Die JDC Group AG (ISIN DE000A0B9N37) hat das vergangene – wirtschaftlich und geopolitisch – sehr herausfordernde Jahr mit einem sehr starken vierten Quartal abgeschlossen und damit im Gesamtjahr einen Rekordumsatz und ein sehr überzeugendes Jahresergebnis erzielt.

Auf Basis der vorläufigen und noch untestierten Geschäftszahlen stieg der Umsatz der Gruppe im Jahr 2025 um 13 Prozent auf 250,0 Mio. EUR (2024: 220,9 Mio. EUR) an. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich bereinigt auf 22,2 Mio. EUR und stieg damit um 47 Prozent (2024: 15,1 Mio. EUR). Unbereinigt stieg des EBITDA auf 20,6 Mio. EUR und damit um 36 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag im Gesamtjahr bereinigt mit 15,4 Mio. EUR fast 77 Prozent über dem Vorjahreswert von 8,7 Mio. EUR.

Der Quartalsumsatz der JDC Group AG stieg im vierten Quartal 2024 um mehr als 18 Prozent auf 74 Mio. EUR (Q4 2024: 62,7 Mio. EUR) und erreichte damit erstmals in der Unternehmensgeschichte einen Wert von über 70 Millionen EUR in einem Quartal; das Quartalsergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich bereinigt um 67 Prozent von 5,9 Mio. EUR auf 9,8 Mio. EUR. Ebenfalls ein neuer Höchstwert für ein Quartal. Beide operativen Segmente Advisortech und Advisory haben sich im vergangenen Jahr sehr gut entwickelt: Der Umsatz im Geschäftsbereich Advisortech stieg im vierten Quartal nach der neuen Segmentdarstellung um 12,8 Prozent auf 62,8 Mio. EUR (Q4 2024: 55,7 Mio. EUR). Der Umsatz stieg im Jahr 2025 um 7,0 Prozent auf 210,8 Mio. EUR (2024: 197,0 Mio. EUR).

Diese Zahlen sind wesentlich beeinflusst von einer Strukturmaßnahme, die der Gruppe einerseits künftig mehrere hunderttausend Euro einspart, andererseits aber zu einer Umgliederung von Umsatz und Ertrag aus dem Advisortech-Segment hin zum Advisory-Segment führte. Hintergrund ist die Zusammenlegung der verschiedenen bankaufsichtsrechtlichen Lizenzen im Konzern (sogenanntes Haftungsdach-Geschäft), in deren Zuge die Top Ten Wertpapier GmbH, Wien, auf die FiNUM.Private Finance AG, Berlin, verschmolzen wurde. Pro forma, d.h. unter der Annahme, dass die neue Segmentstruktur bereits im Vorjahr gegolten hätte, ergibt sich im Advisortech-Segment eine Umsatzsteigerung von 20,2 Prozent im vierten Quartal sowie von 14,0 Prozent im Gesamtjahr 2025.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Advisortech-Segment stieg in 2025 um 30,0 Prozent von 15,1 Mio. EUR im Vorjahr auf nunmehr 19,6 Mio. EUR. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich im Gesamtjahr 2025 um 41,5 Prozent auf 14,7 Mio. EUR (2024: 10,4 Mio. EUR). Wird die aktuelle Segmentdarstellung auch für die Vergangenheitswerte zugrunde gelegt (pro forma) sowie um einmalige Transaktionskosten von rund 0,6 Mio. EUR bereinigt, beträgt der Anstieg im EBITDA 35,9 Prozent und im EBIT 50,0 Prozent.

Im Geschäftsbereich Advisory stieg der Umsatz im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42,7 Prozent auf 15,8 Mio. EUR und damit im Gesamtjahr 2025 um 45,3 Prozent auf 56,4 Mio. EUR (2024: 38,8 Mio. EUR). Gleichwohl diese Entwicklung ebenfalls wesentlich von der angepassten Segmentdarstellung beeinflusst wurde, hätte der Umsatzanstieg in 2025 dennoch starke 11,1 Prozent betragen (pro forma). Das Segmentergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich in 2025 um 20,6 Prozent auf 5,1 Mio. EUR (2024: 4,2 Mio. EUR) und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 26,4 Prozent auf 3,7 Mio. EUR (2024: 2,9 Mio. EUR). Pro forma, also bei Zugrundelegung der Segmentverschiebungen auch für die Vorjahreszahlen, lägen die Anstiege bei ebenfalls überzeugenden 14,6 Prozent (EBITDA) sowie 18,3 Prozent (EBIT).

„Nach einem schwierigen dritten Quartal hat das vierte Quartal unsere Erwartungen übertroffen: 74 Mio. Euro Umsatz und ein EBITDA von 9,8 Mio. Euro sind neue Rekordwerte, die die Skalierbarkeit unserer Plattform erneut eindrücklich zeigen. Gerade vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und Europa sind wir darüber sehr glücklich“, freut sich Ralph Konrad, CFO der JDC Group, über die Quartals- und Jahreszahlen der JDC Group. „Besonders hervorzuheben ist auch der starke Beitrag der neu hinzu gekommenen FMK-Gruppe, die sich gemäß unserer Planungen entwickelt.”

„Wir freuen uns sehr über die positiven Ergebnisse der JDC Group in allen Geschäftsbereichen und machen in unserer Entwicklung große Schritte nach vorne. Mit FMK haben wir nun einen Zugang zu Neukunden, der uns die neuen Chancen und Veränderungen der Branche freudig erwarten lässt: Denn auch wir sind davon überzeugt, dass der Einzug von künstlicher Intelligenz die größte Veränderung der Versicherungsindustrie seit dem Internet ist. Weil es zur Nutzung der neuen Chancen maßgeblich auf eine gute Datenbasis und eine moderne Abwicklungs-Infrastruktur ankommt, sehen wir JDC in der Pole Position, von den Veränderungen durch KI zu profitieren: Mit dem Morgen & Morgen Datenuniversum gehört uns die größte und beste historische Datenbasis im deutschen Versicherungsmarkt über alle Versicherer hinweg, durch die KI erst sinnvolle Ergebnisse erzeugen kann, mit der Jung, DMS & Cie.-Plattform eine führende Infrastruktur für die Abwicklung automatisierter Prozesse und mit FMK einer der größten Lead-Generatoren im deutschen Markt. JDC zählt aufgrund dieser drei Faktoren zu den klaren Gewinnern der KI-Transformation. Wir bekräftigen daher unser Ziel, im Jahr 2026 ein EBITDA von mehr als 35 Mio. EUR zu erzielen.“

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