtig. Bei E-Autos wird bei einem Schaden am Antriebsakkumulator keine Leistungskürzung „neu für alt“ mehr vorgenommen. Bisher und am Markt üblich ist ein Abzug von zehn Prozent pro Betriebsjahr. Über das modulare Bausteinsystem können mit einem Schutzbrief, Werkstattservice, Rabatt-, Fahrer- und Auslandsschutz sowie einer GAP-Deckung für geleaste und kreditfinanzierte Fahrzeuge sechs optionale Leistungsbausteine hinzugebucht werden. In der Haftpflichtversicherung sind auch Eigenschäden mitversichert sowie in der Teilkaskoversicherung der Zusammenstoß mit Tieren jeglicher Art und auch Folgeschäden durch Tierbisse. Zudem sind dort auch die Entwendung des Ladekabels und Adapters bei E-Fahrzeugen sowie Schäden durch Kurzschluss versichert. In der Voll- und Teilkaskoversicherung wird auf den Einwand der groben Fahrlässigkeit verzichtet. Damit drohen keine Leistungskürzungen, wenn etwa eine rote Ampel oder ein Stoppschild übersehen wurde und es zum Schadenfall kommt.

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uniVersa Lebensversicherung a.G., Sulzbacher Str. 1-7, 90489 Nürnberg, Telefon 0911/5307-1698, www.universa.de

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen (SBU) sind so gut wie nie zuvor. Für das SBU-Rating 2024 hat Franke und Bornberg 123 Tarife von 55 Versicherern analysiert.

Mehr als die Hälfte aller Tarife erhalten die Top-Note FFF+ („hervorragend“). Besonders viele Spitzentarife gibt es bei BU-Versicherungen über den Arbeitgeber. Doch die Freude ist nicht ungetrübt.

Seit 2018 ging es endlich bergauf. Doch 2022 hat das Neugeschäft mit selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen (SBU) einen Knacks bekommen. Die Zahl der SBU-Neuverträge erreichte mit 416.000 Stück gerade einmal das Niveau des Jahres 2015. Und das, obwohl in Deutschland immer mehr Menschen einer Arbeit nachgehen. Auf 45,9 Millionen Erwerbstätige kommt ein Bestand von gerade einmal 5,63 Millionen selbstständigen Invaliditätsrenten sowie weitere 11,11 Millionen Zusatzrenten. Damit hat die Versicherungswirtschaft ihr Klassenziel verfehlt.

Dabei genießt kaum eine Sparte so viel Rückenwind wie die Arbeitskraftsicherung. Politik, Verbraucherschutz und Experten sind sich einig, dass die gesetzliche Erwerbsminderungsrente im Fall der Fälle hinten und vorn nicht ausreicht. Bei einer durchschnittlichen Neurente von 1.007 Euro nach Abzug von Beiträgen zur Krankenversicherung ist zusätzliche Vorsorge bitter nötig.

SBU-Tarife: Die Qualität stimmt meist, der Preis nicht immer

An der Qualität liegt es nicht, wenn der BU-Absatz hinter dem Bedarf zurückbleibt. „Seit unserem ersten Tarifrating im Jahr 1995 werden BU-Tarife immer leistungsfähiger“, erläutert Michael Franke, Geschäftsführer der Franke und Bornberg GmbH. Trotz anspruchsvoller Kriterien erreichten 2024 mehr als die Hälfte aller Tarife die Bestnote FFF+. Die Freude über leistungsfähige Tarife werde allerdings durch ungleiche Chancen auf bezahlbaren Versicherungsschutz getrübt, so Franke. „BU-Versicherer schreiben die Entwicklung zur Klassengesellschaft fort. Insbesondere für Akademiker wird das Angebot seit Jahren nicht nur besser, sondern noch günstiger. Wer körperlich arbeitet, muss sich den teuren BU-Schutz hingegen vom Mund absparen. Ob Krankenschwester, Pfleger, Busfahrer oder Handwerker – gerade jene Berufe, die unsere Gesellschaft zusammenhalten, fallen durchs Raster. Für eine Positionierung der Branche als eine ergänzende Säule der Sozialsysteme reiche das bei weitem nicht aus“, sagt Michael Franke.

Das BU-Rating 2024 im Detail

Wie gut SBU-Tarife tatsächlich sind, bewertet das Rating nach bis zu 73 Einzelkriterien. Diese bleiben 2024 gegenüber den Vorjahren unverändert. Seit 2021 fließt der map-report „Stabilitätsrating der Berufsunfähigkeitsversicherer“ in die Bewertung ein. Hier finden auch Schadenquoten, Kennzahlen und die Kalkulation ihren Niederschlag. Auf diese Weise trägt Franke und Bornberg den steigenden Ansprüchen an eine nachhaltige Arbeitskraftsicherung Rechnung, die schnell dem harten Preiswettbewerb zum Opfer fallen kann. Am Ende des Bewertungsverfahrens ergibt sich für jedes Produkt eine Gesamtwertung und damit die Zuordnung in eine der sieben Ratingklassen von FFF+/hervorragend bis F-/ungenügend.

Die besten privaten SBU-Tarife (3. Schicht)

Für das SBU-Rating 2024 hat Franke und Bornberg in der dritten Schicht (private SBU) insgesamt 123 Tarife von 55 Gesellschaften nach 73 Kriterien analysiert. Im Vorjahresvergleich ist der Anteil der TopTarife (FFF+ hervorragend) nochmals auf jetzt 56,91 % gestiegen. Weitere 17 % erreichen die zweithöchste Note FFF sehr gut. Eine schlechtere Wertung als die Note gut (FF+) erhalten nur 12,20 % der Tarife. Trotzdem bleibt ein Blick auf die Details unverzichtbar.

Die besten BU-Direktversicherungen 

Das Angebot für betriebliche BU-Versicherungen ist deutlich geringer. Nur 40 % aller BU-Versicherer (25 Gesellschaften) bieten Tarife zur SBU über den Arbeitgeber. Dabei gilt gerade dieses Marktsegment als zukunftsfähig. BU-Direktversicherungen dienen Arbeitgebern als wichtiges Unterscheidungsmerkmal bei der Personalsuche und verhelfen Beschäftigten zum bezahlbaren Versicherungsschutz.

Auf der Qualitätsskala rangieren SBU über den Betrieb ganz weit oben. 62,5 % der untersuchten Tarife erhalten die Auszeichnung FFF+ hervorragend. Insgesamt sind vier von fünf Tarifen sehr gut oder besser.

Die besten Erwerbsunfähigkeitsversicherungen 2024

Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung (EU) gilt als logische Alternative zur BU-Versicherung. Sie zahlt meist, wenn Versicherte krankheitsbedingt weniger als drei Stunden täglich einer Erwerbstätigkeit nachgehen können, egal, aus welchem Grund. Doch gerade mal ein Dutzend Versicherer haben die EU noch im Portfolio. „Anders als die Grundfähigkeitsversicherung leistet ein EU-Tarif bei jedem Auslöser. Psychische Erkrankungen, die immer relevanter werden, sind hier umfassend abgesichert. Daher ist es unverständlich, dass so wenige Versicherer auf die EU setzen“, kritisiert Michael Franke. Die Qualität kann überzeugen. Zum Zeitpunkt des Ratings gibt es nur sehr gute (66,67 %) oder sogar hervorragende Tarife (33,33 %). Auch hier wurden keine Änderungen am Ratingverfahren vorgenommen.

Beamte: Lieblinge der Lebensversicherer  

Philipp Wedekind, Leiter Ratings Vorsorge und Nachhaltigkeit bei Franke und Bornberg, analysiert den BU-Markt schon seit vielen Jahren. Neben immer besseren Tarifen beobachtet er seit einiger Zeit den Trend zu Zielgruppenkonzepten. Insbesondere Beamte haben es den Versicherern angetan. „Lebensversicherer haben die 1,75 Millionen Beamtinnen und Beamte als attraktive und vor allem wachsende Zielgruppe für sich entdeckt“, sagt Wedekind. Als USP im Wettbewerb um diesen Personenkreis diene die Dienstunfähigkeitsklausel (DU). Aktuell haben 22 Gesellschaften Versicherer von A wie Allianz bis Z wie Zurich eine DU-Klausel im Angebot.

Anders als bei Berufsunfähigkeit ist für Dienstunfähigkeit kein bestimmter Grad einer Einschränkung notwendig. Ob Dienstunfähigkeit vorliegt, entscheidet allein der Dienstherr. „Einen echten Mehrwert bietet die DU-Klausel nur, wenn sich der Versicherer ohne Wenn und Aber dem Votum des Dienstherrn anschließt. Das ist jedoch nur bei Top-Klauseln der Fall“, weiß Wedekind. Am kundenfreundlichsten sei eine DU-Klausel mit „Günstiger-Prüfung“. Sie zahle auch, wenn zwar keine Dienstunfähigkeit, aber eine mindestens 50%ige Berufsunfähigkeit vorliege, so Wedekind.

Ein anderes Angebot bewertet Wedekind hingegen skeptisch: den Verzicht auf konkrete Verweisung. Die Folgen seien kaum absehbar und damit auch nur schwer zu kalkulieren. „Schon jetzt ist das BU-Geschäft für viele Versicherer nicht mehr sehr lukrativ. Jeder weitere ungewisse Leistungsauslöser kann die Bestände belasten und zu Überschusssenkungen und damit zur Anpassung der Zahlbeiträge führen“, mahnt der Vorsorge-Fachmann. Franke und Bornberg wird daher zukünftig noch stärker die Leistungspraxis und Stabilität der Anbieter in den Fokus rücken.

Fazit und Ausblick 

2024 können die Lebensversicherer mit hochwertigen SBU-Tarifen überzeugen. Doch die Qualität ist nur eine Seite der Medaille. „Die Produktentwicklung sollte sich stärker auf breitentaugliche SBU-Tarife konzentrieren, als für eine kleine Gruppe von Beschäftigten immer bessere Tarife zum niedrigeren Preis vorzuhalten“, empfiehlt Michael Franke. Nur so könne die Branche ihrer Verantwortung gerecht werden. Eine immer stärkere Ausdifferenzierung der Berufsbilder biete hingegen keine Lösung. „Je differenzierter die Berufe, umso mehr Verlierer wird es geben. Was einige an Prämie sparen, zahlen andere drauf.“

Das BU-Rating 2024 liefert ein nützliches Werkzeug zur Bewertung von SBU-Tarifen im privaten wie im betrieblichen Bereich. Welcher Tarif sich für die jeweilige berufliche und persönliche Situation am besten eignet, zeigt sich erst in der persönlichen Beratung.

Link zum Rating: Berufsunfähigkeitsversicherung | Franke und Bornberg (franke-bornberg.de)

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In den Corona-Jahren sind die Einbruchzahlen deutlich gesunken.

Dieser Abwärtstrend hat sich leider nicht fortgesetzt und seit zwei Jahren steigen die Einbruchzahlen wieder. Der Schadendurchschnitt erreicht 2023 mit 3.500 Euro einen neuen Höchststand.

Die Zahl der versicherten Wohnungseinbrüche ist das zweite Jahr in Folge gestiegen. „Insgesamt zählten die deutschen Versicherer 2023 rund 95.000 Wohnungseinbrüche, genauso viele wie 2019, vor der Corona-Pandemie“, sagt Jörg Asmussen, Hauptgeschäftsführer des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Der coronabedingte Rückgang der Einbruchzahlen hat sich somit nicht fortgesetzt. 2021 lag die Zahl der Einbrüche noch bei rund 70.000, im Jahr 2022 waren es dann schon rund 80.000.

Aufgrund der gestiegenen Fallzahlen leisteten die Versicherer 2023 deutlich mehr für Wohnungseinbrüche: Die Schadenhöhe stieg um 70 Millionen auf insgesamt 340 Millionen Euro. Zugleich kletterte der Schadendurchschnitt von 3.350 Euro auf den Rekordwert von 3.500 Euro.“

Eigenschutz durch Sicherheitstechnik immer wichtiger

Einbrecher haben es in vielen Gebäuden nach wie vor viel zu leicht, einzusteigen und Wertgegenstände zu entwenden. „Um den Aufwärtstrend zu stoppen, muss mehr in Einbruchschutz investiert werden“, sagt Asmussen. Prävention hilft: „Fast jeder zweite Einbruch scheitert, weil die Täter zu lange brauchen, um ins Haus kommen.“ Von 2015 bis 2019 sind die Einbruchzahlen kontinuierlich gesunken, von 180.000 auf 95.000 versicherte Wohnungseinbrüche. Viele Haus- und Wohnungsbesitzer haben in dieser Zeit mit staatlicher Unterstützung in bessere Sicherheitstechnik investiert.

Wer sein Eigenheim saniert oder altersgerecht umbaut, kann sich an die KfW Bank wenden. Dort gibt es Förderprodukte für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz. Aus Sicht der Versicherer sollten die typischen Schwachstellen an Haus oder Wohnung besonders gesichert werden. Doch einbruchhemmende Fenster und Türen werden in Deutschland bei Neubauten nicht standardmäßig eingebaut, unter anderem, weil entsprechende Vorschriften hierzu bislang fehlen.

Die Versicherungswirtschaft setzt sich seit Jahren für verbesserte bautechnische Mindestanforderungen für neu eingebaute Fenster und Türen ein. Damit Wertsachen geschützt und Eigentümer/innen vor den schwerwiegenden traumatischen Folgen eines unbefugten Eindringens in die engste Privatsphäre bewahrt werden.

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Im zweiten Jahr in Folge dürften die Kfz-Versicherer deutlich mehr Geld ausgeben als sie einnehmen.

Grund sind die seit Jahren steigenden Preise für Ersatzteile und hohe Stundensätze der Kfz-Werkstätten.

Die deutschen Kfz-Versicherer werden in diesem Jahr voraussichtlich einen Verlust von bis zu zwei Milliarden Euro machen. „Nach unserer aktuellen Hochrechnung werden die Beitragseinnahmen auf rund 33,6 Milliarden Euro steigen – aber die Versicherer zwischen 34,9 und 35,6 Milliarden Euro für Schäden und Verwaltung ausgeben müssen“, sagt GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen. Bereits im vergangenen Jahr hatten die Kfz-Versicherer einen Verlust in Höhe von über drei Milliarden Euro hinnehmen müssen.

Grund für die schlechten Zahlen sind die seit Jahren steigenden Reparaturkosten. „Sowohl die Ersatzteile als auch die Arbeit in den Kfz-Werkstätten werden immer teurer. In diesem Jahr dürfte ein durchschnittlicher Sachschaden in der Kfz-Haftpflichtversicherung eines Pkw etwa 4.000 Euro kosten. 2014 waren es noch 2.500 Euro“, sagt Asmussen.

Wie sich die aktuelle Situation auf die Prämien der Kfz-Versicherung auswirken wird, ist eine unternehmensindividuelle Entscheidung jedes einzelnen Versicherers und nicht Sache des Verbandes. „Aber selbstverständlich gibt es einen Zusammenhang zwischen der Entwicklung von Schäden und den Beiträgen für eine Kfz-Versicherung“, so Asmussen. Zudem erwarte auch die Versicherungsaufsicht BaFin von den Kfz-Versicherern, die Schadeninflation bei der Kalkulation ihrer Prämien angemessen zu berücksichtigen.

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