Blockchain ist eine Technologie, die die gesamte Wirtschaft völlig umkrempeln kann.

 

Schon heute sind viele der Blockchain-Pioniere börsennotiert. „Trotzdem gilt es, beim Aufbau eines Portfolios in zwei Schritten vorzugehen“, sagt Karsten Müller, Manager des ChainBerry Equity (A2JF88/DE000A2JF881), des ersten Blockchain-Aktienfonds.

Der Grund dafür ist einfach: Viele der Pionier-Unternehmen sind hochspezialisierte, junge Nischenanbieter. „Deren Marktkapitalisierung ist noch gering, es sind oft klassische Small Caps“, sagt Müller. „Wer hier zu schnell zu viel kauft, sorgt für Nachfrage, ohne dass das Angebot Schritt halten kann – und verdirbt sich die Einstiegspreise.“

Deshalb wird der Fonds gedanklich in zwei Portfolios geteilt: „Wir nutzen ein Basisportfolio aus größeren Werten, die ausreichend liquide sind, um auch größere Käufe ohne Preissprünge aufnehmen zu können“, erklärt Müller. „Dazu kommt ein Spezialportfolio, in das auch heute schon viele der kleinen Spezialisten gekauft werden – häppchenweise.“ Während der Anteil der Spezialisten am Gesamtportfolio somit ständig steigt, wird das Basisportfolio immer weiter zurückgenommen.

Dabei werden alle Werte, ob groß oder klein, auf Basis ihrer Blockchain-Gewichtung ins Portfolio genommen. „Die direkten Anwendungen der Blockchain entstehen gerade erst“, sagt Müller. „Aber zwei Dinge sind bereits sicher: Die Blockchain wird für alle Branchen eine entscheidende Technologie. Und: Die Unternehmen, die bereits jetzt am Aufbau der Infrastruktur beteiligt sind, werden dabei enorm profitieren.“

Die ChainBerry Asset Management GmbH nutzt zur Aktienselektion neben der klassischen Fundamentalanalyse vor allem ein eigens geschaffenes Patentrating, mit dem die Patentportfolios der Unternehmen analysiert werden. „Innovative Unternehmen müssen mit Blick auf die Vermarktung ihrer neuen Produkte Patente anmelden“, sagt Müller. „Unsere Analyse aller Patentdatenbanken ermöglicht es uns, dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein.“ Dabei werden alle Neuerungen aus dem Bereich KI/Blockchain analysiert und auf ihr Potential untersucht.

Die technische Positionierung ist dabei genauso wichtig, wie die Stärken und Schwächen der möglichen Produkte, die Produktpipeline und das Markt- und Branchenumfeld. „Dieser Analyseprozess ermöglicht uns, die Blockchain-Zukunftsfähigkeit der Unternehmen zu beurteilen“, so Müller. Aus diesen Parametern wird ein Wert für die Attraktivität des Patentportfolios gebildet und mit den fundamentalen Daten des Unternehmens zusammengeführt. „Daraus ergibt sich dann die finale Entscheidung, welche Aktien ins Portfolio kommen“, sagt Müller.

Der Fonds wurde am 3. September 2018 von der Service-KVG HANSAINVEST aufgelegt, die auch die anschließende Verwaltung übernimmt.

Die NFS Netfonds Financial Service GmbH übernimmt die Haftungsdachfunktion für das Fondsadvisory der ChainBerry Asset Management GmbH. Mindestens 51 Prozent des Anlagevermögens müssen jederzeit in Aktien und diesen gleichwertigen Wertpapieren investiert sein. Der Fonds kann maximal 49 Prozent Cash und Cash-ähnliche Instrumente halten, bis zu zehn Prozent des Fondsvermögens kann in andere Fonds investiert werden. Der Einsatz von Derivaten ist möglich. Die Erträge des Fonds werden ausgeschüttet. Der ChainBerry Equity ist im Risiko- und Ertragsprofil in Kategorie 5 eingestuft, weil sein Anteilpreis verhältnismäßig stark schwanken kann und deshalb sowohl Verlustrisiken als auch Gewinnchancen relativ hoch sein können.

 

Verantwortlich für den Beitrag:

ChainBerry Asset Management GmbH, Ballindamm 39, D – 20095 Hamburg, Telefon +49 99999-3070, www.chainberry.de