Die aktuellen Favoriten der unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittler im gewerblichen Schaden-/Unfallgeschäft stehen fest.
Die aktuelle Studie “AssCompact AWARD – Gewerbliches Schaden-/Unfallgeschäft 2025” des Fachmagazins AssCompact hat die Spitzenreiter sowohl nach Geschäftsanteil als auch nach Zufriedenheit mit den Produktgebern ermittelt. Die VHV konnte erneut ihre Führungsposition bestätigen, doch das restliche Feld zeigt deutliche Bewegung.
Klarer Favorit der unabhängigen Vermittler im Bereich des gewerblichen Schaden-/Unfallgeschäfts ist weiterhin die VHV. Dies ist eines der Ergebnisse der Studie „AssCompact AWARD – Gewerbliches Schaden-/Unfallgeschäft 2025“. Wie in den Vorjahren ist die VHV im Bereich Betriebs-/ Berufshaftpflicht führend und kann mit deutlichem Abstand zu den Konkurrenten den größten Marktanteil auf sich vereinen. Bemerkenswert: Die Allianz konnte sich von Platz 8 des Vorjahres auf nun Platz 2 behaupten, während dem Versicherer Die Haftpflichtkasse der Sprung von der fünften auf die dritte Position gelang.
Auch im Bereich der gewerblichen Sachversicherung ist die VHV die erste Wahl der Vermittler, gefolgt von AXA und der R+V. Beide Versicherer machen dabei Plätze wett: So war AXA im Vorjahr auf Platz 4 zu finden und die R+V auf Platz 7.
Die Zufriedenheit der Makler mit den Produktanbietern wird maßgeblich durch verschiedene Leistungskriterien beeinflusst und für die unabhängigen Vermittler sind dabei die Schadenregulierung, Produktqualität sowie die Abwicklung im Neugeschäft besonders relevant. In der Betriebs-/ Berufshaftpflicht übernahm die VHV knapp die Spitzenposition als Qualitätsführer, und verdrängte Rhion auf den zweiten Platz mit der Helvetia und SV Sparkassenversicherung als gleichplatzierte. Im Bereich der gewerblichen Sachversicherung konnte die VHV ihre Top-Position aus dem Vorjahr verteidigen, gefolgt von Rhion aus Platz 2 und der Alten Leipziger als drittplatzierte.
Unterversicherung und Prüfung des Anpassungsbedarfs
Gerade in der gewerblichen Sachversicherung ist Unterversicherung ein häufig unterschätztes Risiko. Dass dieses Risiko im Beratungsalltag verbreitet ist, bestätigt die aktuelle Studie. Der zufolge stellen mehr als 80% der Befragten häufig oder gelegentlich eine Unterversicherung bei ihren Gewerbekunden fest. 6% registrieren sogar sehr häufig eine Unterversicherung. Als Hauptursachen nennen die Befragten vor allem, dass Kunden das Risiko, das es zu versichern gilt, generell unterschätzen. Hinzu kommen veraltete Versicherungssummen sowie der allgemeine Anstieg von Bau-, Maschinen- und Materialkosten. Allerdings laufen Gewerbekunden auch dann in die Gefahr einer Unterversicherung, wenn das Geschäftsmodell erweitert wird, dabei aber nicht an die Versicherungslösung gedacht wird. Regelmäßige Beratungsanlässe können hier für Abhilfe sorgen. Doch der Blick in die Studie zeigt, dass lediglich 40% der befragten unabhängigen Vermittler mindestens einmal jährlich den Anpassungsbedarf der Versicherungssummen beim Gewerbekunden aktiv überprüfen. Bei der Mehrheit (49%) geschieht diese Überprüfung nur alle zwei Jahre. 18% wiederum gaben an, dass sie etwaigen Anpassungsbedarf nur bei Vertragsänderungen checken und weitere 15% werden sogar nur auf expliziten Kundenwunsch dabei tätig.
Zur Studie
Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage (04.06.2025 bis 16.06.2025). Die Netto-Stichprobe nach Bereinigung umfasst 193 Vermittler der Finanz- und Versicherungsbranche. Die Studie kann zum Einzelpreis von 2.500 Euro zzgl. MwSt. erworben werden. Ansprechpartner ist Dr. Mario Kaiser (Tel. 0921 75758-33, E-Mail: kaiser@bbg-gruppe.de).
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