Ein Hund zählt für die meisten Tierhalter als Familienmitglied – deshalb soll er auch die beste Krankenversorgung erhalten, wenn es ihm einmal schlecht geht.

 

Mitte 2018 brachte die Gothaer ihre Tierkrankenversicherung auf den Markt. Seitdem sind nicht nur zwei Jahre vergangen, sondern auch Tarifverbesserungen hinzugekommen, ein neuer Produktmanager mit besonderer Expertise und immer mehr Kunden. Zwei Jahre Gothaer Tierkranken – Produktmanager Dr. Christian Prachar berichtet über die Top-Drei der anfallenden Leistungen, über die teuerste bisher übernommene Rechnung und er verrät, welche Hunde am häufigsten versichert werden.

Krank? Verletzt? Kein Problem, ab zum Arzt, Kärtchen raus und sorgenfrei behandeln lassen. Zugespitzt ist das ein Szenario, wie es für den Menschen ganz normal ist – jeder hat schließlich eine Krankenversicherung. Beim Haustier setzt sich diese Normalität erst langsam durch und seitdem immer mehr Tierkrankenversicherungen auf den Markt kommen. Die Tierkrankenprodukte der Gothaer etwa übernehmen je nach Tarif Heilbehandlungen, Impfungen, Vorsorgeuntersuchungen, das Chippen und sogar Operationskosten für den Hund – erst im April 2020 erweiterte ein Tarifupdate die Leistungen um ein Vielfaches. Im Juli 2020 übernahm mit Dr. Christian Prachar ein Tierarzt die Leitung des Tierkranken-Produktmanagements. „Meine Erfahrungen aus der tierärztlichen Praxis helfen mir natürlich.Vor allem, wenn es um die Risikobeurteilung geht oder bei Fragen zur Schadenregulierung“, erklärt er.

Teuerste Operation nach Verkehrsunfall

Dass sich eine Tierkrankenversicherung lohnt, zeigt die Top-Drei der am häufigsten anfallenden „Schäden“ – sie alle sind keine Exoten, sondern regelmäßig auftretende Gesundheitsprobleme bei Hunden, wie Dr. Prachar betont: „Die weitaus meisten Fälle betreffen den Verdauungsapparat der Tiere. Also Erbrechen, Durchfall oder Magen-Darm-Infekte, die behandelt werden müssen. Innerhalb der Operationen sind es am häufigsten die Entfernung von Tumoren sowie die chirurgische Versorgung von Kreuzbandrissen.“

Wollen Tierhalter ihren Liebling bei anstehenden Operationen versichert haben, ohne einen Eigenanteil zahlen zu müssen, greifen sie am besten auf einen OP-Tarif zurück. Hundehalter, die wissen „Kleinvieh macht auch Mist“, sind mit einem zusätzlichen Kostenschutz auf Heilbehandlungen richtig bedient. Hier werden die Kosten für notwendige Behandlungen übernommen und die Tierkrankenversicherung zahlt Zuschüsse für Vorsorgeuntersuchungen, Impfungen, Wurmkuren, für eine Kastration und für die elektronische Markierung (Chip). „Die teuerste Rechnung, die wir bisher übernommen haben, war für eine Hündin, die einen schweren Verkehrsunfall erlitten hatte“, berichtet Dr. Prachar. „Die Besitzer hätten für die Intensivbehandlungen rund 4.700 Euro zahlen müssen – doch ihre OP-Versicherung ist eingesprungen.“ Schwere Verkehrsunfälle kommen glücklicherweise selten vor – doch gerade große oder sehr aktive Hunde erleiden häufiger Probleme mit ihren Hüften oder reißen sich das Kreuzband. „Die Versorgung eines Kreuzbandrisses kostet je nach OP-Methode durchaus 2.200 Euro“, weiß Dr. Prachar. „Eine plötzlich anfallende und hohe Rechnung, die niemand gern bezahlt.“

Wer übrigens glaubt, dass hauptsächlich sensible Rassehunde versichert würden, der irrt. Christian Prachar klärt auf: „Tatsächlich besteht rund 30 Prozent unseres Versichertenkollektivs aus Mischlingen. Danach folgen mit Abstand die Labradore, Französischen Bulldoggen und Chihuahuas.“

Mehr Haustiere durch Corona-Zeit?

Durch die Corona-Pandemie ist eine Vielzahl der deutschen Arbeitnehmer ins Home-Office gegangen. Endlich mehr Zeit zu Hause und vielleicht der richtige Zeitpunkt, sich wohlüberlegt einen Welpen anzuschaffen? „In unseren Abschlusszahlen können wir diesen Zusammenhang noch nicht sicher erkennen, da wir ohnehin erfreuliche Wachstumsraten haben“, sagt Produktmanager Dr. Prachar. „Das liegt vor allem daran, dass die Tarifleistungen immer besser werden – die Kunden bekommen also mehr Schutz für ihren Beitrag – und an den äußeren Faktoren: Seit einigen Jahren hat sich etwa die Notdienst-Erreichbarkeit von Praxen und Kliniken verschlechtert und die Gebührenordnung für Tierärzte wurde teilweise angehoben – was deutliche Auswirkungen auf die finanzielle Belastung im Krankheitsfall hat.

 

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