Ein journalistisches Plädoyer für eine neue monetäre Entscheidungsarchitektur von Edmund Pelikan

Die Schlagzeilen der vergangenen Monate gleichen sich. Bewertungsabschläge bei Immobilieninvestments, eingefrorene Fonds, millionenschwere Wertberichtigungen und erhebliche Belastungen für institutionelle Anleger bestimmen die Berichterstattung. Betroffen sind nicht nur einzelne Investoren. Auch Krankenkassen, Versorgungswerke, Stiftungen und andere professionelle Kapitalanleger geraten zunehmend in den Fokus öffentlicher Diskussionen.

Fast reflexartig beginnt anschließend die Suche nach Verantwortlichen. War die Due Diligence unzureichend? Haben Berater versagt? Waren Wirtschaftsprüfer, Aufsichtsgremien oder Asset Manager zu optimistisch? Oder war schlicht die Marktentwicklung außergewöhnlich? Diese Fragen sind berechtigt. Sie greifen jedoch zu kurz.

Die eigentliche Herausforderung liegt tiefer. Sie betrifft die Qualität institutioneller Entscheidungen selbst. Gerade professionelle Investoren verfügen heute über nahezu alle Instrumente, die Sicherheit versprechen: Investmentausschüsse, externe Berater, Wirtschaftsprüfer, Rechtsgutachten, Ratings, Risikomanagement und regulatorische Vorgaben. Dennoch entstehen immer wieder Situationen, in denen erhebliche Vermögenswerte gefährdet werden oder zumindest das Vertrauen in die Entscheidungsprozesse Schaden nimmt. Hier offenbart sich ein bemerkenswertes Paradox.

Je professioneller eine Entscheidungsarchitektur erscheint, desto größer wird häufig die Erwartung, dass bereits „jemand anderes“ alle wesentlichen Risiken geprüft habe. Verantwortung verteilt sich auf viele Schultern – und genau dadurch droht der kritische Blick auf das Gesamtrisiko verloren zu gehen. Das eigentliche Risiko ist deshalb nicht ausschließlich das Investment. Es ist die Qualität der Entscheidung, die zu diesem Investment geführt hat. Wir müssen deshalb beginnen, Due Diligence neu zu denken. Nicht als einmalige Prüfung eines Produktes, sondern als kontinuierliche Analyse der gesamten Entscheidungsarchitektur.

Verstehen alle Gremienmitglieder tatsächlich, wodurch die angestrebte Rendite entsteht? Werden Gegenargumente systematisch eingefordert? Sind Interessenkonflikte vollständig transparent? Kann Jahre später noch nachvollzogen werden, warum eine Entscheidung getroffen wurde? Und existieren Frühwarnindikatoren, die nicht nur Marktpreise, sondern auch Governance- und Partnerstrukturen beobachten? Diese Fragen richten sich ausdrücklich nicht gegen einzelne Institutionen oder Marktteilnehmer. Sie betreffen das gesamte institutionelle Anlageökosystem.

Genau an dieser Stelle gewinnt ein Begriff an Bedeutung, der bislang in der Investmentwelt kaum systematisch betrachtet wurde: Monetäres Vertrauen. Vertrauen ist weit mehr als Reputation. Es entsteht dort, wo Transparenz, Kompetenz, Verantwortlichkeit und Finanzverständnis zusammenwirken. Es ist kein „weicher Faktor“, sondern eine messbare Qualität institutioneller Entscheidungsprozesse.

Daraus ergibt sich ein neuer Blick auf Resilienz. Resilient ist nicht allein ein breit diversifiziertes Portfolio. Resilient ist vor allem eine Organisation, deren Gremien komplexe Kapitalanlagen verstehen, kritisch hinterfragen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren können.

Diese Perspektive verbindet Finanzbildung mit Governance. Denn Finanzbildung endet nicht bei Privatanlegern. Sie wird zunehmend zur Führungsaufgabe von Vorständen, Stiftungsräten und Anlageausschüssen. Wer Verantwortung für Milliardenvermögen übernimmt, benötigt nicht nur regulatorische Sicherheit, sondern auch die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge verständlich einzuordnen und kritisch zu bewerten.

Aus dieser Überzeugung heraus entwickelt die Stiftung Finanzbildung seit mehreren Jahren Konzepte zur Verbindung von Finanzverständnis, Governance und monetärem Vertrauen. Mit ihrer Monetären Vertrauensarchitektur wird ein Ansatz verfolgt, der klassische Investment- und Governanceprozesse nicht ersetzt, sondern um eine bislang wenig beachtete Dimension ergänzt: die Qualität der Entscheidung selbst. Als Initiator dieses Ansatzes verbinde die Consultingeinheit der Stiftung als Sozialunternehmen die Erfahrungen aus Journalismus, Wissenschaft und Praxis und bildet die Grundlage für einen interdisziplinären Ansatz, der den Dialog zwischen Kapitalmarkt, Governance und Finanzbildung stärken soll. Aktuell liegt eine Analyse der öffentlich gewordenen Probleme bei Krankenkassen, Versorgungswerke, Stiftungen und andere professionelle Kapitalanleger kombiniert mit Marktinsidern-Interviews vor. Die Ergebnisse sind ernüchternd und zeigen konkreten benennbaren Handlungsbedarf.

Die aktuellen Entwicklungen sollten deshalb nicht nur Anlass sein, vergangene Entscheidungen aufzuarbeiten. Sie bieten zugleich die Chance, die Entscheidungsarchitektur institutioneller Kapitalanlage grundlegend weiterzuentwickeln. Vielleicht liegt die wichtigste Erkenntnis der vergangenen Jahre nicht darin, dass Kapitalmärkte unsicher geworden sind. Sondern darin, dass Vertrauen selbst zu einer strategischen Ressource professioneller Kapitalanlage geworden ist.

Denn Vertrauen entsteht nicht durch gute Absichten. Es entsteht durch Transparenz, Verständnis und Verantwortung. Denn Vertrauen hat einen Wert. Und ist die Basis für eine erfolgreiche Zukunft.

Edmund Pelikan ist Corporate Consulting und Stiftungsberater, daneben leitet er die Stiftung Finanzbildung, Finanzjournalist, und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule Landshut.

Verantwortlich für den Inhalt: STIFTUNG FINANZBILDUNG, Benzstraße 13, 84030 Landshut, Tel: 0871-20666955, www.stiftung-finanzbildung.de

Bewährte Spezialisten/-innen Inhouse-Schulungen der Deutschen Versicherungs-akademie unterstützen beim systematischen Kompetenzaufbau

Der Fachkräftemangel stellt Versicherungsunternehmen zunehmend vor die Herausforderung, qualifizierte Spezialist:innen zu gewinnen und langfristig zu binden. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Mitarbeitenden: Produkte werden komplexer, regulatorische Vorgaben anspruchsvoller und die Erwartungen der Kundinnen und Kunden wachsen. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf den gezielten Aufbau eigener Fachkompetenz.

Mit den bewährten Spezialisten/-innen Inhouse-Schulungen bietet die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) Versicherungsunternehmen ein modulares Qualifizierungskonzept, das sich individuell an den jeweiligen Kompetenzbedarf anpassen lässt. Ziel ist es, Fachwissen systematisch im Unternehmen aufzubauen, Spezialist:innen gezielt weiterzuentwickeln und Fachkarrieren nachhaltig zu stärken.

„Die Anforderungen an die unterschiedlichen Spezialistinnen und Spezialisten in Versicherungsunternehmen sind heute vielfältiger denn je. Deshalb braucht es Qualifizierungsangebote, die sich flexibel an Rollenprofile, Vorkenntnisse und Unternehmensziele anpassen lassen“, sagt Victoria Durner, Produktreferentin der Deutschen Versicherungsakademie (DVA).

Im Mittelpunkt steht ein modulares Cafeteria-System, mit dem Unternehmen individuelle Lernpfade für unterschiedliche Fachbereiche zusammenstellen können. Gleichzeitig können die Spezialisten/-innen Inhouse-Schulungen auch als klassisches Inhouse-Konzept nach bundesweit etabliertem DVA-Standard durchgeführt werden. Die Inhouse-Schulungen decken zahlreiche Spezialisierungen der Versicherungswirtschaft ab – darunter Underwriting, Schadenmanagement, betriebliche Altersversorgung, Kranken- und Pflegeversicherung, Transportversicherung sowie weitere Fachgebiete.

Neben der fachlichen Qualifizierung bietet das Konzept Unternehmen die Möglichkeit, bestehende Weiterbildungsmaßnahmen zu ergänzen und unternehmensspezifische Inhalte in die Schulungen zu integrieren. Die Umsetzung erfolgt flexibel – als Präsenzveranstaltung, digitales Lernangebot oder in einer individuell abgestimmten Kombination verschiedener Lernformate.

„Viele Versicherungsunternehmen möchten Fachwissen nicht ausschließlich über externe Rekrutierung sichern, sondern gezielt im eigenen Unternehmen entwickeln. Unsere Spezialisten Inhouse-Schulungen unterstützen sie dabei, passgenaue Qualifizierungslösungen zu gestalten, die sich strategisch in bestehende Bildungsarchitekturen integrieren lassen“, so Victoria Durner weiter.

Mit ihren bewährten Spezialisten/-innen Inhouse-Schulungen unterstützt die DVA Versicherungsunternehmen dabei, Fachkompetenz gezielt aufzubauen und Qualifizierungsmaßnahmen passgenau auf ihre Anforderungen auszurichten. Das modulare Cafeteria-System schafft dabei zusätzliche Flexibilität für individuelle Lernpfade. Unternehmen erhalten so die Möglichkeit, ihre Personalentwicklung strategisch auszurichten und Fachwissen langfristig im eigenen Unternehmen zu sichern.

Weitere Informationen zu den Spezialisten/-innen Inhouse-Schulungen finden Sie unter: https://www.versicherungsakademie.de/seminar/spezialisten-innen-inhouse-v7692

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Neuer DVA Lehrgang „Digital Marketing Manager/-in (DVA)” richtet sich an Marketing, Kommunikation und vertriebsnahe Funktionen in Versicherern – mit Fokus auf Praxis Transfer

Mit dem neuen Online Zertifikatslehrgang „Digital Marketing Manager/-in (DVA)“ startet die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) eine Qualifizierung, die KI Anwendungen, Customer Journey Logik und digitale Kanäle im Versicherungskontext zusammenführt – für Marketingteams ebenso wie für vertriebsnahe Funktionen.

Im Fokus steht der Transfer in die Praxis: von der strategischen Einordnung aktueller Entwicklungen bis zur umsetzungs- und steuerungsfähigen Aktivierung über Content, Social Media und Controlling. Der Lehrgang ist modular aufgebaut, umfasst 6 Online-Tage und startet erstmals ab 22.09.2026.

Versicherungsspezifische Umsetzungskompetenz für digitale Kanäle und KI Use Cases

Versicherungsmarketing ist kein klassisches Konsumgütermarketing: erklärungsbedürftige Produkte, mehrere Vertriebswege und sensible Daten machen konsistente Customer Journeys – und eine saubere Steuerung digitaler Maßnahmen – zur Schlüsselkompetenz. Gleichzeitig steigt der Druck, KI Anwendungen so einzusetzen, dass sie entlang von Touchpoints tatsächlich Wirkung entfalten.

In vielen Unternehmen laufen KI Pilotprojekte, Social Aktivitäten und Kampagnenplanung noch nebeneinander her – mit uneinheitlichen Zielen, KPIs und Schnittstellen in Vertrieb und Service.

Hier setzt der Zertifikatslehrgang „Digital Marketing Manager/-in (DVA)“ an: Er stärkt versicherungsspezifische Umsetzungskompetenz für digitale Kanäle und KI Use Cases – mit einer durchgängigen Logik entlang der Customer Journey und klarem Transfer in Marketing und vertriebsnahe Praxis.

Was vielen fehlt, ist die Klammer: eine Journey Logik, die KI, Content, Kanäle und Steuerung in der Versicherungspraxis zusammenbringt – und dabei die Besonderheiten der Branche von der Zielgruppenansprache bis zu rechtlichen Leitplanken mitdenkt.

„Nichts ist so beständig wie der Wandel, das gilt auch und gerade für das Marketing. In unserem Lehrgang entwickeln wir Strategien und geben Tipps zur Planung, Umsetzung und zum Controlling für den Auftritt in einem sich ändernden Marktumfeld“, erläutert Peter Gaubatz, Referent des Lehrgangs „Digital Marketing Manager/-in (DVA)“.

Drei Module entlang der Customer Journey

Inhaltlich bündelt der Lehrgang die folgenden drei Module:

  • Versicherungsmarketing Trends: Digitale Ökosysteme, Embedded Insurance & Omnichannel: Das Modul ordnet aktuelle Entwicklungen im Versicherungsmarketing ein – von veränderten Kundenerwartungen bis zu Omnichannel Ansätzen und neuen Wertschöpfungslogiken wie Embedded Insurance.
  • KI entlang der Customer Journey: Der Baustein fokussiert KI Anwendungen entlang von Touchpoints – von Use Cases über Prompting bis zur Frage, wie sich Personalisierung und Automatisierung sinnvoll in Marketingprozesse integrieren lassen.
  • Online Marketing, Content Marketing und Social Media: Hier geht es um operative Umsetzung – Plattformwahl, Kampagnenplanung, Content Strategien und Social Media Einsatz – ergänzt um Controlling/Optimierung über digitale Kennzahlen sowie rechtliche Rahmenbedingungen im Online Marketing.

Der Lehrgang ist als berufsbegleitende Online Qualifizierung konzipiert und richtet sich an Fach und Führungskräfte aus Marketing, Kommunikation, Online Kommunikation, Produktentwicklung, Marktforschung sowie vertriebsnahen Funktionen in Versicherungsunternehmen.

Die drei Module sind einzeln buchbar und können flexibel kombiniert werden.

Nach erfolgreichem Abschluss aller drei Module erhalten Teilnehmende das Zertifikat „Digital Marketing Manager/-in (DVA)“.

Ergänzend stellt die DVA ein digitales Open Badge als Kompetenznachweis zur Verfügung.

Termine & Format

Der Lehrgang umfasst 6 Online Tage (2 Tage pro Seminar-Modul) und findet erstmalig ab 22.09.2026 statt.

Weitere Informationen und Kontakt: Theresa Röder, Tel. 089 455547-750

https://www.versicherungsakademie.de/seminar/digital-marketing-manager-in-dva-update-fuer-versicherer-ki-customer-journey-social-media-v7697

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Der Branchenreport der digitalen Weiterbildungsplattform Sachkundegurus zeigt einen Wendepunkt in der deutschen Investmentkultur:

 

Während die Zahl der Anleger 2025 mit 14,1 Mio. einen neuen Rekordwert erreichte, wächst die Schere zwischen Marktzugang und echter Finanzbildung. Der Report beruht auf einer Recherche relevanter Marktzahlen und verdeutlicht, dass in einem Umfeld aus KI-Siegeszug und komplexen ESG-Vorgaben die fachliche Ausbildung zum entscheidenden Erfolgsfaktor für Berater und zur Renditequelle für Anleger wird.

Die Bildungs-Lücke: Private Berater als kritische Multiplikatoren

Deutschland ist bei Sozialausgaben international Spitzenreiter, hinkt jedoch im Bildungsbereich mit nur 9,3 % der Gesamtausgaben deutlich hinter Nachbarstaaten wie Österreich oder der Schweiz hinterher, darauf verweist das Institut der deutschen Wirtschaft (IW). Dieses Vakuum in der finanziellen Bildung müssen private Berater füllen. „Gute Finanzberatung schließt gerade in Deutschland eine bestehende Bildungslücke und ermöglicht vielen Sparern erst, an den Entwicklungen der Finanzmärkte teilzuhaben“, erklärt Michael Bickel, Geschäftsführer von Sachkundegurus.

Messbarer Mehrwert: Das „Adviser Alpha“ von 3 Prozentpunkten

Professionelle Beratung ist kein Kostenfaktor, sondern ein Renditetreiber. Daten des Assetmanagers Vanguard zeigen, dass qualifizierte Berater die Nettorendite für Anleger jährlich um bis zu 3 Prozentpunkte steigern können. Besonders das „Verhaltenscoaching“ macht dabei mit 1,5 Prozentpunkten den Löwenanteil aus, da geschulte Berater ihre Kunden in Panikphasen vor Fehlentscheidungen bewahren.

Die langfristigen Auswirkungen dieses Mehrwerts sind deutlich:

Szenario (30 Jahre Laufzeit)               Startkapital            Endwert

Selbstentscheider (4 % Rendite)        100.000 EUR         ca. 324.340 EUR

Mit Profi-Beratung (7 % Rendite)       100.000 EUR         ca. 761.225 EUR

Die Differenz von über 430.000 EUR zeigt: Qualifizierte Finanzberatung lohnt sich. Doch nur gut ausgebildete Berater sind auch in der Lage, dieses Potenzial für ihre Kunden zu heben.

Neue Standards durch die EU Retail Investment Strategy (RIS)

Der regulatorische Druck steigt: Die kommende EU Retail Investment Strategy (RIS) sieht eine lebenslange Weiterbildungspflicht für Berater vor. Bickel begrüßt diese Entwicklung: „Die RIS macht lebenslanges Lernen zur Pflicht – ein Schritt, den wir voll unterstützen. Diese Gesetzgebung ist ein Qualitätssiegel, das den hohen Wert professioneller Beratung erst so richtig sichtbar macht.“

Zusätzlich fordern Großtrends wie Nachhaltigkeit die Branche heraus: 60 % bis 80 % der Anleger suchen grüne Investments, stoßen aber oft auf unzureichend qualifizierte Berater. Seit August 2022 ist die Abfrage von Nachhaltigkeitspräferenzen unter MiFID II zwar bereits verpflichtend, doch hinken viele Ausbildungen dem schnell wachsenden Angebot an Finanzprodukten hinterher.

Fazit: Ausbildung für Berater als Fundament für die Zukunft

Trotz wachsender digitaler Angebote bleibt die Zahl der zugelassenen Finanzanlagenvermittler mit rund 41.000 stabil. Angesichts der wachsenden Bedeutung privater Vorsorge und der zunehmenden Herausforderungen an den internationalen Kapitalmärkten ist das für angehende Berater eine Chance. „Wer seine berufliche Zukunft mit einer fundierten Ausbildung beginnt, kann für seine Kunden Mehrwert stiften und so langfristige Beziehungen aufbauen“, betont Bickel. Für Berater bietet die Ausbildung nach § 34f GewO auch in Zukunft die Chance, sich in einem anspruchsvollen Markt als kompetenter Partner zu positionieren.

Der vollständige Report steht ab sofort unter [Link] zur Verfügung. 

Über Sachkundegurus 

Sachkundegurus ist eine digitale Weiterbildungsplattform für IHK-Sachkundeprüfungen in regulierten Finanz- und Immobilienberufen. Das Unternehmen wurde 2019 gegründet und gehört zur DEA Digital Education Academy GmbH mit Sitz in Berlin.

Es ist die erste digitale Weiterbildungsplattform, die Fachkräfte und Quereinsteiger auf Prüfungen nach §34d (Versicherungsvermittler), §34f (Finanzanlagenvermittler) und §34i (Immobiliendarlehensvermittler) vorbereitet. Die Plattform kombiniert digitale Lernmethoden mit persönlicher Betreuung durch IHK-Prüfer. 

Mehr als 12.000 Teilnehmer haben die Kurse erfolgreich abgeschlossen. Durch die zeit- und ortsunabhängige Vorbereitung im individuellen Tempo eignet sich Sachkundegurus besonders für den Quereinstieg und die Weiterbildung von Professionals.

Sachkundegurus wurde von ihrem Geschäftsführer Michael Bickel gegründet. Mit ihm arbeiten 14 Mitarbeitende weltweit am Erfolg der Plattform.  

 

Verantwortlich für den Inhalt:

DEA Digital Education Academy GmbH, Regensburger Str. 25, 10777 Berlin, Tel: 030/22052308, www.sachkundegurus.de

Steigende Produktkomplexität, wachsender Regulierungsdruck und veränderte Kundenerwartungen erhöhen den Bedarf an spezialisierter Fachkompetenz in der Versicherungswirtschaft. Die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) reagiert darauf mit einer neuen Weiterbildungsreihe:

Mit den Programmen

Kompetenzpartner:in in betriebliche und private Vorsorge (DVA),

Kompetenzpartner:in in Gesundheit und Absicherung (DVA) sowie

Kompetenzpartner:in in Financial Lines (DVA)

baut die Branchenakademie ihr Angebot gezielt in drei zentralen Kompetenzfeldern aus.

Zunehmende Spezialisierung im Beratungsalltag

In vielen Bereichen zeigt sich, dass klassische Generalistenmodelle an Grenzen stoßen. Fachkräfte sehen sich zunehmend mit komplexen Anforderungen konfrontiert – sowohl in der Beratung als auch in der Risikobewertung.

So berichten Berater:innen im Firmenkundengeschäft von steigenden Anforderungen bei der Einordnung komplexer Haftungsrisiken und dem Wunsch, diese eigenständig und fundiert betreuen zu können.

Im Gesundheitsmarkt erschweren dynamische Entwicklungen und vielfältige Produktlandschaften die verständliche Vermittlung von Lösungen im Kundengespräch.

Auch im Vorsorgebereich wird die Verzahnung von betrieblicher und privater Absicherung zunehmend anspruchsvoll.

Praxisnahe Qualifizierung entlang realer Anforderungen

Die neue Weiterbildungsreihe der DVA setzt gezielt an diesen Herausforderungen an. Im Fokus stehen praxisnahe Inhalte, konkrete Fallbeispiele und die direkte Übertragbarkeit in den beruflichen Alltag.

„Wir sehen in der Branche sehr deutlich, dass Fachkräfte nicht nur mehr Wissen benötigen, sondern vor allem mehr Sicherheit im Umgang mit komplexen Themen“, sagt Victoria Durner, Produktreferentin bei der Deutschen Versicherungsakademie (DVA). „Genau hier setzen wir mit der Kompetenzpartner-Reihe an: Wir verbinden fachliche Tiefe mit konkreten Anwendungssituationen aus der Praxis.“

Die Programme richten sich dabei bewusst an unterschiedliche Erfahrungsstufen – von Mitarbeitenden im Kompetenzaufbau bis hin zu erfahrenen Expert:innen, die ihre Expertise weiter vertiefen möchten.

Kompetenzaufbau als strategischer Faktor

Neben der individuellen Weiterbildung adressiert die DVA mit der neuen Reihe auch die Anforderungen von Unternehmen.

„Spezialisierung wird zunehmend zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor – sowohl für einzelne Beraterinnen und Berater als auch für ganze Organisationen“, so Victoria Durner weiter.

„Unternehmen brauchen heute Mitarbeitende, die komplexe Themen sicher einordnen und eigenständig lösen können.“

Drei Programme, ein gemeinsames Ziel

Die drei neuen Lehrgänge verfolgen ein gemeinsames Ziel: den systematischen Aufbau von Handlungssicherheit in komplexen Themenfeldern.

  • Vorsorge: ganzheitliche Beratung über betriebliche und private Lösungen hinweg
  • Gesundheit & Absicherung: fundierte Einordnung eines dynamischen Marktes
  • Financial Lines: sichere Beratung bei komplexen Unternehmensrisiken

Mit der neuen Kompetenzpartner-Reihe stärkt die DVA damit gezielt die fachliche Spezialisierung in der Versicherungswirtschaft – und reagiert auf einen strukturellen Wandel, der die Branche nachhaltig prägt.

Weitere Informationen zu den Lehrgängen der neuen Kompetenzpartner-Reihe finden Interessierte unter:

Kompetenzpartner:in in betriebliche und private Vorsorge (DVA)

https://www.versicherungsakademie.de/seminar/kompetenzpartner-in-betriebliche-und-private-vorsorge-dva-v7686

Kompetenzpartner:in in Gesundheit und Absicherung (DVA)

https://www.versicherungsakademie.de/seminar/kompetenzpartner-in-gesundheit-und-absicherung-dva-v7685

Kompetenzpartner:in in Financial Lines (DVA)

https://www.versicherungsakademie.de/seminar/kompetenzpartner-in-financial-lines-dva-v7684

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Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Vom Bachelor Professional zum Master-Niveau: Neuer Bildungsweg für Fachkräfte in der Versicherungswirtschaft

In der Versicherungswirtschaft entsteht erstmals ein durchgängiger praxisnaher beruflicher Professional-Bildungsweg bis auf Master-Niveau. Mit dem Master Professional in Business Management (IHK) erhalten Fachwirte und Bachelor Professionals einen klaren Anschluss innerhalb dieses Systems – ohne den Wechsel in ein klassisches Studium.

Neuer Bildungsweg bis auf Master-Niveau

Der Master Professional baut systematisch auf bestehenden Fortbildungsabschlüssen wie dem Bachelor Professional (ehemals Fachwirt) auf und führt diesen Weg konsequent weiter. Als IHK-Abschluss – bisher bekannt als Betriebswirt (IHK) – ist er auf DQR-Stufe 7 dem Masterniveau zugeordnet, bleibt jedoch bewusst im System der beruflichen Weiterbildung verankert.

Neu ist dabei die gezielte Ausrichtung auf die Versicherungswirtschaft: Durch erfahrene Referierende aus der Branche, die neben Hochschullehrenden sowie international erfahrenen Fach- und Führungskräften aus der Bereichen Produktion, Handel und Logistik die Unterrichte gestalten, sowie durch praxisnahe Beispiele aus der Assekuranz wird der Abschluss branchenspezifisch konkretisiert. Für Fachkräfte bedeutet das: Sie entwickeln ihre Management- und Führungskompetenzen gezielt weiter – praxisnah, berufsbegleitend und eng an den Anforderungen der Versicherungswirtschaft orientiert.

Anschluss im beruflichen Weiterbildungssystem

Der Studiengang richtet sich an Fachkräfte der Versicherungswirtschaft, die Verantwortung übernehmen und sich gezielt in Richtung Management und Führung weiterentwickeln möchten. Das berufsbegleitende, vollständig online durchgeführte Konzept ermöglicht es, die Weiterbildung eng mit dem Arbeitsalltag zu verbinden. Inhalte, Austausch und Transferaufgaben greifen konkrete Fragestellungen aus der Praxis auf und unterstützen dabei, das Erlernte unmittelbar im eigenen Unternehmen anzuwenden.

Praxisbezug durch IHK-Abschluss und Projektarbeit

Der Abschluss erfolgt über die IHK-Prüfung zum Master Professional in Business Management. Im Mittelpunkt steht eine Projektarbeit, die eine konkrete betriebliche Fragestellung aufgreift und als fundierte Entscheidungsgrundlage aufbereitet – ein direkter Transfer in die Praxis.

Einordnung des Bildungswegs

„Mit dem Master Professional wird es erstmals möglich, innerhalb der höheren Berufsbildung nach dem Bachelor Professional auch einen Abschluss auf Master-Niveau zu erreichen.

Damit entsteht eine echte Alternative zur klassischen akademischen Laufbahn mit Bachelor und Master – praxisnah und konsequent im beruflichen Bildungsweg verankert.“ – Ronny Schröpfer, Geschäftsführer der Deutschen Versicherungsakademie (DVA)

Perspektive aus der Praxis

„Wir sehen in der Praxis sehr deutlich, dass Fachkräfte nach dem Bachelor Professional einen klaren nächsten Schritt suchen – ohne den Weg in ein klassisches Studium gehen zu wollen. Genau hier setzt der Master Professional an und führt den beruflichen Bildungsweg konsequent weiter.“ – Dr. Alexander Braml, Studienleiter Master Professional

Orientierung für Interessierte

„Viele Interessierte fragen uns: Was steckt eigentlich hinter dem Master Professional – und ist das der richtige nächste Schritt für mich? Genau diese Orientierung geben wir – auch im persönlichen Austausch.“ – Theresa Röder – Studienteam Master Professional DVA

Um diese Orientierung zu unterstützen, bietet die Deutsche Versicherungsakademie persönliche Beratungsgespräche sowie regelmäßige Info-Webinare an. Interessierte erhalten dabei einen konkreten Einblick in Inhalte, Ablauf und Anforderungen des Studiengangs und können individuell klären, ob der Master Professional zum nächsten Karriereschritt passt.

Fördermöglichkeiten reduzieren die Kosten deutlich

Für die Finanzierung der Weiterbildung bestehen attraktive Fördermöglichkeiten, unter anderem über das Aufstiegs-BAföG. Je nach individueller Voraussetzung können so bis zu 75 % der Kosten gefördert werden.

Der nächste Studienstart ist für Oktober 2026 geplant. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Buchung eines persönlichen Beratungsgesprächs finden Interessierte unter: https://www.versicherungsakademie.de/seminar/master-professional-in-business-management-v7639

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) erweitert ihr Weiterbildungsangebot um ein neues Format: Executive Update – Aktuelle Trends und Entwicklungen der Versicherungswirtschaft.

Die eintägige Online-Veranstaltung findet am 06. März 2026 von 09:00 bis 15:00 Uhr statt und richtet sich an Vorstände und Geschäftsführer:innen aus Versicherungsunternehmen, die sich jährlich kompakt über jene Entwicklungen informieren möchten, die für die Branche in diesem Jahr relevant sind oder werden.

Zur Veranstaltung:

Das Executive Update beleuchtet die Themenfelder, die aktuell maßgeblich Einfluss auf die strategische Ausrichtung von Versicherern haben – darunter Markttrends, regulatorische Veränderungen, technologische Innovationen und die Weiterentwicklung der betrieblichen Steuerungsinstrumente. Die Teilnehmenden erhalten kompakte Einblicke in aktuelle Herausforderungen, Treiber und Rahmenbedingungen der Branche.

Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf drei zentralen Bereichen:

  • Markt- und Wettbewerbsumfeld: Welche Entwicklungen prägen derzeit das Geschäftsmodell von Erst- und Rückversicherern? Wie verändern sich Kundenerwartungen und Vertriebskanäle?
  • Aufsichtsrecht & Regulierung: Überblick über aktuelle regulatorische Anforderungen, laufende europäische Initiatives sowie deren Auswirkungen auf Organisation, Reporting und Risikosteuerung.
  • Technologie & Innovation: Von KI über Automatisierung bis Cyber – welche Technologien verändern Wertschöpfung und Prozesse? Wie positionieren sich Versicherer in einem zunehmend digitalen Markt?

Die kompakte Struktur des Online-Formats ermöglicht Vorständen, sich bewusst Zeit für strategische Orientierung zu nehmen – ohne Reiseaufwand, aber mit vollem inhaltlichem Fokus. Die Teilnehmenden profitieren von aktuellen Impulsen aus der Praxis sowie dem Austausch mit Branchenkolleg:innen.

Zielgruppe des Executive Updates

Das neue Format richtet sich an Vorstände, die Entscheidungen zur Weiterentwicklung ihres Unternehmens treffen oder vorbereiten.

Termin & Format

  • Datum: 06. März 2026
  • Uhrzeit: 09:00 – 15:00 Uhr
  • Format: Online
  • Informationen & Anmeldung:

https://www.versicherungsakademie.de/seminar/executive-update-aktuelle-trends-und-entwicklungen-der-versicherungswirtschaft-v7675

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

wmd-Interview mit Edmund Pelikan, Herausgeber Beteiligungsreport

Herr Pelikan, Sie sind Gründer und Geschäftsführer ihres Medienhaus mit dem Aushängeschild Beteiligungsreport und feiern gerade das 25-jährige Jubiläum. Erstmal Gratulation dazu!

Auf was sind Sie denn besonders stolz im Rückblick?

Edmund Pelikan: Herzlichen Dank für die Glückwünschen. Bei mir überwiegt ehrlichweise das Gefühl der Dankbarkeit, die vielen Höhen und Tiefen des Finanzmarktes gemeistert zu haben und heute das Verlagsjubiläum feiern zu können. Wir dürfen nicht vergessen, was wir alle überlebt habe: die Finanzkrise zur Lehmann-Pleite 2008, eine nie da gewesene Immobilien- und Schifffahrtskrise, die Einführung des KAGB mit Wegfall der Steuervorteile für KG-Beteiligungen sowie eine tiefgreifende Regulierung von allen Arten der Sachwertanlagen. Und das sind nur die Höhepunkte des Schreckens für den Beteiligungsmarkt.  Wenn man ein bisschen von Stolz sprechen kann, dann auf die zahlreichen vertrauensvollen Partnerschaften und Freundschaften, die in dieser Zeit entstanden und oft auch geblieben ist.

Wie sehen Sie denn die Entwicklung auf den letzten Jahren in der Sachwertbranche?

Edmund Pelikan: Zunächst einmal muss man sagen, dass sich die Branche professionalisieren musste. Verkaufen nur mit sogenannten Verlustzuweisung ist Geschichte und das ist richtig. Trotzdem sehe ich weiterhin Fehlentwicklungen im Markt wie auch in der Politik. Wirtschaftskriminalität und Anlegerbetrug führen zu selten zu wirkungsvollen Strafen. Wiederum zeigt das Beispiel offene Immobilienfonds, dass falsch konzipierte Gesetze zu Marktverwerfungen und Fehlratings führen. Die Anleger müssten erwarten können, dass die damit befassten Politiker und Behördenvertreter der Aufsicht und Ministerien zumindest eine fachliche Grundkenntnis in den entsprechenden Bereichen aufweisen. Hier besteht Nachholbedarf.

Und ihr Blick in die Zukunft?

Edmund Pelikan: Der Konzentrationsprozess der Sachwertbranche wird sich beschleunigt fortsetzen, dies zeichnet sich deutlich ab. Die staatliche Regulierung erzeugt zahlreiche und umfangreiche Verwaltungs- und Kontrollaufgaben, die eine gewisse Größe und ein Apparat der Emittenten notwendig macht. Vergleiche zu Strukturen einer Bank sind hier nicht abwegig. Ich sehe in den nächsten Jahren die Anzahl der Anbieter auf 20 bis 30 schmelzen, ähnlich dem Segment der offenen Immobilienfonds. Das dies aber kein Allheilmittel gegen Verluste ist, zeigt eben diese Assetklasse – denn nur Produkte lassen sich regulieren, der freie Markt nicht. Eine solchen Bündelung, den ich als Sachwert-Bank beschreibe, wäre sinnvoll. Denn trotz aller Schwierigkeit ist es unbestritten, dass privates Kapital dringend in Immobilien und Infrastruktur kanalisiert werden muss, um die Schlagzahl zu schaffen, Probleme wie beim Wohnungsbau oder der Schiene zu lösen. Der Staat wird dies trotz Milliardenschulden nicht stemmen können. Die einzige Frage bleibt: Wieviel Rendite erlaubt die öffentliche Hand den Investoren. Diese zentrale Frage muss zufriedenstellend und ohne die übliche Neiddebatte gelöst werden.

Sie verleihen jedes Jahr den renommierten Beteiligungspreis in verschiedenen Kategorien. Wen haben Sie in diesem Jahr ausgezeichnet?

Edmund Pelikan: Für uns ist der BeteiligungsPreis immer die Gelegenheit, Respekt für anlegerorientiertes Unternehmertum zu zeigen und für Geleistetes Anerkennung auszusprechen. Dies wird durch eine Jury aus den Sachwert-Weisen der Stiftung, ehemaliger Preisträgern und Teilen der Stiftungs-Honor-Society übernommen. Natürlich erhalten nicht alle Bewerber die notwendige Mehrheit. Aber dies macht den Award um so wertvoller.

Dieses Jahr hat zum Beispiel die Branchenurgesteine BVT, IMMAC, SOLVIUM und WIDe Auszeichnungen erhalten, aber auch Newcomer wie SlowDown-Hotels und Alphahill für ihre Konzepte. Besonders wichtig sind uns aber immer die persönliche Ehrung, weil hinter Produkten immer die Menschen die entscheidende Rolle spielen. Unsere Erfahrung aus 25 Jahren zeigt, dass ein tolles Produkt in schlechten und gierigen Händen, nicht selten zu Verlusten führt. Hingegen meistern anlegerorientierte Topmanager auch schwierige Marktsituationen im Sinne der Investoren. Dafür würdigten wir 2025 den HEH-Chef Gunnar Dittmann, den heutigen Transformationsberater Alexander Betz, der seine reiche Erfahrung aus Dax-Konzernen und Vergleichsplattformen wie efonds heute zum Wohle der Branche einbringt. Aber auch unser Medienpreisträger Dieter Fischer als Chef der TiAM Advisor Services erzielt im Sachwertmarkt den notwendigen Mehrwert. Es ist jedes Jahr eine Bereicherungen, diese Preis überreichen zu dürfen.

Was vereint die Preisträger gegenüber den Mitbewerbern?

Edmund Pelikan: Es sind alles im Sachwert engagierte und dem Anleger verpflichtete Unternehmer und Unternehmerinnen. Es sind Menschen, die ihren Partner Respekt und Ernsthaftigkeit entgegenbringen und deshalb auf Theater und Verkaufsshow weitgehend verzichten können. Und was alle vereint ist, dass diese Persönlichkeiten den Anleger zuhören, sich für deren Wünsche und Ziele wirklich interessieren und die oft turbulenten Marktbewegungen fest im Blick haben, um resiliente Anlageprodukte zu bauen.

Sie engagieren sich seit Jahren auch sehr stark für die Weiterbildung in Finanzthemen. Was treibt Sie hier an?

Edmund Pelikan: Auslöser meiner Arbeit für Finanzbildung war meine jüngere Tochter. Als sie vor über einem Jahrzehnt von der Schule kam und mich fragte, mit welchen unseriösen Themen ich mich beschäftige, weil ich über geschlossene und offene Fonds recherchiert und schrieb. Meine Nachfrage ergab, dass der Wirtschaftslehrer im Gymnasium die Behauptung aufstellte, dass nur Staatsanleihen und Festgeld seriöse Geldanlage sind. Nach meinem ersten Schock und erläuternden Gespräche meiner Tochter, sah ich die unbedingte Notwendigkeit, etwas zu tun. Und so schafft die von mir vor rund 15 Jahre aus der Taufe gehobene gemeinnützige Stiftung Finanzbildung heute Anreize über Wettbewerbe wie „Jugend wirtschaftet!“ an der Oberstufe, vergibt Thesispreise an Studierende und schafft gerade eine digitale Rechercheplattform namens „FinanzbildungsBibliothek“ zur Beschäftigung mit finanzökonomischen Themen. Geplant ist in Zukunft ein Förderfonds, um auch Drittprojekte mit dem Fokus Finanzbildung direkt fördern zu können. Aber dazu benötigen wir finanzaffine Spender.

Wie kann die Branche Sie dabei unterstützen?

Edmund Pelikan: Das Wichtigste sind für uns die Fördermitgliedschaften von Unternehmen oder Unternehmer, die unsere Mission teilen, und natürlich große wie kleine Einzelspenden. Denn diese tragen unser zupackendes pragmatische Bildungsinitiative. Unsere gesamte Energie konzentriert sich inzwischen auf dieses Thema. Selbst unsere gewerbliche Tätigkeit als Sozialunternehmen trägt zwar unsere Kosten. Die Überschüsse gehen weitgehend in die gemeinnützige Arbeit. Kurz: Jeder Beratungs- oder Evaluierungsauftrag an die Stiftung Finanzbildung, z.B. für unser Vertrauenssiegel Sachwert.WEISE.r kommt auch unserer gemeinnützigen Arbeit zugute.

Derzeit läuft eine Spendenaktion „25 Jahr – 25.000 Euro“ mit dem Ziel, für wichtige Projekte bis zum Jahreswechsel dieses starken Zeichens zu setzen. Hier der Link zu betterplace unter Über uns & Spenden – Gentdwell . Aber jede direkte Spende an DE62 7435 0000 0020 2200 14 ist willkommen – natürlich ist eine Spendenbescheinigung jederzeit möglich (bis 300 Euro gilt der Überweisungsbeleg als Spendenbescheinigung.

Gibt es etwas, was Sie noch gerne als Unternehmer umsetzen wollen?  Wie geht es mit Ihrem Medienhaus weiter, was haben Sie für die Zukunft geplant?

Edmund Pelikan: Auf dem Deutschen BeteiligungsPreis durfte ich gemeinsam mit dem Verlegern Dr. Frank B. Werner und Dieter Fischer der TiAM Asset Services eine umfassende strategische Zusammenarbeit beim Thema Sachwert-Berichterstattung verkünden. Wir bringen zum einen unser Magazin BeteiligungsReport dort komplett ein. Aber wir werden auch für die Zielgruppe Vermögensverwalter, Family Offices, Pensionskasse, Stiftung etc. produktbezogene Awards, Siegels wie auch Studien gemeinsam für faktenbasierten Journalismus anbieten. Mit der Bündelung unserer publizistischen und analytischen Kompetenzen schaffen wir eine neue Infoplattform, die Investoren und monetäre Stakeholder echten Mehrwert bietet. Das ist nochmals eine großartige kooperative unternehmerische Herausforderung.

Die personenbezogenen Siegels und Auszeichnungen, darunter die Vertrauens.Siegel Geldwert.WEISE.r und Sachwert.WEISE.r, werden auch künftig gemeinsam mit den Ehrenpreisen auf dem Deutschen BeteiligungsPreis in unserer alleinigen Verantwortung vergeben. Und natürlich erscheinen auch die erfolgreichen Jahrbuch- bzw. Almanach-Reihen BeteiligungsKompass, FinanzbildungsKompass und StiftungsKompass im stiftungseigenen Verlag weiterhin.

Deshalb wird es sicherlich auch für die nächsten 10 bis 15 Jahren mir nicht langweilig.

Herr Pelikan, danke für das Gespräch!

 

Verantwortlich für den Inhalt:

Stiftung Finanzbildung Consulting GmbH & Co. KG, Benzstrasse 13 , D-84030 Landshut, Tel. +49 (0)871 20666955, info@stiftung-finanzbildung.de  www.gentdwell.de, www.Stiftung-Finanzbildung.de

Von der Prüfung in die Praxis: DVA bietet Sales Coaching für Nachwuchs-Vermittler:innen

Mit dem neuen Seminar “Sales Coaching für einen erfolgreichen Start im Versicherungsvertrieb” richtet sich die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) an Berufseinsteiger:innen, die ihre Sachkundeprüfung nach §34d GewO abgeschlossen haben und nun im Vertrieb Fuß fassen wollen.

Das zweitägige Präsenzseminar vermittelt Grundlagen der Gesprächsführung, Einwandbehandlung, Argumentationstechniken und Körpersprache. Ein besonderes Element ist das Telefon-Coaching mit echten Kundendaten, bei dem Teilnehmende direkt Termine vereinbaren und Feedback zur Gesprächsführung erhalten. Ziel ist es, Nachwuchskräfte für den Vertriebsalltag zu stärken, ihre Überzeugungskraft zu fördern und ihnen eine klare Systematik für den Verkaufsprozess an die Hand zu geben.

Die Leitung übernehmen erfahrene Trainer:

  • Peter Prokop, Fach- und Verkaufstrainer, seit 1995 mit der §34d-Ausbildung vertraut und seit fast 20 Jahren IHK-Prüfer.
  • Ralf Haupts, Vertriebscoach mit jahrzehntelanger Praxiserfahrung, IHK-Prüfer, NLP-Trainer und zertifizierter Ruhestandsplaner.

„Mit dem Sales Coaching schließen wir gezielt die Lücke zwischen der Sachkundeprüfung und dem Vertriebsalltag“, betont Bianca Aigner, die zuständige Programmreferentin bei der DVA. „Neue Vermittler:innen gewinnen so die Sicherheit, die sie für einen erfolgreichen Start in der Praxis brauchen.“

Das Seminar findet am 01.–02. Dezember 2025 in Erfurt statt und schließt mit einem Teilnahmezertifikat der Deutschen Versicherungsakademie ab. Unternehmen können das Coaching auch als Inhouse-Schulung buchen.

Weitere Informationen und Anmeldung: http://www.versicherungsakademie.de/seminar/sales-coaching-fuer-einen-erfolgreichen-start-im-versicherungsvertrieb-v7669

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Mit dem neuen Bildungsprogramm 2026 setzt die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) erneut Maßstäbe in der Weiterbildung für die Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche.

Das Programm ist kompakt, vielseitig und konsequent auf die aktuellen und zukünftigen Anforderungen der Branche ausgerichtet.

Strukturierte Bildungsarchitektur für jede Karrierestufe

Ob Sachkunde, Spezialisierung oder Studium: Die neue Bildungsarchitektur der DVA macht Karrierewege transparent und eröffnet Fach- und Führungskräften klare Entwicklungsperspektiven. So finden sowohl Berufseinsteiger:innen als auch erfahrene Manager:innen passgenaue Angebote für ihre individuelle Laufbahn.

Neue Formate und bewährte Klassiker

Ein Highlight ist das neue Seminar Sales Coaching für einen erfolgreichen Start im Versicherungsvertrieb. Es baut die Brücke zwischen Prüfungserfolg und Kund:innenberatung und erleichtert den Einstieg in die Praxis. Gleichzeitig bleiben etablierte Angebote wie der Lehrgang Geprüfte/-r Firmenkundenberater/-in (DVA) ein zentraler Baustein für die Arbeit mit Firmen- und Gewerbekunden.

Studiengänge mit Zukunft

Auch die Studienprogramme entwickeln sich weiter:

  • Der Bachelor Professional stärkt den Praxisbezug.
  • Der überarbeitete Bachelor of Arts kombiniert eine kürzere Studiendauer mit flexiblen Online-Anteilen.
  • Der neue Master Professional eröffnet weitere Karriereschritte für Fach- und Führungskräfte.

Fokus auf die Zukunftsthemen der Branche

Das Bildungsprogramm 2026 greift zentrale Herausforderungen auf: Vorsorge und Beratung, Digitalisierung, Cyber-Risiken, Künstliche Intelligenz sowie HR und Führung. Damit richtet sich die DVA an alle Ebenen der Branche – vom Vertrieb über Fachabteilungen bis hin zu Vorstand und Geschäftsleitung.

„Weiterbildung ist kein einmaliges Ziel, sondern ein Weg, der sich mit Karriere, Aufgaben und Anforderungen verändert. Mit dem Bildungsprogramm 2026 begleiten wir Fach- und Führungskräfte auf diesem Weg und geben ihnen die Werkzeuge für eine erfolgreiche Zukunft an die Hand“, betonen die DVA-Geschäftsführer Stefan Horenburg und Ronny Schröpfer.

Das komplette Bildungsprogramm 2026 steht ab sofort online zur Verfügung.

Weitere Informationen unter: https://www.versicherungsakademie.de/epaper-Bildungsprogramm_2026_DVA/

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Ab 20.11.2026 tritt die Regulierung der Verbraucherkreditvermittlung („Ratenkredite“) in Deutschland in Kraft. Auf Basis des Referentenentwurfs und der Stellungnahme zahlreicher Verbände (u.a. vom AfW Bundesverband Finanzdienstleistung) ist nun ein Regierungsentwurf veröffentlicht worden.

Für Vermittlerinnen und Vermittler von Verbraucherkrediten wird es einen eigenen Paragraphen in der Gewerbeordnung geben, den § 34k GewO. Künftig ist somit eine eigenständige gewerberechtliche Erlaubnis nach dem neuen § 34k GewO erforderlich. Verbunden ist dies mit der Verpflichtung, dass sich Gewerbetreibende, die eine Erlaubnis nach § 34k GewO besitzen, und die Personen, die in leitender Position für die Vermittlung und Beratung verantwortlich sind, in das Vermittlerregister beim DIHK eintragen müssen.

Zentrales Element ist der Nachweis der Sachkunde: Vermittler benötigen künftig eine erfolgreich absolvierte IHK-Sachkundeprüfung. Details wird eine Verordnung regeln, die das Bundeswirtschaftsministerium erst nach Verabschiedung des § 34k GewO erarbeiten bzw. veröffentlichen wird. Neu ist: Es wird eine sogenannte „Alte-Hasen-Regelung“ eingeführt. Voraussetzung hierfür ist, dass Vermittlerinnen und Vermittler seit dem 1. Januar 2021 ununterbrochen Verbraucherkredite vermittelt haben und dies auch nachweisen können. Der Antrag auf Anerkennung muss spätestens bis zum 31. Mai 2027 gestellt werden.

Auch für Mitarbeitende in der Vermittlung sieht der Entwurf strenge Vorgaben vor: Der Gewerbetreibende ist verpflichtet sicherzustellen, dass auch diese über angemessene Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Zusätzlich werden Kreditinstitute über den neuen §18a KWG in die Pflicht genommen. Sie müssen sicherstellen, dass sowohl interne als auch externe Mitarbeiter ausreichend qualifiziert sind und die Sachkunde dauerhaft aufrechterhalten.

Darüber hinaus führt der neue § 34k eine jährliche Weiterbildungspflicht ein – voraussichtlich im Umfang von fünf Stunden. Diese gilt gleichermaßen für Erlaubnisinhaber und deren Beschäftigte.

Die neuen Vorschriften treten gemäß EU-Vorgabe am 20. November 2026 in Kraft. Wer bereits zuvor eine Erlaubnis nach § 34c GewO besitzt, darf seine Tätigkeit zunächst fortführen, muss jedoch bis spätestens 31. Mai 2027 eine neue Erlaubnis nach § 34k GewO beantragen. Die bisherige Erlaubnis gilt dann übergangsweise weiter – längstens jedoch bis zum 19. November 2027. Danach erlischt sie endgültig. Wer sich auf die „Alte-Hasen-Regelung“ berufen möchte, muss ebenfalls bis zum 31. Mai 2027 einen entsprechenden Antrag stellen und eine ununterbrochene Tätigkeit seit dem 1. Januar 2021 nachweisen.

„Viele Vermittler fragen sich derzeit, wie sie die neuen Anforderungen erfüllen können. Going Public wird vom ersten Tag an ein umfassendes Angebot zur Vorbereitung auf die neue Sachkundeprüfung sowie zur Erfüllung der Weiterbildungspflicht anbieten. Die Inhalte basieren auf langjähriger Erfahrung in der Qualifizierung von Kreditvermittlern und Kreditinstituten.“, sagt Dr. Wolfgang Kuckertz, Vorstand der Going Public.

Weitere Informationen sind hier online: https://akademie-fuer-finanzberatung.de/wissenswertes/a-z/verbraucherkreditvermittler-in-34c-bzw-34k-gewo-sachkundepflicht/

Über Going Public:

Die Going Public macht Menschen in der Finanz- und Immobilienbranche erfolgreich. Sie ist seit der Unternehmensgründung im Jahre 1990 bundesweit im Bereich Aus- und Weiterbildung, Beratungsleistungen sowie Personal- und Softwareentwicklung tätig. Ihr Kundenkreis umfasst neben Banken, Immobilienunternehmen und Versicherungen auch Wohnungsverwaltungen, Immobilienmakler sowie für unabhängige Finanzdienstleister. Going Public ist Teil der pan-europäischen Reducate Ed Tech Group, einem führenden Bildungsverbund mit über 200 Mitarbeitenden. Going Public betreibt mit derzeit über 40.000 Konten eine der erfolgreichsten E-Learningplattformen der Finanzindustrie. Durch über 30.000 Personen, die bereits auf IHK-Prüfungen vorbereitet wurden, kann die Akademie umfangreiche Erfahrungen vorweisen. Für die Themen „Ruhestandsplanung“ und „DIN“ engagiert sich Going Public in Initiativen und Gremien besonders intensiv. Die Akademie arbeitet nach einem zertifizierten Qualitätsmanagement.

Verantwortlich für den Inhalt:

GOING PUBLIC! , Akademie für Finanzberatung AG , Dudenstraße 10 , D-­10965 Berlin, Tel.: 030/682985­0 , Fax: 030/682985­22, www.akademie-fuer-finanzberatung.de

Die VEMA gibt bekannt, dass die VEMA Akademie die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV)-Zulassung erfolgreich erhalten hat. Mit dieser Anerkennung wird die Akademie als zertifizierter Bildungsanbieter bestätigt, der die hohen Qualitätsstandards nach AZAV erfüllt.

Die Zulassung stellt einen wichtigen Meilenstein dar – sowohl für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Weiterbildungsmaßnahmen als auch für die angeschlossenen Maklerbetriebe. Künftig ermöglicht die AZAV-Zertifizierung eine noch höhere Rechtssicherheit, Transparenz und Qualität in der beruflichen Weiterbildung. Zudem können Maßnahmen unter bestimmten Voraussetzungen auch gefördert oder bezuschusst werden, was die Angebote für Maklerbetriebe und Beschäftigte gleichermaßen attraktiver macht.

Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VEMA-Akademie bedeutet die erfolgreiche Zertifizierung eine Bestätigung ihrer engagierten Arbeit sowie eine klare Positionierung am Markt als verlässlicher und zukunftsstarker Bildungspartner.

Tino Sommer, Abteilungsleiter der VEMA Akademie, erklärt dazu: „Die AZAV-Zulassung ist ein starkes Signal für die Qualität unserer Bildungsarbeit. Mein besonderer Dank gilt hierbei den Mitarbeiterinnen unseres Veranstaltungsmanagements sowie unserem engagierten Trainer- und Referententeam. Sie alle haben mit großem Einsatz, sorgfältiger Vorbereitung und hoher Expertise zum Erfolg des anspruchsvollen Audits beigetragen. Dieses Ergebnis unterstreicht einmal mehr, dass wir in der VEMA Akademie die Weiterentwicklung unserer Maklerpartner sowie unserer eigenen Leistungsstandards konsequent vorantreiben.“

Die VEMA steht inzwischen rund 4.900 mittelständischen Partnerbetrieb mit etwa 33.000 Personen als zentrale Anlaufstelle zur Erleichterung der täglichen Arbeit zur Verfügung. Die Maklergenossenschaft zählt inzwischen zum Kreis der führenden Maklerdienstleister. Getreu dem Firmenmotto „Genossenschaft macht stark!“ schafft man mit einem ganzheitlichen Ansatz Mehrwerte für die angeschlossenen Maklerkollegen von der technischen Abwicklung, durchdachten Deckungskonzepten, bis hin zur Unternehmensoptimierung und Weiterbildung.

Die VEMA Akademie ist die Weiterbildungsplattform der VEMA. Sie bietet ein umfassendes Programm an Seminaren, Webinaren und Qualifizierungsmaßnahmen speziell für unabhängige Versicherungsmaklerinnen und -makler sowie deren Mitarbeitende. Mit innovativen Lernmethoden und einem starken Netzwerk unterstützt die Akademie die nachhaltige Kompetenzentwicklung in der Branche.

Verantwortlich für den Inhalt:

VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG, Unterkonnersreuth 31, 95500 Heinersreuth, www.vema-ag.de

Veränderungen gehören in der Versicherungswirtschaft längst zum Alltag:

Digitalisierung, neue regulatorische Vorgaben, sich wandelnde Kundenerwartungen und der Fachkräftemangel stellen Unternehmen regelmäßig vor tiefgreifende Transformationen. Um diese Prozesse erfolgreich zu gestalten, braucht es Fach- und Führungskräfte, die Veränderung nicht nur begleiten, sondern aktiv steuern können.

Mit dem neuen Lehrgang „Zertifizierter Change Manager in der Versicherungswirtschaft (DVA)“ bietet die Deutsche Versicherungsakademie ab sofort ein zunächst einmaliges praxisorientiertes Weiterbildungsangebot, das speziell auf die Bedürfnisse der Branche zugeschnitten ist.

„Change-Kompetenz wird zunehmend zu einer Schlüsselqualifikation für Führungskräfte und Mitarbeitende in Projekt- und Linienfunktionen. Unser Lehrgang verbindet fundiertes Fachwissen mit praktischen Methoden, die direkt in der Versicherungswirtschaft anwendbar sind“, erklärt unsere Produktverantwortliche Alina Thielemann.

Inhalte und Nutzen des Lehrgangs

Teilnehmende erwerben umfassende Kompetenzen im Veränderungsmanagement, lernen psychologische und organisatorische Erfolgsfaktoren kennen und trainieren den Umgang mit Widerständen in Transformationsprozessen. Praxisnahe Fallstudien, Best Practices aus Versicherungsunternehmen und der Austausch mit erfahrenen Referent:innen stellen den direkten Transfer in den Arbeitsalltag sicher.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden das Zertifikat „Zertifizierter Change Manager in der Versicherungswirtschaft (DVA)“, das ihre Qualifikation branchenweit sichtbar macht.

Zielgruppe

Der Lehrgang richtet sich an Führungskräfte, Projektleiter:innen, Personalentwickler:innen, HR Business Partner, Controller:innen sowie Mitarbeitende, die in Veränderungsprojekten Verantwortung tragen oder künftig übernehmen werden.

Start und weitere Informationen

Der Lehrgang startet am 16.–18. Februar 2026 in Berlin. Im Anschluss absolvieren die Teilnehmenden das Zertifizierungsmodul in Präsenz und online.

16.-18. Februar 2026 | Modul 1 in Berlin

20.–22. April 2026 | Modul 2 in Berlin

15.–17. Juni 2026 | Modul 3 in Berlin

25.–26. Juni 2026 | Zertifizierung Online

Weitere Details zu Inhalten, Terminen und Teilnahmebedingungen finden Interessierte unter: www.versicherungsakademie.de/seminar/zertifizierter-change-manager-in-der-versicherungswirtschaft-dva-v7670

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Ein fundiertes Ausbildungsangebot ist ein wichtiger Baustein, um dem Fachkräftemangel zu begegnen.

Allein in 2024 starteten 5.362 junge Menschen in die Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen bzw. in das ausbildungsintegrierte Duale Studium (Quelle: DIHK Ausbildungsstatistik 2024).

Die Berufsaussichten beider Kohorten sind gut, wie die gemeinsame Ausbildungsumfrage von Arbeitgeberverband der Versicherungsunternehmen in Deutschland (AGV) und Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) zeigt.

Im Prüfungsturnus 2024 wurden bei einer Bestehensquote von 97 Prozent nahezu drei Viertel (70 Prozent) der erfolgreichen Absolvent:innen in den Innen- bzw. angestellten Außendienst im Unternehmen übernommen, überwiegend mit unbefristeten Arbeitsverträgen (68 Prozent). Weitere 12 Prozent der Absolvent:innen wurden in den angestellten Außendienst von Agenturen übernommen.

Geeignete Kandidat:innen für die Ausbildung/das Duale Studium zu finden, bleibt jedoch herausfordernd, wenn auch der Anteil derjenigen Unternehmen, die alle Stellen besetzen konnten, im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozentpunkte auf jetzt 48 Prozent gestiegen ist. In den Unternehmen, denen dies nicht gelang, blieben sieben Prozent der Ausbildungsplätze und 13 Prozent der Stellen für Dual Studierende vakant. Hauptgrund dafür ist neben der unzureichenden Eignung die mangelnde Qualität der Bewerbungsunterlagen.

Umgekehrt verdeutlichen diese Ergebnisse: Wer das Bewerbungsverfahren der Versicherer erfolgreich durchlaufen hat, hat eine große Chance auf Erfolg in der Abschlussprüfung.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten die Ansprechpartner:innen in den Fachabteilungen, die ausbildenden Fachkräfte: Zumeist werden für diese Aufgabe infrage kommende Mitarbeitende direkt von ihren Führungskräften (93 Prozent der Angaben*) oder von den Personal-/Ausbildungsabteilungen angesprochen (69 Prozent der Angaben*). Letztere überzeugen nicht zuletzt mit entsprechenden Incentives, Freistellungen oder auch Zulagen.

Darüber hinaus wollten wir in der Ausbildungsumfrage 2025 von den Unternehmen wissen, wie diese sich zum Thema Demokratie positionieren: 70 Prozent der befragten Unternehmen haben eine kommunizierte Haltung zu diesem Thema und bieten Maßnahmen zur Demokratiebildung für Auszubildende/Dual Studierende an (26 Prozent) bzw. planen, dies zu tun (61 Prozent). Ein probates Mittel, um Demokratie in Unternehmen zu erleben, ist das Engagement in betrieblichen Gremien (89 Prozent der Angaben*), z. B. in Jugend- und Ausbildungsvertretungen, aber auch in Workshops und Seminare (42 Prozent der Angaben*). Unternehmen sehen in diesen Maßnahmen mehrheitlich einen Beitrag zur gesellschaftlichen Verantwortung nutzen diese aber auch zur Stärkung der Unternehmenskultur sowie zur Förderung von verantwortungsbewussten und engagierten Mitarbeitenden.

Diese und weitere Ergebnisse aus der Ausbildungsumfrage 2025 stehen ab sofort online zur Verfügung unter www.bwv.de/ausbildungsumfrage.

An der BWV-AGV-Ausbildungsumfrage 2025 haben sich 61 Unternehmen bzw. Unternehmensgruppen beteiligt. Dies entspricht einem Repräsentationsgrad von 94 Prozent in Bezug auf die Beschäftigten.

* Zu diesen Themen waren Mehrfachnennungen möglich.

Verantwortlich für den Inhalt:

Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V., Arabellastraße 29, 81925 München, Tel. 089 922001-845, www.bwv.de

Die VEMA und der IGVM e.V. präsentieren in Zusammenarbeit mit der IHK Weiterbildung einen innovativen Zertifikatslehrgang für Versicherungsmaklerinnen und -makler.

Der Kurs „VEMA-Versicherungsmakler/-in (IHK)“ richtet sich gezielt an Mitarbeiter und Geschäftsführer von Versicherungsmaklerbetrieben und startet Ende 2025. Er wurde als Zusatzqualifikation für ausgebildete Versicherungskaufleute und Versicherungsfachleute entwickelt und setzt neue Maßstäbe in der Maklerausbildung.

Praxisnah, umfassend, zukunftsorientiert

Mit dem neuen Kursangebot reagieren die Initiatoren auf die steigenden Anforderungen an die Beratungsqualität, die Prozessoptimierung und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben in der Versicherungsbranche. Das modular aufgebaute, hybride Kursformat kombiniert Online- und Präsenzphasen und vermittelt alle relevanten Themenfelder, die für einen modernen Versicherungsmaklerbetrieb unerlässlich sind. Das erworbene Zertifikat dient nicht nur als Nachweis der Fachkompetenz, sondern auch als Gütesiegel für Qualität und Professionalität im Marktauftritt.

Kursinhalte: Von Rechtssicherheit bis Digitalisierung

Der Lehrgang deckt ein breites Spektrum ab – von den rechtlichen Grundlagen der Maklertätigkeit über Risikomanagement und Haftungsfragen bis hin zu aktuellen Themen wie IT-Sicherheit und Digitalisierung. Die Teilnehmer lernen, wie sie Prozesse standardisieren, digitale Tools und KI-Lösungen im Beratungsalltag einsetzen und ihre Kunden optimal betreuen. Praxisübungen zu Gesetzestexten und Bedingungswerken sorgen für einen direkten Transfer in den Berufsalltag. Zu den Schwerpunkten zählen unter anderem:

Einführung in die Tätigkeit und Rolle des Versicherungsmaklers

Rechtliche Grundlagen, Maklerrecht, Haftung und Dokumentationspflichten

Risikomanagement, Vermögensschadenhaftpflicht und Anwendung von Normen

Angebotserstellung, Vertragsabschluss, Schadenregulierung und Bestandsoptimierung

Kaufmännische Grundlagen, Buchführung, Courtageabwicklung und steuerliche Aspekte

Marketing, Vertriebsstrategien, Personalmanagement und Ethik

Technische Grundlagen: Maklerverwaltungsprogramme, digitale Kommunikation, Datenschutz und IT-Sicherheit

Nutzung von KI im Beratungsprozess und in der Büroorganisation

Zielsetzung: Beratungsqualität und Kundenzufriedenheit steigern

Ziel des Lehrgangs ist es, die Beratungsqualität nachhaltig zu verbessern, die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und Maklerbetriebe fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. Die Teilnehmer erwerben nicht nur fundiertes Fachwissen, sondern auch praktische Kompetenzen zur Prozessoptimierung und zur Einhaltung aller relevanten gesetzlichen Vorgaben.

Zertifikat als Gütesiegel

Das Abschlusszertifikat „VEMA-Versicherungsmakler/-in (IHK)“ steht für geprüfte Qualität und signalisiert Kunden und Geschäftspartnern Kompetenz, Seriosität und Innovationsbereitschaft. Damit verschaffen sich Absolventen einen klaren Wettbewerbsvorteil und stärken das Vertrauen in ihre Beratungsleistung.

Jetzt vormerken – Kursstart Ende 2025

Der Lehrgang startet Ende 2025. Interessierte Maklerbetriebe und Fachkräfte können sich ab sofort vormerken lassen. Weitere Informationen zu Inhalten, Terminen und Anmeldemöglichkeiten werden in Kürze veröffentlicht.

Über die Initiatoren

Die VEMA zählt zu den führenden Dienstleistern für Versicherungsmakler in Deutschland. Der IGVM e.V. steht für die Interessenvertretung unabhängiger Versicherungsmakler. Die IHK Weiterbildung ist Garant für praxisnahe und anerkannte Qualifikationen.

Verantwortlich für den Inhalt:

VEMA Versicherungs-Makler-Genossenschaft eG, Unterkonnersreuth 31, 95500 Heinersreuth, www.vema-ag.de

Das neue Qualifizierungsangebot wurde durch das BWV im Projekt „NaVeBb – Nachhaltigkeit in Versicherungs- und Beratungsberufen“ konzipiert und richtet sich an Ausbilder:innen und Prüfer:innen im Beruf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanz-anlagen (KVF). Die drei Lernbausteine bieten hochwertige Inhalte und IDD-anrechenbare Weiterbildungszeiten.

Die neue Lernplattform des Verbundprojekts „NaVeBb – Nachhaltigkeit in Versicherungs- und Beratungsberufen“ ist ab sofort mit drei Lernbausteinen freigeschaltet. Ausbilder:innen und Prüfer:innen im Ausbildungsberuf Kaufmann/Kauffrau für Versicherungen und Finanzanlagen (KVF) können sich damit praxisnah, flexibel und zeitgemäß im Thema Nachhaltigkeit weiterbilden.

Das kostenfreie Qualifizierungsangebot setzt auf einen Blended-Learning-Ansatz bestehend aus digitalen, flexibel einteilbaren Selbstlerneinheiten wie auch interaktiven Workshops und Präsenzveranstaltungen. Die Bausteine, die in sich geschlossen und voneinander unabhängig belegbar sind, haben folgende Inhalte: Baustein 1 vermittelt Grundlagen zur Nachhaltigkeit, Baustein 2 bringt Ausbildende in die Lage geeignete Lernaufgaben zum Thema Nachhaltigkeit für Azubis zu entwickeln und Baustein 3 sensibilisiert Prüfer:innen für Aspekte der Nachhaltigkeit in den beiden mündlichen Prüfungen. Ergänzt wird das Angebot durch die Möglichkeit Teile der Einheiten vor Ort bei den deutschlandweit agierenden regionalen Berufsbildungswerken oder als Inhouse-Schulung in den Versicherungsunternehmen durchzuführen.

„Nachhaltigkeit ist das Ziel, lebenslanges Lernen auf allen Ebenen im Unternehmen ist der Schlüssel dazu. Mit unserem Weiterbildungsangebot stärken wir gezielt die Multiplikator:innen in der Erstausbildung. Denn sie sind es, die unsere Fachkräfte von morgen am besten auf diesem Weg mitnehmen können“, so Wolfgang Roth, Mitglied der Geschäftsleitung des BWV Bildungsverband.

Die Inhalte wurden gemeinsam mit Partnern wie der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) entwickelt und sind passgenau auf die Anforderungen der Versicherungswirtschaft zugeschnitten. Dabei unterstützten Unternehmen der Versicherungswirtschaft. Auch der GDV gab fachlichen Impuls. Alle Bausteine sind mit anerkannten Weiterbildungszeiten (IDD) nach gut beraten Standard ausgewiesen.

Das Projekt NaVeBb ist Teil einer breiten Initiative für nachhaltige Bildung und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie Mittel des Europäischen Sozialfonds Plus der Europäischen Union im Rahmen der Förderrichtlinie „Nachhaltig im Beruf – zukunftsorientiert ausbilden (NIB)” unterstützt.

Für seinen innovativen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der beruflichen Bildung durch das Projekt NaVeBb wurde der BWV Bildungsverband kürzlich mit dem nationalen BNE-Preis der deutschen UNESCO-Kommission ausgezeichnet. Alle Informationen zur neuen Lernplattform und den Angeboten finden Sie unter www.bwv.de/nachhaltigkeit/angebote.

Verantwortlich für den Inhalt:

Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V., Arabellastraße 29, 81925 München, Tel. 089 922001-845, www.bwv.de

Große Anerkennung für ein starkes Signal in der beruflichen Bildung:

Der BWV Bildungs-verband wurde am Abend des 22. Mai mit dem nationalen Preis für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgezeichnet – in der Kategorie „Newcomer“. Die Auszeichnung würdigt unter anderem das Verbundprojekt „NaVeBb – Nachhaltigkeit in Versicherungs- und Beratungsberufen“, das seit März 2024 frische Impulse für die Ausbildung von Kaufleuten für Versicherungen und Finanzanlagen (KVF) setzt.

Der BWV Bildungsverband treibt mit einer Fülle an Projekten und Ideen gemeinsam mit der Versicherungswirtschaft Nachhaltigkeitsinitiativen voran – unter anderem mit dem Verbundprojekt „NaVeBb – Nachhaltigkeit in Versicherungs- und Beratungsberufen“. Ziel ist es, nachhaltiges Denken und Handeln langfristig in der Ausbildung von Kaufleuten für Versicherungen und Finanzanlagen (KVF) zu verankern. Seit März 2024 liefert NaVeBb praxisnahe Impulse für zukunftsorientiertes Lernen – direkt aus der Branche, für die Branche.

Bereits vor dem offiziellen Projektstart hatte der BWV Bildungsverband wichtige Weichen gestellt – getragen von der Überzeugung, dass Nachhaltigkeit kein Trend, sondern ein Bildungsauftrag ist. In enger Zusammenarbeit mit Ausbilder:innen und Bildungspartnern bietet NaVeBb konkrete Unterstützung, um die Kompetenzen von morgen schon heute zu fördern. Projektkoordination und Partner – allen voran Matthias Kohl und Jane Porath von der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit (HdBA) – begleiteten NaVeBb von Beginn an mit Expertise und Engagement.

Inspiriert vom Leitbild der UNESCO – „Bildung für nachhaltige Entwicklung lehrt uns, wie wir heute Entscheidungen treffen, die morgen allen zugutekommen“, so Prof. Dr. Maria Böhmer, Präsidentin der Deutschen UNESCO-Kommission – versteht der BWV Bildungs-verband die Auszeichnung als Bestätigung und Ansporn zugleich.

Die feierliche Preisverleihung wurde am Abend des 22. Mai 2025 von Herrn Dr. Thomas Greiner, Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), in Berlin eröffnet. Der Nationale Preis – Bildung für nachhaltige Entwicklung wird in diesem Jahr zum dritten Mal verliehen. Die Preisträger:innen wurden von einer unabhängigen Jury ausgewählt. Stellvertretend für das gesamte Projektteam nahmen Wolfgang Roth und Simon Rötting den Preis entgegen.

Verantwortlich für den Inhalt:

Berufsbildungswerk der Deutschen Versicherungswirtschaft (BWV) e.V., Arabellastraße 29, 81925 München, Tel. 089 922001-845, www.bwv.de

Die Deutsche Versicherungsakademie (DVA) startet gemeinsam mit dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) den neuen Lehrgang „Risk and Insurance Manager Cyber & Digital Risk (DVA)“.

Die modulare Qualifizierung richtet sich gezielt an Fach- und Führungskräfte der Branche, die digitale und Cyberrisiken im eigenen Unternehmen sowie im Kundengeschäft erkennen, bewerten und absichern wollen.

Cyber-Risiken: Komplexe Herausforderungen für die Versicherungswirtschaft

Ob Hackerangriffe, Datenschutzverletzungen oder steigende regulatorische Anforderungen – digitale Risiken zählen längst zu den geschäftskritischen Themen der Branche. Gleichzeitig wächst die Erwartung, auch für Kundinnen und Kunden tragfähige Versicherungslösungen zu entwickeln.

Hier setzt der neue Lehrgang an: Die Teilnehmenden lernen, digitale Risiken systematisch zu analysieren, in Versicherungslösungen zu integrieren und Schadenfälle professionell zu managen. Die Inhalte richten sich an Mitarbeitende aus den Bereichen Firmenkundengeschäft (Underwriting, Schadenbearbeitung), Unternehmens- und Produktentwicklung sowie Risikomanagement – mit hohem Praxisbezug und Fokus auf aktuelle Marktanforderungen. Die Kombination aus Cyber- und digitalen Risiken macht den Lehrgang zukunftsfähig und unterstützt Versicherungsunternehmen dabei, sich schon heute auf neue Bedrohungslagen vorzubereiten.

Kooperation mit dem GDV – praxisnah und qualitätsgesichert

Der Lehrgang wurde gemeinsam mit dem GDV konzipiert und orientiert sich an den Herausforderungen der Versicherungswirtschaft im digitalen Wandel.

„Cyber-Risiken gehören zu den dynamischsten Herausforderungen unserer Zeit. Mit diesem Zertifikatslehrgang geben wir Fachkräften der Versicherungswirtschaft ein praxisnahes Werkzeug an die Hand, um digitale und Cyber-Risiken kompetent und zukunftsfähig zu managen“, sagt Alina Thielemann, Produktreferentin bei der DVA.

Modular, berufsbegleitend, digital zertifiziert

Die Weiterbildung umfasst 13 Schulungstage in einem kombinierten Lernformat mit Präsenz- und Onlinetagen. Ergänzt wird der Lehrgang durch begleitende Selbstlernphasen, ein digitales Repetitorium sowie eine Online-Prüfung. Absolvent:innen erhalten das Zertifikat „Risk and Insurance Manager Cyber & Digital Risk (DVA)“ sowie ein digitales Open Badge zur Sichtbarmachung ihrer Fachkompetenz.

Der erste Lehrgang startet am 15. September 2025 in Köln. Die Anmeldung ist ab sofort möglich.

Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.versicherungsakademie.de/seminar/risk-and-insurance-manager-in-cyber-digital-risk-dva-v7655

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Deutsche Versicherungsakademie (DVA) GmbH, Arabellastr. 29, 81925 München, Tel: 089 45 55 47-0, Fax: 089 45 55 47-710, www.versicherungsakademie.de

Beitrag von Edmund Pelikan ist Geschäftsführer der gemeinnützigen Stiftung Finanzbildung und dem Sozialunternehmen Stiftung Finanzbildung Consulting

In einer Welt, in der finanzielle Entscheidungen das tägliche Leben in erheblichem Maße beeinflussen, bleibt Finanzbildung oft eine unterschätzte Kompetenz. Ob es um den ersten Mietvertrag, die Altersvorsorge oder die Anlage in Wertpapiere geht – ohne ein grundlegendes Verständnis finanzieller Mechanismen sind viele Menschen unzureichend auf die Herausforderungen des Alltags vorbereitet. Hier setzt die Stiftung Finanzbildung an: Mit gezielten Anreizen und Bildungsangeboten schafft sie Bewusstsein für die Notwendigkeit finanzieller Bildung und unterstützt insbesondere Schüler und Studenten dabei, fundierte finanzielle Entscheidungen zu treffen.

Warum Finanzbildung unverzichtbar ist

Das Fehlen einer fundierten Finanzbildung kann gravierende Folgen haben. Verschuldung, Fehlinvestitionen oder unzureichende Altersvorsorge sind nur einige der Risiken, denen Menschen ohne entsprechendes Wissen ausgesetzt sind. Eine frühe und praxisnahe Finanzbildung könnte viele dieser Probleme verhindern. Dennoch wird finanzielle Allgemeinbildung im schulischen Lehrplan oft stiefmütterlich behandelt oder gänzlich ausgeklammert. Experten sind sich einig: Wer frühzeitig lernt, wie man mit Geld verantwortungsbewusst umgeht, profitiert ein Leben lang davon. Dabei geht es nicht nur um theoretisches Wissen, sondern vor allem um die praktische Anwendung. Wer früh den Unterschied zwischen guten und schlechten Krediten versteht, weiß, wie Zinseszinsen funktionieren oder welche Bedeutung eine Inflation für das eigene Vermögen hat, kann langfristig für sich und seine Familie sinnvollere Finanzentscheidungen treffen.

Die Stiftung Finanzbildung als Wegbereiter

Die Stiftung Finanzbildung hat es sich zur Aufgabe gemacht, junge Menschen aber auch interessierte Erwachsene mit praxistauglichem Finanzwissen auszustatten. Ihr Ziel ist es, Finanzkompetenz als essenziellen Bestandteil der allgemeinen Bildung zu etablieren. Dazu setzt die Stiftung auf mehrere zentrale Maßnahmen:

  1. Anreize durch den Finanzbildung-Award

Wettbewerbe sind ein bewährtes Mittel, um junge Menschen für ein Thema zu begeistern. Mit dem Wettbewerb „Jugend wirtschaftet!“ für die Oberstufe und Thesis Preise wie auch Thesis-Stipendien schafft die Stiftung einen besonderen Anreiz in Schulen wie Hochschulen, sich intensiv mit finanziellen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Hierbei werden innovative Konzepte, kreative Lösungen und engagierte Forschungsarbeiten prämiert. Als Unternehmen und Privatpersonen kann man durch Spenden und Fördermitgliedschaften diese Finanzbildungs-Awards unterstützen.

  1. Das kooperative Recherchetool “Digitale Finanzbildungsbibliothek”

Eine weitere große Errungenschaft der Stiftung Finanzbildung ist die gerade im Aufbau befindende “Finanzbibliothek”. Dieses digitale Recherchetool bereitet den frei verfügbaren Schatz an Bachelor, Master und Doktorarbeiten wie auch Bücher und Artikel bis hin zu Studien und Forschungsarbeiten zu verschiedensten Finanzthemen auf. Ob Grundlagen des Kapitalmarkts, Steuerrecht oder Immobilienfinanzierung – hier finden Interessierte fundierte und verständlich aufbereitete Inhalte. Die Recherche nach verlässlichen Informationsquellen wird durch ein KI-Tool vereinfacht und unterstützt. Damit wird eine wichtige Wissenslücke geschlossen und ein freier Zugang zu fundiertem Finanzwissen ermöglicht. Durch ein Logosponsoring auf der künftigen Landing-Homepage www.finanzbildungsbibliothek.de wird der permanente Aktualisierung wie auch der Betrieb finanziert.

  1. Finanzerklärung durch Magazine und Vorträge

Die Stiftung Finanzbildung setzt nicht nur auf digitale Angebote, sondern auch auf klassische Medien und persönliche Veranstaltungen. So erscheint regelmäßig der “FinanzbildungsReport”, ein Magazin, das aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen kommentiert, die Arbeit der Stiftung Finanzbildung erklärt, über die laufende Evaluierung eines Vertrauensportfolio berichtet und Expertenmeinungen zu relevanten Themen liefert. Die praxisorientierten Inhalte machen das Magazin zu einem wertvollen Begleiter für finanzaffine Menschen, die ihre finanzielle Zukunft aktiv gestalten und monetäre Eigenverantwortung übernehmen möchten. Experten und seriöse Stakeholder tragen als Mitherausgeber dieses Format!

Ergänzend dazu organisiert die Stiftung die Vortragsreihe “Du bist Wirtschaft!” wie auch das „Monetäre Quartett“. Hierbei vermitteln erfahrene Fachleute auf unterhaltsame und verständliche Weise essenzielles Finanzwissen. Durch interaktive Formate und realitätsnahe Fallbeispiele werden Teilnehmer ermutigt, sich aktiv mit wirtschaftlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Gerade in einer Zeit, in der wirtschaftliche Unsicherheiten zunehmen, sind solche Veranstaltungen von unschätzbarem Wert. Banken, Finanzinstitute aber auch Wirtschafts- und Serviceclub können bei der Stiftung Finanzbildung für ihr Haus diese Vorträge buchen.

Fazit: Finanzbildung ist Zukunftssicherung

In einer sich stetig wandelnden Welt, in der finanzielle Entscheidungen immer komplexer werden, ist Finanzbildung nicht mehr nur eine Option, sondern eine Notwendigkeit um wieder Zuversicht und Vertrauen zu erreichen. Die Stiftung Finanzbildung leistet mit ihren vielfältigen Initiativen einen essenziellen Beitrag zur Förderung praxisnahen finanzieller Kompetenz.

Die Finanzbildung-Awards, die Finanzbibliothek und die verschiedenen Publikationen sowie Vorträge und Veranstaltungen tragen dazu bei, dass immer mehr finanzaffine Menschen Zugang zu wertvollem Wissen erhalten. Wer seine finanzielle Zukunft selbst in die Hand nehmen möchte, kommt an einer fundierten Finanzbildung nicht vorbei – und die Stiftung Finanzbildung zeigt, wie es geht.

Verantwortlich für den Inhalt: STIFTUNG FINANZBILDUNG, Benzstraße 13, 84030 Landshut, Tel: 0871-20666955, www.stiftung-finanzbildung.de

Das Beste aus Praxis und Theorie: Die Fachhochschule stellt sich vor – Erfolgreicher “Check-In” bei der FHDW in Marburg

Das neue Semester der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) startet mit erneuten Rekordzahlen: 54 Studentinnen und Studenten beginnen im April ihr duales Bachelorstudium “Bachelor of Arts in Betriebswirtschaft, Schwerpunkt Finanzvertrieb (FHDW)” an der renommierten Fachhochschule. Im berufsbegleitenden Master “Management und Führung im Finanzvertrieb” sind es 27 junge Menschen, so viele Anmeldungen wie noch nie seit dem Start der Kooperation mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG). Bei der diesjährigen “Check-In”-Veranstaltung konnten sich Anfang der Woche schon einmal alle zukünftigen Erstsemester gemeinsam mit ihren Eltern bzw. Angehörigen in persönlichen Gesprächen mit Dozenten und Studierenden über die Studienabläufe, fachlichen Inhalte und den Alltag am Campus informieren. Knapp 200 Teilnehmer nahmen das Informationsangebot vor Ort wahr.

Erstklassige Ausbildung mit besten Perspektiven

“Unsere Studentinnen und Studenten erwartet hier eine erstklassige akademische Ausbildung, lehrreiche und abwechslungsreiche Praxisphasen sowie ein wertschätzendes und familiäres Miteinander,” erklärte Marcus Aßmuth, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Vermögensberatung in Marburg bei der Eröffnung der Veranstaltung. Im Laufe des Tages konnten die neuen “Erstis” spannende Einblicke in das Campusleben gewinnen. Im Rahmen von Führungen über das Gelände begeisterten die moderne Ausstattung und die familiäre Atmosphäre der Hochschule die Besucherinnen und Besucher.

Grundstein für erfolgreiche Allfinanzberatung

Prof. Dr. Melan Thuraiappah, der im vergangenen Jahr die Leitung der Hochschule übernahm, betonte in seiner Rede zudem die Bedeutung und die Vorzüge der dualen Studiengänge für die Ausbildung zukünftiger Vermögensberater. “Unsere Hochschule ist etwas ganz Besonderes. Die Kombination aus Theorie und Praxis bereitet die Studierenden optimal auf ihre berufliche Zukunft vor und trägt maßgeblich zur Qualität der Beratung zukünftiger Vermögensberater bei.” Letztes Jahr erst feierte der Campus in Marburg sein 10-jähriges Jubiläum und die zahlreichen Anmeldungen sowohl für den dualen Bachelor- als auch den berufsbegleitenden Master-Studiengang belegen, wie gut das Studienangebot angenommen wird.

50 Jahre DVAG – 50 Jahre exzellente Aus- und Weiterbildung

Auch der Kooperationspartner der FHDW, die Deutsche Vermögensberatung, feiert in diesem Jahr ihr 50-jähriges Jubiläum und setzt seit einem halben Jahrhundert auf eine Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Die größte eigenständige Allfinanzberatung Deutschlands versteht sich selbst als Bildungsunternehmen mit einem klaren Bildungsauftrag. So investiert das Unternehmen intensiv in die Ausbildung und persönliche Entwicklung seiner Berater. “Mit der Deutschen Vermögensberatung an unserer Seite werden wir auch in Zukunft die perfekte Anlaufstelle für junge Menschen sein, die sich für eine praxisorientierte und exzellente Ausbildung im Bereich der Finanzberatung interessieren. Wir sind ready for boarding”, erklärte Melan Thuraiappah mit einem optimistischen Blick in die Zukunft.

Verantwortlich für den Inhalt:

Deutsche Vermögensberatung Aktiengesellschaft, Münchener Straße 1, ­60329 Frankfurt, Tel.: 069/23840, Fax: 069/2384185, www.dvag.com