Finanzielle Sorgen im Ruhestand sind leider keine Seltenheit.

 

Besonders Frauen sind von Altersarmut betroffen, da sie im Vergleich zu Männern meist geringere Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung erworben haben. Deshalb gilt: Je früher sich Frauen mit ihrer Altersvorsorge auseinandersetzen, desto besser. Ramona Paul, Vorsorgeexpertin der IDEAL Versicherung, erklärt, wie Frauen auch bei kleinem Einkommen vorgehen können, wenn sie sich für das Alter ein Finanzpolster zulegen wollen.

Besser nicht auf den Partner verlassen

Erziehungszeiten, Gender Pay Gap, die Pflege von Angehörigen und Teilzeitarbeit: All das trägt dazu bei, dass Frauen am Ende ihres Erwerbslebens durchschnittlich nur etwa halb so viel Rente erhalten wie Männer. Hinzu kommt: Seniorinnen benötigen oftmals mehr finanzielle Rücklagen als Männer, da sie im Schnitt eine um fünf Jahre höhere Lebenserwartung haben. Eine 2021 veröffentlichte Civey-Umfrage im Auftrag des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) ergab, dass sich jede zweite Frau Sorgen bezüglich ihrer Altersvorsorge macht. 30 Prozent der befragten Frauen gaben sogar an, gar keine zusätzliche Vorsorge zu betreiben. „Bei der Altersvorsorge auf den Ehemann zu setzen, ist jedoch keine gute Idee“, warnt Ramona Paul. Denn im Falle einer Scheidung oder des Todes des Partners kann diese Form der Absicherung schnell weg- oder sehr gering ausfallen.

Persönlichen Bedarf prüfen

Um im Alter finanziell abgesichert zu sein, empfiehlt sich eine betriebliche oder private Altersvorsorge zum Aufstocken der gesetzlichen Rente. Doch wie viel Geld wird im Ruhestand ohne zusätzliche Absicherung eigentlich fehlen? Und: Kann ich mir die zusätzliche Vorsorge auch mit einem kleinen Gehalt leisten? „Bei der Berechnung der sogenannten Rentenlücke unterstützt beispielsweise der unabhängige Rentenrechner des GDV, der auf der Website der IDEAL Versicherung zur Verfügung steht“, informiert die IDEAL-Expertin. Hier können Sparerinnen zudem berechnen, wie viel Geld sie monatlich zurücklegen müssen, um ihre finanzielle Lücke im Alter zu schließen. Auskunft über die bisher erworbenen Rentenansprüche gibt außerdem die Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherung, die alle Versicherten ab 27 Jahren jährlich erhalten.

Früh beginnen – selbst mit kleinen Beträgen

Selbst wenn die Rente noch in weiter Ferne ist: „Auch das Sparen mit kleinen Beträgen lohnt sich – je früher, desto besser. Denn auf diese Weise können Frauen den Zinseszinseffekt optimal für sich nutzen“, erläutert Paul. Konkret bedeutet das: Um am Ende auf die gleiche Vermögenssumme zu kommen, müssen Langzeitsparerinnen insgesamt weniger Geld für ihre Altersvorsorge investieren als solche, die erst später mit dem Sparen beginnen.

Pausen clever überbrücken

In Zeiten mit geringerem oder keinem Einkommen ist es ratsam, bestehende Verträge trotzdem weiterzuführen, um die Altersvorsorge nicht zu gefährden. Abhängig vom Vertrag kann es eine Option sein, die Beiträge für einen bestimmten Zeitraum zu reduzieren. Ist gar kein Sparen möglich, lässt sich der Vertrag unter Umständen auch beitragsfrei stellen. „Um bei einer Veränderung der Lebensumstände flexibel zu bleiben, empfiehlt sich beim Abschluss einer privaten Lebens- oder Rentenversicherung ein Modell, bei dem sich der Beitrag jederzeit anpassen lässt“, rät die Vorsorge-Expertin. Eine solche Versicherung ist beispielsweise die IDEAL Universal Life mit 3,0 Prozent laufender Verzinsung. Nicht nur flexible Einzahlungen, auch eine Entnahme angesparter Beträge ist hier problemlos möglich.

 

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