Die HTB Group hat ihre Zukunftsorientierung im Bereich des Assetmanagements und der Vertriebspartnerbetreuung weiter vorangetrieben.

Durch verstärkte Optimierung und Digitalisierung stellt das Unternehmen sicher, dass seine Partner in den Bereichen Service-KVG und Vertriebspartnerbetreuung noch besser unterstützt werden. Bereits im zweiten Quartal 2023 wurden erste Schritte in diese Richtung erfolgreich umgesetzt, darunter die Einführung des Partnerportals.

Parallel dazu wird die Vertriebsstruktur des Unternehmens an die neuen Herausforderungen angepasst. Ab sofort wird Lars Harbig als Sales Director den Vertrieb, das Marketing und die Öffentlichkeitsarbeit leiten. Er bringt eine umfassende Expertise im Vertriebsmanagement mit und kann auf erfolgreiche Tätigkeiten bei verschiedenen Emissionshäusern verweisen. Lars Harbig, gelernter Bankkaufmann, hatte bereits vor seinem Engagement bei der HTB-Group als unabhängiger Berater gearbeitet und dabei zahlreiche Vertriebsstrukturen entwickelt, optimiert und erfolgreich digitalisiert.

Stefan Litterscheidt, bisheriger Leiter des Vertriebs, Marketing und der Öffentlichkeitsarbeit, hat das Unternehmen in gegenseitigem Einvernehmen zum 30.09.2023 verlassen.

Dr. Peter Lesniczak, Geschäftsführer der HTB Group, äußerte sich positiv über die Neubesetzung: „Wir freuen uns sehr, Lars Harbig als neuen Verantwortlichen für den Vertrieb in Deutschland begrüßen zu können. Seine langjährige Erfahrung und sein Fachwissen haben bereits in kürzester Zeit wertvolle Beiträge geleistet. Wir sind sicher, dass er einen bedeutenden Beitrag zur weiteren Stärkung unserer Marktpräsenz leisten wird.“

Die HTB Group ist ein auf Sachwertinvestments, Assetmanagement und Service-KVG-Dienstleistungen spezialisiertes Unternehmen. Im Jahr 1987 als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft HTB Hanseatische Treuhand und Beratungsgesellschaft mbH gegründet, verfügt die HTB über umfangreiche Marktkenntnisse, exzellente Marktzugänge und professionelle Netzwerke. Durch jahrzehntelange Erfahrungen konnte die HTB eine der umfangreichsten Datenbanken zur Bewertung von Sachwerten aufbauen. Dank digital gestützter Prognosen können erfolgversprechende Investitionsentscheidungen getroffen werden. Basierend auf diesem Fundament hat sich die HTB Group seit 2002 als Pionier und einer der Marktführer im Bereich Zweitmarktfonds etabliert.

Verantwortlich für den Inhalt:

HTB Hanseatische Fondshaus GmbH, An der Reeperbahn 4 A, 28217 Bremen, Tel:+49 (0) 421 7928390, www.htb-fondshaus.de

Vermittler agieren aufgrund eigener wirtschaftlicher Interessen nie ganz unabhängig.

Zwei Gerichtsurteile bestätigen die Auffassung des vzbv, dass Versicherungsvermittler nicht als unabhängige Berater auftreten dürfen.

vzbv fordert Bezeichnungsschutz: Nur wer ausschließlich von Kund:innen bezahlt wird, soll sich unabhängig nennen dürfen.

Wer eine Versicherung oder eine Finanzanlage abschließen möchte, wendet sich häufig an Vermittler. Werben diese mit unabhängiger Beratung, kann bei Verbraucher:innen der irrtümliche Eindruck entstehen, sie hätten es mit einem Honorarberater zu tun, der auch ohne Provisionen arbeitet. Zwei aktuelle Gerichtsentscheidungen bestätigen die Auffassung des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), dass Vermittler ihre Beratung nicht als unabhängig darstellen und auch nicht als reine Berater auftreten dürfen, wenn sie Provisionen von Versicherern oder Finanzinstituten erhalten.

„Wer Provisionen kassiert, agiert nie ganz unabhängig. Für Verbraucher:innen muss klar sein, ob sie es mit einer tatsächlich unabhängigen Honorarberatung oder mit einer provisionsabhängigen Vermittlung zu tun haben. Bisher ist das häufig schwer erkennbar“, sagt David Bode, Rechtsreferent im vzbv.

Gerichte bestätigen Auffassung des vzbv

Der vzbv hatte gegen zwei Versicherungsmakler geklagt, wobei einer der beiden Anbieter auch als Finanzanlagenvermittler agiert.

Die Firma „Die Finanzprüfer“ hatte eine Versicherungsberatung ohne Vermittlung angeboten, obwohl sie keine Zulassung als Versicherungsberater hat. Das ist unzulässig, entschied das Landgericht Köln. Die Gewerbeformen des Honorarberaters und des Vermittlers sind per Gesetz scharf voneinander getrennt, das gleichzeitige Betreiben ist ausdrücklich verboten.

Der „Finanzberatung Schorn“ hat das Landgericht Bremen nach der vzbv-Klage untersagt, online mit „unabhängiger Beratung“ zu werben. Ein Finanzanlagenberater könne im Gegensatz zum Honorarberater keine unabhängige Beratung anbieten, auch wenn er in Einzelfällen anstatt oder neben einer Provision ein Honorar erhält, so das Gericht.

Die beiden Gerichtsentscheidungen sind richtungsweisend und helfen Verbraucher:innen zu erkennen, ob sie es mit unabhängiger Beratung zu tun haben oder mit einer Vermittlung, bei der auch Provisionen fließen können. Das ist wichtig, damit Verbraucher:innen bei Empfehlung bestimmter Finanzanlagen oder Versicherungen durch Vermittler und Makler informierte Entscheidungen treffen können.

Strengere Regeln für die Bezeichnung „unabhängig“

Damit solche Fälle künftig vermieden werden, fordert der vzbv eine gesetzliche Klarstellung im Wertpapier- und Versicherungsvertrieb, welche Vermittler sich als unabhängig bezeichnen dürfen. Es braucht einen Bezeichnungsschutz – auch bei werblichen Aussagen der Vermittler.

Die geplanten Änderungen der europäischen Vorschriften bei der Kleinanlegerstrategie (Retail Investment Strategy) bieten einen guten Anknüpfungspunkt für mehr Verbraucherschutz, gehen aber noch nicht weit genug.

„Die EU muss mit der Retail Invest Strategy dafür sorgen, dass Versicherungsvermittler in Deutschland nicht irreführend mit dem Wort „unabhängig“ werben können. Bei einer unabhängigen Beratung darf grundsätzlichkein Geld vom Produktgeber zum Berater fließen“, sagt Dorothea Mohn, Leiterin Team Finanzmarkt beim vzbv.

Eckdaten zum Urteil

Datum der Urteilsverkündung: 15.06.2023

Aktenzeichen: 33 O 15/23 – nicht rechtskräftig

Gericht: Landgericht Köln

Weitere Urteile:

Datum der Urteilsverkündung: 11.07.2023

Aktenzeichen: 9 O 1081/22 – nicht rechtskräftig

Gericht: Landgericht Bremen

Verantwortlich für den Inhalt:

vzbv Verbraucherzentrale Bundesverband e.V., Markgrafenstraße 66, D­-10969 Berlin, Tel.: 030/258000, Fax: 030/2580018, www.vzbv.de

“Versicherungsvermittler dürfen sich nicht als unabhängig darstellen”, betitelt der vzbv eine aktuelle Pressemitteilung:

Weiter heißt es dort: “vzbv klagt erfolgreich gegen Versicherungs- und Finanzanlagenvermittler: Vermittler agieren aufgrund eigener wirtschaftlicher Interessen nie ganz unabhängig.” Zwei Gerichtsentscheidungen des LG Köln sowie des LG Bremen würden angeblich die Auffassung des vzbv bestätigen, dass Vermittler ihre Beratung nicht als unabhängig darstellen und auch nicht als reine Berater auftreten dürfen, wenn sie Provisionen von Ver­sicherern oder Finanzinstituten erhalten. “Wer Provisionen kassiert, agiert nie ganz unabhängig. Für Verbraucher muss klar sein, ob sie es mit einer tatsächlich unabhängigen Honorarberatung oder mit einer provisionsabhängigen Vermittlung zu tun haben. Bisher ist das häufig schwer erkennbar”, so David Bode, Rechtsreferent im vzbv.

Wir gehen auf die beiden Urteile gemeinsam mit unseren Kollegen vom versicherungstip in Kürze noch detailliert ein. Vorab ist dazu zu sagen:  ++ Beide Entscheidungen sind noch nicht rechtskräftig  ++ Trotzdem veröffentlicht der vzbv die Identität der Vermittler. Diese Prangerwirkung hat u. E. nichts mit Verbraucherschutz zu tun  ++ Die Sachverhalte in den Urteilen beziehen sich auf Versicherungs- und Finanzanlagenvermittlung und sind daher nicht so eindeutig, wie es der vzbv suggeriert: Versicherungsmakler müssen unabhängig sein, dürfen sich aber nicht so bezeichnen, nur weil sie Courtagen beziehen? Schließlich überschneiden sich die Tätigkeiten eines Versicherungsmaklers und eines Versicherungsberaters an mehreren Stellen. Aber nur Letzterer darf sich diesbezüglich als ‘unabhängig’ bezeichnen? Wir sind gespannt, ob diese Auslegung des LG Köln in der Berufung hält  ++ Im Kapitalanlagebereich gibt es seit dem 2. FiMaNoG einen formalen bzw. aufsichtsrechtlichen Bezeichnungsschutz für Wertpapierdienstleistungsunternehmen hinsichtlich der Bezeichnung “unabhängig” (§ 94 WpHG). Das LG Bremen spekuliert in diesem Zusammenhang, dass dieser “zu übertragende Gedanke” auch auf § 34f und h GewO anzuwenden sei. Auch diese kreative Rechtsfigur muss sich u. E. erst durchsetzen.

‘k-mi’-Fazit: Unabhängig von juristischen und politischen Betrachtungen gilt in der Realität Folgendes: Den Tatbestand der Unabhängigkeit nur an der Vergütungsform festzumachen, ist praxisfern und damit auch kein Verbraucherschutz! Auch Honorarberatung unterliegt durch die vielen Vergütungsmischformen Interessenkonflikten. Z. B. ist Großbritannien nur noch auf dem Papier ein ‘echter’ Honorarberatungsmarkt, da dort die Haupteinnahmequelle von Beratern fast nur noch laufende Servicegebühren sind, deren Höhe an den Produktabsatz gekoppelt ist. In Kürze mehr dazu.

Verantwortlich für den Inhalt:

kapital-markt intern Verlag GmbH, Grafenberger Allee 337a, 40235 Düsseldorf, Tel: +49(0)211 6698-199, www.kapital-markt-intern.de

Der Makler- und Versicherungsbranche stehen massive Umbrüche bevor.

Insbesondere die Themen demografische Entwicklung und Recruiting, Marktkonsolidierung sowie digitale Infrastruktur bereiten den Beteiligten Kopfzerbrechen. Das zeigt die neue Studie “Maklermarkt 2030” der Management- und Technologieberatung BearingPoint. “Die Zeitenwende im Maklermarkt ist bereits in vollem Gange”, sagt Sven Gerhardus Partner, Vertrieb und Marketing im Versicherungsbereich bei BearingPoint.

Fast drei Viertel der Versicherungsmakler sind aktuell zwischen 55 und 70 Jahre alt. Bis 2030 wird es daher einen starken Eintritt der geburtenstarken Jahrgänge in das Rentenalter geben. Dazu kommt das große Recruiting- und Imageproblem der gesamten Branche, junge Menschen für diesen Beruf zu gewinnen. Was der Branche bevorsteht, womit zu rechnen ist und wie darauf reagiert werden könnte, zeigt die neue BearingPoint-Studie “Maklermarkt 2030”.

Maklermarkt im Umbruch: Hat der “Wald- und Wiesen-Makler” noch eine Zukunft?

Das Verhältnis in der Anzahl der Vermittlerinnen und Vermittler von Einfirmenvertretern zu Maklerinnen und Maklern lag 2013 noch bei knapp 4:1. Im Jahr 2023 ist es nur noch etwas mehr als 2:1. Diese Entwicklung zeigt eine deutliche Konzentration auf den Vertriebsweg Makler. Darüber hinaus erweitern viele Makler:innen ihre eigene Wertschöpfungskette in Richtung der Versicherer, so die Studie.

Sven Gerhardus, Partner Vertrieb und Marketing im Versicherungsbereich bei BearingPoint: “Die Zeitenwende im Maklermarkt ist bereits in vollem Gange. Themen wie Internationalisierung, demografischer Wandel, Klimawandel, Regulatorik, technischer Fortschritt (KI) und vor allem der Einstieg ausländischer Private Equity-Investoren verändern nachhaltig den Markt. Viele Maklerinnen und Makler stehen vor einschneidenden Entscheidungen und wir rechnen mit einer Zahl an Übernahmen, wie es sie bisher nicht gegeben hat. Die Konsolidierung im Maklermarkt kochte schon lange auf kleiner Flamme, doch seit 2021 wurde der Herd aufgedreht und die Hitze nimmt weiter zu. Aktuell beschäftigen sich 75 Prozent der Maklerinnen und Makler mit ihrer Nachfolge und viele fragen sich, wie sie das eigene Geschäft im hart umkämpften Markt so umstellen können, dass sie auch 2030 noch wettbewerbsfähig sind – nicht zuletzt die kleinen Makler. Denn was im Lebensmittelhandel damals das Aus der Tante-Emma-Läden besiegelte, kann in der Maklerbranche auch das Aus der liebevoll genannten Einhandsegler sein. Entscheidend sind der Veränderungswille und die richtige Weichenstellung. Und man muss natürlich wissen, wohin die Reise 2030 geht, und da gibt unsere Studie viele wertvolle Erkenntnisse.”

Demographie, Marktbedingungen und Digitalisierung – Kundenzahl pro Makler:in wird stark zunehmen

Insgesamt ist laut der Studie ein Trend zur Erhöhung des Betreuungsschlüssels in der Versicherungswirtschaft bereits heute zu beobachten. Das im Jahr 2030 Makler:innen pro Kopf deutlich mehr Kund:innen bedienen werden als heute, ist unter Branchenexpert:innen keine wirkliche Frage mehr. Gründe hierfür werden vor allem in der Demographie, aber auch in der fortschreitenden Digitalisierung gesehen. Doch auch Branchenkonsolidierungen und Fusionen von Versicherungsunternehmen können hier eine Rolle spielen. Beispielsweise könnten größere, integrierte Unternehmen effizientere Betreuungsmodelle einführen, die auf eine größere Anzahl von Kunden abzielen. Aber: Makler:innen müssen Lösungen finden, wie sie trotz erhöhtem Betreuungsschlüssel ihre Servicequalität aufrecht erhalten können.

Digitale Makler weiter auf dem Vormarsch – Kund:innen schätzen bequemen und einfachen Zugang

Aufgrund des sich verändernden Kundenverhaltens, des Eintretens jüngerer Generationen in den Markt und der neuen Technologien wird die Branche immer digitaler und das ist seit vielen Jahren ein stetiger Treiber für Veränderung. Immer mehr rein digitale Makler strömen auf den Markt. Bis 2030 rechnen fast 80 Prozent der Befragten damit, dass sich die Zahl rein digitaler Makler – die gänzlich ohne stationären Vertrieb auskommen – zu heute noch einmal verdoppeln wird. Ein Grund: Kund:innen schätzen die Bequemlichkeit und den einfachen Zugang zu Versicherungsprodukten, heißt es in der Studie.

Sven Gerhardus: “Künstliche Intelligenz, Chatbots und der Einsatz von Avataren wird weltweit die Maklerbranche aufmischen. Auch wenn natürlich der direkte, persönliche Kundenkontakt weiterhin wichtig bleiben wird, eröffnen sich mit KI-Anwendungen wie ChatGPT ganz neue Möglichkeiten, vor allem beim Vertrieb. Doch noch scheint diese Entwicklung bei vielen Marktteilnehmern so noch nicht angekommen zu sein. Die Branche unterliegt hier vielleicht einer Komplexitätsillusion. Wie heißt es doch so schön? Alle sagten: Das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s gemacht.”

Massiver Anstieg an Private-Equity-Investoren bis 2030 möglich – Ein Markt, zwei Kulturwelten?

Wie stark internationale Private-Equity-Investoren in den deutschen Maklermarkt drängen, ist unter den befragten Branchen-Expert:innen noch umstritten. Viele erkennen die Legitimität und Notwendigkeit dieser Investoren, um Wachstum und Innovation voranzutreiben, glauben jedoch nicht zwangsläufig daran, dass diese Investoren automatisch Kulturgräben in den Unternehmen schaffen.

Sven Gerhardus: “Der Markt ist aktuell immer noch stark fragmentiert. Bei rund 46.000 registrierten Versicherungsmaklern gibt es rund 500 mittlere und große Maklerunternehmen mit mehr als fünf Mitarbeitern. Die Anzahl der Transaktionen auf dem Maklermarkt hat in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen. Hatten wir 2018 noch weniger als 10 Transaktionen im Jahr und 2020 immerhin noch weniger als 20 Transaktionen, so waren es im Jahr 2021 rund 40 und 2022 schon mehr als 50 Transaktionen im Markt pro Jahr. Die Marktmacht der Konsolidierer nimmt immer schneller und immer stärker zu und damit auch der Druck auf die Versicherer, die jetzt schon unter höheren Schadenquoten aufgrund von Inflation (Krieg in der Ukraine) und Großschadenereignissen (Klimawandel) leiden. Doch wer zahlt am Ende die Zeche? Viele Expertinnen und Experten schauen hier in Richtung der Versicherer statt der Kunden.”

Über die Studie

BearingPoint hat im Rahmen seiner Studie Interviews mit Versicherungen, die aktiv im Maklermarkt sind, mit Maklern selbst und mit Private-Equity-Unternehmen geführt. Das Ziel der Interviews war es, einen Blick auf den Maklermarkt im Jahr 2030 zu werfen. Insgesamt wurden 40 Interviews mit Vertriebsvorständen und Leitern des Maklervertriebs von Versicherungen, Geschäftsführern von Maklerhäusern und großen Maklerpools und anderen Entscheidungsträgern durchgeführt. Die Studie wurde im April 2023 gestartet, die Interviews wurden im August abgeschlossen. Die Interviews fanden sowohl remote als auch vor Ort statt und hatten eine Dauer von 45 Minuten bis zu zwei Stunden.

Die vollständige Studie steht hier zum Download zur Verfügung: https://www.bearingpoint.com/de-de/insights-events/insights/studie-maklermarkt-2030/

Über BearingPoint

BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite. Das Unternehmen agiert in drei Geschäftsbereichen: Consulting, Products und Capital. Consulting umfasst das klassische Beratungsgeschäft mit dem Dienstleistungsportfolio People & Strategy, Customer & Growth, Finance & Risk, Operations sowie Technology. Im Bereich Products bietet BearingPoint Kunden IP-basierte Managed Services für geschäftskritische Prozesse. Capital deckt die Aktivitäten im Bereich M&A, Ventures, und Investments von BearingPoint ab. Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.

Verantwortlich für den Inhalt:

BearingPoint GmbH, Speicherstraße 1, 60327 Frankfurt, Tel: +49 69 130 22 0, Fax: +49 69 130 22 10 13, www.bearingpoint.com

Alle oder zumindest einen großen Teil der Sparten, die ein Gewerbekunde benötigt, an nur einen Versicherer zu geben, kann mehrere Gründe haben.

Ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis, vielleicht sogar durch ein spezielles Branchenkonzept, kann ebenso dafürsprechen, wie eine angenehmere Schadenquote bei Betrachtung der Mehrprämie der Gesamtverbindung.

Industrierisiken, also Gewerbebetriebe mit sehr hohen Versicherungssummen im Sachbereich, zählt weiß Gott nicht für jeden Maklerbetrieb zum Alltagsgeschäft. Umso wertvoller ist der Ratschlag von Kollegen, die in diesem Bereich bewandert sind.

In ihrer jüngsten Qualitätsumfrage befragte VEMA ihre Partner und Genossen nach deren favorisierten Anbieter im Bereich der gewerblichen MultiRisk-Policen und der Industrieversicherung. Wo stimmen Qualität, Preis und die Leistungsbearbeitung? Wo wurden gute Erfahrungen gemacht?

Bei MultiRisk-Policen bevorzugen VEMA-Makler:

Gothaer (16,81 % der Nennungen, VEMA-Deckungskonzept)

HDI (12,07 %, VEMA-Deckungskonzept)

R+V (8,62 %)

Im Bereich der Industrieversicherung sind es:

Allianz (17,65 %)

Gothaer (10,70 %)

SV SparkassenVersicherung (8,07 %)

Die VEMA eG führt in regelmäßigen Abständen Makler-Befragungen zur Produktqualität in verschiedenen Sparten durch. Im Rahmen dieser Qualitätsumfragen wurden die Partnerbetriebe der VEMA gebeten, die drei meistgenutzten Anbieter in den jeweiligen Sparten zu nennen. Mit dieser Begrenzung möchte die Genossenschaft sicherstellen, dass negative Einzelerlebnisse mit Versicherern nicht dominieren. Zu bewerten galt es die Produktqualität, die Qualität der Antragsbearbeitung sowie die Policierung. Und auch nach den Erfahrungen im Leistungsfall und der Erreichbarkeit wurde gefragt.

Die VEMA steht inzwischen mehr als 4.400 mittelständischen Partnerbetrieb mit rund 28.000 Personen als zentrale Anlaufstelle zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung. Die Maklergenossenschaft zählt inzwischen zum Kreis der führenden Maklerdienstleister. Getreu dem Firmenmotto „Von Maklern – für Makler!“ schafft man mit einem ganzheitlichen Ansatz Mehrwerte für die angeschlossenen Maklerkollegen von der Abwicklung bis zur Unternehmensoptimierung und Weiterbildung.

Die Auswertungen der Umfragen können per E-Mail unter eva.malcher[at]vema-eg.de angefordert werden.

Verantwortlich für den Inhalt:

VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG, Unterkonnersreuth 31, 95500 Heinersreuth, www.vema-ag.de

Interview mit Andreas Kroll (Geschäftsführer der Finomet GmbH) und Lars Kruse (Geschäftsführer der Noble BC)

Noble BC und die Finomet sind vom Fachmagazin Cash. ausgezeichnet worden. Was bedeutet Ihnen dieser Preis?

Lars Kruse: Sowohl für die Finomet als auch die Noble BC ist das nätürlich eine ganz große Sache, die unsere beiden Unternehmen seit der Cash.-Gala, dem Ort der Preisverleihung des Cash. Financial Advisors Award 2023, in den Fokus einer ganzen Branche rückt und uns seither immense Aufmerksamkeit zukommen lässt. Zum einen gewinnt unsere Assetklasse, die der Technologiemetalle und Seltenen Erden, noch einmal an Bedeutung, da sie derzeit im Vergleich zu anderen Anlageprodukten deutlich besser verformt. Für die Finomet mit ihrer digitalen Mittelverwendungskontrolle ist es ein weiterer Schritt, um den Sicherheitsaspekt bei Sachwertanlagen durch die Anwendung einer Blockhain-basierten Lösung noch weiter zu etablieren und damit zum Ausdruck bringt, dass Anleger im Bereich der Edel- und Technologiemetall sowie der Seltenen Erden künftig nur noch Anlageprodukte zurückgreifen sollten, die dieses Sicherheitsfeature aufweisen.

Was wurde hier besonders gewürdigt?

Andreas Kroll: Im Fokus der Entscheidung der Jury stand die digitale Mittelverwendung der Finomet, die die Noble BC mit ihrem Produkt als eines der ersten Unternehmen weltweit anwendet. Die Finomet-Platform dokumentiert dezentral und automatisiert alle Schritte eines Handelsgeschäftes. Vom Kauf über den Transport bis hin zur Einlagerung werde alle Schritte digital, fälschungssicher und transparent für alle am Handel beteiligten Parteien dokumentiert. In dem der Faktor Mensch als Fehlerquelle nahezu entfällt, bietet die Finomet Anlegern mit der digitalen Mittelverwendungskontrolle ein bisher noch nicht da gewesenes Maß an Sicherheit. Vermittlern fiel es bisher schwer, die wirklich seriösen Produktanbieter auszuwählen. Vertrauen blieb oft die Grundlage für die Produktempfehlung – Haftungsrisiken inklusive. Die Finomet ersetzt nun Vertrauen durch Beweisführung.

Wie stark ist seitens der Vermittler die Nachfrage aktuell?

Lars Kruse: Das Interesse an unserer Assetklasse in Verbindung mit der digitalen Mittelverwendungskontrolle der Finomet ist in den zurückliegenden Monaten stark gestiegen. Viele Vermittler befinden sich derzeit auf der Suche nach einem guten Anlageprodukt. Die etablierten Produkte – ob Immobilien, klassische Bankprodukte, etc. – bringen nicht mehr die gewünschte Performance, die man noch vor ein paar Jahren gesehen hatte. Analysten gehen davon aus, dass wir uns nun am Beginn eines Rohstoffzyklus befinden, der über die kommenden etwa 15 Jahre anhalten wird. Das bedeutet für den Anleger, dass voraussichtlich nur diese Assetklasse, zu der Technologiemetalle und Seltenen Erden gehören, in den kommenden Jahre eine solide Performance zeigen wird. In Verbindung mit der digitalen Mittelverwendungskontrolle der Finomet, die für ein solches Anlageprodukt einen nie dagewesenen Sicherheitsstandard darstellt, wird unser Produkt „Noble Portfolio +finomet“ zu einem der transparentesten und sichersten Produkte am Markt.

Ist die Blockchain-Lösung schon in den Köpfen des Vertriebes und der Kunden angekommen?

Andreas Kroll: Vor nicht all zu langer Zeit hat die Idee, Handelsströme auf einer Blockchain abzubilden und damit sicher zu machen, noch Achselzucken bei vielen unserer Gesprächspartner hervorgerufen. Das hat sich im letzten Jahr stark verändert. Heute sind sich fast alle Entscheidungsträger – unabhängig von Branche und Produkt – darüber einig, dass die Technologie der Blockhain künftig alle Strukturen wirtschaftlichen Handelns abbilden wird. Immer mehr Vermittlern und auch Kunden wird klar, welche Vorteile ein Produkt mit sich bringt, dass mit einer Blockchain-basierten digitalen Mittelverwendungskontrolle ausgestattet ist. Derzeit nimmt die Finomet die technologische Marktführerschaft auf diesem Gebiet ein und wird künftig damit auch den Sicherheitsstandard für unserer Branche definieren. Uns erreichen immer mehr Anfragen aus dem Bereich des Vertriebes und auch von Privatanlegern, die ganz explizit nach den Sicherheitslösungen der Finomet fragen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Noble BC GmbH, Gneisenaustraße 83, 10961 Berlin, Tel: +49 30 20898486-0, www.noble-bc.de

Finomet GmbH, Fidicinstr. 15, 10965 Berlin, Tel: +49-30-23272861, www.finomet.de

Das Fachmagazin AssCompact hat im Rahmen der DKM 2023 die AssCompact Awards in der Kategorie “Maklerservice” verliehen.

Dabei wurden die Versicherer mit dem besten Maklerservice in vier verschiedenen Produktkategorien ausgezeichnet. Den besten Maklerservice liefern dabei Continentale, Die Haftpflichtkasse, LV 1871, Stuttgarter und Swiss Life.

Die DKM 2023 – die Leitmesse für die Finanz- und Versicherungsbranche – hat kürzlich die Bühne für die Verleihung der begehrten AssCompact Awards in der Kategorie „Maklerservice“ geboten. Die Auszeichnung würdigt die Versicherungsunternehmen, die aus Sicht der unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittler einen exzellenten Maklerservice bieten – und zwar in den Bereichen betriebliche Altersversorgung, private Vorsorge / Biometrie, PKV & Pflege sowie Schaden / Unfall. Zu den Gewinnern zählen Continentale, Die Haftpflichtkasse, LV 1871, Stuttgarter und Swiss Life.

Was Vermittler schätzen

Im Detail wurden die Produktgeber von den unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittlern anhand von zwölf Leistungskriterien beurteilt. Die jeweilige Zufriedenheit sowie die Gewichtung der Leistungskriterien ergeben die Gesamtzufriedenheit, auf welcher das Ranking basiert. Die Leistungskriterien lassen sich in vier Dimensionen unterteilen: zentrale und dezentrale Vertriebsunterstützung, Software & Tools sowie Marketingmaterialien.

Wie im Vorjahr sind dabei persönliche Komponenten, wie der Umgang mit Problemfällen und Beschwerden sowie die Kompetenz der Ansprechpartner in der Zentrale am wichtigsten.

Die Top-3 der zentralen Einflussgrößen auf die Gesamtzufriedenheit*:

  1. Umgang mit Problemfällen / Beschwerden (2)
  2. Kompetenz der Ansprechpartner in der Zentrale (1)
  3. Engagement der Ansprechpartner in der Zentrale (6)

*Vorjahreswert in Klammern

Enges Rennen um den besten Service

Dr. Christian Durchholz, Geschäftsführer des Studien-Herausgebers bbg Betriebsberatungs GmbH, kommentiert: “Die diesjährigen Ergebnisse bestätigen erneut, dass die führenden Unternehmen im Wettbewerb um exzellenten Maklerservice äußerst eng beieinander liegen. Eine minimale Veränderung kann eine deutliche Verschiebung in der Platzierung bedeuten. Dies unterstreicht das konstant hohe Serviceniveau in der Branche und die zunehmende Bedeutung persönlicher Faktoren wie Kompetenz, Erreichbarkeit und der professionelle Umgang mit Problemfällen.”

Die Gewinner im Überblick:

Betriebliche Altersversorgung

Platz 1          LV 1871 (2)

Platz 1          Swiss Life (5)

Platz 3          Canada Life (2)

Platz 3          Volkswohl Bund (2)

Private Vorsorge / Biometrie

Platz 1          Stuttgarter (1)

Platz 2          Volkswohl Bund (3)

Platz 3          WWK (7)

PKV & Pflege

Platz 1          Continentale (2)

Platz 2          Universa (2)

Platz 3          Alte Oldenburger (4)

Platz 3          Ideal (1)

Platz 3          Signal Iduna Gruppe (4)

Schaden / Unfall

Platz 1          Die Haftpflichtkasse (3)

Platz 2          Konzept & Marketing (1)

Platz 2          VHV (5)

Platz 2          Volkswohl Bund (Prokundo) (7)

Zur Studie

Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage (29.08.2023 bis 20.09.2023). Die Netto-Stichprobe nach Bereinigung umfasst 463 Vermittlerinnen und Vermittler der Finanz- und Versicherungsbranche. Die vollständige Studie umfasst 474 Seiten und kann zum Einzelpreis von 3.400 Euro zzgl. MwSt. erworben werden. Ansprechpartner ist Dr. Mario Kaiser (Tel. 0921 75758-33, E-Mail: kaiser@bbg-gruppe.de).

Kurzprofil bbg Betriebsberatungs GmbH

Die bbg Betriebsberatungs GmbH mit Sitz in Bayreuth ist als Kommunikations- und Informationsdienstleister Bindeglied zwischen Unternehmen und unabhängigen Vermittlerinnen und Vermittlern aus der Finanz- und Versicherungsbranche. Als Herausgeber des Fachmagazins AssCompact, Veranstalter der Fachmesse DKM sowie von Fachforen und Events bietet die bbg verschiedene Plattformen für Wissen, Information, Kommunikation und Kontakte.

Verantwortlich für den Inhalt:

bbg Betriebsberatungs GmbH, Bindlacher Straße 4, 95448 Bayreuth, Tel: +49 921 75758-19, Fax: +49 921 75758-20, www.bbg-gruppe.dewww.asscompact.dewww.die-leitmesse.dewww.dkm365.de

Die DEGAV – Deutsche Gesellschaft für alternative Vergütungskonzepte mbH unterstützt mit ihrer Fördermitgliedschaft seit dem 15. Oktober 2023 die Arbeit des Bundesverband Finanzdienstleistung AfW.

Die DEGAV ist ein neugegründetes Beratungsunternehmen mit Sitz in Berlin und hat sich auf die Unterstützung von Finanz- und Versicherungsvermittlerinnen und -vermittlern bei der Umsetzung alternativer Vergütungskonzepte spezialisiert. Sie ist aus einer Kooperation der IQ²strategies GmbH, welche durch ihre Marken DIPAY (Digitale Abwicklungsplattform für alternative Vergütungskonzepte) und VIFIT (Branchenmesse) bekannt ist, mit dem Vertriebsspezialisten Jörg Laubrinus und Rechtsanwalt Norman Wirth hervorgegangen.

„Die DEGAV hat eine klare Mission. Den Erfolg mit alternative Vergütungskonzepten. Wir stellen vertriebliche Unterstützung und juristisches Know-how in den Fokus, um es der Vermittlerschaft zu ermöglichen, sich finanziell ergänzend breiter und unabhängiger aufzustellen. Daher ist es uns von Anfang an ein großes Anliegen, dass wir gemeinsam mit DER Stimme für die Unabhängigen, dem AfW, dessen Arbeit weiter fördern können!“, so die Geschäftsführerin der DEGAV, Handan Isik.

„Wir begrüßen es sehr, dass durch eine Fördermitgliedschaft der DEGAV im Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V. die unabhängige Beratung und Vermittlung im Bereich der Versicherungs- und Finanzprodukten weiter gestärkt wird.“ freut sich AfW-Vorstand Frank Rottenbacher.

Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter: www.DEGAV.de

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW ist die berufsständische Interessenvertretung unabhängiger Finanzberater:innen. Der Verband vertritt die Interessen von ca. 40.000 Versicherungsmakler:innen sowie unabhängigen Finanzanlagen- und Immobiliardarlehensvermittler:innen aus über 2.000 Mitgliedsunternehmen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V., Kurfürstendamm 37, 10719 Berlin, Tel: 030 / 63 96 437 – 0, www.bundesverband-finanzdienstleistung.de

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) drängt im Kontext der EU-Kleinanlegerstrategie (Retail Investment Strategy – RIS) auf Bereinigungen des EU-Kommissionsentwurfs u. a. zur Unabhängigkeit der Makler und ihrem Status.

Dazu schrieb der Verband kürzlich Mitglieder des damit betrauten Ausschusses für Wirtschaft und Währung (ECON) des Europäischen Parlaments an.

„Insbesondere haben wir Bedenken gegen die Formulierung des Artikel 30 Abs. 5 b im Entwurf zur RIS und würden eine Klarstellung dahingehend begrüßen, dass sich die Unabhängigkeit des Maklers nicht auf den Status, sondern auf die Dienstleistung als solche bezieht,“ so BVK-Präsident Michael H. Heinz in dem Schreiben. „Wir sind auch der Meinung, dass die Änderungen am derzeitigen Rechtsrahmen auf ein Minimum beschränkt sein sollten. Es ist noch zu früh, um die Auswirkungen der Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD und der Finanzmarktrichtlinie MiFID II zu beurteilen. Eine Änderung der Regulierung ohne die Möglichkeit, die bestehenden Regeln in der Realität zu verankern, ist nicht nur teuer für die Branche, sondern auch für die Aufsichtsbehörden und schafft Rechtsunsicherheit für die Verbraucher.“

Sehr bedenklich sieht der BVK, dass die RIS generell das Provisionssystem als Hemmnis identifiziert, die Beteiligung von Kleinanlegern an den Kapitalmärkten zu erhöhen. „Das ist mitnichten der Fall“, sagt BVK-Präsident Heinz. „Es ist unglücklich, dass Provisionen als Anreize definiert werden. Provisionen sind bereits stark reguliert, und das Provisionssystem vermeidet Beratungslücken.“

Provisionssystem erleichtert Marktzugang für Verbraucher

Vielmehr erhöhen Provisionssysteme durch ihre qualifizierte Beratung und Vermittlung den Zugang zu Finanzprodukten. Es sollte daher auf jeden Fall weiterhin die Möglichkeit bestehen, zwischen verschiedenen Vergütungssystemen wählen zu können.

„Des Weiteren sind wir der Meinung, dass es den Mitgliedstaaten überlassen werden sollte, über wichtige Definitionen zu entscheiden, die die Existenzgrundlage der Maklerschaft betreffen“, betont BVK-Präsident Heinz.

Kritisch betrachtet der BVK auch die Ausführungen der RIS zu Benchmarks und im Produktfreigabeprozess (Product Oversight and Governance – POG). Hier sieht der Verband die Produktanbieter in der Pflicht, für Transparenz zu sorgen, denn es überschreite die Möglichkeit von Vermittlern, die Kosteneffizienz von Finanzprodukten haftungssicher gegenüber den Kunden zu erklären.

Als konstruktiven Vorschlag schlägt der BVK statt Provisionseinschränkungen bzw. ihres Verbots eine bessere Offenlegung von allen Produktkosten vor. Damit könnten Verbraucher sehen, wie diese einen Einfluss auf die potenzielle Rendite haben.

Dass der Vorstoß des BVK bereits Früchte trägt, können Interessierte an den kritischen Äußerungen der Berichterstatterin des ECON-Ausschusses Stéphanie Yon-Courtin zur RIS erkennen. Sie äußerte sich kritisch zu Provisionsverboten und sprach sich gegen Benchmarks aus. Auch bemängelte sie zu viele delegierte Rechtsakte seitens der EU, die unmittelbar in den Mitgliedstaaten gelten.

Bis zum 26. Oktober haben die Parlamentarier des ECON-Ausschusses Gelegenheit, Anmerkungen zum RIS-Entwurf einzubringen. Eine erste Abstimmung ist für Ende Januar 2024 anberaumt. Die Trilogverhandlungen zwischen der EU-Kommission, dem Europäischen Parlament und dem Ministerrat können jedoch erst beginnen, wenn das Votum des Letzteren vorliegt.

Der BVK ließ von Professor Dr. Christoph Brömmelmeyer von der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) ein Gutachten  erstellen, ob die RIS ein Provisionsverbot für Versicherungsmakler vorsieht.

Über den BVK:

Der BVK zählt rund 14.000 selbständige und hauptberufliche Versicherungsvertreter und -makler sowie Bausparkaufleute als Mitgliedsbetriebe. Er vertritt über die Organmitgliedschaften der Vertretervereinigungen der deutschen Versicherungsunternehmen an die 40.000 Versicherungsvermittler und ist damit der größte deutsche berufsständische Vermittlerverband. Im Jahr 2021 jährte sich das hundertzwanzigjährige Bestehen des BVK.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), Kekuléstraße 12, D­-53115 Bonn, Tel: 0228/22805­0, Fax: 0228/22805­50, www.bvk.de

Zum 01.11.2023 wird Jan-Peter Diercks (38) neuer Vorstand der Landeskrankenhilfe (LKH).

Er wird die Bereiche Vertrieb, Marketing sowie das Service Center und die Zentrale Verwaltung verantworten.

Jan-Peter Diercks begann nach dem Studium zum Diplom-Betriebswirt (BA) seine berufliche Laufbahn. In der Versicherungsbranche und auf dem Finanzanlagesektor übernahm er in den folgenden Jahren verschiedene leitende Aufgaben mit Vertriebsschwerpunkt. 2019 wechselte er zur Swiss Life Deutschland und zeichnet dort als Leiter Intermediärvertrieb für die Betreuung von Maklern und Banken, großen Finanzdienstleistern, Großvertrieben, Maklerpools sowie Digitalvertrieben verantwortlich. Er war zudem Geschäftsführer der Swiss Life Partner GmbH, die das Produktangebot von Swiss Life unter anderem um den Bereich Kranken vervollständigt.

„Mit Herrn Diercks haben wir einen erwiesenen Vertriebsexperten gewonnen. Wir wünschen ihm viel Erfolg dabei, den Vertrieb der LKH strategisch neu auszurichten“, so Dr. Wolfgang Walz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der LKH.

Diercks folgt auf Hendrik Lowey, dessen Vorstandsmandat für die LKH zum 01.07.2023 auf eigenen Wunsch endete. Der Aufsichtsrat dankt Lowey für sein jahrelanges Engagement und wünscht ihm persönlich und beruflich alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Landeskrankenhilfe V.V.a.G. (LKH) in Kürze

Die LKH ist eine private Krankenversicherung, die als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit nicht konzerngebunden ist. Das Unternehmen hat in 2022 insgesamt 895,9 Mio. Euro Bruttobeiträge verbucht und 321.860 Personen versichert, darunter 166.520 Versicherte mit einer Krankenvollversicherung. Die LKH bekam im „M&M Rating KV-Unternehmen” im Gesamtrating der Bilanzjahrgänge 2018 bis 2022 vom unabhängigen Analysehaus Morgen & Morgen mit vier von fünf Sternen ein „sehr gut“. Die Zahnzusatzversicherung ZahnUpgrade 90+ ist bei Stiftung Warentest in der Kategorie Kundentyp „Gut und günstig“ als Testsieger hervorgegangen und mit der Bestnote „Sehr gut“ (0,8) ausgezeichnet worden (Finanztest (Heft 06/2023).

Verantwortlich für den Inhalt:

Landeskrankenhilfe V.V.a.G. (LKH), Uelzener Straße 120,  21335 Lüneburg, Tel: (0 41 31) 72 50, Fax: (0 41 31) 40 34 02, www.LKH.de

Der unabhängige Datendienst Metzler Ratings zeichnet die WWK Lebensversicherung a. G. beim neuen Meta-Rating der deutschen Lebensversicherer mit dem Titel „RATING BESTER“ aus.

Für die Bewertung haben die Experten auf öffentlich verfügbare Ratings aus den Bereichen Produkt- und Servicequalität sowie der Finanzstärke von insgesamt 28 Lebensversicherern zurückgegriffen und daraus einen Gesamtwert gebildet. Insgesamt schnitt die WWK mit einer Gesamtnote von 1,15 (sehr gut) am besten ab.

Jürgen Schrameier, Vorstandsvorsitzender der WWK sagt: „Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung, zeigt sie doch unsere Leistungsfähigkeit in allen für Kunden und Vermittler relevanten Bereichen auf. Neben hoher Produktqualität und erstklassigen Serviceangeboten ist die finanzielle Stabilität unseres Unternehmens von entscheidender Bedeutung. Die WWK ist von den in der Branche in Folge des abrupten und starken Zinsanstiegs entstandenen stillen Lasten vergleichsweise wenig betroffen. Damit sind wir die erste Adresse, wenn es um Altersvorsorge geht.“

Die von Metzler Ratings erstmals durchgeführte Zusammenfassung mache es laut den Experten für den Endkunden einfacher, sich im Dschungel der vielen verschiedenen Ratings für Lebensversicherer zurechtzufinden. Der Kunde erkenne so auf einen Blick die Qualität der Produkte und der Services sowie die Finanzstärke der einzelnen Gesellschaften und könne damit seine Entscheidungen ganz einfach auf der Basis der Bewertung mehrerer renommierter Ratingagenturen treffen.

Die WWK Lebensversicherung a. G. zählt mit Beitragseinnahmen von über einer Milliarde Euro zu den 20 größten Lebensversicherungen in Deutschland. Geführt wird das Unternehmen als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit. Als solcher ist die WWK ausschließlich ihren Kunden, also den Mitgliedern, verpflichtet und agiert unabhängig von Aktionärsinteressen. Solidität und Finanzstärke zeichnen die WWK aus. Auf das Geschäftsvolumen bezogen ist die Gesellschaft seit langer Zeit einer der substanz- und eigenkapitalstärksten Lebensversicherer in Deutschland.

Verantwortlich für den Inhalt:

WWK Lebensversicherung a. G., Marsstraße 37,  80292 München, Tel: (089) 5114-3531 Fax: (089) 5114-2698, www.wwk.de

Das Prinzip einer Immobilienrente ist immer gleich: im Alter in der eigenen Immobilie wohnen bleiben und gleichzeitig Geld daraus ziehen.

Doch es gibt unterschiedliche Modelle. Die WIR WohnImmobilienRente GmbH sagt, welches sich je nach Zielsetzung am besten eignet.

“Die Ausgangsbasis für die Wahl einer Immobilienrente sollten immer die persönlichen Ziele sein”, sagt Dr. Georg F. Doll, geschäftsführender Gesellschafter der WIR WohnImmobilienRente GmbH. “Es gibt nicht das eine Modell für alle.”

  1. Die monatlichen Einnahmen erhöhen

Reicht die Rente nicht aus? Geht es um die Erhöhung der Alterseinkünfte? Soll der Partner durch eine monatliche Zahlung finanziell abgesichert werden? Dann kommen eine Leibrente oder eine Umkehrhypothek infrage. Bei einer Leibrente wird das Haus verkauft. Im Gegenzug erhalten die Verkäufer ein lebenslanges Wohnrecht sowie eine monatliche Zahlung oder eine Einmalzahlung.

Bei einer Umkehrhypothek handelt es sich um einen Bankkredit, für den allein die Immobilie als Sicherheit dient. Diese wechselt also nicht den Eigentümer. Das Darlehen kann in monatlichen Raten oder einmalig ausgezahlt werden. Während der Laufzeit fallen keine Zinsen und Tilgungen an. Der Kredit wird erst zurückgezahlt, wenn der Eigentümer verstirbt oder auszieht und das Haus verkauft wird.

  1. Größere Anschaffungen oder Umbauten finanzieren

Steht der altersgerechte Umbau der Immobilie an? Brauchen die Kinder einen Zuschuss zum Hauskauf? Soll ein Wohnmobil oder die langersehnte Traumreise finanziert werden? Dann könnte ebenfalls die Umkehrhypothek die richtige Lösung sein. Denn diese kann auch als Einmalzahlung ausbezahlt werden.

Soll weniger vom Erbe “verbraucht werden”, kommt eher der Seniorenkredit infrage. Dabei vergibt die Bank einen klassischen Kredit, meist in Höhe von maximal 40 Prozent des Immobilienwertes. Dieser wird als Einmalzahlung zur Verfügung gestellt. Nach der Auszahlung müssen die Kreditnehmer zwar monatlich Zinsen zahlen, die Tilgung wird aber in der Regel ebenfalls bis zum Verkauf der Immobilie ausgesetzt. So muss am Ende der Kreditlaufzeit nur der Kreditbetrag zurückgezahlt werden, da die Zinsen bereits während der Laufzeit beglichen wurden.

Um im Alter größere Anschaffungen zu finanzieren, kommt auch ein Immobilien-Teilverkauf infrage. Aber: Viele Verträge enthalten problematische Klauseln. “Hier müssen die Interessenten sehr genau hinschauen”, rät Georg F. Doll. “Außerdem stellt sich in der Beratung oft heraus, dass ein anderes Modell doch besser geeignet ist.”

  1. Das Erbe frühzeitig regeln

Immobilien sind häufig der Auslöser für Erbstreitigkeiten. Wer die Immobilie aus dem Nachlass herauslösen möchte, kann das über eine Leibrente tun. Denn hierbei wird die Immobilie zu Lebzeiten verkauft. Wer Rücklagen für eventuelle Erbansprüche an den längerlebenden Partner bilden möchte, könnte dafür eine Umkehrhypothek auf die Immobilie aufnehmen.

Lektüre zum Thema

Die WIR WohnImmobilienRente GmbH berät zu allen Formen der Immobilienrente. Um eine erste Orientierung zu erhalten, können sich Interessierte auf der Website www.immorente.de einen kostenlosen Leitfaden herunterladen. Außerdem hat das Unternehmen ein Buch herausgegeben, das in verständlicher Form über die verschiedenen Formen der Immobilienrente informiert: “Die Immobilienrente. Umkehrhypothek / Leibrente / Teilverkauf” ist über Amazon für 0,99 Euro erhältlich und kann für 6,99 Euro im Buchhandel bestellt werden. ISBN-13: 978-375574783

Über Immorente.de:

Immorente.de ist das Onlineportal der WIR WohnImmobilienRente GmbH. Es richtet sich an Menschen, die älter als 65 Jahre sind und vom Wert ihrer selbstgenutzten Immobilie profitieren möchten. Ihnen bietet die WIR WohnImmobilienRente GmbH persönliche Beratung und Angebote für die Leibrente, den Teilverkauf, die Umkehrhypothek sowie Immobiliendarlehen. Damit ist die WIR WohnImmobilienRente GmbH einer der wenigen Anbieter auf dem Markt, die unabhängig von einem speziellen Produkt beraten. Die Gesellschafter blicken auf langjährige Erfahrungen in der Finanz- und Immobilienbranche sowie im Verbraucherschutz zurück.

Verantwortlich für den Inhalt:

WIR WohnImmobilienRente GmbH, Parkstraße 65, 22605 Hamburg, Tel:  +49 (0) 40 / 53 02 46-76, www.immorente.de

Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) erhält derzeit Beschwerden von Versicherten über irreführende Werbe-Anrufe.

Dabei wird oft vorgetäuscht, die Anrufer seien Mitarbeiter einer Versicherung oder des Verbandes. Durch technische Manipulation erscheint im Telefon eine gefälschte, aber täuschend echt wirkende Rufnummer.

Dazu stellt die PKV klar: Der Verband veranlasst niemals solche Telefonate. Den Opfern solcher unzulässigen Anrufe (‘cold calls’) empfehlen wir, Strafanzeige zu erheben. Auf den Internetseiten der Polizei ist dies meist per Online-Formular möglich. Die Bundesnetzagentur ( www.bundesnetzagentur.de) nimmt ebenfalls Beschwerden gegen unerlaubte Telefonwerbung entgegen.

Der PKV-Verband hat bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft München gestellt (Aktenzeichen 248 Js 109605/23) sowie Beschwerden bei der Bundesnetzagentur und der Datenschutzaufsicht eingereicht. Es liegen Hinweise vor, dass die Anrufer gewerbsmäßig aus dem Ausland gesteuert werden. Die persönlichen Daten ihrer Opfer beziehen sie möglicherweise auch von Internetportalen, auf denen Anwaltskanzleien für Klagen gegen Beitragserhöhungen werben.

Sie locken mit der Verheißung hoher Beitragsersparnisse und bieten ihre “Beratung” zu einem Tarifwechsel in der PKV an, wofür sie hohe “Erfolgshonorare” verlangen. Nicht selten ignorieren deren Empfehlungen aber die Bedürfnisse für einen angemessenen Krankenversicherungsschutz. Das kann für die Versicherten erhebliche Nachteile in der Zukunft zur Folge haben.

Der PKV-Verband rät, generell nicht auf unaufgeforderte Anrufe oder marktschreierische Angebote in Online-Medien einzugehen. Ein Tarifwechsel innerhalb der PKV gehört zu den vertraglichen Ansprüchen der Versicherten. Alle Anfragen dazu beantworten die jeweiligen Versicherungsunternehmen oder Vermittler kostenlos, dafür sind solche Honorar-Berater nicht notwendig. Der Verband informiert in seinen Tarifwechsel-Leitlinien, wie Privatversicherte jederzeit die für sie beste Tarifoption finden können.

Verantwortlich für den Inhalt:

Verband der privaten Krankenversicherung e.V., Bayenthalgürtel 26, D­-50946 Köln Tel.: 0221 / 9987 0, Fax: 0221 / 9987 3950, www.pkv.de

Die Leitmesse der Finanz- und Versicherungswirtschaft lockte in diesem Jahr 285 Aussteller und 13.850 Messebesucher nach Dortmund – zum Vernetzen, zum Wissensaustausch und zur gezielten Weiterbildung.

Die DKM, die Leitmesse für die Finanz- und Versicherungsbranche, hat trotz angespannter Lage in Wirtschaft und Politik einmal mehr für zufriedene Aussteller und Besucher gesorgt. Vom 24. bis 25. Oktober haben mehr als 13.850 Finanz- und Versicherungsprofis die DKM in Dortmund besucht.

Das kompakte Messekonzept mit der auf Networking fokussierte Abendveranstaltung sowie die Neuerungen im Vortragsprogramm von KI über GenZ oder der FemSurance wussten zu überzeugen.

Die Messechefs Lisa Knörrer und Dr. Christian Durchholz zeigten sich angesichts der globalen und branchenspezifischen Herausforderung in den Vorbereitungen einer Messe in dieser Größenordnung mehr als zufrieden: „Die Rahmenbedingungen habe es uns in der Organisation nicht immer einfach gemacht. Trotz steigender Preise, knapper Budgets und Fachkräftemangel in allen Bereichen ist es uns gelungen sowohl für Aussteller als auch Besucher den beliebten und bekannten DKM-Spirit in die Dortmunder Messehallen zu bringen“ resümiert Lisa Knörrer. Besonders erfreulich sei auch, dass das neue Messekonzept mit Blick auf volle Terminkalender und gekürzte Reisebudgets auf allen Seiten so gut angenommen wurde.

Die zu den vorherrschenden Marktbedingungen passenden Initiativen wie Young DKM, einer KI-Erlebnisfläche oder der FemSurance haben für Optimismus gesorgt. „Gerade in diesen Zeiten sind Vermittler als Kümmerer des Kunden gefragter denn je“, ergänzt Dr. Christian Durchholz. Zudem halte die Branche zusammen. Das habe man auf der DKM überall gespürt. Gemeinsam mit den Produktgebern gehe man die Herausforderungen an.

DKM 2023 in Zahlen

285 Aussteller haben in zwei Messehallen insgesamt 13.850 Messeteilnehmer begrüßt. Fünf Themenparks und zwei neue Bühnen wurden in den Messe-Marktplatz integriert. Die Nettoausstellungsfläche betrug 6.877 qm. 253 Programmpunkte, davon 217 live vor Ort in 16 Kongressen und Speaker’s Corner haben die DKM begleitet. Die weiteren Programmpunkte fanden im Vorfeld auf der Plattform DKM365 als digitale Workshops der DKM Streaming-Days statt.

Zur DKM

Die DKM als Treffpunkt und Impulsgeber der Finanz- und Versicherungswirtschaft fand vom 24. bis 25. Oktober 2023 in der Messe Dortmund statt. Die DKM startete am 24. Oktober mit den Entscheider-Lounges, ab 12:00 Uhr mit dem Messebetrieb sowie mit dem fachlichen Vortragsprogramm ab 13:00 Uhr in der Speaker’s Corner und weiteren Kongressräumen. Ergänzt wurde der Messemarktplatz mit verschiedenen Themenparks sowie einem vielfältigen Rahmenprogramm aus Kongressen und Keynote-Speakern. Im Jahr 2024 findet die DKM vom 29. bis 30. Oktober in der Messe Dortmund statt.

Verantwortlich für den Inhalt:

bbg Betriebsberatungs GmbH, Bindlacher Straße 4, 95448 Bayreuth, Tel: +49 921 75758-19, Fax: +49 921 75758-20, www.bbg-gruppe.dewww.asscompact.dewww.die-leitmesse.dewww.dkm365.de

Der russische Angriffskrieg und die wirtschaftlichen Folgen mit hoher Inflation, Minuszinsen und Corona-Pandemie – die vergangenen Jahre waren schwierig für deutsche Lebensversicherer.

Minuszinsen und Pandemie sind inzwischen zwar vorbei, doch einfach ist die Situation der Branche aufgrund der Zinswende der Europäische Zentralbank (EZB) noch immer nicht. Grundsätzlich sind steigende Zinsen für Lebensversicherer positiv. Aber die Geschwindigkeit mit der die EZB die Leitzinsen angehoben hat, macht der Branche zu schaffen. Trotzdem sind die Versicherer weiterhin fester Bestandteil der Alterssicherung in Deutschland.

Angesichts dieser Situation sollten Neukunden beim Abschluss ihrer Police gezielt auf Anbieter setzen, die auch in den derzeitigen Turbulenzen gut dastehen und ein zukunftssicheres Geschäftsmodell vorweisen können. Aber auch für alle, die bereits eine Lebensversicherungs- oder Rentenpolice haben, sollte die Zukunftsfestigkeit ihres Versicherers höchste Priorität haben. Jeder Kunde sollte sich fragen: „Wie sicher ist es, dass mein Versicherer in den kommenden Jahren und Jahrzehnten so gut wirtschaftet, dass sich meine Police auch tatsächlich lohnt?

Um hier eine leicht verständliche aber dennoch differenzierende Hilfestellung zu geben, hat DFSI Ratings auch dieses Jahr die Studie „Unternehmensqualität der Lebensversicherer“ erstellt.

Wir wünschen Ihnen eine interessante Lektüre und die richtigen Entscheidungen!

Hier das eJournal als PDF Version:lv_journal_dfsi_studie_2023_2024

Hier zum eJournal als Online HTML-Ausgabe:

Verantwortlich für den Inhalt:

DFSI Ratings GmbH, Am Vorgebirgstor 1, 50969 Köln, Thomas Lemke Geschäftsführer, Tel: +49 (0)221 6777 4569 0, Fax: +49 (0)221 423 468 38, www.dfsi-ratings.de

Sven Enger, ehemaliger Vorstand mehrerer Versicherungsgesellschaften, empfiehlt Verbrauchern, ihre Kapitallebensversicherung professionell rückabwickeln zu lassen.

Er selbst habe seine Karriere als Vorstand schon vor über zehn Jahren beendet, als er erkannte, dass viele Kunden von Lebensversicherungen im Erlebensfall weniger ausgezahlt bekamen, als ihnen bei Vertragsabschluss in Aussicht gestellt wurde. Die Lebensversicherung sei daher kein Schutz vor Altersarmut, sondern würde diese in vielen Fällen selbst erzeugen. Abhilfe könne die vorzeitige professionelle Rückabwicklung bieten.

Das Video von und mit Sven Enger können Sie hier abrufen:

Über Vertragshilfe24: Vertragshilfe24 ist ein einzigartiges Onlineportal im deutschsprachigen Raum, das Besitzern von unrentablen Renten- und Lebensversicherungsverträgen die Möglichkeit gibt, diese zu optimalen Konditionen und mit dem geringsten Aufwand rückabzuwickeln. Dabei arbeiten Spezialisten aus verschiedenen Fachgebieten zusammen: Policenankäufer, Finanzmathematiker, Gutachter und Rechtsanwälte. Mit einem koordinierten Vorgehen werden weitergehende Ansprüche an die Versicherungsgesellschaft gestellt, die regelmäßig zu deutlich höheren Auszahlungen führen, als die Versicherungsgesellschaft normalerweise ihren Versicherten zugesteht.

Verantwortlich für den Inhalt:

Konzeptional GmbH, Ruessenstrasse 12, CH-6340 Baar; Tel.: 0049-180-5512031; www.vertragshilfe24.de

Um den eigenen Vertriebspartnern eine einfache Möglichkeit für den Kauf und Verkauf von Versicherungsbeständen zu ermöglichen, launchte MAXPOOL Anfang dieses Jahres die Bestandsbörse. Nach dem erfolgreichen Start steht die Plattform nun auch externen Maklern offen.

Im Februar dieses Jahres startete MAXPOOL ein ehrgeiziges Projekt: Mit einer eigenen digitalen Bestandsbörse machte sich der Hamburger Maklerpool daran, den Kauf und Verkauf von Versicherungsbeständen radikal zu vereinfachen. Damit bot man den eigenen Maklern eine praktische Alternative zum klassischen Bestandsverkauf an und bewies zugleich, dass auch scheinbar komplexe Transaktionen dank digitaler Hilfsmittel so unkompliziert ablaufen können wie auf einer klassischen Online-Tauschbörse.

Der Ablauf ist entsprechend intuitiv: Die Interessenten geben zunächst ihr Angebot ab und präzisieren anhand von Kategorien wie Sparte, Anzahl der Kunden im Bestand, Region etc., wonach sie genau suchen. Die Bestandsbörse gleicht daraufhin Angebot und Nachfrage ab und findet so passende Matches. Anschließend stellen Mitarbeiter von MAXPOOL den Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer her und begleiten den gesamten Prozess bis zum erfolgreichen Abschluss – inklusive der Bestandsübertragung und der Klärung aller rechtlichen Fragen.

Mit der MAXPOOL-Bestandsbörse sollten zunächst nur die eigenen angebundenen Makler Bestände kaufen und verkaufen können; man plante allerdings von Anfang an, auch externen Maklern den Zugang zur Plattform zu ermöglichen, wie Vertriebsvorstand Kevin Jürgens erklärt: „Auch wenn die Nutzung der Bestandsbörse zunächst ausschließlich unseren Vertriebspartnern vorbehalten war, sollten langfristig auch externe Makler ihre Angebote und Gesuche dort platzieren können. Das positive Feedback und die wachsende Zahl der Nutzer bestärken uns darin, mit der Öffnung der Plattform nach außen nun diesen nächsten Schritt zu gehen.“

Dass die MAXPOOL-Bestandsbörse nicht mehr exklusiv ist, sei für die eigenen Makler übrigens kein Nachteil, wie er betont: „In einem größeren Interessenten-Pool findet man schneller genau das, wonach man sucht. Dass unsere Makler dort nicht mehr nur unter sich sind, ist also auch aus ihrer Sicht ein echter Gewinn.“

Verantwortlich für den Inhalt:

MAXPOOL Maklerkooperation GmbH, Friedrich-Ebert-Damm 143, 22047 Hamburg, Tel: +49 (40) 29 99 40 – 437,Fax: +49 (40) 29 99 40 – 9430, www.maxpool.de 

Am Vortag der DKM 2023 fand traditionell das Treffen der Maklerpools und -verbünde im Rahmen der vom mitgliederstärksten politisch aktiven Versicherungsmaklerverband, dem Bundesverband Finanzdienstleistung AfW initiierten „Pools für Makler“-Initiative statt. Es war das bereits 28. Treffen in diesem Rahmen.

Themen, die von den AfW-Vorständen Frank Rottenbacher und Norman Wirth präsentiert und in breiter Runde diskutiert wurden, waren u.a. die Ergebnisse der von der Ampelkoalition einberufenen Fokusgruppe Private Altersvorsorge und der aktuelle Stand der EU-Kleinanlegerstrategie mit ihrem drohenden Provisionsverbot für Versicherungsmaklerinnen und -makler bei der Vermittlung von Versicherungsanlageprodukten.

Klare Zustimmung gab es zu dem bisherigen und dem vom AfW-Vorstand vorgeschlagenen weiteren Vorgehen gegen das drohende Provisionsverbot durch die EU-Kleinanlegerstrategie. “Auch hier war es einhellige Meinung, dass passives Abwarten und Appeasement der falsche Weg seien. Die Gutachten des österreichischen Maklerverbandes und das vom AfW bei Prof. Schwintowski in Auftrag gegebene Gutachten belegen die reale Gefahr eines Provisionsverbotes, wenn nicht aktiv gegen den aktuellen Entwurf der EU-Kommission vorgegangen wird.”, so AfW-Vorstand Norman Wirth.

Begrüßt wurde, dass nun auch der Verband der Versicherungskaufleute BVK erkannt hat, dass in Brüssel Gefahr hinsichtlich eines Provisionsverbots droht und man dort auf die klare Linie des AfW einschwenkt und gegen das drohende Provisionsverbot Stellung bezieht.

Hieß es noch zuletzt seitens eines hochrangigen Vertreters des BVK auf einer Branchenveranstaltung: „Die Kritik des AfW und ein Vorstoß in Brüssel könnte kontraproduktiv sein“ und möglicherweise würde die EU-Kommission dann nochmals klarer formulieren, „Dann kommt womöglich wieder ein Provisionsverbot für alle auf den Tisch.“, spricht man dort nun jetzt richtigerweise auch von einem „drohenden Provisionsverbot auf EU-Ebene“ und kündigt an, dass man Klarstellungen erzielen wolle, damit Versicherungsmaklern in Deutschland kein Provisionsverbote drohe.

„Weitere Themen auf der Tagung waren u.a. Geldwäscheprävention, die kommende , regelmäßige Weiterbildungsverpflichtung für Vermittlerinnen und Vermittler mit Zulassung nach § 34 f Gewerbeordnung und die Frage der Verbesserung des Images der Branche in der Bevölkerung“, ergänzt AfW-Vorstand Frank Rottenbacher.

Das nächste Treffen der Initiative „Pools für Makler“ wird am 23. Januar 2024 in Mannheim, am Vortag des dortigen Fondskongress, stattfinden.

Der Bundesverband Finanzdienstleistung AfW ist die berufsständische Interessenvertretung unabhängiger Finanzberater:innen. Der Verband vertritt die Interessen von ca. 40.000 Versicherungsmakler:innen sowie unabhängigen Finanzanlagen- und Immobiliardarlehensvermittler:innen aus über 2.000 Mitgliedsunternehmen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Bundesverband Finanzdienstleistung AfW e.V., Kurfürstendamm 37, 10719 Berlin, Tel: 030 / 63 96 437 – 0, www.bundesverband-finanzdienstleistung.de

Mit ihrem virtuellen Nachhaltigkeitstag hat die Alte Leipziger-Hallesche Gruppe (ALH Gruppe) am 11. Oktober ein bisher einzigartiges Format ins Leben gerufen, das Firmen und Vermittler bei ihrer Transformation zu mehr Nachhaltigkeit unterstützen und weiterbringen soll.

Neben Impulsvorträgen aus Wissenschaft und Wirtschaft stellten vier Start-ups ihre innovativen Lösungen für Herausforderungen beim Umsetzen von Nachhaltigkeitsmaßnahmen vor. Die Veranstaltung wurde per Livestream übertragen; die Aufzeichnung kann ab sofort auch im Web abgerufen werden. Die Aktion soll künftig jedes Jahr stattfinden.

Keine Produktwerbung, sondern Lösungen

„Beim Nachhaltigkeitstag bewerben wir nicht unsere eigenen Produkte. Wir als Versicherer kommen mit Start-ups, Wissenschaftlern und anderen Unternehmen zusammen, um uns gemeinsam weiterzubringen: Wir diskutieren aktuelle Herausforderungen, Trends und Lösungen.

Ein solches Format gab es in der Branche bisher noch nicht“, erklärte Marco Gottschling, Nachhaltigkeitsbeauftragter der ALH Gruppe.

„Der ALH-Nachhaltigkeitstag ist eine großartige Gelegenheit, um unterschiedliche Perspektiven zu beleuchten und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten“, meinte Dr. Dominik Patzelt vom WWF. Um Unternehmen bei ihrer Nachhaltigkeits-Transformation wirksam zu unterstützen, beschäftigt sich der WWF mit vielfältigen Themenbereichen wie Menschenrechte, Circular Economy oder Sustainable Finance, die auch Firmen unmittelbar betreffen.

Digitalisierung als Turbo für Nachhaltigkeit

Für Prof. Dr. Dr. Alexander Brink von der Universität Bayreuth ist Digitalisierung eines von drei zukunftsweisenden Themen im Bereich Nachhaltigkeit. „Digitalisierung kann ein echter Turbo für Nachhaltigkeit sein, wenn Unternehmen diese beiden Transformationsfelder verknüpfen“, erklärte er. Auch zwei der vier teilnehmenden Start-ups stellten digitale Nachhaltigkeitslösungen für Unternehmen vor.

Nicht die Welt alleine retten

Angesichts der zunehmenden Regulatorik und Komplexität bei Nachhaltigkeit sollten Unternehmen das stetig wachsende Ökosystem nutzen: „Versuchen Sie nicht, die Welt alleine zu retten“, rieten Brink und sein Kollege Dr. Markus Groß-Engelmann von der concern GmbH, Kooperationspartner der Universität Bayreuth. Die Verantwortung müsse auf mehrere Schultern verteilt werden, betonte auch der ALH-Nachhaltigkeitsbeauftragte.

„Im Vertrieb sehen wir Nachhaltigkeit als Chance und möchten das auch an Vermittler und Firmen weitergeben. Dabei können unsere Produkte nur einen begrenzten Beitrag leisten. Beim ALH-Nachhaltigkeitstag wollen wir Wirkung über das Versicherungsgeschäft hinaus erzielen. Der Anfang ist nun geschafft und setzt den Meilenstein für weitere Aktionen dieser Art“, resümierte ALH-Vertriebsvorstand Frank Kettnaker.

Die Aufzeichnung des Nachhaltigkeitstags können Sie hier abrufen: www.alte-leipziger.de/nachhaltigkeitstag

Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen rund um die Veranstaltung, Referenten und Start-ups.

Verantwortlich für den Inhalt:

Alte Leipziger, Alte Leipziger­Platz 1, D-61440 Oberursel, Tel: 06171 / 66­00, Fax: 06171 / 24434,  www.alte-leipziger.de

Die gewerbliche Sachversicherung – Inhalt und Gebäude – zählt quer durch alle Branchen zu den wichtigsten Absicherungen.

Wütet beispielsweise ein Feuer, kann dies einen Betrieb schnell lahmlegen. Da ist möglichst leistungsstarker Schutz gefragt, der seinen Preis wert ist.

In ihrer jüngsten Qualitätsumfrage befragte VEMA ihre Partner und Genossen nach deren favorisierten Anbieter im Bereich der gewerblichen Inhalts- und der Gebäudeversicherung. Wo stimmen Qualität, Preis und die Leistungsbearbeitung? Wo wurden gute Erfahrungen gemacht?

Im Segment Inhaltsversicherung bevorzugen VEMA-Makler:

AXA (14,15 % der Nennungen, VEMA-Deckungskonzept)

Alte Leipziger (10,93 %, VEMA-Deckungskonzept)

Allianz (8,88 %, VEMA-Deckungskonzept)

Im Bereich der Gebäudeversicherung sind es:

AXA (12,90 %, VEMA-Deckungskonzept)

Allianz (9,72 %)

Alte Leipziger (8,60 %, VEMA-Deckungskonzept)

Die VEMA eG führt in regelmäßigen Abständen Makler-Befragungen zur Produktqualität in verschiedenen Sparten durch. Im Rahmen dieser Qualitätsumfragen wurden die Partnerbetriebe der VEMA gebeten, die drei meistgenutzten Anbieter in den jeweiligen Sparten zu nennen. Mit dieser Begrenzung möchte die Genossenschaft sicherstellen, dass negative Einzelerlebnisse mit Versicherern nicht dominieren. Zu bewerten galt es die Produktqualität, die Qualität der Antragsbearbeitung sowie die Policierung. Und auch nach den Erfahrungen im Leistungsfall und der Erreichbarkeit wurde gefragt.

Die VEMA steht inzwischen mehr als 4.400 mittelständischen Partnerbetrieb mit rund 28.000 Personen als zentrale Anlaufstelle zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung. Die Maklergenossenschaft zählt inzwischen zum Kreis der führenden Maklerdienstleister. Getreu dem Firmenmotto „Von Maklern – für Makler!“ schafft man mit einem ganzheitlichen Ansatz Mehrwerte für die angeschlossenen Maklerkollegen von der Abwicklung bis zur Unternehmensoptimierung und Weiterbildung.

Die Auswertungen der Umfragen können per E-Mail unter eva.malcher[at]vema-eg.de angefordert werden.

Verantwortlich für den Inhalt:

VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG, Unterkonnersreuth 31, 95500 Heinersreuth, www.vema-ag.de