Die bisherige Gothaer Stiftung firmiert künftig unter einem neuen Namen. Im Zuge des Zusammenschlusses der Gothaer mit der Barmenia heißt sie ab sofort BarmeniaGothaer Stiftung.

 

Damit spiegelt der Stiftungsname das gemeinsame gesellschaftliche Engagement der Versicherungsgruppe wider. Die bisherigen Förderinhalte bleiben auch in Zukunft bestehen: Umwelt- und Klimaschutz, Bildung sowie Lehre und Forschung zum Thema Nachhaltigkeit bilden weiterhin die zentralen Themenfelder.

Nachhaltigkeit bleibt Priorität

Die BarmeniaGothaer will nicht nur auf äußere Herausforderungen reagieren, sondern gesellschaftliche Entwicklungen aktiv mitgestalten. „Unsere Branche deckt die Risiken dieser Welt. Die Komplexität und Dynamik in der Welt machen es indessen schwerer, diese zu beherrschen. Der Klimawandel ist hier ein wesentlicher Treiber. Wenn wir es nicht schaffen, in Europa und weltweit gegen den Klimawandel vorzugehen, dann werden wir längerfristig nicht in der Lage sein, die resultierenden Risiken zu decken“, so Oliver Schoeller, Co-CEO der BarmeniaGothaer und Kuratoriumsmitglied der Stiftung. Deshalb ist der Anspruch der gemeinnützigen Stiftung unverändert: Einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft leisten, auch über die Gemeinschaft der Versicherten hinaus.

„In einer Zeit wachsender Unsicherheiten, regulatorischer Komplexität und sozialer Spannungen sehen wir gesellschaftliches Engagement nicht als freiwillige Ergänzung, sondern als dringend erforderlich. Angesichts der aktuellen weltpolitischen Lage gewinnt unser Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft weiter an Bedeutung“, sagt Lisa Janke, Vorständin der Stiftung und Senior Expertin im Nachhaltigkeitsmanagement der BarmeniaGothaer. Aufgrund des gemeinsamen Selbstverständnisses und Ziels einer nachhaltigeren Zukunft ist die Umbenennung ein logischer und konsequenter Schritt.

Neuer Name, weiter starkes Engagement

Die Stiftung wurde 2020 anlässlich des 200-jährigen Jubiläums der Gothaer gegründet. Mit der Förderung von bundesweit gemeinnützigen Projekten in den Bereichen Klima- und Umweltschutz, Bildung, Forschung und Lehre setzte die Stiftung in der Vergangenheit klare inhaltliche Schwerpunkte.

Gefördert wurden bislang unter anderem Projekte wie die Nachhaltigkeitsakademie an der Universität Leipzig, Bildungsangebote für Schüler*innen zu Klimathemen sowie der Schutz nationaler Naturerbe Flächen auf Rügen. Insgesamt wurden seit der Gründung 32 der über 100 eingereichten Förderanträge angenommen und Förderzusagen in Höhe von 1,6 Millionen Euro gemacht.

Der Fokus auf Themen mit struktureller Relevanz ändert sich auch unter neuem Namen nicht. Bestehende Förderpartnerschaften werden fortgeführt und neue Initiativen gezielt entlang der zentralen Zukunftsthemen des gemeinsamen Unternehmens entwickelt.

 

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