Das Goldbarometer von OPHIRUM zeigt: Wer Gold besitzt, denkt aktuell immer seltener über einen Verkauf nach – der jüngsten Kurskapriolen zum Trotz.

Obwohl der Goldpreis in den vergangenen Wochen eine Berg- und Talfahrt gezeigt hat, bleiben deutsche Goldbesitzerinnen und -besitzer ihrem Edelmetall treu: In den vergangenen drei Monaten ist die Quote derer, die einen Verkauf oder Teilverkauf ihrer Bestände in den jeweils kommenden sechs Monaten planen, kontinuierlich zurückgegangen. Das besagt das jüngste Goldbarometer, das Deutschlands größter Edelmetallfilialist OPHIRUM in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey regelmäßig veröffentlicht. „Die jüngste Entwicklung zeigt, warum Gold kein klassisches Spekulationsobjekt ist und für viele als sicherer Hafen gilt: weil viele Besitzer auch in turbulenten Zeiten an ihm festhalten“, erklärt Önder Çiftçi, CEO von OPHIRUM. „Die Widerstandsfähigkeit seines Preises gibt ihnen auch Recht.“

Zwar hatte der Goldpreis zum Monatswechsel von Januar auf Februar deutlich korrigiert, nachdem US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als neuen Fed-Chef nominiert hatte. Warsh sprechen die Marktteilnehmer eine restriktivere Geldpolitik zu, die mit steigenden Zinsen einhergehen könnten – und diese sind bekanntlich ein Argument gegen Goldinvestments. Rückenwind hat dem Goldpreis dann aber wieder die geopolitische Entwicklung gegeben. So ist unter anderem die Unsicherheit, die von den den Äußerungen von Donald Trump zu Zöllen verursacht wurde, einer der Treiber der zügigen Erholung im Februar gewesen, in deren Zuge sich der Goldpreis wieder oberhalb der Marke von 5.000 US-Dollar pro Feinunze etabliert hat. „Die Stabilität der Notierung ebenso wie unseres Goldbarometers ist auch insofern bemerkenswert, als umfangreichere Gewinnmitnahmen im Zuge des seit etwa zweieinhalb Jahren kontinuierlich steigenden Kurses nachvollziehbar gewesen wären“, so Önder Çiftçi weiter.

Stattdessen sind die Goldanhänger ihrem Edelmetall nach wie vor treu. Konkret hat sich der Anteil der Goldbesitzerinnen und -besitzer in Deutschland, die planen, in den jeweils kommenden sechs Monaten Gold zu verkaufen, von 16,8 Prozent Ende November auf aktuell 10,3 Prozent verringert. Das ist der niedrigste Stand im OPHIRUM Goldbarometer seit August 2025. Zwar ist zugleich der Anteil derer, die Gold bereits besitzen und noch zukaufen wollen, im selben Zeitraum von 28,9 auf 22,5 Prozent gesunken. Mit 10,3 zu 22,5 ist das Goldbarometer damit aber nach wie vor deutlich auf der bullischen Seite.

Im Rahmen des Goldbarometers wertet das Live-Monitoring von OPHIRUM und Civey die Antworten auf die Frage aus, wie hoch der Anteil derjenigen Anleger in der Gesamtbevölkerung ist, die in den jeweils vergangenen sechs Monaten physisches Gold in Form von Barren oder Münzen gekauft haben bzw. wie viele planen, in den kommenden sechs Monaten Gold zu kaufen. Dieselben Fragen stellt es denjenigen, die bereits Goldbesitzer sind. Demgegenüber stellt es die Zahlen derer, die zuletzt Gold verkauft haben bzw. die vorhaben, es in den nächsten sechs Monaten zu verkaufen.

ÜBER OPHIRUM

Die Ophirum GmbH ist ein auf Edelmetalle spezialisiertes Unternehmen und eine der ersten Adressen für Retail-Goldhandel in Deutschland. Ophirum bietet in seinen aktuell 34 Retail-Stores und zudem über einen Onlineshop den Kauf von Edelmetallen in verschiedenen Formen an, etwa als Barren oder Münzen. Zudem umfasst das Angebot ein Golddepot sowie Sparpläne mit Tresorgold. Die Spezialisten des Ophirum-Teams haben im Zuge ihrer beruflichen Vergangenheit die Faszination von Rohstoffen sowie den Nutzen und die strategische Bedeutung speziell von Edelmetallen bei der Geldanlage und der Absicherung von Risiken entdeckt. Diese Erkenntnis sowie der bis dato vorherrschende Mangel an vertrauenswürdigen Angeboten physischer Edelmetalle in Deutschland waren Impulse für die Gründung der Ophirum GmbH.

Verantwortlich für den Inhalt:

Ophirum GmbH, Friedensstr. 6-10, 60311 Frankfurt am Main, Tel: +49 69 21 999 744, www.ophirum.de