Der größte deutsche Goldfilialist OPHIRUM informiert ab sofort darüber, wie Goldbesitzer und die Gesamtbevölkerung gegenüber dem Edelmetall eingestellt sind: Wann kaufen und verkaufen sie Gold? OPHIRUM veröffentlicht sein Gold-Barometer künftig regelmäßig.

Das historisch hohe Niveau des Goldpreises hat Auswirkungen auf die Aktivitäten von Anlegern: In der Gesamtbevölkerung nimmt das Interesse an dem Edelmetall leicht zu. Noch interessanter sind aber die Kauf- und Verkaufsabsichten von denjenigen, die bereits Gold besitzen. Und bei dieser Gruppe sind die Goldoptimisten in der Überzahl. Das ist eines der Ergebnisse des neuen Gold-Barometers von Deutschlands größtem Goldfilialisten OPHIRUM.

Indikator für die Stimmung gegenüber Gold

Der Goldpreis erklimmt weiterhin ein Rekordhoch nach dem nächsten. Rückenwind erhält das Edelmetall dabei aus zahlreichen Richtungen, von institutionellen ebenso wie von privaten Investoren. „Die Käufe und Verkäufe heimischer Anleger bewegen zwar nur in einem sehr überschaubaren Maße die Richtung des Goldpreises, allerdings sind diese Transaktionen ein guter Indikator für die Stimmung der Anleger im Land“, erklärt Önder Ciftci, CEO der OPHIRUM Group.

Es gibt also mindestens einen guten Grund, weshalb OPHIRUM ein neues Gold-Barometer ins Leben gerufen hat, das auf Daten des Meinungsforschungsinstituts Civey beruht. Auf Basis eines Live-Monitorings stellt das Barometer dar, wie Anleger aktuell gegenüber Gold eingestellt sind.

Unter der Lupe: Gesamtbevölkerung und Goldbesitzer

So wertet das Monitoring die Antworten auf die Frage aus, wie hoch der Anteil derjenigen Anleger in der Gesamtbevölkerung ist, die in den jeweils vergangenen sechs Monaten physisches Gold in Form von Barren oder Münzen gekauft haben bzw. wie viele planen, in den kommenden sechs Monaten Gold zu kaufen. Dieselben Fragen stellt es denjenigen, die bereits Goldbesitzer sind. Demgegenüber stellt es die Zahlen derer, die zuletzt Gold verkauft haben bzw. die vorhaben, es in den nächsten sechs Monaten zu verkaufen.

„Das OPHIRUM Gold-Barometer wird uns einen guten Einblick geben, wie die Stimmung und damit die Lage am Markt für physisches Gold in Deutschland ist“, so Önder Ciftci.

In der Gesamtbevölkerung ist der Anteil der Goldfans noch recht niedrig. So geben Ende November 5,4 Prozent an, in den vergangenen sechs Monaten Gold gekauft zu haben. Immerhin 6,1 Prozent planen allerdings, im kommenden halben Jahr Gold zu erwerben.

Bei denjenigen, die bereits Gold besitzen, sehen die Zahlen naturgemäß etwas anders aus. Hier gaben Ende November 29,3 Prozent an, in den vergangenen sechs Monaten physisches Gold gekauft zu haben – Mitte August waren es noch unter 20 Prozent gewesen.

Gewinnmitnahmen auf der einen Seite, FOMO auf der anderen

Speziell die Angaben des OPHIRUM Gold-Barometers über zukünftige bzw. geplante Aktivitäten der Goldbesitzer sind aussagekräftig für ein Sentiment, da sich bei dieser Gruppe auch Verkaufsabsichten erheben und mit den Kaufabsichten in ein Verhältnis setzen lassen. So steht dem gestiegenen Wert bei den Kaufabsichten auch ein höherer Anteil an Verkaufsabsichten gegenüber: Während Anfang August nur 10,4 Prozent der Goldbesitzer einen Verkauf von Gold innerhalb der nächsten sechs Monate planten, sind es Ende November 17,2 Prozent. „Die jüngsten Aktivitäten der Besitzer physischen Goldes sowie ihre Absichten sollte man nicht so interpretieren, dass sie allein den Goldpreis bewegen – aber der Goldpreis bewegt sie“, erläutert Goldexperte Önder Ciftci. So sorgten neue Höchststände auf der einen Seite dafür, dass Goldbesitzer zu diesen Kursen Gewinne mitnehmen wollen. „Auf der anderen Seite kommt mit dem Bewusstsein neuer Rekorde der vielzitierte Effekt der Fear-of-Missing-out, kurz FOMO, zum Tragen: Anleger haben die Befürchtung bei weiteren Höchstständen Performance zu verpassen und sorgen mit ihren Käufen für einen weiteren Nachfrageschub“, so Önder Ciftci weiter.

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