Strategie, das Partnernetzwerk auszubauen und wachstumsstarke Unternehmen zu finanzieren, trägt maßgeblich zum Wachstum bei

 

Die creditshelf Aktiengesellschaft, die führende Kreditplattform für digitale Mittelstandsfinanzierung in Deutschland, veröffentlicht heute ihre Zahlen für das 1. Halbjahr 2020. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 ist das Unternehmen den Herausforderungen der Corona-Krise zum Trotz deutlich gewachsen. Wesentlich hierfür war ein sehr starkes 2. Quartal, das mit 34,0 Mio. EUR arrangiertem Kreditvolumen ein 80%-iges Wachstum gegenüber Q2 2019 verzeichnete. Entsprechend erhöhten sich die Umsatzerlöse im Vergleich zum 1. Halbjahr 2019 um 41,6% auf 2.501,3 TEUR. Bei einer anhaltenden wirtschaftlichen Erholung und dem damit verbundenen Finanzierungsbedarf im deutschen Mittelstand sieht sich creditshelf gut aufgestellt, das Unternehmenswachstum im 2. Halbjahr fortzusetzen.

creditshelf CEO Dr. Tim Thabe betont die Chancen für die digitale Mittelstandsfinanzierung: “Wir sind überzeugt, dass die Corona-Krise zu einem deutlichen Digitalisierungsschub führen wird – auch im Kreditgeschäft. Ebenso gehen wir davon aus, dass die Kreditnachfrage aus dem deutschen Mittelstand bei einer zügigen wirtschaftlichen Erholung deutlich zunehmen wird und sich daraus für uns attraktive Chancen ergeben. KMUs brauchen schnell verfügbare, flexible Finanzierungslösungen. Mit unserer auf aktuellen Finanzdaten basierenden Risikoanalyse Software und einer institutionell verankerten Investorenbasis sind wir gut vorbereitet, diese Chancen zu nutzen. In den Sommermonaten haben wir unsere Prozesse weiter automatisiert, um noch leistungsfähiger zu sein.”

Zur Geschäftsentwicklung des 1. Halbjahres 2020 im Einzelnen:

Dank eines deutlichen Wachstumsschubs im 2. Quartal aufgrund des erfolgreich gestarteten creditshelf Loan Fund und der damit einhergehenden Diversifikation der Investorenbasis erhöhte sich das arrangierte Kreditvolumen im 1. Halbjahr 2020 auf 45.635 TEUR (im Vorjahreszeitraum 35.800 TEUR). In Folge dieses Wachstums und verbesserter Margen wuchsen die Umsatzerlöse aus Kreditnehmer- und Investorengebühren auf 1.695,3 TEUR (im Vorjahreszeitraum 1.152,8 TEUR) bzw. 770,1 TEUR (im Vorjahreszeitraum 613,4 TEUR). Insgesamt erreichte creditshelf einen Konzernumsatz von 2.501,3 TEUR, 41,6% über dem 1. Halbjahr 2019 (1.766,2 TEUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im 1. Halbjahr 2020 vor dem Hintergrund eines höheren Personalaufwands und gezielter Aufwendung zur Stärkung der Marketinginfrastruktur, um kommende, im Rahmen der wirtschaftlichen Erholung im deutschen Mittelstand entstehende Finanzierungschancen nutzen zu können, auf minus 3.015,4 TEUR (im Vorjahreszeitraum minus 2.782,7 TEUR). Ein wesentlicher Treiber auf der Aufwandsseite war die geplante Aufstockung des Mitarbeiterstamms, womit verschiedene Kompetenzbereiche innerhalb des Unternehmens weiter gestärkt und die Abhängigkeit von externen Dienstleistern deutlich reduziert wurde. Zum Ende des 1. Halbjahres 2020 beschäftigte creditshelf 57 Festangestellte (30. Juni 2019: 41). Entsprechend erhöhte sich der Personalaufwand auf 3.017,8 TEUR (im Vorjahreszeitraum 2.129,0 TEUR). Der Marketingaufwand lag im 1. Halbjahr 2020 trotz einer grundlegenden Stärkung der Performance Marketing Infrastruktur mit 899,7 TEUR unter dem des Vorjahreszeitraums (1.066,5 TEUR). In diesen Entwicklungen spiegeln sich ein umsichtiges Kostenmanagement bei gleichzeitiger Fortführung des strategischen Investitionsplans wider. Sie bilden die Grundlage, um Chancen aus einer sich fortsetzender Erholung der Wirtschaft optimal nutzen zu können.

Die Aufwendungen für Verkaufsprovisionen im Rahmen der Kreditvermittlung durch Partner betrugen 180,0 TEUR (im Vorjahreszeitraum 30,1 TEUR) und erklären sich durch den deutlich gestiegenen Beitrag des creditshelf Partnernetzwerks, zu dem auch die Commerzbank zählt. Hohe und an die Situation angepasste Risikostandards spiegeln sich in einem seit dem 1. Quartal konstanten, im Vergleich zum 1. Halbjahr 2020 deutlich verringerten Forderungsverzicht von lediglich 5,8 TEUR (im Vorjahreszeitraum 40,5 TEUR) wider. Hier steuert creditshelf durch eine vorsichtigere Produktausgestaltung mit überwiegend monatlichen Tilgungen, einer vorausschauenden Sektorselektion und einer auf stetig wachsenden sowie aktuellen Finanzdaten basierenden Risikoanalyse gegen.

“Unser Investorenportfolio konnten wir durch den erfolgreichen Start des creditshelf Loan Fund weiter diversifizieren. Die nach dem bereits erfolgten First Closing auf bis zu 150 Mio. EUR erweiterbaren Mittel des Fonds stärken durch das Engagement des Europäischen Investitionsfonds den institutionellen Geldgeberkreis auf unserer Plattform weiter und sichern mittelfristig die Refinanzierung. Gemeinsam mit einer stabilen Portfolio Performance in Krisenzeiten ergeben sich so attraktive Rahmenbedingungen für institutionelle Investoren”, erklärt Dr. Daniel Bartsch, Marktvorstand von creditshelf.

Der Vorstand hält vor dem Hintergrund des im Laufe des 2. Quartals angestoßenen, umsichtigen Kostenmanagements und der gegenüber dem Vorjahreszeitraum und 1. Quartal diesen Jahres wieder deutlich gestiegenen arrangierten Kreditvolumina sowie der Annahme, dass das arrangierte Kreditvolumen in der 2. Jahreshälfte wie in den Vorjahren über dem der ersten sechs Monate liegen wird, an seiner am 23. März 2020 veröffentlichten Prognose für das Geschäftsjahr 2020 fest.

 

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