Die Anzahl der emittierten Fonds liegt Ende Q3 zwar unterhalb des Vorjahresniveaus, das geplante Eigenkapital der Fonds liegt für die ersten neun Monate mit rund 1,1 Mrd. Euro aber deutlich darüber.

 

Im dritten Quartal (Q3) 2019 wurden sechs Publikums-AIF mit einem prospektierten Eigenkapital von zusammen rund 433 Mio. Euro emittiert. Darunter befindet sich mit dem Jamestown 31 ein besonders großvolumiger Fonds, dessen prospektiertes Eigenkapital mit rund 239 Mio. Euro inkl. Ausgabeaufschlag rund 55% des gesamten Angebotsvolumens in Q3 darstellt.

Milliarden-Schwelle wird bereits in den ersten neun Monaten überschritten

In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 wurden insgesamt 18 Publikums-AIF von der BaFin zum Vertrieb zugelassen. Das sind fünf Fonds weniger als im Vorjahreszeitraum. Das prospektierte Eigenkapitalvolumen liegt allerdings 23% über dem Vorjahresniveau.

Konkret: In den ersten neun Monaten dieses Jahres belief es sich auf rund 1.078 Mio. Euro. Zum Vergleich: In den ersten neun Monaten 2018 lag es bei rund 878 Mio. Euro. Damit hat das Angebotsvolumen der Publikums-AIF bereits in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 die Milliarden-Schwelle überschritten.

Immobilienfonds dominieren nach wie vor

Mit fünf Immobilienfonds in Q3 wird das Angebot weiterhin durch die Assetklasse Immobilien bestimmt. Drei von fünf Immobilienfonds investieren in deutsche, die restlichen zwei in US-Immobilien.

Der Private Equity Fonds DF Deutsche Finance Investment Fund 14 rundet das Angebot in Q3 ab. Dieser Fonds will über institutionelle Investmentstrategien in Gewerbe- und Wohnimmobilien in Industrie- und Schwellenländern investieren.

 

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