Konzernziel: Verringerung der Emissionen der Kölner Hauptverwaltung – als dem größten Standort – um 50 Prozent bis 2025

 

Die Gothaer setzt ihr Ziel weiter fort, ihre Emissionen zu erfassen, nachhaltig zu senken und Restemissionen durch die Unterstützung von Klimaschutz-projekten auszugleichen. Dafür bilanziert der Konzern seit 2018 die Emissionen nach dem anerkannten Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protocol). 2020 startete der Konzern mit der Klimaneutralität für den größten Standort – der Hauptverwaltung – in Köln-Zollstock. Grundlage hierfür stellte die Klimabilanz des Konzerns dar, welche ab 2020 jährlich auf weitere Standorte ausgeweitet wird. Inzwischen werden über 90 Prozent der Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb in der Klimabilanz erfasst.

Bereits seit 2008 informiert der Konzern im Rahmen des betrieblichen Umweltmanagements mit der Umweltbilanz über Emissionen und deren Entwicklung – seit 2018 nach neuem Standard und in detaillierterem Umfang. Mehr Informationen über das Klimamanagement an den Standorten bietet der Nachhaltigkeitsbericht der Gothaer. Der Nachhaltigkeitsbericht für das Geschäftsjahr 2021 wird im Juni erscheinen.

Klimaschutz im Dreiklang – Vermeiden, Reduzieren, Kompensieren

„Die Emissionsbilanz verschafft uns Transparenz über unsere Emissionsquellen und dient so als Grundlage für die Identifizierung, Planung und Umsetzung geeigneter Maßnahmen zum Klimaschutz an unseren Unternehmensstandorten. Dabei ist es unser oberstes Ziel, Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Nur die verbleibenden Emissionen gleichen wir durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten aus“, so Harald Epple, Finanzvorstand und verantwortlicher Vorstand für das Thema Nachhaltigkeit im Gothaer Konzern.

Bei der Erstellung der Klimabilanz wird die Gothaer beratend von ClimatePartner unterstützt. Die Ergebnisse der Treibhausgasbilanz sowie die Klimaneutralität werden darüber hinaus durch den TÜV Nord verifiziert und zertifiziert.

Klimabilanz 2021 gegenüber 2020 verbessert

Die Bilanz für 2018 ergab allein für die Hauptverwaltung in Köln Emissionen in Höhe von 19.659 Tonnen CO2. 2020 lag das Emissionsaufkommen für die Hauptverwaltung Köln und die Standorte Göttingen und Berlin bei 13.996 Tonnen CO2 (siehe ebenfalls Fußnote 3). 2021 erhöhten sich durch die Hinzunahme weiterer Standorte die Emissionen auf 14.382 Tonnen CO2. Das mobile Arbeitskonzept des Konzerns reduzierte auch 2021 die Emissionen der Pendlermobilität durch die Möglichkeit des mobilen Arbeitens. Weitere Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Mobilitätsformen umfassen den laufenden Ausbau der Fahrradinfrastruktur sowie die Bereitstellung einer E-Ladeinfrastruktur für PKWs. Der Anteil von elektrischen Antriebsformen bei den Dienstwagen-Neubestellungen macht seit Überarbeitung der Dienstwagenordnung 2021 circa 84 Prozent aus. Die voranschreitende Digitalisierung des Kundenservice fördert zudem die Einsparungen beim Papierverbrauch. Die Grafik unten verdeutlicht den Rückgang der Emissionen anschaulich:

Verringerung der Emissionen der Hauptverwaltung um 50 Prozent bis 2025

Die Gothaer analysiert jährlich ihren ökologischen Fußabdruck, um daraus emissionsmindernde Maßnahmen ableiten zu können. „Bis 2025 wollen wir unsere seit 2018 bilanzierten Emissionen der Kölner Hauptverwaltung um 50 Prozent reduzieren und der ganze Konzern soll in der Klimabilanz berücksichtigt sein. Hierfür wird zum Beispiel die voranschreitende Digitalisierung genutzt, um Papierverbräuche weiter zu reduzieren. Weitere aktuelle Potenziale umfassen eine höhere Energieeffizienz in den Gebäuden. Auch im Catering sowie beim Umbau von Räumlichkeiten setzen wir konsequent auf Nachhaltigkeit. Bei der Ideenfindung zu mehr Nachhaltigkeit zählen wir ganz bewusst auf unsere Mitarbeitenden. Zudem arbeiten wir gerade an einem Schulungsformat. Unser Ziel ist es, dass unsere Mitarbeitenden die Grundlagen von Nachhaltigkeit und Klimawandel kennen, wissen was Nachhaltigkeit mit Versicherung zu tun hat, wie wir das als Gothaer umsetzen und was jeder Einzelne dazu beitragen kann“, so Epple.

Investition in Klimaschutzprojekte mit Fokus auf Energieeffizienz und Erneuerbare Energien

Die nach den Vermeidungs- und Reduktionsmaßnahmen laut CO2-Bilanz verbleibenden Emissionen werden im Rahmen eines ganzheitlichen Klimamanagements durch Unterstützung von Klimaschutzprojekten ausgeglichen bzw. kompensiert. Damit handelt es sich rechnerisch um Klimaneutralität auf Ebene der Organisation. Der Erwerb hochwertiger Klimaschutzzertifikate aus den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien ermöglicht neben Emissionseinsparungen in Ländern des globalen Südens auch die Erreichung globaler Klimaziele sowie der UN-Nachhaltigkeitsziele. In Abhängigkeit der Projekte werden beispielsweise das Bildungsniveau, Arbeitsbedingungen und die örtliche Infrastruktur nachhaltig gefördert.

So unterstützte die Gothaer 2021 ein Projekt in Kenia, welches Zugang zu sauberen Kochöfen ermöglicht und ein Windenergieprojekt in Marokko. Beide Projekte sind mit dem Gold-Standard ausgezeichnet. Weitere Details zu den Klimaschutzprojekten im Bereich Nachhaltigkeit finden sich auf der Gothaer Homepage (https://www.gothaer.de/ueber-uns/nachhaltigkeit/betrieb-und-beschaffung.htm)

 

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